DE4301169A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Handhabung von Zuschnitt-Stapeln mit Banderole - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Handhabung von Zuschnitt-Stapeln mit BanderoleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Transport von
durch eine Banderole umgebenen Zuschnitt-Stapeln zu einem
Zuschnitt-Magazin einer Verpackungsmaschine, wobei die
Banderole vor Einführung des Zuschnitt-Stapels in das
Zuschnitt-Magazin von einem ortsfesten Trennmesser durch
trennt wird. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrich
tung für den Transport und die Behandlung von Zuschnitt-
Stapeln mit Banderole.
Zuschnitte für Packungen werden vielfach in einem getrenn
ten Arbeitsgang vorgefertigt und als Zuschnitt-Stapel der
Verpackungsmaschine zur Verfügung gestellt. Diese Hand
habung ist vor allem bei Zuschnitten für Klappschachteln
(Hinge-Lid-Packungen) zur Aufnahme von Zigaretten üblich.
Um den Zuschnitt-Stapeln einen besseren Halt zu geben,
werden diese neuerdings vielfach mit einer Banderole aus
Papier oder Folie versehen. Diese umgibt den Zuschnitt-
Stapel aus langgestreckten, etwa rechteckigen Zuschnitten
im Bereich von Längsseiten. Die Banderole muß vor der
Verarbeitung der Zuschnitte beseitigt werden. Zu diesem
Zweck wird die Banderole von Hand oder maschinell mit einem
Trennmesser durchtrennt. Der von der Banderole befreite
Zuschnitt-Stapel wird nun in ein Zuschnitt-Magazin der
Verpackungsmaschine eingegeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen vorzu
schlagen, durch die eine Beseitigung der Banderolen auf
einfache Weise möglich ist ohne Unterbrechung des
Transportflusses für die Zuschnitt-Stapel und unter Einsatz
einfacher maschinentechnischer Organe.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfah
ren dadurch gekennzeichnet, daß die Banderole durch ein
ortsfestes bzw. feststehendes Trennmesser während einer
relativen Transportbewegung unmittelbar vor Übergabe an das
Zuschnitt-Magazin an der Unterseite des Zuschnitt-Stapels
durchtrennt wird.
Bei der Erfindung wird demnach der Vorgang des Durch
trennens der Banderole mit dem notwendigen Transport der
Zuschnitt-Stapel zum Zuschnitt-Magazin in Einklang
gebracht. Während eines Endabschnitts des Transports wird
der Zuschnitt-Stapel an einem feststehenden Trennmesser
vorbeibewegt, welches an der Unterseite des Zuschnitt-
Stapels die Banderole durchtrennt. Die freigewordene
Banderole wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
durch Absaugen beseitigt.
Die Zuschnitt-Stapel werden durch einen als Bandförderer
ausgebildeten Zuförderer angeliefert, und zwar mit ihrer
Längserstreckung quer zur Förderrichtung. Von dem Zuför
derer werden die Zuschnitt-Stapel durch einen als querge
richteten Magazin-Förderer wirkenden Schieber abgeschoben
bis auf Tragorgane oberhalb des Zuschnitt-Magazins.
Zwischen dem Zuförderer und dem Zuschnitt-Magazin ist das
ortsfeste Trennmesser unterhalb der Bewegungsbahn der
Zuschnitt-Stapel angeordnet.
Die Tragorgane für die Zuschnitt-Stapel oberhalb des
Zuschnitt-Magazins sind als in horizontaler Ebene bewegbare
Tragplatten ausgebildet, die zur Einführung des Zuschnitt-
Stapels in das Zuschnitt-Magazin auseinander bewegt werden.
Weiterhin ist von Bedeutung, daß die Zuschnitt-Stapel vor
dem Abschieben von dem Zuförderer, also vor Durchführung
des Trennschnitts, ausgerichtet werden durch Richtorgane,
die an den Längsseiten des Zuschnitt-Stapels zur Anlage
kommen.
Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf konstruk
tive Einzelheiten der Förderer, des Trennmessers, der Richt
organe, der Tragplatten und von Absaugorganen.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es
zeigt:
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Handhaben von Zuschnitt-
Stapeln als Teil einer Verpackungsmaschine
in schematischer Seitenansicht,
Fig. 2 eine Einzelheit der Vorrichtung gem. Fig. 1
in Queransicht, in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 ein Detail aus Fig. 2 in nochmals vergrößertem
Maßstab,
Fig. 4 die Einzelheit gem. Fig. 3 im Grundriß,
Fig. 5 eine Einzelheit im Bereich der Zuführung eines
Zuschnitt-Stapels zum Zuschnitt-Magazin in
Seitenansicht, in nochmals vergrößertem
Maßstab.
Fig. 6 eine Einzelheit gem. Fig. 3 im Querschnitt
VI-VI, in vergrößertem Maßstab.
Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel
befaßt sich mit der Handhabung von Zuschnitten 10 zum Her
stellen von Klappschachteln (Hinge-Lid-Packungen) für
Zigaretten oder dergleichen. Zuschnitte 10 dieses Typs sind
langgestreckt und annähernd rechteckig mit den für diese
Packung typischen Konturen. Die Zuschnitte 10 werden in
einer Verpackungsmaschine 11 verarbeitet, von der in Fig. 1
Teile schematisch dargestellt sind. Eine Mehrzahl von
Zuschnitten 10 befindet sich für die Einzelentnahme in
einem Zuschnitt-Magazin 12. Dieses wiederum besteht aus
zwei nebeneinanderliegenden Magazin-Schächten 13 und 13a.
Die Zuschnitte 10 werden übereinanderliegend als Zuschnitt-
Stapel 14 angeliefert. Jeder Zuschnitt-Stapel 14 ist von
einer Banderole 15 aus Papier oder einem anderen geeigneten
Werkstoff umgeben. Die Banderole 15 befindet sich etwa im
mittleren Bereich des Zuschnitt-Stapels 14 mit einer Ober
wandung 16, Seitenwandungen 17 und 18 und einer Unterwan
dung 19. Die Seitenwandungen 17 und 18 erstrecken sich im
Bereich von langgestreckten Seitenflächen 20 und 21 des
Zuschnitt-Stapels 14.
In dieser Weise ausgebildete Zuschnitt-Stapel 14 werden
durch einen Zuförderer 22 angeliefert, der im vorliegenden
Fall als Bandförderer ausgebildet ist. Die Zuschnitt-Stapel
14 sind in einer fortlaufenden Reihe mit geringen Abständen
voneinander auf einem oberen Fördertrum des Zuförderers 22
gelagert, und zwar mit ihrer Längserstreckung quer zur
Förderrichtung (in Fig. 1 von links nach rechts).
Die Zuschnitt-Stapel 14 werden durch den Zuförderer 22
taktweise einem Hubförderer 23 übergeben. Dieser besteht
bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einer auf- und
abbewegbaren Plattform 24. Diese nimmt jeweils einen
Zuschnitt-Stapel 14 auf und transportiert ihn auf das
Niveau eines anschließenden Stapelförderers 25. Dieser
befindet sich auf einer Ebene, die das Einführen der
Zuschnitt-Stapel 14 in das Zuschnitt-Magazin 12 von oben
her ermöglicht.
Der Stapelförderer 25 ist hier ebenfalls ein Gurtförderer
mit einem einzelnen Fördergurt 26, der eine Breite auf
weist, die etwas geringer ist als die Länge der Zuschnitte
10 bzw. der Zuschnitt-Stapel 14. Diese werden an einem
Aufgabeende einzeln, nacheinander durch ein hin- und her
bewegbares Schuborgan 27 auf den Stapelförderer 25 aufge
schoben, derart, daß die aufeinanderfolgend transportierten
Zuschnitt-Stapel 14 einen größeren Abstand voneinander
aufweisen, nämlich etwa entsprechend dem Abstand der beiden
Magazin-Schächte 13 und 13a voneinander. Der Stapelförderer
25 wird zu diesem Zweck mit entsprechend höherer Geschwin
digkeit angetrieben.
