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DE10014830A1 - Vorrichtung zum Wandeln von Licht mit einer Polarisation P¶E¶ in Licht mit einer vorgegebenen Polarisation P¶A¶ - Google Patents

Vorrichtung zum Wandeln von Licht mit einer Polarisation P¶E¶ in Licht mit einer vorgegebenen Polarisation P¶A¶

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DE10014830A1
DE10014830A1 DE10014830A DE10014830A DE10014830A1 DE 10014830 A1 DE10014830 A1 DE 10014830A1 DE 10014830 A DE10014830 A DE 10014830A DE 10014830 A DE10014830 A DE 10014830A DE 10014830 A1 DE10014830 A1 DE 10014830A1
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DE
Germany
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light
polarization
output
coupling
components
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Withdrawn
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DE10014830A
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Wolfgang Dultz
Jose Ferrari
Erna Frins
Reinald Ries
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Deutsche Telekom AG
Original Assignee
Deutsche Telekom AG
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Publication date
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Priority to EP01929357A priority patent/EP1277082A1/de
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    • G02OPTICS
    • G02FOPTICAL DEVICES OR ARRANGEMENTS FOR THE CONTROL OF LIGHT BY MODIFICATION OF THE OPTICAL PROPERTIES OF THE MEDIA OF THE ELEMENTS INVOLVED THEREIN; NON-LINEAR OPTICS; FREQUENCY-CHANGING OF LIGHT; OPTICAL LOGIC ELEMENTS; OPTICAL ANALOGUE/DIGITAL CONVERTERS
    • G02F1/00Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics
    • G02F1/01Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour 
    • G02F1/0136Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour  for the control of polarisation, e.g. state of polarisation [SOP] control, polarisation scrambling, TE-TM mode conversion or separation

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Optical Modulation, Optical Deflection, Nonlinear Optics, Optical Demodulation, Optical Logic Elements (AREA)

Abstract

Um das Anpassen einer zeitlich schwankenden Polarisation an einen vorbestimmten Polarisationszustand zu vereinfachen, wird eine Vorrichtung zum Wandeln der Polarisation von Licht vorgeschlagen, die kostengünstig hergestellt und mit minimalem Aufwand betrieben werden kann. Hierzu weist die Vorrichtung einen Eingang (E) zum Empfangen von Licht mit einer beliebigen Polarisation P¶E¶ sowie einen ausgang (A) zum Abgeben von Licht mit einer vorgegebenen Polarisation P¶A¶ auf. Eine Einrichtung (PBS) teilt das empfangene Licht in unterschiedlich polarisierte Lichtanteile auf, wobei einer der Lichtanteile eine Einrichtung (P¶1¶, P¶2¶) zum Einstellen der Polarisation durchläuft. Die Lichtanteile werden in einer Einrichtung (C) wieder gekoppelt, wobei die Kopplung zur Ausgabe von Licht mit einer maximalen Ausgangsintensität einstellbar und dieses Licht mit der vorgegebenen Polarisation P¶A¶ an dem Ausgang (A) abgebbar ist. Auf diese Weise muss nur ein einziger physikalischer Parameter in Form der Kopplung der Lichtanteile zur Optimierung der erfindungsgemäßen Vorrichtung geregelt werden.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wandeln von Licht mit einer beliebigen Polarisation in Licht mit einer vorgegebenen Polarisation und ein Verfahren zu deren Betrieb.
Für die Nachrichtenübertragung über große Distanzen werden heute fast ausschließlich photonische Netze eingesetzt. Dabei ist zu beachten, dass die meisten hierfür verwendeten optischen Bauelemente ein Übertragungsverhalten aufweisen, das von der Polarisation abhängt bzw. die Polarisation des Lichtes verändert. Die Einflüsse können statischer oder dynamischer Natur sein, je nach dem ob die Effekte eine Zeitabhängigkeit aufweisen oder nicht.
