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DE10011664A1 - Dokumentenanalysesystem und Verfahren zum Analysieren von Dokumenten - Google Patents

Dokumentenanalysesystem und Verfahren zum Analysieren von Dokumenten

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DE10011664A1
DE10011664A1 DE10011664A DE10011664A DE10011664A1 DE 10011664 A1 DE10011664 A1 DE 10011664A1 DE 10011664 A DE10011664 A DE 10011664A DE 10011664 A DE10011664 A DE 10011664A DE 10011664 A1 DE10011664 A1 DE 10011664A1
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analysis
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DE10011664A
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Steven J Simske
Virgil K Russon
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Hewlett Packard Development Co LP
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Hewlett Packard Co
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Abstract

Die vorliegende Erfindung liefert ein Dokumentenanalysesystem und ein Verfahren zum Analysieren von Dokumenten. Das Dokumentenanalysesystem umfaßt eine Zwischenanalyseeinrichtung, die konfiguriert ist, um eine Zwischendokumentenanalyse durchzuführen, um eine Anzahl von Zwischenbereichen auf einem digitalen Dokument bei einem Zwischen-PPI-Wert (PPI = Pixel-Pro-Zoll) zu identifizieren. Das Dokumentenanalysesystem umfaßt ferner eine Vollanalyseeinrichtung, die konfiguriert ist, um eine vollständige Analyse bei zumindest einem der Zwischenbereiche mit einem zweiten PPI-Wert durchzuführen, wodurch zumindest ein vollständiger Bereich aus demselben erzeugt wird. Das Dokumentenanalysesystem und das Verfahren zum Analysieren von Dokumenten liefern dem Anwender eine große Flexibilität mit mehreren Optionen bezüglich der Analyse der Bereiche von interessierenden Informationen in einem digitalen Dokument und bezüglich der Begrenzung der Analyse auf diese bevorzugten Bereiche.

Description

Die vorliegende Erfindung ist allgemein auf eine Dokumenten­ analyse bezogen, und dieselbe ist insbesondere auf ein Doku­ mentenanalysesystem und ein Verfahren zum Analysieren von Dokumenten bezogen, um die Analyse eines abgetasteten Doku­ ments oder einer anderen digitalen Darstellung eines Doku­ ments flexibel zu steuern.
Immer mehr Dokumente werden unter Verwendung von Textverar­ beitungseinrichtungen und dergleichen erzeugt und auf Spei­ chervorrichtungen, wie z. B. Festplatten, Disketten, CDs (CD = Compact Disc) oder anderen Massenspeichermedien, gespei­ chert. Trotzdem werden Papier und andere entsprechende Medi­ en zukünftig weiterhin noch lange verwendet werden. Folglich wird weiterhin ein Bedarf danach bestehen, den Gegenstand, der auf solchen Medien dargestellt ist, abzutasten, so daß diese Informationen auf einem Computer oder einem anderen entsprechenden Gerät bearbeitet werden können.
Das Abtasten von Papierdokumenten, um den Inhalt auf den­ selben in einer digitalen Umgebung verfügbar zu machen, kann jedoch zeitaufwendig und kostspielig sein. Insbesondere be­ steht ein Problem darin, daß die Verarbeitung von verschie­ denen Bereichen der abgetasteten Dokumente sehr lange dauern kann, wobei der Anwender auf eine Analyse des gesamten Doku­ ments warten muß. Für einen Anwender kann es häufig er­ wünscht sein, lediglich auf einen Teil des Textes, auf eine Graphik oder auf einen Bereich mit anderen Datentypen des abgetasteten Dokuments und nicht auf das gesamte Dokument zuzugreifen. Beispielsweise kann es erwünscht sein, spezifi­ sche Textabsätze aus einem Dokument zu erhalten. Anwender müssen gegenwärtig jedoch häufig gezwungenermaßen warten, während eine Abtastumwandlertechnologie ein gesamtes Doku­ ment analysiert, um die spezifischen Datentypen der ver­ schiedenen Bereiche zu bestimmen, die dann letztendlich Ver­ arbeitungspipelines, wie z. B. OCR-Pipelines (OCR = optical character recognition = optische Zeichenerkennung), usw. zu­ geführt werden.
Ausgehend von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein verbessertes Konzept zur selektiven Analyse von Dokumenten zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zum Steuern einer Dokumentenbereichanalyse gemäß Anspruch 1 und durch ein Ver­ fahren zum Steuern einer Dokumentenbereichanalyse gemäß An­ spruch 8 gelöst.
Die vorliegende Erfindung schafft ein Dokumentenanalysesy­ stem und ein Verfahren zum Analysieren von Dokumenten. Bei einem Ausführungsbeispiel umfaßt das Dokumentenanalysesystem eine Softwareimplementierung auf einer Prozessorschaltung, obwohl auch ebenso dedizierte Logikschaltungen verwendet werden können. Das Dokumentenanalysesystem umfaßt eine Zwi­ schenanalyseeinrichtung, die konfiguriert ist, um eine Zwi­ schendokumentenanalyse durchzuführen, um eine Anzahl von Zwischenbereichen auf einem Dokument bei einer PPI-Anfangs­ einstellung (PPI = pixels-per-inch = Pixel-Pro-Zoll; 1 Zoll = 2,54 cm) zu identifizieren. Das Dokumentensystem umfaßt ferner eine Vollanalyseeinrichtung, die konfiguriert ist, um eine vollständige Analyse bezüglich zumindest eines der Zwi­ schenbereiche bei einer zweiten höheren PPI-Einstellung durchzuführen, um dadurch zumindest einen vollständigen Be­ reich aus demselben zu erzeugen. Die vorliegende Erfindung liefert dem Anwender eine signifikante Flexibilität mit ei­ ner Anzahl von Optionen bezüglich der Analyse der Bereiche mit interessierenden Informationen in einem Dokument und be­ züglich der Begrenzung der Analyse auf solche bevorzugten Bereiche.
Die vorliegende Erfindung kann ferner dahingehend betrachtet werden, daß dieselbe ein Verfahren zum Steuern einer Doku­ mentenbereichsanalyse liefert. In dieser Hinsicht kann das Verfahren allgemein durch die folgenden Schritte zusammenge­ faßt werden: Durchführen einer Zwischendokumentenanalyse, um eine Anzahl von Zwischenbereichen auf einem Dokument bei ei­ ner PPI-Anfangseinstellung zu identifizieren; und Durchfüh­ ren einer vollständigen Analyse bezüglich zumindest eines der Zwischenbereiche mit einer zweiten, höheren PPI-Einstel­ lung, wodurch zumindest ein vollständiger Bereich aus den­ selben erzeugt wird.
Die vorliegende Erfindung weist zahlreiche Vorteile auf, von denen einige im folgenden lediglich als Beispiele darge­ stellt sind. Insbesondere versieht die vorliegende Erfindung den Anwender mit einer schnellen Anzeige der verschiedenen Bereiche von Informationen auf einem Dokument und ermög­ licht, daß der Anwender eine weitere Analyse dieser Bereiche steuern und den Typ der darin enthaltenen Informationen identifizieren kann, bevor die Bereiche in einer geeigneten Verarbeitungspipeline verarbeitet werden, die Algorithmen für eine optische Zeichenerkennung usw. verwenden kann. Die vorliegende Erfindung weist einen einfachen Entwurf auf, ist benutzerfreundlich, robust, zuverlässig und leistungsstark im Betrieb und kann für eine kommerzielle Massenproduktion einfach implementiert werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden einem Fachmann bei der Durchsicht der folgenden Zeichnungen und der detaillierten Beschreibung offensicht­ lich werden. Es ist beabsichtigt, daß alle diese zusätzli­ chen Merkmale und Vorteile hierin in dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung enthalten sind.
