DE10013581B4 - Verwendung eines im Baubereich einzusetzenden Stahlteils - Google Patents
Verwendung eines im Baubereich einzusetzenden Stahlteils Download PDFInfo
- Publication number
- DE10013581B4 DE10013581B4 DE10013581.1A DE10013581A DE10013581B4 DE 10013581 B4 DE10013581 B4 DE 10013581B4 DE 10013581 A DE10013581 A DE 10013581A DE 10013581 B4 DE10013581 B4 DE 10013581B4
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- steel part
- rib
- external thread
- steel
- degrees
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 title claims abstract description 66
- 239000010959 steel Substances 0.000 title claims abstract description 66
- 238000010276 construction Methods 0.000 title claims abstract description 10
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 claims abstract description 11
- 238000005553 drilling Methods 0.000 claims abstract description 5
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 claims abstract description 4
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 abstract description 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 abstract description 3
- 239000011440 grout Substances 0.000 abstract description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 17
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 17
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 17
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 13
- 239000011150 reinforced concrete Substances 0.000 description 7
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 6
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 6
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 6
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 5
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 5
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 4
- 239000004567 concrete Substances 0.000 description 4
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 4
- 229910001294 Reinforcing steel Inorganic materials 0.000 description 3
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 3
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 2
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 2
- 239000011435 rock Substances 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 238000004458 analytical method Methods 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000000052 comparative effect Effects 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000003116 impacting effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Images
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/01—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
- E04C5/02—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance
- E04C5/03—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance with indentations, projections, ribs, or the like, for augmenting the adherence to the concrete
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
- E02D5/74—Means for anchoring structural elements or bulkheads
- E02D5/76—Anchorings for bulkheads or sections thereof in as much as specially adapted therefor
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/16—Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
- E04C5/162—Connectors or means for connecting parts for reinforcements
- E04C5/163—Connectors or means for connecting parts for reinforcements the reinforcements running in one single direction
- E04C5/165—Coaxial connection by means of sleeves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Paleontology (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Reinforcement Elements For Buildings (AREA)
- Piles And Underground Anchors (AREA)
Abstract
Verwendung eines im Baubereich einzusetzenden Stahlteils (1), insbesondere aus Baustahl, wobei das Stahlteil eine rohrförmige Ausbildung mit einem zentralen Spülkanal (2) aufweist und außen umlaufende, ein Außengewinde (3) bildende Rippen (4), deren Rippenaußenflächen (5) in einem Winkel (Alpha) zur Stabachse (x) verlaufen, mit einem bestimmten Abstand (a) zwischen zwei Rippen (4) in Längsrichtung des Stahlteils (1) und einer bestimmten Rippenhöhe (b), wobei das Außengewinde (3) als Trapezgewinde ausgeführt ist, wobei die Verwendung vorsieht, dass das Stahlteil (1) durch drehschlagendes Bohren in ein Bohrloch eingebracht wird und dann ein Verpressen des Stahlteils in dem Bohrloch unter gleichzeitigem Drehen und Schlagen des Stahlteils (1) und unter Zufuhr von Verpressmittel durch den Spülkanal (2) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis von Rippenhöhe (b) zu Rippenabstand (a) zwischen 0,12 und 0,30 vorgesehen ist, dass die Rippenaußenflächen (5) in einem Winkel (Alpha) von mehr als 45 Grad bis hin zu 75 Grad zur Stabachse (x) geneigt verlaufen und dass die Steigung des Außengewindes (3) zwischen 5 Grad und 10 Grad liegt.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Verwendung eines im Baubereich einzusetzenden Stahlteils, insbesondere aus Baustahl, wobei das Stahlteil eine rohrförmige Ausbildung mit einem zentralen Spülkanal aufweist und außen umlaufende, ein Außengewinde bildenden Rippen, deren Rippenaußenflächen in einem Winkel zur Stabachse verlaufen, mit einem bestimmten Abstand zwischen zwei Rippen in Längsrichtung des Stahlteils und einer bestimmten Rippenhöhe, wobei das Außengewinde als Trapezgewinde ausgeführt ist, wobei die Verwendung vorsieht, dass das Stahlteil durch drehschlagendes Bohren in ein Bohrloch eingebracht wird und dann ein Verpressen des Stahlteils in dem Bohrloch unter gleichzeitigem Drehen und Schlagen des Stahlteils und unter Zufuhr von Verpressmittel durch den Spülkanal erfolgt.
