DE10008795A1 - Bremskraftverstärker für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
Bremskraftverstärker für ein KraftfahrzeugInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Bremskraftverstärker (1) mit wenigstens einem Verstärkergehäuseteil (2, 3) und einer Öffnung (7), in die ein Dichtungselement (9) aus flexiblem Werkstoff eingesetzt ist, welches Dichtungselement (9) eine Ausnehmung (10) aufweist, in die ein pneumatischer Anschluß (8) zur Vakuumversorgung des Bremskraftverstärkers (1) einschiebbar ist. Der Kern der Erfindung liegt darin begründet, daß das Dichtungselement (9) eine einstückig daran angeordnete Membran (18) aufweist, die die Ausnehmung (10) des Dichtelementes (9) durch eine etwa rechtwinklig zu der Einschubrichtung (17) vorgesehene Erstreckung verschließt und dem montagebedingten Einschieben eines pneumatischen Anschlusses (8) keinen nennenswerten Widerstand entgegensetzt. DOLLAR A Die Erfindung erlaubt eine Vereinfachung der Montage und eine Verringerung der Herstellkosten, weil separate Verschlußstopfen zum Verschließen der Ausnehmung entfallen können.
Description
Die Erfindung betrifft einen Bremskraftverstärker für ein
Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Oberbegriff des Pa
tentanspruch 1.
Ein derartiger Bremskraftverstärker ist beispielsweise
aus dem Bremsenhandbuch der Anmelderin, Auflage 9.1, Sei
te 101, Fig. 1-3 bekannt, und verfügt über wenig
stens ein Verstärkergehäuseteil mit einer Öffnung, in die
ein Dichtungselement aus flexiblem Werkstoff eingebracht
ist, und mit einem pneumatischen Anschluß, welcher in ei
ne Ausnehmung des Dichtungselementes einschiebbar ist.
Bei dem pneumatischen Anschluß kann es sich beispielswei
se um einen einfachen pneumatischen Anschluß oder um eine
Baueinheit aus einem pneumatischen Anschluß mit einem in
tegrierten Rückschlagventil handeln. Der Anschluß dient
vorzugsweise der Vakuumversorgung des Bremskraftverstär
kers.
Im Rahmen der Reduktion der Fertigungstiefe bei den Pro
duktionsstätten der Automobilhersteller hat es sich
grundsätzlich durchgesetzt, daß diese einen vormontierten
Bremskraftverstärker mit daran montierten Anbauteilen und
insbesondere auch einem daran montierten pneumatischen
Anschluß von dem Zulieferbetrieb erhalten. Dabei wird ein
ins Freie ragender Stutzen des pneumatischen Anschluß üb
licherweise durch eine abdichtende Schutzkappe verschlossen
(Fig. 1). Diese Regel wird jedoch insoweit durchbro
chen, als verschiedene Automobilhersteller die Montage
des pneumatischen Anschluß aus unterschiedlichen Gründen
im eigenen Werk vornehmen wollen. Weil es sich bei einem
Bremskraftverstärker um ein sicherheitsrelevantes Bauteil
handelt, welches vor Beschädigung, Verunreinigung durch
Fremdstoffe oder unbefugte Manipulation zu schützen ist,
wurde gemäß bisherigem, internem Stand der Technik das
Dichtungselement in das verstärkergehäuseteil einge
bracht, sodann ein separater Dichtstopfen in die Durch
gangsöffnung des Dichtungselementes eingebracht, und das
Gerät in diesem Zustand ausgeliefert. Weil die Demontage
des Dichtstopfens am Montageband des Fahrzeugherstellers
nicht einfach vorgenommen werden kann, und der insoweit
verursachte Aufwand zu Lasten des Fahrzeugherstellers
geht, ist diese Lösung nicht mehr am Markt durchsetzbar.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen
Bremskraftverstärker zu schaffen, welcher mit geringem
Aufwand sowie erst im Werk des Automobilherstellers kom
plettierbar, das heißt mit den notwendigen pneumatischen
Anschlüssen ausrüstbar ist, wobei der Bremskraftverstär
ker insbesondere während des Transports dennoch zuverläs
sig vor Verunreinigung oder unbefugter Manipulation ge
schützt ist.