Die Komponenten in den Zeichnungen sind nicht notwendiger­ weise maßstäblich dargestellt, wobei stattdessen die klare Darstellung der Prinzipien der vorliegenden Erfindung betont wird. Außerdem bezeichnen gleiche Bezugszeichen in den Figu­ ren entsprechende Teile in allen unterschiedlichen Ansich­ ten.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Dokumentenanalysesystems gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Zeichnung einer ersten Schnittstellenoberflä­ che, die auf einem Anzeigebildschirm des Dokumen­ tenanalysesystems von Fig. 1 gezeigt ist;
Fig. 3 eine Zeichnung einer zweiten Schnittstellenoberflä­ che, die auf dem Anzeigebildschirm des Dokumenten­ analysesystems von Fig. 1 gezeigt ist;
Fig. 4 ein Blockdiagramm einer Dokumentenanalyselogik, die in dem Dokumentenanalysesystem von Fig. 1 gespei­ chert und von demselben ausgeführt wird;
Fig. 5 ein Blockdiagramm einer Zwischenanalyseteilroutine der Dokumentenanalyselogik von Fig. 4;
Fig. 6 ein Blockdiagramm einer Teilroutine für eine manu­ elle Auswahl der Dokumentenanalyselogik von Fig. 4; und
Fig. 7 ein Blockdiagramm einer Teilroutine für eine voll­ ständige Bereichsanalyse der Dokumentenanalyselogik von Fig. 4.
Bezugnehmend auf Fig. 1 ist ein Blockdiagramm eines Dokumen­ tenanalysesystems 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt. Das Dokumentenanalysesystem 100 umfaßt ein Computersystem 103, das einen Prozessor 106 und einen flüchtigen/nicht-flüchtigen Speicher 113 ("Spei­ cher 113") aufweist, die beide mit einer lokalen Schnitt­ stelle 116 gekoppelt sind. Das Computersystem 103 weist fer­ ner eine Videoschnittstelle 119, eine Anzahl von Eingabe­ schnittstellen 123, ein Modem 126, eine Anzahl von Ausgabe­ schnittstellen 129 und eine mobile Datenspeicherungsvorrich­ tung 133 auf, die auch alle mit der lokalen Schnittstelle 116 gekoppelt sind. Der Speicher 113 kann beispielsweise ei­ nen Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM; RAM = random ac­ cess memory), einen Nur-Lese-Speicher (ROM; ROM = read only memory), eine Festplatte und andere entsprechende Vorrich­ tungen oder eine beliebige Kombination dieser Vorrichtungen aufweisen. Es ist zu beachten, daß sich der Ausdruck flüch­ tig auf Speichervorrichtungen bezieht, die die gespeicherten Daten bei einem Stromausfall im allgemeinen verlieren, wobei sich der Ausdruck nicht-flüchtig auf Speichervorrichtungen bezieht, die bei einem Stromausfall keine Daten verlieren.
Das Dokumentenanalysesystem 100 umfaßt ferner eine Anzeige­ vorrichtung 136, die über die Videoschnittstelle 119 mit der lokalen Schnittstelle 116 gekoppelt ist. Das Dokumentenana­ lysesystem 100 umfaßt ferner mehrere Eingabevorrichtungen, nämlich eine Tastatur 139, eine Maus 143, ein Mikrophon 146 und einen Scanner 149, die alle über die verschiedenen Ein­ gabeschnittstellen 123 mit der lokalen Schnittstelle 116 ge­ koppelt sind. Zusätzlich ist das Modem 126 mit einem exter­ nen Netzwerk 153 gekoppelt, wodurch ermöglicht wird, daß das Computersystem über das externe Netzwerk 153 Daten versenden und empfangen kann. Das externe Netzwerk 153 kann beispiels­ weise das Internet, ein lokales Netzwerk (LAN; LAN = local area network), ein weiträumiges Netzwerk (WAN; WAN = wide area network) oder ein anderes entsprechendes Netzwerk sein.
Das Dokumentenanalysesystem 100 kann ferner Audiolautspre­ cher 156, einen Drucker 159 oder andere Ausgabevorrichtungen aufweisen, die über die Ausgabeschnittstellen 129 mit der lokalen Schnittstelle 116 gekoppelt sind. Die mobile Daten­ speichervorrichtung 133 kann eine von mehreren solcher Vor­ richtungen sein, die eine Datenspeicherung auf einer mobilen Plattform, wie z. B. einem Diskettenlaufwerk, einem CD-Lauf­ werk, einem mobilen Festplattenlaufwerk, einem mobilen Fest­ speicher oder einer anderen entsprechenden Datenspeichervor­ richtung, ermöglichen.
Das Dokumentenanalysesystem 100 umfaßt ferner eine Dokumen­ tenanalyselogik 170, die im allgemeinen zusammen mit den Da­ ten 176 in dem Speicher 113 gespeichert ist. Bei einem Aus­ führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung weist der Spei­ cher 113 eine Kombination aus einem RAM-Speicher, einem ROM-Speicher und einer Festplatte auf, obwohl andere Kombi­ nationen verwendet werden können. Bei diesem Ausführungsbei­ spiel ist die Dokumentenanalyselogik 170 eine Software, die auf der Festplatte gespeichert ist, wobei auch die Daten 176 auf der Festplatte gespeichert sind. Wenn sich das Dokumen­ tenanalysesystem 100 im Betrieb befindet, werden relevante Teile der Dokumentenanalyselogik 170 in den RAM-Speicher ge­ laden und von dem Prozessor 106 ausgeführt. Während des Be­ triebs des Dokumentenanalysesystems 100 kann die Dokumenten­ analyselogik 170 auf relevante Teile der Daten 176, die auf der Festplatte gespeichert sind, zugreifen und dieselben für unterschiedliche Zwecke in den RAM-Speicher laden. Die Daten 176 können beispielsweise eine Bitmap-Abbildung eines abge­ tasteten Dokuments, das aus dem Scanner 149 empfangen wird, aufweisen. Auf die Daten 176 kann ferner über den mobilen Datenspeicher 133 oder das externe Netzwerk 153 zugegriffen werden.
Die Anzeigevorrichtung 136 wird verwendet, um eine beliebige aus einer Anzahl von Schnittstellenanzeigen 181 anzuzeigen, die von dem Anwender betrachtet werden. Der Anwender ist über die Eingabevorrichtungen, wie z. B. die Tastatur 139, die Maus 143 oder das Mikrophon 146, "schnittstellenmäßig" mit dem Computersystem 103 verbunden. Der Anwender empfängt eine Audioausgabe aus den Audiolautsprechern 156, und das Computersystem 103 kann verschiedene erstellte Dokumente auf dem Drucker 159 ausdrucken.
