DE10007283A1 - Grillvorrichtung für ein Kochgerät - Google Patents
Grillvorrichtung für ein KochgerätInfo
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Abstract
Grillvorrichtung (10; 60; 70; 90) für ein Kochgerät, mit einer Unterseite (12; 72) und einer Oberseite (14; 80), auf die ein Bratgut auflegbar ist, wobei die Oberseite (14; 80) eine Mehrzahl von Erhebungen (16; 84) aufweist, auf die das Bratgut auflegbar ist, und eine Mehrzahl von Vertiefungen (18; 82) aufweist, in denen Flüssigkeit entnehmbar ist. DOLLAR A Dabei sind wenigstens einige der Vertiefungen (18; 82) als gegenüber der Unterseite (12; 72) geneigte Rinnen ausgebildet, und an der Oberseite (14; 80) ist ferner eine als Auffangbehälter dienende Quervertiefung (62; 78) vorgesehen, in die die Rinnen (18; 82) münden. Alternativ oder akkumulativ hierzu ist die Unterseite (12; 72) der Grillvorrichtung (10; 60; 70; 90) im wesentlichen plan ausgebildet (Fig. 9).
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Grillvorrichtung für
ein Kochgerät, mit einer Unterseite und einer Oberseite, auf
die ein Bratgut auflegbar ist, wobei die Oberseite eine Mehr
zahl von Erhebungen, auf die das Bratgut auflegbar ist, und
eine Mehrzahl von Vertiefungen aufweist, in denen Flüssigkeit
aufnehmbar ist.
Solche Grillvorrichtungen für Kochgeräte sind allgemein be
kannt, insbesondere in Form sogenannter Grillschalen aus Alumi
nium.
Unter einem Kochgerät sollen im vorliegenden Zusammenhang zum
einen klassische Wärmequellen verstanden werden, wie eine Herd
platte, ein Holzkohlengrill, ein Gasgrill etc. Unter einem
Kochgerät kann im vorliegenden Zusammenhang jedoch auch ein
Kochutensil verstanden werden, wie eine Bratpfanne, ein Koch
topf oder ähnliches.
Unter Bratgut sollen im vorliegenden Zusammenhang durch Braten
oder Grillen zu garende Lebensmittel, wie Fleisch, Fisch, Gemü
se etc., verstanden werden.
Die eingangs genannten Grillschalen aus Aluminium sind aus dün
ner Aluminiumfolie oder Aluminiumblech gebogene Einwegelemente.
In der Regel weisen sie einen hochstehenden Rand und einen ge
wellten Bodenbereich auf, der im Bereich von Erhebungen gegebe
nenfalls mit Löchern versehen ist. Durch die Löcher können
Grilldämpfe direkt auf das Bratgut wirken.
Zum einen haben diese Grillschalen den Nachteil, daß die Wärme
übertragung auf das Bratgut nicht immer gleichmäßig ist. Dies
liegt einerseits an den Löchern, andererseits an den relativ
hohen Erhebungen des gewellten Bodenbereiches. Durch die ver
gleichsweise hohen Erhebungen soll nämlich verhindert werden,
daß aus dem Bratgut austretender Saft den Grillschalenboden
überschwemmt. Denn dies hätte zur Folge, daß das Bratgut im ei
genen Saft schmort und nicht gegrillt wird. Zum anderen sind
solche Grillschalen nur zum Grillen zu verwenden und lassen
sich nicht für andere Zwecke im Haushalt verwenden.
Aus der US-A-3,842,726 ist ein Gasgrill für den professionellen
Einsatz bekannt. Der Grill weist mehrere Gasbrenner innerhalb
eines Blechgehäuses auf. Oberhalb der Gasbrenner ist eine rela
tiv dicke Platte aus Gußeisen angeordnet. Die Platte ist an
ihrer Oberseite mit Längsrillen versehen und ist insgesamt un
ter einem Winkel von etwa 5° zur Horizontalen geneigt angeord
net. Aus einem Bratgut austretender Saft fließt von der Platte
ab und wird in einem Sammelbecken des Blechgehäuses aufgefan
gen. Die Tiefe der Rillen nimmt vom höchsten Punkt der Platte
in Fließrichtung der Flüssigkeit kontinuierlich zu. In Vertie
fungen an der Unterseite der Platte sind Wärmesensoren mittels
entsprechender Halter angebracht. Die Platte ist nur gemeinsam
mit einem Teil des Blechrahmens entnehmbar und ist nicht für
andere Zwecke verwendbar.
Aus der US-A-5,606,905 ist ferner ein Elektrogrill bekannt, der
nach der Art eines Waffeleisens eine untere Grillplatte und
eine gelenkig hiermit verbundene obere Grillplatte aufweist,
zwischen denen ein Bratgut, wie ein Hamburger, einschließbar
ist. Die untere Grillplatte ist in bezug auf die Horizontale
winklig angeordnet und weist eine Mehrzahl von sich gekrümmt
nach oben erstreckenden Stegen auf, die verhindern, daß das
Bratgut an der schräg angeordneten unteren Grillplatte herab
gleitet, während austretende Säfte schräg abfließen können. Die
austretenden Säfte werden entweder durch eine Öffnung in einen
separaten Auffangbehälter geleitet oder in einen in die untere
Grillplatte eingeformten Auffangbehälter geleitet.
Die Grillplatten sind jeweils mit elektrischen Heizelementen
versehen.
Aus der DE 35 05 630 C1 ist ferner eine Abdeckhaube für Brat-
und Kochgerätschaften bekannt. Die Abdeckhaube weist ein metal
lenes Ringteil auf, das auf den hochstehenden Rand unterschied
licher Kochgerätschaften, insbesondere von Bratpfannen, auf
setzbar ist. In den Metallring ist eine nach oben konisch zu
laufende Glashaube einsetzbar. Die Glashaube ist mit einer zen
tralen Öffnung und mit einem Griff versehen, um die Abdeckhaube
gemeinsam mit dem Metallring handhaben zu können.
Die Abdeckhaube ist insbesondere zur Verwendung beim Braten von
Fleisch geeignet. Zu diesem Zweck wird sie auf eine Bratpfanne
aufgesetzt, in der Fleisch angebraten wird. Die Haube verhin
dert, daß Fettspritzer den Herd verschmutzen. Durch die Öffnung
in der Glashaube können Dämpfe austreten.
Bratpfannen haben in der Regel eine plane Unterseite, damit sie
nicht nur auf einer Gaskochstelle sondern auch auf einer Elek
troherdplatte bzw. einer Ceranherdplatte verwendbar sind.
Der Boden der Bratpfannne, auf den das Bratgut auflegbar ist,
ist ebenfalls eben ausgebildet. Folglich verteilt sich das zum
Braten vorab in die Pfanne gegebene Fett (Öl, Butter, etc.) be
sonders gut.
Das Braten von Bratgut, wie Fleisch, Fisch, Gemüse, etc., im
Fett hat den Vorteil, daß das Bratgut nicht so schnell "an
brennt". Häufig wird durch das Fett der Eigengeschmack des
Bratgutes jedoch verfälscht.
Häufig wird daher das Grillen gegenüber dem Braten bevorzugt.
Im Zusammenhang mit der vorliegenden Anmeldung soll der Begriff
Grillen im wesentlichen als das Zuführen von großen Wärmemengen
auf das zu garende Bratgut ohne Flüssigkeit, insbesondere ohne
Fett oder ähnliches verstanden werden.
Zum Grillen eignen sich, wie bereits erwähnt, herkömmliche
Bratpfannen außerordentlich schlecht, da das Bratgut (eigent
lich: Grillgut) ohne die Zugabe von Fett regelmäßig anbrennt.
