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DE60114890T2 - Herstellungsverfahren für ein bauteil mit gewinde und so hergestelltes bauteil - Google Patents

Herstellungsverfahren für ein bauteil mit gewinde und so hergestelltes bauteil Download PDF

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DE60114890T2
DE60114890T2 DE60114890T DE60114890T DE60114890T2 DE 60114890 T2 DE60114890 T2 DE 60114890T2 DE 60114890 T DE60114890 T DE 60114890T DE 60114890 T DE60114890 T DE 60114890T DE 60114890 T2 DE60114890 T2 DE 60114890T2
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thread
rib
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threaded
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Andrew Peter Gray
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    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04C5/163Connectors or means for connecting parts for reinforcements the reinforcements running in one single direction
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/16Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section
    • B21B1/163Rolling or cold-forming of concrete reinforcement bars or wire ; Rolls therefor

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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausbilden einer Gewindeform in einem im Wesentlichen länglichen Element, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft ferner ein längliches Element gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 7.
  • Die Erfindung betrifft in allgemeinen Begriffen ein Verfahren zum Ausbilden eines Gewindes in einem im Wesentlichen länglichen Element, wie beispielsweise einer Stange, einem Bolzen oder einem Verankerungsbolzen. Insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, betrifft die Erfindung ein mittels eines Warmwalzprozesses ausgebildetes Gewinde, welches Gewinde einen großen Rippenabstand aufweist, jedoch eine feine Gewindesteigung hat. Das erfindungsgemäße Verfahren resultiert daher in der Herstellung einer Gewindeform, welche die mechanischen Vorteile aufweist, die zu einem Gewinde gehören, das mittels Kaltwalz-Gewindeausbildungsprozessen geformt wurde, wobei das Verfahren selbst dennoch die mit Warmwalz-Gewindeausbildungsprozessen verbundene Herstellungseffizienz aufweist.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Ein Verfahren und ein längliches Element der eingangsgenannten Arten sind beispielsweise aus DE-A-1 813 627 bekannt.
  • Das Gewindewalzen ist ein Hauptvorgang bei der Schrauben- und Schraubenmuttern-Herstellung. Am häufigsten wird ein Gewindewalzen erzielt mittels Eindrückens von wenigstens zwei Formwerkzeugen in eine eine glatte Oberfläche aufweisende Stange und mittels Bewirkens einer Drehung dieser Stange in Bezug auf die Formwerkzeuge, wobei Metall verdrängt wird zum Erzeugen einer Gewindeform an oder in der Stange selbst. Die bei solchen Prozessen verwendeten Formwerkzeuge sind üblicherweise aus gehärtetem Stahl hergestellt und weisen eine geeignete Gewindeform auf, die in sie derart maschinell eingearbeitet ist, dass, wenn sie in die Stange eingedrückt werden, Metall verdrängt wird, so dass die gewünschte Gewindeform in der Stange selbst ausgebildet wird. Die Formwerkzeuge sind üblicherweise entweder rund oder flach. Runde Formwerkzeuge weisen üblicherweise entweder zwei oder drei runde Formwerkzeuge auf, die derart angeordnet sind, dass zwischen den Formwerkzeugen ein Raum vorhanden ist, so dass es ermöglicht ist, dass die Stange dort hindurch passiert. Dieses Gewindewalzverfahren ist als „Durchlaufwalzen" bekannt, da die Gewindeform fortschreitend ausgebildet wird, wenn die Stange durch oder quer durch die Formwerkzeuge selbst hindurch passiert. Wenn das Gewindewalzverfahren flache Formwerkzeuge nutzt, werden jene üblicherweise in Paaren verwendet, wobei jedes Formwerkzeug die Größe von 150 mm Breite aufweist und mit so einem Abstand angeordnet ist, dass es ermöglicht ist, dass die Stange durch den dazwischen existierenden Spalt hindurch passiert. Die flachen Formwerkzeuge drücken über die gesamte Breite des Formwerkzeugs in die Stange hinein. Dieses Verfahren ist als „Einstechwalzen" bekannt. Einstechwalzen ist ein schnelleres Verfahren als Durchlaufwalzen. Jedoch sind sowohl das Einstechwalzen als auch das Durchlaufwalzen gemeinsam als „Gewindekaltwalzen" bekannt.
  • Gewindekaltwalzen macht das Verdrängen und das Fließen von Metall erforderlich. Einiges Metall wird von den Spitzen der Formwerkzeuge weg verdrängt, und einiges Metall wird so nach oben verdrängt, dass die neuen hohen Spitzen des Gewindes an der Stange ausgebildet werden. Dieses Kaltwalzen und Verdrängen von Metall bewirkt, dass das Metall in dem Gewinde härter wird. Folglich sind kaltgewalzte Gewinde normalerweise haltbarer als spanend herstellte Gewinde. Dieser Prozess des Härterwerdens des Stahls oder eines ähnlichen Materials ist als „Kaltumformen" bekannt.
  • Jedoch kann ein Kaltumformen von Stahl ferner bewirken, dass das Metall, und insbesondere einige Stahlgüten, spröde wird. Eine Rissbildung kann an dem Fußkreis oder der Basis des geformten Gewindes auftreten. Dies kann zu einer Schwachstelle in dem ausbildeten Gewinde führen und eine Quelle für einen vorzeitigen Gewindeausfall sein. Beispielsweise kann, wenn der mit Gewinde versehene Abschnitt eines Felsankers von der Decke eines Bergwerks oder eines Tunnels vorsteht, dieser dadurch einer Beschädigung unterzogen werden, dass entlang der Fahrbahn passierende Schwermaschinen daran anstoßen. Wenn der mit Gewinde versehene Abschnitt spröde ist, kann ein vorzeitiger Ausfall des Felsankers auftreten.
  • Ein Gewindekaltwalzen kann normalerweise nur an eine glatte Oberfläche aufweisenden Stangen oder ähnlichen Teilen durchgeführt werden. Daher erfordern Stangen mit daran befindlichen Verformungen, dass die Verformungen entfernt werden, bevor ein Gewindewalzverfahren durchgeführt werden kann. Lediglich exemplarisch können Felsanker, die aus warmgewalzten Stangen mit daran befindlichen Verformungen herstellt wurden, üblicherweise eine Kernabmessung von 21,7 mm aufweisen, mit einem maximalen Durchmesser über die Verformungen hinweg von 24 mm. Diese Verformungen können entweder durch Stangenschälen oder durch Gesenkschmieden vor dem Gewindewalzen entfernt werden, so dass eine Stange mit einer glatten Oberfläche und einem Durchmesser von beispielsweise 21,6 mm hergestellt werden würde. Dann könnte ein Gewinde auf solch eine Stange kaltgewalzt werden, und in diesem Fall würde es üblicherweise ein M24-Gewinde (d.h. ein metrisches 24 mm-Gewinde) sein.
