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DE10009681A1 - Zapfenschneidstation für Holzrahmen - Google Patents

Zapfenschneidstation für Holzrahmen

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DE10009681A1
DE10009681A1 DE2000109681 DE10009681A DE10009681A1 DE 10009681 A1 DE10009681 A1 DE 10009681A1 DE 2000109681 DE2000109681 DE 2000109681 DE 10009681 A DE10009681 A DE 10009681A DE 10009681 A1 DE10009681 A1 DE 10009681A1
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Germany
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tenoning
splintering
milling
workpiece
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Roberto Calegari
Giancarlo Mazzocchi
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Celaschi SpA
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Celaschi SpA
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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F1/00Dovetailed work; Tenons; Making tongues or grooves; Groove- and- tongue jointed work; Finger- joints
    • B27F1/02Making tongues or grooves, of indefinite length
    • B27F1/06Making tongues or grooves, of indefinite length simultaneously along opposite edges of a board
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G19/00Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws
    • B27G19/10Measures preventing splintering of sawn portions of wood

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
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Abstract

Numerisch gesteuerte Zapfenschneidstation (10) zur Bearbeitung der Enden geradliniger beschlagener Hölzer mit einem prismenförmigen Querschnitt für Fenster-, Türrahmen und dgl. Vorgesehen sind eine Fördereinheit (13) für die Werkstücke (Q), eine Zapfenscheideeinheit (14) mit mindestens einer Fräseinheit (26) mit mehreren Bewegungsachsen zur Bearbeitung der Werkstückenden, eine Manipulationseinheit (15) zum Rüsten der Zapfenschneideinheit (14) und splitterungshindernde Mittel (32) zum Verhindern von Absplitterungen an den Werkstückenden. Die Fördereinheit (13) besteht aus zwei parallelen Kreisförderern (16), die die Zapfenschneideinheit (14) durchqueren. DOLLAR A Die Zapfenschneideinheit (14) besteht aus zwei Schlitten (21), die in entgegengesetzten Richtungen quer zur Vorschubachse des Werkstücks (Q) bewegbar sind, wobei jeder Schlitten einen der Kreisförderer (16) und eine der Fräseneinheiten (26) trägt. Die beweglichen Tragmittel (39) der splitterungshindernden Vorrichtungen (32) sind aus zwei beweglichen Ständern gebildet, die jeweils mit einer der Fräseinheiten (26) mittels eines Tragarms (38) direkt verbunden ist (Fig. 1).

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf das Gebiet der Arbeitsmaschinen zur Holzbearbeitung und betrifft insbesonders eine Zapfenschneidstation, die zum Zapfenschneiden der Enden von geradlinigen Elementen, die die Holzrahmen der Einfassungen bilden, bestimmt ist.
Wie bekannt werden die Futterhölzer und die Querhölzer, die, wenn zusammengefügt, die Holzrahmen von Türen und Fenstern bilden, einzeln aus einem geradlinigen beschlagenen Holzelement mit einem mehr oder weniger regulären prismenförmigen Querschnitt, sog. "Kantholz", gefertigt, an dem nacheinander die Be­ arbeitung der Rahmenformung, das Zapfenschneiden und die Profilgebung vorgenommen werden.
Im besonderen besteht das Zapfenschneiden darin, an jedem Kantholzende die nötigen Zapfen und Schlitze herzustellen, um beim abschließenden Zusammenfügen die Einspannverbindungen zwi­ schen Futterhölzern und Querhölzern zu verwirklichen.
Im allgemeinen wird das Zapfenschneiden auf eine automati­ sierte Weise mittels eigener Bearbeitungseinheiten ausgeführt, die aus mehreren Arbeitsmaschinen bestehen, unter diesen zumindest eine Fräseinheit, um an den Kantholzenden die gewünschten Zapfen und Schlitze zu fertigen, und ggfls. auch eine oder mehrere Säge­ einheiten, um die Kantholzenden auf Maß zu schneiden und die zu bearbeitenden Oberflächen vorzubereiten.