- Ein derartiges, im Baubereich einzusetzendes Stahlteil und eine derartige Verwendung sind aus der insofern für den Anspruch 1 gattungsbildenden deutschen Patentschrift
DE 34 00 182 C2 bekannt. Der Inhalt dieser Patentschrift wird hiermit vollinhaltlich in die Offenbarung vorliegender Erfindung miteinbezogen. Dieses Stahlteil dient in erster Linie als Injektionsanker, welcher nach dem Einbohren mit Zement oder einem Zweikomponentenharz verpreßt wird. Diese Verpressung erfolgt so lange, bis das überschüssige Verpreßgut am Bohrlochmund des rohrförmig ausgebildeten Ankers austritt. Weiter kann ein Stahlteil der in Rede stehenden Art auch in der Geotechnik gleichermaßen als Verpressanker, Verpreßpfähle, Bodennägel sowie Felsanker eingesetzt werden, um die im Lockergestein oder -boden fehlende Kohäsion (Zug- und Schubfestigkeit) durch planmäßig eingebaute Armierung (Bewehrung) zu ersetzen. Weiter können derartig ausgebildete Stahlteile im Stahlbetonbau als Bewehrungsanschlüsse eingesetzt werden. Diese bringen eine kraftschlüssige Verbindung zwischen der Bewehrung eines bestehenden Stahlbetonkörpers und dem neu einzubetonierenden Stahlbetonkörper. - Im Hinblick auf den zuvor beschriebenen Stand der Technik wird eine technische Problematik der Erfindung darin gesehen, ein Stahlteil der in Rede stehenden Art derart weiterzubilden, dass sich ein verbessertes Verbundverhalten von Stahlteil und Zementstein einstellt.
- Diese Problematik ist beim Gegenstand des Anspruches 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass das Verhältnis von Rippenhöhe zu Rippenabstand zwischen 0,12 und 0,30 liegt, dass die Rippenaußenflächen in einem Winkel von mehr als 45° bis hin zu 75° zur Stabachse geneigt verlaufen und dass die Steigung des Außengewindes zwischen 5° und 10° liegt. Aufgrund von Versuchen wurde das Verbundverhalten von Stahltraggliedern für Verpresspfähle oder dergleichen im Zementstein analysiert und herausgefunden, dass Rissweiten < 0,1 mm eingestellt werden können, wenn die Dehnung des Stahls durch Einschränken der Stahlspannung begrenzt wird. Dieses Korrosionsschutzsystem ist für sich nicht neu. Es wird angewandt für übliche Betonstähle, wobei die hohen Stahlspannungen nicht richtig ausgenutzt werden. Für den Baubereich einsetzende Stahlteile der in Rede stehenden Art mit rohrförmiger Ausbildung und außen umlaufenden, ein Außengewinde bildenden Rippen wurde dies bisher nicht genutzt. Bekannt ist, dass bei einem glatten (walzrauhen) Rohr als Verpresspfahl, die Zug-Stahlspannung auf 75 N/mm2 begrenzt wird, um besonders Längsrisse im Zementstein > 0,1 mm zu vermeiden. Bei weiteren, bekannten Verpresspfählen mit einem Betonstahl als Stahltrageglied wird die Zugspannung auf 165 N/mm2 begrenzt, um Risse im Zementstein > 0,1 mm auszuschließen. Diese Betonstähle sind gekennzeichnet durch aufgewalzte Schrägrippen, die über ca. 2/3 des Stabumfanges verlaufen. Das Verbundverhalten von Beton-Rippenstählen im Zementstein kommt zum Ausdruck in der sogenannten bezogenen Rippenfläche, die einen brauchbaren Vergleichsmaßstab unterschiedlich profilierter Betonstähle liefert (F. Leonhard und E. Mönnig, Vorlesungen über Massivbau, Teil 1, 3. Auflage, Springer-Verlag, Seite 93 und 94). Die bezogene Rippenfläche ist das Verhältnis der Rippenfläche, die gleich der Aufstandsfläche der Zementkonsole auf der Rippe ist, zur Mantelfläche des abzuscherenden Zementzylinders. Für eine idealisierte, kreisringförmige Rippe ergibt sich die bezogene Rippenfläche aus dem Verhältnis von Rippenhöhe zu Rippenabstand. Für die üblichen Betonrippenstähle, deren Rippen herstellungsbedingt nur über 2/3 des Stabumfangs verlaufen, ergibt sich eine bezogene Rippenfläche von 0,040 bis 0,080. Gemäß vorzitierter Veröffentlichung sollte die bezogene Rippenfläche nicht größer sein als 0,15, da sonst die Festigkeit der Betonkonsole nicht ausgenutzt werden kann. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung eines Stahlteiles der in Rede stehenden Art ist ein deutlich verbessertes Verbundverhalten mit dem Zementstein gegenüber bekannten im Baubereich einzusetzenden Stahlteilen erreicht. Bei einer Rißweitenbegrenzung von 0,1 mm kann eine zulässige Stahlspannung von 300 N/mm2 genutzt werden. Dies ist zum einen durch das erfindungsgemäße Verhältnis von Rippenhöhe zu Rippenabstand, welches vorzugsweise bei 0,15 liegt, erreicht. Somit ist eine optimale Ausnutzung der Festigkeit der Betonkonsolen gemäß der Analyse in vorgenannten Literatur gegeben. In einer beispielhaften Ausgestaltung ist eine Rippenhöhe von 1,7 mm und ein Rippenabstand von 11,2 mm vorgesehen. Weiter ist das Verbundverhalten noch dadurch verbessert, dass die Rippenaußenflächen in einem Winkel von mehr als 45° bis hin zu 75° zur Stabachse geneigt verlaufen, wodurch einem Spalten des Zementsteines entgegengewirkt ist, da die Rippenaußenflächen keine Keilwirkung zeigen. Um darüber hinaus im Bereich der Selbsthemmung zu bleiben, liegt die Steigung des Gewindes zwischen 5° und 10°. Die Verwendung gemäß Anspruch 1 sieht vor, dass das Stahlteil durch drehschlagendes Bohren in ein Bohrloch eingebracht wird und dann ein Verpressen des Stahlteils in dem Bohrloch unter gleichzeitigem Drehen und Schlagen des Stahlteils und unter Zufuhr von Verpressmittel durch den Spülkanal erfolgt. Das Verfüllen aller Risse und Klüfte vom bohrlochtiefsten Punkt erfolgt unter ansteigendem Verpressdruck, so lange, bis das überschüssige Verpressgut am Bohrlochmund austritt. Durch diese Verfahrenstechnik – Verpressen unter Druck eines nicht abgeschlossenen Bohrlochs – wird ein sehr steifer, verformungsarmer Verbund zwischen dem bestehenden Boden, Fels, Stahlbetonteil oder dergleichen und dem rohrförmigen Stahlteil mit umlaufenden Rippen erreicht. Gegenüber den üblichen Betonstählen erweist sich die rohrförmige Ausbildung des Stahlteiles dahingehend noch als vorteilhaft, dass bei einem runden Betonstahl der Querschnitt mit dem Quadrat des Durchmessers steigt, dagegen der Umfang oder die Lochlaibung (Querdruck) nur mit dem einfachen Durchmesser. Somit ist ein rohrförmiges Stahlteil bei gleichem Querschnitt wirtschaftlicher als ein Vollstab, hinsichtlich der Mantelreibung, der Biegung und des Querdruckes. Letztere sind wesentliche Kriterien bei den Anwendungen in der Geotechnik und bei Bewehrungsanschlüssen im Stahlbetonbau. Vorzugsweise sind hierbei dünnwandige Rohre einzusetzen. Die ein Außengewinde bildenden Rippen des erfindungsgemäßen Stahlteiles können in einfachster Weise aufgewalzt sein. Es ist jedoch durch die rohrförmige Ausbildung des Stahlteiles auch denkbar, diese, das Außengewinde bildenden Rippen, vom Rohrinneren her durchzuwalzen, womit sich rohrinnenseitig ein Innengewinde einstellt, welches eine dem Außengewinde gleiche bezogene Rippenfläche zur weiteren Verbesserung des Verbundverhaltens aufweist. Demnach liegt auch hier ein Verhältnis von Rippenhöhe zu Rippenabstand von bevorzugt 0,15 vor. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Gewinde ein Trapezgewinde ist, wobei im Querschnitt dessen Schrägflanken die in einem Winkel von mehr als 45° bis hin zu 75° zur Stabachse geneigt verlaufenden Rippenaußenflächen darstellen. Desweiteren kann vorgesehen sein, dass das Gewinde mehrgängig ist.
- Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung, welche lediglich Ausführungsbeispiele darstellt, näher erläutert. Es zeigt:
-
1 eine partiell geschnittene Ansichtsdarstellung eines für die erfindungsgemässe Verwendung geeigneten Stahlteiles mit rohrförmiger Ausbildung; -
2 eine stark vergrößerte Ausschnittsdarstellung des Bereiches II-II in1 ; -
3 eine Ansichtsdarstellung einer Kupplungsmutter zur Verbindung von zwei Stahlteilen gemäß1 ; -
4 eine stark vergrößerte, geschnittene Ausschnittsdarstellungen des Bereiches IV-IV in3 ; -
5 zwei durch eine Kupplungsmutter gemäß3 miteinander verbundene Stahlteile gemäß1 in Einbausituation; -
6 eine der1 entsprechende Darstellung, jedoch bei Ausbildung eines doppelgängigen Gewindes; -
7 eine stark vergrößerte Ausschnittsdarstellung des Bereiches VII-VII in6 ; -
8 eine der3 entsprechende Darstellung, wobei hier ein doppelgängiges Gewinde vorgesehen ist; -
9 eine stark vergrößerte Ausschnittsdarstellung des Bereiches IX-IX in8 ; -
10 eine der5 entsprechende Darstellung, jedoch die Einbausituation einer Kupplungsmutter gemäß8 und zweier Stahlteile gemäß6 betreffend. - Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu
1 ein Stahlteil1 in Form eines Bewehrungs- oder Verankerungsteiles aus Baustahl. Das Stahlteil1 ist rohrförmig ausgebildet und weist einen zentralen Spülkanal2 auf. - Die Mantelaußenfläche des Stahlteiles
1 ist mit, ein Außengewinde3 bildenden Rippen4 versehen, welche bspw. aufgewalzt sind. - Das als Trapezgewinde ausgebildete Außengewinde
3 weist eine Steigung von ca. 9,5° (Winkel Beta) auf und ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel eingängig ausgebildet. Es ist jedoch auch eine mehrgängige Ausgestaltung denkbar. - Wie aus der stark vergrößerten Darstellung in
2 zu erkennen, ist ein in Längserstreckung des Stahlteiles1 gemessener Rippenabstand a von ca. 11,2 mm gewählt. Die senkrecht zur Längserstreckung des Stahlteiles1 gemessene Rippenhöhe b beträgt in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ca. 1,7 mm. Hieraus resultiert ein Verhältnis von Rippenhöhe b zu Rippenabstand a von 0,15, welcher Wert der bevorzugten, bezogenen Rippenfläche entspricht. Zufolge dessen ist ein verbessertes Verbundverhalten gegeben. - Desweiteren ist die, durch die Rippenschrägflanke gebildete Rippenaußenfläche
5 in einem Winkel Alpha von ca. 75° zur Stabachse x geneigt. - Die Wandung des Spülkanals
2 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel glattflächig ausgebildet. Alternativ kann diese jedoch auch mit einem Innengewinde versehen sein, wobei auch hier ein Verhältnis von Rippenhöhe zu Rippenabstand von 0,15 zur Verbesserung des Verbundverhaltens vorgesehen wäre. - In
