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DE10005007A1 - Freisprecheinrichtung für ein Mobiltelefon - Google Patents

Freisprecheinrichtung für ein Mobiltelefon

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Publication number
DE10005007A1
DE10005007A1 DE2000105007 DE10005007A DE10005007A1 DE 10005007 A1 DE10005007 A1 DE 10005007A1 DE 2000105007 DE2000105007 DE 2000105007 DE 10005007 A DE10005007 A DE 10005007A DE 10005007 A1 DE10005007 A1 DE 10005007A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hands
mobile phone
ear set
free device
ear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2000105007
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Krehbiehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DaimlerChrysler AG filed Critical DaimlerChrysler AG
Priority to DE2000105007 priority Critical patent/DE10005007A1/de
Publication of DE10005007A1 publication Critical patent/DE10005007A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W88/00Devices specially adapted for wireless communication networks, e.g. terminals, base stations or access point devices
    • H04W88/02Terminal devices
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/60Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers
    • H04M1/6033Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers for providing handsfree use or a loudspeaker mode in telephone sets
    • H04M1/6041Portable telephones adapted for handsfree use
    • H04M1/6058Portable telephones adapted for handsfree use involving the use of a headset accessory device connected to the portable telephone
    • H04M1/6066Portable telephones adapted for handsfree use involving the use of a headset accessory device connected to the portable telephone including a wireless connection
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M2250/00Details of telephonic subscriber devices
    • H04M2250/02Details of telephonic subscriber devices including a Bluetooth interface

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Function (AREA)

Abstract

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Freisprecheinrichtung für ein Mobiltelefon zu schaffen, die ein unerkanntes Telefonieren in der Öffentlichkeit ermöglicht. DOLLAR A Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein Lautsprecher in ein Ear-Set integriert ist, in dem auch ein Kiefernhöhlen-Mikrofon aufgenommen ist und dass über das Ear-Set und eine separate Funkstrecke die bidirektionale Sprachübertragung erfolgt. DOLLAR A Die Erfindung findet Anwendung in einer Freisprecheinrichtung für ein Mobiltelefon mit einem am oder im Ohr zu tragenden Lautsprecher, der über eine separate Funkstrecke mit dem Mobiltelefon kommuniziert.

