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DE1160365B - Vorrichtung zur Freigabe des jeweils untersten, aus Papier, Kunststoff od. dgl. hergestellten Behaelters aus einem Stapel - Google Patents

Vorrichtung zur Freigabe des jeweils untersten, aus Papier, Kunststoff od. dgl. hergestellten Behaelters aus einem Stapel

Info

Publication number
DE1160365B
DE1160365B DEB51318A DEB0051318A DE1160365B DE 1160365 B DE1160365 B DE 1160365B DE B51318 A DEB51318 A DE B51318A DE B0051318 A DEB0051318 A DE B0051318A DE 1160365 B DE1160365 B DE 1160365B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
fingers
stack
lowest
control arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB51318A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Zimmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Benz and Hilgers GmbH
Original Assignee
Benz and Hilgers GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Benz and Hilgers GmbH filed Critical Benz and Hilgers GmbH
Priority to DEB51318A priority Critical patent/DE1160365B/de
Publication of DE1160365B publication Critical patent/DE1160365B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G59/00De-stacking of articles
    • B65G59/10De-stacking nested articles
    • B65G59/101De-stacking nested articles by means of oscillating escapement-like mechanisms
    • B65G59/102De-stacking nested articles by means of oscillating escapement-like mechanisms the axis of oscillation being substantially parallel to the axis of the stack

Landscapes

  • De-Stacking Of Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Freigabe des jeweils untersten, aus Papier, Kunststoff od. dgl. hergestellten Behälters aus einem Stapel Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Freigabe des jeweils untersten, aus Papier, Kunststoff od. dgl. hergestellten Behälters aus einem Stapel.
  • Es sind bereits Vorrichtungen bekanntgeworden, bei denen der unterste Behälter einer Stapeireihe durch mechanische oder pneumatische Mittel vereinzelt und seiner weiteren Verwendung zugeführt wird. Dabei hat sich gezeigt, daß die Mittel zur Vereinzelung eines Behälters nur dann eine sichere Einzel abnahme gewährleisten, sofern in ihrer Konstruktion weitgehend die Ausbildung des oberen Behälterrandes und des Behältermantels Berücksichtigung finden. Sowohl bei glattrandigen als auch bei bördelrandigen Behältern ist die Vereinzelung aus dem Stapel mit verhältnismäßig einfachen Mitteln durchführbar. In beiden Fällen lassen sich mechanische Mittel ohne Schwierigkeit zwischen zwei benachbarte Behälterwände einführen. Eine bekanntgewordene Vorrichtung zum Vereinzeln von Behältern mit Bördelrand besteht aus einem im Bereich der Stapelentnahmeöffnung waagerecht hin- und herbeweglichen Schlitten, dessen beide sich gegenüberliegende Keilstücke beim Eindringen zwischen zwei Behälterkanten deren Abstand voneinander so weit vergrößern, daß mit einiger Sicherheit der untere Behälter sich aus dem Stapel löst.
  • Bei einer anderen bekanntgewordenen Vereinzelungsvorrichtung für konische Behälter aus einem Stapel ist im Entnahmebereich ein flacher Ring konzentrisch um den Stapel angeordnet, der durch eine kurze oszillierende Bewegung auf zwei flach aufeinanderliegende und mit ihrer Längsachse radial zur Stapelmitte weisende Finger einwirkt, wobei diesen eine wechselweise Schiebebewegung in Achsrichtung erteilt wird, durch die die vorn angespitzten Enden der Finger den jeweils untersten und zweituntersten Behälter abwechselnd unterstützen und wieder freigeben. Damit eine gleichmäßige Unterstützung des Stapels und damit auch eine sichere Vereinzelung gewährleistet ist, sind mehrere Fingerpaare in bestimmten Abständen um den Stapel angeordnet.
  • Die Anwendung einer derartigen Vorrichtung mit ihren waagerecht vor- und zurückbeweglichen Fingern setzt voraus, daß die oberen Behälterränder mit einem ausreichenden senkrechten Abstand ausgestattet sind, der das waagerechte Einschieben der Finger zwischen benachbarten Behälteroberkanten ermöglicht.