Beispielsweise wird bei der Transmission von Licht durch eine verlegte optische Faser diese einer Polarisationsvariation mit Zeitkonstanten von einer einhundertstel Sekunde bis in den Stundenbereich unterworfen. Aus diesem Grund müssen die in der Telekommunikation verwendeten optischen Komponenten häufig polarisationsneutral ausgebildet sein oder es muß eine derartige Polarisationsneutralität durch Aufspalten des Lichtweges für die beiden orthogonalen Polarisationszustände erreicht werden, was jedoch eine Verdopplung der optischen Komponenten zur Folge hat und dementsprechend kostenintensiv ist. Der Einsatz eines passiven Bauelementes, insbesondere eines linear polarisierenden Analysators stellt zwar einerseits einen vorgegebenen Polarisationszustand her, birgt aber andererseits im ungünstigsten Fall die Gefahr des vollständigen Verlustes der Lichtleistung.
Ein weiterer Lösungsansatz besteht in der Regelung des Polarisationszustandes des Lichtes nach jeder Kabelstrecke und vor polarisationsabhängigen Komponenten, wie beispielsweise Filtern, Weichen, optischen Verstärkern und interferometrischen Schaltern. Eine derartige Regelung des Polarisationszustandes des Lichtes am Ende einer optischen Kabelstrecke wird beispielsweise in der Patentanmeldung DE 198 33 312 beschrieben, wobei die Vorrichtung eine Meßeinrichtung für den Polarisationszustand des Lichtes, eine elektronische Regeleinheit und eine Polarisations- Stelleinrichtung umfasst. Die beschriebene und alle anderen bekannten aktiven Polarisationsmodulatoren weisen jedoch den Nachteil auf, dass zumindest zwei physikalische Parameter geändert werden müssen, um einen allgemeinen elliptischen Polarisationszustand in einen fest vorgegebenen linearen Polarisationszustand verlustfrei umzuwandeln.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Wandeln der Polarisation von Licht in eine vorgegebene Polarisation bereitzustellen, die einerseits einfach und kostengünstig hergestellt werden kann und andererseits das Anpassen einer zeitlich schwankenden Polarisation an einen vorbestimmten Polarisationszustand vereinfacht.
Dieses technische Problem löst die Erfindung mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. mit einem Verfahren zum Betrieb einer derartigen Vorrichtung nach Anspruch 11.
Um auf einfache Weise den Polarisationszustand von Licht in einen vorgegebenen Polarisationszustand, beispielsweise zum Einkoppeln in eine bestimmte optische Komponente, umzuwandeln, umfasst die Vorrichtung zum Wandeln der Polarisation einen Eingang zum Empfangen von Licht mit einer, in der Regel zeitlich variierenden Polarisation PE. Am Ausgang liefert die Vorrichtung Licht mit einer vorgegebenen Polarisation PA. Weiterhin ist eine Einrichtung zum Aufteilen des empfangenen Lichtes in unterschiedlich polarisierte Lichtanteile, sowie eine Einrichtung zum Einstellen der Polarisation zumindest in einem der Lichtanteile vorgesehen. In einer Kopplungsvorrichtung werden Lichtanteile wieder zusammengeführt, wobei die Kopplung zur Ausgabe von Licht mit einer maximalen Ausgangsintensität einstellbar ist und dieses Licht mit einer vorgegebenen Polarisation PA an dem Ausgang der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgebbar ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Zum Aufteilen des empfangenen Lichtes kann die erfindungsgemäße Vorrichtung einen polarisierenden Strahlteiler aufweisen, welcher das auf ihn fallende Licht in zwei zueinander senkrecht linear polarisierte Anteile aufteilt.
Die Einrichtung zum Einstellen der Polarisation zumindest in einem Teil des empfangenen Lichtes kann je nach Ausführungsform eine Polarisationsstelleinrichtung nach dem Stand der Technik umfassen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Polarisationsstelleinrichtung mittels eines Berry- Phasenrotators aufgebaut ist, der die Polarisation eines linear polarisierten Lichtstrahls um 90 Grad drehen kann. Gegenüber einem λ/2 Plättchen weist der Berry-Phasenrotator den Vorteil auf, dass er wellenlängenunabhängig arbeitet. Vorliegend wandelt er die Polarisation des einen Strahls in die Polarisation des zweiten Strahls verlustfrei um.
