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DE1001076B - Getriebe zur absatzweise fortschreitenden Bewegungsuebertragung - Google Patents

Getriebe zur absatzweise fortschreitenden Bewegungsuebertragung

Info

Publication number
DE1001076B
DE1001076B DEL17196A DEL0017196A DE1001076B DE 1001076 B DE1001076 B DE 1001076B DE L17196 A DEL17196 A DE L17196A DE L0017196 A DEL0017196 A DE L0017196A DE 1001076 B DE1001076 B DE 1001076B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
adjustable
gear
engagement
transmission
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL17196A
Other languages
English (en)
Inventor
Nils Goesta Hjalmar Lindholm
Stig Olof Juselius
Ake Torgny Bergquist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1001076B publication Critical patent/DE1001076B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H27/00Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives
    • F16H27/04Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives for converting continuous rotation into a step-by-step rotary movement
    • F16H27/10Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives for converting continuous rotation into a step-by-step rotary movement obtained by means of disengageable transmission members, combined or not combined with mechanisms according to group F16H27/06 or F16H27/08
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/02Friction clutches disengaged by the contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Getriebe zur absatzweise fortschreitenden Bewegungsübertragung Die vorliegende Erfindung betrifft ein einstellbares Getriebe zur absatzweise fortschreitenden Bewegungsübertragung für mit großer Genauigkeit arbeitende Anzeige-, Regel- und Meßinstrumente, bei dem die mit Hilfe einer periodisch, wirkenden kraftschlüssigen Kupplung geschaltete Übertragungsphase stufenlos einstellbar ist und das eine stufenlose Einstellung des Übersetzungsverhältnisses zwischen den Grenzen 1 : 1 und 1 : o gestatten soll.
  • Es sind beispielsweise Getriebe für mechanische Integratoren vorgeschlagen worden, die in ihrem Grundaufbau aus einem Klinkenrad bestehen, das absatzweise durch eine kontinuierlich um das Klinkenrad umlaufende Klinke weitergeschaltet wird. Der Eingriff der Klinke in das Klinkenrad, also der Hub der Klinke und damit das Übersetzungsverhältnis, wird durch eine konzentrisch zum Klinkenrad angeordnete, nockenartig ausgeschnittene Steuerscheibe bestimmt. Auf dem Rand dieser Steuerscheibe läuft eine mit der Klinke verbundene Abtastvorrichtung um, die die Klinke je nach dem Winkel des nockenartigen Ausschnittes an der Steuerscheibe bewegt und mit dem Klinkenrad für diesen Winkelbereich in Eingriff bringt. Die von einer variablen Meßgröße bestimmte Stellung der Steuerscheibe stellt den: jeweiligen Winkelbereich, über den die Klinke bei jeder Umdrehung in das Klinkenrad eingreift, also den Mitnahmewinkel, ein.
  • Diese bekannten Ausführungsformen der eingangs erwähnten Getriebeart haben den Nachteil, daß sich mit ihnen, nur ein Übersetzungsverhältnis von 1 :2 bis 1 : o erzielen läßt, wenn die nockenförmigen Ausschnitte an den Steuerscheiben einen Winkel von 180° umfassen. Macht man dagegen die nockenförmigen Ausschnitte größer als 180°, so kann man zwar auch Übersetzungsverhältnisse zwischen 1 :1 und 1 :2 erreichen, jedoch entfernt sich die obere Grenze des einstellbaren Übersetzungsverhältnisses immer weiter von dem Wert 1 :o, und zwar um so mehr, je größer man die nockenförmigen Ausschnitte macht, weil sich der minimal einstellbare Mitnahmewinkel immer mehr von dem Wert 0° entfernt, je mehr man mit der Größe der Ausschnitte über 180° hinausgeht.
  • Um ein beliebiges Übersetzungsverhältnis zwischen 1 : 1 und 1 : o einstellen zu können, muß man daher, wie ebenfalls schon vorgeschlagen wurde, zwei umlaufende und diametral zur Achse des Klinkenrades angeordnete Klinken mit den entsprechenden Abtastvorrichtungen vorsehen, die an diametral gegenüberliegenden Stellen am Rande der beiden Steuerscheiben anliegen. Auf diese Weise gelingt es, bei nockenartigen Ausschnitten von 180° zusätzlich noch den Bereich zwischen, 1 : 1 und 1 : 2 zu erfassen. Die beiden Klinken kommen hierbei abwechselnd mit dem Klinkenrad in Eingriff. Diese Anordnung ist aber außerordentlich umständlich und wegen ihres komplizierten Aufbaus sehr störanfällig.