  • Ein M24-Gewinde hat eine Steigung von 3 mm. D.h., eine Umdrehung um das Gewinde herum verursacht eine axiale Bewegung entlang der Achse der Stange von 3 mm. Die Steigung des Gewindes bestimmt dessen Last-Kraft-Verhältnis und den Winkel, den die Gewindegänge zu der Längsachse der Stange bilden. Eine Gewindesteigung von 3 mm stellt ein exzellentes Last-Kraft-Verhältnis für Felsanker bereit, und eine Zugbelastung von zwischen 2 und 10 Tonnen kann in solchen Felsankern in Abhängigkeit von dem von der verwendeten Bohrmaschine beaufschlagten Drehmoment erzeugt werden.
  • Ein sehr feines Gewinde stellt ein noch größeres Last-Kraft-Verhältnis bereit, ist jedoch anfälliger für eine Gewindebeschädigung. Dies ist insbesondere der Fall bei Felsankern und Betonverankerungsbolzen, welche in rauen Umgebungen verwendet werden. Im Gegensatz dazu sind Grobgewinde weniger anfällig für eine Beschädigung, stellen jedoch ein schlechtes Last-Kraft-Verhältnis bereit.
  • Gewinde können ferner an Stangen unter Verwendung von dem, was als Warmwalzverfahren bekannt ist, ausgebildet werden. Wenn eine Stange in einem Warmwalzwerk geformt wird, können synchronisierte Walzen verwendet werden zum Eindrücken einer Gewindeform in gegenüberliegende Seiten einer Stange. Die Rippen, welche so geformt wurden, stehen von der Stange vor und bilden üblicherweise ein diskontinuierliches Gewinde um die und entlang der Stange. Einige zu einem warmgewalzten Gewinde gehörende Vorteile weisen auf:
    • • das Gewinde ist nicht durch Kaltumformung beeinflusst,
    • • die Zugfestigkeit und die Dehnungscharakteristik der Stange sind entlang der ganzen Stange gleichmäßig, im Gegensatz zu kaltgewalzten Gewindestangen, bei denen der Kerndurchmesser des mit Gewinde versehenen Abschnitts der schwächste Teil der Stange ist,
    • • die Stange und das Gewinde sind weniger anfällig für eine Beschädigung, da das Gewinde selbst grob ist,
    • • die Gewinderippen sind ein integraler Bestandteil der Stange und werden weniger wahrscheinlich durch eine an der Basis der Rippen auftretende Rissbildung beeinflusst,
    • • Gewinde können in Materialien ausgebildet werden, insbesondere hochzugfesten Stählen, die für Gewindekaltwalzen ungeeignet wären.
    • • der Prozess des Gewindewarmwalzens ist sehr schnell und ökonomisch und erfordert keinen sekundären Bearbeitungsvorgang, im Gegensatz zu Gewindekaltwalzprozessen, welche zusätzlich zu dem Gewindekaltwalzen ein Stangenschälen oder ein Gesenkschmieden erfordern.
  • Jedoch ist ein Nachteil, dass warmgewalzte Gewinde normalerweise sehr grob sind. Beispielsweise würden warmgewalzte Gewinde in Abhängigkeit von dem Stangendurchmesser eine Steigung von 10 mm oder größer aufweisen. Der Hauptgrund, ein warmgewalztes Grobgewinde zu haben, besteht darin, dass, obwohl eine Feingewindeform in die in einem Warmwalzwerk verwendeten Walzen maschinell eingearbeitet werden könnte, solch eine Feingewindeform sehr schnell verschleißen würde. Die feinbearbeiteten und scharfen Spitzen, die bei einer Walze zum Ausbilden eines Feingewindes erforderlich sind, würden sich Abnutzen oder Brechen, wenn die heiße Stange durch die Walzen mit den Geschwindigkeiten hindurch passiert, die normalerweise verwendet werden und welche bis zu beispielsweise 10 Metern pro Sekunde sein können.
  • Aus diesem Grund tendieren die Gewinderippen ferner dazu, breit zu sein, und weisen eine „flache" Gewindespitze auf, so dass die Gewindeform üblicherweise 1 mm breit oder mehr ist. Dieses Grobgewinde an warmgewalzten Gewinden weist den Vorteil auf, dass es das Gewinde sehr robust und weniger anfällig für eine Beschädigung macht, jedoch andererseits ein schlechtes Last-Kraft-Verhältnis bereitstellt und es schwierig macht, in auf diese Weise ausgebildeten Stangen und Schrauben große Zugbeanspruchungen zu beaufschlagen. Üblicherweise weisen warmgewalzte Gewindestangen, welche Durchmesser von 26,5 mm, 32 mm bzw. 36 mm aufweisen, Steigungen von 13 mm, 16 mm bzw. 18 mm auf.
  • Ein Warmwalzverfahren weist ein Passieren eines Walzblocks von heißem Stahl durch eine Anzahl von Walzgerüsten hindurch auf zum fortschreitenden Runterreduzieren der Größe des Walzblocks auf den gewünschten Durchmesser für das/des Endprodukt(s). Üblicherweise können Walzblöcke von 90 mm × 90 mm bis zu 150 mm × 150 mm und bis zu 12 m lang sein, wobei sie bis zu annährend 900 bis 1100°C erwärmt werden und dann durch eine Anzahl von Walzen (normalerweise zwischen 10 und 20 Walzenpaaren) hindurchgeführt werden zum fortschreitenden Reduzieren des Durchmessers des Walzblockes. Wenn der Walzblock im Durchmesser reduziert wird, nimmt er in der Länge zu, und folglich nimmt seine Geschwindigkeit durch das Walzwerk hindurch ebenfalls zu. Üblicherweise würde ein Walzblock in das erste Walzgerüst mit einer geringen Geschwindigkeit von beispielsweise gesagt 0,5 Metern pro Sekunde eintreten und könnte sich zu der Zeit, zu der er durch das letzte Walzgerüst hindurch passiert ist, mit beispielsweise gesagt 10 Metern pro Sekunde bewegen. Solch ein Warmwalzprozess ist ein sehr schnelles und effizientes Herstellungsverfahren für einen großen Bereich von Stangen und Querschnitten.
  • Im Fall von Felsankern wird das Warmwalzgewinde in dem letzten Walzgerüst auf die Stange aufgeformt. Rippen sind maschinell in die Walzen als „Rillen" in den Walzen eingearbeitet, so dass, wenn die Stange von den Walzen zusammengedrückt wird, eine Außenrippe an der Stange ausgebildet werden würde. Mehrere Rillen sind maschinell in die oberen und die unteren Walzen eingearbeitet, und jede Walze ist mit der anderen jeder Paarung derart synchronisiert, dass eine Gewindeform an der warmgewalzten Stange erzeugt wird. Bei unter Verwendung derzeit bekannter Technologien hergestellten, warmgewalzten Stangen sind diese Rillen derart mit Abstand angeordnet und zur Achse der Stange geneigt, dass sie eine Gewindestange mit einer groben Steigung bilden.