Um die beiden Lichtanteile wieder zusammenzuführen, umfasst die Einrichtung zum Koppeln des Lichtes zwei Eingänge, welche jeweils einen der Anteile des Lichtes, d. h. einen Lichtstrahl empfangen. Um die Kopplung definiert einstellen zu können, ist vor einem der beiden Eingänge ein Phasenmodulator angeordnet, welcher von den zugeordneten Anteilen des Lichtes vor dem Eintritt in die Einrichtung zum Koppeln von Lichtanteilen durchlaufen wird.
Zur Ausgabe des Lichtes und zum Einstellen der Kopplung weist die Einrichtung zum Koppeln des Lichtes zwei Ausgänge auf, wobei dem ersten Ausgang ein lichtempfindlicher Detektor nachgeschaltet ist, welcher wenigstens ein Signal zum Ermitteln zumindest eines Ansteuersignals für den Phasenmodulator abgibt und an dem zweiten Ausgang das Licht mit der vorgegebenen Polarisation PE ausgebbar ist.
Zum Ermitteln zumindest eines Ansteuersignals für den Phasenmodulator kann die Vorrichtung eine Einrichtung zum Erzeugen wenigstens eines Steuersignals aufweisen, wobei diese Einrichtung eingangsseitig mit dem Detektor und ausgangsseitig mit dem Phasenmodulator verbunden ist.
Zum Einstellen der Kopplung der Lichtanteile in der Kopplungseinrichtung ist die Modulation der Phase in einem der Lichtanteile einstellbar, wobei bei einer optimierten Kopplung die Lichtintensität des am zweiten Ausgang abgegebenen Lichtes mit der vorgegebenen Polarisation PE maximiert ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat demnach gegenüber anderen Polarisationsmodulatoren den Vorteil, dass nur ein einziger physikalischer Parameter, hier die Phase in einem der Lichtstrahlen eingestellt werden muß. Zur Bereitstellung einer Wechselwirkung der Lichtanteile in der Kopplungseinrichtung kann diese ein polarisationserhaltender Interferenzkoppler, beispielsweise ein polarisationserhaltender Strahlteiler oder ein polarisationserhaltender Faserkoppler sein. Demnach kann durch das Einbringen einer Phasenschiebung in einen Teil des Lichtes die Interferenzkopplung in der Kopplungseinrichtung gesteuert werden. Durch eine Regelung auf eine minimale Auskopplung von Licht aus dem ersten Ausgang der Kopplungseinrichtung kann die Intensität des am zweiten Ausgang der Kopplungseinrichtung abgegebenen Lichtes mit der vorgegebenen Polarisation PA maximiert werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist ferner die vorteilhafte Eigenschaft auf, dass unabhängig von der Polarisation des Lichtes am Eingang der Vorrichtung mindestens 50% der ankommenden Lichtleistung in Licht mit der gewünschten Polarisation übergeführt und am Ausgang abgegeben werden kann. Ein vollständiger Verlust, wie er beispielsweise beim Einsatz eines linear polarisierenden Analysators auftreten kann, wird vermieden. Zum Betrieb einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer Interferenz- Kopplungseinrichtung muß kohärentes Licht zur Verfügung stehen, was aber in Anbetracht der heutigen schmalbandigen Laserquellen in der optischen Nachrichtenübertragungstechnik, insbesondere in der Telekommunikation kein Problem darstellt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung läßt sich in einer Vielzahl von Ausführungsformen ausbilden. Dies betrifft beispielsweise eine Vorrichtung zum Wandeln der Polarisation von Licht, welche auf einem optischen Tisch aufgebaut ist oder eine Vorrichtung, die mittels der integrierten Optik hergestellt ist.
