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DE1000503B - Anordnung zur Spannungsregelung, insbesondere zur Konstanthaltung der Spannung von Synchronmaschinen - Google Patents

Anordnung zur Spannungsregelung, insbesondere zur Konstanthaltung der Spannung von Synchronmaschinen

Info

Publication number
DE1000503B
DE1000503B DES34427A DES0034427A DE1000503B DE 1000503 B DE1000503 B DE 1000503B DE S34427 A DES34427 A DE S34427A DE S0034427 A DES0034427 A DE S0034427A DE 1000503 B DE1000503 B DE 1000503B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
load
angle
turns
resistances
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES34427A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ernst Scharstein
Dipl-Ing Dr Erich Schwab
Dipl-Ing Karlheinz Lutz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES34427A priority Critical patent/DE1000503B/de
Publication of DE1000503B publication Critical patent/DE1000503B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/38Self-excitation by current derived from rectification of both output voltage and output current of generator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Anordnung zur Spannungsregelung, insbesondere zur Konstanthaltung der Spannung von Synchronmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Spannungsregelung, insbesondere zur Konstanthaltung der Spannung von Synchronmaschinen mittels eines Gleichrichters, der die Erregerwicklung aus dem Wechselstromnetz speist, wobei der Gleichrichterumspanner einerseits vom Belastungsstrom der Synchronmaschine beeinflußt wird und andererseits mit von der Belastung der Synchronmaschine unabhängigen Scheinwiderständen in Reihe geschaltet ist.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, durch geeignete Bemessung und Schaltung des Zubehörs die Klemmenspannung für drei beliebige Betriebszustände der Maschine genau konstant zu halten oder für einen beliebigen Strom und zwei frei wählbare Leistungsfaktoren eine genau gleiche Klemmenspannung zu erzielen, die um einen frei wählbaren Betrag größer oder kleiner ist als die Leerlaufspannung. Mit den bekannten Einrichtungen kann eine genau gleiche Klemmenspannung bei verschiedenen Leistungsfaktoren nicht erreicht werden.
  • Erfindungsgemäß sind die Scheinwiderstände so bemessen und geschaltet, daß die von diesen im Gleichrichterumspanner hervorgerufenen Erregeramperewindungen gegenüber der Klemmenspannung vektoriell nicht genau um go° nacheilen, sondern unter einem solchen Winkel den lastunabhängigen Amperewindungen im Gleichrichterumspanner überlagert werden, daß der Summenerregerstrom möglichst genau den Sollwerten des Erregerstromes zwischen zwei oder mehr Werten des Leistungsfaktors entspricht.
  • Die Erfindung soll an Hand der in den Fig. i bis 3 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden.
  • Wird beispielsweise bei synchroner Drehzahl sowohl für Leerlauf als auch für Nennstrom und cos p = i,o und für Nennstrom und cos T: = o,8 genau gleiche Klemmenspannung verlangt, dann sind zunächst die diesen Betriebszuständen entsprechenden Erregerströme (iL, i"", i",) zu ermitteln, wobei die Rückwirkung des Erregerzubebörs zu berücksichtigen ist. Dann werden geeignete, vom Belastungsstrom im Gleichrichtertransformator erzeugte Amperewindungen gewählt. Beim Übergang von dem Leistungsfaktor cos (p = i,o auf cos 99 = o,8 drehen sich diese Amperewindungen um einen bestimmten Winkel wie in Fig. i, in der die Länge der Geraden -ä und 1-3 den gewählten Amperewindungen entspricht, dargestellt ist. Ausgehend von der Bedingung wird dann der Punkt q. ermittelt.
  • Die Größe der Strecke 1q gibt im Amperewindungsmaßstab unmittelbar die erforderlichen lastunabhängigen Amperewindungen, der Winkel a zwischen 12 und 1-q. den erforderlichen Phasenverschiebungswinkel der lastunabhängigen Amperewindungen gegen die Klemmenspannung an. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist dieser Winkel a um einen geringen Betrag größer als go°. Um diesen Phasenverschiebungswinkel zu erreichen, werden als Scheinwiderstände Drosseln in Sternschaltung und Ohmsche Widerstände verwendet.
  • In manchen Fällen wird es vorkommen, daß der Phasenverschiebungswinkel größer oder kleiner als go° ist. Beträgt der Winkel etwa 6o°, dann werden die Scheinwiderstände nach Fig. 2 geschaltet. 5 ist der Syrfhrongenerator, dessen Spannung bei verschiedenen Leistungsfaktoren genau gleich gehalten werden soll. Die Erregerwicklung 6 wird über den Gleichrichter 7 von dem Gleichrichtertransformator 8 gespeist. Die Primärwicklungen g des Transformators liegen mit Drosseln io in Reihe, die über ebenfalls in Reihe liegende Ohmsche Widerstände ii in Dreieck geschaltet sind. Die Drosseln liegen an verketteten Spannungen, die je nach Schaltung den entsprechenden Phasenspannungen um 30° vor- oder nacheilen. Damit drehen sich gegenüber der Sternschaltung auch die lastunabhängigen Amperewindungen. Der genaue Winkel a wird durch entsprechende Bemessung der widerstände erreicht.
  • Ist ein Phasenverschiebungswinkel a erforderlich, der um einen geringen Betrag kleiner als go° ist, dann wird eine Schaltung nach Fig. 3 gewählt. Hier sind Kondensatoren 12 in Sternschaltung mit zu den Kondensatoren parallelgeschalteten hochohmigen Widerständen 13 verwendet. Diese Schaltung ist günstig, wenn die Maschine