3 ist eine Kupplungsmutter6 zur Verbindung zweier in1 dargestellter Stahlteile1 gezeigt. Die Kupplungsmutter6 weist innenseitig ein, dem Außengewinde3 des Stahlteiles1 angepaßtes Innengewinde7 auf. In der Kupplungsmutter6 ist weiter, etwa mittig, ein axialer Anschlag8 ausgebildet. Letzterer beläßt eine innere Öffnung9 , so daß auch bei in der Kupplungsmutter befindlichen Enden der Stahlteile1 durch die Spülkanäle2 Spül- oder Verpressmittel vollständig hindurchtreten kann. - Die Kupplungsmutter
6 weist darüber hinaus mantelaußenseitig eine Außenverrippung10 auf, welche in Form eines partiell ausgebildeten Außengewindes ausgeformt ist. - Wie insbesondere aus der
4 zu erkennen, weist eine Rippe10 im Querschnitt eine Trapezform auf, wobei eine, durch eine Rippenschrägfläche gebildete Rippenaußenfläche11 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel in einem Winkel Alpha von 75° zur Stabachse y der Kupplungsmutter6 geneigt verläuft. - Wie auch bei dem Stahlteil
1 gemäß1 ist bei der Außenverrippung10 bzw. dem Außengewinde der Kupplungsmutter6 ein Verhältnis von Rippenhöhe b zu Rippenabstand a von 0,15 vorgesehen. So ist bspw. bei einer Rippenhöhe b von 0,75 mm ein Rippenabstand a von 5 mm vorgesehen. - Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Außenverrippung
10 in Form eines Außengewindes kann dieses sowohl ein als auch mehrgängig ausgebildet sein, wobei weiter eine Gewindesteigung von 5° bis 10° eingehalten wird. - In
5 ist eine beispielhafte Einbausituation von zwei, durch eine Kupplungsmutter6 miteinander verbundenen Stahlteilen1 dargestellt. In bekannter Weise wird der so gebildete Bewehrungsanschluß in Art einer verlorenen Bohrstange bspw. so tief in den Grund12 , bspw. Stahlbeton, eingebohrt, bis die rechnerisch ermittelte Verbundlänge erreicht ist. Durch den Spülkanal2 wird nach dem Einbohren das Stahlteil1 sowie die Kupplungsmutter6 mit Zement13 oder einem Zweikomponentenharz verpreßt, bis das überschüssige Verpreßgut am Bohrlochmund austritt. Hierdurch wird ein sehr steifer, verformungsarmer Verbund zwischen dem bestehenden Grund12 (bspw. Stahlbetonkörper) und dem Stahlteil1 , gegebenenfalls mit einer Kupplungsmutter6 , erreicht. - In den
6 bis10 sind Ausführungsbeispiele eines Stahlteiles1 und einer Kupplungsmutter6 mit doppelgängigem Gewinde3 bzw. doppelgängiger Außenverrippung10 dargestellt. - Wie zu erkennen, sind auch hier Steigungswinkel Beta zwischen 5° und 10° gewählt. Der Abstand a zwischen den Rippen der doppelgängigen Gewinde beträgt bei dem Stahlteil
1 gemäß7 ca. 11,2 mm und bei der Kupplungsmutter gemäß9 ca. 5 mm. Bei einer jeweiligen Rippenhöhe b von a. 1,7 mm bei den Stahlteil-Rippen bzw. von ca. 0,75 mm bei der Kupplungsmutter-Außenverrippung ergibt sich jeweils ein Verhältnis von Rippenhöhe zu Rippenabstand von ca. 0,15. - Zudem ist, wie auch bei der vorbeschriebenen eingängigen Ausführung, die jeweilige Rippenaußenfläche
5 bzw.11 in einem Winkel Alpha von ca. 75° zur Stabachse x bzw. y geneigt. - Durch das gewählte Verhältnis von Rippenhöhe b zu Rippenabstand a sowohl bei den Stahlteilen
1 als auch bei der Kupplungsmutter6 , woraus sich die bevorzugte, bezogene Rippenfläche von 0,15 ergibt, ist ein sehr gutes Verbundverhalten des gesamten Bewehrungsstabes im Zementstein gegeben. Bei einer Rissweitenbegrenzung von 0,1 mm kann die zulässige Stahlspannung von 300 N/mm2 genutzt werden. Durch die Neigung der Rippenaußenflächen in einem Winkel von ca. 75° zur jeweiligen Stabachse x oder y wird im Bereich dieser Rippenaußenflächen5 ,11 keine Keilwirkung erzielt. Der Zementstein wird demnach in diesem Bereich nicht gespalten.