Die Erfindung wird im Folgenden durch das Beschreiben einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert, wobei
Fig. 1 das Ausführungsbeispiel in seiner Gesamtheit in einer Prinzipskizze, und
Fig. 2 bestimmte Einrichtungen des Ausführungsbeispiels im Detail zeigt.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Wandeln der Polarisation von Licht in eine vorgegebene Polarisation ist zum Anordnen hinter einer optischen Kabelstrecke ausgebildet. Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient dazu, zeitabhängige Schwankungen der Polarisation aufzuheben, um das Licht mit einer definierten Polarisation einer Verarbeitung oder einer Weiterleitung zugängig zu machen.
Hierzu ist die optische Faserstrecke F1 an den Eingang E der Vorrichtung angekoppelt. Dem Eingang folgt eine Einrichtung SPW, in welchem das einfallende Licht polarisationsabhängig aufgeteilt und in einem Teil des Lichtes deren Polarisation so geändert wird, dass die Polarisationen der Lichtanteile an beiden Ausgängen der Einrichtung gleich sind. Glasfaser­ geführt werden beide Lichtanteile einem Faserkoppler C zugeführt. Vor dem Eintritt in den Faserkoppler wird einer der beiden Lichtstrahlen einer Phasenmodulation in einem Modulator M unterworfen. Die als polarisationserhaltender Interferenzkoppler ausgebildete Einrichtung C weist einen ersten Ausgang CA1 und einen zweiten Ausgang CA2 auf, wobei der zweite Ausgang mittels einer Faser F4 an den Ausgang A der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Abgabe von Licht mit einer vorgegebenen Polarisation PA verbunden ist. Dem ersten Ausgang CA1 der Kopplungseinrichtung C ist ein lichtempfindlicher Detektor D nachgeordnet, welcher mit einer Steuereinrichtung S verbunden ist, die den Phasenmodulator M ansteuert.
Die Wirkungsweise läßt sich unter Bezugnahme auf Fig. 2, welche insbesondere die Einrichtung SPW im Detail zeigt, wie folgt beschreiben. Das Licht mit der zeitlich variierenden Polarisation PE wird durch die Faser F1 der Vorrichtung zugeführt. Nach dem Austritt aus der Faser durchläuft das Licht eine Grin-Linse (Gradientenindex-Linse), welche den Öffnungskegel des Lichtes an die nachfolgenden optischen Komponenten anpaßt. Das Licht mit prinzipiell beliebiger Polarisation fällt auf einen polarisierenden Strahlteiler PBS, welcher das empfangene Licht in zwei senkrecht zueinander linear polarisierte Lichtanteile E2 und E2 aufspaltet. Dabei ist der vom Strahlteiler hindurchgelassene Anteil E1 horizontal polarisiert und der vom Strahlteiler reflektierte Anteil E2 vertikal polarisiert. Beide Lichtanteile durchlaufen jeweils zugeordnete Prismen P3, P4 bzw. P1, P2. Vorliegend dienen die Prismen P3 und P4 nur der Umlenkung des Strahlteils E1. Für den Lichtanteil E2, wirkt das Prisma P1 als Berry-Phasenrotator, welcher die vertikale Polarisation des Lichtes in eine horizontale Polarisation umwandelt. Die Funktionsweise eines derartigen Berry- Phasenrotators ist beispielsweise im Aufsatz M. Berry, Natura, Band 326, Seite 277 (1997) beschrieben. Das dem Rotator P1 folgende Prisma P2 bewirkt eine Richtungsumkehr des Strahls. Zum Einkoppeln der jeweiligen Lichtanteile dienen die Grin-Linsen