DE10007743A1 - Pedal - Google Patents
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Abstract
Ein Pedal (2), insbesondere für ein Kraftfahrzeug, weist einen Pedalarm (6) auf, welcher an seinem ersten Endbereich (8) von einer Kraft (4), insbesondere einer Fußkraft, auslenkbar und an seinem zweiten Endbereich (10) um eine in einem Gehäuse (16) gelagerte Schwenkachse (18) schwenkbar gelagert und von einem die Schwenkachse (18) umschließenden Rückstellfederelement (20) in eine Grundstellung zurückschwenkbar beaufschlagt ist. Das Rückstellfederelement (20) ist dabei an einem ersten Hebelarm (36) eines schwenkbar gelagerten Hebels (38) abgestützt. Der zweite Hebelarm (44) des Hebels (38) ist über einen Reibkörper (50) an einer Reibfläche (56) in Anlage. Die Reibfläche (56) wiederum ist um die Schwenkachse (18) des Pedalarms (6) schwenkbar und an dem zweiten Endbereich (10) des Pedalarms (6) angeordnet. Dieses Pedal (2) soll einen besonders geringen Herstellungsaufwand aufweisen und gleichzeitig soll der Reibungskoeffizient der aus dem Reibkörper (50) und der Reibfläche (56) gebildeten Reibpaarung in einem besonders großen Wertebereich einstellbar sein. Hierzu ist die Reibfläche (56) ein Bestandteil eines Reibelements (55) und der zweite Endbereich (10) des Pedalarms (6) ist mit dem Reibelement (55) über einen Haftstoff (66) fest verbunden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Pedal, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit
einem Pedalarm, welcher an seinem ersten Endbereich von einer Kraft,
insbesondere einer Fußkraft, auslenkbar und an seinem zweiten Endbe
reich um eine in einem Gehäuse gelagerte Schwenkachse schwenkbar
gelagert und von einem die Schwenkachse umschließenden Rückstellfe
derelement in eine Grundstellung zurückschwenkbar beaufschlagt ist,
wobei das Rückstellfederelement an einem ersten Hebelarm eines
schwenkbar gelagerten Hebels abgestützt ist, dessen zweiter Hebelarm
über einen Reibkörper an einer um die Schwenkachse schwenkbaren und
an dem zweiten Endbereich des Pedalarms angeordneten Reibfläche in
Anlage ist.
Pedale der oben genannten Art werden heute vielfach als Fahrpedale bei
Kraftfahrzeugen zur Steuerung der Geschwindigkeit eingesetzt. Hierbei
lenkt beim Betrieb des Kraftfahrzeugs der Fahrer des Kraftfahrzeugs den
Pedalarm des Pedals mittels Fußkraft aus, um eine bestimmte Geschwin
digkeit des Kraftfahrzeugs zu erreichen. Die Auslenkung des Pedalarms
ist dabei üblicherweise mechanisch oder elektronisch an eine Steuerein
heit gekoppelt, über die die Geschwindigkeit des Kraftfahrzeugs einstellbar
ist. Allgemein gilt: Je größer die Auslenkung des Pedalarms desto
größer die Geschwindigkeit des Kraftfahrzeugs.
Bedingt durch unebene Straßenverhältnisse kann es beim Betrieb des
Kraftfahrzeugs zu Erschütterungen der Fahrzeugbewegung und damit zu
geringfügigen Veränderungen der auf den Pedalarm durch den Fahrer
aufgebrachten Fußkraft kommen. Diese Erschütterungen der Fahrzeug
bewegung können eine Veränderung der Pedalstellung bewirken, woraus
eine Änderung der Geschwindigkeit des Kraftfahrzeugs resultiert.
Um eine seitens des Fahrers des Kraftfahrzeugs unbeabsichtige Verände
rung der Pedalstellung zu verhindern, ist der Pedalarm des Pedals mittels
des die Schwenkachse umschließenden Rückstellfederelements an dem
ersten Hebelarm des schwenkbar gelagerten Hebels abgestützt. Bei einer
Auslenkung des Pedalarms lenkt das Rückstellfederelement den ersten
Hebelarm des Hebels aus und gleichzeitig schwenkt der zweite Hebelarm
des Hebels in Richtung auf den zweiten Endbereich des Pedals. Ab einem
bestimmten Auslenkwinkel des Pedalarms kommt es zu einer Berührung
des an dem zweiten Hebelarm angeordneten Reibkörpers mit der Reibflä
che, die an dem zweiten Endbereich des Pedalarms angeordnet ist. Die
zwischen dem Reibkörper und der Reibfläche wirkende Reibungskraft
hemmt dabei die den Pedalarm auslenkende Fußkraft. Aufgrund der
Federwirkung des Rückstellfederelements nimmt dabei mit zunehmender
Auslenkung des Pedalarms die Reibungskraft zwischen dem Reibkörper
und der Reibfläche zu und es tritt eine selbsterregte Schwingung, die
sogenannte Reibungsschwingung auf. Die Reibungsschwingung wird
verursacht durch den Unterschied zwischen der größeren Reibungskraft
beim Anlauf, also bei der Berührung des Reibkörpers mit der Reibfläche,
und der kleineren Reibungskraft bei der darauffolgenden Gleitbewegung.