Description

Die Erfindung betrifft eine Freisprecheinrichtung für Mobil­ telefone gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Viele Benutzer eines Mobiltelefons, das auch unter dem Begriff "Handy" bekannt ist, empfinden es als unangenehm, bei einem Gespräch in der Öffentlichkeit beobachtet zu werden, obwohl der Geräuschpegel in der Umgebung und der Abstand zum nächsten Nachbarn es gegebenenfalls zulassen würden, mit gedämpfter Stimme ein diskretes Gespräch führen zu können.
Weiterhin stellt das bei den meisten Mobiltelefonen eingesetz­ te, akustische Signal zur Anzeige eines eingehenden Anrufs ein Problem dar. Wird es zu leise eingestellt oder ganz stumm geschaltet, kann es vom Benutzer selbst nicht gehört werden und muß so im Sichtfeld des Benutzers abgelegt werden, dass anhand der Anzeige im Display ein eingehender Anruf erkannt werden kann. Eine ausreichend laute Einstellung dieses Signales kann andererseits aber eine diskrete Anrufannahme verhindern. Nur wenige Mobiltelefone am Markt verfügen zur Anzeige eines eingehenden Anrufes über einen Vibrationsalarm anstelle des vorgenannten akustischen Signales.
In einer Vielzahl von Situationen und Tätigkeiten, bei denen telefoniert werden muß oder kann, werden beide Hände des Tele­ fonbenutzers für eine Ausübung dieser Tätigkeiten beansprucht.
Um in solchen Situationen trotzdem telefonieren zu können, sind z. B. kabelgebundene Freisprecheinrichtungen für Mobiltelefone erhältlich. Diese am Kopf des Benutzers getragenen Freisprecheinrichtungen sind mit einem Kopf- oder Ohrhörer ausgerüstet und besitzen ein Mikrofon, das häufig an einem gebogenen Halte­ arm vor dem Mund des Benutzers positioniert ist. Durch die Kabelanbindung ist für den Benutzer die Bewegungsfreiheit und der Komfort eingeschränkt und das vor dem Mund positionierte Mikrofon bietet keine sichere Möglichkeit für ein unbeobach­ tetes Telefonieren. Auch ist die Idee schon bekannt, anstelle der Kabelanbindung eine Infrarotverbindung zwischen dem Kopf­ hörer und dem Mobiltelefon zu verwenden (DE 298 08 209 U1).
Weiterhin ist es bekannt, für die diskrete Signalisierung eines Anrufeinganges auf einem drahtlosen Telefon einen Funk-Ohr­ hörer zu verwenden (DE 295 12 395 U1), der vollkommen im Gehör­ gang des Benutzers aufgenommen werden soll und eine Batterie, einen Empfänger, einen vom Empfänger betätigten Lautstärkereg­ ler und einen Lautsprecher enthält. Eine Freisprechfunktion ist mit diesem Funk-Ohrhörer, unter anderem wegen der fehlenden Mikrofonfunktion, nicht ausführbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde eine Freisprechein­ richtung für ein Mobiltelefon zu schaffen, die ein unerkanntes Telefonieren in der Öffentlichkeit ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Pa­ tentanspruchs 1 gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die erfindungsgemäße Lösung beruht auf der Verwendung eines Ear-Sets, welches ein Kiefernhöhlen-Mikrofon zur Sprachaufnahme von dem und einen Lautsprecher zur Sprachabgabe an den Benutzer aufweist. Das Ear-Set kommuniziert mit dem Mobiltelefon über eine eigene Funkverbindung und wird wie ein Hörgerät nahezu unsichtbar im oder hinter dem Ohr getragen. Als Funkverbindung dient eine Kommunikationsstrecke nach dem bekanntem BLUE-TOOTH- Standard für GSM-Mobiltelefone.
Die erfindungsgemäße Fernsprecheinrichtung läßt sich bei hohem Tragekomfort und größtmöglicher Bewegungsfreiheit tragen, be­ dienen und nutzen. Sie ist nahezu unsichtbar und kann daher auch in der Öffentlichkeit diskret benutzt werden. In Umgebun­ gen mit einem Geräuschpegel, der ein gedämpftes Sprechen ermög­ licht, kann unauffällig telefoniert werden.
Das Mobiltelefon kann mit der erfindungsgemäßen Freisprechein­ richtung in Situationen und bei Tätigkeiten genutzt werden, in denen der Benutzer beide Hände benötigt; z. B. beim Autofahren.
Die Schallaufnahme und -wiedergabe erfolgen erfindungsgemäß über eine Körperschallkopplung mit den Schädelknochen bzw. in unmittelbarer Nähe des Trommelfells. Daher ist eine klare Verständigung - sozusagen direkt im Kopf des Benutzers - bei kleinster Lautstärke möglich. Eine Weiterbildung der Erfindung betrifft die Eliminierung von Umgebungslärm mittels einer Active-Noise-Reduction-Technologie.
Anhand der Zeichnung wird nachstehend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein Mobiltefon mit einer nachgerüsteten Freisprech­ einrichtung und
Fig. 2 zeigt das Blockschaltbild des Ear-Sets der Freisprechein­ richtung.
Die in Fig. 1 gezeigte Freisprecheinrichtung für ein Mobiltelfon besteht aus einem handelsüblichen Mobiltelefon 1 gemäß GSM- Standard, das mit einem BlUE TOOTH-Zusatzgerät 2 und einem Ear- Set 3 nachgerüstet ist. Das Mobiltelfon wird beim Freisprechen in einer Tasche oder an einem geeigneten Gürtelclip getragen.