  • Es ist ein Ziel der Erfindung, ein Verfahren zum Ausbilden einer Gewindeform bereitzustellen, die alle die Vorteile eines warmgewalzten Gewindes aufweist, jedoch eine zu einem kaltgewalzten Gewinde ähnliche Steigung aufweist, so dass es die sowohl mit einem warmgewalzten Gewinde als auch mit einem kaltgewalzten Gewinde verbundenen, mechanischen Vorteile aufweist. Das erfindungsgemäße Verfahren versucht ein warmgewalztes Gewindeelement mit einem relativ fein geteilten Gewinde bereitzustellen.
  • Bei einer typischen Felsanker-Anwendung kann die Erfindung eine Stange herstellen, die in einfacher Weise auf Länge zu schneiden ist, und dann muss zum Herstellen eines fertigen Felsankers nur eine geeignete Kugelhutmutter angebracht werden. Keine zusätzliche Nachwalzverarbeitung ist erforderlich.
  • Ein zusätzlicher, signifikanter Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, dass es ermöglicht, mehrere warmgewalzte Gewindestangen miteinander zu verbinden unter Verwendung von einem oder vieler Kuppler in Abhängigkeit von der Anzahl von miteinander zu verbindenden Stangen.
  • Bei einer üblichen Verbundstangen- oder Verbund-Felsanker-Anordnung können die Enden zweier Gewindestangen in jedes Ende eines Innengewinde-Kupplers eingeschraubt sein. Der Kuppler weist eine ausreichende Länge auf zum Ineingriffbringen von genügend Gewindegängen an der Stange und ist so gestaltet, dass er zugfester als die Zugfestigkeit der Stange ist, so dass, wenn zwei Stangen jeweils sicher in den Kuppler eingeschraubt sind, die Kupplungsverbindung der beiden Stangen haltbarer als die Vollstange selbst ist. Durch verwenden mehrerer Kuppler ist es möglich, eine sehr lange Vollstange auszubilden, und dies findet erhebliche Anwendung in Grubenbetrieb- und in Tunnelbau-Anwendungen.
  • Diese Form einer Verbundstange oder eines Verbund-Felsankers ist gut bekannter Stand der Technik und wird verwendet, wenn lange Bolzen aus geotechnischen oder anderen Gründen erforderlich sind. Jedoch werden, wo lange Bolzen erforderlich sind, anstatt gekuppelter Vollstangen normalerweise Seilanker verwendet. Dies ist hauptsächlich aus zwei Gründen so.
  • Erstens sind Seile aus viel höherzugfestem Stahl hergestellt als Vollbolzen (üblicherweise 1500 MPa für Seile im Vergleich zu 800 MPa für Vollbolzen für ihre jeweiligen, höchsten Zugfestigkeiten), und dies ermöglicht es, Seile mit sowohl hoher Zugfestigkeit (üblicherweise 50 bis 75 Tonnen für Bergbauanwendungen) und akzeptablem Gewicht (üblicherweise weniger als 5 kg pro Meter) herzustellen.
  • Zweitens ist es möglich, sehr lange Seile herzustellen, welche gebogen werden können, so dass sie in begrenzte Räume in unterirdischen Tunneln und Bergwerken passen und dennoch so installiert werden können, dass sie eine Langbolzenhalterung bereitstellen.
  • Normalerweise können gekuppelte Vollbolzen mit langen Seilankern konkurrieren, jedoch ist es zum Erreichen der gleichen hohen Zugfestigkeit wie bei Seilen notwendig, eine Vollstange größeren Durchmessers zu verwenden. Dies bedeutet, dass zum Konkurrieren mit Seilen eine Vollstange anderen und größeren Durchmessers zur Verwendung als ein Verbundbolzen hergestellt werden muss. Dies erfordert ein zusätzliches Produkt durch das Stahlwalzwerk herzustellen, um eine Stange großen Durchmessers für lediglich Verbundbolzen-Anwendungen herzustellen, und dies wird nicht so gängig wie Vollstangen kleineren Durchmessers sein, die für übliche Felsanker-Anwendungen verwendet werden.
  • Das Gewicht einer Vollstange größeren Durchmessers für einen Verbundbolzen ist gewöhnlich kein Problem, da Bohrmaschinen mehrere gekuppelte Vollstangen leicht ein Bohrloch hochdrücken können. Die Tatsache, dass gekuppelte Vollstangen gedrückt werden können, ist ein Hauptvorteil, und Bohrmaschinen können diese leicht Bohrlöcher hochdrücken und durch mehrere Kunstharzpatronen hindurch, was schwieriger mit einem flexiblen Seil oder Seilanker durchzuführen ist.
  • Der andere Hauptvorteil von gekuppelten Vollstangen besteht darin, dass sie mit einem warmgewalzten, gerippten Außenprofil hergestellt werden können, und dies kann eine hohe Verbundfestigkeit mit Kunstharz oder Mörtel bereitstellen. Dies ist als eine Übertragungsfähigkeit für Kräfte des Felsankers bekannt, und je größer die Übertragungsfähigkeit für Kräfte ist, desto wirksamer wird der Felsanker die Tunnel- oder Bergwerks-Fahrbahn absichern. Seile können nicht solch eine hohe Übertragungsfähigkeit für Kräfte bereitstellen, wie warmgewalzte, gerippte Stangen oder Bolzen.
  • Bei üblichen, gekuppelten Vollbolzen wird das obere Ende der gekuppelten Bolzen am oberen Ende des Lochs entweder mittels Kunstharz oder mittels eines mechanischen Ankers verankert, und der Rest der gekuppelten Bolzen kann entweder mit Zement, Kunstharz oder einem Polyurethanharz (PUR) vergossen werden. Der Mörtel wird normalerweise von der unteren Bohrlochöffnung aus nach oben gepumpt und fließt nach oben um die Bolzen und um die Kuppler herum. Alternativ kann ein Mörtel-Schlauch verwendet werden, wobei der Mörtel den Schlauch nach oben zum oberen Ende des Bohrlochs hin gepumpt wird und den Hohlraum zwischen dem Bolzen und dem Bohrloch mit Mörtel ausfüllt.
  • Ob bei einem üblichen Verbundbolzen ein Mörtel-Schlauch verwendet wird oder nicht verwendet wird, muss ein ausreichender Zwischenraum zwischen dem Außendurchmesser des Kupplers und dem Durchmesser des Bohrlochs gelassen werden, so dass es ermöglicht ist, das Mörtel leicht um den Kuppler herum fließt und den Hohlraum zwischen dem Bolzen und dem Bohrloch ausfüllt. Dies macht die Verwendung eines Bohrlochs größeren Durchmessers notwendig, als es gerade notwendig ist, um den Kuppler das Bohrloch hinauf einzupassen. Das Problem wird zusätzlich verschlimmert, wenn beispielsweise ein Mörtel-Schlauch von 22 mm Durchmesser um die Außenseite des Kupplers herum aufzupassen ist.