Diese Aufgabe wird zusammen mit den kennzeichnenden Merk
malen des Patentanspruch 1 dadurch gelöst, daß der Brems
kraftverstärker ein Dichtungselement aufweist, welches
eine einstückig daran angeordnete Membran aufweist, die
die Durchgangsöffnung des Dichtelementes verschließt, und
einem Einschieben eines pneumatischen Anschluß keinen
nennenswerten Widerstand entgegensetzt.
Die erfindungsgemäße Lösung zeichnet insbesondere durch
eine Vereinfachung des Montageprozeß aus, weil gesonderte
Verschlußstopfen grundsätzlich nicht erforderlich sind,
und somit auch deren Entsorgungsproblematik entfällt. Mit
der Erfindung wird schließlich auch ausgeschlossen, daß
irgendwelche Fremdkörper oder auch zu entfernende Teile
(des Dichtungselementes) vor oder während der Montage des
Anschluß in das Innere des Bremskraftverstärkers gelangen
können, wo diese Teile eine Funktionsstörung hervorrufen
könnten. Die erfindungsgemäße Lösung zeichnet sich somit
auch durch Vorteile im Rahmen der FMEA (FMEA = Fehler-
Möglichkeits-Einfluß-Analyse) aus.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus Unteransprü
chen im Zusammenhang mit der Beschreibung und der Zeich
nung hervor.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der
Zeichnung, welche ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
zeigt, näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1: Einen Bremskraftverstärker nach dem Stand der
Technik
Fig. 2: Eine Einzelheit bei einem Bremskraftverstärker
gemäß der Erfindung in größerem Maßstab,
Fig. 3: Eine Draufsicht auf ein Dichtungselement nach der
Erfindung in vergrößertem Maßstab, und
Fig. 4: Einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3.
Die Fig. 1 zeigt stark verkleinert einen im wesentlichen
bekannten, und daher nur grob beschriebenen pneumatischen
Bremskraftverstärker 1, welcher zwei aneinander gasdicht
befestigte Gehäuseteile 2, 3 aufweist, und zwei mittels
einer beweglichen Wand 4 voneinander getrennte pneumati
sche Kammern 5, 6 in einem Verstärkergehäuseinnenraum auf
weist. Wenigstens eines der Gehäuseteile 3 weist eine
Öffnung 7 auf, in die ein pneumatischer Anschluß 8 für
die Vakuumversorgung von außen eingeschoben ist, und die
mittels einem Dichtungselement 9 gasdicht abgedichtet
ist. Der Anschluß 8 kann ein integriertes Vakuumrück
schlagventil aufweisen. Es ist grundsätzlich in ver
gleichbarer Weise möglich, einen Wegsensor für einen
elektrisch fremdbetätigbaren pneumatischen Bremskraftver
stärker 1 in eine Gehäuseöffung einzusetzen, obwohl zu
diesem Zweck derzeit Schnappverbindungen in Kombination
mit einer Sensoraufnahme bevorzugt werden.
Wie die Fig. 1 ferner zeigt, ist das Dichtungselement 9
aus flexiblem Werkstoff vorgesehen, und weist eine Aus
nehmung 10 auf, in die der pneumatische Anschluß 8, wel
cher vorteilhaft am Umfang seines Einschubstutzens 11 ein
sägezahnförmiges Profil 12 aufweist, eingeschoben ist.
Sofern der Bremskraftverstärker 1 an Fahrzeughersteller
geliefert werden soll, die eine Montage des pneumatischen
Anschluß 8 in den eigenen Fertigungsstätten wünschen, ist
gemäß einem internen Stand der Technik ein Verschluß er
forderlich, welcher die Ausnehmung 10 verschließt. Dieser
Stopfen muß nicht nur entfernt sondern auch gezielt ent
sorgt werden. Schließlich können im Rahmen der Entfernung
verlorene Dichtstopfen leicht zu Störungen eines Montage
bandes führen oder einfach zu einem Sicherheitsrisiko für
die betroffenen Werker werden, weil diese auf bisher un
bemerkten und auf dem Fabrikboden liegenden Verschluß
stopfen ausrutschen könnten.
Fig. 2 zeigt einen Teilausschnitt eines Bremskraftver
stärkers 1 gemäß der Erfindung sowie in größerem Maßstab.