Claims (4)
- Verwendung eines im Baubereich einzusetzenden Stahlteils (
1 ), insbesondere aus Baustahl, wobei das Stahlteil eine rohrförmige Ausbildung mit einem zentralen Spülkanal (2 ) aufweist und außen umlaufende, ein Außengewinde (3 ) bildende Rippen (4 ), deren Rippenaußenflächen (5 ) in einem Winkel (Alpha) zur Stabachse (x) verlaufen, mit einem bestimmten Abstand (a) zwischen zwei Rippen (4 ) in Längsrichtung des Stahlteils (1 ) und einer bestimmten Rippenhöhe (b), wobei das Außengewinde (3 ) als Trapezgewinde ausgeführt ist, wobei die Verwendung vorsieht, dass das Stahlteil (1 ) durch drehschlagendes Bohren in ein Bohrloch eingebracht wird und dann ein Verpressen des Stahlteils in dem Bohrloch unter gleichzeitigem Drehen und Schlagen des Stahlteils (1 ) und unter Zufuhr von Verpressmittel durch den Spülkanal (2 ) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis von Rippenhöhe (b) zu Rippenabstand (a) zwischen 0,12 und 0,30 vorgesehen ist, dass die Rippenaußenflächen (5 ) in einem Winkel (Alpha) von mehr als 45 Grad bis hin zu 75 Grad zur Stabachse (x) geneigt verlaufen und dass die Steigung des Außengewindes (3 ) zwischen 5 Grad und 10 Grad liegt. - Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis von Rippenhöhe (b) zu Rippenabstand (a) 0,15 beträgt.
- Verwendung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außengewinde (
3 ) mehrgängig ist. - Verwendung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die das Außengewinde (
3 ) bildenden Rippen (4 ) vom Rohrinneren her durchgewalzt sind, womit sich rohrinnenseitig ein Innengewinde einstellt, welches ein dem Außengewinde gleiches Verhältnis von Rippenhöhe zu Rippenabstand aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10013581.1A DE10013581B4 (de) | 2000-03-18 | 2000-03-18 | Verwendung eines im Baubereich einzusetzenden Stahlteils |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10013581.1A DE10013581B4 (de) | 2000-03-18 | 2000-03-18 | Verwendung eines im Baubereich einzusetzenden Stahlteils |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10013581A1 DE10013581A1 (de) | 2001-09-20 |
| DE10013581B4 true DE10013581B4 (de) | 2017-11-09 |
Family
ID=7635493
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10013581.1A Expired - Lifetime DE10013581B4 (de) | 2000-03-18 | 2000-03-18 | Verwendung eines im Baubereich einzusetzenden Stahlteils |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10013581B4 (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10206819A1 (de) * | 2002-02-18 | 2003-08-28 | Max Aicher | Rohrförmiger gerippter Bewehrungsstahl, Verfahren zum Herstellen eines rohrförmigen gerippten Bewehrungsstahls und Verwendung eines rohrförmigen Bewehrungsstahls |
| FR2943933B1 (fr) * | 2009-04-03 | 2012-04-13 | Edgard Henri Gerard Albert Thirion | Procede de fabrication de dispositifs de liaison d'armatures |
| FR2952840B1 (fr) * | 2009-11-26 | 2013-08-02 | Edgard Henri Gerard Albert Thirion | Dispositif de liaison d'armatures et son procede de fabrication |
