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DE1000393B - Verfahren zur Herstellung von in W-Stellung fluorierten Anisolen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von in W-Stellung fluorierten Anisolen

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Publication number
DE1000393B
DE1000393B DEF13892A DEF0013892A DE1000393B DE 1000393 B DE1000393 B DE 1000393B DE F13892 A DEF13892 A DE F13892A DE F0013892 A DEF0013892 A DE F0013892A DE 1000393 B DE1000393 B DE 1000393B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluorinated
anisoles
preparation
hydrogen fluoride
dichloro
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DEF13892A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1000393C2 (de
Inventor
Dr Otto Scherer
Dr Helmut Hahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE1954F0013892 priority Critical patent/DE1000393C2/de
Publication of DE1000393B publication Critical patent/DE1000393B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1000393C2 publication Critical patent/DE1000393C2/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von in W-Stellung fluorierten Anisolen Es wurde gefunden:, daß in o)-Stellung fluor.iertie Anisole erhalten; werden, wenn man co, co, o-Trichloranii,sole mit technisch wasserfreiem Fluorwasserstoff bei höheren Temperaturen (etwa i2o bis 200°) und unter höherem Druck umsetzt sowie gegebenenfalls die erhaltenen, nur teilweise fluorierten Anissole unter den angegebenen Bedingungen weiterfluoriert.
  • Auf die sonst bei Fluorierungsreaktionen erforderlichen Antimonkatalysatoren kann dabei verzichtet werden. Unter der Bezeichnung technisch wasserfreier Fluorwasserstoff wird ein Fluorwasserstoff verstanden, der nicht mehr als 2°/o Wasser enthält.
  • Die c»-fluorsubstituierten Anisole sind neu und zeichnen sich durch große Beständigkeit gegen Wasser und Alkalien aus. Sie finden als Zwischenprodukte, z. B. zur Herstellung von Farbstoffen, Verwendung.
  • Es ist bekannt, daß Phenoläther durch die Einwirkung von Chlorwasserstoff, vor allem wenn dieser an Amine gebunden. ist, gespalten werden, wobei die Aminhydrochloride lediiglidh deswegen verwendet werden., um das Arbeiten unter Druck zu vermeiden,.
  • Es ist ferner bekannt, daß in. Gegenwart des bei der (,a-Chlorierung von Anisolen entstandenen C'hlorwassers,toffs unter Aufspaltung der Ätfherbrücke zum Teil Chlorbenzole gebildet werden.
  • Bei dieser bekannten EmpfindliahlDeit von Phenoläthern war es daher überraschend und, nicht vorauszusdhen, da.ß o-Trichloranisole, also w-ständig halogensubstituierte Pihenoläbh,er, eine Behandlung mit Fluorwasserstoff aushalten würden, bei der unter Entwicklung von Chlorwasserstoff die entsprechenden Fluorderivate gebildet werden. Beispiel i 5oo g p-Chlor-o, (o, w-trichlorani.sol werden- in einem ei:serneuDruckge-fäß miti24ogtechniscbe-r,wasserfreier Flußsäure (Überschuß) auf 12o bis 16o° erhitzt. Der Druck steigt ziemlich, rasch auf 4o bis 5o atü an und wird während 3 Stunden durch langsames Ablassen des gebildeten Chlorwasserstoffs mittels eines Ventils auf diesem Druck gehalten. Danach sinkt der Druck rasch ab, wodurch das Ende der Fluorierung angezeigt wird. Das Reaktionsgut wird auf Eis gegossen und mit Wasserdampf destilliert. Die nachfolgende Destillation ergibt 327 g p-Chlor-o, 0o, w-t.rifluoranisol vom Kp. 143 bis 144°. Außerdem erhält man einen kleinen Rest nur teilweise fluorierter Verbindungen, die bei den weiteren Fluorierungen wieder eingesetzt werden können.
  • Dieselbe Verbindung kann auch wie folgt hergestellt werden: 5oo g p-Chlor-o, o, o-tr,i.chloranisol werden in dem gleichen Druckgefäß mit 240 g Flußsäure bei Zoo bis 21o° umgesetzt. Der Druck erreicht 55 atü. Nach 3 Stunden ist der Umsatz beendet. Nach- der oben beschriebenen Aufarbeitung des Produktes erhält man 323 g p-Chlor-co, w, w-trifluoranisol und, 38 g eines teilweise fluorierten Produktes, das hauptsächlich aus p-Chilor-o), w, o-difluorchloranisol vom KP- 760 182 bis i83° besteht. Beispiel 2 982 g 2,4-Dichlor-o, o, o-tridhloranisol werden, wie im Beispiel i beschrieben, mit 300 g Fluorwasserstoff 3 Stunden bei i2o bis 16o° umgesetzt. Der Druck steigt hierbei auf etwa 4o atü. Nach: der Wasserd-ampfdestillation erhält man durch: Destillation an einer Fraktionierkolonne 68o g 2:, 4-Dichlor-o, o, o-diifluorchloran.isol vom Kp.2io bis 21i°. Beispiel 3 2, 4-Dicb@lor-w, co, o-tri-chloranisol wird gemäß Beispiel 2 fluoriert. 490 g dies erhaltenen 2, 4-Dichloro, o, ordifluorchloranisols werden mnit ioo g Fluorwasserstoff bei 14o bis 16o° weiter behandelt, wobei man 200 g 2, 4-Dich-r-co, c), o-trifluoranisol vom Kp. 175 bis 176° erhält. Bei s,plie1 4 Das im Beispiel 3 angegebene stufenweise durchgeführte Verfahren zur Herstellung von 2, 4-Dichlorw, co, (9-trifluoranisol kann direkt auch wie folgt durchgeführt werden: 555 g 2, 4-Dichlor-co, o, co-trichloranisol werden bei 16o bis i8o° mit iSog technisch wasserfreier Fluß,säure umgesetzt. Der Druck steigt während der Reaktion auf 58 atü. Bei der üb-1ichen Aufarbeitung erhält man eine Fraktion von 271 9 2, 4-Dichlor-co, co, o-trifluoranisol und eine
    weitere Fraktion von 115 g 2, 4-Di-chlor-a), co, co-di-
    fluorchloranisol.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von in co-Stellung fluorierten Anisolen, dadurch gekennzeichnet, daB man co, co, co-Trichloranisole mit techn ,i .ch wasserfreiem Fluorwasserstoff bei höheren Temperaturen und unter höherem Druck umsetzt sowie gegebenenfalls die erhaltenen, nur teilweise fluorierten Anrisole unter den angegebenen Bedingungen weiterfluoriert.
DE1954F0013892 1954-02-11 1954-02-11 Verfahren zur Herstellung von in W-Stellung fluorierten Anisolen Expired DE1000393C2 (de)

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DE1000393B true DE1000393B (de) 1957-01-10
DE1000393C2 DE1000393C2 (de) 1957-06-19

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4727187A (en) * 1984-06-15 1988-02-23 Ciba-Geigy Corporation Process for the preparation of α, α-difluoroalkyl phenyl ether derivatives

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4727187A (en) * 1984-06-15 1988-02-23 Ciba-Geigy Corporation Process for the preparation of α, α-difluoroalkyl phenyl ether derivatives

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DE1000393C2 (de) 1957-06-19

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