Es ist zu beachten, daß, obwohl die obige Implementierung der vorliegenden Erfindung hinsichtlich einer Prozessorein­ heit und Software erörtert wird, es offensichtlich sein sollte, daß andere Ausführungsbeispiele der vorliegenden Er­ findung eine dedizierte Logikschaltung, die die Funktionali­ tät der Dokumentenanalyselogik 170 erfüllt, oder eine Kombi­ nationsschaltung umfassen, die eine Prozessorschaltung mit einer Software und spezifischen dedizierten Schaltungen auf­ weist. Es wird offensichtlich, daß alle diese Permutationen von verschiedenen Implementierungen hierin aufgenommen sind.
Im folgenden wenden wir uns Fig. 2 zu. Dort ist eine erste Schnittstellenanzeige 181a gezeigt, die auf der Anzeigevor­ richtung 136 erscheint. Die erste Schnittstellenanzeige 181a weist quer über die Oberseite mehrere Knöpfe auf, ein­ schließlich eines "Wiederhole"-Knopfes 203, eines Automati­ sche-Analyse-Knopfes 206, eines Prioritäts-Menü-Knopfes 209, eines Stopp/Lösche-Knopfes 213 und eines Verarbeite-Berei­ che-Knopfes 216. Die erste Schnittstellenanzeige 181a weist ferner eine Anzeigeeinrichtung 219 für eine PPI-Zwischenein­ stellung 219 (PPI = pixels-per-inch = Pixel-Pro-Zoll; 1 Zoll = 2,54 cm) auf, die einen PPI-Pulldown-Knopf 223 aufweist. Es ist zu beachten, daß diese Knöpfe gedrückt oder aktiviert werden können, indem mit der Maus 143 ein Zeiger an die Po­ sition des Knopfes gebracht und dann eine geeignete Taste auf der Maus 143 gedrückt wird. Die Verwendung der Maus 143 auf diese Art und Weise wird als "Anklicken" eines bestimm­ ten Knopfes bezeichnet. Ferner kann auch ein Sprachbefehl, der von dem Mikrophon 146 empfangen und durch eine geeignete Spracherkennungssoftware interpretiert wird, verwendet wer­ den, um die Knöpfe zu aktivieren oder um die Funktionen, die den Knöpfen zugeordnet sind, auf eine andere Weise auszufüh­ ren. Die erste Schnittstellenanzeige 181a weist ferner einen Dokumentenanzeigebereich 226 auf, in dem ein digitales Doku­ ment 229 angezeigt wird. In dem digitalen Dokument 229 be­ finden sich mehrere Zwischenbereiche 233, die von 1 bis 6 numeriert sind. Die Zwischenbereiche 233 werden basierend auf einer Datendatei erzeugt, die eine digitale Darstellung eines Hardcopy-Dokuments aufweist, das von dem Scanner 149 abgetastet wurde. Das digitale Dokument kann in der Form ei­ ner Bitmap-Abbildung oder in einem anderen entsprechenden Format vorliegen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das digitale Dokument 229 durch Abtasten eines Hardcopy-Dokuments durch den Scan­ ner 149 erzeugt. Daraufhin wird bezüglich des digitalen Do­ kuments 229 eine Zwischenanalyse durchgeführt, um die ein­ zelnen Typen von Informationen auf dem Dokument bei einem Zwischen-PPI-Wert zu identifizieren. Die Bedeutung des Pi­ xel-Pro-Zoll-Werts der Analyse des digitalen Dokuments rechtfertigt eine weitere Erklärung.
Das digitale Dokument 229 besteht eigentlich aus zahlreichen Pixeln, die über der Vorderseite des Dokuments in Zeilen an­ geordnet sind, wie es beispielsweise bei einer Bitmap-Abbil­ dung usw. der Fall ist. Die Pixel werden beispielsweise durch die Tätigkeit des Scanners 149 erzeugt. Beim Analysie­ ren des digitalen Dokuments 229 werden die Pixelzeilen mit einer spezifizierten Auflösung einer spezifizierten Anzahl von Pixel-Pro-Zoll genau untersucht wird, um die Grenzen von Textbereichen oder Bereichen mit anderen Datentypen zu be­ stimmen. Das heißt sozusagen, daß nicht alle der Pixel un­ tersucht werden, sondern lediglich eine spezifizierte Anzahl der Pixel pro Zoll (1 Zoll = 2,54 cm) untersucht werden. Die Pixel, die pro Zoll untersucht werden, können schnell und einfach aus einem Quellendokument mit einem höheren PPI-Wert abgebildet werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Zwischen-PPI-Wert im allgemeinen niedriger als der PPI-Wert, der notwendig ist, um die genaue Art der Informationen auf dem digitalen Dokument 229 exakt zu bestimmen. Folglich wird basierend auf der Zwischenanalyse eine Abschätzung der ge­ nauen Art der Informationen auf dem digitalen Dokument 229 erhalten. Ein wesentlicher Vorteil der Zwischenanalyse be­ steht darin, daß dieselbe im Vergleich zu einer vollständi­ gen und genauen Analyse des digitalen Dokuments 229 schnell ist.
Beim Durchführen der Zwischenanalyse gibt es mehrere Doku­ mentenanalysealgorithmen, die verwendet werden können, die Manhattan-Seitenformate und Nicht-Manhattan-Seitenformate aufweisen. Der verwendete Algorithmus sollte als Merkmal ei­ ne Segmentierung aufweisen, die ausreichend grob ist, um si­ cherzustellen, daß Informationen eines Datentyps, der in ei­ nem einzelnen Bereich enthalten ist, nicht in zwei Bereiche aufgeteilt wird. Ein bevorzugter Algorithmus wird als "Pro­ jektionsschnitt"- oder "Blocksegmentierungs"-Algorithmus be­ zeichnet, der aufeinanderfolgende vertikale und horizontale Schnitte durch das Dokument verwendet. Weitere Algorithmen umfassen einen "Verbundene-Komponente/Unschärfe"-Algorith­ mus, der in dem Artikel von Wong u. a., "Document Analysis System", J. Res. Development, Bd. 6, S. 642-656, Nov. 1982, beschrieben ist, der hierin durch Bezugnahme aufgenom­ men ist, als auch einen "Schwelle-Unschärfe-und-Verbundene- Komponente"-Algorithmus. Eine weitere Erklärung solcher Al­ gorithmen ist bei Pavlidis u. a., "Page Segmentation and Classification", CVGIP: Graphical Models and Image Proces­ sing, Bd. 54, Nr. 6, Nov. 1992, S. 484-496, zu finden, und ist hierin durch Bezugnahme aufgenommen.
Die Zwischenanalyse untersucht das digitale Dokument 229 und erhält die Abschätzung der Art der Informationen auf dem di­ gitalen Dokument 229 durch Erfassen der Zwischenbereiche 233. Im allgemeinen weist die Fläche jedes Zwischenbereichs 223 basierend auf der Zwischenanalyse vorherrschende Charak­ teristika auf, die anzeigen, daß der Inhalt des Zwischenbe­ reichs 233 einen einzigen Typ aufweist, der im allgemeinen als Text, Photos, Liniengraphik oder als ein anderer Be­ reichsdatentyp klassifiziert wird. Aufgrund der Tatsache, daß die Zwischenanalyse bei dem relativ niedrigen Zwischen- PPI-Wert durchgeführt wird, der beispielsweise etwa gleich 30 PPI sein kann, ist es möglich, daß ein einzelner Zwi­ schenbereich 233 tatsächlich einen oder mehrere konkrete Be­ reiche mit einem unterschiedlichen Bereichsdatentyp enthal­ ten kann. Dies tritt auf, da der relativ niedrige PPI-Wert der Zwischenanalyse nicht zwischen Bereichen unterscheidet, die aufgrund einer Unschärfe, einer Projektionsprofilstö­ rung, einer Überlappung von verbundenen Komponenten usw. letztendlich bei dem niedrigeren PPI-Wert ein ähnliches Aus­ sehen aufweisen.