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE-i. Anordnung zur Spannungsregelung, insbesondere zur Konstanthaltung der Spannung von Synchronmaschinen mittels eines Gleichrichters, der die Erregerwicklung aus dem Wechselstromnetz speist, wobei der Gleichrichterumspanner einerseits vom Belastungsstrom der Synchronmaschine beeinflußt wird und andererseits mit von der Belastung der Synchronmaschine unabhängigen Scheinwiderständen in Reihe geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheinwiderstände so bemessen und geschaltet sind, daß die von diesen im Gleichrichterumspanner hervorgerufenen Erregeramperewindungen gegenüber der Klemmenspannung vektoriell nicht genau um go' nacheilen, sondern unter einem solchen Winkel den lastabhängigen Amperewindungen im Gleichrichterumspanner überlagert werden, daß der Summenerregerstrom möglichst genau den Sollwerten des Erregerstromes zwischen zwei oder mehr Werten des Leistungsfaktors entspricht.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Phasenverschiebungswinkel a (Winkel zwischen Leerlaufamperewindungen und Lastamperewindungen bei cos T = i), der um einen geringen Betrag größer ist als go', als Scheinwiderstände Drosseln in Sternschaltung und Ohmsche Widerstände verwendet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Phasenverschiebungswinkel a (Winkel zwischen Leerlaufamperewindungen und Lastamperewindungen bei cos (p = i) von etwa 6o' oder etwa i2o' als Scheinwiderstände Drosseln oder Kondensatoren in Dreieckschaltung und Ohmsche Widerstände verwendet sind. q.. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Phasenverschiebungswinkel a (Winkel zwischen Leerlaufamperewindungen und Lastamperewindungen bei cos (p = i), der um einen geringen Betrag kleiner als go' ist als Scheinwiderstände Kondensatoren in Sternschaltung mit Ohmschen Widerständen in Reihen- oder Parallelschaltung verwendet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 730 717, 675 835, 835 626: bei kleinem induktivem Leistungsfaktor betrieben wird, da in diesem Falle der Maschinenleistungsfaktor durch die Kondensatoren etwas verbessert und die Erregerleistung etwas verringert wird.
DES34427A 1953-07-21 1953-07-21 Anordnung zur Spannungsregelung, insbesondere zur Konstanthaltung der Spannung von Synchronmaschinen Pending DE1000503B (de)

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DE (1) DE1000503B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975914C (de) * 1953-12-15 1962-12-06 Licentia Gmbh Kompoundierungseinrichtung fuer Synchron-Generatoren mit Selbsterregung
DE1241529B (de) * 1963-03-04 1967-06-01 Hansa Motorenfabrik Gustav Alt Selbsterregter Synchrongenerator

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE675835C (de) * 1936-09-19 1939-05-19 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Anordnung zur Spannungsregelung von Synchronmaschinen
DE730717C (de) * 1937-02-20 1943-01-16 Siemens Ag Anordnung zur Erregung von Synchronmaschinen mit Hilfe eines Gleichrichters
DE835626C (de) * 1950-02-12 1952-04-03 Siemens Schuckertwerke A G Anordnung zur lastabhaengigen Erregung von Synchronmaschinen

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