Das Ear-Set 3 kommuniziert über das BLUE TOOTH-Zusatzgerät 2 mit dem Mobiltelfon 1, wobei diese Kommunikation gemäß BLUE- TOOTH-Standard mittels einer 2,4-GHz-Funkstrecke 4 erfolgt, die eine bidirektionale Sprachübertragung ermöglicht und eine Reichweite von etwa 800 mm aufweist.
Die erfindungsgemäße Lösung läßt sich abweichend von der voran­ gehenden Beschreibung auch mit Funkstrecken realisieren, die nicht nach dem BLUE TOOTH-Standard ausgelegt sind, aber eine bidirektionale Sprachübertragung im Nahbereich ermöglichen und sich bezüglich ihrer Frequenz von der Telefonnetz-Funkstrecke 5 ausreichend abgrenzen; insbesondere gilt dies für zukünftige Mobiltelefone, die nicht nach dem GSM-Standard ausgelegt sind.
Das BLUE TOOTH-Zusatzgerät 2 weist eine eigene Antenne 6, eine Sende-/Empfangseinheit und eine BLUE TOOTH-Schnittstelle zum Mobiltelefon 1 auf.
Das Ear-Set 3 ist - ähnlich wie ein Hörgerät - im oder hinter dem Ohr zu tragen und mit zwei fühlbaren Bedienungselementen versehen. Das Ear-Set des Ausführungsbeispiels ist hinter dem Ohr zu tragen und die Bedienubgselemente sind als ein Dreh­ knopfschalter 14 und ein Lautstärken-Drehknopf 15 ausgebildet. Diese Bedienungselemente können alternativ auch als Tasten, Hebel, Schieber oder ähnlich wirkende Elemente ausgebildet sein.
Mit dem Drehknopfschalter 14 wird von dem Benutzer bei Vorlie­ gen eines akustischen Hinweises auf einen eingegangenen Anruf das Ear-Set 3 vom Stand-by-Betrieb in den Normalbetrieb und bei Gesprächsende wieder in den Stand-by-Betrieb geschaltet. Mit dem Lautstärke-Drehknopf 15 kann die Lautstärke des Lautspre­ chers 12 individuellen Gesprächssituationen angepaßt werden.
Die Komponenten des Ear-Sets 3 sind in Fig. 2 in einem Block­ schaltbild dargestellt. Das Ear-Set 3 besteht aus einer Antenne 8 zum Senden und Empfangen, einer BlUE-TOOTH-Schnittstelle 7, einem Controller 9, Active-Noise-Reduction-Subtraktionsverstär­ ker 10, Kiefernhöhlen-Mikrofon 11, Lautsprecher 12, Außengeräusch-Mikrofon 13 und einem in Fig. 2 nicht gezeigten auflad­ baren Akkumulator.
Ein auf dem im Mobiltelefon 1 eingehender Anruf löst im Ear-Set 3 über die BLUE-TOOTH-Schnittstelle 7 ein Wake-up-Signal für das Ear-Set 3 aus. Der somit aktivierte Controller 9 sorgt dafür, dass das Anrufsignal im Lautsprecher 12 für den Benutzer zu hören ist. Benachbarte Personen können dieses Anrufsignal nicht hören. Nach einer Wahrnehmung des akustischen Anrufsi­ gnales durch den Benutzer wird zur Ausführung des Telefonats das Ear-Set 3 vom Benutzer mit dem Drehknopfschalter 14 vom Stand-by-Betrieb in den Normalbetrieb geschaltet. Bei Gesprächsende erfolgt mit dem Drehknopfschalter 14 wieder eine Umschaltung zum Stand-by-Betrieb.
Das Kiefernhöhlen-Mikrofon 11 des Ear-sets 3 nimmt vom Benutzer gesprochene Worte über dessen Kiefernhöhlen und den dabei in den Kiefer- und Schädelknochen erzeugten Körperschall auf. Der Lautsprecher 12 überträgt die vom Handy empfangenen und an die BLUE TOOTH-Schnittstelle 7 des Ear-Sets 3 gesendeten Sprach­ signale des Anrufers ins Ohr des Benutzers.
Um Rückkopplungseffekte zu vermeiden, verfügt das Ear-Set 3 über den Active-Noise-Reduction-Subtraktionsverstärker 10, der die Signale des Kiefernhöhlen-Mikrofons 11 um 90° phasenver­ schoben weitergibt, wodurch sich diese Signale mit den zum Lautsprecher 12 geführten Signalen im Subtraktionsverstärker gegenseitig aufheben.
Gleiche Vorkehrungen sind im Ausführungsbeispiel optional auch für die Unterdrückung von Umgebungslärm getroffen. Der Umge­ bungslärm wird über das Außengeräusch-Mikrofon 13 aufgenommen, im Active-Noise-Reduction-Subtraktionsverstärker 10 um 90° phasenverschoben und dort mit den zum Lautsprecher 12 geführten Signalen überlagert, wodurch sich der Umgebungslärm in den Lautsprechersignalen eliminiert.
Für die Stromversorgung des Ear-Sets 3 ist ein Akkumulator in das Ear-Set integriert, welcher aufgrund der geringen Stromauf­ nahme im Sendebetrieb - wegen der geringen erfoderlichen Reich­ weite - als auch im Stand-by-Betrieb so dimensionierbar ist, dass er dieselben Standzeiten wie der Akku des Mobiltelefons 1 erreicht. Die Akkumulatoren des Ear-Sets und des Mobiltelefons sind damit in einem Arbeitsgang parallel nachladbar.
Anstelle der Verwendung eines Mobiltelefons 1 mit einem nachge­ rüsteten BLUE TOOTH-Zusatzgerät 2 können zukünftig GSM-Mobil­ telefone mit einer in dem Mobiltelefon handelsüblich vorhan­ denen BLUE TOOTH-Schnittstelle für die erfindungsgemäße Lösung Verwendung finden.