Ferner tritt im Verlauf des Garvorganges Flüssigkeit aus dem
Bratgut aus, so daß das Bratgut "im eigenen Saft schmort", je
denfalls aber nicht gegrillt wird. Daher eignen sich selbst an
tihaftbeschichtete Bratpannen nicht zum Grillen. Zum Grillen
werden daher vielfach spezielle Elektrogeräte angeschafft (vgl.
die oben genannte US-A-5,606,905), die in der Regel jedoch le
diglich für die Anwendung am Eßtisch, nicht aber für die Zube
reitung in der Küche ausgelegt sind. Zudem sind solche Geräte
teuer und nehmen bei Nichtgebrauch viel Platz weg.
Das der Erfindung zugrunde liegende Problem besteht folglich
darin, ein verbessertes Gerät zum Braten bzw. Grillen anzu
geben.
Dieses Problem wird gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung
durch eine Grillvorrichtung für ein Kochgerät gelöst, wie ein
gangs genannt, wobei wenigstens einige der Vertiefungen als ge
genüber der Unterseite geneigte Rinnen ausgebildet sind und wo
bei an der Oberseite ferner eine als Auffangbehälter dienende
Quervertiefung vorgesehen ist, in die die Rinnen münden.
Das Problem wird gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung durch
eine Grillvorrichtung für ein Kochgerät, wie eingangs genannt,
gelöst, wobei die Unterseite der Grillvorrichtung im wesentli
chen plan ausgebildet ist.
Bei der Grillvorrichtung gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung
können durch die Ausbildung von geneigten Rinnen und einer als
Auffangbehälter dienenden Quervertiefung an der Oberseite die
Rinnen jeweils vergleichsweise flach ausgebildet werden. Denn
durch die Neigung staut sich austretender Saft nicht in den
Rinnen. Die flache Ausbildung der Rinnen ermöglicht eine
gleichmäßige Wärmeübertragung auf das Bratgut. Da aus dem Brat
gut austretende Flüssigkeit über die Rinnen in den Auffang
behälter abfließt, wird erreicht, daß die Unterseite des Brat
gutes vollkommen oder weitgehend trocken bleiben kann. Auf die
se Weise kann mittels der Grillvorrichtung gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung Bratgut gegrillt werden. Der Eigen
geschmack des Bratgutes bleibt erhalten.
Die Grillvorrichtung gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung ist
besonders universell verwendbar, und zwar aufgrund der im we
sentlichen plan ausgebildeten Unterseite. Zum einen läßt sich
die Grillvorrichtung natürlich auf jeder Art von herkömmlichen
Wärmequellen aufstellen, wie einer Kochplatte oder einem Rost
eines Holzkohlen- oder Gasgrills. Zum anderen läßt sich, bei
geeigneter Formgebung, die Grillvorrichtung jedoch auch auf den
Boden eines Bratgerätes, wie einer Bratpfanne, aufsetzen. Auf
die Oberseite der Grillvorrichtung wird das Bratgut aufgelegt,
wie ein Stück Fleisch, Fisch, Gemüse etc. Wärme wird von dem
Bratgerät auf die Grillvorrichtung übertragen, wodurch das
Bratgut erhitzt wird.
Für den Fall einer planen Unterseite ergibt sich bei einer Ver
wendung der Grillvorrichtung auf dem Boden eines Bratgerätes
eine große Kontaktfläche und folglich eine gute Wärmeübertra
gung.
Zur besseren Wärmeübertragung zwischen dem Boden des Brat
gerätes und der Unterseite der Grillvorrichtung kann es zweck
mäßig sein, den Boden des Bratgerätes mit einem Fett, wie Brat
fett, Öl etc., zu benetzen. Es versteht sich, daß dies nur bis
zu einer Höhe unterhalb der Oberseite der Grillvorrichtung er
folgen sollte. Ansonsten könnte das Fett mit dem auf der Grill
vorrichtung aufliegenden Bratgut in Berührung kommen.
Es versteht sich dabei, daß die Grillvorrichtung aus einem wär
mebeständigen Material bzw. einem Verbund solcher Materialien
hergestellt und vorzugsweise zumindest an der Oberseite mit
einer Antihaftbeschichtung versehen ist.
Zur Vereinfachung der Darstellung wird vorliegend explizit zwi
schen Erhebungen und Vertiefungen an der Oberseite der Grill
vorrichtung unterschieden, obgleich sich versteht, daß dann,
wenn man Erhebungen vorsieht, zwischen den Erhebungen automa
tisch solche Vertiefungen entstehen.
Vorzugsweise ist die Oberseite gemäß dem zweiten Aspekt der Er
findung so ausgebildet, daß Flüssigkeit von der Oberseite in
das Kochgerät abfließen kann.
Auf diese Weise wird gewährleistet, daß die Unterseite des
Bratgutes immer annähernd "trocken" bleibt, auch wenn sehr viel
Flüssigkeit aus dem Bratgut anfällt.
Dabei ist es bevorzugt, wenn die Grillvorrichtung wenigstens
ein Abflußloch aufweist, das von der Oberseite zur Unterseite
verläuft.
Obgleich es in der Regel hinreichend ist, wenn anfallende Flüs
sigkeit über den Rand der Grillvorrichtung hin abfließen kann,
kann das Bereitstellen solcher Abflußlöcher den Zweck fördern,
die Unterseite des Bratgutes trocken zu halten.
Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn das Loch an der Ober
seite im Bereich einer Vertiefung angeordnet ist. Hierdurch
kann die Flüssigkeit aus der Vertiefung leicht in das Loch ab
fließen.
Ferner ist es dabei besonders bevorzugt, wenn die Grillvorrich
tung am Rand wenigstens eine Abflachung aufweist.
Hierdurch läßt sich die Grillvorrichtung leichter von Hand oder
mittels eines Hilfsgerätes ergreifen. Dies gilt insbesondere
dann, wenn die Grillvorrichtung in der Draufsicht etwa kreis
förmig ausgebildet ist und wenn der Außendurchmesser der Grill
vorrichtung im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des
Bratgerätes ist.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die
Oberseite eine Mehrzahl von nebeneinander verlaufenden Rinnen
auf.
Auf diese Weise kann die aus dem Bratgut anfallende Flüssigkeit
gleichmäßig auf die Rinnen verteilt werden. Ferner ergibt sich
durch die nebeneinander liegenden Rinnen, daß die dazwischen
liegenden Erhebungen im wesentlichen rippenartig ausgebildet
sind. Dies führt zu ästhetisch vorteilhaften Mustern auf dem
fertig gegrillten Bratgut.
Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn die Rinnen von Rand zu
Rand wenigstens annähernd parallel verlaufen.
Auf diese Weise ergibt sich eine im wesentlichen gradlinige
Führung der Rinnen, wodurch die Strömungswiderstände gering
sind. Die Flüssigkeit kann leichter fließen.
Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die Rinnen jeweils zu einem
Rand hin gegenüber der Unterseite abfallend geneigt sind.
Hierdurch ergeben sich langgestreckte Strömungskanäle mit ge
ringem Strömungswiderstand.
Gemäß einer alternativen bevorzugten Ausführungsform sind die
parallelen Rinnen jeweils etwa von ihrer Mitte ausgehend zu den
beiden Rändern hin in entgegengesetzte Richtungen gegenüber der
Unterseite geneigt.
Hierdurch sind die "Einzelrinnen" konstanter Neigung kürzer, so
daß die Grillvorrichtung insgesamt bei vorgegebener Neigung
flacher bauen kann. Es versteht sich, daß die Neigung entweder
zum Rand hin abfallend oder aber auch ansteigend ausgebildet
sein kann. Im letzteren Falle ist es bevorzugt, wenn im Bereich
der mittleren Querachse (also der Mitte der parallelen Rinnen)
wenigstens ein Loch zur Unterseite für den Abfluß der Flüssig
keit und/oder eine Querrinne vorgesehen ist.
Gemäß einer weiteren bevorzugten alternativen Ausführungsform
verlaufen die Rinnen etwa vom Mittelpunkt ausgehend radial zum
Rand hin.