Die Zuschnitt-Stapel 14 werden durch den Stapelförderer 25
bis vor die Magazin-Schächte 13, 13a des Zuschnitt-Magazins
12 gefördert. Im Bereich einer Übergabestation 28 werden
die Zuschnitt-Stapel 14 auf den zugeordneten Magazin-
Schacht 13, 13a ausgerichtet und sodann quer zum Stapel
förderer 25 in eine Position oberhalb einer Einfüllöffnung
29 des einen oder anderen Magazin-Schachts 13, 13a geför
dert.
Die Übergabe der Zuschnitt-Stapel 14 an die zugeordneten
Magazin-Schächte 13, 13a erfolgt durch einen Querförderer,
der die Zuschnitt-Stapel 14 vom Fördergurt 26 abschiebt und
bis zur exakten Position über dem Magazin-Schacht 13, 13a
fördert. Dieser Querförderer ist bei dem vorliegenden Aus
führungsbeispiel ein Schieber 30, der den Zuschnitt-Stapel
14 im Bereich einer schmalen Seite, im vorliegenden Falle
im Bereich von vorstehenden Kragen-Innenlappen 31 der
Zuschnitte 10 erfaßt. Der Schieber 30 ist soweit querbe
wegbar, bis der Zuschnitt-Stapel 14 die in Fig. 4 gezeigte
Position erreicht hat. Der Schieber 30 ist im vorliegenden
Falle über einen Schieberarm 32 mit einem Antrieb oberhalb
der Übergabestation 28 verbunden. Es handelt sich hier um
einen langgestreckten Druckmittelzylinder 33 mit seitlich
austretendem Ansatz 34 zur Verbindung mit dem Schieberarm
32 (Fig. 3).
Auf der (kurzen) Transportstrecke des Zuschnitt-Stapels 14
vom Fördergurt 26 zum Magazin-Schacht 13, 13a wird die
Banderole 15 durchtrennt, und zwar durch ein ortsfestes
Trennmesser 35. Dieses ist im Bereich zwischen Stapel
förderer 25 und Zuschnitt-Magazin 12 angeordnet. Das Trenn
messer 35 wird an der Unterseite des Zuschnitt-Stapels 14
wirksam und durchtrennt hier etwa mittig die Banderole 15
(Fig. 6), also im Bereich der Unterwandung 19.
Das Trennmesser 35 ist in besonderer Weise ausgebildet,
nämlich hakenförmig mit einer innenliegenden bzw. nach
unten gerichteten Schneide 36. Das Trennmesser 35 bildet
durch diese Gestalt einen innenliegenden Spalt bzw. Schlitz
37. In diesen tritt die Banderole 15, nämlich deren Unten
wandung 19, während des Schneidvorgangs ein. Die Schneide
36 ist leicht schräggerichtet.
Um einen zuverlässigen Trennschnitt zu gewährleisten, ist
das Trennmesser 35 auf- und abbewegbar, bei dem vorliegen
den Ausführungsbeispiel durch einen Kurzhub-Zylinder 38.
Dieser ist so gesteuert, daß das Trennmesser 35 aus einer
unteren Ausgangsstellung angehoben wird, sobald sich der
Zuschnitt-Stapel 14 oberhalb des Trennmessers 35 befindet.
Dieses wird sodann mit leichtem Druck gegen den unteren
Zuschnitt 10 des Zuschnitt-Stapels 14 gedrückt. Dadurch
wird ein gewisser Hohlraum zwischen dem Zuschnitt-Stapel 14
und der Unterwandung 19 der Banderole 15 gebildet. In
diesem Bereich kann nun das Trennmesser 35 bei der Durch
führung des Trennschnitts entlanggleiten, wobei der
Zuschnitt-Stapel 14 relativ zum Trennmesser 35 bewegt wird.