Die Reibungsschwingung tritt insbesondere bei sehr kleinen Gleitge
schwindigkeiten auf und stört durch ruckweises Gleiten. Diese auch als
"Stick-Slip-Effekt" bekannte Auswirkung ist für die sich im Innenraum des
Fahrzeugs befindlichen Personen beim Betrieb des Pedals als quiet
schendes Geräusch deutlich wahrnehmbar.
Für eine Unterdrückung dieses quietschenden Geräusches ist es bei
spielsweise aus der DE 198 11 442 A1 bekannt, den Reibkörper über
einen Schwingungsdämpfer mit dem zweiten Hebelarm des schwenkbar
gelagerten Hebels zu verbinden. Dies bewirkt eine mechanische Ent
kopplung des Reibkörpers von dem zweiten Hebelarm des Hebels,
wodurch der Reibkörper relativ zum dem zweiten Hebelarm des Hebels
frei schwingen kann. Die Reibfläche ist üblicherweise einstückig mit dem
Pedalarm ausgeführt und kann daher nicht schwingen. Somit ist das
quietschende Geräusch zuverlässig durch den an dem zweiten Hebelarm
des schwenkbar gelagerten Hebels zusätzlich angeordneten Schwin
gungsdämpfer vermieden. Als nachteilig bei dieser Lösung erweist es
sich, daß die Reibfläche stets aus dem Material besteht, aus dem auch
der Pedalarm oder zumindest der zweite Endbereich des Pedalarms
gefertigt ist. Hierdurch bestimmt sich die Auslegung der durch den
Reibkörper und die Reibfläche gebildeten Reibpaarung nur durch eine
geeignete Wahl des Reibkörpers. Denn der Beitrag der Reibfläche zur
Reibpaarung ist durch das Material des Pedalarms vorgegeben und kein
variabler Parameter der Reibpaarung. Für eine Veränderung der Reibpaa
rung bedingt durch die Reibfläche müßte der Pedalarm aus einem
anderem als dem bisherigen Material gefertigt werden, was sich meistens
nachteilig auf die Herstellungskosten und den Herstellungsaufwand des
Pedalarms auswirkt und daher in der Praxis nicht üblich ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Pedal der oben
genannten Art anzugeben, das einen besonders geringen Herstellungs
aufwand erfordert und bei dem der Reibungskoeffizient der aus dem
Reibkörper und der Reibfläche gebildeten Reibpaarung in einem beson
ders großen Wertebereich einstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Reibfläche
Bestandteil eines Reibelements ist und der zweite Endbereich des
Pedalarms mit dem Reibelement über einen Haftstoff fest verbunden ist.
Die Erfindung geht dabei von der Überlegung aus, daß ein besonders
einfach herzustellendes und besonders einfach zu montierendes Pedal
eine besonders geringe Anzahl an Elementen aufweisen sollte, die bei der
Endmontage des Pedals aneinander zu fügen sind. Dabei sollte jedoch für
einen besonders großen Wertebereich des Reibungskoeffizienten der
Reibpaarung sowohl das Material des Reibkörpers als auch das Material
der Reibfläche frei wählbar sein. Diese Bedingung ist für den Reibkörper
erfüllt, der über den Schwingungsdämpfer an dem zweiten Hebelarm des
schwenkbar gelagerten Hebels bei der Montage des Pedals zu befestigen
ist. Das Material der Reibfläche ist dann frei wählbar, wenn diese kein
Bestandteil des zweiten Endbereich des Pedalarms ist. Die Reibfläche ist
dann kein Bestandteil des Pedalarms, wenn sie separat auf einem
Reibelement angeordnet wird. Das die Reibfläche umfassende Reibele
ment wiederum ist - wie bisher die Reibfläche - auf dem zweiten Endbe
reich des Pedalarms anzuordnen. Ein zweistückig mit dem zweiten
Endbereich des Pedalarms ausgeführtes Reibelement kann jedoch zu
Schwingungen angeregt werden und sich im Extremfall von dem zweiten
Endbereich des Pedalarms lösen. Diese Schwingungen erzeugen außer
dem Geräusche. Zur Vermeidung von derartigen Funktionsstörungen und
Geräuschen des Pedals sollte eine besonders feste Verbindung des
zweiten Endbereichs des Pedalarms mit dem Reibelement erfolgen, ohne
daß durch ein zusätzliches Element sich der Herstellungsaufwand des
Pedals vergrößert. Hierzu ist der zweite Endbereich des Pedalarms mit
dem Reibelement über einen Haftstoff fest verbunden. Der Haftstoff kann
dabei ein Klebstoff, beispielsweise ein handelsüblicher Klebstoff, oder
aber auch ein fester Kunststoff sein, der eine nahezu unlösbare Verbin
dung sowohl mit dem zweiten Endbereich des Pedalarms als auch mit
dem Reibelement eingeht.
Vorteilhafterweise ist der Haftstoff als beidseitig klebende Folie ausgebil
det. Eine selbstklebende Folie erzeugt eine homogene Klebefläche und
läßt sich formgenau zuschneiden. Außerdem kann eine Folie vor der
Befestigung des die Reibfläche umfassenden Reibelements auf dem
zweiten Endbereich des Pedalarms entweder auf der Unterseite des
Reibelements oder auf dem zweiten Endbereich des Pedalarms befestigt
werden, so daß für die Endmontage nur noch ein Aufeinanderpressen der
zu verbindenden Flächen erforderlich ist. Hierdurch fällt der für die
Montage des die Reibfläche umfassenden Reibelements in oder auf dem
zweiten Endbereich des Pedalarms erforderliche Aufwand besonders
gering aus.