  • Herkömmliche Verbundbolzen weisen daher die folgenden Nachteile auf. Sie erfordern die Verwendung einer Stange größeren Durchmessers als Standard-Felsanker zum Erzeugen einer ähnlichen Zugbelastbarkeit wie bei Seilen. Sie erfordern ferner die Verwendung von Kupplern, wobei ein ausreichender Zwischenraum zwischen der Außenseite des Kupplers und der Bohrlochwand vorhanden sein muss, so dass es ermöglicht ist, dass Mörtel und/oder ein Mörtel-Schlauch um den Kuppler herum passieren kann.
  • Die neue Gewindeform gemäß der Erfindung ermöglicht ferner einen neuen Verbundfelsanker oder eine Verbundstange in einer Weise zu verwenden, wie sie hierin im Folgenden detaillierter beschrieben wird.
  • Es ist zu bemerken, dass die beschriebenen Kuppler und zusammenmontierten Stangen verwendet werden können, wenn irgendeine Gewindestange gemäß der Erfindung mit einer anderen Stange verbunden wird, beispielsweise bei Betonbewährungsstangen, Fundament-Befestigungsbolzen, Schalungs-Verbindungsstangen und flexiblen Stangen kleinen Durchmessers, die einen größeren, zusammenmontierten Bolzen bilden. Jedoch ist die Erfindung nicht dermaßen geschränkt.
  • Die Erfindung wird hierin unter spezieller Bezugnahme auf die Herstellung von Felsankern beschrieben, jedoch sollte verstanden werden, dass die Erfindung nicht als in irgendeiner weise auf irgendeine spezielle oder bevorzugte Ausführungsform oder Ausführungsformen, die beschrieben werden, beschränkt erachtet wird. Stattdessen kann die Erfindung in gleicher Weise bei irgendeinem mit Gewinde versehenen, länglichen Element verwendet werden.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß der Erfindung ist ein Verfahren bereitgestellt mit den Merkmalen des Anspruchs 1 zum Ausbilden einer Gewindeform in einem im wesentlichen länglichen Element. Ferner stellt die Erfindung ein längliches Element mit den Merkmalen des Anspruchs 7 bereit. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
  • Bevorzugter beträgt der Abstand der Rippen entlang der Länge des länglichen Elements wenigstens zwei Gewindesteigungen und weniger als fünf Gewindesteigungen.
  • Bevorzugt beträgt die Gewindesteigung nahezu die Breite der Basis der Rippe. Bevorzugter weist die Basis der Rippe da, wo sie mit dem Kern der Stange verbunden ist, einen kleinen Radius auf. Bevorzugt sind die Seiten der Rippe, die sich von dem Kern des länglichen Elements weg erstrecken, in einem Winkel von annährend 60 Grad zur Längsachse des Kerns geneigt.
  • Bevorzugt ist das zum Ausbilden eines warmgewalzten, mit Gewinde versehenen, länglichen Teils gemäß der Erfindung verwendete Metall so vorgesehen, dass es maximale Festigkeits- und Dehnungs-Eigenschaften bereitstellt. Insbesondere können warmgewalzte, mit Gewinde versehene, längliche Elemente aus hochfestem Stahl hergestellt sein. Solche hochfesten Stahlstangen können ungeeignet für ein Gewindekaltwalzen sein, da eine Kaltverformung der Stange eine übermäßige Versprödung und Rissbildung am Fußkreis der darin ausgebildeten Gewinde verursachen kann. Ferner können solche hochfesten Stahlstangen einem Abschreckprozess unterzogen worden sein zum Erhöhen der Festigkeit und der Oberflächenhärte. Stahlstangen, die so abschreckt wurden, sind oft für ein Gewindekaltwalzen ungeeignet. Jedoch sind, da ein Stangenschälen und ein Gewindekaltwalzen für warmgewalzte Gewindestangen nicht erforderlich sind, die Zugfestigkeit und die Oberflächenhärte der Stange keine begrenzenden Faktoren.
  • Bevorzugt sind die Rippenprofile so gestaltet, dass sie eine maximale Übertragungsfähigkeit für Kräfte bereitstellen, wenn sie in Mörtel oder Kunststoff eingekapselt sind. Stangenrippenprofile, die so gestaltet sind, dass sie eine maximale Übertragungsfähigkeit für Kräfte bereitstellen, erfordern große Rippen, die mit annährend dem doppelten der Rippenbreite entlang der Stange im Abstand angeordnet sind und die mit einem spitzen Winkel quer zur Stange geneigt sind. Dieses ist bei den meisten warmgewalzten Stangen, die bei der Herstellung von Felsankern verwendet werden, derzeit nicht der Fall.
  • Bevorzugt sind die Rippenprofile so gestaltet, dass sie eine Gewindeform bereitstellen, welche dafür geeignet ist, eine Schraubenmutter oder ein ähnliches, wenigstens eine Rille aufweisendes Element angepasst zu haben, leicht darauf aufgeschraubt zu werden. Da warmgewalzte Gewinde empfindlicher gegenüber geringen Veränderungen in der Steigung und der Rippenhöhe sind als kaltgewalzte Gewinde, sind die Gewindeform und die Rippengestaltung, die bei der Erfindung verwendet sind, in der Lage diese geringen Veränderungen aufzunehmen.
  • Bevorzugt sind die Rippenprofile so gestaltet, dass sie eine Gewindeform bereitstellen, welche es ermöglicht, eine Schraubenmutter oder ein ähnliches Element minimaler Länge zu verwenden, um eine adäquate Zugbelastbarkeit in dem länglichen Element zu erzeugen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform können die Rippen an dem länglichen Element in einem Abstand von 10 mm angeordnet sein und kann die wenigstens eine Rille in der Schraubenmutter oder einem ähnlichen Element von wenigstens einer anderen Rille in einem Abstand von 5 mm angeordnet sein.
  • Bevorzugt können zwei oder mehr längliche Elemente mit einer erfindungsgemäßen Gewindeform so zusammenmontiert werden, dass ihre langen Achsen parallel sind und so ausgerichtet sind, dass die Außenrippen an den zusammenmontierten Stangen diskontinuierliche Segmente einer Gewindewendel oder Gewindehelix um einen Zylinder herum bilden, der die zusammenmontierten, länglichen Elemente umschließt.
  • Bevorzugt ist das Profil des warmgewalzten, mit Gewinde versehenen, länglichen Elements aus Stahl hergestellt.
  • Bevorzugt wird das Profil des warmgewalzten, mit Gewinde versehenen, länglichen Elements an Felsankern, Verbundbolzen und Betonschalungs-Verbindungsstangen verwendet.