Hierdurch wird ein ästhetisch vorteilhaftes Muster erzielt. Die
Rinnen sind jeweils gleich lang, so daß ein gleichförmiger
Flüssigkeitsabfluß gewährleistet ist.
Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn die Rinnen jeweils etwa
vom Mittelpunkt ausgehend zum Rand hin gegenüber der Unterseite
geneigt sind.
Hierdurch wird das Fließen der Flüssigkeit in den Rinnen unter
stützt. Es versteht sich, daß die Neigung entweder abfallend
zum Rand hin erfolgen kann, so daß die Flüssigkeit zum Rand der
Grillvorrichtung abfließt. Andererseits kann jedoch auch ein
zentrales Loch oder eine zentrale Vertiefung vorgesehen sein,
um zu erreichen, daß das Bratgut bzw. Grillgut unterseitig
trocken bleibt.
Ferner ist es gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
bevorzugt, wenn die Oberseite generell in eine Mehrzahl von
Sektoren aufgeteilt ist und wenn die Rinnen in ihrem jeweiligen
Sektor etwa parallel zu einer Sektorhalbierenden verlaufen.
Hierdurch ergibt sich ein besonders vorteilhaftes Rinnenmuster.
Ferner können die Rinnen vergleichsweise kurz sein.
Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn die Rinnen jeweils etwa
von ihrer Grenze zu einem benachbarten Sektor ausgehend zum
Rand hin gegenüber der Unterseite geneigt sind.
Wenn der Abfluß dann zum Rand hin erfolgt, ergibt sich an den
Sektorgrenzen ein nahtloser Übergang von ineinanderlaufenden
Rinnen. Falls die Neigung zum Rand hin ansteigend ausgebildet
ist, ist es bevorzugt, wenn an den Sektorgrenzen Querrinnen
vorgesehen sind.
Ferner ist es gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
bevorzugt, wenn die Rinnen generell wellenförmig verlaufen.
Hierdurch ergibt sich ein besonders originelles Erscheinungs
bild; die Grillvorrichtung läßt sich leicht von anderen Küchen
geräten unterscheiden.
Vorzugsweise beträgt die Neigung der Rinne(n) 0,5° bis 10°,
vorzugsweise 0,5° bis 2°.
Es hat sich gezeigt, daß mit solchen Neigungswerten, die gegen
über der Horizontalen gemessen sind, einerseits bereits ein gu
ter Abfluß der Flüssigkeit in den Rinnen erzielt werden kann
und andererseits die Höhe der Grillvorrichtung (ohne hoch
stehenden Rand) insgesamt noch akzeptabel ist.
Ferner ist es bevorzugt, wenn die Rinnentiefe über die Länge
der Rinne in Abflußrichtung der Flüssigkeit konstant ist.
Aufgrund der konstanten Rinnentiefe erfolgt eine gleichmäßige
Wärmeübertragung auf das Bratgut.
Alternativ ist es auch möglich, daß die Rinnentiefe über die
Länge der Rinnen in Abflußrichtung kontinuierlich zunimmt. Auf
diese Weise können die zwischen den Rinnen vorhandenen Erhebun
gen bzw. Rippen im wesentlichen horizontal verlaufen. Ferner
können die Rinnen in Abflußrichtung, ähnlich einem Flußbett,
stetig mehr Flüssigkeit aufnehmen.
Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung ist es, wie auch oben
beschrieben, generell möglich, die Oberseite der Grillvorrich
tung so auszugestalten, daß Flüssigkeit hiervon abfließen kann.
Insbesondere dann, wenn die Grillvorrichtung als im wesentli
chen ebene Platte bzw. Scheibe ausgebildet ist, kann die Ober
seite entsprechend ausgestaltet werden. Es versteht sich, daß
es bei einer solchen Ausgestaltung generell möglich ist, die
Grillvorrichtung auf einer herkömmlichen Kochstelle, wie dem
Rost eines Holzkohlengrills, zu verwenden. Vorzugsweise wird
die Grillvorrichtung bei dieser Ausführungsform jedoch in Ver
bindung mit einem Kochgerät, insbesondere einer Bratpfanne,
verwendet, in der Flüssigkeit aufgefangen wird, die von der
Oberseite der Grillvorrichtung abfließt.
Gemäß dem eingangs genannten ersten Aspekt der Erfindung umfaßt
die Grillvorrichtung jedoch eine Quervertiefung, die an der
Oberseite als Auffangbehälter vorgesehen ist.
Zwar nehmen die Vertiefungen an der Oberseite der Grillvorrich
tung jeweils auch bereits Flüssigkeit auf. Unter einem Auffang
behälter soll vorliegend jedoch verstanden werden, daß darin
die gesamte bzw. ein großer Teil der bei einem Grillvorgang an
fallenden Flüssigkeit aus einem typischen Bratgut, wie einem
Rinderfiletsteak, aufgenommen werden kann.
Es bildet sich in den Rinnen daher kein "Saftstau". Ferner kann
verhindert werden, daß die anfallende Flüssigkeit in die Brat
pfanne fließt und sich dort möglicherweise mit heißem Fett ver
mischt, was bekannterweise zu Fettspritzern führt. Falls die
Grillvorrichtung ohne oder nur mit wenig Fett in der Bratpfanne
verwendet wird, ist es auch möglich, die Grillvorrichtung nach
dem Grillvorgang aus der Bratpfanne herauszunehmen und an einem
Eßtisch zu servieren.
Insbesondere aber läßt sich die Grillvorrichtung gemäß dem er
sten Aspekt der Erfindung aufgrund des Auffangbehälters nicht
nur in Verbindung mit einem Kochgerät, wie einer Bratpfanne,
verwenden. Vielmehr läßt sich die Grillvorrichtung direkt auf
eine herkömmliche Kochstelle, wie eine Herdplatte, den Rost
eines Holzkohlengrills etc., stellen. Aufgrund des Auffang
behälters wird vermieden, daß Flüssigkeit von der Oberseite der
Grillvorrichtung auf die Kochstelle tropft. Es versteht sich
dabei, daß der Auffangbehälter vorzugsweise in die Oberflächen
struktur der Grillvorrichtung integriert ist.
Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn die Quervertiefung am
Rand der Grillvorrichtung angeordnet ist.
Hierdurch kann der mittlere Bereich der Oberfläche der Grill
vorrichtung durchgehend mit Rinnen bzw. dazwischen liegenden
Rippen versehen sein, so daß sich eine große, zentrale und
gleichmäßige Auflage für das Brat- bzw. Grillgut ergibt.
Auch ist es bevorzugt, wenn die Grillvorrichtung im wesentli
chen kreisförmig ausgebildet ist.
Diese Form ist mit den meisten anderen Kochgerätschaften sowie
mit der Form von Herdplatten kompatibel. Soweit eine Verwendung
in Verbindung mit einem Kochgerät erfolgt, erlaubt die Kreis
form das Einsetzen in die meisten Pfannen und Töpfe.
Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn die Quervertiefung in
der Draufsicht im wesentlichen sichelförmig ist.
Hierdurch wird einerseits gewährleistet, daß sämtliche über die
Fläche der Oberseite verteilten Rinnen in die Quervertiefung
münden können. Andererseits wird die Auflagefläche für Bratgut
maximiert. Schließlich ergibt sich insgesamt eine ästhetisch
ansprechende Form.
Anstelle einer Sichelform ist es auch möglich, die Quervertie
fung als Ringvertiefung auszubilden, die sich um den Umfang der
Grillvorrichtung herum erstreckt und in die die Rinnen jeweils
münden.
Ferner ist es bevorzugt, wenn die Erhebungen gegenüber den Ver
tiefungen eine Höhe im Bereich zwischen 2 mm und 12 mm, vor
zugsweise zwischen 3 mm und 8 mm, aufweisen.
Es hat sich gezeigt, daß derartige Werte (bei variierender Höhe
sollen die Werte Mittelwerte sein) besonders günstig sind. Es
wird ein guter Kompromiß erzielt zwischen Aufnahmefähigkeit der
Rinnen einerseits und Höhe der Grillvorrichtung insgesamt ande
rerseits.