Es ist bekannt, daß sich die Ausführung mit Arbeitsmaschinen solcher Zapfen und Schlitze wegen der Natur als solche des die Kanthölzer bildenden Materials problematisch zeigt. Die beim Fräsen angewendeten Schneidkräfte können an den Kantholzenden das Ablösen von unregelmäßigen Holzsplittern, das sog. "Absplittern" am Kantholz verursachen, wobei es in einer unersetzlichen Weise beschädigt und unverwendbar gemacht wird. Die Position, in der das Splittern auftritt, befindet sich typisch auf der Kantholzseite, auf der die Fräse Material abzutragen beginnt.
Um das Absplittern des Kantholzes zu vermeiden, hat man verschiedene Arbeitsverfahren konzepiert, die, wenngleich sie das obige Problem zum Teil oder ganz lösen, jedoch den Nachteil haben, die Produktionsleistung negativ zu beeinflussen.
In der Technik besteht ein bekanntes Arbeitsverfahren für Kanthölzer in der Verwendung eines Holzblocks, die sog. "split­ terungshindernde Vorrichtung", die im allgemeinen ein Profil hat, das dem an den Kantholzenden herzustellenden Zapfenschneidprofil entspricht. Die splitterungshindernde Vorrichtung wird mit jener Kantholzseite in Berührung gebracht und daran angedrückt, die der Seite gegenüberliegt, an der die Fräse zu arbeiten beginnt, so daß die Fräse, wenn sie an diese Seite kommt, praktisch keine Unter­ brechung in dem vom Material gegebenen Widerstand bemerkt.
Wenngleich durch die Verwendung der splitterungshindernden Vorrichtung das Problem des Absplitterns am Kantholz vollständig gelöst wird, hat sie jedoch den Nachteil, die Maschinen- und die Produktflexibilität zu strafen, insofern als sich, um die Rüst- und die Durchlaufzeiten nicht übermäßig zu erhöhen, die Anpassungsfähig­ keit der Arbeitseinheiten zur Ausführung verschiedenartiger Zapfen reduziert.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Flexibilität bei der Bearbeitung von Kanthölzern zu erhöhen, indem eine Zapfenschneidstation für Kanthölzer geschaffen wird, die eine hochgradige Anpassungsfähigkeit zur Ausführung verschiedenarti­ ger Zapfen mit außerordentlich reduzierten Rüst- und Durchlauf­ zeiten hat.
Mehr im einzelnen, die numerisch gesteuerte Zapfen­ schneidstation zur Bearbeitung der Enden von geradlinigen beschlagenen Holzelementen mit prismenfömigem Querschnitt für Fenster-, Türrahmen und dgl., die eine Fördereinheit für die Werkstücke, eine Zapfenschneideinheit mit einem Untergestell, das mindestens eine Fräseinheit mit mehreren Bewegungsachsen trägt und führt, um an einem Werkstückende zumindest einen Vorsprung oder eine geformte Vertiefung zu erzeugen, eine Manipulations­ einheit zum Rüsten der Zapfenschneideinheit und splitterungshin­ dernde Mittel zum Verhindern von Absplitterungen an den Werk­ stückenden, die auf beweglichen Tragmitteln angeordnet sind, um sie zu stützen und an den Werkstückenden zu positionieren, aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, daß
  • - die Fördereinheit aus zwei parallelen Kreisförderern besteht, die so angeordnet sind, daß sie die Zapfenschneideinheit durchqueren;
  • - die Zapfenschneideinheit aus zwei Schlitten besteht, die in entgegengesetzten Richtungen, quer zur Vorschubachse der Werkstücke bewegbar sind, wobei jeder Schlitten einen der Kreisförderer und eine der Fräseinheiten trägt, so daß eine Fräs­ einheit auf jeder Seite der Fördereinheit angeordnet ist, um das jeweilige Werkstückende zu bearbeiten;
  • - die beweglichen Tragmittel für die splitterungshindernden Vor­ richtungen aus zwei beweglichen Ständern gebildet sind, wobei jeder davon direkt mit einer der Fräseinheiten mittels eines Tragarms verbunden ist.