  • Bevorzugt wird das Profil des warmgewalzten, mit Gewinde versehenen, länglichen Elements sowohl an länglichen Vollelementen als auch an länglichen Hohlelementen verwendet.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein mit Gewinde versehenes Element, wenn es mittels des zuvor genannten, erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellt ist.
  • Erfindungsgemäß ist daher ferner ein längliches Element bereitgestellt, das darin eine Gewindeform aufweist, die sich entlang wenigstens eines Teils von dessen Längenabmessung erstreckt, wobei die Gewindeform wenigstens eine Rippe aufweist, die entlang des länglichen Elements mit Abstand von wenigstens einer anderen Rippe angeordnet ist, und wobei die Gewindeform einen relativ groben Rippenabstand aufweist, jedoch eine feine Gewindesteigung.
  • Beschreibung der Figuren
  • Damit die Erfindung deutlicher verstanden und praktisch realisiert werden kann, wird nun eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens detailliert beschrieben. Die folgende Beschreibung wird lediglich durch ein nicht beschränkendes Beispiel und unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren gegeben, wobei:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elementes gemäß der Erfindung ist,
  • 2 eine vergrößerte Seitenansicht des Gewindedetails eines warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elements gemäß der Erfindung ist,
  • 3 eine vergrößerte Ansicht des Gewindedetails von 2 des warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elements von 1 ist,
  • 4 ein Querschnitt durch einen Abschnitt A-A eines hohlen Kerns eines warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elementes gemäß der Erfindung hindurch ist,
  • 5 ein Querschnitt durch einen Abschnitt A-A eines Vollkerns eines warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elements gemäß der Erfindung hindurch ist,
  • 6 eine vergrößerte Seitenansicht des Gewindedetails eines warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elementes gemäß der Erfindung ist, wobei der Rippenabstand, wenn von einer Seite des mit Gewinde versehenen Elementes aus betrachtet, das Doppelte der Steigung beträgt,
  • 7 ein Querschnitt durch einen Abschnitt B-B eines Vollkerns eines warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elementes gemäß der Erfindung hindurch ist, wobei Rippen mit einer relativ konstanten Höhe über ihre gesamte Länge hinweg gezeigt sind,
  • 8 eine vergrößerte Seitenansicht des Gewindedetails eines warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elementes gemäß der Erfindung ist, wobei der Rippenabstand, wenn von der zu jener, die in 6 gezeigt ist, gegenüberliegenden Seite des mit Gewinde versehenen Elementes aus betrachtet, das Doppelte der Steigung beträgt,
  • 9 eine vergrößerte Seitenansicht des Gewindedetails eines warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elementes gemäß der Erfindung ist, wobei der Rippenabstand, wenn von einer Seite des mit Gewinde versehenen Elementes aus betrachtet, das Doppelte der Steigung beträgt,
  • 10 ein Querschnitt durch einen Abschnitt C-C eines hohlen, warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elementes, das ein kreisrundes, mittiges Loch aufweist, gemäß der Erfindung hindurch ist, wobei Rippen mit einer relativ konstanten Höhe über ihre gesamte Länge hinweg gezeigt sind,
  • 11 eine vergrößerte Seitenansicht des Gewindedetails eines warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elements gemäß der Erfindung ist, wobei der Rippenabstand, wenn von der zu jener, die in 9 gezeigt ist, gegenüberliegenden Seite des mit Gewinde versehenen Elements aus betrachtet, das Doppelte der Steigung beträgt,
  • 12 eine vergrößerte Seitenansicht des Gewindedetails eines warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elements gemäß der Erfindung ist, wobei der Rippenabstand, wenn von einer Seite des mit Gewinde versehenen Elements aus betrachtet, das Dreifache der Steigung beträgt,
  • 13 ein Querschnitt durch einen Abschnitt D-D eines hohlen, warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elementes, das ein sechseckiges, mittiges Loch aufweist, gemäß der Erfindung hindurch ist, wobei Rippen mit einer relativ konstanten Höhe über ihre gesamte Länge hinweg gezeigt sind,
  • 14 eine vergrößerte Seitenansicht des Gewindedetails eines warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elementes gemäß der Erfindung ist, wobei der Rippenabstand, wenn von der zu jener, die in 12 gezeigt ist, gegenüberliegenden Seite des mit Gewinde versehenen Elementes aus betrachtet, das Dreifache der Steigung beträgt,
  • 15 eine vergrößerte Seitenansicht des Gewindedetails von zwei warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elementen gemäß der Erfindung ist, wobei die beiden Elemente mit ihren langen Achsen parallel und mit den Außenrippen an den beiden Elementen derart ausgerichtet zusammenmontiert sind, dass diese Außenrippen diskontinuierliche Segmente einer Gewindewendel oder Gewindehelix um einen Zylinder herum bilden, welcher die beiden Elemente umschließt,
  • 15 ferner zeigt, dass der Rippenabstand an den beiden, zusammenmontierten Elementen das Doppelte der Steigung beträgt, und 15 ferner einen Schnitt durch einen Kuppler oder eine Schraubenmutter hindurch zeigt, wenn von einem Schnitt F-F in 16 aus betrachtet,
  • 16 ein Querschnitt durch einen in 15 gezeigten Abschnitt E-E von zwei warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elementen hindurch ist, welche zusammenmontiert sind und welche in einen kreisförmigen Kuppler eingeschraubt sind, welcher die beiden Elemente umschließt und positioniert,
  • 17 eine der 15 ähnliche Ansicht ist, mit der Ausnahme, dass diese Figur eine vergrößerte Seitenansicht des Gewindedetails von vier warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elementen gemäß der Erfindung zeigt, wobei zwei Paare von Elementen mittels eines Kupplers miteinander verbunden sind, und
  • 18 eine vergrößerte Seitenansicht des Gewindedetails eines warmgewalzten, mit Gewinde versehenen Elements gemäß der Erfindung ist, wobei eine Schraubenmutter auf das Element aufgeschraubt ist, wobei 18 ferner zeigt, dass der Rippenabstand an dem Element das Doppelte der Steigung beträgt, wohingegen die Schnittansicht des Rillenabstands in der Schraubenmutter bei jeder Gewindesteigung vorhanden ist, und wobei 18 ferner einen Schnitt durch eine Schraubenmutter hindurch zeigt, wenn von einem Schnitt H-H in 19 aus gesehen, und
  • 19 ein Querschnitt durch einen in 18 gezeigten Abschnitt G-G einer Schraubenmutter hindurch ist, die auf das warmgewalzte, mit Gewinde versehene Element aufgeschraubt ist.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
  • In den Figuren wurden zum Bezeichnen ähnlicher Einheiten und zum Vermeiden einer Dopplung der Beschreibung in jeder Figur die gleichen Ziffern verwendet.