  • Dagegen ist es mit dieser und den sonstigen bisher bekanntgewordenen Vorrichtungen nicht möglich, solche Behälter aus einem Stapel herauszulösen, bei denen der obere Behälterrand flach nach außen um- gelegt ist, und die hierdurch gebildete Zarge im spitzen Winkel zum Behältermantel verläuft, so daß die eigentlichen Trennkanten von Behälter zu Behälter von den Zargen schuppenförmig überlagert werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Freigabe des jeweils untersten Behälters aus einem Stapel zu schaffen, dessen oberer Behälterrand beliebig gestaltet ist. Insbesondere schwierig zu vereinzelnde Behälter mit schuppenförmig überlagerten Zargen sollen mit Sicherheit vereinzelt werden können.
  • Gemäß der Erfindung wird bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art unter Verwendung von zwei Gruppen von aus vor- und zurückbeweglichen Fingern bestehenden Vereinzelungsorganen, die im Entnahmebereich des Stapels gruppenweise im Höhenabstand der Oberkanten zweier übereinandergestülpter Behälter angeordnet sind und die in einem sich wiederholenden Arbeitsspiel den jeweils untersten und zweiuntersten Behälter abwechselnd stützen und freigeben, diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Finger paarweise um einen gemeinsamen Drehpunkt schwenkbare, zweiarmige Hebel sind und ihre dem Behälter zugekehrten Fingerspitzen dem Verlauf der Zarge zum Behältermantel angepaßt sind, während ihre dem Behälter abgekehrten Enden längenmäßig derart abgestuft sind, daß sie unabhängig voneinander steuerbar sind.
  • Die Schwenkbarkeit der Finger hat gegenüber einer gradlinigen Verschiebung derselben zum oder vom Behälterrand den Vorzug, daß die Behälterzargen nicht frontal, sondern durch eine Schwenkbewegung nur leicht angehoben und daher weitgehend geschont werden. Darüber hinaus ist die nach oben aufgebogene, dem Verlauf der Behälterzarge entsprechende Form der Fingerspitzen dazu eingerichtet, das letztere ohne Rücksicht auf die schuppenförmig überlagerten Zargen die darunter befindlichen Trennkanten zwischen benachbarten Behältern sicher fassen können.
  • Weitere Vorzüge des Erfindungsgegenstandes sind an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, und zwar zeigt Abb. 1 einen Stapel mit der Freigabevorrichtung im Längsschnitt nach der in Abb. 2 gezeigten Linie 1-1 und Abb. 2 die Vorrichtung in Draufsicht mit entferntem Stapel und Stapelträger.
  • Die gemäß dem Ausführungsbeispiel gewählten Behälter 1 sind besonders dünnwandige konisch nach unten zulaufende Kunststoffbecher mit am oberen Becherrand nach außen geneigten flachen Zargen 2.
  • Das nicht dargestellte Verschlußteil ist entweder ein kreisrunder, flacher Deckel und sitzt auf der ringförmigen Sicke des Behältermantels auf, oder aber es ist der Form des iBecherrandes derart angepaßt, daß es sich mit seinem flachen Teil an der Innenwand des Behälters abstützt'und dann dem oberen Rand und der Zarge 2 bis;-zil-.deren Auslauf folgt. Die mehr oder weniger dicht ineinandergesteckten Behälter 1 mit ihren dadurch schuppenförmig übereinanderliegenden Zargen2 sitzen in einem durch Leisten 3 eingeschlossenen Stapel. Die durch den kreisförmigen Ausschnitt einer Stapplatte 4 senkrecht hindurch gehenden Leisten 3 sind mittels auf der Stapelplatte 4 lösbar befestigter Schienen 5 radial verstellbar und feststellbar, so daß der Stapel in einem gewissen Bereich für verschiedene.Behältergrößen verwendbar ist.