Das die Reibfläche umfassende Reibelement ist vorteilhafterweise
formschlüssig an oder in dem zweiten Endbereich des Pedalarms ange
ordnet. Hierdurch erweist sich die Einpassung der Reibfläche an oder in
dem zweiten Endbereich des Pedalarms als besonders einfach. Durch
eine formschlüssige Verbindung wird zudem die Reibfläche an oder in
dem zweiten Endbereich des Pedalarms gehalten. Diese Ausführungs
form sichert zusätzlich das Reibelement an dem zweiten Endbereich des
Pedalarms und stellt daher eine Ergänzung zum Festkleben des Reibele
ments an oder in dem zweiten Endbereich des Pedalarms dar.
Vorteilhafterweise weisen die Oberfläche des zweiten Endbereichs des
Pedalarms und die Reibfläche verschiedene Materialeigenschaften auf.
Hierdurch sind das die Reibfläche umfassende Reibelement und der
zweite Endbereich des Pedalarms aus einem Material herstellbar. Durch
diese Ausgestaltung ist die Herstellung des die Reibfläche umfassenden
Reibelements und des zweiten Endbereichs des Pedalarms besonders
kostengünstig, da dann für die Herstellung des Reibelements und des
zweiten Endbereichs des Pedalarms nur ein einziger Werkstoff bereitzu
stellen ist. Eine Spezialbehandlung der Oberfläche des Reibelements,
also der Reibfläche, verändert dann deren Materialeigenschaft. Sind
beispielsweise der zweite Endbereich des Pedalarms und das Reibele
ment aus Aluminium gefertigt, so kann durch Anodisieren eine Härtung
der Reibfläche erfolgen, wodurch dann die Oberfläche des Reibelements
eine andere Materialeigenschaft aufweist als der ebenfalls aus Aluminium
gefertigte zweite Endbereich des Pedalarms.
Vorteilhafterweise ist der zweite Endbereich des Pedalarms aus einem
ersten Material und die Reibfläche aus einem von dem ersten Material
verschiedenen zweiten Material gefertigt. Hierbei erweist es sich als
besonders vorteilhaft, wenn der zweite Endbereich des Pedalarms aus
einem Kunststoff und die Reibfläche aus Metall gefertigt ist. Diese mit dem
Kunststoff verbundene Leichtbauweise des zweiten Endbereichs des
Pedalarms bedingt ein besonders geringes Gewicht des zweiten Endbe
reichs und trägt damit zur Gewichtsreduzierung des Pedals bei. Außer
dem ist Kunststoff besonders einfach an unterschiedlichste geometrische
Ausprägungen anpassbar, wodurch spezielle Formwünsche des zweiten
Endbereichs des Pedalarms in besonders einfacher Weise realisierbar
sind. Gleichzeitig ist durch die Fertigung des die Reibfläche umfassenden
Reibelements aus Metall, beispielsweise Edelstahl, die Reibfestigkeit der
Reibfläche sichergestellt.
Der erste Hebelarm des Hebels weist vorteilhafterweise an der dem
Pedalarm abgewandten Seite einen den Schwenkbereich des Hebels
begrenzenden Verschleißanschlag auf, der gegen einen Anschlag
beaufschlagbar ist. Das Anliegen des Verschleißanschlags des ersten
Hebelarms des Hebels an dem Anschlag verhindert eine Verkeilung des
zweiten Hebelarms des Hebels mit dem zweiten Endbereich des Pedal
arms. Hierdurch ist auch bei einem Loslösen des Reibkörpers von dem
zweiten Hebelarm des Hebels besonders zuverlässig die Funktion des
Pedals sichergestellt, wenn auch bei losgelöstem Reibkörper die hem
menden Eigenschaften des Reibkörpers nicht mehr wirken. Der Anschlag
kann dabei am Gehäuse der Schwenkachse angeordnet oder ein Be
standteil des Gehäuses der Schwenkachse sein.
Vorteilhafterweise weist der zweite Endbereich des Pedalarms eine
Führung auf, in dem das Rückstellfederelement angeordnet ist. Die
Führung kann dabei einstückig mit dem zweiten Endbereich des Peda
larms ausgeführt oder aber auch ein separat auf dem zweiten Endbereich
des Pedalarms anzuordnender Führungskörper sein. Hierdurch ist
besonders zuverlässig eine verschleißbedingte Formänderung des
Rückstellfederelements vermieden. Darüber hinaus ist durch die Ausge
staltung der Führung für das Rückstellfederelement eine vorgebbare Kraft
des Rückstellfederelements besonders einfach einstellbar.
Das Rückstellfederelement ist vorteilhafterweise an seinem einen Ende
gegen ein an dem ersten Hebelarm des Hebels ausgebildetes Widerlager
beaufschlagbar. Das Widerlager gibt den Bereich vor, an dem dieses
Ende des Rückstellfederelements gegen den Hebel beaufschlagbar ist.