  • Das warmgewalzte, mit Gewinde versehene, längliche Element (1) gemäß der Erfindung weist einen im Wesentlichen runden Kernabschnitt (2) mit einer Anzahl von Rippen (3) auf, die sich von dem Kernabschnitt (2) weg erstrecken. Die Rippen (3) sind aus dem gleichen Material wie der Kernabschnitt (2) geformt. Der Kernabschnitt (2) kann ein hohler Kern (5), wie in den 3, 4, 10 und 13 gezeigt, oder ein Vollkern (6) sein, wie in den 5 und 7 gezeigt.
  • Die Rippen (3) bilden diskontinuierliche Segmente einer kontinuierlichen Gewindeform (4) und sind um den Umfang des Kernabschnitts (2) herum angeordnet. Die Rippen (3) sind an einander gegenüberliegenden Seiten des Kernabschnitts (2) angeordnet. Die Rippen (3) haben ihre maximale Höhe in der Mitte jeder Rippe und können sich an den Seiten des Kernabschnitts (2) zu einer reduzierten Höhe hin verjüngen, wie in den 4 und 5 gezeigt, oder können eine relativ gleichmäßige Höhe über das meiste ihrer Länge aufweisen, wie in den 7, 10 und 13 gezeigt.
  • Die Rippen (3) sind bevorzugt entlang der Stange (1) in Axialrichtung in Abständen von wenigstens zwei Gewindesteigungen angeordnet. Die Gewindesteigung ist bevorzugt nur geringfügig größer als die Breite der Basis des Gewindes. Bevorzugt sind die Rippen (3) quer über den Kernabschnitt (2) mit der Gewindesteigung geneigt.
  • Bevorzugt sind die Rippen (3) an gegenüberliegenden Seiten des Kernabschnitts (2) mit einem Versatzabstand von wenigstens einer Gewindesteigung angeordnet. Ein übliches, warmgewalztes Gewinde ist von Außenrippen geformt, welche sich von dem Kern des länglichen Elementes erstrecken, und diese Rippen können diskontinuierlich um den Umfang des länglichen Elementes (1) herum sein oder nicht. Diese Rippen (3) werden mittels Walzen an einander gegenüberliegenden Seiten des länglichen Elementes (1) ausgebildet, wenn dieses durch ein Walzgerüst in einem Walzwerk hindurchläuft. Bei derzeitigen, warmgewalzten, mit Gewinde versehenen, länglichen Elementen wird bei jeder Gewindesteigung an jeder Seite des länglichen Elements (1) eine Rippe ausgebildet.
  • 1 zeigt Rippen (3), die einander an gegenüberliegenden Seiten des länglichen Elements (1) direkt gegenüberliegen. Es ist jedoch festzustellen, dass die Erfindung nicht als auf solch eine Gewindeform oder Konfiguration beschränkt betrachtet wird und die Rippensegmente an jeder Position des länglichen Elements (1) angeordnet sein können, vorausgesetzt, dass sie einen Teil des Gewindeprofils bilden, wie in den 6, 8, 9, 11, 12, 14 und 19 gezeigt.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform, wie in 2 gezeigt, können Rippen (3) entlang einander gegenüberliegender Seiten des länglichen Elements (1) derart versetzt sein, dass eine Rippe (3) an der einen Seite des länglichen Elements (1) direkt gegenüberliegend zu einer Lücke (4) an der anderen Seite des länglichen Elements (1) ist. Solch eine bevorzugte Ausführungsform gewährleistet, dass eine maximale Anzahl von Rippen mit einer Schraubenmutter oder einem ähnlichen Element in Eingriff sein kann, welches auf solch eine warmgewalzte Gewindeform aufgeschraubt ist.
  • Als ein Beispiel für ein warmgewalztes, mit Gewinde versehenes, längliches Element, das annährend 25 mm im Durchmesser ist, kann eine warmgewalzte Rippe normalerweise an ihrer Basis 5 mm breit und an ihrer Gewindespitze 2,5 mm breit sein und kann in einem Abstand von jeweils 15 mm entlang des länglichen Elements angeordnet sein. D.h., die Steigung solch eines üblichen, mit Gewinde versehenen, länglichen Elementes wird 15 mm sein. Die Rippen sind quer über das längliche Element derart geneigt, dass sie zu den Rippen an der gegenüberliegenden Seite des länglichen Elements so ausgerichtet sind, dass die Rippen Segmente einer im Wesentlichen kontinuierlichen Wendel oder eines im Wesentlichen kontinuierlichen Gewindes bilden. Diese Rippen können um den Umfang des länglichen Elementes herum kontinuierlich sein oder nicht. Übliche, mit Gewinde versehene, längliche Elemente, und insbesondere warmgewalzte, mit Gewinde versehene, längliche Elemente, weisen stets ausgerichtete Rippen an gegenüberliegenden Seiten des länglichen Elementes auf, die in einem Abstand von einer Gewindesteigung angeordnet sind.
  • Die Erfindung stellt bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ein warmgewalztes, längliches Element bereit, welches keine Rippen aufweist, die in einem Abstand von einer Gewindesteigung entlang eines länglichen Elements angeordnet sind. Beispielsweise ist, wenn die Basis der Rippe annährend 4 mm breit ist, dann die Rippe quer über das längliche Element so geneigt, dass die Gewindesteigung geringfügig größer als diese ist, beispielsweise 5 mm. Jedoch ist der Abstand der Rippen entlang des länglichen Elements irgendein mehrfaches der Gewindesteigung. Der Abstand der Rippen entlang des länglichen Elements kann daher 10 mm, 15 mm, 20 mm usw. sein. Die Rippen bilden daher diskontinuierliche Segmente eines kontinuierlichen Gewindeprofils.
  • Wie in den 15 bis 17 gezeigt, ermöglicht es die Erfindung, dass zwei oder mehr Stangen oder längliche Elemente gemäß der Erfindung derart zusammen angeordnet werden, dass ihre Längsachsen parallel sind. Wenn die beiden Stangen dann korrekt in ihrer Axialrichtung ausgerichtet sind, ist es möglich, eine Gewindewendel oder Gewindehelix um den Zylinder herum zu formen, der die beiden Stangen umschließt. Die Rippen an den einzelnen Stangen bilden diskontinuierliche Segmente, die in diese Gewindewendel oder Gewindehelix passen. Es ist daher möglich, eine Schraubenmutter oder einen Kuppler um die Außenseite der beiden zusammenmontierten Stangen herum aufzuschrauben.
  • Es ist zu bemerken, dass dies bei üblichen Gewindeformen nicht möglich ist, welche den Rippenabstand gleich zur Steigung oder der Ganghöhe der Gewindeform haben. Es ist zu beachten, dass in dieser Patentschrift die Steigung oder die Ganghöhe so verwendet ist, dass sie die Distanz meint, die bei einer kompletten Drehung um die zylindrische Oberfläche herum in Axialrichtung fortgeschritten wird.
