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DE831605C - Runde Sintermaschine - Google Patents

Runde Sintermaschine

Info

Publication number
DE831605C
DE831605C DEM3327A DEM0003327A DE831605C DE 831605 C DE831605 C DE 831605C DE M3327 A DEM3327 A DE M3327A DE M0003327 A DEM0003327 A DE M0003327A DE 831605 C DE831605 C DE 831605C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sintering machine
round
side wall
round sintering
side walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM3327A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Rodenheber
Jacob Schwalb
Wilhelm Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Priority to DEM3327A priority Critical patent/DE831605C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE831605C publication Critical patent/DE831605C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B21/00Open or uncovered sintering apparatus; Other heat-treatment apparatus of like construction
    • F27B21/06Endless-strand sintering machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Eine runde Sintermaschine, z. B. vom Lurgityp, stellt bekanntlich einen tischförmigen Apparat dar, der aus einer Anzahl, z. B. 24 bis 3o, ringförmig nebeneinander auf einem drehbaren Untergestell angebrachten Saugkästen besteht, die oben mit Rostplatten bedeckt sind. Jeder einzelne Saugkasten steht mit einem, vorzugsweise geneigten Rohr mit der in der Äfitte angeordneten Gasabzugsvorrichtung in Verbindung, die als Steuerkopf für den getrennten Abzug der Gase ausgebildet sein kann. Der ganze Apparat wird z. B. mittels eines am Untergestell angebrachten Zahnradkranzes durch einen Schneckenantrieb um seine senkrechte Achse in Bewegung gesetzt. Ursprünglich hatte die runde Sintermaschine zwei senkrechte Begrenzungswände ihrer Arbeitsbahn, an die sich die Beschickung anlehnen konnte. Bei dieser Konstruktion war jedoch die Erfassung des Agglomerats an der Abwurfstelle durch den Abwurfpflug sehr schwierig, da das in den Winkeln zwischen dem Rost und den @!'änden befindliche Sintergut von dem Pflug nicht abgenommen wurde. Man hat deshalb zunächst die eine, später beide Seitenwände weggelassen, um den Pflug breiter machen zu können, so daß die beim Abheben entstehenden und sich spreizenden Agglomeratkuchen sich nicht mehr im Pflug festzwängten. Es gelang zwar auf diese Weise, dieAbwurfarbeit zu verbessern, jedoch wird auf dem seitlich nicht berandeten Sinterband die Schichthöhe im Verhältnis zur Bandbreite durch den Böschungswinkel des Mischgutes ungünstig bestimmt, so daß ein Verlust in der erzielbaren Durchsatzmenge gegenüber einer über die ganze Bandbreite gleichmäßig hohen Schicht entsteht. Um dieses Ziel zu erreichen, sind nun einmal seitliche Begrenzungswände notwendig, bei deren Anbringung bisher die oben geschilderten Schwierigkeiten bestanden.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine runde Sintermaschine, die mit einer selbständig lösbaren Vorrichtung der in einzelne Aggregate unterteilten äußeren Seitenwand versehen ist, während die Wand an der Innenseite des Herdes mit demselben zweckmäßig fest verbunden ist. Zu diesem Zweck sind bei der runden Sintermaschine gemäß der Erfindung die einzelnen Teile der äußeren Seitenwand schwenkbar mit der Maschine verbunden. Die einzelnen Seitenwände befinden sich im Betriebszustand hochgeklappt und werden an der Abwurfstelle abwärts geschwenkt. Hierdurch wird es möglich, über die ganze Bandbreite gleichmäßig hohe Schichten des zu sinternden oder zu brennenden Gutes anzuwenden und gleichzeitig ein reibungsloses Entfernen des agglomerierten Gutes an der Abwurfstelle der Sintermaschine zu erreichen, wobei die abwärts geschwenkten Seitenwandteile als Rutschfläche dienen können. Zur näheren Erläuterung der Erfindung diene die Zeichnung, in der eine runde Sintermaschine gemäß der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt ist.
  • Fig. t zeigt eine Aufsicht auf einen Teil der Maschine, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch diese nach der Linie A-A und Fig. 3 einen ebensolchen Schnitt, jedoch nach der Linie B-B.
  • In Fig. i ist i der Sektor eines runden Sinterapparates, 2 stellen die einzelnen Teile der äußeren Seitenwand des Apparates dar, die schwenkbar mit ihm verbunden sind. Die Seitenwände 2 befinden sich im Betriebszustand hochgeklappt (Fig. 2) und werden kurz vor oder bei Erreichen der Abwurfstelle abwärts geschwenkt (Fig.3). Der Betriebszustand wird mittels einer an jeder Seitenwand 2 vorgesehenen Nase 3 erreicht, die sich auf die Keilflächen eines Sperrorganes abstützt. Dieses Sperrorgan besteht aus einem einseitig gefaßten Zapfen 4, der in seiner Verlängerung mit einer Gleitrolle 5 versehen ist. Im hochgeklappten Zustand bewirkt eine Druckfeder 6 die stetige Verbindung der Keilfläche des Zapfens .4 mit der Nase 3 der Seitenwand 2.
  • Kurz vor der Abwurfstelle ist unabhängig von der Sintermaschine eine Schleifkurve 7, die mit einer Nocke 8 versehen ist, angebracht. Die Nocke 8 übernimmt die Aufgabe der Entriegelung der Seitenwand 2 dadurch, daß sie die Gleitrolle 5 nach unten drückt, so claß der Sperrzapfen 4 die Nase 3 der Seitenwand 2 freigibt. Letztere wird in ihrer Bewegungsmöglichkeit an der Rippe 9 durch die Schleifkurve 7 erfaßt, auf der sie gesenkt wird, bis sich die Einsparung io der Seitenwand 2 an den Verriegelungszapfen 4 anlegt. Nach erfolgtem Abwurf des Agglomerats durch den Abstreifer, der in bekannter Weis; ausgebildet sein kann, wird die Seitenwand 2 durch die Schleifkurve 7 wieder in ihre Betriebsstellung gehoben und dann durch den Zapfen 4 mit der Druckfeder 6 selbständig verriegelt.

Claims (3)

  1. PATE\TA\SI'ItCCEiI:: t. Runde Sintemtaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Seitenwände (2) schwenkbar mit der Maschine verbunden sind.
  2. 2. Sintermaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein aus einem Zapfen (4), einer Gleitrolle (5) und einer Druckfeder (6) bestehendes Sperrorgan, durch das mit Hilfe einer Nase (3) die Stellung der Seitenwände (2) bestimmt wird.
  3. 3. Sintermaschine nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch eine Schleifkurve (7) mit einer Nocke (8).
DEM3327A 1950-05-14 1950-05-14 Runde Sintermaschine Expired DE831605C (de)

Priority Applications (1)

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DEM3327A DE831605C (de) 1950-05-14 1950-05-14 Runde Sintermaschine

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DEM3327A DE831605C (de) 1950-05-14 1950-05-14 Runde Sintermaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE831605C true DE831605C (de) 1952-02-14

Family

ID=7292123

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM3327A Expired DE831605C (de) 1950-05-14 1950-05-14 Runde Sintermaschine

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