Ferner ist es bevorzugt, wenn die Grillvorrichtung als massives
Teil aus einem wärmeleitenden, hitzebeständigen Material ausge
bildet ist.
Beispielsweise eignen sich als Material für die Grillvorrich
tung Aluminiumlegierungen, wie sie auch von Bratpfannen her be
kannt sind. Vorzugsweise ist die Grillvorrichtung einstückig
ausgebildet, beispielsweise durch einen Gußvorgang. Ferner kann
die Grillvorrichtung zumindest an der Oberseite mit einer Anti
haftbeschichtung versehen sein, wie sie an sich bekannt ist.
Gemäß einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die
Grillvorrichtung einen hochstehenden Rand auf.
Durch diese Maßnahme ist die erfindungsgemäße Grillvorrichtung
noch universeller einsetzbar.
Zum einen läßt sich auf einen hochstehenden Rand in an sich be
kannter Weise ein Deckel aufsetzen. Daher eignet sich die
Grillvorrichtung auch zum Dünsten. Ferner verhindert der hoch
stehende Rand für den Fall eines Überlaufens des Auffang
behälters bei großen Flüssigkeitsmengen, daß Flüssigkeit von
der Grillvorrichtung heruntertropft. Daher läßt sich die Grill
vorrichtung sicher auch auf Herdplatten, auf Holzkohlengrills
etc. verwenden.
Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn die Grillvorrichtung
einen Griff aufweist.
Durch einen solchen Griff läßt sich die Grillvorrichtung insge
samt leichter handhaben.
Besonders bevorzugt ist es dabei, wenn an dem hochstehenden
Rand ein Halter zum Festlegen eines abnehmbaren Griffes vorge
sehen ist.
Auf diese Weise läßt sich die Grillvorrichtung noch universel
ler verwenden. Beispielsweise auf einem Holzkohlengrill ist ein
Griff generell unerwünscht. Hingegen ist ein Griff zur schnel
len Handhabung auf herkömmlichen Kochplatten generell von Vor
zug.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die
Grillvorrichtung eine Mehrzahl von Auflagenasen auf, die vor
zugsweise innerhalb des hochstehenden Randes vorgesehen sind,
zum Abstützen einer Haube.
Die Auflagenasen dienen dabei vorzugsweise zum Abstützen einer
Glashaube, wie sie als Teil der oben diskutierten Abdeckhaube
(DE 35 05 630 C1) bekannt ist.
Besonders bevorzugt ist es, wenn die Auflagenasen so angeordnet
sind, daß zwischen dem äußeren Rand der Glashaube und dem inne
ren Rand der Grillvorrichtung ein Luftspalt verbleibt. Da Brat
dämpfe über die Öffnung der Glashaube abziehen, kann über den
Luftspalt Frischluft "angesaugt" werden, so daß das Bratgut
nicht im eigenen Dampf schmort sondern kroß angebraten werden
kann. Die Glashaube verhindert das Auftreten von Fettspritzern.
Sofern die Grillvorrichtung ohne hochstehenden Rand ausgebildet
ist, ist sie vorzugsweise im wesentlichen flach ausgebildet und
weist vorzugsweise keine Henkel, Griffe oder ähnliches auf.
Dabei ist es bevorzugt, wenn die Grillvorrichtung eine Höhe im
Bereich zwischen 3 mm und 15 mm, vorzugsweise zwischen 5 mm und
12 mm, aufweist. Sofern ein hochstehender Rand vorhanden ist,
gilt dieser bevorzugte Höhenbereich für den Boden der Grillvor
richtung.
Es hat sich gezeigt, daß eine solche Höhe insgesamt einen guten
Kompromiß zwischen gutem Wärmetransport hin zum Bratgut und gu
tem Flüssigkeitstransport weg vom Bratgut darstellt.
Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der nachstehen
den Figurenbeschreibung.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachste
hend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils an
gegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen
oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der
vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung darge
stellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher er
läutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer Grillvorrichtung
gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung in der Drauf
sicht;
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II von
Fig. 1;
Fig. 3 ein Teil III von Fig. 1;
Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Linie IV-IV in
Fig. 3;
Fig. 5 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht einer alternativen
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Grillvor
richtung;
Fig. 6
bis 8 schematische Draufsichten auf alternative Ausfüh
rungsformen von erfindungsgemäßen Grillvorrichtun
gen;
Fig. 9 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform einer
Grillvorrichtung gemäß dem ersten Aspekt der Erfin
dung;
Fig. 10 eine Schnittansicht entlang der Linie X-X von
Fig. 9;
Fig. 10a eine der Fig. 10 ähnliche Schnittansicht einer al
ternativen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Grillvorrichtung mit Abflußlöchern;
Fig. 11 eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform
einer Grillvorrichtung gemäß dem ersten Aspekt der
Erfindung;
Fig. 12 eine der Fig. 11 ähnliche Ansicht einer weiteren
Ausführungsform einer Grillvorrichtung gemäß dem er
sten Aspekt der Erfindung;
Fig. 13 eine der Fig. 11 ähnliche Schnittansicht einer wei
teren Ausführungsform einer Grillvorrichtung gemäß
dem ersten Aspekt der Erfindung;
Fig. 14 eine der Fig. 11 ähnliche Schnittansicht einer wei
teren Ausführungsform einer Grillvorrichtung gemäß
dem ersten Aspekt der Erfindung;
Fig. 15 eine Draufsicht auf die Ausführungsform der Fig. 14;
Fig. 16 einen abnehmbaren Griff zur Verwendung mit der Aus
führungsform der Fig. 14;
Fig. 17 eine Ansicht der Ausführungsform der Fig. 14 in Ver
bindung mit einem Deckel; und
Fig. 18 eine Ansicht der Ausführungsform der Fig. 14 in Ver
bindung mit einer Glashaube.
Eine erste Ausführungsform der Grillvorrichtung gemäß dem zwei
ten Aspekt der Erfindung ist in den Fig. 1 bis 4 generell mit
10 bezeichnet. Die Grillvorrichtung 10 ist insbesondere zur
Verwendung in Kombination mit einem Koch- oder Bratgerät, wie
einer Bratpfanne, geeignet.
Die Grillvorrichtung 10 hat generell die Form einer Kreisschei
be und weist eine plane Unterseite 12 und eine Oberseite 14
auf.
An der Oberseite 14 ist eine Mehrzahl von parallel zueinander
verlaufenden Erhebungen 16 in Form von Rippen vorgesehen, zwi
schen denen entsprechend Vertiefungen 18 in Form von Rinnen
ausgebildet sind.
Der Verlauf der Rippen 16 bzw. Rinnen 18 definiert eine Längs
achse 20, die durch den Mittelpunkt der kreisscheibenförmigen
Grillvorrichtung 10 verläuft.
Im Bereich des Randes der Grillvorrichtung 10, und zwar dort,
wo eine quer zu der Längsachse 20 verlaufende Querachse 22 den
Rand schneidet, ist jeweils ein kreissegmentförmiges Teil weg
gelassen, so daß sich in diesen Bereichen jeweils eine Ab
flachung 24 findet.
Die Kreisfläche der Unterseite 12 ist etwas kleiner als die
Kreisfläche der Oberseite 14, und ein Rand 26 geht abgeschrägt
von der Unterseite 12 in die Oberseite 14 über. Die Unterseite
12 ist folglich an die generell wannenförmige Ausgestaltung des
Bodens von Bratgeräten, wie Bratpfannen, angepaßt.
Aufgrund der Abschrägung erscheint der Rand 26 der Grillvor
richtung 10 in der Draufsicht der Fig. 1 wellenförmig, was dar
an liegt, daß die Rippen 16 und Rinnen 18 schräg angeschnitten
sind. Auf diese Weise kann die Grillvorrichtung 10 auch in
Bratgeräte eingesetzt werden, deren Innendurchmesser etwa
gleich dem Außendurchmesser der Grillvorrichtung 10 ist. Der
abgeschrägte bzw. rund verlaufende Rand 26 an der Unterseite 12
paßt sich dabei an die typische Bodenform des Bratgerätes an.
