DE10012788B4 - Fahrerassistenzvorrichtung für ein Kraftfahrzeug, insbesondere Einparkhilfe - Google Patents
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Abstract
Fahrerassistenzvorrichtung für ein Kraftfahrzeug, die eine Sensoranordnung (10) mit mindestens einem Sensor (10a, 10b) zur Erfassung von fahrzeuginternen und/oder fahrzeugexternen Zustandsparametern, deren Sensorsignal (S1) einer Steuereinrichtung (5) zuführbar sind, durch die zu den Sensorsignalen (S1) der Sensoranordnung (10) korrelierte Wiedergabesignale erzeugbar sind, und eine Wiedergabeeinrichtung (3) mit einer Vielzahl akustischen Signalquellen (3a–3d) zur Wiedergabe der von der Steuereinrichtung (5) erzeugten und der Wiedergabeanordnung (3) zugeführten Wiedergabesignale aufweist, wobei durch die Steuereinrichtung (5) der Fahrerassistenzvorrichtung (1) für mindestens zwei ihr zuführbare Signale ein die Wiedergabepriorität dieser Signale repräsentierende Prioritätsinformation auswertbar ist, wobei durch die Steuereinrichtung (5) bei einem zeitlich zumindest teilweise überlagerten Auftreten der mindestens zwei Signale die Wiedergabe eines der Signale priorisierende Steuerungsmaßnahmen einleitbar sind, wobei die Steuereinrichtung eingerichtet ist, abhängig von der Prioritätsinformation bei dem zeitlich überlagerten Auftreten wahlweise ein erstes Signal der mindestens zwei Signale auf einem ersten Teil der Vielzahl von akustischen Signalquellen auszugeben und ein zweites Signal der mindestens zwei Signale auf einem zweiten Teil der Vielzahl von akustischen Signalquellen auszugeben.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Fahrerassistenzvorrichtung für ein Kraftfahrzeug, insbesondere eine Einparkhilfe, die eine Sensoranordnung mit mindestens einem Sensor zur Erfassung von fahrzeuginternen und/oder fahrzeugexternen Zustandsparametern, deren Sensorsignale einer Steuereinrichtung zuführbar sind, durch die zu den Sensorsignalen der Sensoranordnung korrelierte Wiedergabesignale erzeugbar sind, und eine Wiedergabeeinrichtung mit mindestens einer optischen und/oder akustischen Signalquelle zur Wiedergabe der von der Steuereinrichtung erzeugten und der Wiedergabeanordnung zugeführten Wiedergabesignale aufweist.
- Ein derartiges Fahrerassistenzsystem ist z. B. aus der
DE 198 01 205 A1 bekannt. In dieser Druckschrift ist eine akustische Warneinrichtung vorgeschlagen, die eine Sensoranordnung mit mehreren Sensoren zum Erfassen von Hindernissen in der Nähe eines Fahrzeugs und eine Lautsprecheranordnung mit mehreren Lautsprechern in der Fahrgastzelle zur Wiedergabe eines räumlichen Klangbilds umfaßt. Hierbei ist vorgesehen, daß je nach relativer Lage des Hindernisses gegenüber dem Fahrzeug durch- die Lautsprecheranordnung ein räumlich orientiertes akustisches Warnsignal ausgegeben wird. Außerdem weist die bekannte Warneinrichtung eine optische Anzeigevorrichtung zur Anzeige der Lage des Hindernisses relativ zu dem Grundriß des Fahrzeugs auf, wobei das Hindernis als Punkt neben dem Fahrzeug dargestellt ist. - Aus der
DE-U1 297 01 584 ist eine Vorrichtung zur Anzeige des Abstands zwischen einem in eine Parklücke einfahrenden Kraftfahrzeug, welches einen Rundfunkempfänger mit einer Anzeigeeinheit aufweist, und den die Parklücke begrenzenden Fahrzeugen oder Gegenständen bekannt, die über eine akustische und/oder optische Anzeige des berechneten Abstands verfügt. An dem Rundfunkempfänger oder an dessen Antenne ist ein Adapter angeschlossen, der die den Abstand zwischen Kraftfahrzeug und Hindernis charakterisierenden Signale empfängt und in angepaßter Form an einen Rundfunkempfänger weiterleitet, welcher diese über seine Lautsprecher und/oder seine Anzeigeeinheit in akustischer und/oder optischer Form ausgibt. - Aus der