Sobald das digitale Dokument 229 erzeugt und die Zwischenbe­ reiche 233 identifiziert worden sind, werden die Zwischenbe­ reiche 233 auf eine Art und Weise angezeigt, um anzugeben, daß dieselben tatsächlich Zwischenbereiche 233 sind. Die Zwischenbereiche 233 können beispielsweise eine vorbestimmte Grenze aufweisen, wie z. B. eine gestrichelte Linie oder ei­ nen anderen Linientyp. Die Zwischenbereiche 233 können in einer unterschiedlichen Farbe oder als ein spezifisches Pik­ togramm (Icon) erscheinen. Angesichts der vorhergehenden Be­ schreibung sollte es offensichtlich sein, daß die Zwischen­ bereiche 233 ein Aussehen aus einer Vielzahl von Ausgestal­ tungen aufweisen können, die lediglich durch die Fähigkeiten der Anzeigevorrichtung 138 und der Treibersoftware be­ schränkt sind. Alle diese Permutationen des Aussehens der Zwischenbereiche 233 sind hierin aufgenommen.
Der Anwender kann einen beliebigen der Zwischenbereiche 233 hervorheben, um diese Bereiche auf irgendeine Art und Weise weiter zu bearbeiten, indem (beispielsweise durch einmaliges Anklicken mit der Maus) der gewünschte Zwischenbereich 229 ausgewählt wird. Sobald ein Zwischenbereich hervorgehoben ist, kann der Anwender den Bereich ändern, indem die Grenzen bewegt werden, oder der Anwender kann den hervorgehobenen Zwischenbereich 233 vollständig löschen.
Die vorliegende Erfindung erleichtert die weitere oder voll­ ständige Analyse der Zwischenbereiche 233, um den konkreten Bereich oder die konkreten Bereiche, die darin enthalten sind, zu ermitteln. Sobald ein bestimmter Zwischenbereich 233 der vollständigen Analyse unterzogen wurde, werden der Inhalt des konkreten Bereichs oder der konkreten Bereiche, der darin enthalten ist, für eine weitere Bearbeitung durch den Anwender angezeigt. Auf diese Art und Weise werden die Zwischenbereiche 233, die nicht der vollständigen Analyse unterzogen wurden, von den konkreten Bereichen unterschie­ den, die sich aus der vollständigen Analyse eines früheren Zwischenbereichs 233 ergeben. Es ist zu beachten, daß die vollständige Analyse bei einem höheren PPI-Wert als die Zwi­ schenanalyse, wie z. B. bei 75-100 PPI oder höher, durchge­ führt wird.
Sobald die Zwischenanalyse durchgeführt ist und die Zwi­ schenbereiche 233 auf dem digitalen Dokument 229 identifi­ ziert sind, sieht sich der Anwender weiteren Optionen gegen­ über, um das digitale Dokument 229 zu analysieren. Insbeson­ dere für den Fall, daß der Anwender findet, daß den Zwi­ schenbereichen 233 eine ausreichende Detaillierung fehlt, wie z. B. für den Fall einer wiederholten Verwendung mit ei­ nem ähnlichen Dokumenttyp, kann der Anwender einen neuen Zwischen-PPI-Wert in die Zwischen-PPI-Anzeigeeinrichtung 219 eingeben oder der PPI-Pulldown-Knopf 223 kann gedrückt wer­ den, um eine Liste von möglichen Zwischen-PPI-Werten herun­ terzuziehen, aus denen der Anwender eine Auswahl treffen kann, indem der geeignete Zwischen-PPI-Wert mit der Maus 143 angeklickt wird. Daraufhin kann der Anwender auf den Wieder­ hole-Knopf 203 klicken, der ein Wiederhole-Flag, das in dem Speicher 113 gespeichert ist, auf eine logische "1" setzt, wobei das Dokumentenanalysesystem 100 die Zwischenanalyse bei dem neu eingegebenen Zwischen-PPI-Wert noch einmal durchführt.
Der Anwender kann auch auf den Automatische-Analyse-Knopf 206 klicken, wobei dann das Dokumentenanalysesystem 100 eine vollständige Analyse jedes der Zwischenbereiche 233 gemäß einer vorbestimmten Prioritäts-Nummer beginnt, die jedem der Zwischenbereiche 233 zugeordnet ist. Falls der Anwender wünscht, die vollständige Analyse bezüglich eines ausgewähl­ ten Zwischenbereichs 233 oder einer ausgewählten Anzahl der Zwischenbereiche 233 durchzuführen, kann der Anwender ein­ fach einen "Doppel-Klick" auf die spezifische(n) Zwischenbe­ reich(e) 233 vornehmen. Der Prioritäts-Schlange-Knopf 209 bewirkt, daß eine zweite Schnittstellenanzeige (nicht ge­ zeigt) auf der Anzeigevorrichtung 136 erscheint, um die Be­ reiche zu bearbeiten, die in einer Zwischenbereichsanalyse­ schlange enthalten sind, wie es im folgenden erörtert wird.
Der Anwender kann den Stopp/Lösche-Knopf 213 anklicken, der bewirkt, daß die Analyse eines beliebigen ausgewählten Be­ reichs beendet wird, und der Automatische-Analyse-Knopf 206 wird betätigt, falls derselbe gedrückt wird. Schließlich ist der "Verarbeite-Bereiche"-Knopf 216 vorgesehen, der, wenn derselbe aktiviert wird, ermöglicht, daß der Benutzer die­ jenigen Bereiche, die einer vollständigen Analyse unterzogen wurden, zu einer geeigneten Verarbeitungspipeline schicken kann, wie z. B. einem OCR-Algorithmus (OCR = optical charac­ ter recognition = optische Zeichenerkennung), einem Photo­ editor, einer Textverarbeitungseinrichtung, einem Publisher, einer Dokumentenerzeugungseinrichtung, einem Formularpaket, einer Web-Seiten-Erstellungseinrichtung, Datenbanken, Faxge­ räten, Kopiergeräten, Druckern oder anderen entsprechenden Pipelines.
Bezugnehmend auf Fig. 3 ist eine zweite Schnittstellenanzei­ ge 181b gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorlie­ genden Erfindung gezeigt. Die zweite Schnittstellenanzeige 181b umfaßt eine Zwischenbereichsprioritätsschlange 301 und eine Liste 303 für nicht-ausgewählte Zwischenbereiche. Die zweite Schnittstellenanzeige 181b umfaßt ferner einen Hinzu­ füge-Knopf 306, einen Entferne-Knopf 309, einen Bewege- Nach-Oben-Knopf 313 und einen Bewege-Nach-Unten-Knopf 316. Nachdem die Zwischenanalyse durchgeführt ist, werden die identifizierten Zwischenbereiche in der Liste 303 für die nicht-ausgewählten Zwischenbereiche aufgelistet. Diese auf­ gelisteten Zwischenbereiche 233 werden dann ausgewählt, um auf eine beliebige Weise in der Zwischenbereichsanalyse­ schlange 301 plaziert zu werden.