Aufgrund der Abflachungen 24 kann die Grillvorrichtung 10 an
schließend auch wieder vergleichsweise einfach aus dem Brat
gerät entnommen werden.
Die Rippen 16 und Rinnen 18 bilden, wie es schematisch in
Fig. 4 gezeigt ist, im Schnitt einen Wellenverlauf, der bei
spielsweise etwa den Verlauf einer Sinusfunktion besitzen kann,
wie es schematisch in Fig. 4 gezeigt ist. Natürlich kann die
Oberseite der Rippen 16 auch abgeflacht sein. Die Rippen 16 und
die Rinnen 18 können auch eckig ausgebildet sein, so daß sich
in einer der Fig. 4 ähnlichen Ansicht eine Dreieckfunktion,
eine Sägezahnfunktion, eine Rechteckfunktion, eine Trapezfunk
tion etc. ergeben würde.
Die Rinnen 18 sind, wie es am besten in Fig. 2 zu sehen ist,
gegenüber der Unterseite 12 geneigt, so daß die Rinnen 18 mit
der Unterseite 12 jeweils einen Winkel von etwa 1° einschlie
ßen. Hierdurch ergibt sich, daß die Rinnen 18 zu einem Rand hin
eine größere Höhe 28 gegenüber der Unterseite 12 aufweisen als
im Bereich des gegenüberliegenden Randabschnittes. Dort ist die
Höhe in Fig. 2 bei 30 gezeigt.
Die Grillvorrichtung 10 ist aus einem Aluminiumgußmaterial ein
stückig ausgebildet und ist in an sich bekannter Weise an ihrer
Oberfläche mit einer Antihaftbeschichtung versehen.
Im Gebrauch wird zunächst das Bratgerät, also in der Regel eine
Bratpfanne, auf einer Kochstelle erhitzt. Anschließend wird
Fett in die Bratpfanne gegeben. Daraufhin wird die Grillvor
richtung 10 auf den Boden des Bratgerätes aufgesetzt. Der Pegel
des Fettes befindet sich dabei unterhalb der Oberseite 14.
Aufgrund der planen Unterseite 12 ergibt sich eine gute Wärme
übertragung von dem Boden des Bratgerätes zur Oberseite 14 der
Grillvorrichtung. Das Material der Grillvorrichtung 10 ist be
sonders gut wärmeleitend und hitzebeständig.
Das in die Bratpfanne gegebene Fett unterstützt die Wärmeüber
tragung vom Boden der Bratpfanne auf die Grillvorrichtung 10,
insbesondere dann, wenn der Boden der Bratpfanne nicht ganz
eben ist.
Sobald die Grillvorrichtung 10 insbesondere an ihrer Oberseite
14 hinreichend erwähnt ist, kann ein Bratgut bzw. Grillgut auf
die Grillvorrichtung 10 aufgelegt werden. Durch den Kontakt mit
den Rippen 16 und durch Übertragung von Strahlungswärme aus den
Rinnen 18 wird das Bratgut gegart. Hierbei aus dem Bratgut aus
tretende Flüssigkeit wird in den Rinnen 18 aufgefangen und
fließt, unterstützt durch die Neigung der Rinnen 18 und Gravi
tätskraftkomponenten, zum Rand 26 der Grillvorrichtung 10 hin.
Im Bereich des Randes 26 fließt die Flüssigkeit von der Grill
vorrichtung 10 auf den Boden des Bratgerätes ab.
Aufgrund des Abflusses der Flüssigkeit kann gewährleistet wer
den, daß sogar bei einem großen Flüssigkeitsanfall aus dem
Bratgut die Unterseite des Bratgutes "trocken" bleibt, das
Bratgut also nicht im eigenen Saft zu schmoren beginnt. Hier
durch wird eine dem Grillen vergleichbare Art der Garung des
Brat- bzw. Grillgutes erzielt. Ferner kommt das Bratgut nicht
mit dem Fett aus dem Bratgerät in Berührung, so daß es seinen
Eigengeschmack behält. Es versteht sich, daß das Fett in der
Bratpfanne daher keine hohe geschmackliche Qualität haben muß,
aber ohne Rauchentwicklung möglichst stark erhitzbar sein soll
te.
Selbst dann, wenn die Grillvorrichtung 10 in ein Bratgerät mit
dem gleichen Innendurchmesser wie der Außendurchmesser der
Grillvorrichtung 10 eingesetzt sein sollte, kann die Flüssig
keit aus den Rinnen 18 abfließen, da der Rand 26 aufgrund sei
ner Welligkeit im Bereich der Rinnen 18 nicht bündig am Innen
rand des Bratgerätes anliegt.
Die Neigung der Rinnen 18 beträgt, wie genannt, 1°, kann jedoch
auch etwas weniger betragen oder größer sein. Vorzugsweise ist
die Neigung der Rinnen 0,5° bis 10°, vorzugsweise 0,5° bis 2°,
gegenüber der Ebene der Unterseite 12. Die Tiefe der Rinnen 18
ist über ihre Länge durchgehend etwa konstant. Folglich ist die
Oberseite 14 der Grillvorrichtung 10 insgesamt geneigt, da auch
die Rippen 16 mit der entsprechenden Neigung zu einer Randseite
hin abfallen. Die Rippen 16 weisen gegenüber den Rinnen 18 eine
Höhe im Bereich von 5 mm auf, können jedoch generell im Bereich
zwischen 2 mm und 12 mm, vorzugsweise zwischen 3 mm und 8 mm,
liegen.
In Fig. 5 ist eine alternative Ausführungsform einer Grillvor
richtung gezeigt, deren Oberseite 14 identisch ausgebildet ist
wie die Oberseite 14 der Grillvorrichtung 10 der Fig. 1 bis 4.
Die Grillvorrichtung der Fig. 5 ist nicht aus einem massiven
Gußteil hergestellt sondern beispielsweise aus einem Edelstahl-
oder Aluminiumblech, das in die Form der Oberseite 18 gebogen
wurde. Folglich ist auch die Unterseite 40 dieser Grillvorrich
tung entsprechend gebogen.
Eine solche Grillvorrichtung ist kostengünstiger herzustellen,
weist jedoch beispielsweise auf Herdplatten nicht die gleich
guten Wärmeübertragungseigenschaften auf wie die Grillvorrich
tung 10, deren Unterseite 12 plan ist. Diese alternative Grill
vorrichtung entspricht nicht dem zweiten Aspekt der Erfindung
sondern ist insbesondere in Verbindung mit dem ersten Aspekt
der Erfindung einsetzbar, wie er nachstehend beschrieben ist.
Beispielsweise läßt sich auf diese Weise eine Grillschale gemäß
dem zweiten Aspekt der Erfindung herstellen.
In den Fig. 6 bis 8 sind alternative Ausführungsformen von
Grillvorrichtungen jeweils in schematischer Draufsicht gezeigt.
In Fig. 6 ist eine Grillvorrichtung gezeigt, die vom Mittel
punkt der Kreisscheibe ausgehende radiale Rinnen 46 aufweist.
Die Grillvorrichtung der Fig. 7 ist in vier Sektoren unter
teilt. In jedem Sektor verlaufen Rinnen 48 etwa parallel zu
einer Sektorhalbierenden. Insgesamt ergibt sich in der Drauf
sicht eine kreuzartige Ausgestaltung.
In Fig. 8 ist in der Draufsicht eine Grillvorrichtung mit wel
lenförmigen Rinnen 50 gezeigt.