Durch die Festlegung des Berührungspunktes des Rückstellfederelements
mit dem ersten Hebelarm des Hebels läßt sich die von dem Rückstellfe
derelement auf den Hebel zu übertragende Kraft besonders gut einstellen.
Die bei einer Auslenkung des Pedalarms von dem Rückstellfederelement
auf den ersten Hebelarm des Hebels übertragene Kraft preßt den zweiten
Hebelarm des Hebels mit seinem Reibkörper gegen die auf oder in dem
zweiten Endbereich des Pedalarms angeordnete Reibfläche. Hierdurch
vergrößert sich bei zunehmender Auslenkung des Pedalarms die Reibung
zwischen dem auf dem zweiten Hebelarm des Hebels angeordneten
Reibkörper mit der auf dem zweiten Endbereich des Pedalarms angeord
neten Reibfläche, wodurch mit zunehmender Auslenkung des Pedalarms
mehr Kraft für die Auslenkung desselben erforderlich ist. Gleichzeitig
spannt sich das Rückstellfederelement und bewirkt bei einem Nachlassen
der den Pedalarm auslenkenden Kraft eine Rückstellung des Pedalarms
in Ausgangsstellung.
Das Ende des Rückstellfederelements, das gegen das an dem ersten
Hebelarm des Hebels angeordnete Widerlager beaufschlagbar ist, ist
zusätzlich vorteilhafterweise gegen einen die Richtung der Kraft des
Rückstellfederelements bestimmenden Stützkörper in Anlage. Bei fehlen
dem Stützkörper könnte sich bei einer Auslenkung des Pedalarms dieses
Ende des Rückstellfederlements zunächst in Richtung auf die Führung hin
verbiegen und erst ab einem bestimmten Auslenkwinkel des Pedalarms
den ersten Hebelarm des Hebels verschwenken. Der Stützkörper lenkt
hingegen die Kraft des Rückstellfederelements direkt auf das Widerlager,
so daß auch bei sehr geringen Auslenkwinkeln des Pedalarms die Kraft
des Rückstellfederelements das Widerlager des ersten Hebelarms des
Hebels beaufschlagt und nicht ein Verbiegen des Rückstellfederelements
bewirkt. Hierdurch ist besonders zuverlässig bei einem Auslenken des
Pedalarms eine Kraftübertragung von dem Rückstellfederelemnt auf das
Widerlager des ersten Hebelarms des Hebels gewährleistet.
Vorteilhafterweise ist das Rückstellfederelement als doppelte Schenkelfe
der ausgebildet. Hierdurch weist das Rückstellfederelement besonders
geringe Abmessungen auf und läßt sich daher besonders platzsparend in
der für das Rückstellfederelement vorgesehenen Führung anordnen. Die
zweite Schenkelfeder stellt dabei auch bei einem Bruch der ersten
Schenkelfeder einen Normalbetrieb des Pedals sicher. Jede der beiden
Schenkelfedern ist also so ausgelegt, daß auch die alleinige Kraft einer
Feder die Funktion des Pedals sicherstellt.
Vorteilhafterweise ist das Rückstellfederelement als biferal gewickelte
Torsionsfeder ausgebildet. Eine biferal gewickelte Torsionsfeder ist
besonders einfach in die Führung für das Rückstellfederelement einpaß
bar, da nur ein Ende der Torsionsfeder und nicht zwei Enden wie bei einer
doppelten Schenkelfeder in der Führung anzuordnen oder zu befestigen
sind. Hierdurch erfordert die Montage des Rückstellfederelements in der
Führung einen besonders geringen Aufwand.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß
ein in oder auf dem zweiten Endbereich des Pedalarms mittels eines
Haftstoffes aufzubringendes Reibelement besonders einfach zu montieren
und gleichzeitig besonders fest mit dem zweiten Endbereich des Peda
larms verbunden ist. Der Haftstoff verhindert beim Betrieb des Pedals
besonders zuverlässig eine Schwingung der auf dem Reibelement
angeordneten Reibfläche sowohl in sich als auch gegen den zweiten
Endbereich des Pedalarms, wodurch eine durch das Reibelement be
dingte Geräuscherzeugung besonders zuverlässig vermieden ist. Außer
dem läßt sich mittels eines separat in oder auf dem Endbereich des
zweiten Pedalarms aufzubringenden Reibelements der Reibungskoeffizi
ent der Reibpaarung besonders individuell an die Erfordernisse des
jeweils zu fertigenden Pedals anpassen, ohne das hierfür eine geänderte
Auslegung des zweiten Endbereichs des Pedalarms erforderlich wäre.
Darüber hinaus läßt sich mit einem aus Kunststoff gefertigten zweiten
Endbereich des Pedalarms eine Leichtbauweise des Pedals mit einer
besonders hohen Verschleißfestigkeit der jeweiligen Reibfläche vereinen.
Die durch den Reibkörper und die Reibfläche gebildete Reibpaarung
erzeugt eine Krafthysterese, die die Auslenkung des Pedalarms dämpft
und damit ein freies Schwingen des Pedals verhindert, wodurch mittels
Fußkraft die Leistung der Brennkraftmaschine besonders genau steuerbar
ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung
näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht eines Pedals,
Fig. 2 schematisch einen Schnitt durch die Seitenansicht
des Pedals gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 schematisch ein Reibelement gemäß den Fig. 1
und 2.
Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen
Bezugszeichen versehen.
Das Pedal 2 gemäß Fig. 1 ist als Fahrpedal eines Kraftfahrzeugs
ausgebildet und durch Fußkraft 4 eines Fahrers zu betätigen. Mit der
Betätigung des Pedals steuert der Fahrer die Geschwindigkeit des
Kraftfahrzeugs. Der Fahrer und das Kraftfahrzeug sind in der Zeichnung
nicht näher dargestellt.
Das Pedal 2 umfaßt einen Pedalarm 6 mit einem ersten Endbereich 8 und
einem zweiten Endbereich 10. Der erste Endbereich 8 des Pedals 2 weist
eine Pedalplatte 12 auf, die von der Fußkraft 4 des nicht näher darge
stellten Fahrers des ebenfalls nicht näher dargestellten Kraftfahrzeugs
betätigbar ist. Der zweite Endbereich 10 des Pedalarms 6 ist um eine in
einem Gehäuse 16 gelagerte Schwenkachse 18 schwenkbar gelagert.
Weiterhin ist der zweite Endbereich 10 des Pedalarms 6 von einem die
Schwenkachse 18 umschließenden Rückstellfederelement 20 in eine
Grundstellung zurückschwenkbar beaufschlagt.
Das Rückstellfederelement 20 ist als doppelte Schenkelfeder ausgebildet,
die biferal gewickelt ist. In Fig. 1 ist nur eine der beiden Schenkelfedern
zu sehen, da gemäß Fig. 1 die zweite Schenkelfeder hinter der ersten
Schenkelfeder angeordnet und somit nicht zu sehen ist. Das als doppelte
Schenkelfeder ausgebildete Rückstellfederelement 20 ist mittels einer
Führung 22 auf dem zweiten Endbereich 10 des Pedalarms 6 angeordnet.
Die Führung 22 ist einstückig mit dem zweiten Endbereich 10 des Peda
larms 6 ausgebildet. Alternativ kann die Führung jedoch auch ein oder
mehrere Elemente aufweisen, die als separate Führung auf dem zweiten
Endbereich 10 des Pedalarms 6 anzordnen sind. Die Führung 22 weist
eine annähernd kreisförmige und weitgehend zentrisch zur Schwenkach
se 18 angeordnete Nut 24 auf, in der das als doppelte Schenkelfeder
ausgebildete Rückstellfederelement 20 führbar ist.
Das Rückstellfederelement 20 ist an seinem in der Führung 22 gelegenen
inneren Ende 26 an einer der Führung 22 zugeordneten Haltevorrich
tung 28 angeordnet. Das als biferal gewickelte Schenkelfeder ausgebil
dete Rückstellfederelement 20 wird bei der Montage in die Führung 22
eingelegt. Mittels der Haltevorrichtung 28 wird dann das innere Ende 26,
an dem die erste Schenkelfeder in die zweite übergeht, in der Führung 22
gegen ein Herausspringen gesichert. Das äußere Ende 30 des als
doppelte Schenkelfeder ausgebildeten Rückstellfederelements 20 ist über
eine Öffnung 32 aus der Führung 22 hinausgeführt. Das äußere Ende 30
des als Schenkelfeder ausgebildeten Rückstellfederelements 20 ist gegen
ein Widerlager 34 beaufschlagbar, das an einem ersten Hebelarm 36
eines Hebels 38 angeordnet ist. Um eine direkte Kraftübertragung von
dem Rückstellfederelement 20 auf das Widerlager 34 besonders zuver
lässig zu gewährleisten, ist das äußere Ende 30 des Rückstellfederele
ments 20 gegen eine Stützvorrichtung 40 im Anschlag. Die Stützvorrich
tung 40 verhindert besonders zuverlässig ein Verbiegen des äußeren
Endes 30 des Rückstellfederelements 20 in Richtung auf die Führung 20,
und damit eine Kraftübertragung des Rückstellfederelements, die nicht auf
das Widerlager 34 hin gerichtet ist.
Der Hebel 38 ist um eine Achse 42 schwenkbar gelagert und weist außer
dem ersten Hebelarm 36 einen zweiten Hebelarm 44 auf. Der zweite
Hebelarm 44 weist an seiner dem zweiten Endbereich 10 des Pedalarms
6 zugewandten Seite eine Ausnehmung 46 auf, in die ein Schwingungs
dämpfer 48 eingesetzt ist. Der Schwingungsdämpfer 48 ist aus Kunststoff
gefertigt und elastisch verformbar. Es handelt sich bei dem Kunststoff um
einen sogenannten Elastomer. Über den Schwingungsdämpfer 48 ist ein
Reibkörper 50 an dem zweiten Hebelarm 44 des Hebels 38 befestigt. Der
Reibkörper 50 kann relativ zu dem zweiten Hebelarm 44 des Hebels 38
schwingen, da er durch seine Befestigung am Schwingungsdämpfer 48
gegenüber dem Hebel 38 mechanisch entkoppelt ist.