L3 bzw. L2, welche die jeweiligen Lichtanteile in die zugeordneten Fasern F2 bzw. F3 einkoppeln, wobei beide Lichtanteile die gleiche Polarisation aufweisen. Beide Lichtanteile werden jeweils an einem Eingang CE1 bzw. CE2 in einen Faserkoppler C eingeführt. Dabei durchläuft ein Lichtstrahl einen Phasenmodulator M, welcher als elektrisch ansteuerbarer elektrooptischer Kristall gemäß dem Stand der Technik ausgebildet ist. Der Phasenmodulator wird durch eine Steuereinrichtung S angesteuert. Da der Faserkoppler C als Interferenzkoppler ausgebildet ist, kann über eine entsprechende Ansteuerung des Modulators M durch die Einrichtung S die Kopplung in der Kopplungseinrichtung C beeinflußt und gesteuert werden. In Abhängigkeit der relativen Phasenlagen der beiden in der Kopplungseinrichtung überlagerten Lichtanteile wird das Licht an einem der beiden Ausgänge CA1 bzw. CA2 oder von der Kopplung abhängige Bruchteile des Lichtes an beiden Ausgängen ausgegeben. Das am ersten Ausgang CA1 ausgegebene Licht wird mittels eines lichtempfindlichen Detektors D erfaßt, welcher ein der Lichtintensität zugeordnetes elektrisches Signal an die Steuereinrichtung S abgibt, welche im Ansprechen auf dieses elektrische Signal den Phasenmodulator ansteuert. Die Kopplung der Lichtanteile in der Kopplungseinrichtung wird dabei so über den Phasenmodulator geregelt, dass die am ersten Ausgang CA1 ausgegebene Lichtleistung minimal ist und somit die am zweiten Ausgang CA2 ausgegebene Lichtleistung maximal ist. Somit muss nur ein einziger physikalischer Parameter in Form der Kopplung der Lichtanteile zur Optimierung der erfindungsgemäßen Vorrichtung geregelt werden. Die Kopplungseinrichtung C ist im Prinzip bekannt und arbeitet polarisationserhaltend, demnach ist das am zweiten Ausgang CA2 ausgegebene Licht in definierter Weise horizontal linear polarisiert. Das an der Kopplungseinrichtung abgegebene Licht wird mittels einer Faser F4 zum Ausgang A der erfindungsgemäßen Vorrichtung geführt, an welchem somit Licht der vorgegebenen Polarisation PA abgegeben wird.
Abhängig von der Eingangspolarisation PE beträgt die Lichtleistung am Ausgang A der Vorrichtung 50% bis 100% der Eingangsleistung mit den vorgegebenen linearen Polarisationszustand PA. Der Wert 50% ergibt sich in dem Fall, dass das Licht im Eingang horizontal oder vertikal linear polarisiert ist, d. h. in nur einen Arm des Mach- Zehnder-Interferometers Leistung am Eingangsstrahlteiler PBS eingekoppelt wird. 100% der Eingangsleistung wird am Ausgang A ausgekoppelt, wenn das Licht im Eingang je zur Hälfte in die beiden Interferometerarme eingekoppelt wird, also z. B. Licht, das zirkular polarisiert oder unter 45 Grad linear polarisiert ist.
Die beschriebene Ausführungsform der Erfindung arbeitet demnach als abstimmbares Mach-Zehnder-Interferometer, wobei der polarisierende Strahlteiler PBS und die Kopplungseinrichtung C die strahlteilenden Komponenten darstellen. Anstelle des Faserkopplers C kann in einer anderen Ausführungsform der Erfindung auch ein üblicher Strahlteiler eingesetzt werden. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann auch ein anderer Interferometertyp verwendet werden.

