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DE10007089A1 - Vorrichtung zur Handhabung von Zuschnitten, insbesondere Banderolen für Zigarettenpackungen - Google Patents

Vorrichtung zur Handhabung von Zuschnitten, insbesondere Banderolen für Zigarettenpackungen

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Publication number
DE10007089A1
DE10007089A1 DE10007089A DE10007089A DE10007089A1 DE 10007089 A1 DE10007089 A1 DE 10007089A1 DE 10007089 A DE10007089 A DE 10007089A DE 10007089 A DE10007089 A DE 10007089A DE 10007089 A1 DE10007089 A1 DE 10007089A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
blanks
conveyor
blank
collecting
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE10007089A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Focke
Juergen Roese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Focke and Co GmbH and Co KG
Original Assignee
Focke and Co GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Focke and Co GmbH and Co KG filed Critical Focke and Co GmbH and Co KG
Priority to DE10007089A priority Critical patent/DE10007089A1/de
Priority to DE50103271T priority patent/DE50103271D1/de
Priority to EP01100237A priority patent/EP1125843B1/de
Priority to US09/779,958 priority patent/US6592116B2/en
Priority to BRPI0100555-3A priority patent/BR0100555B1/pt
Priority to JP2001039687A priority patent/JP2001261005A/ja
Priority to CNB011046252A priority patent/CN1205089C/zh
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B43/00Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
    • B65B43/12Feeding flexible bags or carton blanks in flat or collapsed state; Feeding flat bags connected to form a series or chain
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    • B65B43/145Feeding carton blanks from piles or magazines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Vorrichtung zur Bevorratung und Übergabe von Zuschnitten, insbesondere Banderolen, an (Zigaretten-)Packungen (11), wobei ein Vorrat an Zuschnitten (10) in mindestens einem aufrechten Magazinschacht, nämlich Vorratsschacht (21) oder Übergabeschacht (50), gespeichert ist, dem die Zuschnitte (10) einzeln an der Unterseite entnommen werden. Zur Erhöhung der Kapazität ist mit Abstand von einer den Packungen (11) zugeordneten Übergabestation (19) eine Beladestation (17) mit einer Vorratseinheit (20) für Zuschnitte (10) angeordnet, und zwar in einem störungsfreien, leicht erreichbaren Bereich der Verpackungsmaschine.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Handhabung von Zu­ schnitten, insbesondere von Banderolen für Zigarettenpackungen, nämlich zum Bevorraten und zum Zuführen derselben zu einem Ver­ arbeitungsaggregat oder zu einer Zigarettenpackung, mit einem im Wesentlichen aufrechten Schacht oder Magazin, in dem die Zu­ schnitte übereinander gestapelt sind und an dessen Unterseite die Zuschnitte einzeln durch ein Entnahmeorgan entnehmbar und abförderbar sind.
Die Handhabung von insbesondere kleinen, dünnwandigen Zuschnit­ ten, wie (Steuer-)Banderolen, Coupons etc. für (Zigaret­ ten-)Packungen ist in der Verpackungstechnik problematisch we­ gen der hohen Arbeitsgeschwindigkeit der Verpackungsmaschinen. Derartige Zuschnitte, insbesondere Banderolen, werden in der Praxis überwiegend außerhalb der Verpackungsmaschine vorberei­ tet, nämlich zugeschnitten und als Stapel in ein aufrechtes, schachtartiges Magazin eingegeben. Diesem werden die Zuschnitte an der Unterseite nacheinander entnommen und den Packungen zu­ geführt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Leistungsfähig­ keit einer Vorrichtung zum Bevorraten und Handhaben derartiger Zuschnitte zu vergrößern und auch die Sicherheit bei der Hand­ habung zu verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass der Schacht oder das Magazin (für die Zuschnitte) aus wenigstens zwei übereinander angeordneten Teilschächten besteht, nämlich aus einem unteren (kleineren) Sockelschacht und einem oberen Vorratsschacht, der nach Entlee­ rung vom Sockelschacht abnehmbar und nach Füllung mit Zuschnit­ ten (wieder) auf diesen aufsetzbar ist.
Nach Entleerung des Vorratsschachts verbleibt noch ein ausrei­ chender Bestand an Zuschnitten im vorzugsweise feststehend mon­ tierten Sockelschacht. Der abgenommene Vorratsschacht wird durch einen gefüllten, neuen Vorratsschacht ersetzt, so dass innerhalb kurzer Zeit wieder der volle Inhalt des Magazins zur Verfügung steht.
Eine weitere Besonderheit betrifft die Erhöhung der Kapazität des Zuschnittmagazins durch Anordnung mehrerer Teilschächte, nämlich Vorratsschächte, an einem Endlosförderer, insbesondere am Außenumfang eines drehbaren Karussells. Mit Zuschnitten ge­ füllte Schächte bzw. Vorratsschächte werden nacheinander zu einer Übergabestation gebracht bzw. in eine Position oberhalb eines Sockelschachts. Der betreffende Vorratsschacht wird mit dem Sockelschacht verbunden. Nach Entleerung wird das Karussell um einen Takt weitergedreht. Die Vorratsschächte können in ein­ facher Weise von dem Karussell abgenommen bzw. an dieses ange­ setzt werden.
Von besonderer Bedeutung ist auch die räumliche Positionierung des durch die Vorratsschächte gebildeten, großvolumigen Zu­ schnittmagazins mit Abstand von einer Verarbeitungsstation für die Zuschnitte. Das Zuschnittmagazin, insbesondere das mit Vor­ ratsschächten bestückte Karussell, ist an einer für die Be­ schickung günstigen, frei zugänglichen Position der Ver­ packungsmaschine untergebracht, insbesondere seitlich neben der Maschine. Die Zuschnitte werden von dieser Beladestation über einen längeren Förderweg, nämlich über einen Zuschnittförderer, in den Verarbeitungsbereich transportiert, insbesondere in den Bereich eines Trockenrevolvers zum Anbringen der Zuschnitte bzw. Banderolen an den Packungen.
Schließlich ist ein Entnahmeorgan, nämlich ein Schieber, wich­ tig, mit dem die einzelnen Zuschnitte im Bereich der Verarbei­ tungsstation einem Übergabeschacht entnommen werden.
Weitere Besonderheiten und Merkmale der Erfindung werden nach­ folgend anhand von Ausführungsbeispielen bzw. Einzelheiten der Vorrichtung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Verpackungsmaschine in stark vereinfachter Draufsicht,
Fig. 2 die Vorrichtung zum Handhaben von Zuschnitten in Seitenansicht, teilweise geschnitten,
Fig. 3 eine Einzelheit der Vorrichtung gemäß Fig. 2, näm­ lich ein (Magazin-)Karussell in Draufsicht,
Fig. 4 ein Detail der Vorrichtung gemäß Fig. 3 in einem Vertikalschnitt, bei vergrößertem Maßstab,
Fig. 5 eine weitere Einzelheit der Vorrichtung gemäß Fig. 2, nämlich eine Entnahmevorrichtung für Zuschnitte aus einem Schacht, in Seitenansicht, teilweise im Vertikalschnitt, vergrößert,
Fig. 6 die Vorrichtung gemäß Fig. 5 in einer Querschnitts­ darstellung in der Schnittebene VI-VI der Fig. 5,
Fig. 7 einen unteren Teil eines Zuschnittschachts, nämlich einen Sockelschacht, in perspektivischer Darstel­ lung, in vergrößertem Maßstab,
Fig. 8 eine Übergabestation für Zuschnitte an eine Verar­ beitungsvorrichtung bzw. an Packungen,
Fig. 9 eine Einzelheit der Vorrichtung gemäß Fig. 7, näm­ lich ein Entnahmeorgan für Zuschnitte in vergrößer­ tem Maßstab,
Fig. 10 das Entnahmeorgan als Einzelheit in perspektivischer Darstellung, nochmals vergrößert.
Die in den Zeichnungen dargestellten Vorrichtungen befassen sich mit der Handhabung von kleinen Zuschnitten 10, nämlich insbesondere (Steuer-)Banderolen aus Papier für Zigaretten­ packungen 11.
In Fig. 1 ist als Anwendungsbeispiel eine Verpackungsmaschine gezeigt für die Herstellung von Zigarettenpackungen 11 des Typs Weichbecher. Zentrales Organ der in Draufsicht gezeigten Ver­ packungsmaschine ist ein Faltrevolver 12 an der Vorderseite der Verpackungsmaschine. Gegenüberliegend, nämlich rückseitig, ist eine Einrichtung zur Materialversorgung dargestellt. Bobinen 13, 14 für Innenzuschnitte (Stanniol) und Außenzuschnitte (Papier) sind in Magazinen angeordnet. Jeweils von einer der Bobinen 13, 14 wird eine Materialbahn aus dem entsprechenden Verpackungsmaterial abgezogen und Zuschnittorganen zugeführt, die Zuschnitte von den Materialbahnen abtrennen und dem Faltre­ volver 12 zuführen.
Die weitgehend fertiggestellten Zigarettenpackungen 11 werden im Anschluss an den Faltrevolver 12 einem Trockenrevolver 15 zugeführt. In dessen Bereich wird die Banderole bzw. der Zu­ schnitt 10 an die (Zigaretten-)Packung 11 angelegt, und zwar üblicherweise im Bereich einer Stirnfläche 16 (Fig. 8).
In besonderer Weise ist die Versorgung der Verpackungsmaschine mit den Zuschnitten 10 bzw. Banderolen gelöst. An einer von der Verarbeitungsstation - Trockenrevolver 15 - entferntliegenden Position ist eine Beladestation 17 gebildet mit einem Zu­ schnittvorrat hoher Kapazität. Die Beladestation 17 ist so po­ sitioniert, dass ein leichter Zugang möglich ist, und zwar ohne Störung des Maschinenbetriebs. Im vorliegenden Falle ist des­ halb die Beladestation 17 seitlich neben der Verpackungsma­ schine angeordnet. Die Zuschnitte 10 werden von der Beladesta­ tion 17 über einen längeren Weg transportiert, und zwar durch einen Zuschnittförderer 18, bis zu einer oberhalb des Trocken­ revolvers 15 angeordneten Übergabestation 19.
Die Handhabung der Zuschnitte 10 bzw. Banderolen erfolgt unter Einsatz von im Wesentlichen aufrecht positionierten Schächten als Magazin für die zeitweilige Aufnahme der Zuschnitte 10. Diese sind in den Schächten übereinander positioniert und wer­ den unter Eigengewicht abwärts bewegt. An der unteren, teil­ weise offenen Seite werden die Zuschnitte 10 entnommen und ab­ gefördert.
In der Beladestation 17 ist eine Vorratseinheit 20 für Zu­ schnitte 10 gebildet, und zwar mit einer Mehrzahl von Vorrats­ schächten 21. Diese enthalten jeweils eine Vielzahl von über­ einander angeordneten Zuschnitten 10. Die Vorratsschächte 21 sind an einem Endlosförderer angeordnet, und zwar an einem Karussell 22. Dieses fördert die Vorratsschächte 21 nacheinan­ der in den Bereich einer Entnahmestation 23. In deren Bereich werden die Zuschnitte 10 unten den Vorratsschächten 21 entnom­ men und durch den Zuschnittförderer 18 abtransportiert.
Das Karussell 22 als Halter für die Vorratsschächte 21 ist in besonderer Weise ausgebildet. Jeder Vorratsschacht 21 besteht aus (schmaleren) Seitenwänden 24, einer dem Karussell 22 zuge­ kehrten Innenwand 25 und einer gegenüberliegenden Außenwand 26. Letztere besteht aus zwei randseitigen Schenkeln, zwischen de­ nen eine freie streifenförmige Öffnung 27 definiert ist (Fig. 6). Die Oberseite der Vorratsschächte 21 ist mit einer Deckwand 28 verschlossen.
Die Vorratsschächte 21 sind mit der (breiteren) Innenwand 25 abnehmbar am Karussell 22 gehalten. Zu diesem Zweck ist über zwei Verbindungen ein aufrechter Haltesteg 29 an dem Vorrats­ schacht 21 mit Abstand von der Innenwand 25 befestigt. Der Hal­ testeg 29 wird in eine am Außenrand des Karussells 22 ange­ brachte Führung 30 mit einem aufrechten Schlitz eingesetzt.
Das Karussell 22 besteht im Wesentlichen aus zwei in axialem Abstand voneinander angeordneten Platten, nämlich einer (obe­ ren) Halteplatte 31 und einer Stützplatte 32. Die Halterungen bzw. Führungen 30 sind an der Halteplatte 31 angeordnet. Mit einem unteren Stützorgan ist der Vorratsschacht 21 bzw. dessen Haltesteg 29 auf der Stützplatte 32 abgestützt. Es handelt sich dabei um eine Stützrolle 33 mit horizontaler Drehachse. Die Stützplatte 32 des Karussells 22 ist feststehend angeordnet, während die Halteplatte 31 taktweise dreht. Bei der Drehbewe­ gung läuft die Stützrolle 33 auf der Stützplatte 32 randseitig ab.
Im Bereich der Entnahmestation 23 ist die Stützplatte 32 mit einer Ausnehmung 34 versehen. In diesem Bereich wird die Stütz­ rolle 33 durch ein anderes Stützorgan gehalten mit einer tiefer liegenden Stützebene. Es handelt sich dabei um einen U-förmigen Halter 35, der feststehend positioniert ist und einen unteren Tragschenkel 36 aufweist. Dessen Stützfläche für die Stützrolle 33 liegt tiefer als die Laufebene der Stützplatte 32, so dass die Vorratsschächte 21 in der Entnahmestation 23 eine entspre­ chende Abwärtsbewegung ausführen.
Die Vorratsschächte 21 sind in besonderer Weise, nämlich zwei­ teilig, ausgebildet, um eine rationelle Beladung und Entnahme der Zuschnitte 10 zu gewährleisten. Der Vorratsschacht 21 be­ steht aus einem oberen bewegbaren Schachtteil, nämlich einem Sammelschacht 37 und einem (wesentlich kleineren) unteren Sockelschacht 38. Letzterer ist feststehend im Bereich der Ent­ nahmestation 23 positioniert. Der mit Zuschnitten 10 gefüllte Sammelschacht 37 wird der Entnahmestation 23 zugeführt und in deren Bereich auf den Sockelschacht 38 aufgesetzt durch Ab­ wärtsbewegung des Sammelschachts 37. Der Sammelschacht 37 ist unten offen. Die Zuschnitte 10 stützen sich - zeitweilig - auf einem Verschlussorgan ab, nämlich auf einer Schieberplatte 39. Diese wird im Bereich der Entnahmestation 23 durch ein Betäti­ gungsorgan aus der Schließstellung herausgezogen in eine Öff­ nungsstellung (strichpunktiert in Fig. 5). Der Sammelschacht 37 ist dadurch unten offen. Der Stapel an Zuschnitten 10 fällt in­ folge Eigengewichts nach unten und vereinigt sich mit einem Restbestand 40 an Zuschnitten 10 im Sockelschacht 38.
Unterseite des Sammelschachts 37 und Oberseite des Sockel­ schachts 38 sind in besonderer Weise ausgebildet, um eine form­ schlüssige Verbindung dieser beiden Teilschächte zu gewähr­ leisten. Der untere bzw. obere Rand der Schachtwände ist mit Vorsprüngen 41 und entsprechenden Vertiefungen 42 versehen. Die oberen und unteren Vorsprünge 41 und Vertiefungen 42 korrespon­ dieren miteinander hinsichtlich Größe, Gestalt und Positionie­ rung, so dass der obere Sammelschacht 37 formschlüssig und zen­ trierend auf den Sockelschacht 38 aufgesetzt wird. Durch die Vor- und Rücksprünge ist gewährleistet, dass keine durchge­ hende, geradlinige bzw. horizontale Verbindungskante zwischen den Schachtteilen entsteht, die zu einer Verhakung der nach und nach abwärts bewegten Zuschnitte 10 führen könnte.
Die Befüllung der Vorratsschächte 21 bzw. der oberen Teile der­ selben (Sammelschacht 37) geht in der Weise vonstatten, dass bei umgekehrter Positionierung die Zuschnitte 10 stapelweise in die nach oben gerichtete (untere) offene Seite eingeführt wer­ den. Die obere Deckwand 28 dient dabei als Boden. Nach Füllen des Sammelschachts 37 wird die Schieberplatte 39 in die Schließstellung gebracht und der Sammelschacht 37 in umgekehr­ ter Position an das Karussell 22 angesetzt.
Ein besonderer Vorgang ist die Entnahme der Zuschnitte 10 aus dem Vorratsschacht 21 im Bereich der Entnahmestation 23 und der Abtransport derselben. Der Zuschnittförderer 18 besteht aus zwei Endlosförderern, nämlich einem unteren Gurtförderer 43 und einem oberen Gurtförderer 44. Der untere Gurtförderer 43 er­ streckt sich mit einem oberen Fördertrum 45 bis in den Bereich unterhalb des nach unten offenen Sockelschachts 38. Der obere Gurtförderer 44 dient während der Förderstrecke als oberer Ge­ genhalter für die Fixierung der Zuschnitte 10 auf dem Gurtför­ derer 43. Mindestens der untere Gurtförderer 43 besteht aus einem Material bzw. einer Oberfläche mit hohem Reibungsbeiwert, zum Beispiel aus Silikon, um eine sichere Mitnahme und Führung der Zuschnitte 10 zu gewährleisten.
Die Gurte der Gurtförderer 43, 44 haben eine deutlich geringere Breite als die Abmessung bzw. Länge der (rechteckigen) Zu­ schnitte 10. Diese liegen mit der Längserstreckung quer auf dem Gurtförderer 43. Seitliche Zuschnittschenkel 46 ragen über den Gurtförderer 43 bzw. dessen Fördertrum 45 hinweg und sind wäh­ rend der Entnahmephase aus dem Sockelschacht 38 leicht nach un­ ten abgewinkelt (Fig. 6, Fig. 7). Während der weiteren Transportphase im Bereich des Zuschnittförderers 18 kehren die Zu­ schnitte 10 selbsttätig in eine Strecklage zurück.
Die Mitnahme der Zuschnitte 10 durch den unteren Gurtförderer 43 wird durch eine besondere Gestaltung des Sockelschachts 38 gewährleistet. Dessen Vorderwand 47 ist als Formkörper ausge­ staltet. Die verhältnismäßig dicke Vorderwand 47 bildet unten ein bogenförmiges bzw. seitlich nach unten abgewinkeltes Aus­ laufende, welches unmittelbar oberhalb des Fördertrums 45 en­ det. In diesem Bereich werden Führungsflächen 48 definiert, die seitlich zwei abwärts gerichtete Teilflächen bilden. Die durch den Fördertrum 45 erfassten Zuschnitte 10 werden beim Durch­ tritt durch einen von der Vorderwand 47 gebildeten Schlitz 49 oberhalb des Fördertrums 45 in die Form gemäß Fig. 6, Fig. 7 mit nach unten abgewinkelten Zuschnittschenkeln 46 bewegt. Da­ durch ergibt sich eine stabile Form der Zuschnitte 10, durch die die Mitnahme gewährleistet ist. Nachfolgende Zuschnitte 10 werden durch die Gestalt des Schlitzes 49 zurückgehalten, bevor sie in den Bereich desselben gelangen. Durch die Ausbildung des Gurts 43 als Friktionsriemen wird jeweils nur der untere Zu­ schnitt 10 mitgenommen und unter Verformung abtransportiert. Der nächste, nachfolgende Zuschnitt 10 wird von dem Gurtförde­ rer 43 erfasst und ebenfalls mitgenommen, sobald eine ausrei­ chende Fläche auf dem Fördertrum 45 aufliegt. Dadurch kommt es zu einer schuppenartigen Positionierung der Zuschnitte 10 mit wechselseitiger Teilüberdeckung.
Die Fördertrume der Gurtförderer 43, 44 können im Bereich der Förderstrecke durch entsprechende Andrückorgane elastisch an­ einander liegen.
Die Übergabestation 19, in deren Bereich die Zuschnitte 10 an die Packungen 11 übergeben werden, ist ebenfalls mit einem schachtförmigen Magazin für die Zuschnitte ausgerüstet, nämlich mit einem Übergabeschacht 50. Dieser ist analog zum Vorrats­ schacht 21 ausgebildet, nämlich durch eine Vorderwand 51, durch eine Rückwand 52 und durch Seitenwände 53, 54 begrenzt. Die eine Seitenwand 54 besteht aus zwei Wandschenkeln, die eine mittlere, streifenförmige Öffnung begrenzen.
Der Übergabeschacht 50 ist ortsfest positioniert und an der Oberseite offen. Dort werden die Zuschnitte 10 vom Zuschnitt­ förderer 18 eingeführt. Die Zuschnitte 10 werden dabei über eine kurze Strecke in freier Bewegung gefördert bis zur Anlage an der Rückwand 52. Die Vorderwand 51 ist gegenüber dem oberen Rand des Übergabeschachts 50 etwas nach unten zurückgesetzt.
Die Übergabe der Zuschnitte 10 vom Zuschnittförderer 18 an den Übergabeschacht 50 wird durch ein Leitorgan 77 unterstützt, nämlich ein in Abwärtsrichtung geneigtes Führungsblech, welches oberhalb des Gurtförderers 43 im Bereich einer Umlenkung desselben positioniert ist.
Der Übergabeschacht 50 ist so geformt, dass ein oberer senk­ rechter Abschnitt gebildet ist, während eine untere Entnahme­ öffnung 55 in einer schräggerichteten Ebene liegt, entsprechend einer Entnahmeebene für die Zuschnitte 10. Der Übergabeschacht 50 ist zu diesem Zweck mehrmals abgeknickt, bei dem vorliegen­ den Ausführungsbeispiel mit zwei Knickstellen 56, 57 versehen.
Die dem Übergabeschacht 50 einzeln und mit Abstand voneinander entnommenen Zuschnitte 10 werden einem Übergabeförderer 58 zu­ geführt. Dieser ist als Saugband ausgebildet und transportiert die Zuschnitte 10 bis zur Übergabe an die Zigarettenpackungen 11, und zwar in Abwärtsrichtung. Die Übergabe der Zuschnitte an die Zigarettenpackung 11, nämlich an die Stirnfläche 16, er­ folgt durch Einschub der Zigarettenpackung 11 in eine Halte­ rung, nämlich in eine langgestreckte Tasche 59 des Trockenre­ volvers 15.
Die Zuschnitte 10 werden durch einen in der schrägen Entnah­ meebene hin- und herbewegbaren Schieber 60 dem Übergabeschacht 50 entnommen. Der Schieber 60 besteht aus einem - in Abförder­ richtung der Zuschnitte 10 - rückwärtigen Haltestück 61 und einem im Bereich des Übergabeschachts 50 liegenden Tragstück 62 zum Erfassen und Mitnehmen des Zuschnitts 10. Das Haltestück 61 ist mit einem Getriebe verbunden, nämlich mit einem Parallelo­ grammgetriebe 63. Dieses wird durch eine Kurbel 64 hin- und hergehend angetrieben. Das Haltestück 61 ist mit zwei Lagern 65, 66 mit freien Enden von schwenkbar gelagerten parallelen Hebeln 67, 68 verbunden. Durch die Kurbel 64 wird eine hin- und hergehende Bewegung des Schiebers 60 in der schrägen Ebene bewirkt.
Das Tragstück 62 weist einen vornliegenden Anlagebereich für den Zuschnitt 10 auf. Dieser Anlagebereich ist im Querschnitt trapezförmig ausgebildet mit nach unten geneigten seitlichen, streifenförmigen Halteflächen 69, 70. In diesem Bereich sind Saugbohrungen 71 angeordnet, die mit einer Unterdruckquelle verbunden sind, um die Zuschnitte 10 an seitlichen Rändern zu erfassen. Bei dem vorliegenden Beispiel besteht eine Besonder­ heit darin, dass jeweils zwei (zusätzliche) Saugbohrungen 78 im rückwärtigen Bereich des Schiebers 60 angeordnet sind, so dass der Zuschnitt 10 praktisch über die volle Länge beidseitig durch Saugbohrungen 71, 78 erfasst ist.
In der zurückgezogenen Position des Schiebers 60 befindet sich der Bereich mit den Halteflächen 69, 70 unterhalb des Übergabe­ schachts 50. Ein unterer Zuschnitt 10 wird erfasst und durch die Saugbohrungen 71 an den schräg abfallenden Halteflächen 69, 70 fixiert. Seitliche Bereiche des Zuschnitts 10 sind dadurch entsprechend nach unten abgewinkelt. In dieser Anordnung wird der Zuschnitt 10 durch entsprechende Bewegung vom Schieber 60 mitgenommen und an erste Abzugwalzen 72, 73 übergeben. Diese erfassen den Zuschnitt 10 in einem vornliegenden Bereich. Der Schieber 60 ist in diesem Bereich gabelförmig ausgebildet (Fig. 9), so dass die Abzugwalzen 72, 73 den freiliegenden Bereich des Zuschnitts 10 erfassen können.
Der vom Schieber 60 übernommene Zuschnitt 10 wird sodann durch Zusammenwirken mit einer weiteren Abzugwalze 74 umgelenkt in eine abwärts gerichtete Förderebene. Die unterhalb der Bewe­ gungsebene des Zuschnitts 10 positionierte Abzugwalze 73 wirkt demnach sowohl mit der ersten Abzugwalze 72 und der zweiten, versetzt angeordneten Abzugwalze 74 zusammen, um die Abförde­ rung und Umlenkung zu bewirken.
Eine Besonderheit des Schiebers 60 besteht darin, dass im Be­ reich des Tragstücks 62 zusätzliche, mechanische Hilfsorgane für eine gesicherte Mitnahme des Zuschnitts 10 auch bei hohen Fördergeschwindigkeiten gewährleistet sind. Im Bereich der schräg abwärts geneigten Halteflächen 69, 70 sind Mitnehmer 75, 76 angebracht. Diese erfassen eine rückwärtige Querkante des Zuschnitts 10 im Bereich der Halteflächen 69, 70 und gewähr­ leisten eine sichere Mitnahme und Ausrichtung des Zuschnitts 10, ohne dabei auf den nächstfolgenden Zuschnitt 10 im Überga­ beschacht 50 einzuwirken. Die Mitnehmer 75, 76 sind zu diesem Zweck so positioniert, dass sie insgesamt unterhalb der Ebene des gestreckten Zuschnitts 10 bzw. unterhalb des nächstfolgen­ den Zuschnitts 10 liegen, also den Zuschnitt 10 nur im Bereich der nach unten verformten seitlichen Schenkel 46 erfassen.
Die Vorrichtung kann auch in der Weise ausgebildet sein, dass Beladestation 17 und Entnahmestation 23 zusammengelegt sind. Der Übergabeschacht 50 kann in diesem Falle in das Versorgungs­ system mit Karussell 22 oder dergleichen integriert sein. Der Übergabeschacht 50 ist in diesem Falle zweckmäßigerweise zwei­ teilig ausgebildet wie in Zusammenhang mit dem Vorratsschacht 21 beschrieben.
Bezugszeichenliste
10
Zuschnitt
11
Zigarettenpackung
12
Faltrevolver
13
Bobine
14
Bobine
15
Trockenrevolver
16
Stirnfläche
17
Beladestation
18
Zuschnittförderer
19
Übergabestation
20
Vorratseinheit
21
Vorratsschacht
22
Karussell
23
Entnahmestation
24
Seitenwand
25
Innenwand
26
Außenwand
27
Öffnung
28
Deckwand
29
Haltesteg
30
Führung
31
Halteplatte
32
Stützplatte
33
Stützrolle
34
Ausnehmung
35
Halter
36
Tragschenkel
37
Sammelschacht
38
Sockelschacht
39
Schieberplatte
40
Restbestand
41
Vorsprung
42
Vertiefung
43
Gurtförderer
44
Gurtförderer
45
Fördertrum
46
Zuschnittschenkel
47
Vorderwand
48
Führungsfläche
49
Schlitz
50
Übergabeschacht
51
Vorderwand
52
Rückwand
53
Seitenwand
54
Seitenwand
55
Entnahmeöffnung
56
Knickstelle
57
Knickstelle
58
Übergabeförderer
59
Tasche
60
Schieber
61
Haltestück
62
Tragstück
63
Parallelogrammgetriebe
64
Kurbel
65
Lager
66
Lager
67
Hebel
68
Hebel
69
Haltefläche
70
Haltefläche
71
Saugbohrung
72
Abzugwalze
73
Abzugwalze
74
Abzugwalze
75
Mitnehmer
76
Mitnehmer
77
Leitorgan
78
Saugbohrung

Claims (12)

1. Vorrichtung zur Handhabung von Zuschnitten (10), insbeson­ dere Banderolen für Zigarettenpackungen (11), nämlich zum Be­ vorraten und zum Zuführen derselben zu einem Verarbeitungsag­ gregat oder zu einer Zigarettenpackung, mit einem im Wesentli­ chen aufrechten Schacht oder Magazin, in dem die Zuschnitte(10) übereinander gestapelt sind und an dessen Unterseite die Zu­ schnitte (10) einzeln durch ein Entnahmeorgan entnehmbar und abförderbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Schacht oder das Magazin aus wenigstens zwei übereinander angeordneten Teil­ schächten besteht, nämlich aus einem unteren (kleineren) Sockelschacht (38) und einem oberen Sammelschacht (37), der nach Entleerung vom Sockelschacht abnehmbar und nach Füllung mit Zuschnitten (wieder) auf diesen aufsetzbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere obere Teilschächte, nämlich Sammelschächte (37) an einem Förderer angebracht sind, insbesondere an einem drehbaren Karussell (22) und dass mit Zuschnitten (10) gefüllte Teil­ schächte bzw. Sammelschächte (37) dem feststehenden Sockel­ schacht (38) zuführbar und mit diesem verbindbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilschächte bzw. Sammelschächte (37) mit einer seitlichen Halterung abnehmbar an dem bewegbaren Förderer, insbesondere an dem drehbaren Karussell (22), angeordnet sind, wobei jeder Sam­ melschacht (37) durch eine Vertikalführung gehalten ist mit einer unteren, bewegbaren Abstützung, insbesondere einer Stütz­ rolle (33) und dass im Bereich des Sockelschachts (38) der je­ weilige Sammelschacht (37) absenkbar ist, insbesondere durch Abwärtsbewegung der Stützrolle auf eine entsprechend tiefer liegende Stützebene.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelschacht (37) ein unteres Verschlussorgan aufweist, insbesondere eine beweg­ bare Schieberplatte (39), die nach dem Absetzen des Sammel­ schachts (37) auf dem Sockelschacht (38) zurückziehbar ist, derart, dass der Sammelschacht (37) nach unten zum Sockel­ schacht frei ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass den Sammelschacht (37) bildende Schachtwände am unteren Rand Vorsprünge (41) und Ver­ tiefungen (42) aufweisen, die mit korrespondierenden Vorsprün­ gen (41) und Vertiefungen (42) von Schachtwänden des Sockel­ schachts (38) korrespondieren, derart, dass beim Aufsetzen des Sammelschachts (37) auf den Sockelschacht (38) die beiderseiti­ gen Vorsprünge (41) und Vertiefungen (42) unter Verzahnung in­ einander greifen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorratsschächte (21), insbesondere in Verbindung mit einem Karussell (22), eine Vor­ ratseinheit (20) bilden, die im Bereich einer Verpackungsma­ schine mit Abstand von einer Verarbeitungsstation der Zu­ schnitte (10) positioniert ist und dass die Zuschnitte (10) durch einen Zuschnittförderer (18) von der Vorratseinheit (20) der Verarbeitungsstation zuführbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder einem der weiteren An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich einer Entnahmestation für die Zuführung der Etiketten (10) zu Packungen (11) ein (aufrechter) Übergabeschacht (50) zur Aufnahme eines Vorrats an Zuschnitten (10) gebildet ist und dass die Zu­ schnitte (10) durch den Zuschnittförderer (18) dem Übergabe­ schacht (50) zuführbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschnitte (10) dem Vorratsschacht (21) bzw. dem Sockelschacht (38) durch einen Endlosförderer entnehmbar sind, insbesondere unmittelbar durch den aus einem Gurtförderer (43) bestehenden Zuschnittförderer (18), wobei die Zuschnitte (10) in quergerichteter Stellung auf einem Fördertrum (45) des Gurtförderers (43) aufliegen und durch diesen infolge eines erhöhten Reibungsbeiwerts dem Sockelschacht (38) entnehmbar sind, vorzugsweise durch in schuppenartiger Teilüberdeckung aufeinanderfolgender Zuschnitte (10).
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder einem der weiteren An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gurtförderer (43) des Zuschnittförderers (18) ein oberer Gurtförderer (44) als Gegen­ halter zugeordnet ist, derart, dass die Zuschnitte (10) zwi­ schen zwei vorzugsweise elastisch aneinanderliegenden Gurtför­ derern (43, 44) transportierbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschnitte (10) im Bereich der Entnahmestation (23) einem Schacht, nämlich Überga­ beschacht (50), durch einen an dessen Unterseite hin- und her­ bewegbaren Schieber (60) entnehmbar sind, der seitliche, strei­ fenförmige Halteflächen (69, 70) für Randbereiche des Zu­ schnitts (10) aufweist, wobei im Bereich der Halteflächen (69, 70) Saugbohrungen (71, 78) angeordnet sind, und zwar verteilt über die volle Länge der Halteflächen (69, 70) bzw. über die volle Länge der Anlage des Zuschnitts (10).
11. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder einem der weiteren An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (60) für die Entnahme der Zuschnitte (10) aus dem Übergabeschacht (50) im Bereich von seitlichen, abgeschrägten Halteflächen (69, 70) für den Zuschnitt (10) Mitnehmer (75, 76) aufweist, die an einer rückwärtigen Querkante des Zuschnitts (10) anliegen, wobei die Mitnehmer (75, 76) so bemessen und/oder angeordnet sind, dass sie während der Ausschubbewegung eines Zuschnitts (10) unter­ halb der Ebene eines nachfolgenden, darüber liegenden Zu­ schnitts (10) sich erstrecken.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einem Schacht, insbe­ sondere Übergabeschacht (50), entnommenen Zuschnitte (10) im Anschluss an den Schacht von einem Förderer erfassbar sind, der den Zuschnitt (10) in eine vertikale Förderebene umlenkt, vor­ zugsweise durch ein erstes Paar von Abzugwalzen (72, 73) und eine anschließende Abzugwalze (74), die mit der die Umlenkung bildenden Abzugwalze (73) zusammenwirkt.
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