Der Zuschnitt-Stapel 14 gelangt mit der durchtrennten
Banderole 15 in den Bereich oberhalb des Magazin-Schachts
13, 13a. Hier wird die Banderole 15 durch (zwei) Sauger 39
erfaßt, und zwar im Bereich der Oberwandung 16. Bei der
anschließenden Absenkbewegung des Zuschnitt-Stapels 14 in
den Magazin-Schacht 13, 13a wird die Banderole 15 von den
Saugern 39 weiterhin gehalten und kommt dadurch von dem
Zuschnitt-Stapel 14 frei.
Zur vollständigen Beseitigung der Banderole 15 wird diese
abgefördert, und zwar abgesaugt. Zu diesem Zweck mündet ein
ausreichend dimensionierter Saugkanal 40 im Bereich
oberhalb des Magazin-Schachts 13, 13a. Jeder Saugkanal 40
ist mit einer Unterdruckquelle verbunden und führt zu einem
gemeinsamen Sammelbehälter, nämlich einem Sack 41, zur
Aufnahme der Banderolen 15. Der Saugkanal 40 wird jeweils
an einer Seitenwandung 17 bzw. 18 der Banderole 15 wirksam.
Diese wird durch den Unterdruck in den Saugkanal 40 gezogen
und in den Sack 41 gefördert.
Um einen präzisen Transport der Zuschnitt-Stapel 14 im
Bereich der Übergabestation 28 zu gewährleisten, wird jeder
Zuschnitt-Stapel 14 auf dem Stapelförderer 25 ausgerichtet.
Hierzu sind plattenförmige Ausrichter 42, 43 vorgesehen,
die an den langgestreckten Seitenflächen 20, 21 des
Zuschnitt-Stapels 14 Anlage erhalten. Die Breite der Aus
richter 42, 43 ist nur geringfügig kleiner als die Länge
der Zuschnitt-Stapel 14.
Die Ausrichter 42, 43 haben vorrangig die Aufgabe, den
Zuschnitt-Stapel 14 exakt auf die Einfüllöffnung 29 des
Magazin-Schachts 13 oder 13a auszurichten, so daß eine
geradlinige Querbewegung zu einer genauen Positionierung
des Zuschnitt-Stapels 14 über der jeweiligen Einfüllöffnung 29
führt. Die Ausrichter 42, 43 sind zu diesem Zweck
schwenkbar gelagert, und zwar jeweils in einem oberhalb des
Zuschnitt-Stapels 14 gebildeten Drehlager. Dieses besteht
bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einer in Längs
richtung des Zuschnitt-Stapels 14 liegenden Drehstange 44,
45. Die Enden der Drehstange 44, 45 sind drehbar in orts
festen Halterungen des Maschinengestells gelagert. Ein
Betätigungsorgan, nämlich ein Betätigungszylinder 46, 47,
ist über einen quergerichteten Hebel 48 mit der Drehstange
44, 45 verbunden. Hin- und hergehende Drehbewegungen werden
so durch den Betätigungszylinder 46, 47 auf die Ausrichter
42, 43 übertragen.
Die Arbeitsweise der Ausrichter 42, 43 ist so eingerichtet,
daß ein auf dem Stapelförderer 25 ankommender Zuschnitt-
Stapel 14 gegen den in Förderrichtung zweiten Ausrichter 43
läuft. Dieser befindet sich demnach in der aufrechten
Position und dient als Anschlag für den ankommenden
Zuschnitt-Stapel 14. Der andere, in Förderrichtung erste
Ausrichter 42 befindet sich während dieser Phase in einer
oberen bzw. horizontalen Position (strichpunktiert in Fig.