Damit ein Verklemmen des Hebels 38 mit dem zweiten Endbereich 10 des
Pedalarms 6 bei allen Betriebszuständen des Pedals 2 zuverlässig
vermieden ist, weist der Hebel 38 an seinem ersten Hebelarm 36 an der
dem zweiten Endbereich 10 des Pedalarms 6 abgewandten Seite einen
Verschleißanschlag 52 auf. Der Verschleißanschlag 52 ist gegen einen
Anschlag 54 beaufschlagbar, der an dem Gehäuse 16 der Schwenkach
se 18 angeordnet ist. Hierbei ist der Anschlag 54 einstückig mit dem
Gehäuse 16 der Schwenkachse 18 ausgeführt. Alternativ kann jedoch der
Anschlag 54 auch zweistückig mit dem Gehäuse 16 der Schwenkach
se 18 ausgeführt sein. Die Auslegung des Verschleißanschlags 52 und
des Anschlags 54 ist so gewählt, daß der zweite Hebelarm 44 des
Hebels 38 sich nur bis auf einen Mindestabstand dem zweiten Endbe
reich 10 des Pedalarms 6 nähern kann. Die Einschränkung des Bewe
gungsbereichs des Hebels 38 vermeidet besonders zuverlässig, daß sich
der zweite Hebelarm 44 bei einer Ablösung des Reibkörpers 50 aus dem
Schwingungsdämpfer 48 und/oder einer Ablösung des Schwingungsdämpfers
48 aus der Ausnehmung 46 in dem zweiten Endbereich 10 des
Pedalarms 6 verkeilt. Hierdurch ist auch bei einem Ablösen des Reibkör
pers 50 und/oder des Schwingungsdämpfers 48 von dem zweiten Hebel
arm 44 des Hebels 38 ein Betrieb des Pedals 2 möglich, wobei die
Funktion des Pedals 2 allerdings stark eingeschränkt ist, da die Funktion
des Reibkörpers 50 ausgesetzt ist.
Der Reibkörper 50 bildet mit einer auf einem Reibelement 55 angeordne
ten Reibfläche 56 eine Reibpaarung. Das die Reibfläche 56 umfassende
Reibelement 55 ist auf dem zweiten Endbereich 10 des Pedalarms 6
angeordnet. Dabei ist die Reibfläche 56 des Reibelements 55 in der
Weise gewölbt, daß ihre Wölbung zum Reibkörper 50 hin weist. Damit ein
besonders großer Wertebereich des Reibungskoeffizienten der Reibpaa
rung einstellbar ist, sind die Reibfläche 56 und der zweite Endbereich 10
des Pedalarms 6 zweistückig ausgeführt. Dabei ist der zweite Endbe
reich 10 des Pedalarm 6 zur Erzielung eines besonders geringen Ge
wichts des Pedals 2 aus einem als Kunststoff ausgebildeten ersten
Material 58 gefertigt. Das die Reibfläche 56 umfassende Reibelement 55
ist aus einem als Edelstahl ausgebildeten zweiten Material 60 gefertigt. In
dieser Ausführungsform läßt sich eine Leichtbauweise des zweiten
Endbereichs 10 des Pedalarms 6 mit einer besonders hohen Verschleiß
festigkeit der Reibfläche 56 vereinen. Alternativ können der zweite
Endbereich 10 des Pedalarms 6 und das die Reibfläche 56 umfassende
Reibelement 55 auch aus Aluminium gefertigt sein. Damit die Reibflä
che 56 eine besonders harte Oberfläche aufweist, wird die Reibfläche 56
anodisiert, also die Oberfläche des Reibelements 55. Alternativ kann auch
eine Anodisierung der gesamten Außenfläche des Reibelements 55
vorgesehen sein. Hierdurch ist die Reibfläche 56 oder die gesamte
Außenfläche des Reibelements 55 vergleichsweise härter als die Oberflä
che des zweiten Endbereichs 10 des Pedalarms 6.
Für eine formschlüssige Verbindung des Reibelements 55 mit dem
zweiten Endbereich 10 des Pedalarms 6 weist das Reibelement 55 eine
Verliersicherung 62 auf. Die Verliersicherung 62 greift in entsprechende
Aussparungen 64 des zweiten Endbereichs 10 des Pedalarms 6. Die
Aussparungen 64 sind so ausgebildet, daß die Verliersicherung 62
formschlüssig in diese greift, wenn das Reibelement 55 in den zweiten
Endbereich 10 des Pedalarms 6 eingesetzt ist. Durch diese formschlüssi
ge Verbindung des Reibelements 55 mit dem zweiten Endbereich 10 des
Pedalarms 6 ist die Montage des Reibelements 55 auf dem zweiten
Endbereich 10 des Pedalarms 6 besonders einfach, da der für das
Reibelement 55 vorgesehene Bereich auf dem zweiten Endbereich 10 des
Pedalarms 6 eindeutig vorgegeben ist.
Um eine besonders feste Verbindung des zweiten Endbereichs 10 des
Pedalarms 6 mit dem Reibelement 55 zu erzielen, ist das Reibelement 55
mittels eines Haftstoffes 66 auf dem zweiten Endbereich 10 des Pedal
arms 6 angeordnet. Der Haftstoff 66 ist hierbei als beidseitig klebende
Folie ausgebildet.