DE 195 29 738 A1 ist eine Vorrichtung in Kraftfahrzeugen bekannt, bei der mehrere Steuergeräte bedarfsweise akustische, Warn- und/oder Hinweissignale abgeben. Die Steuergeräte sind an einer Zentraleinheit angeschlossen, die Aufträge zur Ausgabe der Warn- und/oder Hinweissignale von den Steuergeräten erhält und diese Signale nacheinander ausgibt. - Aus der
DE 196 52 930 A1 ist eine Abstandswarnanlage bekannt, bei welcher durch gleichzeitiges Ansteuern mehrerer Lautsprecher ein durch den Fahrer hörbarer Warnton in Richtung zu einem Hindernis verschoben wird. - Eine weitere akustische Warneinrichtung mit mehreren Lautsprechern ist aus der
DE 198 01 205 A1 bekannt. - Die
DE 698 15 610 T2 betrifft ein Kraftfahrzeuginformationsanzeigesystem, bei welchem verschiedene Informationen zyklisch nach einer Prioritätsreihenfolge angezeigt werden. Eine Prioritätsklasse kann dabei dadurch bestimmt werden, dass verschiedene Daten von Funktionszuständen eines Fahrzeugs analysiert werden. Zudem kann ein akustisches Alarmsignal ausgegeben werden. - Eine ähnliche Vorrichtung ist auch aus der
US 5,764,139 bekannt, bei welcher verschiedene Informationen prioritätsbasiert auf einer Anzeige wiedergegeben werden. Auch hier ist zudem eine akustische Ausgabe möglich. - Die
US 4,314,232 offenbart ein Sprachwarnsystem für ein Automobil. - Die bekannten Vorrichtungen besitzen nun den Nachteil, daß sie keine selektive Ansteuerung der Signalquellen der Wiedergabeeinrichtung erlauben. Es ist bei den bekannten Vorrichtungen nur möglich, entweder das vom Rundfunkempfänger empfangene Rundfunksignal oder alternativ hierzu das von der fahrzeuginternen Steuereinheit generierte Informationssignal wiederzugeben. Eine derartige Vorgangsweise ist insbesondere dann von Nachteil, wenn über die als Signalquellen fungierenden Lautsprecher der Wiedergabeanordnung z. B. auch eine Ausgabe eines Telephonsignals einer Freisprecheinrichtung wiedergegeben wird. Parkt nun bei der bekannten, als eine Parkhilfe ausgebildeten Fahrerassistenzvorrichtung der Fahrer sein Kraftfahrzeug ein, während er telephoniert, wird von der bekannten Vorrichtung in nachteiliger Art und Weise das Telephongespräch zur Ausgabe der das Einparken unterstützenden Wiedergabesignale unterbrochen.
- Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Fahrerassistenzvorrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß eine selektive Ansteuerung der Signalquellen der Wiedergabeanordnung erreichbar ist.
- Diese Aufgabe wird durch eine Fahrerassistenzvorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Dabei ist durch die Steuereinrichtung der Fahrerassistenzvorrichtung für mindestens zwei ihr zuführbare Signale eine die Wiedergabepriorität dieser Signale repräsentierende Prioritätsinformation auswertbar, wobei durch die Steuereinrichtung bei einem zeitlich zumindest teilweise überlagerten Auftreten der mindestens zwei Signale die Wiedergabe eines der Signale priorisierende Steuerungsmaßnahmen einleitbar sind.
- Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird in vorteilhafter Art und Weise nicht nur erreicht, daß ein Signal – z. B. das Wiedergabesignals eines Informationssignals – nicht unterbrochen wird, wenn ein anderes Signal – z. B. ein Sensorsignal einer Einparkhilfe – der Steuereinrichtung der erfindungsgemäßen Fahrerassistenzvorrichtung zugeführt wird, indem durch die erfindungsgemäß vorgesehenen Priorisierungsmaßnahmen bei der Wiedergabe der beiden Signale z. B. vorgesehen wird, daß die Wiedergabe des Telephonats auf der einen Signalquelle und das Wiedergabesignal der Parkhilfe auf einer anderen Signalquelle der Wiedergabeanordnung erfolgt.
- Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind dem Ausführungsbeispiel zu entnehmen, das im folgenden anhand der Figuren beschrieben wird. Es zeigen:
-
1 ein Ausführungsbeispiel der Fahrerassistenzvorrichtung zusammen mit einem Kraftfahrzeug, -
2 ein Blockschaltbild der Fahrerassistenzvorrichtung. - Das in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel einer allgemein mit
1 bezeichneten Fahrerassistenzvorrichtung für ein Kraftfahrzeug K weist eine Sensoranordnung10 mit mehreren Sensoren10a –10d auf. Diese Sensoren10a –10d sind als Abstandssensoren ausgebildet und dienen zum Erfassen eines Hindernisses12 in der Umgebung des Kraftfahrzeugs K. Die Sensorsignale S1 der vier Abstandssensoren10a –10d werden über Signalleitungen11a –11d zu einer Steuereinrichtung5 der Fahrerassistenzvorrichtung1 geleitet. Wird nun von einem der Abstandssensoren10a –10d – in dem hier gezeigten Fall vom Abstandssensor10a – ein Hindernis sensiert, so bewirkt das von ihm erzeugte und zur Steuereinrichtung5 geleitete Sensorsignal, daß diese ein das detektierte Hindernis und/oder hindernisrelevante Parameter – wie z. B. der aktuelle Abstand des Hindernisses2 zum Kraftfahrzeug K oder dessen Annäherungsgeschwindigkeit – charakterisierendes Wiedergabesignal erzeugt, das über eine Leitung13 zu der Wiedergabeanordnung3 , von der in den Figuren nur Lautsprecher3a –3d gezeigt sind, geleitet wird. Die Lautsprecher3a –3d geben nun die durch das Wiedergabesignal repräsentierte Signalinformation der Sensoranordnung10 in akustisch wahrnehmbarer Art und Weise wieder. - Es ist desweiteren vorgesehen, daß über mindestens einen der Lautsprecher
3a –3d der Wiedergabeanordnung3 und/oder über weitere, in den Figuren nicht abschließend gezeigte andere Signalquellen ein Informationssignal – z. B. ein Wiedergabesignal eines von einem Rundfunkempfänger4 empfangenen Rundfunksignals oder ein akustisches Wiedergabesignal eines Autotelephons6 oder ein in ein Wiedergabesignal umgesetztes Informationssignal eines Navigationssystems8 oder ein Wiedergabesignal einer Sprachbedienung wiedergegeben wird. - Um nun zu verhindern, daß die Wiedergabe dieses Informationssignals über die Lautsprecher
3a –3d der Wiedergabeanordnung3 in einer nicht unbedingt erforderlichen Art und Weise durch ein von der Sensoranordnung10 erzeugtes und von der Steuereinrichtung5 in ein Wiedergabesignal umgesetztes Sensorsignal unterbrochen wird, führt die Steuereinrichtung5 einen Priorisierungsvorgang durch. Hierzu wertet die Steuereinrichtung5 Priorisierungsinformationen, die in der Steuereinrichtung5 gespeichert sind und/oder ihr mit dem jeweiligen Signal zugeführt werden, dahingehend aus, ob beim Auftreten eines neuen Signals, also eines neuen Sensorsignals oder eines neuen Informationssignals, die akustische und optional auch optische Wiedergabe des zuvor der Wiedergabeeinrichtung3 zugeführten Wiedergabesignals Modifikationen unterworfen werden soll oder nicht. - Um diese Vorgangsweise anhand des hier beschriebenen Beispiels zu verdeutlichen, soll angenommen werden, daß über die Lautsprecher
3a –3d der Wiedergabeanordnung3 ein Telephongespräch mit dem Fahrer wiedergegeben wird. Während er telephoniert, parkt der Fahrer das Kraftfahrzeug K ein. Der Abstandssensor10a registriert hierbei das Hindernis2 , z. B. ein die Parklücke vorne begrenzendes, weiteres Kraftfahrzeug, und erzeugt daraufhin sein Abstandssensorsignal, das über die Signalleitung11a zur Steuereinrichtung5 geleitet wird. Die Steuereinrichtung5 vergleicht nun die dem Signal des Abstandssensors10a zugeordnete Prioritätsinformation mit der dem Autotelephon6 zugeordneten Prioritätsinformation und erkennt, daß durch das vorliegende Sensorsignal des Abstandssensors10a das Telephongespräch des Fahrers nicht beeinträchtigt, insbesondere nicht unterbrochen werden soll, und unterdrückt daher das Wiedergabesignal des dem Sensorsignal des Abstandssensors10a zugeordneten Informationssignals. - Bei einem mit mehreren Signalquellen, also mit mehreren Lautsprechern