  • Betrachte beispielhaft eine Stange mit einem Nenndurchmesser von 24 mm und einem üblichen, metrischen M24-Gewinde an der Außenseite dieser. Dieses Gewinde würde eine Steigung von 3 mm aufweisen, und der Flankendurchmesser würde annährend 22 mm sein. Daher ist die Umfangsdistanz um den Flankendurchmesser herum annährend 69,1 mm.
  • Die Gewindehelix schreitet daher bei einer Distanz von 69,1 mm axial 3 mm fort und weist einen Neigungswinkel oder Anschnittwinkel von annähernd 2,48 Grad auf.
  • Wenn zwei Stangen mit einem Nenndurchmesser von 24 mm nebeneinander angeordnet werden, beide mit M24-Gewinde daran, ist der Flankendurchmesser eines die beiden Stangen umschreibenden Kreises nun annährend 45,5 mm. Daher ist die Umfangsdistanz um den Flankendurchmesser der beiden Stangen herum zusammen 142,9 mm. Da der Rippenabstand mit 3 mm immer noch der gleiche ist, ist dann der Neigungswinkel des Gewindes 1,20 Grad, welcher fast exakt die Hälfte des Neigungswinkels eines Gewindes an einer einzelnen Stange mit einem M24-Gewinde ist. Wenn der Neigungswinkel eines Gewindes in einer Schraubenmutter mit einem Flankendurchmesser von 45,5 mm so angepasst wird, dass er gleich dem Neigungswinkel eines M24-Gewindes ist, d.h. 2,48 Grad, dann nimmt der Rippenabstand des Gewindes in der Schraubenmutter auf annährend 6 mm zu.
  • Daher werden zwei oder mehr übliche Gewindestangen, die axial zusammenmontiert sind, keine Gewindewendel oder Gewindehelix um einen Zylinder herum formen, der die beiden Stangen umschließt. Es ist daher unmöglich, eine Schraubenmutter oder einen Kuppler um die Außenseite von zwei üblichen Gewindestangen herum aufzuschrauben.
  • Jedoch ist es bei der neuen, erfindungsgemäßen Gewindeform möglich, eine Schraubenmutter oder einen Kuppler um die Außenseite von zwei oder mehr zusammenmontierten Stangen herum aufzuschrauben, wie hierin im Folgenden beschrieben.
  • Beispielsweise kann eine einzelne Gewindestange, die die erfindungsgemäße Gewindeform an sich aufweist, mit einer anderen, identischen Stange zusammenmontiert werden. Es ist möglich, diese beiden Stangen mit ihren Längsachsen parallel zusammenzumontieren. Wo die beiden zusammenmontierten Stangen einander kontaktieren, sind die Rippen an jeder Stange miteinander in Eingriff, und ihre relative Axialposition kann geringfügig derart angepasst werden, dass die Rippen an der Außenseite der beiden Stangen, die nicht miteinander in Eingriff sind, diskontinuierliche Segmente einer Gewindewendel oder Gewindehelix formen.
  • Beispielsweise ist, wenn die einzelne Gewindestange, die die neue, erfindungsgemäße Gewindeform aufweist, einen Nenndurchmesser von 20 mm, einen Rippenabstand von 10 mm und eine Steigung von 5 mm aufweist, der Umfang des Gewindes annährend 62,8 mm und ist der Neigungswinkel des Gewindes annährend 4,55 Grad, d.h. eine Axialbewegung von 5 mm bei einer Distanz von 62,8 mm.
  • Wenn zwei Stangen zusammenmontiert sind, wird die größere, zusammenmontierte Stange einen Nenndurchmesser von 40 mm aufweisen. Der Umfang eines Kreises, der die größere, zusammenmontierte Stange umschreibt, wird 125,7 mm sein. Daher muss, um den Neigungswinkel des Gewindes an der größeren, zusammenmontierten Stange gleich zu dem an den kleineren, einzelnen Stangen zu halten, d.h. 4,55 Grad, der Rippenabstand 10 mm sein. Jedoch ist der Rippenabstand an den kleineren, einzelnen Stangen 10 mm und nicht 5 mm.
  • Daher werden zwei einzelne Stangen, die zusammenmontiert sind, eine Gewindewendel oder Gewindehelix an ihrer Außenfläche formen, vorausgesetzt, dass der Rippenabstand das Doppelte der Steigung beträgt. Es ist zu bemerken, dass die größere, zusammenmontierte Stange von zwei oder mehr einzelnen, kleineren Stangen gebildet sein könnte, vorausgesetzt, dass ein äußerer, die zusammenmontierten Stangen umschließender Zylinder einen Nenndurchmesser aufweist, welcher das gleiche Mehrfache des Durchmessers der einzelnen Stangen ist, wie es das Mehrfache des Rippenabstandes zur Gewindesteigung der einzelnen Stangen ist.
  • Beispielsweise muss dann, wenn der Rippenabstand an einer Stange von 20 mm Durchmesser 15 mm ist, bei einer Steigung von 5 mm, die größere, zusammenmontierte Stange einen Nenndurchmesser von 60 mm aufweisen. Eine zusammenmontierte Stange mit einem Nenndurchmesser von 60 mm könnte von jeder Anzahl von kleineren Stangen eines Durchmessers von 20 mm gebildet sein, vorausgesetzt, dass sie immer noch in einen Zylinder eines Nenndurchmessers von 60 mm passen, der die kleineren Stangen umschließt.
  • In diesem Kontext dienen Nenn- oder Näherungs-Messwerte und Winkel dazu, Rippenhöhen, Gewindespiele und Abweichungen beim Walzen sowie Bearbeitungstoleranzen zu erlauben.
  • Vorteile
  • Die Vorteile solch einer von mit Gewinde versehenen Vollstangen gebildeten, zusammenmontierten Stange sind beträchtlich.
  • Erstens kann unter Verwendung einer Stange, die normalerweise für Einzel-Felsanker verwendet würde, ein zusammenmontierter und gekuppelter Felsanker mit sehr hoher Belastbarkeit hergestellt werden und auf diese Weise das Erfordernis beseitigt werden, zum Erzielen einer hohen Belastbarkeit eine Vollstange großen Durchmessers zu walzen.
  • Zweitens ist es möglich, durch den Kuppler oder die Schraubenmutter hindurch Auszugießen und auf diese Weise die derzeitigen Schwierigkeiten beim Verwenden separater Mörtel-Schläuche zu beseitigen. Der Mörtel in dem Kuppler oder der Schraubenmutter hilft nachfolgend dabei, die Stangen miteinander zu verbinden.
  • Drittens können die einzelnen Stangen ihre Gewinde in einer Montagevorrichtung in der Fabrik ausgerichtet haben und dann an ihren Enden miteinander heftverschweißt werden, so dass in einfacher Weise eine größere, zusammenmontierte Stange geformt wird. Schraubenmuttern und Kuppler können dann wie auf dem Einsatzgebiet erforderlich auf diese aufgeschraubt werden. Beispielsweise würden dann, wenn die Zugbelastbarkeit einer einzelnen Stange 30 Tonnen beträgt, zwei zusammenmontierte Stangen eine Zugbelastbarkeit von 60 Tonnen bereitstellen, und drei zusammenmontierte Stangen würden eine Zugbelastbarkeit von 90 Tonnen bereitstellen.