Ein Bereich kann beispielsweise ausgewählt werden, indem dieser Zwischenbereich 233, der auf der Schnittstelle sicht­ bar ist, doppelt angeklickt wird, wenn die erste Schnitt­ stellenanzeige 181a (Fig. 2) betrachtet wird. Ferner können alle Bereiche ausgewählt werden, indem der Automatische-Ana­ lyse-Knopf 206 (Fig. 2) angeklickt wird. Schließlich kann ein Zwischenbereich 233 hervorgehoben werden, indem dieser Bereich in der Liste 303 für nicht-ausgewählte Zwischenbe­ reiche angeklickt und daraufhin der Hinzufüge-Knopf 306 an­ geklickt wird. Entsprechend kann ein Zwischenbereich 233 in der Zwischenbereichsanalyseschlange 301 aus derselben ent­ fernt werden, indem der spezielle Zwischenbereich 233 her­ vorgehoben und dann der Entferne-Knopf 309 angeklickt wird.
Es ist zu beachten, daß die Zwischenbereiche 233 gemäß einer vorbestimmten Priorität in der Zwischenbereichsanalyse­ schlange 301 aufgelistet sind, wobei die höchste Priorität dem obersten aufgelisteten Zwischenbereich 233 zugeordnet ist. Die höchste Priorität wird basierend auf der Reihenfol­ ge, mit der die Zwischenbereiche 233 ausgewählt werden, zu­ gewiesen. Zusätzlich kann die Priorität der Zwischenbereiche 233 neu angeordnet werden, indem der entsprechende Bereich hervorgehoben und der Bewege-Nach-Oben- und Bewege-Nach-Un­ ten-Knopf 313 und 316 geeignet gedrückt wird. Das Endergeb­ nis besteht darin, daß der hervorgehobene Bereich folglich in der Zwischenbereichsanalyseschlange 301 nach oben oder nach unten weitergeschoben wird. Alternativ bewirkt ein ein­ zelnes Anklicken des Zwischenbereichs (im Gegensatz zu einem Doppelklick) in der ersten Schnittstellenanzeige 181a, daß sich dieser Bereich nach oben in der Schlange 301 bewegt. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird jeder Zwischenbereich 233, der in der Zwischenbereichsanalyseschlange 301 plaziert ist und die höchste Priorität aufweist, der vollständigen Analyse unterzogen, um die genaue Art der Informationen, die in den fraglichen Zwischenbereichen 233 enthalten sind, zu identifizieren.
Bezugnehmend auf Fig. 4 ist ein Flußdiagramm der Dokumenten­ analyselogik 170 (Fig. 1) gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt. Die Dokumentenanalyse­ logik 170 beginnt mit Block 403, bei dem ein spezifisches digitales Dokument 229 für die Zwischenanalyse identifiziert wird. Dies wird beispielsweise durchgeführt, indem ein Doku­ ment aus einer Eingabeliste (pick list) gewählt wird, oder ein abgetastetes Dokument kann automatisch ausgewählt wer­ den. Falls ein digitales Dokument 229 vorliegt, springt die Dokumentenanalyselogik 170 zu Block 406 weiter. Falls dies nicht der Fall ist, springt die Dokumentenanalyselogik 170 zurück zu Block 406, bei dem dieselbe schließlich bleibt, bis ein Dokument identifiziert wird. Bei Block 406 wird eine Zwischenanalyseteilroutine ausgeführt, wie es im folgenden erörtert wird.
Bei Block 409 bestimmt die Dokumentenanalyselogik 170, ob der Automatische-Analyse-Knopf 206 (Fig. 2) gedrückt ist. Falls der Automatische-Analyse-Knopf 206 nicht gedrückt ist, springt die Betriebslogik zu Block 413. Falls derselbe ge­ drückt ist, springt die Dokumentenanalyselogik 170 weiter zu Block 416. Bei Block 413 wird eine Teilroutine für eine ma­ nuelle Auswahl ausgeführt, wie es erörtert wird. Bei Block 416 plaziert die Dokumentenanalyselogik 170 alle nicht-aus­ gewählten Zwischenbereiche 233 mit einem Flag (Merker) für einen vollständigen Bereich, das gleich einer logischen "0" ist, in der Zwischenbereichsanalyseschlange 301. Die "nicht-ausgewählten" Zwischenbereiche sind diejenigen, die nicht in der Zwischenbereichsanalyseschlange 301 plaziert worden sind. Daraufhin springt die Dokumentenanalyselogik 170 weiter zu Block 419.
Bei Block 413 wird eine Teilroutine für eine manuelle Aus­ wahl ausgeführt, die die Operation des Dokumentenanalysesy­ stems 100 steuert, wenn der Automatische-Analyse-Knopf 206 (Fig. 2) nicht gedrückt ist. Daraufhin springt die Dokumen­ tenanalyselogik 170 zu Block 419 weiter, bei dem eine Teil­ routine 419 für eine vollständige Bereichsanalyse ausgeführt wird. Sobald die Teilroutine 419 für eine vollständige Be­ reichsanalyse ausgeführt ist, springt die Dokumentenanalyse­ logik 170 zu Block 423, bei dem das Wiederhole-Flag unter­ sucht wird. Falls das Wiederhole-Flag gleich einer logischen "1" ist, springt die Dokumentenanalyselogik 170 zurück zu Block 406, bei dem die Zwischenanalyseteilroutine noch ein­ mal ausgeführt wird. Falls das Wiederhole-Flag gleich einer logischen "0" ist, springt die Dokumentenanalyselogik zu Block 426 weiter, bei dem bestimmt wird, ob die Dokumenten­ analyselogik 170 abgeschlossen ist. Dies tritt beispiels­ weise auf, wenn alle Flags für einen vollständigen Bereich auf eine logische "1" eingestellt sind oder wenn der Anwen­ der bewirkt, daß die Logik endet, indem der Verarbeite- Bereich-Knopf 216 (Fig. 2) gedrückt wird, wodurch bewirkt wird, daß diejenigen Bereiche mit einem Flag für einen voll­ ständigen Bereich, das auf eine logische "1" eingestellt ist, geeigneten Verarbeitungspipelines, wie z. B. OCR-Algo­ rithmen usw., zugeführt werden. Ferner kann der Anwender ei­ ne Abbruch-Option (Cancel-Option) auswählen, die in der er­ sten Schnittstellenanzeige 181a aufgenommen ist, um die Lo­ gik 170 zu beenden. Falls die Dokumentenanalyselogik 170 bei Block 426 noch nicht beendet ist, springt die Logik 170 zu­ rück zu Block 409. Falls die Logik 170 beendet ist, endet die Dokumentenanalyselogik 170.
Im folgenden wenden wir uns Fig. 5 zu. Dort ist ein Flußdia­ gramm der Zwischenanalyseteilroutine 406 gezeigt. Die Zwi­ schenanalyseteilroutine 406 beginnt mit Block 433, bei dem die Zwischenanalyse bezüglich eines identifizierten digita­ len Dokuments 229 (Fig. 2) bei dem Zwischen-PPI-Wert durch­ geführt wird. Es ist zu beachten, daß das dargestellte digi­ tale Dokument 229 unter Verwendung des Scanners 149 (Fig. 1) in das Dokumentenanalysesystem 110 eingescannt oder aus dem externen Netzwerk 153 (Fig. 1) oder dem mobilen Datenspei­ cher 133 (Fig. 1) usw., in den Speicher 113 geladen worden sein kann.