Um die Merkmale der vorliegenden Erfindung näher zu erklären, wird diese nunmehr in bezug auf eine beispielsweise, bevorzugte und nicht darauf beschränkte Ausführungsform anhand der anliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1-4 eine Draufsicht der erfindungsgemäßen Zapfen­ schneidstation,
Fig. 5, 6, 7 eine Draufsicht, einen vorderen Aufriß bzw. einen seitlichen Aufriß von einem Ausschnitt der erfindungsgemäßen Zapfenschneidstation,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht der bei der erfindungsgemäßen Zapfenschneidstation verwendeten Fräseinheit,
Fig. 9, 10, 11 und 12 eine Draufsicht der Fräseinheit von Fig. 8,
Fig. 13 und 14 eine Ansicht im Schnitt der splitterungshindernden Vorrichtung.
Mit Bezug auf Fig. 1-4 der Zeichnungen wird dort die erfin­ dungsgemäße Zapfenschneidstation in Draufsicht dargestellt und im gesamten mit 10 bezeichnet. Die Zapfenschneidstation 10 wird während vier getrennten Arbeitsgängen des Bearbeitungszyklus für die Enden der Kanthölzer, in den Figuren mit Buchstabe Q bezeichnet, veranschaulicht. Im einzelnen: Fig. 1 zeigt die Zapfen­ schneidstation 10 beim Fräsen der Kantholzenden; Fig. 2 zeigt die Zapfenschneidmaschine 10 beim Rüstvorgang und Fig. 3 und 4 zeigen die Zapfenschneidstation bei Neupositionierungen im Hinblick auf eine nachfolgende Bearbeitung.
Zapfenschneidstation 10
Die Zapfenschneidstation 10 weist einen Eingang oder Einlegeteil E für die halbfertigen Kanthölzer und einen Ausgang oder Entladeteil A für die fertiggestellten Kanthölzer auf. Die Beschickung der Zapfenschneidstation 10 mit Kanthölzern kann mit Hilfe einer Arbeitskraft, wie in Fig. 1 und 4 dargestellt, oder auf automatisierte Weise mittels eines nicht dargestellten Überführungsmechanismus ausgeführt werden, wenn die Zapfenschneidstation in eine Bear­ beitungsstraße bestehend aus mehreren serienmäßig verbundenen Stationen eingesetzt ist.
Die Zapfenschneidstation 10 besteht aus den folgenden Hauptkomponenten: eine Versorgungseinheit 11, eine Steuereinheit 12, eine Fördereinheit 13 für die Kanthölzer, eine Bearbeitungs­ einheit 14 für die Kanthölzer und eine Manipulationseinheit 15 für die Werkzeuge und die splitterungshindernden Vorrichtungen. Zwecks einer einfacheren Beschreibung sind in Fig. 1-4 keine anderen Komponenten der Zapfenschneidstation 10 gezeigt worden, insofern als sie im Rahmen dieser Beschreibung eine zweitrangige Bedeutung einnehmen, wie beispielsweise die Beschickungseinheit von zur Bearbeitung erforderlichem Hilfsmaterial und die Abführ­ einheit für solches nicht verbrauchtes Hilfsmaterial und für die bei der Bearbeitung anfallenden Abfälle.
Versorgungseinheit 11 und Steuereinheit 12
Die Versorgungseinheit 11 und die Steuereinheit 12 sind in her­ kömmlicher Weise veranschaulicht und sind nicht Gegenstand dieser Erfindung; sie werden deshalb im folgenden nur summarisch beschrieben. Selbstverständlich kann ein Fachmann an diesen Einheiten jede Änderung und/oder Verbesserung vornehmen, die zu einer Optimierung des Arbeitszyklus, zum Schutz der Steuerungen, der Werkzeuge usw. sowie auch zu einer Reduzierung der Ruhezeiten beitragen.