  • Die Stapelplatte 4 ist mittels Stehbolzen 6 in einem bestimmten Abstand über einer gleich großen Ringplatte 7 angeordnet, die ihrerseits den gesamten Mechanismus zum Vereinzeln der Behälter 1 aufnimmt. -Am äußeren Rand auf der Ringplatte 7 sind im gleichen Abstand voneinander Lagerböckchen 8 befestigt, zwischen deren gabelartigen Enden radial zur Stapelachse veilanfende, etwa mit der Bohrung der Ringplatte 7 abschließende Traghebel 9 um Drehpunkte 10 beweglich gelagert sind. An dem nach außen überstehenden Ende jedes Traghebels 9 greift eine Zugfeder-11 an, die unten an einer an der Ringplatte 7 sitzenden Lasche 12 befestigt ist. Das Bestreben jedes einzelnat Traghebels 9, um den Drehpunkt 10 nach oben auszuschlagen, wird durch eine Stellschraube 13 begrenzt, welche durch die Stapelplatte 4 hindurch dem' - im wesentlichen horizontal verlaufenden Traghebel 9 als verstellbarer Anschlag dient. An der Unterseite eines jeden Traghebels 9 sind um einen als Tragzapfen ausgebildeten Drehpunkt 14 zwei horizontal verlaufende Finger 15 und g schwenkbar gelagert. Die zu einem Fingerpaar zusammengefaßten Finger 15 und 16 unterscheiden sich nur durch die verschiedenen Längen ihrer dem Behälterstapel abgekehrten Enden. Die Gruppe der längeren Finger 15 liegt unmittelbar über der Gruppe der kürzeren Finger 16, wobei die Höhenlagen beider Gruppen im wesentlichen dem Abstand von zwei benachbarten Behälteroberkanten entsprechen. Die Finger 15 und 16 beider Gruppen stimmen hinsichtlich Form und Größe vom gemeinsamen Drehpunkt 14 ab in Richtung auf den Behälter 1 überein, und zwar einschließlich der Fingerspitzen 15 a und 16 a, die ihrerseits zwecks Vermeidung eines langen Schwenkweges nicht zwischen Drehpunkt 14 und Behältermitte, sondern außermittig angeordnet sind.
  • Die vorderen Enden der Fingerspitzen 15 a und 16 a sind entsprechend dem Verlauf der Behälterzargen 2 nach oben aufgebogen. Die dem Behälter 1 abgekehrten Enden eines jeden Fingerpaares 15 und 16 dienen als Angriffsflächen für zwei nebeneinanderliegende hin- und herbewegliche Anschläge 19 und 20. Die Anschläge 19 für die oberen längeren Finger 15 sind auf einem konzentrisch um den Behälter 1 herumgelegten Ring 17 befestigt. Die auf die kürzeren Finger 16 einwirkenden Anschläge 20 sitzen dagegen auf einem Ring 18, welcher mit geringem Abstand innerhalb des größeren Ringes 17 angeordnet ist.
  • Während der Ring 17 von außen mittels Rollen 21 geführt zwischen diesen leicht drehbar geführt ist, wird der Ring 18 von innen durch Rollen 22 in seiner Lage gehalten.
  • Die Mittel zur Betätigung der beiden Ringe 17 und 18 bestehen aus zwei voneinander unabhängigen Steuerarmen 30 und 31, die an den Unterflächen der Ringe 17 und 18 befestigt sind und durch ein in der Ringplatte eingelassenes Fenster 29 hindurchtreten.
  • Unterhalb der Ringplatte 7 sind die beiden Steuerarme 30 und 31 in zwei verschiedenen waagerechten Ebenen umgebogen, wobei ihre Enden mit zwei Kurvenscheiben 26 und 27 ständig im Eingriff sind.