| RU2441116C1 (ru) * | 2010-07-08 | 2012-01-27 | Открытое акционерное общество "ВНИПИгаздобыча" | Свая и способ ее установки в вечномерзлый грунт |
| CL2010000889A1 (es) * | 2010-08-20 | 2011-03-11 | Pablo Covarrubias Torres Jaun | Barra de acero con resaltes,para conformar armaduras de hormigones, para que el hormigon permanezca en la zona elastica de resistencia a la compresion, con una tension menor al 50% de la tension de rotura y donde la barra posee un diametro d, resaltes dispuestos a una distancia l entre si y de una altura h, con un area menor a un cuarto del perimetro por l |
| DE102016011292A1 (de) | 2016-01-26 | 2017-07-27 | Werner Paul Berwald | Profilierte nahtlose Ankersysteme, Herstellung und Setzverfahren. |
Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3561185A (en) * | 1968-02-12 | 1971-02-09 | Dyckerhoff & Widmann Ag | Armoring and stressing rod for concrete |
| DE3730490A1 (de) * | 1987-09-11 | 1989-03-23 | Dyckerhoff & Widmann Ag | Warmgewalzter betonbewehrungsstab, insbesondere betonrippenstab |
| DE3400182C2 (de) * | 1984-01-04 | 1989-07-06 | Friedr. Ischebeck Gmbh, 5828 Ennepetal, De | |
| DE3828335C1 (de) * | 1988-08-20 | 1989-11-30 | Friedr. Ischebeck Gmbh, 5828 Ennepetal, De | |
| DE4128154A1 (de) * | 1991-07-02 | 1993-01-14 | Gd Anker Gmbh & Co Kg | Injektionsrohr und verfahren zum setzen eines gebirgsankers |
| DE4220636A1 (de) * | 1992-06-24 | 1994-01-05 | Ischebeck Friedrich Gmbh | Verbindungselement |
| DE4233304A1 (de) * | 1992-10-03 | 1994-04-07 | Gd Anker Gmbh & Co Kg | Kupplungsmuffe und Verfahren zur Herstellung einer Kupplungsmuffe |
| US5775850A (en) * | 1993-08-12 | 1998-07-07 | The Broken Hill Proprietary Company Limited | Rock bolt |
| US5873689A (en) * | 1997-07-03 | 1999-02-23 | Milad Mansour | Low torque threaded fastener and mine roof support system using such a fastener |
-
2000
- 2000-03-18 DE DE10013581.1A patent/DE10013581B4/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3561185A (en) * | 1968-02-12 | 1971-02-09 | Dyckerhoff & Widmann Ag | Armoring and stressing rod for concrete |
| DE3400182C2 (de) * | 1984-01-04 | 1989-07-06 | Friedr. Ischebeck Gmbh, 5828 Ennepetal, De | |
| DE3730490A1 (de) * | 1987-09-11 | 1989-03-23 | Dyckerhoff & Widmann Ag | Warmgewalzter betonbewehrungsstab, insbesondere betonrippenstab |
| DE3828335C1 (de) * | 1988-08-20 | 1989-11-30 | Friedr. Ischebeck Gmbh, 5828 Ennepetal, De | |
| DE4128154A1 (de) * | 1991-07-02 | 1993-01-14 | Gd Anker Gmbh & Co Kg | Injektionsrohr und verfahren zum setzen eines gebirgsankers |
| DE4220636A1 (de) * | 1992-06-24 | 1994-01-05 | Ischebeck Friedrich Gmbh | Verbindungselement |
| DE4233304A1 (de) * | 1992-10-03 | 1994-04-07 | Gd Anker Gmbh & Co Kg | Kupplungsmuffe und Verfahren zur Herstellung einer Kupplungsmuffe |
| US5775850A (en) * | 1993-08-12 | 1998-07-07 | The Broken Hill Proprietary Company Limited | Rock bolt |