Daraufhin springt die Teilroutine zu Block 436, bei dem die erste Schnittstellenanzeige 181a (Fig. 2) auf der Anzeige­ vorrichtung 136 (Fig. 1) dargestellt wird, die das digitale Dokument 229 und die Zwischenbereiche 233 zeigt, die durch die Zwischenanalyse von Block 433 identifiziert sind. Die Zwischenbereiche 233 werden mit einem Zwischen-Zeichen, wie vorher erörtert, angezeigt, um zwischen denjenigen Bereichen zu unterscheiden, die der vollständigen Analyse unterzogen wurden, und denjenigen, die der vollständigen Analyse nicht unterzogen wurden. Daraufhin wird bei Block 439 eine Anzahl von Flags für einen vollständigen Bereich auf eine logische "0" eingestellt, wobei jedes Flag einem der Zwischenbereiche 233 zugeordnet ist. Die Flags für vollständige Bereiche kön­ nen beispielsweise eine Anzahl von vordefinierten Bits in dem Speicher 113 oder einer anderen Speicherposition sein, auf die von dem Prozessor 106 (Fig. 1) zugegriffen werden kann.
Die Logik der Zwischenanalyseteilroutine kann in Verbindung mit der geeigneten Hardware des Dokumentenanalysesystems als eine Zwischenanalyseeinrichtung betrachtet werden, die die Zwischenbereiche 233 basierend auf dem digitalen Dokument 229 erzeugt.
Bezugnehmend auf Fig. 6 ist ein Flußdiagramm einer Teilrou­ tine 413 für eine manuelle Auswahl gezeigt. Beginnend mit Block 453 kann der Anwender einen oder mehrere der Zwischen­ bereiche 233, die auf der ersten Schnittstellenanzeige 181a angezeigt werden, verändern oder löschen. Der Anwender kann beispielsweise einen bestimmten Zwischenbereich 233 ankli­ cken, um denselben hervorzuheben und die Position der Gren­ zen auf eine bekannte Abmessung gemäß bekannten Charakteri­ stika des speziellen Zwischenbereichs 233 einstellen, indem die Grenzen mit der Maus 143 (Fig. 1) manipuliert bzw. bear­ beitet werden. Folglich sind die Ränder und Ecken der Zwi­ schenbereiche 233 im allgemeinen aktiv, interaktiv, ein­ stellbar oder verstellbar. Der Anwender kann ferner einen Zwischenbereich löschen, indem der spezielle Zwischenbereich angeklickt wird, um denselben hervorzuheben, und der Lö­ sche-Knopf gedrückt wird, usw. Falls eine Änderung oder eine Löschung eines bestimmten Zwischenbereichs 233 bei Block 453 erfaßt wird, springt die Teilroutine zu Block 456, bei dem das Flag für einen vollständigen Bereich des geänderten/ge­ löschten Zwischenbereichs 233 auf eine logische "1" einge­ stellt wird, das anzeigt, daß der geänderte/gelöschte Zwi­ schenbereich 233 nicht einer vollständigen Analyse unterzo­ gen werden muß. Falls keine Änderung oder Löschung eines Zwischenbereichs bei Block 453 auftritt, oder falls ein Flag für einen vollständigen Bereich bei Block 456 auf eine logi­ sche "1" eingestellt worden ist, springt die Teilroutine zu Block 459 weiter.
Bei Block 459 bestimmt die Teilroutine, ob der Wiederhole- Knopf 203 (Fig. 2) gedrückt worden ist. Falls der Wiederho­ le-Knopf 203 gedrückt worden ist, springt die Teilroutine zu Block 463 weiter, bei dem ein Wiederhole-Flag auf eine logi­ sche "1" eingestellt wird. Das Wiederhole-Flag kann bei­ spielsweise ein vordefiniertes Bit in dem Speicher 113 oder einer anderen geeigneten Speicherposition sein. Falls der Wiederhole-Knopf 203 nicht gedrückt worden ist, wie es in Block 459 bestimmt wird, oder falls das Wiederhole-Flag bei Block 463 auf eine logische "1" eingestellt worden ist, springt die Teilroutine zu Block 466 weiter.
Bei Block 466 bestimmt die Teilroutine, ob der Anwender ei­ nen bestimmten Zwischenbereich 233 zu der Zwischenbereichs­ analyseschlange 301 (Fig. 3) hinzugefügt hat, indem entweder der Bereich doppelt angeklickt wurde, während die erste Schnittstellenanzeige 181a (Fig. 2) betrachtet wurde, oder indem der Hinzufüge-Knopf 306 angeklickt wurde, um einen speziellen hervorgehobenen Bereich 233 hinzuzufügen, während die zweite Schnittstellenanzeige 181b betrachtet wurde. Falls das Hinzufügen eines Zwischenbereichs 233 zu der Zwi­ schenbereichsanalyseschlange 301 erfaßt worden ist, springt die Teilroutine zu Block 469 weiter. Falls dies nicht der Fall ist, endet die Teilroutine und springt zu dem Flußdia­ gramm von Fig. 4 zurück. Bei Block 469 wird der ausgewählte Zwischenbereich 233 in der Zwischenbereichsanalyseschlange plaziert, falls das entsprechende Flag für einen vollständi­ gen Bereich eine logische "0" ist. Daraufhin endet die Teil­ routine und springt zu dem Flußdiagramm von Fig. 4 zurück.
Bezugnehmend nun auf Fig. 7 ist ein Flußdiagramm der Teil­ routine 419 für eine vollständige Bereichsanalyse gezeigt. Beginnend mit Block 503 bestimmt die Teilroutine, ob ein Zwischenbereich 233 (Fig. 2) in der Zwischenbereichsanalyse­ schlange 301 (Fig. 3) plaziert worden ist. Falls einer oder mehrere der Zwischenbereiche 233 in der Schlange 301 pla­ ziert worden ist, springt die Teilroutine 419 zu Block 506 weiter. Falls dies nicht der Fall ist, endet die Teilroutine 419 und springt zu dem Flußdiagramm von Fig. 4 zurück. Es ist zu beachten, daß die Bereichsanalyseteilroutine 419 im allgemeinen so lange wartet, bis zumindest ein Zwischenbe­ reich 233 in der Schlange 301 plaziert worden ist, bevor ei­ ne weitere Funktion durchgeführt wird.
Bei Block 506 führt die Teilroutine 419 eine vollständige Analyse des Bereichs mit der höchsten Priorität in der Schlange 301 durch. Die höchste Priorität wird im allgemei­ nen auf der Basis bestimmt, daß der Bereich als erstes ana­ lysiert wird, der als erstes ausgewählt wurde. Während die vollständige Analyse bezüglich des Bereichs mit der höchsten Priorität in der Schlange 301 durchgeführt wird, springt die Teilroutine 419 dann zu Block 509 weiter und untersucht die Schlange 301, um zu erkennen, ob sich die höchste Priorität verändert hat, während dieselbe eine vollständige Analyse durchgeführt hat. Falls dies der Fall ist, springt die Teil­ routine 419 zu Block 513, wobei die vollständige Analyse bei dem Bereich mit vormals höchster Priorität angehalten wird und die Ergebnisse als die noch nicht vollständige Analyse in dem Speicher 113 (Fig. 1) gespeichert werden, wobei die Analyse fortgesetzt wird, wenn dieser Zwischenbereich wieder einmal der Bereich mit der höchsten Priorität ist. Daraufhin springt die Teilroutine 419 zurück zu Block 506, bei dem der neue Bereich mit der höchsten Priorität einer vollständigen Analyse unterzogen wird. Es ist zu beachten, daß die Logik von Block 506 als eine vollständige Analyseeinrichtung be­ trachtet werden kann, die eine vollständige Analyse der Zwi­ schenbereiche 233 liefert, die zu derselben zugeführt wer­ den.
