DE10006707A1 - Haarbürste - Google Patents
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Abstract
Eine Haarbürste, mit einem Gehäuse (1) und einem Balg (3), in dem Borsten (4) festgelegt sind, ist so ausgebildet, daß zwischen der Wandung des Gehäuses (1) und dem Balg (3) eine mit einer Einfüllöffnung (6) versehene Kammer (5) zur Aufnahme von Flüssigkeit gebildet ist und daß in dem Balg (3) und/oder den Borsten (4) Austrittsöffnungen (10) für die Flüssigkeit vorgesehen sind.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Haarbürste gemäß dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Derartige Haarbürsten sind hinlänglich bekannt. Dabei können die Bor
sten aus Metall, Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material
bestehen, wobei sie in den Balg eingelassen und dort befestigt sind.
In vielen Fällen wird für einen akkuraten Sitz der Frisur das Haar an
gefeuchtet, bspw. mit Wasser.
Allerdings ist diese Art des Herrichtens der Haare umständlich, da
hierzu geeignetes Gerät nicht vorhanden ist.
So wird das Haar oftmals dadurch befeuchtet, daß Wasser direkt mit
einer Hand aufgetragen wird. Aber auch durch Annässen eines Kam
mes, bei dem sich die Flüssigkeit zwischen den Kammzinken befindet,
und anschließendes Kämmen damit, wird versucht, die Frisur entspre
chend herzurichten.
Beide Handhabungen, sowie ähnliche, bisher genutzte Möglichkeiten
stellen jedoch einen eher unbeholfenen Frisiervorgang dar.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Haarbürste der gattungsgemäßen Art so auszubilden, daß ihre Ver
wendungsfähigkeit verbessert wird.
Diese Aufgabe wird durch eine Haarbürste gelöst, die die Merkmale
des Anspruchs 1 aufweist.
In idealer Weise kann nun die zur Herstellung einer Frisur notwendige
Haarbürste benutzt werden, um das Haar in dem gewünschten Umfang
anzufeuchten.
Dabei ist die Art des Befeuchtungsmittels frei wählbar. So kann die
Haarbürste neben Wasser auch mit speziellen Haarwässern oder an
deren geeigneten Flüssigkeiten gefüllt werden, die allerdings in ihrer
Konsistenz so beschaffen sein müssen, daß sie die Austrittsöffnungen
problemlos durchtreten können.
Diese, im Balg befindlichen Austrittsöffnungen, sind im Querschnitt so
klein gehalten, daß die Flüssigkeit nur unter einem entsprechenden
Druck austreten kann. Sobald der Druck auf die Flüssigkeit im Innern
der Kammer nachläßt, versiegt der Ausstrom.
Dieser Druck kann nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
durch einen manuell betätigbaren Druckerzeuger, z. B. in Form eines
Druckknopfes hergestellt werden. Dieser ist mit einer Membrane ver
sehen, durch die das Kammervolumen verkleinert und so der auf die
Flüssigkeit wirkende Innendruck erhöht wird.
Der Druckknopf kann dabei gleichzeitig der Dosierung dienen, das
heißt, entsprechend der Betätigung wird mehr oder weniger viel Flüs
sigkeit aus den Austrittsöffnungen gedrückt.
Desweiteren ist die Haarbürste mit einer Einfüllöffnung versehen, durch
die die Flüssigkeit einfüllbar ist.
Zweckmäßigerweise ist die Einfüllöffnung endseitig am Stiel der Haar
bürste angeordnet und mit einer leicht zu lösenden, gleichwohl dichten
Kappe verschlossen.
Der Balg besteht vorzugsweise aus Gummi oder einem gummiähnli
chen Material, wobei die Austrittsöffnungen direkt bei der Herstellung
des Balges mit eingeformt werden können, was eine zusätzliche, die
Herstellung der Haarbürste unnötig verteuernde Nachbearbeitung nicht
erforderlich macht.
Anstelle von in dem Balg vorgesehenen Austrittsöffnungen können
auch die Borsten als Hohlkörper im Sinne von Kanülen ausgebildet
sein, durch die die Flüssigkeit austreten kann.
Dies stellt eine besonders einfache Art der Herstellung einer erfin
dungsgemäßen Haarbürste dar.
