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DE1000277B - Vorrichtung zur Abstuetzung von Gegenstaenden aus keramischem Material in Brennoefen - Google Patents

Vorrichtung zur Abstuetzung von Gegenstaenden aus keramischem Material in Brennoefen

Info

Publication number
DE1000277B
DE1000277B DED18586A DED0018586A DE1000277B DE 1000277 B DE1000277 B DE 1000277B DE D18586 A DED18586 A DE D18586A DE D0018586 A DED0018586 A DE D0018586A DE 1000277 B DE1000277 B DE 1000277B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holding
lugs
pieces
holding pieces
piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DED18586A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1000277C2 (de
Inventor
Remy Marc Marie Dousset
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
REMY MARC MARIE DOUSSET
Original Assignee
REMY MARC MARIE DOUSSET
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by REMY MARC MARIE DOUSSET filed Critical REMY MARC MARIE DOUSSET
Publication of DE1000277B publication Critical patent/DE1000277B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1000277C2 publication Critical patent/DE1000277C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D5/00Supports, screens or the like for the charge within the furnace
    • F27D5/0006Composite supporting structures
    • F27D5/0018Separating elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Abstützung von Gegenständen aus keramischem Material in Brennöfen Gegenstände aus Porzellan, Fayence, Ton oder anderem keramischen Material werden zum Glasieren z. B. durch Eintauchen in Glasurbrei mit einer Glasurschicht überzogen und dann zum Verglasen der Glasurschicht in Ofen gebracht. Um ein Aneinanderkleben der Gegenstände während des Glasflusses zu vermeiden und um den Ofenraum maximal auszunutzen, werden die Gegenstände auf Gestelle verschiedener Form gesetzt. Hierzu dienen verschiedene Vorrichtungen. z. B. Kapseln, Zahnstangen, Fingerhüte, Dreifüße. Ringe mit radial angeordneten Spitzen.
  • Eine praktisch gut geeignete, bekannte Vorrichtung besteht aus einem kreisrund, oval, viereckig oder andersartig geformten Rahmengebilde, in dessen Mitte das Geschirrstück od. dgl. eingelegt wird. Diese Rahmen kann man zu verhältnismäßig hohen Stapeln, die einen geringen Raumbedarf haben, zusammensetzen, so daß der vorhandene Ofenrautn besser ausgenutzt wird. Diese rahmenförmigen Haltevorrichtungen haben radial angeordnete Spitzen, Haken oder Klauen verschiedener Form, durch welche die Geschirrstücke in der Mitte des Ringes gehalten werden.
  • Irn folgenden wird als »Haltestück« der Teil bezeichnet, dessen Spitzen od. dgl. das Geschirrstück tragen. Mit »Tragring« wird der bekannte, gegebenenfalls auch oval oder vieleckig geformte Rahmen bezeichnet. Unter »Einzelträger« sei ein für ein einzelnes Geschirrstück, z. @B. einen Teller, bestimmter Tragring verstanden, während ein »Doppelträger« zwei Geschirrstücke aufnehmen kann.
  • Bei den bekannten Doppelträgern muß man den unteren Teller beim Einführen schräg halten und ihn mit einer leichten und vorsichtigen Horizontalverschiebung auf die unteren Spitzen aufsetzen. Dieser Arbeitsgang verlangsamt das Aufsetzen sowie das Entnehmen nach dem Brennen und erfordert eine erfahrene Hand.
  • Die bekannten Doppelträger wurden bereits dadurch verbessert, daß man durch eine Bewegung der Klauen die oberen Spitzen im Augenblick der Einführung des unteren Tellers verschwinden ließ und dann wieder an ihren Platz zurückbrachte.