Die Versorgungseinheit 11 besteht im allgemeinen aus einer Vielzahl von Geräten und Vorrichtungen, die in einem besonderen Montageabteil vereinigt sind, sog. Speisungsschrank oder -tafel, und für die Abwicklung der Funktionen von Umspannung, Umformung und Regulierung der in die Zapfenschneidstation 10 gespeisten Energie sowie Umschalt- und Schutzfunktionen bestimmt sind.
Auch die Steuereinheit 12 besteht aus einem besonderen Montageabteil, sog. Steuerschrank oder -tafel, worin eine Vielzahl von Geräten und Vorrichtungen aufgenommen sind, die bekannter­ weise zur Abwicklung der Funktionen: Erfassung, Umwandlung, Verarbeitung, Speichern, Erzeugen und Übertragen von Steuer- und Regelsignalen, die zum Steuern des Betriebes der Zapfenschneid­ station 10 dienen, bestimmt sind.
Fördereinheit 13
Die Fördereinheit 13 für die Kanthölzer ist zwischen dem Eingang E und dem Ausgang A der Zapfenschneidstation 10 ange­ ordnet und führt die Kanthölzer längs der Richtung von Achse X der Zapfenschneideinheit 14 zu. Die Fördereinheit 13 ist aus einem Paar Kreisförderer 16 von der Art endloser Förderbänder gebildet, die über synchronisierte Steuermittel 17 betätigt werden. Die Kreis­ förderer 16 sind auf einer gemeinsamen horizontalen Oberfläche parallel untereinander angeordnet und jeder davon weist ein Traggestell auf, das aus einem länglichen horizontalen Element 18 und aus zwei vertikalen Tragelementen 19 gebildet ist. Wie nachfolgend beschrieben wird, können die Kreisförderer 16 während des Arbeitszyklus zwischen zwei Arbeitspositionen, in Fig. 2 und 3 dargestellt, horizontal verschoben werden.
In Fig. 5-7 der Zeichnungen ist im einzelnen die Gestaltung der Zapfenschneidstation 10 veranschaulicht. Da diese im wesent­ lichen gegenüber der Zuführachse X der Kanthölzer symmetrisch ist, wird in den Figuren lediglich der Teil der Zapfenschneidstation 10 gezeigt, der sich rechts von dieser Achse befindet.
Zapfenschneideinheit 14
Die Zapfenschneideinheit 14 ist quer zur Kantholzzuführ­ richtung X angeordnet und weist ein Untergestell 20 auf, das zwei Schlitten 21 trägt und führt, die in entgegengesetzten Richtungen, der Achse V entlang, bewegbar sind. Zum Steuern der Bewegung der Schlitten 21 sind zwei Führungen 22 vorgesehen, die einstückig auf dem Untergestell 20 eingelassen oder daran befestigt sind. Die notwendigen Vorschub- und Rückwärtsbewegungen der Schlitten 21 werden mittels einer Steuerung bestehend aus einem Motor 23 und einem Antrieb 24 bewirkt. Die Schlitten 21 dienen als bewegliche Träger zum Verschieben der Kreisförderer 16 in entgegengesetzten Richtungen, entlang der Achse V. Zu diesem Zweck besteht jeder Schlitten 21 aus zwei Ständern 25, mit denen die senkrechten Tragelemente 19 eines jeden Kreisförderers 16 verbunden sind. Einer dieser Ständer 25 dient auch zum Abstützen einer Fräseinheit 26, die von einem Querschlitten 27 bzw. einem Längsschlitten 28 in die Querrichtung Y und in die Längsrichtung Z des Ständers geführt wird. Die Zapfenschneideinheit 14 für Kanthölzer weist also im gesamten zwei Fräseinheiten 26 auf, jede davon ist zum Bearbeiten von einem Ende des Kantholzes Q bestimmt. Jede Fräseinheit 26 ist durch fünf Steuerachsen gekennzeichnet: die Achse X für die Vorschubbewegung von Kantholz Q, die Achse Y für die Verschiebe­ bewegung des Querschlittens 27, die Achse Z für die Verschiebe­ ewegung des Längsschlittens 28, die Achse V parallel zur Achse Y für die Verschiebebewegung von Schlitten 21, der den Ständer 25 der Fräseinheit 26 trägt, und die Achse C für die Drehbewegung der Werkzeugspindel der Fräseinheit 26.