Die Grillvorrichtungen der Fig. 1 bis 8 können jeweils mit ebe
nen Rinnen oder mit geneigten Rinnen ausgestaltet sein. Es ver
steht sich, daß die Rinnen 46, 48 der Fig. 6 und 7 zum Rand hin
vorzugsweise abfallend ausgebildet sind. Es ist jedoch auch
eine Neigung zum Rand hin aufsteigend möglich. In diesem Fall
müßte etwa in der Mitte der jeweiligen Grillvorrichtung ein
Auffangbehälter und/oder ein Abflußloch zur Unterseite der
Grillvorrichtung hin vorgesehen sein.
In den Fig. 9 und 10 ist eine Ausführungsform einer Grillvor
richtung 60 gemäß dem ersten und dem zweiten Aspekt der Erfin
dung gezeigt.
Es ist zu erkennen, daß die Grillvorrichtung 60 ebenfalls eine
plane Unterseite 12 und an der Oberseite 14 vorgesehene, sich
von einem Rand zum anderen hin erstreckende Rinnen 18 und Rip
pen 16 aufweist.
Im Unterschied zu der Grillvorrichtung 10 der Fig. 1 bis 4 ist
ein sichelförmiger Auffangbehälter 62 in der Oberfläche 14 vor
gesehen, in den die Rinnen 18 münden. Der Auffangbehälter 62
ist am Rand der Grillvorrichtung 60 vorgesehen und ist im Quer
schnitt muldenförmig ausgebildet.
Aus dem Bratgut austretende Flüssigkeit läuft zunächst in die
Rinnen 18 und fließt dort, mit Unterstützung der Neigung der
Rinnen 18 in den Auffangbehälter 62. Folglich kann verhindert
werden, daß aus dem Bratgut austretende Flüssigkeit auf den Bo
den des Bratgerätes gelangt, in das die Grillvorrichtung 60
eingesetzt ist. Hierdurch können Fettspritzer verhindert wer
den, sofern während des Grillvorganges Fett in das Bratgerät
gegeben worden ist. Bei einem trockenen Bratgerätboden ist es
nach dem Grillvorgang möglich, die Grillvorrichtung 60 insge
samt mit darauf liegendem Brat- bzw. Grillgut aus dem Bratgerät
zu entnehmen und so zu servieren.
In Fig. 10a ist eine alternative Ausführungsform einer Grill
vorrichtung gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung gezeigt, die
generell ähnlich aufgebaut ist wie die Grillvorrichtung 10 der
Fig. 1 bis 4.
Im Unterschied zu dieser weist die in Fig. 10a gezeigte Grill
vorrichtung eine Mehrzahl von Abflußlöchern auf, die sich von
den Rinnen 18 bis zur Unterseite 12 hin erstrecken. In den Rin
nen 18 anfallende Flüssigkeit muß folglich nicht bis zum Rand
der Grillvorrichtung hin abfließen, sondern kann direkt über
die Abflußlöcher 66 abgeführt werden.
Es versteht sich, daß bei dieser Ausführungsform ein Auffang
behälter nicht notwendig ist. Ferner versteht sich, daß bei
einer eher punktsymmetrischen Anordnung der Rinnen, wie die
Rinnen 46, 48 der Fig. 6 und 7, ein einzelnes zentrales Abfluß
loch in der Mitte der entsprechenden Grillvorrichtung vorge
sehen sein kann.
Die Fig. 11 bis 13 zeigen jeweils im Längsschnitt unterschied
liche Ausführungsformen von Grillvorrichtungen gemäß dem ersten
und dem zweiten Aspekt der Erfindung, wobei die Grillvorrich
tungen jeweils einen hochstehenden Rand aufweisen. Durch den
hochstehenden Rand ergibt sich generell die Ausgestaltung einer
Bratpfanne, wenn auch nicht notwendigerweise ein Griff vorhan
den ist.
Die in Fig. 11 gezeigte Grillvorrichtung in Form einer Brat
pfanne ist insgesamt mit 70 bezeichnet und wird nachstehend
Bratpfanne genannt.
Die Bratpfanne 70 weist eine Unterseite 72 zur Auflage auf
einer Kochstelle, einen Boden 74 zur Auflage des Bratgutes und
einen umlaufenden, hochstehenden Rand 76 auf. Material und/oder
Beschichtung können ähnlich sein wie bei der Grillvorrichtung
10.
Ferner ist die Bratpfanne 70 vorzugsweise mit einem Griff
und/oder einem oder zwei Henkeln versehen (nicht dargestellt).
An dem Boden 74 ist benachbart zu dem hochstehenden Rand 76 ein
Auffangbehälter 78 in Form einer kreisförmig umlaufenden Rinne
ausgebildet.
Radial innerhalb des Auffangbehälters 78 ist eine Oberseite 80
des Bodens 74 mit einer Mehrzahl von Längsrinnen 82 vorgesehen,
von denen in Fig. 11 eine im Schnitt dargestellt ist. In der
Draufsicht hat die Oberseite 80 eine vergleichbare Form wie die
Oberseite 14 der Grillvorrichtung 10 der Fig. 1 bis 4. Es ver
steht sich daher, daß die etwa parallel verlaufenden Rinnen 82
unterbrochen sind durch entsprechende Rippen 84.
Im Unterschied zu den Rinnen 18 der Grillvorrichtung 10 sind
die Rinnen 82 jeweils etwa von ihrer Mitte 88 ausgehend zu den
beiden gegenüberliegenden Rändern hin in entgegengesetzte Rich
tungen gegenüber der Unterseite 72 geneigt. Mit anderen Worten
ist der höchste Punkt der Rinne 82 in der Mitte bzw. Mitten
achse 88 der Bratpfanne 70. Die Rippen 84 hingegen sind an
ihrer Oberseite parallel mit der Unterseite 72 der Bratpfanne
70 ausgerichtet. Folglich nimmt die Tiefe der Rinnen 82 zum
Rand, also zum Auffangbehälter 78 hin, zu.
Der Neigungswinkel 86 der Rinnen 82 beträgt bei dieser Ausfüh
rungsform etwa 2°.
Es handelt sich bei der Bratpfanne 70 folglich um eine "Grill
pfanne", mit der ein auf die Oberseite 80 aufgelegtes Brat-
bzw. Grillgut an seiner Unterseite weitgehend trocken erwärmt
werden kann, da aus dem Bratgut austretende Flüssigkeit über
die Rinnen 82 in den Auffangbehälter 78 abfließt.
Eine abgewandelte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Grillvorrichtung in Form einer Bratpfanne 70' ist in Fig. 12
gezeigt.
Im Unterschied zu der Bratpfanne 70 der Fig. 11 sind die paral
lelen Rinnen 82' von einem Rand der Oberseite 80' zum anderen
hin durchgehend mit demselben Neigungswinkel 86' geneigt, der
bei dieser Ausführungsform 1° beträgt. Man erkennt, daß die im
Inneren des Auffangbehälters 78' ausgestaltete Oberseite 80'
der Bratpfanne 70' im wesentlichen identisch ist zu der Ober
seite 14 der Grillvorrichtung 10 der Fig. 1 bis 4.
Eine weitere Abwandlung einer erfindungsgemäßen Grillvorrich
tung in Form einer Bratpfanne 70" ist in Fig. 13 gezeigt. Die
dort gezeigte Bratpfanne 70" ist generell identisch aufgebaut
wie die Bratpfanne 70 der Fig. 11. Einzig sind die Rippen 84"
nicht parallel zu der Unterseite 72 ausgerichtet, sondern par
allel zur Neigung der Rinnen 82". Folglich ist die Oberseite
80" bei dieser Ausführungsform nicht eben sondern weist im Be
reich der Querachse (nicht dargestellt), die durch den Mittel
punkt 88 senkrecht zur Blattoberfläche der Fig. 13 verläuft,
eine Art First auf. In diesem Zusammenhang ist ergänzend zu er
wähnen, daß die Oberseite 80' der Fig. 12 zu einer Seite hin,
ähnlich wie ein Schrägdach, geneigt ist, da die Rippen 84' par
allel ausgerichtet sind mit den Rinnen 82'. Alternativ könnten
auch bei der Ausführungsform der Fig. 12 die Rippen 84' paral
lel zur Unterseite 72 ausgerichtet sein, wodurch die Tiefe der
Rinnen 82' in Fließrichtung der Flüssigkeit zunehmen würde.