  • Ferner würden die zusammenmontierten Vollstangen, wo sie miteinander in Kontakt sind, ineinandergreifen. Ferner ist, da der „Rillen"-Abstand in dem Innengewinde in der Schraubenmutter oder dem Kuppler nach wie vor das Doppelte der Steigung beträgt, die erforderliche Länge der Schraubenmutter oder des Kupplers geringer, als es bei einem üblichen Gewinde erforderlich wäre.
  • Ferner kann, wenn mehrere kleinere Stangen zum Ausbilden einer zusammenmontierten Stange größeren Durchmessers zusammenmontiert werden, eine der kleineren Stangen ein Schlauch oder ein Rohr sein, das beim das Bohrloch Hochpumpen von Mörtel hilft. Ferner kann Mörtel nicht nur durch die Kuppler und Schraubenmuttern hindurch gepumpt werden und auf diese Weise den Bohrlochdurchmesser reduzieren, der ansonsten erforderlich wäre, sondern er wird ferner, wenn er ausgehärtet ist, die Stangen in den Kupplern und Schraubenmuttern fest arretieren.
  • Letztendlich wird, da die zusammenmontierte Stange von einzelnen Stangen mit einem Gewindeprofil gebildet ist, die Übertragungsfähigkeit für Kräfte der zusammenmontierten Stange höher sein, als sie mit einem Seilanker erreichbar ist.
  • Überall in dieser Patentschrift ist, wenn nicht der Kontext ein anderes erfordert, das Wort „aufweisen" oder Variationen, wie beispielsweise „aufweist" oder „aufweisend", so zu verstehen, dass es den Einschluss einer bestimmten Einheit oder einer Gruppe von Einheiten, jedoch nicht den Ausschluss irgendeiner anderen Einheit oder Gruppe von Einheiten impliziert.
  • Wo die Patentschrift sich auf eine „Rippe" oder eine „Rille" oder auf ein „Gewinde" oder auf ein „Gewindeprofil" oder auf ein „warmgewalztes Gewinde" bezieht, ist dies so zu verstehen, dass die Erfindung alle solche Variationen und Modifikationen des Obigen und jedes andere Einzelgewinde- oder Mehrgewinde-Element mit einschließt, das verwendet werden könnte zum Bereitstellen einer Gewindeform, die eine Gewindesteigung bereitstellen würde, die geringer als der Rippenabstand an einem mit Gewinde versehenen, länglichen Element ist.
  • Wo die Patentschrift sich auf eine „Rippe" bezieht, ist dies so zu verstehen, dass die Erfindung all solche Variationen und Modifikationen einer „Rippe" mit einschließt, jedoch nicht auf diese allein geschränkt ist, und eine oder viele „Rippen", „Gewinde" oder „Profile" mit einschließt.
  • Wo die Patentschrift sich auf eine „Wendel" oder auf eine „Helix" oder auf eine „Schraube" oder auf ein „Gewinde" bezieht, ist dies so zu verstehen, dass die Erfindung all solche Variationen und Modifikationen des Obigen mit einschließt.
  • Wo die Patentschrift sich auf die „Steigung" oder auf die „Gewindesteigung" oder auf die „Ganghöhe" bezieht, ist dies so zu verstehen, dass die Erfindung sich auf die Distanz bezieht, die eine Schraubenmutter sich auf dem Gewinde oder der Schraube vorwärtsbewegen wird, wenn sie eine vollständige Umdrehung gedreht wird.
  • Es ist zu verstehen, dass die vorhergehende Beschreibung sich auf bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung bezieht und dass Variationen und Modifikationen daran möglich sind, ohne vom Umfang der Erfindung, wie er in den folgenden Ansprüchen definiert ist, abzuweichen.

Claims (9)

  1. Verfahren zum Ausbilden einer Gewindeform (4) in einem im Wesentlichen länglichen Element (1), wobei das längliche Element (1) und die Gewindeform (4) mittels eines Warmwalzprozesses ausgebildet werden, und wobei die Gewindeform (4) wenigstens eine Rippe (3) aufweist, die mit Abstand von wenigstens einer anderen Rippe (3) angeordnet ist, wobei die Rippen (3) an dem länglichen Element (1) diskontinuierliche Segmente einer Gewindewendel oder Gewindehelix formen, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Rippen (3) in Axialrichtung des länglichen Elements (1) ein Vielfaches der Gewindesteigung ist, welches größer als eins ist.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei der Abstand zwischen den Rippen (3) in Axialrichtung zwischen dem Zweifachen und dem Fünffachen der Gewindesteigung ist.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 2, wobei die Rippen (3) an jeder Seite des länglichen Elements (1) um wenigstens eine Gewindesteigung gegeneinander versetzt sind.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei die Gewindesteigung der Gewindeform (4) im Wesentlichen gleich der Breite der Basis der Rippen (3) ist.
  5. Verfahren gemäß Anspruch 4, wobei die Basis der Rippe (3) an der Stelle, an der sie mit dem Kern des länglichen Elements (1) verbunden ist, einen kleinen Radius aufweist.
  6. Verfahren gemäß Anspruch 5, wobei die Seiten der Rippe (3), die sich von dem Kern des länglichen Elements (1) weg erstrecken, in einem Winkel von annähernd 60 Grad zur Längsachse des Kerns des länglichen Elements (1) geneigt sind.
  7. Längliches Element (1) mit einer Gewindeform, wobei das längliche Element (1) und die Gewindeform (4) mittels eines Warmwalzprozesses geformt sind, wobei die Gewindeform (4) wenigstens eine Rippe (3) aufweist, die mit Abstand von wenigstens einer anderen Rippe (3) angeordnet ist, wobei die Rippen (3) an dem länglichen Element (1) diskontinuierliche Segmente einer Gewindewendel oder Gewindehelix formen, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Rippen (3) in Axialrichtung des länglichen Elements (1) ein Vielfaches der Gewindesteigung ist, welches größer als eins ist.
  8. Anordnung von länglichen Gewindeelementen (1) gemäß Anspruch 7, welche, wenn zusammenmontiert, ein längliches Element (1) größeren Durchmessers mit einer Gewindewendel oder Gewindehelix um einen Zylinder herum bilden, der die zusammenmontierten Elemente umschließt.
  9. Anordnung gemäß Anspruch 8, wobei der Durchmesser des größeren, zusammenmontierten, länglichen Elements (1) ein Vielfaches des Durchmessers der einzelnen, länglichen Elemente (1) ist, in dem gleichen Verhältnis, in dem der Rippenabstand ein Vielfaches der Steigung an den einzelnen, länglichen Elementen (1) ist.
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