Claims (6)

1. Freisprecheinrichtung für ein Mobiltelefon mit einem am oder im Ohr zu tragenden Lautsprecher, der über eine separate Funkstrecke mit dem Mobiltelefon kommuniziert, dadurch gekennzeichnet, dass der Lautsprecher (12) in ein Ear-Set (3) integriert ist, in dem auch ein Kiefernhöhlen-Mikrofon (11) aufgenommen ist und dass über das Ear-Set (3) und die sepa­ rate Funkstrecke die bidirektionale Sprachübertragung erfolgt.
2. Freisprecheinrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, dass es sich um ein Mobiltelefon nach dem GSM- Standard handelt und dass die Kommunikation zwischen dem Mobiltelefon (1) und dem Ear-Set (3) nach dem BLUE TOOTH- Standard mit einer 2,4-GHz-Funkstrecke (4) erfolgt.
3. Freisprecheinrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, dass ein handelsübliches Mobiltelefon (1) ohne BLUE TOOTH-Schnittstelle mit einem BLUE TOOTH-Zusatzgerät (2) nachgerüstet ist.
4. Freisprecheinrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, dass in das Mobiltelefon (1) eine BLUE TOOTH- Schnittstelle integriert ist.
5. Freisprecheinrichtung nach einem der vorangehenden Patentan­ sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ear-Set (3) einen Active-Noise-Reduction-Substraktionsverstärker (10) aufweist, der die mit dem Kiefernhöhlen-Mikrofon (11) aufge­ nommenen Signale mit den Signalen des Lautsprechers (12) um 90° phasenverschoben überlagert.
6. Freisprecheinrichtung nach einem der vorangehenden Patentan­ sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ear-Set (3) mit einem Außengeräuschmikrofon (13) ausgerüstet ist und einen Active-Noise-Reduction-Substraktionsverstärker (10) aufweist, der die mit dem Außengeräusch-Mikrofon (13) aufge­ nommenen Signale mit den Signalen des Lautsprechers (12) um 90° phasenverschoben überlagert.
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