| US5873689A (en) * | 1997-07-03 | 1999-02-23 | Milad Mansour | Low torque threaded fastener and mine roof support system using such a fastener |
Non-Patent Citations (3)
| Title |
|---|
| DE-Buch: "Beton Kalender 2000", Teil BK 1, Ernst & Sohn Verlag, Berlin, ISBN: 3-433-01427-2, S.119-142, 167-169 * |
| LEONHARDT, F.; MÖNNIG, E.: Vorlesungen über Massivbau. Teil 1: Grundlagen zur Bemessung im Stahlbetonbau. 3. Aufl.. Berlin Heidelberg New York Tokyo : Springer, 1984. S. 93 u. 94. - ISBN 978-3540127864 |
| LEONHARDT, F.; MÖNNIG, E.: Vorlesungen über Massivbau. Teil 1: Grundlagen zur Bemessung im Stahlbetonbau. 3. Aufl.. Berlin Heidelberg New York Tokyo : Springer, 1984. S. 93 u. 94. - ISBN 978-3540127864 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10013581A1 (de) | 2001-09-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2257690B1 (de) | Korrosionsgeschützter selbstbohranker sowie ankerteileinheit und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE102007005540B4 (de) | Verfahren und Injektionsanker mit fixiertem Statikmischer | |
| EP1905923A2 (de) | Ankerstab und Anordnung zum Verstärken von bestehenden Bauteilen gegen Durchstanzen mit einem solchen Ankerstab | |
| DE60114890T2 (de) | Herstellungsverfahren für ein bauteil mit gewinde und so hergestelltes bauteil | |
| DE102009001749B4 (de) | Anschlussvorrichtung und Verfahren zur Erstellung eines Anschlusses | |
| DE10013581B4 (de) | Verwendung eines im Baubereich einzusetzenden Stahlteils | |
| DE19513202A1 (de) | Vorrichtung zur Verankerung von Bewehrungs- bzw. Spannstählen in Verankerungsgründen | |
| DE3320460C1 (de) | Nachgiebiger Gebirgsanker | |
| EP3808934A1 (de) | Vorspannanker zum sichern einer geologischen formation | |
| EP1533471B1 (de) | Gleitanker | |
| EP0056255B1 (de) | Vorrichtung zum Befestigen von Gegenständen an einer fertigen Betonwand | |
| DE3838880C1 (en) | Method of producing a grouted anchor, and grouted anchor for carrying out the method | |
| EP2295719A2 (de) | Befestigungselement und Verfahren zum Herstellen eines Befestigungselementes | |
| EP2138728A2 (de) | Ankerstange zur Verankerung in einem Bohrloch | |
| DE2201950C3 (de) | Verpreßanker zum Verankern von Bauteilen in erdigem oder felsigem Baugrund | |
| EP1649174B1 (de) | Spreizanker aus metall für weiche oder poröse baustoffe | |
| EP2808449B1 (de) | Bohrverpresspfahl | |
| DE2138300A1 (de) | Dubelanker | |
| CH707695A2 (de) | Anker mit drehbar gelagerten Widerhaken. | |
| DE1634273A1 (de) | Erdanker und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| CH701100B1 (de) | Befestigungsanker. | |
| CH707696A2 (de) | Anker mit beweglich eingespannten Widerhaken. | |
| AT512243B1 (de) | Kompressionskörper zum gegenseitigen abstützen von tunnelauskleidungselementen und/oder untertägigen hohlraumelementen | |
| EP3943665A2 (de) | Erdnagel | |
| DE19814651C2 (de) | Umlenkprofile zur Verbindung der Zugstangen von Ringankern im Mauerwerk |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final | ||
| R071 | Expiry of right |