Es sind hierbei voneinander getrennte klappenartige Dich
tungssegmente 13, 14, 15, 16 ersichtlich, welche elastisch
federnd an dem Dichtungselement 9 vorgesehen sind, so daß
sie für einen dichten Verschluß der Ausnehmung 10 und vor
dem Einschub eines pneumatischen Anschluß 8 etwa recht
winklig zu der Einschubrichtung 17 zueinander fluchtend
angeordnet sind. Die Dichtungssegmente 13-16 werden durch
das Einschieben des pneumatischen Anschluß 8 in den Ver
stärkergehäuseinnenraum nach innen sowie (bezüglich dem
Anschluß) radial außen geschwenkt. Sofern der Anschluß 8
entfernt, das heißt wieder herausgezogen würde, schwenken
die Dichtungssegmente 13-16 infolge einer in der Membran
18 eingebrachten, das heißt impliziten Rückstellkraft fe
dernd in die Ausgangsstellung zurück.
Die Fig. 3 und 4 zeigen das Dichtungselement 9 in un
terschiedlichen Ansichten sowie in vergrößertem Maßstab.
Ganz wesentlich ist, daß das Dichtungselement 9 eine
einstückig daran angeordnete Membran 18 aufweist, die die
Ausnehmung 10 des Dichtelementes 9 durch eine etwa recht
winklig zu der Einschubrichtung 17 vorgesehene Erstrec
kung verschließt, und dem montagebedingten Einschieben
eines pneumatischen Anschluß 8 keinen nennenswerten Wi
derstand entgegensetzt. Es ist zwar ganz grundsätzlich
denkbar, die Membran 18 gasdicht vorzusehen, so daß sie
vollständig dicht an dem Durchmesser der Ausnehmung 10
angeordnet ist, und beispielsweise im Rahmen des Montage
vorgangs des pneumatischen Anschluß 8 vorzugsweise mit
tels einer scharfen oder messerartigen Kante des Anschluß
8 durchstoßen wird. Ebenso ist es denkbar, eine Sollriß
stelle für die Membran 18 durch eine Perforierung bereit
zustellen, so daß diese an der gewünschten Stelle ein-
oder abreißt und dennoch an mindestens einer Stelle fest
an dem Dichtelement 9 verbleibt. Die Fig. 3 und 4 zeigen
jedoch eine andere bevorzugte Ausführung, wobei die
Membran 18 vier voneinander bereichsweise getrennte klap
penartige Dichtungssegmente 13-16 aufweist, welche ela
stisch federnd an dem Dichtungselement 9 vorgesehen sind,
so daß sie für einen dichten Verschluß der Ausnehmung 10
und vor dem Einschub eines pneumatischen Anschluß 8 etwa
rechtwinklig zu der Einschubrichtung 17 zueinander fluch
tend angeordnet sind. Diese Dichtungssegmente 13-16 ver
schwenken, wie es in Fig. 2 verdeutlicht ist, durch das
Einschieben des pneumatischen Anschluß 8 in einen Ver
stärkergehäuseinnenraum und können schließlich nach einem
Entfernen des Anschluß 8 infolge einer impliziten Rück
stellkraft federnd in die abdichtende Ausgangsstellung
zurückkehren.
Die Dichtungssegmente 13-16 sind durch insgesamt zwei
Schlitze 19, 20 voneinander getrennt, welche sich ausge
hend von der Mitte 21 der Membran 18 nach radial außen
erstrecken. Die Schlitze 19, 20 verlaufen ferner ausgehend
von einer Membranmitte 21 nach radial außen und enden
noch vor dem Durchmesser der Ausnehmung 10. Je nach dem
Außendurchmesser des Einschubstutzens 11 von dem pneuma
tischen Anschluß 8 reißen die Schlitze 19, 20 im Rahmen
von dessen Montage noch weiter ein, oder es erfolgt eine
elastische Verformung des Membranwerkstoff. Wie bereits
oben beschrieben, ist die Anzahl der Dichtungssegmente
13,16 und somit die Anzahl der Schlitze 19, 20 grundsätz
lich beliebig. In weiterer Abwandlung ist es ebenfalls
möglich, anstelle von vollständig durchtrennten Schlitzen
19, 20 lediglich eine Perforation für einen kontrollierten
Reißvorgang im Rahmen der Montage vorzusehen, ohne die
Erfindung zu verlassen. Wie insbesondere aus Fig. 3 zu
ersehen ist, beträgt die Gesamtlänge jedes Schlitz 19, 20
mehr als die Hälfte des Durchmessers der Ausnehmung 10.