  • So hat man schon Haltestücke, die um eine senkrechte Achse beweglich sind, mit zwei Haltenasen verwendet, von denen die obere gegen die untere vertikal senkrecht verschiebbar ist. Diese Haltestücke müssen aber, damit sie gedreht werden können, mit einem Abstand in senkrechter Richtung angeordnet werden, der etwas größer als die Dicke des Tragringes ist. Nachteilig ist, daß die das Gewicht des Tellerstapels tragenden Haltestücke leicht brechen.
  • Haltestücke in anderen Formen, die auf bestmögliche Weise ineinandergesetzt werden können und die ebenfalls um eine senkrechte Achse drehbar sind, haben den Nachteil, daß bei dem notwendigen Wegschwenken des Oberteils eine seitliche Verschiebung gegeben ist, welche das Ineinandersetzen beim Stapeln der Träger hindert.
  • Schließlich sind auch Haltenasen bekanntgeworden, die an einem am Tragring fest angeordneten Teil anzubringen sind; ihre Herstellung ist jedoch schwierig und kostspielig.
  • Durch die neue Vorrichtung werden die geschilderten Nachteile vermieden. Sie besteht aus einem großen, waagerecht liegenden Ring mit auf diesem aufsetzbaren, mit Haltenasen versehenen Haltestücken, bei der gemäß Erfindung die Haltestücke mit mindestens zwei übereinander angeordneten Nasen versehen sind und im wesentlichen die Form einer nach unten offenen Klaue haben. Diese ist so ausgebildet, daß das Haltestück mit schräg nach oben gerichteten Haltenasen in bzw. über den Ring geschoben werden und durch Herunterschwenken der Haltenasen in Arbeitsstellung gebracht werden kann, in welcher Vorsprünge in der Klaue am Ring zum Anschlag kommen. Der innere freie Raum des Haltestückes ist so bemessen, daß es den Querschnitt des Ringes umfaßt.
  • Wenn mehrere Tragringe übereinandergesetzt werden, ist es vorteilhaft, Haltestücke zu verwenden, die oben einen Vorsprung haben. Dieser ist so bemessen, daß er in die untere Öffnung eines darüber befindlichen Haltestückes paßt. Beim Aufeinanderstapeln von Abstützvorrichtungen kann man also die jeweils oberen Haltestücke auf die Vorsprünge der unter ihnen liegenden Haltestücke aufsetzen.
  • Es können auch an dem Haltestück außen Haltenasen vorgesehen sein. Diese dienen zur Halterung von Geschirrstücken, die zwischen den aus den Tragringen und Haltestücken gebildeten, Teller od. dgl. enthaltenden Stapeln unterzubringen sind.
  • Die neue Vorrichtung wird an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen beispielsweise erläutert. Es zeigt Abb. i eine Seitenansicht eines Haltestückes, das über den Tragring geschoben und in Arbeitsstellung geschwenkt ist, Abb. 2 das Haltestück, in der Linie II-II der Abb. 3 geschnitten, Abb. 3 eine Draufsicht auf das Haltestück und Abb. .I, 5 und 6 Schnitte in einer Durchmesserebene des Tragringes, die das Überschieben des Haltestückes auf den Tragring, die Stellung zum Einsetzen des unteren Tellers und dann die Stellung zum Einsetzen des oberen Tellers veranschaulichen.
  • Das Haltestück hat einen unteren Vorsprung i' und innen eine obere (2) und eine untere (3) Haltenase. Gegebenenfalls sind übereinanderliegende äußere Haltenasen 4 und 5 vorgesehen. Innen hat das Haltestück i einen kreisförmigen Abschnitt 6, der den Ouerschnitt des Tragringes 7 unter Berücksichtigung der Kreisform desselben umfaßt. Die Öffnung 9 dient zum Einführen des Tragringes 7, der an einer Fläche des Winkelvorsprunges 8 anliegt. Beim Aufsetzen eines weiteren Haltestückes greift dieses mit seiner Öffnung 9 über den Vorsprung io und hat dadurch einen festen Sitz.