Einen Schnitt gemäß der Hilfslinie mit den Endpunkten 68 und 70 durch
Fig. 1 zeigt Fig. 2. Die Schwenkachse 18 gemäß Fig. 2 ist in dem
Gehäuse 16 mittels eines Lagers 72 gelagert. In dem Gehäuse 16 ist die
Führung 22 angeordnet, deren Nut 24 annähernd zentrisch zur Schwen
kachse 18 verläuft. In der Führung 22 ist das als doppelte Schenkelfeder
ausgebildete Rückstellfederelement 20 angeordnet.
Um die Anordnung der als Schraube ausgebildeten Stützvorrichtung 40 zu
zeigen, ist die Fig. 2 nochmals im Bereich der Stützvorrichtung 40
aufgerissen. Im zusätzlich aufgerissenen Bereich sind dabei die beiden
Schenkelfedern des Rückstellfederelements 20 als Stäbe sichtbar, im
restlichen Bereich sind sie dagegen nur im Querschnitt dargestellt. Es ist
erkennbar, daß die als Stützvorrichtung 40 eingesetzte Schraube nicht in
einer Flucht zur Schwenkachse 18 angeordnet ist.
Das Reibelement 55 ist im Detail in Fig. 3 dargestellt. Das Reibeleme
net 55 ist gewölbt und nicht plan. Als Verliersicherung 62 weist das als
Druckstück ausgebildete Reibelement 55 an seinem einen Ende ein
erstes Paar Stege 74 und an seinem zweiten Ende ein zweites Paar
Stege 76 auf. Weiterhin umfaßt das Reibelement 55 eine Vorderseite 78
und eine Rückseite 80. Die Rückseite 80 wird vor der Montage des
Reibelements 55 auf dem zweiten Endbereich 10 des Pedalarms 6 mit
Haftstoff 66 beaufschlagt, der als klebende Folie ausgebildet ist. Alternativ
kann auch die für das Reibelement 55 vorgesehene Stelle des zweiten
Endbereichs 10 des Pedalarms 6 mit dem als Folie ausgebildeten Haft
stoff 66 beaufschlagt werden. Anschließend wird das Reibelement 55 mit
Hilfe der als Stege 74 und 76 ausgebildeten Verliersicherung 62 in die
Aussparungen 64 des zweiten Endbereichs 10 des Pedalarms 6 einge
paßt. In dem Pedal 2 bildet dann die Vorderseite 78 des Reibelements 55
die Reibfläche 56.
Beim Betrieb des Pedals 2 lenkt der in der Zeichnung nicht dargestellte
Fahrer des ebenfalls in der Zeichnung nicht dargestellten Kraftfahrzeugs
mittels seiner Fußkraft 4 den Pedalarm 6 des Pedals 2 gemäß Fig. 1 im
Uhrzeigersinn aus. Hierbei drückt das als doppelte Schenkelfeder ausge
bildete Rückstellfederelement 20 gegen den ersten Hebelarm 36 des
Hebels 38. Hierdurch wird der über den Schwingungsdämpfer 48 an dem
zweiten Hebelarm 44 des Hebels 38 befestigte Reibkörper 50 gegen die
Reibfläche 56 gedrückt. Dies führt bei zunehmender Auslenkung des
Pedalarms 6 durch die Fußkraft 4 des Fahrers zu einer besonders starken
Reibung zwischen dem Reibkörper 50 und der Reibfläche 56. Diese
parallel zur Auslenkung des Pedalarms 6 zunehmende Reibungskraft muß
der in der Zeichnung nicht dargestellte Fahrer mittels seiner Fußkraft 4 bei
zunehmender Auslenkung des Pedalarms 6 überwinden.
Mit einem Anstieg der Reibungskraft bei zunehmender Auslenkung des
Pedalarms 6 kann eine Reibungsschwingung zwischen dem Reibkör
per 50 und dem Reibelement 55 auftreten. Die Reibungsschwingung ist
ein abwechselndes Haften und Gleiten der Reibfläche 56 auf dem
Reibelement 50. Diese durch den sogenannten Stick-Slip-Effekt hervorge
rufenen Schwingungen sind für den Fahrer des Kraftfahrzeugs als
quietschende Geräusche wahrnehmbar. Diese quietschende Geräusche
sind durch die Anordnung des Reibkörpers 50 auf dem Schwingungs
dämpfer 48 seitens des Reibkörpers 50 besonders zuverlässig vermieden,
da diese von dem aus elastischen Kunststoff gefertigten Schwingungs
dämpfer 48 absorbiert werden. Auch ein Schwingen der Reibfläche 56 ist
besonders zuverlässig durch die feste Anordnung des Reibelements 55
auf dem zweiten Endbereich 10 des Pedalarms 6 mittels des Haftstoffs 66
vermieden. Diese Ausgestaltung eines Pedals 2 für ein Kraftfahrzeug
unterdrückt also besonders zuverlässig eine Reibungsschwingung.