Falls die Priorität bei Block 509 nicht geändert wurde, springt die Teilroutine 419 zu Block 516, bei dem bestimmt wird, ob einer der Zwischenbereiche 233 in der Schlange 301 geändert oder gelöscht worden ist, oder ob ein Zwischenbe­ reich 233 die vollständige Analyse beendet hat. Falls dies nicht der Fall ist, springt die Teilroutine zu Block 519 weiter, und falls dies der Fall ist, springt die Teilroutine 419 zu Block 523 weiter. Bei Block 523 wird das Flag für ei­ nen vollständigen Bereich des geänderten/gelöschten/voll­ ständigen Zwischenbereichs 233 auf eine logische "1" ein­ gestellt, die anzeigt, daß der Bereich keiner vollständigen Analyse unterzogen werden muß. Daraufhin springt die Teil­ routine 419 zu Block 526, bei dem der spezielle geänder­ te/gelöschte/vollständige Zwischenbereich 233 aus der Schlange 301 entfernt wird, wobei die Teilroutine 419 ohne den geänderten/gelöschten/vollständigen Zwischenbereich 233 wiederholt wird.
Beim Erreichen des Blocks 519 bestimmt die Teilroutine 419, ob ein bestimmter Bereich aus der Schlange 301 durch Drücken des Entferne-Knopfs 309 in der zweiten Schnittstellenanzeige 181b entfernt worden ist. Falls dies der Fall ist, springt die Teilroutine 419 zu Block 524, bei dem der Automatische- Analyse-Knopf 206 aktiviert wird, falls derselbe gedrückt wird. Daraufhin springt die Teilroutine 419 zu Block 526 zu­ rück, um den gewünschten Zwischenbereich 233 aus der Schlan­ ge 301 zu entfernen. Falls kein Bereich bei Block 519 ent­ fernt worden ist, springt die Teilroutine 419 zu Block 529, bei dem bestimmt wird, ob ein Zwischenbereich 233 zu der Schlange 301 hinzugefügt worden ist, indem entweder ein ge­ wünschter Zwischenbereich 233 auf der ersten Schnittstellen­ anzeige 181a (Fig. 2) doppelt angeklickt wurde, indem der Automatische-Analyse-Knopf 206 (Fig. 2) angeklickt wurde, oder indem der Hinzufüge-Knopf 306 in der zweiten Schnitt­ stellenanzeige 181b (Fig. 3) angeklickt wurde. Falls dies der Fall ist, springt die Teilroutine 419 zu Block 533, bei dem der gewünschte Zwischenbereich 233 zu der Schlange 301 hinzugefügt wird, falls das entsprechende Flag für einen vollständigen Bereich auf eine logische "0" eingestellt ist. Für den Fall, wenn der Automatische-Analyse-Knopf 203 ge­ drückt worden ist, können mehrere Bereiche gleichzeitig zu der Schlange hinzugefügt werden, mit Ausnahme derjenigen Bereiche, deren Flag für einen vollständigen Bereich auf eine logische "1" eingestellt ist. Falls kein Zwischenbe­ reich 233 bei Block 529 zu der Schlange 301 hinzugefügt wer­ den soll oder falls der/die geeignete(n) Zwischenbereich(e) 233 bei Block 533 zu der Schlange 301 hinzugefügt worden sind, springt die Teilroutine 419 zu Block 536 weiter.
Bei Block 536 bestimmt die Teilroutine, ob der Wiederhole- Knopf 203 oder der Stopp/Lösche-Knopf 213 gedrückt worden ist. Falls dies der Fall ist, springt die Teilroutine 419 zu Block 539 weiter, bei dem die Analyse des Zwischenbereichs 233 mit der höchsten Priorität in der Schlange 301 endet, alle Zwischenbereiche 233 aus der Schlange 301 entfernt wer­ den, der Automatische-Analyse-Knopf 206 aktiviert wird, wenn derselbe gedrückt wird, und das Wiederhole-Flag auf eine lo­ gische "1" eingestellt wird, wenn der Wiederhole-Knopf 203 gedrückt worden ist. Daraufhin endet die Teilroutine 419 und springt zu dem Flußdiagramm von Fig. 4 zurück. Falls weder der Wiederhole-Knopf 203 noch der Stopp/Lösche-Knopf 213 bei Block 536 gedrückt worden ist, springt die Teilroutine 419 zu Block 503 zurück.
Gemäß der Teilroutine 419 werden folglich die Zwischenberei­ che 233, die in der Schlange 301 plaziert sind, kontinuier­ lich verarbeitet, es sei denn, der Anwender stoppt die Ver­ arbeitung durch eine bestimmte Aktion, wobei das Dokumenten­ analysesystem 100 geeignet reagiert, um eine flexible Platt­ form für eine Dokumentenanalyse zu liefern.
Die vorliegende Erfindung liefert dem Benutzer mehrere un­ terschiedliche Vorteile beim Analysieren von Dokumenten. Beispielsweise versieht die vorliegende Erfindung einen An­ wender über die Zwischenanalyse mit einem schnellen Zugriff auf den Inhalt eines Dokuments, wobei der Anwender ausgehend von dieser Zwischenanalyse die Analyse weiter führen kann, damit dieselbe auf eine wirksame Art und Weise durchgeführt wird. Falls beispielsweise der Anwender lediglich an einem spezifischen Datentyp des Bereichs interessiert ist, wie z. B. Text, kann der Anwender dann mit der Kenntnis, wie das Dokument tatsächlich aussieht, Zwischenbereiche löschen, die ansonsten zu Graphik- oder Photoverarbeitungsanwendungen geführt worden wären. Dies würde die Zeitdauer einsparen, die das Dokumentenanalysesystem beim Durchführen einer voll­ ständigen Analyse bezüglich der unerwünschten Graphik anson­ sten aufgewendet hätte. Folglich spart die vorliegende Er­ findung Zeit und Aufwand, die bei der Analyse von Dokumenten aufgewendet werden müssen.
Zusätzlich zeigen die Flußdiagramme von Fig. 4-7 die Archi­ tektur, Funktionalität und Funktionsweise einer möglichen Implementierung der Dokumentenanalyselogik 170 (Fig. 1). In dieser Hinsicht stellt jeder Block ein Modul, ein Segment oder einen Teil eines Codes dar, der eine oder mehrere aus­ führbare Anweisungen zum Implementieren der spezifischen lo­ gischen Funktion(en) aufweist. Es sollte beachtet werden, daß bei einigen alternativen Implementierungen die Funktio­ nen, die in den Blöcken dargestellt sind, in einer anderen als in der in Fig. 4-7 dargestellten Reihenfolge auftreten können. Beispielsweise können zwei Blöcke, die in Fig. 4-7 aufeinanderfolgend gezeigt sind, tatsächlich im wesentlichen gleichzeitig ausgeführt werden, oder die Blöcke können manchmal in der umgekehrten Reihenfolge ausgeführt werden, wobei dies im folgenden weiter klargestellt werden wird.