Es versteht sich, daß auch flache Grillvorrichtungen, wie die
Grillvorrichtungen 10 und 60 der Fig. 1 bis 10, mit identischen
oder ähnlichen Oberseiten ausgestattet sein könnten, wie die
Bratpfannen 70, 70' oder 70" der Fig. 11 bis 13.
Eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Grillvor
richtung gemäß dem ersten und zweiten Aspekt der vorliegenden
Erfindung in Form einer Bratpfanne 90 ist in den Fig. 14 und 15
gezeigt.
Die Bratpfanne 90 weist eine plane Unterseite 12 und eine Ober
seite 14' sowie einen hochstehenden Rand 92 auf.
Im Unterschied zu den hochstehenden Rändern 76 der Bratpfannen
70 der Fig. 11 bis 13 ist der hochstehende Rand nicht annähernd
senkrecht ausgebildet sondern verläuft ausgehend von der Unter
seite 12 wannenförmig zur Oberkante des hochstehenden Randes
92.
Die Oberseite 14' der Bratpfanne 90 ist mit parallelen Rippen
16' und Rinnen 18' versehen. Die Tiefe der Rinnen 18' ist über
deren Längserstreckung konstant. Die Rinnen 18' sind ferner
durchgehend zu einer Seite hin geneigt. Folglich ist auch die
Oberseite 14' der Bratpfanne 90 insgesamt geneigt.
Die Rinnen 18' münden in einen sichelförmigen Auffangbehälter
62, der sich innerhalb des hochstehenden Randes 92 annähernd
über 180° erstreckt.
Innerhalb des hochstehenden Randes 92 sind ferner drei gleich
mäßig um den Umfang der Bratpfanne 90 verteilt angeordnete Auf
lagenasen 94 vorgesehen. Die Auflagenasen 94 erstrecken sich
jeweils von dem hochstehenden Rand 92 ein Stück weit nach in
nen. Zwei der Auflagenasen 94 sind im Bereich des Auffang
behälters 62 vorgesehen.
An der Außenseite des hochstehenden Randes 92 sind zwei um 180°
versetzte Griffhalter 96 vorgesehen. Die Griffhalter 96 liegen
jeweils etwa im Bereich der Enden des Auffangbehälters 62. Je
der Griffhalter 96 weist ein längliches Loch 97 auf.
Im zentralen Bereich des Auffangbehälters 62 ist der hoch
stehende Rand 92 mit einer nach außen vorstehenden Ausbuchtung
98 versehen. Die Ausbuchtung dient, wie nachstehend noch erläu
tert werden wird, zum einen zur Aufnahme eines Griffs einer
Glashaube. Andererseits läßt sich aufgrund der Ausbuchtung 98
Flüssigkeit gezielt und tropffrei aus dem Auffangbehälter 62
ausgießen.
In Fig. 16 ist in schematischer Form ein Griff 99 gezeigt, der
in das Loch 97 eingesetzt werden kann, um die Bratpfanne 90
insgesamt leicht handhaben zu können. Die Löcher 97 können dar
über hinaus zum Aufhängen der Bratpfanne 90 dienen.
Der Innendurchmesser des hochstehenden Randes 92 im Bereich
seiner oberen Kante entspricht einem Standarddurchmesser von
Töpfen, Bratpfannen etc.
Daher läßt sich auf die obere Kante des hochstehenden Randes 92
ein Deckel 100 aufsetzen, wie es in Fig. 17 gezeigt ist. Der in
Fig. 17 gezeigte Deckel 100 ist ein Glasdeckel mit einem Dec
kelgriff 102.
Die in Fig. 17 gezeigte Bratpfanne 90' ist gegenüber der Brat
pfanne 90 der Fig. 14 und 15 insofern abgewandelt, als keine
Ausbuchtung 98 vorgesehen ist. Insofern ist der hochstehende
Rand in Fig. 17 generell mit 92' bezeichnet. Es versteht sich
jedoch, daß auch auf die Bratpfanne 90 der Fig. 14 und 15 ein
Deckel wie der Deckel 100 aufsetzbar ist, auch wenn in diesem
Fall eine Öffnung über die Ausbuchtung 98 verbleibt.
In Fig. 18 ist der Fall gezeigt, daß in die Bratpfanne 90 der
Fig. 14 und 15 eine Glashaube 104 eingesetzt ist. Die Glashaube
104 weist ein konisch zulaufendes Glasteil 105 mit einer oberen
Öffnung 107 sowie einen außenseitig an das Glasteil 105 ange
brachten Haubengriff 106 auf. Der Haubengriff 106 umgreift an
einem Ende die Öffnung 107 und am anderen Ende einen unteren
Rand des Glasteils 105.
Der Durchmesser des unteren Randes des Glasteils 105 ist so be
messen, daß die Haube 104 insgesamt innerhalb des hochstehenden
Randes 92 auf die Auflagenasen 94 aufsetzbar ist. Der untere
Teil des Haubengriffes 106 wird dabei in der Ausbuchtung 98
aufgenommen.
Wie es Fig. 18 zu entnehmen ist, stößt der Außendurchmesser des
Glasteils 105 nicht an der Innenseite des hochstehenden Randes
92 an. Daher verbleibt zwischen der Innenseite des hochstehen
den Randes 92 und der Außenkante des Glasteils 105 ein Luft
spalt, über den ein Luftaustausch möglich ist.
Die Bratpfanne 90 ist besonders universell verwendbar. Zum ei
nen läßt sie sich aufgrund der planen Unterseite auf beliebigen
Kochstellen wie auf den Rosten von Holzkohlen- oder Gasgrills
verwenden. Zum anderen ist es aufgrund der wannenförmigen Aus
gestaltung des hochstehenden Randes 92 möglich, die Bratpfanne
90 als Grillvorrichtung in eine andere Bratpfanne oder einen
Kochtopf einzusetzen. Diese Art der Verwendung ist in bezug auf
die Ausführungsform der Fig. 1 bis 4 im Detail beschrieben.
Aufgrund der Ausgestaltung der Oberseite 14' fließt aus einem
Bratgut austretende Flüssigkeit in den Rinnen 18' in den Auf
fangbehälter 62. Das Bratgut kann daher an der Unterseite troc
ken gegart werden. Sofern ein Dünsten gewünscht ist, kann auf
den hochstehenden Rand 92, 92' ein Deckel 100 aufgesetzt wer
den. Sofern es lediglich erwünscht ist, Fettspritzer zu vermei
den, jedoch ein Dünsten der Oberseite des Bratgutes zu vermei
den, kann eine Haube 104 auf die Auflagenasen 94 aufgesetzt
werden. Bei dieser Art der Verwendung werden Fettspritzer mit
tels des Glasteils 105 abgefangen und gelangen nicht auf die
Kochstelle. Aufgrund der Öffnung 107 kann entstehender Brat
dampf entweichen. Aufgrund des Luftspaltes zwischen dem hoch
stehenden Rand 92 und dem Glasteil 105 kann Frischluft ange
saugt werden, so daß eine Art "Kaminwirkung" entsteht. Folglich
wird zu jeder Zeit verhindert, daß innerhalb der Haube 104 ein
Dampfstau auftritt, durch den die Oberseite des Bratgutes ange
dünstet werden könnte.
Bei einer Verwendung auf einer Herdplatte läßt sich die Brat
pfanne 90 mittels des abnehmbaren Griffes 99 leicht handhaben.
Sofern die Bratpfanne 90 auf einem Holzkohlen- oder Gasgrill
verwendet wird, wird der Griff 99 vorzugsweise abgenommen, da
er sich durch die Strahlungswärme genauso stark erwärmen würde
wie die Bratpfanne 90 selbst. Zum Abnehmen der Bratpfanne 90
von dem Rost des Holzkohlengrills kann der Griff 99 anschlie
ßend wieder angesetzt werden.