  • Ein an der Unterseite der Ringplatte 7 gelagerter Wellenstumpf 25 trägt sowohl die beiden Kurvenscheiben 26, 27 als auch ein Kegelrad 28, das mit einem auf einer Antriebswelle 23 sitzenden Kegelrad 24 kämmt. Schließlich ist jeder Finger von einer Gruppe eines Fingerpaares 15 und 16 mit dem Finger der gleichen Gruppe eines benachbarten Fingerpaares 15 und 16 durch eine die Rückholung der Finger vor die Anschläge 19 und 20 bewirkenden Zugfeder 32, 33 und somit über diese Anschläge kraftschlüssig mit der ihm zugeordneten Kurvenscheibe 26 bzw. 27 verbunden. Während die oberen Finger 15 paarweise durch die Feder 32 verbunden sind, werden zwischen den unteren Fingern 16 die Federn 33 eingesetzt.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt: Wie Abb. 1 zeigt, halten die etwa bis an die Ringplatte 7 heruntergezogenen Leisten 3 den Behälterstapel eng umschlossen. Die Gruppe der oberen Finger 15 ist so weit nach innen geschwenkt, daß die Fingerspitzen 15 a unter die Zarge 2 des untersten Behälters 1 fassen, um letzteren in seiner Lage festzuhalten. Es sei angenommen, daß in dieser Stellung die Arbeit aufgenommen wird und die Antriebswelle 23 zu laufen beginnt. Zwangläufig werden die Kegelräder 24 und 28 und damit auch die auf dem Wellenstumpf 25 sitzenden Kurvenscheiben 26, 27 in Bewegung gesetzt. Die untere Kurvenscheibe 26, welche über den Steuerarm 30 den Ring 17, den Anschlag 19 und damit auch den Finger 15 beeinflußt, drückt infolge zunehmender Vergrößerung des Abstandes zwischen dem Drehpunkt 25 und dem Kurvenumfang den Steuerarm 30 ab, wodurch schließlich sämtliche Finger 15 mit den Fingerspitzen 15 a gleichzeitig aus dem Bereich des Behälters 1 und dessen Zarge 2 herausgenommen werden. Während dieser Operation folgt der Steuerarm 31 dem kleiner werdenden Abstand zwischen Drehpunkt 25 und dem Kurvenumfang der Kurven scheibe 27, wodurch die unteren Finger 16 mit den Fingerspitzen 16 a ebenfalls so weit nach innen geschwenkt werden, daß sie unter die Zarge 2 des inzwischen nachgedrückten untersten Behälters 1 fassen.
  • Beim nun folgenden Fingerwechsel greifen die oberen Finger 15 zuerst zwischen die Zargen 2 des untersten und zweituntersten Behälters 1, bevor infolge des Zurückweichens der unteren Finger 16 der unterste Behälter 1 völlig frei wird, der nun seinerseits sich durch sein Eigengewicht vom Stapel löst oder durch an sich bekannte pneumatische oder auch mechanisch wirkende Mittel abgezogen und seiner Weiterverwendung zugeführt wird.
  • Nach erfolgter Abnahme des untersten Behälters 1 schiebt sich die Gruppe der unteren Finger 16 wieder vor und hält die inzwischen durch das Ausscheren der oberen Finger 15 freigewordene und nachgerutschte Stapelreihe an der Zarge 2 des nunmehr untersten Behälters 1 auf. Nun wiederholt sich beim nächsten Fingerwechsel das Festhalten der Stapelreihe durch die oberen Finger 15 und die Freigabe des untersten Behälters durch die unteren Finger 16.
  • Aus Abb. 2 ist zu ersehen, wie kurz die Schwenkhübe der Finger 15 und 16 sind. Damit ist die Voraussetzung für eine hohe Vereinzelungsleistung gegeben.
  • Wenn auch zugegebenermaßen die Freigabevorrichtung aus einer Vielzahl von Teilen besteht, so darf nicht übersehen werden, daß beispielsweise mit zwei sich gegenüberliegenden Fingerpaaren auch eine Vereinzelung möglich ist, wodurch die Vorrichtung ein wesentlich einfacheres Aussehen bekäme. Der Antrieb und die Steuerung für die beweglichen Teile ist dennoch so unkompliziert gehalten, daß diese Vorrichtung viel weniger störanfällig ist als manche andere, die sich durch ihre angeblich einfache Bau-und Wirkungsweise auszeichnen. Ein Beispiel für die Einfachheit der Konstruktion ist daraus zu entnehmen, daß die kraftschlüssige Verbindung zwischen den Kurvenscheiben 26, 27 einerseits und den Steuerarmen 30, 31 sowie den Anschlägen 19, 20 und den Fingern 15, 16 andererseits ausschließlich durch Zugfedern 32, 33 hergestellt wird, welche zwischen den Fingern der gleichen Gruppe paarweise eingespannt sind.