Dabei können die Borsten aus dünnen Metallröhrchen oder solchen
aus Kunststoff bestehen, die durchaus als handelsübliche Ware erhält
lich sind.
Weiter vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteran
sprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der
beigefügten Zeichnung beschrieben.
Die einzige Figur zeigt eine Haarbürste entsprechend der Erfindung in
einer geschnittenen Seitenansicht.
In der Figur ist eine Haarbürste dargestellt, die in ihrem Grundaufbau
aus einem Gehäuse 1, einem sich daran anschließenden Stiel 2 und
einem das Gehäuse 1 unterseitig verschließenden Balg 3 besteht, in
dem Borsten 4 festgelegt sind.
Der Balg 3, der vorzugsweise aus einem elastischen Material wie
Gummi oder einem gummiähnlichen Kunststoff gebildet ist, ist mittels
Dichtungen 11 gegenüber dem Gehäuse 1 abgedichtet.
Die Gehäusewandung begrenzt zusammen mit dem Balg 3 eine Kam
mer 5, die sich bis in den hohl ausgebildeten Stiel 2 erstreckt und der
Aufnahme von Flüssigkeit dient.
Zum Einfüllen der Flüssigkeit ist am freien Ende des Stieles 2 eine
Einfüllöffnung 6 vorgesehen, die durch eine Kappe 7 flüssigkeitsdicht
verschlossen ist.
Im Bereich des Stieles 2 ist ein Druckknopf 8 angeordnet und zwar in
einem ergonomisch vorteilhaften Bereich.
Der Druckknopf 8 weist eine Membrane 9 auf, die durch Fingerdruck zu
betätigen ist und durch die Druck auf die in der Kammer 5 befindliche
Flüssigkeit ausgeübt werden kann. Diese Position ist strichpunktiert
dargestellt.
Hierdurch wird die Flüssigkeit durch Austrittsöffnungen 10 gedrückt, die
in dem Balg vorgesehen sind und diesen vollständig durchtreten.
Dabei ist der Querschnitt der Austrittsöffnungen 10 so klein gehalten,
daß bei Nichtgebrauch, also wenn kein Druck auf die Flüssigkeit aus
geübt wird, diese nicht austreten kann.
Mit Hilfe des Druckknopfes 8 ist auch eine Dosierung der Austrittsmen
ge der Flüssigkeit möglich.
Claims (9)
1. Haarbürste, mit einem Gehäuse (1) und einem Balg (3), in
dem Borsten (4) festgelegt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Wandung des Gehäuses (1) und dem
Balg (3) eine mit einer Einfüllöffnung (6) versehene Kammer
(5) zur Aufnahme von Flüssigkeit gebildet ist, und daß in
dem Balg (3) und/oder den Borsten (4) Austrittsöffnungen
(10) für die Flüssigkeit vorgesehen sind.
2. Haarbürste nach Anspruch 1, bei der an das Gehäuse (1) ein
Stiel (2) angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Kammer (5) bis in den hohl ausgebildeten Stiel (2)
erstreckt.
3. Haarbürste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einfüllöffnung (6) am freien Ende
des Stieles (2) angeordnet ist.
4. Haarbürste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einfüllöffnung (6) mit einer Kappe (7) verschlossen
ist.
5. Haarbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß am Gehäuse (1) oder dem Stiel (2) ein Druckknopf (8)
vorgesehen ist, durch den Druck auf die Flüssigkeit
aufbringbar ist.
6. Haarbürste nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckknopf (8) eine manuell betätigbare Membrane
(9) aufweist.
7. Haarbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Balg (3) aus einem elastischen Material besteht.
8. Haarbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Borsten (4) als Kanülen ausgebildet sind.
9. Haarbürste nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Borsten (4) aus Metall oder Kunststoff bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000106707 DE10006707A1 (de) | 2000-02-15 | 2000-02-15 | Haarbürste |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2000106707 DE10006707A1 (de) | 2000-02-15 | 2000-02-15 | Haarbürste |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE10006707A1 true DE10006707A1 (de) | 2001-08-23 |
Family
ID=7630983
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2000106707 Ceased DE10006707A1 (de) | 2000-02-15 | 2000-02-15 | Haarbürste |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10006707A1 (de) |
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2000
- 2000-02-15 DE DE2000106707 patent/DE10006707A1/de not_active Ceased
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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