Manipulationseinheit 15
Die Manipulationseinheiten 15 für die Werkzeuge und die split­ terungshindernden Vorrichtungen sind neben der Zapfenschneid­ einheit 14 angeordnet und bestehen aus einer programmierbaren automatischen Manipuliervorrichtung 29 und einem damit zuge­ ordneten Magazin 30, in dem die Werkzeuge 31 und die splitterungs­ hindernden Vorrichtungen 32 aufgehoben sind. In der in den Zeich­ nungen dargestellten Ausführungsform besteht die programmierbare automatische Manipuliervorrichtung 29 aus einem kartesischen Roboter mit Portal, der mit Greifelementen 33 und 34 ausgestattet ist, die ein gleichzeitiges Manipulieren der Werkzeuge und der splitterungshindernden Vorrichtungen ermöglichen.
Die Gestaltung der Manipulationseinheit 15 wird hier nur beispielsweise angeführt und ist nicht darauf beschränkt, da es für den Fachmann offensichtlich ist, daß solche Einheit anders gestaltet sein könnte, um sie Anforderungen höherer Funktionalität und geringerer Komplexität und geringeren Außenmaßes anzupassen, so daß sich das Einfügen der Zapfenschneidstation 10 in eine bereits vorhandene Fertigungsstraße nicht problematisch zeigt. Das der Manipulationseinheit 15 zugeordnete Magazin 30 könnte z. B. von der Zapfenschneideinheit 14 getrennt sein, oder mit deren Untergestell nicht verbunden sein wie in Fig. 5 und 6 dargestellt, sondern von einem unabhängigen Untergestell getragen werden, und könnte nur die Werkzeuge 31 enthalten, während man für die splitterungs­ hindernden Vorrichtungen 32 ein eigenes Magazin vorsehen könnte, beispielsweise ein Drehmagazin, das in die Zapfenschneideinheit 14 einverleibt ist. In diesem Fall würde die Manipuliervorrichtung 29 die Werkzeuge 31 und die splitterungshindernden Vorrichtungen 32 einzeln manipulieren.
Fräseinheit 26
Mit Bezug auf Fig. 8-12 der Zeichnungen wird darin die Gestaltung der Fräseinheiten 26 ausführlich veranschaulicht. Wie oben gesagt, wird jede Fräseinheit 26 in Quer- und in Längsrichtung des respektiven Ständers 25 von einem Querschlitten 27 bzw. einem Längsschlitten 28 geführt. Der Querschlitten 27 weist eine Konsole 35 auf, die als Tragelement für den Spindelkopf 36 und die Hauptsteuerung 37 der Fräseinheit 26 dient. Ein Arm 38, an den Spindelkopf 36 befestigt und davon horizontal und parallel zur Vorschubrichtung X der Kanthölzer abstehend, dient als Stütze für einen Halter 39 für die splitterungshindernde Vorrichtung, der zum Abstützen und Positionieren der splitterungshindernden Vorrichtung 32 beim Bearbeiten des Kantholzes bestimmt ist. Der Halter 39 für die splitterunghindernden Vorrichtungen ist als ein beweglicher Ständer gestaltet, von drei Bewegungsachsen gekennzeichnet: eine zur Achse X parallele Achse U, eine zur Achse Z parallele Achse W und eine zur Achse W senkrechte Achse T, die mit der Achse U einen Winkel alpha bildet. Die nötigen Verschiebebewegungen entlang den Achsen U, W und T werden durch die Steuerungen 40, 41 bzw. 42 bewirkt.
Fig. 13 und 14 zeigen im Schnitt die Vorrichtung zum schnellen Festspannen der splitterungshindernden Vorrichtung auf den Halter 39. Diese Festspannvorrichtung, in den Figuren mit 43 bezeichnet, ist hydraulischer Art oder mit Schraube und besteht grundsätzlich aus einem Schwalbenschwanzverbindungselement 44, das beim Rüsten zum Einsetzen in einen im Halter 46 der splitterungs­ hindernden Vorrichtung erhaltenen Unterschnitt 45 bestimmt ist. Die Festspannung von Halter 46 der splitterungshindernden Vorrichtung erhält man dadurch, daß man das Schwalbenschwanzverbindungs­ element 44 mit den Seiten des Unterschnitts 45 in Berührung bringt und dort andrückt, folglich einer achsialen Verschiebung der Fest­ spannvorrichtung 43 nach innen.