Sofern sich in dem Auffangbehälter 62 Flüssigkeit während eines
Brat- bzw. Grillvorganges gesammelt hat, kann diese mittels der
Ausbuchtung 98 leicht ausgegossen werden. Aufgrund der Einstüc
kigkeit der Bratpfanne 90 (abgesehen von dem optionalen Griff
99) ist eine vergleichsweise günstige Herstellung möglich. Da
keine Hinterschneidungen oder ähnliches vorhanden sind, kann
eine Gußform besonders einfach aufgebaut werden. Ferner läßt
sich die erfindungsgemäße Grillvorrichtung, die bei einigen
Ausführungsformen auch Bratpfanne genannt wird, besonders
leicht reinigen.
Claims (25)
1. Grillvorrichtung (10; 60; 70; 90) für ein Kochgerät, mit
einer Unterseite (12; 72) und einer Oberseite (14; 80),
auf die ein Bratgut auflegbar ist, wobei die Oberseite
(14; 80) eine Mehrzahl von Erhebungen (16; 84), auf die
das Bratgut auflegbar ist, und eine Mehrzahl von Vertie
fungen (18; 82) aufweist, in denen Flüssigkeit aufnehmbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens einige der Vertiefungen (18; 82) als gegen
über der Unterseite (12; 72) geneigte Rinnen ausgebildet
sind und daß an der Oberseite ferner eine als Auffang
behälter dienende Quervertiefung vorgesehen ist, in die
die Rinnen (18; 82) münden.
2. Grillvorrichtung (10; 60; 70; 90) für ein Kochgerät, ins
besondere nach Anspruch 1, wobei die Grillvorrichtung (10;
60; 70; 90) eine Unterseite (12; 72) und eine Oberseite
(14; 80) aufweist, auf die ein Bratgut auflegbar ist, und
wobei die Oberseite (14; 80) eine Mehrzahl von Erhebungen
(16; 84), auf die das Bratgut auflegbar ist, und eine
Mehrzahl von Vertiefungen (18; 46; 48; 50; 82) aufweist,
in denen Flüssigkeit aufnehmbar ist, dadurch gekennzeich
net, daß die Unterseite (12; 72) der Grillvorrichtung (10;
60; 70; 90) im wesentlichen plan ausgebildet ist.
3. Grillvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberseite (14) so ausgebildet ist, daß Flüssigkeit
von der Oberseite (14) in das Kochgerät abfließen kann.
4. Grillvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Grillvorrichtung (10') wenigstens ein Abflußloch
(66) aufweist, das von der Oberseite (14) zur Unterseite
(12) verläuft.
5. Grillvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Grillvorrichtung (10) am Rand wenigstens
eine Abflachung (24) aufweist.
6. Grillvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Oberseite (14; 80) eine Mehrzahl
von nebeneinander verlaufenden Rinnen (18; 46; 48; 50; 82)
aufweist.
7. Grillvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rinnen (18; 50; 82) von Rand zu Rand wenigstens
annähernd parallel verlaufen.
8. Grillvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rinnen (18; 50; 82') jeweils zu einem Rand hin
gegenüber der Unterseite (12; 72) abfallend geneigt sind.
9. Grillvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rinnen (82; 82") jeweils etwa von ihrer Mitte
(88) ausgehend zu den beiden Rändern hin in entgegen
gesetzte Richtungen gegenüber der Unterseite (72) geneigt
sind.
10. Grillvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rinnen (46) etwa vom Mittelpunkt der Grillvorrich
tung ausgehend radial zum Rand hin verlaufen.
11. Grillvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rinnen (46) jeweils etwa vom Mittelpunkt der
Grillvorrichtung ausgehend zum Rand hin gegenüber der Un
terseite geneigt sind.
12. Grillvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberseite generell in eine Mehrzahl von Sektoren
aufgeteilt ist und daß die Rinnen (48) in ihrem jeweiligen
Sektor etwa parallel zu einer Sektorhalbierenden verlau
fen.
13. Grillvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rinnen (48) jeweils etwa von ihrer Grenze zu einem
benachbarten Sektor ausgehend zum Rand hin gegenüber der
Unterseite geneigt sind.
14. Grillvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rinnen (50) generell wellenförmig verlaufen.
15. Grillvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Neigung der Rinnen 0,5° bis 10°,
vorzugsweise 0,5° bis 2°, beträgt.
16. Grillvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rinnentiefe über die Länge der
Rinnen (18; 82) in Abflußrichtung der Flüssigkeit konstant
ist.
17. Grillvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Quervertiefung (62; 78) am Rand
der Grillvorrichtung (60; 90) angeordnet ist.
18. Grillvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Grillvorrichtung (10; 60; 70; 90)
in der Draufsicht im wesentlichen kreisförmig ist.
19. Grillvorrichtung nach Anspruch 17 und 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Quervertiefung (62) in der Draufsicht im
wesentlichen sichelförmig ist.
20. Grillvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Erhebungen (16; 84) gegenüber den
Vertiefungen (18; 82) eine Höhe im Bereich zwischen 2 und
12 mm, vorzugsweise zwischen 3 und 8 mm, aufweisen.
21. Grillvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Grillvorrichtung (10; 60; 70; 90)
als massives Teil aus einem wärmeleitenden, hitzebeständi
gen Material ausgebildet ist.
22. Grillvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-21, gekenn
zeichnet durch einen hochstehenden Rand (76; 92).
23. Grillvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-22, gekenn
zeichnet durch einen Griff (99).
24. Grillvorrichtung nach Anspruch 22 und 23, dadurch gekenn
zeichnet, daß an dem hochstehenden Rand (92) ein Halter
(96) zum Festlegen eines abnehmbaren Griffes (99) vorge
sehen ist.
25. Grillvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-24, gekenn
zeichnet durch eine Mehrzahl von Auflagenasen (94), die
vorzugsweise innerhalb des hochstehenden Randes (92) zum
Abstützen einer Haube (104) vorgesehen sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10007283A DE10007283A1 (de) | 1999-12-18 | 2000-02-17 | Grillvorrichtung für ein Kochgerät |
| US09/738,762 US20010023641A1 (en) | 1999-12-18 | 2000-12-18 | Grilling device for a cooking appliance |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29922255U DE29922255U1 (de) | 1999-12-18 | 1999-12-18 | Einsatz für ein Bratgerät, insbesondere für eine Bratpfanne |
| DE10007283A DE10007283A1 (de) | 1999-12-18 | 2000-02-17 | Grillvorrichtung für ein Kochgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10007283A1 true DE10007283A1 (de) | 2001-06-21 |
Family
ID=8083162
Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE29922255U Expired - Lifetime DE29922255U1 (de) | 1999-12-18 | 1999-12-18 | Einsatz für ein Bratgerät, insbesondere für eine Bratpfanne |
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Family Applications Before (1)
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|---|---|---|---|
| DE29922255U Expired - Lifetime DE29922255U1 (de) | 1999-12-18 | 1999-12-18 | Einsatz für ein Bratgerät, insbesondere für eine Bratpfanne |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009022411A1 (de) | 2009-05-22 | 2010-11-25 | Daniel Janocha | Brataufsatz mit trapezförmigen Rillen |
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| DE102011010812A1 (de) * | 2011-02-09 | 2012-08-09 | Compagnie de la Fecht et du Goût SAS (CFG) | Grillpfanne oder Grillplatte |
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1999
- 1999-12-18 DE DE29922255U patent/DE29922255U1/de not_active Expired - Lifetime
-
2000
- 2000-02-17 DE DE10007283A patent/DE10007283A1/de not_active Withdrawn
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| EP2263504A2 (de) | 2009-05-22 | 2010-12-22 | Daniel Janocha | Brataufsatz mit Rillen zur Fettentsorgung |
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Also Published As
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| DE29922255U1 (de) | 2000-03-09 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |