DE2138300A1 - Dubelanker - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B13/00—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
- F16B13/04—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front
- F16B13/06—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve
- F16B13/063—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve by the use of an expander
- F16B13/065—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve by the use of an expander fastened by extracting the screw, nail or the like
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Description
DIPL-IMG. LFO FLEUCHAUS
8 MÖNCHEN 71, 29. Juli 1971
Melchiorstraße 42
Mein Zeiche
in: 0M9P/G- 598/623
Omark Industries, Inc. 2100 S.E. Milport Road Portland, Oregon
Y.St.A.
Dübelanker
Die Erfindung betrifft einen Dübelanker mit einex· Kopfschraube
und einer um den Schaft verlaufenden starren Hülse, und mit Spannvorrichtungen, um den Schraubenkopf in die durchmesserkleinere
Öffnung der Hülse zu ziehen.
Zum Befestigen von Gegenständen an harten Materialien, wie
z.B. Betonwänden, Betondecken od. dgl., sind herkömmliche Schrauben und Nägel in der Regel nicht ohne weiteres geeignet.
Es ist bereits bekannt, Maueranker für solche Zwecke vorzusehen, die einen Gewindeschaft mit konischem Schraubenkopf
aufweisen. Diese Anker werden in vorgebohrte Löcher eingesetzt, wobei gleichzeitig oder anschliessend eine starre Hülse
über den Schaft geschoben wird, die sich mit Hilfe einer Schraube über den konisch verlaufenden Kopf spreizen lässt
und dabei in das Mauerwerk eingreift und sich in diesem verankert. Damit sich die Hülse im gewünschten Bereich spreizt,
sind Schlitze am unteren, mit dem konischen Kopf zusammen-
Fs/wi wirkenden
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wirkenden Ende vorgesehen. Ein derartiger, in einem Mauerwerk befestigter Dübelanker kann, wie ein einzementierter
Bolzen oder ein einzementierter Steinanker, weiter verwendet werden. Bei einem derartigen Dübelanker lässt sich die Befestigungsmutter
nicht näher an die Wandoberfläche heranschrauben als die Ankerschraube über die starre Hülse hinausragt.
Bei stärkerem Anschrauben wird möglicherweise die Kopfschraube durch die starre Hülse hindurchgezogen, wobei die Gefahr des
Ausbrechens des Mauerwerks gegeben ist. Wenn mit Hilfe eines solchen bekannten Ankers z.B. eine Holzverschalung gegen eine
Bebonwand geschraubt werden soll, besteht ferner der Nachteil, dass, wenn die starre Hülse zu weit aus dem Beton heraussteht,
die Holzverschalung nicht flach an die Betonfläche angedrückt wird. Dies isb auch der Fall, wenn ein anderer Gegenstand mit
einer Betonunterlage fest verschraubt werden soll und aufgrund
der überstehenden starren Hülse ein ausreichendes Anziehen der Befestigungsmutter nicht möglich ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Dübelanker
zu schaffen, bei dem die starre Dübelhülse kein Hindernis darstellt beim festen Anschrauben von Gegenständen an die
Basis, in welcher der Dübelanker verklemmt ist.
^ Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die
Hülse eiien zusammenpressbaren Abschnitt umfasst, der ausreichend
fest ist, um der Spannkraft zum Spreizen der Hülse zu widerstehen, und der sich beim Überschreiten der Spreizkraft
zusammenpressen lässt.
Mach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die starre Hülse im Bereich des Schraubenkopfes geschlitzt ist,
und dass der zusammenpressbare Abschnitt der starren Hülse aus
einem aufsetzbaren fiing besteht, der eine geringere Festigkeit
besitzt als die-starre Hülse, und dass die Spannvorrichtung
aus einer auf die Schraube aufschraubbaren ilubber besteht.
- 2 - Weitere
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•J
V/eitere Merkmale -und Vorteile der Erfindung ergeben sich, aus
der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Es zeigen:
Fig."1 eine perspektivische Ansicht eines Dübelankers gemäss
der Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt durch einen in ein vorgebohrtes Loch eingesetzten Dübelanker gemäss der Erfindung vor dem
Verspannen;
Fig. 3 den Anker gemäss Fig. 2 nach dem Verspreizen im ^
Dübelloch;
Fig. A- den Dübel anker gemäss der Erfindung im voll angezogenen
Zustand.
Gemäss Fig. 1 besteht der Dübelanker 10 aus einer Kopfschraube 12 mit einem konisch verlaufenden Kopf 14- und einem mit Gewinde
versehenen Schaft 16. Ferner ist eine starre Hülse 18 vorhanden, die auf die Kopfschraube aufschiebbar ist und
Trennschlitze 20 besitzt. Der Schaftdurchmesser der Schraube
12 ist kleiner als der Innendurchmesser der starren Hülse 18, jedoch erweitert sich der konisch verlaufende Kopf IA- auf
einen Durchmesser, der grosser ist als der Innendurchmesser der starren Hülse. Die Hülse 18 ist durch einen Eingabschnitt
22 verlängerbar, der ebenfalls auf den Schaft der Kopfschraube
aufgeschoben werden kann. Mit Hilfe einer Mutter 2A- und einer Beilagscheibe 26 kann die Kopfschraube in die Hülse eingezogen
werden.
In den Fig. 2 bis A- sind drei verschiedene Bef estigungszustände
für den Dübelanker dargestellt. In einem Betonblock 28 ist ein Bohrloch 32 vorgesehen, dessen Durchmesser ausreichend
gross ist, so dass der Kopf der Schraube 12 in dieses
- 3 - einsetzbar
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einsetzbar ist. Eine an dem Betonblock zu befestigende Holztafel ist mit einer Bohrung versehen, die ausreichend gross
ist, um die Hülse und den Ringabschnitt 22 in diese einzustecken. Die«Beilagscheibe 26 ist grosser als die öffnung in
der Holztafel 30 und liegt beim Anziehen der Mutter 24- an dem Eingabschnitt 22 an. In der Position gemäss Fig. 2 wird
beim Anziehen der Mutter 24 zunächst die Kopfschraube in die starre Hülse 18 gezogen, wobei entsprechend der Darstellung
gemäss I1Xg. 3 die unteren Teile der Hülse auseinandergespreizt
und gegen die Wände der Bohrung 32 gepresst werden. Beim Überschreiten einer bestimmten Spreizkraft ist die von
der Mutter aufgebrachte Spannkraft gross genug, um ein Zusammenpressen des Ringabschnittes 32 auszulösen, womit es
möglich ist, die Holztafel völlig an den Betonblock anzuschrauben und gleichzeitig eine Beschädigung des Dübelankers
ai vermeiden.
Ein spezieller, gemäss der Erfindung ausgeführter Aufbau eines Dübelankers besitzt eine Kopfschraube von 5 bis 10 cm Länge
aus einem wenig legierten und kalt gewalzten Stahl. Der Durchmesser des Schraubenschaftes beträgt etwa 10 mm und erweitert
sich im Kopfbereich auf einen Durchmesser von etwa 13 mm. Der Gewindeabschnitt der Kopfschraube ist etwa bis 5 cm lang, wo-
bei die Schraube eine Zugfestigkeit von etwa 5250 kg/cm besitzt.
Die starre Hülse ist aus einem entsprechenden schwach legierten und kalt gewalzten Stahl hergestellt, wobei die Wand weniger
als etwa 2 1/2 mm dick ist. Der Innendurchmesser der Hülse beträgt etwas mehr als 10 mm, womit der Aussendurchmesser
der Hülse etwa 13 mm beträgt. Die Länge der Hülse liegt zwischen 2,5 cm bis 7»5 cm entsprechend der zugehörigen
Schraubenlänge und steht etwas über den mit Schraubgewinde versehenen Teil der Schraube über.
- 4- - Der
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Der zus ammeupres sb are Eingab schnitt 22 hat einen dem Durchmesser
der Hülse entsprechenden Durchmesser und etwa eine Länge von einem Drittel der Hülsenlänge. Dieser Ringabschnitt
kann z.B. aus einem halbstarren Kunststoff hergestellt sein · und eine Härte von etwa 100 bis 115 A.B.S. Rockwell "R" besitzen.
Für die Beilagscheibe und die Mutter 24 finden herkömmliche Schraub ent eile "Verwendung. Der beschriebene Dübelanker ist
speziell für die Befestigung in Betonwänden oder -decken ausgelegt, in welche zuvor ein Loch zu bohren ist, das etwa 14 mm
Durchmesser hat.
Aus der vorausgehenden Beschreibung ergibt sich,, dass der
Ringabschnitt 22 ausreichende Festigkeit besitzen muss, damit die starre Hülse durch das Anziehen der Kopfschraube
gespreizt und im Beton verankert wird. Andererseits muss der Ringabschnitt ausreichend nachgiebig sein, dass er sich zusammenpressen lässt, bevor aufgrund einer erhöhten Spannkraft
die Kopfschraube durch die Hülse aus dem Dübelloch herausgezogen wird. Die Kraft, die normalerweise notwendig ist,
um eine solche für den Dübelanker verwendete Kopfschraube
aus der Hülse zu ziehen, liegt etwa in der G-rössenordnung von 1500 kg. Diese Kraft kann jedoch in Abhängigkeit von dem
Mauerwerk oder der Qualität des Betons erheblich verschieden sein, wobei auch die Art und die Grosse des Dübelankers zu
berücksichtigen ist. In der Regel ist es für einen Fachmann ohne weiteres möglich, diejenige optimale Spannkraft festzustellen,
bei der sich der Ringabschnitt zusammenpressen soll.
- 5 - Patentansprüche
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Claims (2)
- OM9P/G-598/623Patentansprüche11.) Dübelanker mit einer Kopfschraube und einer um denSchaft verlaufenden starren Hülse, und mit Spannvorrichtungen, um den Schraubenkopf in die durchmesserkleinere ™ Öffnung der Hülse zu ziehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse einen zusammenpressbaren Abschnitt (22) umfasst, der ausreichend fest ist, um der Spannkraft zum Spreizen der Hülse zu widerstehen, und der sich beim Überschreiten der Spreizkraft zusammenpressen lässt.
- 2. Dübelanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die starre Hülse im Bereich des Schraubenkopfes geschlitzt ist, und dass der zusammenpressbare Abschnitt der starren Hülse aus einem aufsetzbaren Ring besteht, der eine geringere Festigkeit be-k sitzt als die starre Hülse, und dass die Spannvorrichtungaus einer auf die Schraube aufschraubbaren Mutter besteht.109886/1387
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0099028A1 (de) * | 1982-07-08 | 1984-01-25 | M. Meisinger KG | Schwerlast-Metalldübel |
| US4501520A (en) * | 1981-07-20 | 1985-02-26 | Hilti Aktiengesellschaft | Expansion dowel assembly |
| DE19848931A1 (de) * | 1998-10-23 | 2000-04-27 | Fischer Artur Werke Gmbh | Befestigungselement aus Metall mit Innengewinde für die Durchsteckmontage |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| ZA714672B (en) | 1972-04-26 |
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| GB1311074A (en) | 1973-03-21 |
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