5). Der Zuschnitt-Stapel 14 kann demnach ungehindert an
diesem Ausrichter 42 vorbeilaufen.
Nach Anlage eines Zuschnitt-Stapels 14 an dem Ausrichter 43
wird der Ausrichter 42 in die untere bzw. aufrechte Aus
richtposition (Fig. 5) bewegt. Beide Ausrichter 42, 43
erhalten dabei Anlage an den Seitenflächen 20, 21, und zwar
über die volle Höhe des Zuschnitt-Stapels 14. Dieser wird
dabei auch hinsichtlich der Relativstellung der einzelnen
Zuschnitte 10 vor der Übergabe an das Zuschnitt-Magazin 12
ausgerichtet.
Für den Abtransport des Zuschnitt-Stapels 14 zum Zuschnitt-
Magazin 12 werden beide Ausrichter 42, 43 von den Seiten
flächen 20, 21 des Zuschnitt-Stapels 14 zurückgezogen.
Die Übergabestationen 28 für die beide Magazin-Schächte 13, 13a,
werden durch den gemeinsamen Stapelförderer 25 ver
sorgt. Die Übergabestationen 28 sind in Förderrichtung
nacheinander gebildet. Wenn die in Förderrichtung zweite
Übergabestation 28 beschickt werden soll (Magazin-Schacht
13a) werden beide Ausrichter 42, 43 des Magazin-Schachts 13
aus der Bewegungsbahn der Zuschnitt-Stapel 14 herausbewegt,
nämlich durch Verschwenken, so daß der betreffende
Zuschnitt-Stapel 14 zu der in Förderrichtung zweiten
Übergabestation 28 transportiert werden kann.
Der als aufrechter Steg ausgebildete Schieber 30 wird im
Bereich einer besonderen Gestaltung des Fördergurts 26 des
Stapelförderers 25 wirksam. Der Fördergurt 26 wird in
diesem Bereich über drei Umlenkrollen 49, 50, 51 geführt.
Die mittlere Umlenkrolle 51 liegt unterhalb der oberen
Umlenkrollen 49, 50. Es wird dadurch eine Schleife im
Fördergurt 26 gezogen. Diese wiederum bewirkt einen Spalt
52 in der oberen Transportebene für die Zuschnitt-Stapel
14. Der Schieber 30 wird im Bereich dieses Spalts 52
wirksam und kann dadurch den Zuschnitt-Stapel 14 zuver
lässig über die gesamte Höhe erfassen bzw. unten gering
fügig über den Zuschnitt-Stapel 14 hinwegragen (Fig. 5).
Im Bereich des Zuschnitt-Magazins 12 bzw. der Magazin-
Schächte 13, 13a sind oberhalb der Einfüllöffnungen 29
Seitenführungen 53, 54 ortsfest als Teil des Maschinenge
stells gebildet. Die Seitenführungen 53, 54 zu beiden
Seiten jeder Einfüllöffnung 29 nehmen in einer Ausnehmung
Tragorgane für den in den Magazin-Schacht 13, 13a einzu
führenden Zuschnitt-Stapel 14 auf. Es handelt sich dabei um
zu beiden Seiten der Einfüllöffnung 29 angeordnete
Tragschenkel 55, 56. Diese dienen zur zeitweiligen Auflage
eines Zuschnitt-Stapels 14 exakt über der Einfüllöffnung
29. Die Tragschenkel 55, 56 erfassen den Zuschnitt-Stapel
14 an der Unterseite im Bereich von Längsrändern des
jeweils unteren Zuschnitts 10.
