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DE10000734C1 - Elektrische Anordnung zur Fahrtrichtungsanzeige bei Fahrrädern - Google Patents

Elektrische Anordnung zur Fahrtrichtungsanzeige bei Fahrrädern

Info

Publication number
DE10000734C1
DE10000734C1 DE10000734A DE10000734A DE10000734C1 DE 10000734 C1 DE10000734 C1 DE 10000734C1 DE 10000734 A DE10000734 A DE 10000734A DE 10000734 A DE10000734 A DE 10000734A DE 10000734 C1 DE10000734 C1 DE 10000734C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
direction indicator
flashing
bicycle
display device
indicator lamps
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE10000734A
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar Ossner
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/05Direction indicators
    • B62J6/055Electrical means, e.g. lamps
    • B62J6/056Electrical means, e.g. lamps characterised by control means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Abstract

Der Radfahrer hat nach der Straßenverkehrsordnung jeden Fahrtrichtungswechsel durch Handzeichen anzuzeigen oder zu signalisieren. Dadurch tritt notwendigerweise eine Veränderung der Schwerpunktlage des Systems Fahrer-Rad ein. Eine Instabilität des Systems ist die unvermeidliche Folge dieser Methode. Das Loslassen des Lenkers führt zu einer weiteren Destabilisierung des Systems und zu einer Verunsicherung des Fahrers. Kleine Hindernisse auf der Fahrbahn, die überrollt werden oder denen der Fahrer auszuweichen versucht, können sogar zum Sturz führen. Nachts kann eine Signalisierung des Fahrtrichtungswechsels durch den Fahrer mit Handzeichen vom nachfolgenden Verkehrsteilnehmer u. U. nicht rechtzeitig erkannt werden. Es besteht dann erhöhte Unfallgefahr. Die in dieser Patentschrift beschriebene elektrische Fahrtrichtungsanzeige vermeidet die geschilderten Nachteile und Verkehrsgefährdungen. DOLLAR A Ähnliche Fahrtrichtungsanzeigen wie vorn ausführlich beschrieben, werden zwar seit Jahren an Motorrädern betrieben, jedoch ist ihre Übertragung auf das Fahrrad wegen des bisher zum Betrieb nötigen Energieaufwandes nicht möglich gewesen. Die hier dargestellte Anlage mit LEDs benötigt zur gut sichtbaren Richtungssignalisierung nur etwa 5% der bei Motorrädern eingesetzten elektrischen Energie und ermöglicht damit erst jetzt eine elektrische Fahrtrichtungsanzeige bei Fahrrädern.

Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Anordnung zur Fahrtrichtungsanzeige bei Fahrrädern.
Eine Fahrtrichtungsanzeige für Fahrräder ist durch die DE 297 01 326 U1 bekannt. Die bekannte Fahrtrichtungsanzeige weist Leuchtdioden auf, die jeweils mit gleicher Blinkfrequenz von 5 Hz ansteuerbar sind.
Der Radfahrer hat nach der Straßenverkehrsordnung jeden Fahrtrichtungswechsel durch Handzeichen anzuzeigen oder zu signalisieren. Dadurch tritt notwendigerweise eine Ver­ änderung der Schwerpunktlage des Systems Fahrer-Rad ein. Eine Instabilität des Systems ist die unvermeidliche Folge dieser Methode. Das Loslassen des Lenkers führt zu einer weiteren Destabilisierung des Systems und zu einer Verunsicherung des Fahrers. Kleine Hindernisse auf der Fahrbahn, die überrollt werden oder denen der Fahrer auszuweichen versucht, können sogar zum Sturz führen. Nachts kann eine Signalisierung des Fahrtrichtungswechsels durch den Fahrer mit Handzeichen vom nachfolgenden Verkehrtsteilnehmer u. U. nicht rechtzeitig erkannt werden. Es besteht dann erhöhte Unfallgefahr.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte elektrische Anordnung zur Fahrtrichtungsanzeige bei Fahrrädern zu schaffen.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs.
Die verwendete Blinkeinrichtung ist am Tag mindestens 50 Meter und nachts bis zu 500 Meter weit gut sichtbar.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend beschrieben.
Die erfindungsgemässe Anordnung (Bild 1) weist einen Nabendynamo auf, der über einen Fensterdiskriminator FD (Spannungsintervall 4,7 V-5,5 V) den Akku bei Bedarf nachlädt. Die entscheidende Neuerung besteht in der Verwendung von gelben (= 590 nm) LED, die einen außergewöhnlich hohen Wirkungsgrad (10000 mcd) aufweisen. Bei einer Spannung von 5 V fließt in dem aus je 6 LED bestehenden Blinker (Bild 2) ein Strom von nur ca. 100 mA. Dies bedeutet im Vergleich zu einem Glühlämpchenblinker mit 10 W (teilweise sind bis zu 21 W im Einsatz) ein Leistungsverhältnis von 0,5 W : 10 W = 1 : 20. Es ist also nur 5% der bisher nötigen Energie für den gleichen Effekt einzusetzen. Das Gewicht des Prototyps des Richtungsanzeigers beträgt mit 4 Blinkern ohne Nabendynamo ca. 400 g.
Während des Blinkbetriebes entlädt sich der Akku. Seine Spannung wird ständig von dem Fensterdiskriminator FD nach Bild 3 in der Zentraleinheit überwacht. Ist die Spannung unter 4,7 V abgefallen, wird automatisch der Dynamo zum Laden des Akkus eingeschaltet, bis dieser wieder eine Spannung von 5,5 V erreicht hat. Dann wird die Verbindung zum Dynamo unterbrochen bis die Akkuspannung wieder auf 4,7 V abgefallen ist usw..
Um die bei einem Blinkvorgang aus dem Akku entnommene Energie wieder nachzuladen, ist etwa die Hälfte der aufgewendeten Blinkzeit als Betriebszeit des Dynamos erforderlich. Die Schaltung der gesamten Anlage ist aus Bild 1 ersichtlich. In der Zentraleinheit, die am Fahrradrahmen befestigt wird, befindet sich der Akku und die Elektronik. Die Taktgeber TL TR sind entsprechend Bild 2 aufgebaut. Abbiegen nach links soll wegen der besonderen Gefährdung mit der doppelten Frequenz gegenüber Rechtsabbiegen signalisiert werden. Wie von Motorrädern bekannt, wird auch hier durch Betätigung eines am Lenker angebrachten Schalters S der beabsichtigte Richtungswechsel signalisiert.

Claims (1)

1. Elektrische Anordnung zur Fahrtrichtungsanzeige bei Fahrrädern, mit
  • - separaten Blinkanzeigen, die gelbe Leuchtdioden aufweisen,
  • - einem am Lenker angebrachten Umschalter,
  • - einem aufladbaren Akkumulator,
  • - einem Nabendynamo, der den Akkumulator auflädt,
  • - einem Fensterdiskriminator, der die Aufladung des Akkumulators steuert,
  • - einem elektronischen Taktgeber, der die Blinkfrequenz für die Blinkanzeigen erzeugt, wobei sich die Blinkfrequenz des rechten Blinkers von der Blinkfrequenz des linken Blinkers unterscheidet.
DE10000734A 2000-01-11 2000-01-11 Elektrische Anordnung zur Fahrtrichtungsanzeige bei Fahrrädern Expired - Fee Related DE10000734C1 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4105769C2 (de) * 1991-02-23 1995-03-09 Ruhrkohle Ag Verfahren zum Laden eines Akkumulators und Gerät zur Druchführung dieses Verfahrens
DE29701326U1 (de) * 1996-10-15 1997-04-10 Ruß, Wolfgang, 88416 Ochsenhausen Blinkanlage für Fahrräder

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4105769C2 (de) * 1991-02-23 1995-03-09 Ruhrkohle Ag Verfahren zum Laden eines Akkumulators und Gerät zur Druchführung dieses Verfahrens
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