3a –3d , ausgerüsteten Kraftfahrzeugs K kann alternativ hierzu auch vorgesehen sein, daß die Steuereinrichtung5 die Wiedergabe des Telephongesprächs auf eine Anzahl von Lautsprechern – z. B. auf die vorderen Lautsprecher3a und3b – des Kraftfahrzeugs K beschränkt und das dem Abstandssensor10a zugeordnete Wiedergabesignal über die hinteren Lautsprecher3c ,3d der Wiedergabeanordnung3 wiedergibt. - Vorzugsweise ist bei der beschriebenen Fahrerassistenzvorrichtung
1 vorgesehen, daß die Priorisierungsinformation für jedes Signal nicht statisch zugeordnet ist, sondern in Abhängigkeit von der durch das Signal repräsentierten Signalinformation dynamisch zugeordnet wird. Z. B. kann vorgesehen sein, daß das Sensorsignal des Abstandssensors10a –10d , das ein weit entferntes und/oder langsam annäherndes Objekt signalisiert, eine niedrige Priorität aufweist, so daß ein derartiges Signal nicht zu einer Beeinflussung des aktuell über die Wiedergabeanordnung3 wiedergegebenen Signals führt, während bei einer die vorgenannten Annäherungskriterien übersteigenden Annäherung dem Sensorsignal der Sensoranordnung10 die vorstehend beschriebene, mittlere Priorität und bei einer kritischen, eine unmittelbar bevorstehende Kollission signalisierenden Änderung der Abstandskriterien dem Sensorsignal der Sensoranordnung10 eine derartig hohe Prioritätsinformation zugeordnet wird, daß beim Auftreten dieses Sensorsignals von der Steuereinrichtung5 eine Priorisierungsmaßnahme durchgeführt wird, welche bewirkt, daß z. B. die Wiedergabe des Telephongesprächs unterbrochen und über die Lautsprecher3a –3d der Wiedergabeanordnung3 ein die drohende Kollision signalisierendes Warnsignal abgegeben wird. - Es bedarf nun keiner weiteren Ausführungen, daß die oben beschriebene Vorgangsweise nicht nur für das Sensorsignal der Sensoranordnung
10 , also der Abstandssensoren10a –10d , verwendbar ist. Vielmehr ist es möglich, die beschriebene Vorgangsweise für alle im Kraftfahrzeug auftretenden, auf fahrzeuginterne und/oder fahrzeugexterne Umstände zurückzuführende Sensorsignale zu verwenden. - Der beschriebene Priorisierungsvorgang durch die Steuereinrichtung
5 ist desweiteren nicht auf den Fall des zeitlich überlagerten Auftretens eines Sensorsignals eines Sensors der Sensoranordnung10 und eines Informationssignals wie z. B. eines Informationssignals des Rundfunkempfängers4 , des Autotelephons6 oder des Navigationssystems8 oder der Sprachbedienung beschränkt. Vielmehr ist es auch möglich, daß die vorstehend beschriebenen Priorisierungsmaßnahmen auch zwischen diesen Informationssignalen bzw. zwischen verschiedenen Sensorsignalen der Sensoranordnung10 durchgeführt werden. - Beispielhafterweise soll hier der Fall erläutert werden, daß das Signal des Navigationssystems
8 zeitlich überlagert mit einem durch die Wiedergabeanordnung3 wiedergegebenen Informationssignal des Rundfunkempfängers4 auftritt. Es ist hier dann wiederum vorgesehen, daß diese Kollission z. B. derart aufgelöst wird, daß eine bestimmte Anzahl der Lautsprecher3a –3d – vorzugsweise der dem Fahrer zugewandte vordere Lautsprecher3a oder beide vorderen Lautsprecher3a ,3b – dann das dem Informationssignal des Navigationssystems6 zugeordnete Wiedergabesignal ausstrahlen, während weitere Lautsprecher, im hier gezeigten Fall die hinteren Lautsprecher3c ,3d , weiterhin das Radioprogramm wiedergeben. Das Informationssignal des Navigationssystems8 kann dabei situationsabhängig derart dynamisch priorisiert werden, daß diesem z. B. eine niedrigere Priorität als dem Rundfunksignal zurückgewiesen wird, wenn die vom Fahrer vorzunehmende Abzweigung noch weit entfernt ist, daß bei Annäherung des Kraftfahrzeugs K an die vom Navigationssystem8 anzuzeigende Abzweigung dem Informationssignal des Navigationssystems8 eine zur Durchführung der vorgenannten Priorisierungsmaßnahme entsprechende Priorität zugeordnet wird, und daß für den Fall, daß die Gefahr besteht, daß der Fahrer die Abzweigung verpaßt, diesem Informationssignal dynamisch eine derart hohe Priorität zugeordnet wird, daß das die Wiedergabe des Rundfunksignals und gegebenenfalls auch eines Telephongesprächs unterbrochen und über sämtliche Lautsprecher3a –3d der Wiedergabeanordnung3 das Informationssignal des Navigationssystems8 wiedergegeben wird. - Desweiteren ist die obige Vorgangsweise nicht auf eine akustische Wiedergabe beschränkt. Vielmehr ist es auch möglich, ergänzend zur akustischen Wiedergabe eine optische Wiedergabe vorzunehmen.