Die Tragschenkel 55, 56 sind an seitlichen Tragorganen ange
bracht, nämlich an Haltewänden 57, 58. Die Tragschenkel 55,
56 sind zur Übergabe eines Zuschnitt-Stapels 14 an einen
Magazin-Schacht 13, 13a querbewegbar, und zwar in der Ebene
der unteren Begrenzung des Zuschnitt-Stapels 14. Zu diesem
Zweck sind im vorliegenden Falle die Haltewände 57, 58
oberhalb der Magazin-Schächte 13, 13a verschiebbar
gelagert. Ein quergerichtetes Haltestück 59, 60 ist auf
zwei im Abstand voneinander angeordneten Tragstangen 61, 62
verschiebbar gelagert. Die Tragschenkel 55, 56 können
dadurch - mit den Haltewänden 57, 58 - in Richtung zueinan
der bewegt werden in eine Tragposition (Fig. 6) und ausein
ander in eine Stellung, in der die Einfüllöffnung 29 frei
gegeben ist.
Die Betätigung der Tragschenkel 55, 56 über die Haltewände
57, 58 und die Haltestücke 59, 60 erfolgt mit einem gemein
samen Stellzylinder 63. Dieser ist im vorliegenden Falle
unmittelbar mit einem Haltestück 60 verbunden. Dieses wird
demnach durch den Stellzylinder 63 unmittelbar auf den
Tragstangen 61, 62 hin- und herbewegt. Diese Bewegung wird
über ein Verbindungsgetriebe mit gegenläufiger Richtung auf
das andere Haltestück 59 und damit auf den anderen
Tragschenkel 55 übertragen. Das Verbindungsgetriebe besteht
hier aus den Lenkern 64 und 65 sowie einem in der Mitte
angeordneten zentralen Drehstück 66. Letzteres ist auf
einem Verbindungsstück 67 für die beiden Tragstangen 61, 62
mittig oberhalb der Einfüllöffnung 29 drehbar gelagert. Die
Lenker 64, 65 sind schwenkbar auf gegenüberliegenden Seiten
einer Drehachse des Drehstücks 66 mit diesem verbunden.
Dadurch kommt es zu einer exakten, aufeinander abgestimmten
und gegenläufigen Bewegung der Tragschenkel 55, 56 aufgrund
der Betätigung durch einen gemeinsamen Stellzylinder 63.
Der Saugkanal 40 tritt bei dem vorliegenden Beispiel durch
die eine Haltewand 57 im Bereich einer Ausnehmung 68 hin
durch.
Bezugszeichenliste
10 Zuschnitt
11 Verpackungsmaschine
12 Zuschnitt-Magazin
13 Magazin-Schacht
13a Magazin-Schacht
14 Zuschnitt-Stapel
15 Banderole
16 Oberwandung
17 Seitenwandungen
18 Seitenwandungen
19 Unterwandung
20 Seitenfläche
21 Seitenfläche
22 Zuförderer
23 Hubförderer
24 Plattform
25 Stapelförderer
26 Fördergurt
27 Schuborgan
28 Übergabestation
29 Einfüllöffnung
30 Schieber
31 Kragen-Innenlappen
32 Schieberarm
33 Druckmittelzylinder
34 Ansatz
35 Trennmesser
36 Schneide
37 Schlitz
38 Kurzhub-Zylinder
39 Sauger
40 Saugkanal
41 Sack
42 Ausrichter
43 Ausrichter
44 Drehstange
45 Drehstange
46 Betätigungszylinder
47 Betätigungszylinder
48 Hebel
49 Umlenkrolle
50 Umlenkrolle
51 Umlenkrolle
52 Spalt
53 Seitenführung
54 Seitenführung
55 Tragschenkel
56 Tragschenkel
57 Haltewand
58 Haltewand
59 Haltestück
60 Haltestück
61 Tragstange
62 Tragstange
63 Stellzylinder
64 Lenker
65 Lenker
66 Drehstück
67 Verbindungsstück
68 Ausnehmung
11 Verpackungsmaschine
12 Zuschnitt-Magazin
13 Magazin-Schacht
13a Magazin-Schacht
14 Zuschnitt-Stapel
15 Banderole
16 Oberwandung
17 Seitenwandungen
18 Seitenwandungen
19 Unterwandung
20 Seitenfläche
21 Seitenfläche
22 Zuförderer
23 Hubförderer
24 Plattform
25 Stapelförderer
26 Fördergurt
27 Schuborgan
28 Übergabestation
29 Einfüllöffnung
30 Schieber
31 Kragen-Innenlappen
32 Schieberarm
33 Druckmittelzylinder
34 Ansatz
35 Trennmesser
36 Schneide
37 Schlitz
38 Kurzhub-Zylinder
39 Sauger
40 Saugkanal
41 Sack
42 Ausrichter
43 Ausrichter
44 Drehstange
45 Drehstange
46 Betätigungszylinder
47 Betätigungszylinder
48 Hebel
49 Umlenkrolle
50 Umlenkrolle
51 Umlenkrolle
52 Spalt
53 Seitenführung
54 Seitenführung
55 Tragschenkel
56 Tragschenkel
57 Haltewand
58 Haltewand
59 Haltestück
60 Haltestück
61 Tragstange
62 Tragstange
63 Stellzylinder
64 Lenker
65 Lenker
66 Drehstück
67 Verbindungsstück
68 Ausnehmung
Claims (16)
1. Verfahren zum Transport von durch eine Banderole
(15) umgebenen Zuschnitt-Stapeln (14) zu einem Zuschnitt-
Magazin (12) einer Verpackungsmaschine, wobei die Banderole
(15) vor Einführung des Zuschnitt-Stapels (14) in das
Zuschnitt-Magazin (12) von einem ortsfesten Trennmesser
(35) durchtrennt wird, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Banderole (15) durch ein orts
festes bzw. feststehendes Trennmesser (35) während einer
relativen Transportbewegung des Zuschnitt-Stapels (14)
unmittelbar vor Übergabe an das Zuschnitt-Magazin (12) an
der Unterseite des Zuschnitt-Stapels (14) durchtrennt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß durch das Trennmesser (35) während des Trennschnitts
und davor Druck auf die Unterseite des Zuschnitt-Stapels
(14) im Bereich der Banderole (15) ausgeübt wird, derart,
daß zwischen dieser und dem Zuschnitt-Stapel (14) ein Hohl
raum entsteht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Banderole (15) nach dem Durchtrennen
abtransportiert wird, insbesondere durch Absaugen.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Handhabung von
langgestreckten Zuschnitt-Stapeln (14) aus annähernd recht
eckigen Zuschnitten (10) und mit einer Anordnung der Bande
role (15) quer zur Längserstreckung der Zuschnitte (10) die
Zuschnitt-Stapel (14) bis unmittelbar vor dem Zuschnitt-
Magazin (12) in Richtung quer zur Längserstreckung der
Zuschnitte (10) und zur Übergabe an das Zuschnitt-Magazin
(12) seitwärts in Richtung der Längserstreckung der
Zuschnitte (10) gefördert werden, wobei während der End
phase des Transports die Banderole (15) durchtrennt wird.
5. Vorrichtung zum Transport von durch eine Banderole
(15) umgebenen Zuschnitt-Stapeln (14) zu einem Zuschnitt-
Magazin (12) einer Verpackungsmaschine, wobei vor der Ein
führung der Zuschnitt-Stapel (14) in das Zuschnitt-Magazin
(12) die Banderole (15) durch ein Trennorgan durchtrennbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich eines zum
Zuschnitt-Magazin (12) führenden Förderers ein feststehen
des Trennmesser (35) angeordnet ist, welches infolge der
Transportbewegung der Zuschnitt-Stapel (14) relativ zum
Trennmesser (35) die Banderole (15) an der Unterseite des
Zuschnitt-Stapels (14) durchtrennt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Trennmesser (35) auf- und abbewegbar angeordnet
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die langgestreckten, annähernd quaderförmigen
Zuschnitt-Stapel (14) durch einen Förderer, nämlich Stapel
förderer (25), in Richtung quer zur Längserstreckung und
unmittelbar im Bereich des Zuschnitt-Magazins (12) durch
einen quergerichteten Förderer mit einem Schieber (30) in
Richtung der Längserstreckung der Zuschnitt-Stapel (14)
transportierbar sind, wobei das Trennmesser (35) im Bereich
des zum Zuschnitt-Magazin (12) führenden Förderers unter
halb der Bewegungsbahn der Zuschnitt-Stapel (14) angeordnet
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stapelförderer (25) ein Gurtförderer ist, auf
dessen Fördergurt (26) die Zuschnitt-Stapel (14) aufliegen
und daß die Zuschnitt-Stapel (14) von diesem durch den quer
bewegbaren Schieber (30) abschiebbar und am Trennmesser
(35) vorbei bis zum Zuschnitt-Magazin (12), nämlich in eine
Position oberhalb von Einfüllöffnungen (29), förderbar
sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder einem der weiteren
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschnitt-Stapel
(14) am Ende des Stapelförderers (25) auf eine exakte
Relativstellung zum Zuschnitt-Magazin (12) bzw. zu dessen
Magazin-Schächten (13, 13a) ausrichtbar sind, vorzugsweise
durch an Längsseiten der Zuschnitt-Stapel (14) wirksame
Richtorgane.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß am Ende der Bewegungsbahn der Zuschnitt-Stapel (14)
durch den Stapelförderer (25) Ausrichter (42, 43) angeord
net sind, die zum Ausrichten der Zuschnitte (10) und des
Zuschnitt-Stapels (14) an dessen gegenüberliegenden Längs
seiten zur Anlage kommen, wobei die plattenförmigen Ausrich
ter (42, 43) oberhalb der Bewegungsbahn der Zuschnitt-
Stapel (14) bewegbar, insbesondere schwenkbar gelagert
sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der in Transportrichtung der ankommenden
Zuschnitt-Stapel (14) zweite Ausrichter (43) als Anschlag
für den Zuschnitt-Stapel (14) im Bereich des Stapelför
derers (25) dient und daß der andere Ausrichter (42)
während der Zuführung des Zuschnitt-Stapels (14) aus der
Bewegungsbahn desselben herausbewegt ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder einem der weiteren
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt-Stapel
(14) auf der Einfüllöffnung (29) des Zuschnitt-Magazins
(12) bzw. des Magazin-Schachts (13, 13a) auf Tragorganen
absetzbar ist, insbesondere auf Tragschenkeln (55, 56), auf
denen der Zuschnitt-Stapel (14) mit einander gegenüberlie
genden Randbereichen der Längsseiten aufliegt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß die Tragorgane, nämlich Tragschenkel (55, 56) zur
Übergabe des Zuschnitt-Stapels (14) an den Magazin-Schacht
(13, 13a) in einer im wesentlichen horizontalen Ebene ver
schiebbar, nämlich auseinander bewegbar sind, derart, daß
die Einfüllöffnung (29) frei kommt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der weiteren
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die durchtrennte
Banderole (15) bis zum Abtransport gehalten ist, insbesonde
re durch im Bereich oberhalb der Einfüllöffnung (29) ange
ordnete Sauger (39), die die Banderole (15) im Bereich
einer Oberwandung (16) erfassen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der weiteren
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die durchtrennte
Banderole (15) durch einen Saugkanal (40) abtransportierbar
ist, wobei der Saugkanal (40) vorzugsweise im Bereich des
Magazin-Schachts (13, 13a) oberhalb der Einfüllöffnung (29)
mündet, derart, daß die durch die Sauger (39) gehaltene
Banderole (15) an einer Seitenwandung (17) durch den Saug
kanal (40) erfaßbar ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder einem der weiteren
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fördergurt (26)
des Stapelförderers (25) im Bereich der Bewegungsbahn des
Schiebers (30) durch Umlenkung über Umlenkrollen (49, 50,
51) einen Spalt (52) bildet.
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