Auf diese Weise wird einerseits ein strammer und dichter
Sitz der Membran 18 an dem Einschubstutzen 11 gewährlei
stet, ohne daß es zu unkontrollierbaren Rissen an der
Membran 18 kommt.
Die Schlitze 19, 20 kreuzen sich schließlich in der Mem
branmitte 21, so daß die Dichtungssegmente 13-16 unter
einander eine einheitliche Länge aufweisen. Das Einbrin
gen der Schlitze 19, 20 erfolgt mittels einem Stanzmesser
im halbwarmen oder erkalteten Zustand des aus EPDM oder
SBR-Werkstoff gefertigten Dichtungselementes 9.
Wie bereits erwähnt wurde, weist jedes Dichtungssegment
13-16 durch seine einstückige Anbindung an einen Grund
körper 22 des Dichtungselementes 9 eine implizite Rück
stellkraft auf, welche auch von der Dicke der Membran 18,
insbesondere im Bereich ihrer Wurzel, das heißt dem Über
gang zum Grundkörper 22 abhängig ist. Dieser Effekt läßt
sich jedoch noch dadurch erhöhen, daß jedes Dichtungsseg
ment 13-16 verstärkergehäuseinnenraumseitig mit wenig
stens einer zumindest die Wurzel abstützenden Rippe ver
sehen wird.
Ganz generell erstreckt sich das Dichtungselement 9 mit
wenigstens einem Teilabschnitt 23 in den Verstärkerge
häuseinnenraum, und die Dichtungssegmente 13-16 sind im
wesentlichen am Ende 24 des in den Verstärkergehäusein
nenraum ragenden Teilabschnittes 23 angeordnet. Diese An
ordnung verbessert die Dichtigkeit des eingeschobenen
pneumatischen Anschluß 8, weil die Dichtungssegmente 13-
16 frei in den Verstärkergehäuseinnenraum verschwenken
können, und nicht störend zwischen Einschubstutzen 11 und
dem Duchmesser der Ausnehmung 10 zu liegen kommen.
Eine Führungsfunktion und demzufolge eine vereinfachte
Montage des pneumatischen Anschluß 8 wird dadurch er
reicht, daß die Ausnehmung 10 im Bereich eines verstär
kergehäuseäußeren Flansch 25 sowie konzentrisch zu der
Ausnehmung 10 mit einem Konus 26 versehen ist. Mit ande
ren Worten ist, selbst bei leicht versetztem Ansetzen des
Einschubstutzens 11 ein einfaches Einschieben möglich. Im
übrigen ist mehr als die Hälfte der Länge von der Ausneh
mung 10 im wesentlichen zylindrisch, und im Anschluß an
einen ersten im wesentlichen zylindrischen Bereich 27 ist
eine Konizität 28 vor den Dichtungssegmenten 13-16 vorge
sehen. Diese Konizität 28 geht unmittelbar in einen zwei
ten zylindrischen Bereich 29 über, dessen Durchmesser ge
genüber dem ersten Bereich 27 verringert ist, und eine
wesentlich geringere axiale Länge als der erste zylindri
sche Bereich 27 aufweist. Auf diese Weise wird gewisser
maßen eine nach radial innen ragende Dichtlippe im Be
reich der Dichtungssegmente 13- 16 gebildet, welche die
Dichtungswirkung nochmals erhöht und dennoch gegen Be
schädigung während dem Einschubvorgang des Anschluß ge
schützt ist. Im Vergleich zu dem Konus 26 ist die Konizi
tät 28 bei im wesentlichen übereinstimmender Schräge in
axialer Richtung wesentlich kürzer, als die axiale Länge
des Konus 26.
