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DE1000058B - Kristallgesteuerter Elektronenroehrenoszillator zur wahlweisen Erzeugung zweier verschiedener Frequenzen - Google Patents

Kristallgesteuerter Elektronenroehrenoszillator zur wahlweisen Erzeugung zweier verschiedener Frequenzen

Info

Publication number
DE1000058B
DE1000058B DEE8690A DEE0008690A DE1000058B DE 1000058 B DE1000058 B DE 1000058B DE E8690 A DEE8690 A DE E8690A DE E0008690 A DEE0008690 A DE E0008690A DE 1000058 B DE1000058 B DE 1000058B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anode
circuit
aperiodic
oscillator
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE8690A
Other languages
English (en)
Inventor
Jens Bay Beenfeldt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elektromekano A S
Original Assignee
Elektromekano A S
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elektromekano A S filed Critical Elektromekano A S
Publication of DE1000058B publication Critical patent/DE1000058B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B5/00Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
    • H03B5/30Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator
    • H03B5/32Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator being a piezoelectric resonator
    • H03B5/34Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator being a piezoelectric resonator active element in amplifier being vacuum tube

Landscapes

  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Eilektronenröhrenoszillator und insbesondere einen solchen, der mit Hilfe einer Röhre und zweier verschiedener Steuerkristalle wahlweise zwei wesentlich verschiedene Frequenzen erzeugt.
Es ist bekannt, im Steuerkreis eines solchen Oszillators oder Senders zwei Kristalle zu verwenden, die willkürlich wechselweise mittels einasi Schalters in den Kreis eingeschaltet werden können. Die Verwendung eines solchen Schalters hat indessen gewisse Nachteile. Zum Beispiel ist es oft erwünscht, falls die beiden Frequenzbereiche erheblich voneinander entfernt liegen, um jeweils nahezu dieselbe Amplitude zu erreichen, die beiden Kristalle in verschiedener Weise in den Kreis einzuschalten. Deshalb wird der zu verwendende Schalter ziemlich kompliziert, und die Verbindung des Schalters mit den verschiedenen Kreisen läßt sich ohne unerwünschte Schaltvorgänge zwischen den Zuleitungen nicht erreichen.
Es sind schon Oszillatoren bekannt, bei denen zwei an verschiedenen Elektroden liegende Kristalle wahlweise eine oder die andere Frequenz erzeugen, ohne daß eine Umschaltung an den Kristallen selbst erforderlich ist. Die Kristalle sind hier zwischen Steuergitter und Anode bzw. Hilfsgitter geschaltet, und die Umschaltung von einer Frequenz auf eine andere geschieht durch Änderung der Anodenspannung und/oder der Hilfsgitterspannung.
Es handelt sich hierbei um einen sogenannten Dynatronoszillator, dessen Wirkung darauf beruht, daß bei gerwissen, jetzt veralteten Schirmgitterröhren, aus der Anode eine Sekundäremission stattfindet. Dadurch erhält die Schaltung unter gewissen Umständen und auf einem beschränkten Gebiet eine Anodenstrom-Anodenspannungs-Charakteristik mit negativem Widerstand. Die Einstellung der Anoden- und Schirmgitterspannungen ist dabei sehr kritisch, wozu noch kommt, daß es schwierig ist, eine annähernd gleiche Amplitude der beiden Frequenzen sicherzustellen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung eines vereinfachten Oszillators, der mit den obenerwähnten Nachteilen nicht behaftet ist, und zur Erzeugung von zwei in je' ihrem Frequenzbereich liegenden,, kristallgesteuerten Frequenzen geeignet ist.
Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Herstellung eines Oszillators, der für kleine Sender, z. B. Notsender für Fahrzeuge, geeignet ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Oszillator eine Kombination von zwei Oszillatoren darstellt, und zwar für die eine Frequenz mit abgestimmtem Anodenkreis und mit zwischen Steuergitter und Kathode der Elektronenröhre arbeitendem Steuerkristall und für die andere Fre-Kristallgesteuerter Elektronenröhrenoszillator zur wahlweisen Erzeugung
zweier verschiedener Frequenzen
Anmelder: Elektromekano A. S.,
Kopenhagen
Vertreter: Dr. F. Zumstein, Patentanwalt,
Mündhen 2, Bräuhausstr. 4 .
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 10. März 1953
Jens Bay Beenfeldt, Kopenhagen
ist als Erfinder genannt worden
quenz mit aperiodischem Anodenkreis und mit zwischen Steuergitter und Anode der Röhre arbeitendem Steuerkristall, wobei die in Reihe zueinander liegenden Anodenkreise und die Ankopplung der Steuerkristalle derart ausgebildet sind, daß nur die dem anodenseitigen Kristall entsprechende Frequenz erzeugt wird, solange beide Anodenkreise wirksam sind, und nur die andere Frequenz entsteht, wenn der aperiodische Anodenkreis unwirksam gemacht wird.
Hierdurch wird für Oszillatoren der obenerwähnten Art eine erhebliche Vereinfachung erreicht, und zwar dadurch, daß die beiden Kristalle stets in dem betreffenden Kreis eingeschaltet sind, wobei nur für den Anodenkreis eine Schaltvorrichtung benötigt wird.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der abgestimmte Parallelresonanzkreis zwischen dem aperiodischen Kreis und der Anode liegt, und daß der Verbindungspunkt der beiden Kreise mit dem Kathodenkreis der Röhre über einen Schalter verbunden ist, welcher Schalter, wenn er geschlossen ist, den aperiodischen Anodenkreis unwirksam macht.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert, die schematisch den Steuerkreis eines erfindungsgemäßen Oszillators zeigt.
In der Zeichnung bezeichnet 10 eine Elektronenröhre mit Kathode 12, Steuergitter 14 und Anode 16.
. .Zwischen Steuergitter und Kathode ist ein Widerstand 20 eingeschaltet, worüber ein Kurzwellen-
kristall 22 mit einer verhältnismäßig hohen Frequenz, z. B. 8 MHz, parallel eingeschaltet ist.
Im Anodenkreis der Röhre ist ein Parallelresonanzkreis, bestehend aus einer Spule 26 und einem variablen Kondensator 28, eingeschaltet für Abstimmung in Resonanz mit dem Kristall 22.
Dieser Teil des Kreises ist als typischer Kurzwellenoszillator bekannt.
Das Merkmal der Erfindung besteht darin, daß in Kombination mit diesem an sich bekannten Kreis ein weiterer Kreis verwendet wird, welcher an sich bei Langwellenoszillatoren bekannt ist. Zu diesem Zweck ist zwischen die Anode 16 der Röhre 10. und das Steuergitter 14 ein zweiter Kristall 30 eingeschaltet, welcher eine verhältnismäßig niedrige Schwingungsfrequenz hat, z. B. etwa 500 kHz, und ferner ist in Serie mit dem Resonanzkreis 26, 28 eine aperiodische Spule 32 eingeschaltet, und zwar mit einem Frequenzbereich, in dem die Schwingungsfrequenz des Kristalls 30 liegt. ao
Aus dem Obigen wird verständlich, daß der Kristall 30 im Langwellenbereich bereitwillig arbeitet, und zwar mit dem aperiodischen Kreis. Diese Schaltung ist eine typische Langwellenoszillatorschaltung. Entsprechend stellt der Kristall 22 in Verbindung mit dem abgestimmten Anodenkreis einen typischen Kurzwellenoszillator dar. Bei Einschaltung dieses Kurzwellenoszillators wird die Verstärkung in der Elektronenröhre 10 ausgenutzt, so daß die Ausgangsspannung auch im Kurzwellenbereich befriedigend wird, und zwar hauptsächlich, die gleiche wie mit der aperiodischen Oszillatorschaltung im Langwellenbereich.'
Zwischen dem unteren Ende der Spule 32 und der Kathode der Röhre 10 liegt ein Kondensator 34 in Serie mit einem Schalter 36. Wenn dieser Schalter geöffnet ist, unterdrückt die aperiodische Spule 32 die Schwingungen des Kurzwellenkristalls 22, so daß der Oszillator als Langwellenoszillator mit dem Kristall 30 arbeitet.
Beim Schließen des Schalters 36 wird die Spule 32 ausgeschaltet, und der Oszillator arbeitet im Kurzwellenbereich mit dem Kristall 22 als Steuerkristall.
In Schaltungen der angegebenen Art wird man im Kurzwellenbereich normalerweise einen Kondensator am Platz des Kristalls 30 verwenden und im Langwellenbereich einen Kondensator am Platz des Kristalls 22 verwenden.
Bei ständiger Einschaltung der beiden Kristalle in demselben Kreis wird die Eigenkapazität der beiden Kristalle unter Umständen die Funktion dieser Kondensatoren übernehmen können.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Elaktronenröhrenoszillator, der mit Hilfe einer. Röhre und zweier verschiedener Steuerkristalle wahlweise zwei wesentlich verschiedene Frequenzen erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator eine Kombination von zwei Oszillatoren darstellt, und zwar für die eine Frequenz mit abgestimmtem Anodenkreis und zwischen Steuergitter und Kathode der Elektronenröhre arbeitendem Steuerkristall und für die andere Frequenz mit aperiodischem Anodenkreis und zwischen Steuergitter und Anode der Röhre arbeitendem Steuerkristall, und daß die in Reihe zueinander liegenden Anodenkreise und die Ankopplung der Steuerkristalle derart ausgebildet sind, daß nur die dem anodenseitigen Kristall entsprechende Frequenz erzeugt wird, solange beide Anodenkreise wirksam sind, und nur die andere Frequenz entsteht, wenn der aperiodische Anodenkreis unwirksam gemacht wird.
  2. 2. Elektronenröhrenoszillator nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß der abgestimmte Parallelresonanzkreis zwischen dem aperiodischen. Kreis und der Anode liegt, und daß der Verbkidungspunkt der beiden Kreise mit dem Kathodenkreis der Röhre über einen Schalter verbunden ist, welcher Schalter, wenn er geschlossen ist, den aperiodischen Anodenkreis unwirksam macht.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschrift Nr. 2448188;
    britische Patentschrift Nr. 402 637.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 73J 12.56
DEE8690A 1953-03-10 1954-03-09 Kristallgesteuerter Elektronenroehrenoszillator zur wahlweisen Erzeugung zweier verschiedener Frequenzen Pending DE1000058B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1000058X 1953-03-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1000058B true DE1000058B (de) 1957-01-03

Family

ID=10867447

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE8690A Pending DE1000058B (de) 1953-03-10 1954-03-09 Kristallgesteuerter Elektronenroehrenoszillator zur wahlweisen Erzeugung zweier verschiedener Frequenzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1000058B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB402637A (en) * 1932-03-14 1933-12-07 Marconi Wireless Telegraph Co Improvements in or relating to thermionic oscillation generators
US2448188A (en) * 1945-07-19 1948-08-31 Morrison Montford Crystal beat-frequency oscillator

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB402637A (en) * 1932-03-14 1933-12-07 Marconi Wireless Telegraph Co Improvements in or relating to thermionic oscillation generators
US2448188A (en) * 1945-07-19 1948-08-31 Morrison Montford Crystal beat-frequency oscillator

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