  • Wenn auch die gewählte Ausführungsform der Freigabevorrichtung vorzüglich zum Vereinzeln von Behältern mit schuppenförmig übereinanderliegenden Zargen geeignet ist, so soll diese nur als nicht beschränkendes Beispiel dienen, denn ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen, können die Finger auch anders angeordnet und ausgebildet sein, so daß Behälter mit beliebig gestaltetem oberen Rand schnell und sicher vereinzelt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Vorrichtung zur Freigabe des jeweils untersten, aus Papier, Kunststoff od. dgl. hergestellten Behälters eines Stapels mit zwei Gruppen von aus vor- und zurückbewegbaren Fingern bestehenden Vereinzelungsorganen, welche im Entnahmebereich des Stapels gruppenweise im Höhenabstand der Oberkanten zweier übereinandergestülpter Behälter angeordnet sind und die in einem sich wiederholenden Arbeitsspiel den jeweils untersten und zweituntersten Behälter abwechselnd unterstützen und freigeben, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (15, 16) paarweise um einen gemeinsamen Drehpunkt (14) schwenkbare zweiarmige Hebel sind und ihre dem Behälter (1) zugekehrten Fingerspitzen (15 a, 16 a) dem Verlauf der Zarge (2) zum Behältermantel angepaßt sind, während ihre dem Behälter (1) abgekehrten Enden längenmäßig derart abgestuft sind, daß sie unabhängig voneinander steuerbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgestuften Enden der Finger (15, 16) mit Anschlägen (19, 20) zusammenarbeiten, die ihrerseits auf zwei konzentrisch dicht nebeneinanderliegenden, seitlich zwischen Rollen (21, 22) drehbeweglich gelagerten Ringen (17, 18) befestigt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer die Rollen (21, 22) tragenden Grundplatte (7) ein als Durchlaß für zwei voneinander unabhängige Steuerarme (30, 31) dienendes Fenster (29) vorgesehen ist, wobei die oberen Enden der Steuerarme je mit einem der beiden Ringe (17, 18) verbunden sind, während die unteren freien Enden der Steuerarme durch zwei gemeinsam angetriebene Kurvenscheiben (26, 27) steuerbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kurvenscheiben (26, 27) einerseits und den Steuerarmen (30, 31) sowie den Anschlägen (19, 20) und den Fingern (15, 16) andererseits eine kraftschlüssige Verbindung besteht, die durch zwischen den Fingern der jeweils gleichen Gruppe gespannte Zugfedern (32, 33) hergestellt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fingerpaar (15, 16) mittels eines den Drehpunkt (14) bildenden Bolzens an einem Traghebel (9) aufgehängt ist, welcher im Zusammenwirken mit einer Zugfeder (11) und einer Stellschraube (13) die Eingriffs ebene der Finger (15, 16) in Anpassung an den Abgabebereich der Behälter (1) veränderbar macht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 555 559; schweizerische Patentschrift Nr. 292 969; USA.-Patentschriften Nr. 2618 394, 2869755.
DEB51318A 1958-12-04 1958-12-04 Vorrichtung zur Freigabe des jeweils untersten, aus Papier, Kunststoff od. dgl. hergestellten Behaelters aus einem Stapel Pending DE1160365B (de)

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DE29915884U1 (de) 1999-09-09 2000-03-30 ECONO-CUT Gesellschaft für wirtschaftliche Schneidtechniken mbH, 55237 Flonheim Vorrichtung zum Entnehmen eines offenen Behältnisses von einem Stapel

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