Claims (10)
- Fahrerassistenzvorrichtung für ein Kraftfahrzeug, die eine Sensoranordnung (
10 ) mit mindestens einem Sensor (10a ,10b ) zur Erfassung von fahrzeuginternen und/oder fahrzeugexternen Zustandsparametern, deren Sensorsignal (S1) einer Steuereinrichtung (5 ) zuführbar sind, durch die zu den Sensorsignalen (S1) der Sensoranordnung (10 ) korrelierte Wiedergabesignale erzeugbar sind, und eine Wiedergabeeinrichtung (3 ) mit einer Vielzahl akustischen Signalquellen (3a –3d ) zur Wiedergabe der von der Steuereinrichtung (5 ) erzeugten und der Wiedergabeanordnung (3 ) zugeführten Wiedergabesignale aufweist, wobei durch die Steuereinrichtung (5 ) der Fahrerassistenzvorrichtung (1 ) für mindestens zwei ihr zuführbare Signale ein die Wiedergabepriorität dieser Signale repräsentierende Prioritätsinformation auswertbar ist, wobei durch die Steuereinrichtung (5 ) bei einem zeitlich zumindest teilweise überlagerten Auftreten der mindestens zwei Signale die Wiedergabe eines der Signale priorisierende Steuerungsmaßnahmen einleitbar sind, wobei die Steuereinrichtung eingerichtet ist, abhängig von der Prioritätsinformation bei dem zeitlich überlagerten Auftreten wahlweise ein erstes Signal der mindestens zwei Signale auf einem ersten Teil der Vielzahl von akustischen Signalquellen auszugeben und ein zweites Signal der mindestens zwei Signale auf einem zweiten Teil der Vielzahl von akustischen Signalquellen auszugeben. - Fahrerassistenzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prioritätsinformation für die der Steuereinrichtung (
5 ) zuführbaren Signale in der Steuereinrichtung (5 ) gespeichert sind. - Fahrerassistenzvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Prioritätsinformation der Steuereinrichtung (
5 ) mit dem jeweiligen Signal zugeführt ist. - Fahrerassistenzvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Priorisierungsvorgang zwischen mindestens zwei Signalen der gleichen Signalgruppe durchführbar ist.
- Fahrerassistenzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Priorisierungsmaßnahmen zwischen den der Signalgruppe der Sensorsignale der Sensoranordnung (
10 ) zugehörigen Sensorsignalen (S1) durchführbar ist. - Fahrerassistenzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Priorisierungsvorgang zwischen den der Signalgruppe der Informationssignale zugehörigen Signalen durchführbar ist.
- Fahrerassistenzvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Priorisierungsvorgang zwischen mindestens einem Sensorsignal der Sensoranordnung (
10 ) und mindestens einem Informationssignal durchführbar ist. - Fahrerassistenzvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der der Fahrerassistenzvorrichtung (
1 ) zuführbaren Signale der Signalanordnung (10 ) ein Sensorsignal des Abstandssensors (10a –10d ) ist. - Fahrerassistenzvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der der Fahrerassistenzvorrichtung (
1 ) zuführbaren Signale ein Informationssignal eines Rundfunkempfängers (4 ), eines Autotelephons (6 ), eines Navigationssystems (8 ) oder einer Sprachbedienung ist. - Fahrerassistenzvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einem der Signale die Prioritätsinformation dynamisch in Abhängigkeit vom Signalinhalt des jeweiligen Signals zuordenbar ist.
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