Betriebsweise
Im nachfolgenden werden die Arbeitsgänge des an der Zapfenschneidstation 10 ausgeführten Bearbeitungszyklus be­ schrieben. Das Ausgangshalbfabrikat ist, wie gesagt, ein gradliniges beschlagenes Holzelement mit einem mehr oder weniger regulären prismenförmigen Querschnitt, sog. Kantholz, an dessen Enden durch Fräsen ein Vorsprung oder ein geformte Vertiefung erzeugt wird.
Der erste Arbeitsgang besteht im Einlegen von Kantholz Q in den Eingang E der Zapfenschneidstation 10, auf die Kreisförderer 16, mittels denen es der Zapfenschneideinheit 14 mit der genauen Orientierung, d. h. mit der größeren Seite senkrecht zur Vorschub­ richtung X, vorgelegt wird. Das genau orientierte Kantholz Q gelangt in die Zapfenschneideinheit 14 und wird zur Fräseinheit 26 befördert, wo der Fräsgang an seinen Enden einsetzt.
Während das Kantholz Q längs der Achse X befördert wird, beginnt die Fräse 31 das Ende an der Kantholzvorderseite zu bearbeiten. Wenn die Fräse 31 die Rückseite vom Kantholz Q erreicht hat, positioniert der Halter 39 die splitterungshindernde Vorrichtung 32 an der Rückseite vom Kantholz und folgt dem Kantholz in seiner Vorschubbewegung, indem sie bis zur Vervollständigung des Fräsgangs ständig mit seiner Rückseite in Berührung bleibt.
Ist der Fräsgang beendet, kehrt der Halter 39 der splitterungs­ hindernden Vorrichtung in seine Ausgangsstellung für die nächste Bearbeitung zurück und das bearbeitete Kantholz Q wird zum Ausgang A der Zapfenschneidstation 10 geleitet.
Müssen die Fräse 31 und die splitterungshindernde Vorrich­ tung 32 ausgewechselt werden, bewegen sich die Schlitten 21 in die Nähe der Manipulationseinheit 15 und die Fräseinheiten 26 nehmen die Rüststellung ein. Der programmierbare automatische Manipulator 29 wechselt dann die Fräse 31 und die splitterungshindernde Vor­ richtung 32 mit solchen für die nächste Bearbeitung erforderlichen aus. Nach Beendigung der Rüstoperation werden die Schlitten 21 und die Fräseinheiten 26 erneut in die Arbeitsstellung überführt.
Aus der obigen Darlegung kann man verstehen, daß die erfindungsgemäße Zapfenschneideinheit sich der Ausführung des Zapfenschneidens verschiedener Profile flexibel anpaßt und für den Wechsel von Werkzeug und splitterungshindernder Vorrichtung sowie für deren Positionieren in Arbeitsstellung reduzierte Zeiten erfordert.