Claims (12)
1. Bremskraftverstärker (1) mit wenigstens einem Verstär
kergehäuseteil (2, 3) und einer Öffnung (7), in die ein
Dichtungselement (9) aus flexiblem Werkstoff eingesetzt
ist, welches Dichtungselement (9) eine Ausnehmung (10)
aufweist, in die ein pneumatischer Anschluß (8) insbe
sondere für die Vakuumversorgung des Bremskraftverstär
kers (1) einschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das Dichtungselement (9) eine einstückig daran angeord
nete Membran (18) aufweist, die die Ausnehmung (10) des
Dichtelementes (9) durch eine etwa rechtwinklig zu der
Einschubrichtung vorgesehene Erstreckung verschließt,
und dem montagebedingten Einschieben eines pneumati
schen Anschluß keinen nennenswerten Widerstand entge
gensetzt.
2. Bremskraftverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Membran (18) gasdicht an dem Dich
tungselement (9) angeordnet ist.
3. Bremskraftverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Membran (18) zumindest zwei, vonein
ander getrennte oder nur bereichsweise getrennte, klap
penartige Dichtungssegmente (13, 14, 15, 16) aufweist,
welche elastisch federnd an dem Dichtungselement (9)
vorgesehen sind, so daß sie für einen dichten Ver
schluß der Ausnehmung (10) und vor dem Einschub eines
pneumatischen Anschluß (8) etwa rechtwinklig zu der
Einschubrichtung (17) zueinander fluchtend angeordnet
sind, daß die Dichtungssegmente (13-16) durch das Ein
schieben des pneumatischen Anschluß (8) in einen Ge
häuseinnenraum schwenkbar sind, und daß die Dichtungs
segmente (13-16) nach einem Entfernen des Anschluß (8)
infolge einer impliziten Rückstellkraft federnd in die
abdichtende Ausgangsstellung zurückkehren.
4. Bremskraftverstärker nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Dichtungssegmente (13-16) durch we
nigstens einen Schlitz (19, 20) voneinander getrennt
sind, welcher sich ausgehend von der Mitte (21) der
Membran (18) nach radial außen erstreckt.
5. Bremskraftverstärker nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeich
net, daß sich jeder Schlitz (19, 20), ausgehend von der
Membranmitte (21) nach radial außen erstreckt, und vor
dem Durchmesser der Ausnehmung (10) endet.
6. Bremskraftverstärker nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche 1, 3, 4 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gesamtlänge jedes Schlitz (19, 20)
mehr als die Hälfte des Durchmessers der Ausnehmung
(10) beträgt.
7. Betätigungszylinder nach einem oder mehreren der An
sprüche 1, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Schlitze (19, 20) vorgesehen sind, welche sich
in der Membranmitte (21) kreuzen.
8. Bremskraftverstärker nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche 1, 3, 4, 5, 6 oder 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß jedes Dichtungssegment (13-16) ver
stärkerinnenraumseitig wenigstens eine Rippe aufweist.
9. Bremskraftverstärker nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich
das Dichtungselement (9) mit wenigstens einem Teilab
schnitt (23) in den Verstärkergehäuseinnenraum er
streckt, und daß die Dichtungssegmente (13-16) im we
sentlichen am Ende (24) des in den Verstärkergehäuseinnenraum
ragenden Teilabschnittes (23) angeordnet sind.
10. Bremskraftverstärker nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausnehmung (10) im Bereich eines verstärkergehäuseäuße
ren Flansch (25) sowie konzentrisch zu der Ausnehmung
(10) einen Konus (26) aufweist.
11. Bremskraftverstärker nach einem oder mehreren dar vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehr
als die Hälfte der Länge von der Ausnehmung (10) im we
sentlichen zylindrisch ist, und daß sich im Anschluß an
einen ersten im wesentlichen zylindrischen Bereich (27)
eine Konizität (28) vor den Dichtungssegmenten 813-16)
anschließt, und unmittelbar in einen zweiten zylindri
schen Bereich (29) übergeht, dessen Durchmesser gegen
über dem ersten Bereich (27) verringert ist, und eine
wesentlich geringere axiale Länge als der erste zylin
drische Bereich (27) aufweist.
12. Bremskraftverstärker nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die axiale Länge der Konizität (28) bei
im wesentlichen übereinstimmender Schräge wesentlich
geringer ist, als die axiale Länge des Konus (26).
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| DE10008795B4 DE10008795B4 (de) | 2008-05-15 |
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