  • Durch die erfindungsgemäße Verbesserung des Getriebes der eingangs erwähnten Art wird eine wesentliche Vereinfachung des Aufbaus sowie eine Erhöhung der Sicherheit und Genauigkeit erreicht, obwohl sich das Übersetzungsverhältnis zwischen nahe 1 : 1 und nahe 1 : o beliebig einstellen läßt.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß ein auf einer mit dem treibenden Teil im Eingriff befindlichen Ringscheibe angeordneter schwenkbarer Mitnehmer während eines einstellbaren Winkelweges der Ringscheibe von einer Feder am kraftschlüssigen Eingriff mit der koaxial innerhalb der Ringscheibe drehbaren getriebenen Scheibe gehalten wird, bis der kraftschlüssige Eingriff durch einen einstellbaren festen Anschlag unterbrochen wird, wenn der Mitnehmer gegen den Anschlag stößt und von einem ebenfalls auf der Ringscheibe schwenkbar befestigten Sperrhaken in der entkuppelten Stellung gehalten wird, bis der zweite Anschlag bei dem Vorbeigang des Sperrhakens den Sperrhaken so bewegt, daß er den Mitnehmer freigibt und wieder mit der getriebenen Scheibe in Eingriff kommen läßt.
  • Zweckmäßig ist es, d:aß der einstellbare feste Anschlag an einer drehbar angeordneten Seheibe mit einer Skala befestigt ist, wobei die Skala gegen einen feststehenden Zeiger bewegt werden kann und das Geschwindigkeitsübersetzungsverhältnis oder eine andere Einheit anzeigt.
  • Die Erfindung ist überall dort mit Vorteil anzuwenden, wo eine ganz genaue Einstellung der Herstellung der Drehgeschwindigkeit bei der Übertragung geringer Drehkräfte mit verhältnismäßig niedrigen Umdrehungszahlen gefordert wird. Das erfindungsgemäße Getriebe ist besonders dann zweckmäßig, wenn die mit Unterbrechungen vor sich gehende Ausgangsbewegung des angetriebenen Elements ohne Bedeutung ist.
  • Derartige Anwendungen finden sich auf dem Gebiete der Anzeige-, Regel- und Meßgeräte. Als Beispiel seien Anzeigegeräte zur Feststellung der Abweichungen von einer vorbestimmten Durchschnittsgeschwindigkeit eines Fahrzeuges oder auch der Abweichungen fließender Flüssigkeiten oder Gase usw. von einem vorgegebenen Betrag erwähnt.
  • Andere Beispiele sind Integriervorrichtungen zur Anzeige der Fehler von Schiffskursen oder in Verbindung mit Meßgeräten, die durch Drehbewegungen gesteuert werden, oder die Anpassung von Skalen eines Instrumentes an verschiedene Meßbereiche. Schließlich gehören dazu noch Taximeter, bei denen das erfindungsgemäße Getriebe zum Wechsel der Grundtaxe, der Fahrtaxen usw. benutzt werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 ist eine teilweise aufgebrochene Vorderansicht des Ausführungsbeispiels und Fig. 2 eine Aufsicht auf das gleiche Ausführungsbeispiel unter Fortlassung einiger Teile.
  • Die Drehbewegung, deren Geschwindigkeit herabgesetzt werden soll, wird mittels eines Ritzels 1 auf einen Zahnkranz 2 übertragen, auf dem ein halbzylindrischer Mitnehmer 3 mit einem starr daran befestigten Steuerhebel 4 angebracht ist. Außerdem befinden sich auf dem Zahnkranz 2 ein Sperrhaken 5, der um einen Stift 6 drehbar ist, und eine Feder 7. Wenn der Zahnkranz 2 in Drehung versetzt wird, so wird eine Scheibe 8 mit einer daran befindlichen Welle 10 gezwungen, an der Drehung teilzunehmen, und zwar vermittels des Hebels 4, der durch die Wirkung der Feder 7 nach außen gedrückt wird, so daß die vordere Kante zwischen der ebenen und der zylindrischen Fläche des Mitnehmers 3 gegen den Umfang der Scheibe 8 gedrückt wird. Einmal während jeder Umdrehung stößt der Steuerhebel 4 des Mitnehmers gegen einen Anschlag 9, der an einem bewegbaren Einstellring 13 befestigt ist, mit dem Ergebnis, daß der Hebel 4 nach innen bewegt wird und dadurch den Mitnehmer 3 von seinem Eingriff mit der Scheibe 8 löst, so daß die Drehung der Seheibe 8 aufhört. Im gleichen Augenblick gerät der Stift 11 auf dem Steuerhebel 4 in einen Einschnitt des Sperrhakens 5 und verbleibt dort, auch nachdem der Steuerhebel 4 den Anschlag 9 wieder verlassen hat. Die Scheibe 8 wird erst dann wieder in Drehung versetzt, wenn der Haken 5 gegen einen Anschlag 12 stößt, der auf einem feststehenden Frontteil 14 befestigt ist. Dadurch vollführt der Sperrhaken 5 eine Drehung um sein Lager 6 und gibt dabei den Stift 11 von seinem Eingriff in den Einschnitt des Sperrhakens 5 frei, so daß der Mitnehmer 3 wieder in Eingriff mit der Scheibe 8 kommt.