Claims (9)

1. Numerisch gesteuerte Zapfenschneidstation (10) zur Bearbeitung der Enden geradliniger beschlagener Hölzer mit einem prismenförmigen Querschnitt für Fenster-, Türrahmen und dgl., die eine Fördereinheit (13) für die Werkstücke (Q), eine Zapfenschneideinheit (14) mit einem Untergestell (20), das mindestens eine Fräseinheit (26) mit mehreren Bewegungs­ achsen trägt und führt, um an einem Werkstückende zumindest einen Vorsprung oder eine geformte Vertiefung zu erzeugen, eine Manipulationseinheit (15) zum Rüsten der Zapfenschneideinheit (14) und splitterungshindernde Mittel (32) zum Verhindern von Absplitterungen an den Werkstückenden und die auf beweglichen Tragmitteln (39) angeordnet sind, um sie zu stützen und an den Enden des Werkstücks (Q) zu positionieren, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - die Fördereinheit (13) aus zwei parallelen Kreisförderern (16) besteht, die so angeordnet sind, daß sie die Zapfenschneideinheit (14) durchqueren;
  • - die Zapfenschneideinheit (14) aus zwei Schlitten (21) besteht, die in entgegengesetzten Richtungen, quer zur Vorschubachse des Werkstücks (Q) bewegbar sind, wobei jeder Schlitten einen der Kreisförderer (16) und eine der Fräseinheiten (26) trägt, so daß eine Fräseinheit (26) auf jeder Seite der Fördereinheit (13) angeordnet ist, um das jeweilige Werkstückende zu bearbeiten;
  • - die beweglichen Tragmittel (39) der splitterungshindernden Vor­ richtungen (32) aus zwei beweglichen Ständern gebildet sind, wobei jeder davon direkt mit einer der Fräseinheiten (26) mittels eines Tragarms (38) verbunden ist.
2. Zapfenschneidstation nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der das Tragmittel (39) der splitterungshindernden Vorrichtung bildende bewegliche Ständer eine horizontale und zur Werkstückvorschubachse (X) parallele Bewegungsachse (U), eine vertikale und zur Werkstückvorschubachse (X) senkrechte Bewegungsachse (W) und eine horizontale Bewegungsachse T, die mit der Werkstückvorschubachse X einen Winkel von 0 bis 90° bildet, hat.
3. Zapfenschneidstation nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der das Tragmittel (39) der splitterungshindernden Vorrichtung bildende bewegliche Ständer mit Feststellmitteln (43) für die splitterungshindernden Mittel (32) versehen ist.
4. Zapfenschneidstation nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Feststellmittel (43) der splitterungshindernden Mittel (32) aus einem axial beweglichen Schwalbenschwanz­ element (44) besteht, um bei der Rüstarbeit in einen in den splitterungshindernden Mitteln (32) eingearbeiteten Unterschnitt (45) eingesetzt zu werden und um die letzteren Mittel (32) infolge einer axialen Verschiebung, bei der das Schwalbenschwanz­ element (44) mit den Seiten von Unterschnitt (45) in Berührung gebracht wird und gegen sie gedrückt wird, zu blockieren.
5. Zapfenschneidstation nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Manipulationseinheiten (15) zwei sind und jede davon auf einer Seite der Zapfenschneideinheit (14) angeordnet ist.
6. Zapfenschneidstation nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Manipulationseinheit (15) aus einem programmierbaren automatischen Manipulator (29) zum gleichzeitigen Manipulieren der Werkzeuge (31) und der splitterungshindernden Mittel (32) und ein Magazin (30) für die Werkzeuge (31) und die splitterungshindernden Mittel (32) besteht.
7. Zapfenschneidstation nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Manipulationseinheit (15) aus einem programmierbaren automatischen Manipulator (29) besteht, um die Werkzeuge (31) und die splitterungshindernden Mittel (32), ein Magazin (30) mit Werkzeugen (31) und ein Magazin (30) mit splitterungshinderden Mitteln (32) einzeln zu manipulieren.
8. Zapfenschneidstation nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Magazin (30) mit den splitterungshindernden Mitteln (32) in der Zapfenschneideinheit (14) aufgenommen ist, während das Magazin 30 mit den Werkzeugen (31) von der Zapfenschneideinheit (14) getrennt ist.
9. Zapfenschneidstation nach Anspruch 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitten (21), in Querrichtung zur Fördereinheit (13), aus einer Arbeitsposition, in der die Kreisförderer (16) die Werkstücke tragen und die Fräseinheiten (26) das Zapfenschneiden der Enden der Werkstücke (Q) ausführen, in eine Rüstposition bewegbar sind, in der die Schlitten (21) an die relativen Manipulationseinheiten (15) zwecks Auswechseln der Werkzeuge (31) und der splitterungshindernden Mittel (32) und umgekehrt, überführt werden.
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