Die Dokumentenanalyselogik 170, die vorzugsweise eine geord­ nete Auflistung von ausführbaren Anweisungen zur Implemen­ tierung von Logikfunktionen aufweist, kann in einem beliebi­ gen computerlesbaren Medium für eine Verwendung durch oder in Verbindung mit einem Anweisungsausführungssystem, einer entsprechenden Vorrichtung oder einem entsprechenden Gerät ausgeführt sein, wie z. B. einem computerbasierten System, einem prozessorenthaltenden System oder einem anderen Sy­ stem, das die Anweisungen aus dem Anweisungsausführungssy­ stem, der Vorrichtung oder dem Gerät abrufen und die Anwei­ sungen ausführen kann. In dem Zusammenhang dieses Dokuments kann ein "computerlesbares Medium" eine beliebige Einrich­ tung sein, die das Programm für eine Verwendung durch oder in Verbindung mit dem Anweisungsausführungssystem, der Vor­ richtung oder dem Gerät enthalten, speichern, kommunizieren, verbreiten oder transportieren kann. Das computerlesbare Me­ dium kann beispielsweise ein elektronisches, magnetisches, optisches, elektromagnetisches, Infrarot- oder Halbleiter­ system, eine entsprechende Vorrichtung, ein entsprechendes Gerät oder ein entsprechendes Verbreitungsmedium sein, wobei dasselbe jedoch nicht darauf begrenzt ist. Spezifischere Beispiele (eine nicht erschöpfende Liste) der computerlesba­ ren Medien würden folgendes umfassen: eine elektrische Ver­ bindung (elektronisch) mit einem oder mehreren Drähten, eine tragbare Computerdiskette (magnetisch), einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM; magnetisch), einen Nur-Lese-Spei­ cher (ROM; magnetisch), einen löschbaren, programmierbaren Nur-Lese-Speicher (EPROM oder Flash-Speicher; magnetisch), eine optische Faser (optisch) und eine tragbare CDROM (op­ tisch). Es ist zu beachten, daß das computerlesbare Medium sogar Papier oder ein anderes geeignetes Medium sein könnte, auf dem das Programm gedruckt ist, wenn das Programm bei­ spielsweise über eine optische Abtastung des Papiers oder des anderen Mediums elektronisch erfaßt, daraufhin kompi­ liert, interpretiert oder ansonsten auf eine geeignete Art und Weise, wenn nötig, verarbeitet und dann in einem Compu­ terspeicher gespeichert werden kann.

Claims (13)

1. Vorrichtung zum Steuern einer Dokumentenbereichsanalyse, mit folgenden Merkmalen:
einer Zwischenanalyseeinrichtung, die konfiguriert ist, um eine Zwischendokumentenanalyse (433) durchzuführen, um eine Anzahl von Zwischenbereichen (233) auf einem digitalen Dokument (229) bei einem ersten PPI-Wert (PPI = Pixel-Pro-Zoll; 1 Zoll = 2,54 cm) zu identifizieren; und
einer Vollanalyseeinrichtung, die konfiguriert ist, um eine vollständige Analyse (506) bezüglich zumindest ei­ nes der Zwischenbereiche (233) bei einem zweiten PPI- Wert durchzuführen, wodurch zumindest ein vollständiger Bereich aus denselben erzeugt wird.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, die ferner eine manuelle Auswähleinrichtung aufweist, die für eine manuelle Aus­ wahl zumindest eines der Zwischenbereiche (233) für die vollständige Analyse (506) konfiguriert ist.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, die ferner eine au­ tomatische Analyseeinrichtung aufweist, die konfiguriert ist, um zumindest einen der Zwischenbereiche (233) für die vollständige Analyse (506) automatisch auszuwählen.
4. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, die fer­ ner eine Zwischenbereichsmodifiziereinrichtung aufweist, die konfiguriert ist, um die manuelle Änderung zumindest eines der Zwischenbereiche (233) zu erleichtern.
5. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, die fer­ ner eine Zwischenbereichsanalyseschlange (301) aufweist, zu der zumindest ein ausgewählter Zwischenbereich zuge­ führt wird, wobei die vollständige Analyse (506) bezüg­ lich desselben durchgeführt wird, wobei die Zwischenbe­ reichsanalyseschlange (301) eine Analysepriorität auf­ weist, gemäß der die Zwischenbereiche (233) der voll­ ständigen Analyse (506) unterzogen werden.
6. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, die ferner eine Analyse­ schlangenprioritätssteuerungseinrichtung aufweist, die konfiguriert ist, um auf die Analysepriorität der Zwi­ schenbereichsanalyseschlange (301) zuzugreifen, wobei die Zwischenbereichsanalyseschlange (301) ferner konfi­ guriert ist, um die Änderung der Analysepriorität zu er­ möglichen.
7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, die fer­ ner eine Anzeigeschnittstelle (181a) aufweist, die kon­ figuriert ist, um die Zwischenbereiche (233) anzuzeigen, wobei die Zwischenbereiche (233) mit einem Zwischen-Zei­ chen identifiziert sind, und wobei die vollständigen Be­ reiche mit einer Vollständig-Markierung identifiziert sind.
8. Verfahren zum Steuern einer Dokumentenbereichanalyse, mit folgenden Schritten:
Durchführen einer Zwischendokumentenanalyse (433), um eine Anzahl von Zwischenbereichen (233) auf einem digi­ talen Dokument (229) bei einem ersten PPI-Wert (PPI = Pixel-Pro-Zoll; 1 Zoll = 2,54 cm) zu identifizieren; und
Durchführen einer vollständigen Analyse (506) bezüglich zumindest eines der Zwischenbereiche (233) bei einem zweiten PPI-Wert, wodurch zumindest ein vollständiger Bereich aus denselben erzeugt wird.
9. Verfahren gemäß Anspruch 8, das ferner den Schritt des manuellen Auswählens zumindest eines der Zwischenberei­ che (233) für die vollständige Analyse (506) aufweist.
10. Verfahren gemäß Anspruch 8 oder 9, das ferner den Schritt des automatischen Auswählens zumindest eines der Zwischenbereiche (233) für die vollständige Analyse (506) aufweist.
11. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, das ferner den Schritt des manuellen Änderns zumindest eines der Zwischenbereiche (233) aufweist.
12. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 11, das ferner den Schritt (469) des Plazierens zumindest eines ausge­ wählten Zwischenbereichs (233) in eine Zwischenbereichs­ analyseschlange (301) aufweist, wobei die vollständige Analyse (506) bezüglich desselben durchgeführt wird, wo­ bei die Zwischenbereichsanalyseschlange (301) eine Ana­ lysepriorität aufweist, gemäß der die Zwischenbereiche (233) der vollständigen Analyse (506) unterzogen werden.
13. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 12, das ferner den Schritt (436) des Anzeigens der Zwischenbereiche (233) aufweist, wobei die Zwischenbereiche (233) mit ei­ nem Zwischen-Zeichen identifiziert werden, und wobei die vollständigen Bereiche mit einer Vollständig-Markierung identifiziert werden.
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