  • Aus den Abb.4, 5 und 6 ist ersichtlich, wie die Teller bequem in die neue Haltevorrichtung eingesetzt werden können. Das Haltestück i (vgl. Abb. 4) wird in geneigter Haltung mit der Öffnung 9 über den Tragring 7 geschoben. Zum Einsetzen des unteren Tellers i i entfernt man durch Schwenkung des Haltestückes i die obere Haltenase :2 aus der Bewegungsbahn des Tellers, Diese Schwenkung kann, wie in den Abb. 5 und 6 gezeigt, z. B. mittels zweier Stützringe erfolgen, von denen der Stützring A feststehend und der Stützring Bin senkrechter Richtung beweglich angeordnet ist. Stützring A hat zum Zentrieren des Tellers einen Stift 13. Das Haltestück i liegt mit der Unterfläche des Vorsprunges r' schräg auf dem Stützring A, so daß der untere Teller eingesetzt werden kann. Durch den Stützring B wird diese Fläche in die Waagerechte geschwenkt, wonach der obere Teller einzusetzen ist.
  • Das Haltestück kann auch durch andere Mittel geschwenkt werden, die gegebenenfalls auch auf andere Teile als den unteren Vorsprung i', z. B. auf die äußeren Haltenasen.4 und 5 oder auf den Vorsprung io, einwirken. Gegebenenfalls können an dem Haltestück besondere Handhaben, z. B. in Form von Vorsprüngen oder Aussparungen, vorgesehen sein.
  • Der Vorsprung io steht senkrecht, sobald die Teller in Brennstellung sind (vgl. Abb. 6). Die Höhe dieses Vorsprunges entspricht dem gewünschten Abstand der Tragringe 7 im Stapel, und seine übrigen Abmessungen sind so gewählt, daß er in die Öffnung 9 des Barüberliegenden Haltestückes paßt und an der unteren Fläche dieses Tragringes liegt.
  • Die neuen Haltestücke sind leicht zu handhaben und daher im Gebrauch sehr vorteilhaft; ihre Herstellung, z. B. durch Gießen in gewöhnlichen Formen, bereitet keine Schwierigkeiten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Abstützung von Gegenständen aus Porzellan, Fayence, Ton oder anderem keramischem Material in Brennöfen, bestehend aus einem großen, waagerecht liegenden Ring mit auf diesen aufsetzbaren, mit Haltenasen versehenen Haltestücken, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestücke (i) mit mindestens zwei übereinander angeordneten Haltenasen (2, 3) versehen sind, im wesentlichen die Form einer nach unten offenen Klaue besitzen, die so ausgebildet ist, daß das Haltestück mit schräg nach oben gerichteten Haltenasen in den Ring (7) eingeschoben werden kann, wo es durch Herunterschwenken der Haltenasen bis zum Anschlag an innerhalb der Klauen angeordnete Vorsprünge (r', 8) in die Arbeitsstellung gebracht werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Vorsprung (i o) am Haltestück (i), der so ausgebildet ist, daß er in die untere Öffnung (9) eines darüber befindlichen Haltestückes paßt, so daß beim Aufeinanderstapeln von Abstützvorrichtungen die jeweils oberen Haltestücke auf die Vorsprünge (io) der jeweils unteren Haltestücke aufsetzbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestücke auch mit nach außen gerichteten Haltenasen (4, 5) versehen sind.
DE1954D0018586 1953-09-02 1954-09-02 Vorrichtung zur Abstuetzung von Gegenstaenden aus keramischem Material in Brennoefen Expired DE1000277C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1000277X 1953-09-02

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1000277B true DE1000277B (de) 1957-01-03
DE1000277C2 DE1000277C2 (de) 1957-06-13

Family

ID=9560322

Family Applications (1)

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DE1954D0018586 Expired DE1000277C2 (de) 1953-09-02 1954-09-02 Vorrichtung zur Abstuetzung von Gegenstaenden aus keramischem Material in Brennoefen

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DE (1) DE1000277C2 (de)

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DE1000277C2 (de) 1957-06-13

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