Bei dem Pedal 2 ist aufgrund der Anordnung des die Reibfläche 56
umfassenden Reibelements 55 auf dem zweiten Endbereich 10 des
Pedalarms 6 mittels des Haftstoffs 66 eine Reibungsschwingung beson
ders zuverlässig vermieden. Zudem ist auch eine besonders einfache
Montage des Reibelements 55 auf dem zweiten Endbereich 10 des
Pedalarms 6 gewährleistet. Denn die Stege 74 und 76 der Verliersiche
rung 62 unterstützen die Einpassung des Reibelements 55 auf dem
zweiten Endbereich 10 des Pedalarms 6. Die separate Ausführung des
Reibelements 56 und des zweiten Endbereichs 10 des Pedalarms 6
ermöglicht außerdem eine Leichtbauweise des zweiten Endbereichs 10
des Pedalarms 6. Hierbei ist eine Verschleißfestigkeit der Reibfläche 56
durch das als Metall ausgebildete Material des Reibelements 55 besonders
zuverlässig gewährleistet. Alternativ oder zusätzlich kann eine
Oberflächenbehandlung der Vorderseite 78 des Reibelements 56 die
Verschleißfestigkeit der Reibfläche 56 gewährleisten. Aufgrund der
platzsparenden Bauweise eignet sich ein derartiges Pedal besonders zum
Einsatz in Kraftfahrzeugen als Fahrpedal.
2
Pedal
4
Fußkraft
6
Pedalarm
8
erster Endbereich
10
zweiter Endbereich
12
Pedalplatte
14
16
Gehäuse
18
Schwenkachse
20
Rückstellfederelement
22
Führung
24
Nut
26
inneres Ende
28
Halteelement
30
äußeres Ende
32
Öffnung
34
Widerlager
36
erster Hebelarm
38
Hebel
40
Stützvorrichtung
42
Achse
44
zweiter Hebelarm
46
Ausnehmung
48
Schwingungsdämpfer
50
Reibkörper
52
Verschleißanschlag
54
Anschlag
56
Reibfläche
58
erstes Material
60
zweites Material
62
Verliersicherung
64
Aussparung
66
Haftstoff
68
Endpunkt
70
Endpunkt
72
Lager
74
Stege
76
Stege
78
Vorderseite
80
Rückseite
Claims (12)
1. Pedal (2), insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit einem Pedal
arm (6), welcher an seinem ersten Endbereich (8) von einer Kraft (4),
insbesondere einer Fußkraft, auslenkbar und an seinem zweiten
Endbereich (10) um eine in einem Gehäuse (16) gelagerte Schwenk
achse (18) schwenkbar gelagert und von einem die Schwenk
achse (18) umschließenden Rückstellfederelement (20) in eine
Grundstellung zurückschwenkbar beaufschlagt ist, wobei das Rück
stellfederelement (20) an einem ersten Hebelarm (36) eines
schwenkbar gelagerten Hebels (38) abgestützt ist, dessen zweiter
Hebelarm (44) über einen Reibkörper (50) an einer um die Schwen
kachse (18) des Pedalarms (2) schwenkbaren und an dem zweiten
Endbereich (10) des Pedalarms angeordneten Reibfläche (56) in
Anlage ist dadurch gekennzeichnet, daß die Reibfläche (56) Be
standteil eines Reibelements (55) ist und der zweite Endbereich (10)
des Pedalarms (6) mit dem Reibelement (55) über einen Haft
stoff (66) fest verbunden ist.
2. Pedal (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Haftstoff (66) als beidseitig klebende Folie ausgebildet ist.
3. Pedal (2) nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß
das die Reibfläche (56) umfassende Reibelement (55) formschlüssig
an dem zweiten Endbereich (10) des Pedalarms (6) angeordnet ist.
4. Pedal (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekenn
zeichnet, daß die Oberfläche des zweiten Endbereichs (10) des Pe
dalarms (6) und die Reibfläche (56) verschiedene Materialeigen
schaften aufweisen.
5. Pedal (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite Endbereich (10) des Pedalarms (6) aus ei
nem ersten Material (58) und das die Reibfläche (56) umfassende
Reibelement (55) aus einem von dem ersten Material (58) verschie
denen zweiten Material (60) gefertigt ist.
6. Pedal (2) nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß das erste
Material (58) Kunststoff und das zweite Material (60) Metall ist.
7. Pedal (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekenn
zeichnet, daß der erste Hebelarm (36) des Hebels (38) an der dem
Pedalarm (6) abgewandten Seite einen den Schwenkbereich des
Hebels (38) begrenzenden Verschleißanschlag (52) aufweist, der
gegen einen Anschlag (54) beaufschlagbar ist.
8. Pedal (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite Endbereich (10) des Pedalarms (6) eine
Führung (22) aufweist, in der das Rückstellfederelement (20) ange
ordnet ist.
9. Pedal (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 dadurch gekenn
zeichnet, daß das Rückstellfederelement (20) an seinem äußeren
Ende (32) gegen ein an dem ersten Hebelarm (36) des Hebels (38)
ausgebildetes Widerlager (34) beaufschlagbar ist.
10. Pedal (2) nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, daß das
äußere Ende (30) des Rückstellfederelements (20) gegen einen die
Richtung der Kraft des Rückstellfederelements (20) bestimmenden
Stützkörper (40) in Anlage ist.
11. Pedal (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekenn
zeichnet, daß das Rückstellfederelement (20) als doppelte Schen
kelfeder ausgebildet ist.
12. Pedal (2) nach Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, daß das
Rückstellfederelement (20) als biferal gewickelte Torsionsfeder aus
gebildet ist.
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