Claims (14)

1. Vorrichtung zum Wandeln der Polarisation von Licht in eine vorgegebene Polarisation, umfassend:
  • - einen Eingang (E) zum Empfangen von Licht mit einer Polarisation PE;
  • - einen Ausgang (A) zum Abgeben von Licht mit einer vorgegebenen Polarisation PA;
  • - eine Einrichtung (PBS) zum Aufteilen des empfangenen Lichtes in unterschiedlich polarisierte Lichtanteile;
  • - eine Einrichtung (P1, P2) zum Einstellen der Polarisation zumindest in einem der Anteile des Lichtes
  • - eine Einrichtung (C) zum Koppeln von Lichtanteilen, wobei die Kopplung zur Ausgabe von Licht mit einer maximalen Ausgangssintensität einstellbar und dieses Licht mit der vorgegebenen Polarisation PA an dem Ausgang (A) abgebbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Aufteilen des empfangenen Lichtes ein polarisierender Strahlteiler (PBS) ist, welcher das empfangene Licht in zwei zueinander senkrecht linear polarisierte Anteile aufteilt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Einstellen der Polarisation von Licht einen Berry-Phasen Rotator (P1, P2) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Polarisation des ersten Lichtanteils durch die Einrichtung zum Einstellen der Polarisation in die Polarisation des zweiten Lichtanteils überführbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichet, dass die Kopplungseinrichtung (C) ein polarisationserhaltender Interferenzkoppler, insbesondere ein polarisationserhaltender Strahlteiler oder ein polarisationserhaltender Faserkoppler ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Koppeln von Lichtanteilen zwei Eingänge (CE1, CE2) aufweist, welche jeweils einen der Anteile des Lichtes empfangen, wobei vor einem der Eingänge (CE1) ein Phasenmodulator (M) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Koppeln von Lichtanteilen zwei Ausgänge (CA1, CA2) aufweist, wobei dem ersten Ausgang (CA1) ein lichtempfindlicher Detektor (D) nachgeschaltet ist, welcher wenigstens ein Signal zum Ermitteln zumindest eines Ansteuersignals des Phasenmodulators (M) abgibt und an dem zweiten Ausgang (CA2) das Licht mit der vorgegebenen Polarisation PE ausgebbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (S) zum Erzeugen von wenigstens einem Steuersignal, wobei die Einrichtung (S) eingangsseitig mit dem Detektor (D) und ausgangsseitig mit dem Phasenmodulator (M) verbunden ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung der Lichtanteile in der Kopplungseinrichtung (C) durch die Modulation der Phase in einem der Lichtanteile einstellbar ist, wobei bei einer optimierten Kopplung die Lichtintensität des am zweiten Ausgang (CA2) abgegebenen Lichtes maximierbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichet, dass die Vorrichtung ein abstimmbares Mach-Zehnder-Interferometer umfasst, in welchem das einfallende Licht durch einen polarisierenden Strahlteiler (PBS) in zwei senkrecht zueinander linear polarisierte Lichtanteile aufteilbar ist, und in einem der Arme des Interferometers die Polarisation des Lichtes in die Polarisation des Lichtes im anderen Arm überführbar ist, und in einem der Arme des Interferometers ein Phasenmodulator (M) angeordnet ist, welcher in Abhängigkeit der Lichtintensität an einem der Ausgänge (CA1, CA2) des Interferometers ansteuerbar ist.
11. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung zum Wandeln der Polarisation von Licht in eine vorgegebene Polarisation, insbesondere einer Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet, durch die Schritte:
  • - Aufteilen des Lichtes in unterschiedlich polarisierte Lichtanteile;
  • - Verändern der Polarisation zumindest in einem der Anteile des Lichtes;
  • - Modulieren der Phase von zumindest einem der Anteile des Lichtes;
  • - Koppeln von Lichtanteilen in einer Kopplungseinrichtung (C).
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Intensität des an einem Ausgang (A) ausgegebenen Lichts durch Verändern der Phase von zumindest einem der Anteile des Lichtes maximiert wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtintensität an einem Ausgang (CA1) der Kopplungseinrichtung (C) gemessen, und im Ansprechen auf das Meßsignal die Phase in zumindest einem der Anteile des Lichtes verändert wird.
14. Verfahren nach Anspruch 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kopplungseinrichtung (C) Lichtanteile zur Interferenz gebracht werden und die Lichtintensität an einem Ausgang (CA1) der Kopplungseinrichtung durch entsprechendes Ansteuern des Phasenmodulators (M) minimiert wird.
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