  • Die Anschläge 9 und 12 sind gegeneinander in axialer Richtung so versetzt, daß gegen den Anschlag 9 nur der Steuerhebel 4 und gegen den Anschlag 12 nur der Sperrhaken 5 stoßen kann, wie man leicht aus Fig. 2 erkennt.
  • Die Dauer des Abschnittes bei jeder Umdrehung des Zahnkranzes 2, in dem eine Drehung der Scheibe 8 hervorgerufen wird, ist bestimmt durch den Winkelabstand zwischen den beiden Anschlägen 9 und 12. Von diesen Anschlägen kann der ersterwähnte in verschiedene Stellungen gebracht werden, indem man den Einstellring 13 gegen einen auf dem Frontteil 14 befestigten und feststehenden Zeiger 15 bewegt. Zu diesem Zweck ist der Ring 13 mit einer geeigneten Skala versehen. Beispielsweise kann diese Skala das Maß der Geschwindigkeitsherabsetzung oder irgendeine andere Einheit anzeigen, wie z. B. km/h, m3/h oder Anzahl der Stücke/h usw.
  • Diejenigen Teile des Steuerhebels 4 und des Sperrhakens 5, die in Berührung mit den Anschlägen kommen, sind so gestaltet, daß sie eine Umkehr der Drehrichtung gestatten. In diesem Falle wird der vorherige Mitnahmeabschnitt in einen Ruheabschnitt verwandelt und umgekehrt.
  • Es ist ohne Bedeutung, welcher der beiden Anschläge einstellbar ist oder ob beide Anschläge einstellbar sind. Es sei auch noch bemerkt, daß der Einstellring in verschiedener Weise angeordnet werden kann; beispielsweise kann er mit einem über einer feststehenden Skala bewegbaren Zeiger versehen sein. Der bewegbare Anschlag kann so gestaltet sein, daß er entweder von Hand oder mittels elektrischer oder mechanischer Impulse eingestellt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Getriebe zur absatzweise fortschreitenden Bewegungsübertragung für mit großer Genauigkeit arbeitende Anzeige-, Regel- und Meßinstrumente, bei dem die mit Hilfe einer periodisch wirkenden kraftschlüssigen Kupplung geschaltete Übertragungsphase stufenlos einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf einer mit dem treibenden Teil (1) im Eingriff befindlichen Ringscheibe (2) angeordneter schwenkbarer Mitnehme- (4) während eines einstellbaren Winkelweges der Ringscheibe von einer Feder (7) im kraftschlüssigen Eingriff mit der koaxial innerhalb der Ringscheibe drehbaren getriebenen Scheibe (8) gehalten wird, bis der kraftschlüssige Eingriff durch einen einstellbaren festen Anschlag (9) unterbrochen wird, wenn der Mitnehme- gegen den Anschlag (9) stößt und von einem ebenfalls auf der Ringscheibe schwenkbar befestigten Sperrhaken (5) in der entkuppelten Stellung gehalten wird, his der zweite Anschlag (12) bei dem Vorbeigang des Sperrhakens den Sperrhaken so bewegt, daß er den Mitnehme- freigibt und wieder mit der getriebenen Scheibe (8) in Eingriff kommen läßt.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der einstellbare feste Anschlag (9) an einer drehbar angeordneten Scheibe (13) mit einer Skala befestigt ist, wobei die Skala gegen einen feststehenden Zeiger bewegt werden kann und das Übersetzungsverhältnis oder eine andere Einheit anzeigt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 477 591, 576 581, 582 055, 586 614, 837 016.
DEL17196A 1952-11-24 1953-11-21 Getriebe zur absatzweise fortschreitenden Bewegungsuebertragung Pending DE1001076B (de)

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DEL17196A Pending DE1001076B (de) 1952-11-24 1953-11-21 Getriebe zur absatzweise fortschreitenden Bewegungsuebertragung

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DE (1) DE1001076B (de)

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