DE10000416A1 - Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen - Google Patents
Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer FehlstellungenInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen bei einer Person während des Fahrradfahrens, mit zwischen einem Schuh (1) und einem Pedal (2) des Fahrrads wirkenden Mitteln (3) zum Verändern der Fußstellung, wobei die Mittel (3) derart ausgebildet sind, daß eine Schrägstellung des Fußes des Fahrradfahrers relativ zur Pedalebene (4) während des Fahrradfahrens ermöglicht ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellun
gen bei einer Person während des Fahrradfahrens.
In der modernen Medizin wird bei der Behandlung von Belastungsbeschwerden
der Gelenke, die durch orthopädische Fehlstellungen bei einer Person hervorge
rufen werden, schon seit geraumer Zeit sehr viel Wert auf eine entsprechende
Vorbeugung der Belastungsbeschwerden gelegt. Dabei ist es beispielsweise be
kannt, auf die jeweilige Erkrankung abgestimmte Einlagen in Schuhen zu ver
wenden. Hierdurch kann eine die Beinachse betreffende Stellungskorrektur vor
genommen werden, wie sie beispielsweise bei einem Genu varum (O-Bein) oder
bei einem Genu valgum (X-Bein) erforderlich ist. Durch eine derartige Stellungs
korrektur können einerseits bestehende Belastungsbeschwerden der Gelenke,
insbesondere des Knies, vermindert werden und kann derartigen Belastungsbe
schwerden vorgebeugt werden.
Bei den bisher bekannten Korrekturmitteln in Form von Einlagen in Schuhen ist
problematisch, dass derartige Einlagen oft auf die Straßenschuhe einer Person
angepasst sind und nur sehr schwierig oder gar nicht in beispielsweise Sport
schuhen oder Fahrradschuhen verwendet werden können. Insbesondere beim
Fahrradfahren ist daher eine Belastung der Gelenke nicht vermindert, was zum
Entstehen oder Verschlimmern von Belastungsschäden und -erkrankungen füh
ren kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen bei einer Person anzugeben, mit der
Belastungsschäden der Gelenke während des Fahrradfahrens mit konstruktiv
einfachen Mitteln vorgebeugt ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung löst die voranstehende Aufgabe durch eine
Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Danach ist eine Vor
richtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen bei einer Person während
des Fahrradfahrens mit zwischen einem Schuh und einem Pedal des Fahrrads
wirkenden Mitteln zum Verändern der Fußstellung angegeben, wobei die Mittel
derart ausgebildet sind, dass eine Schrägstellung des Fußes des Fahrradfahrers
relativ zur Pedalebene während des Fahrradfahrens ermöglicht ist.
In erfindungsgemäßer Weise ist erkannt worden, dass es möglich ist, eine die
Beinachse betreffende Stellungskorrektur beim Fahrradfahren sicherzustellen,
ohne dass Schuhe mit Einlagen getragen werden müssen. Hierzu sind Mittel
zum Verändern der Fußstellung vorgesehen, die zwischen einem Schuh und ei
nem Pedal des Fahrrads wirken. Diese Mittel ermöglichen eine Schrägstellung
des Fußes des Fahrradfahrers relativ zur Pedalebene während des Fahrradfah
rens.
Im konkreten könnte das Pedal eine - während des Einsatzes des Pedals am
Fahrrad - im wesentlichen parallel zur Fahrtrichtung des Fahrrads und im we
sentlichen in der Pedalebene angeordnete Längsachse aufweisen, wobei die
Schrägstellung durch eine Neigung um die Längsachse erreicht ist. Eine derar
tige, um die Längsachse verschwenkte Fußstellung kann einerseits beim Vorlie
gen von O-Beinen und andererseits beim Vorliegen von X-Beinen vorgenommen
werden.
Das Pedal könnte weiterhin eine - während des Einsatzes des Pedals am Fahr
rad - im wesentlichen senkrecht zur Fahrtrichtung des Fahrrads und im wesentli
chen in der Pedalebene angeordnete Querachse aufweisen. Alternativ oder zu
sätzlich zu einer Schrägstellung um die Längsachse könnte nunmehr auch eine
Schrägstellung durch eine Neigung um die Querachse vorgenommen werden.
Die Querachse könnte exakt senkrecht zur Längsachse angeordnet sein. Je
nach Erfordernis sind daher unterschiedliche Grade an Schrägstellungen relativ
zur Pedalebene ermöglicht, die im wesentlichen durch die Längsachse und durch
die Querachse aufgespannt ist.
In einer konkreten Ausgestaltung könnten die Mittel dem Schuh zugeordnet sein.
Hierbei ist es denkbar, dass die Mittel in den Schuh und vorzugsweise in die
Schuhsohle integriert sind. Alternativ hierzu könnten die Mittel auch an der
Schuhsohle angeordnet sein, wobei eine Klebung der Mittel an die Schuhsohle
denkbar ist.
Bei einer alternativen Ausgestaltung könnten die Mittel zwischen dem Schuh und
dem Fahrradpedal anordenbar sein. Hierbei ist insbesondere an den Einsatz der
Vorrichtung bei herkömmlichen Schuhen und Fahrradpedalen gedacht. Die Vor
richtung könnte hierbei im Sinne einer Nachrüstvorrichtung eingesetzt werden,
die bei allen herkömmlichen Fahrrädern und Schuhen verwendet werden könnte.
Im Hinblick auf eine sichere Kopplung des Schuhs und/oder des Pedals mit den
Mitteln könnten die Mittel mit dem Pedal und/oder dem Schuh verrastbar sein.
Hierzu könnten die Mittel und das Pedal und/oder der Schuh zusammenwirkende
Rastmittel aufweisen. Dabei sind sämtliche üblichen Rastmittel denkbar.
Weiter konkretisiert könnten die Mittel ein die Schrägstellung vorgebendes Keil
element umfassen. Ein derartiges Keilelement könnte dem Schuh zugeordnet
sein, in den Schuh oder in die Schuhsohle integriert sein oder an der Schuhsohle
angeordnet sein. Des Weiteren könnte ein derartiges Keilelement zwischen dem
Schuh und dem Fahrradpedal anordenbar sein und gegebenenfalls mit dem Pe
dal und/oder dem Schuh verrastbar sein.
Zum Vermeiden eines Wegrutschens des Keilelements von einem Pedal könnte
das Keilelement an seiner Unterseite aufgerauht oder mit einem Gummi oder
einem Elastomer beschichtet sein oder sonstige Eingriffsmittel zum Eingriff mit
dem Pedal aufweisen. Entsprechend könnte das Keilelement alternativ oder zu
sätzlich an seiner Oberseite aufgerauht oder mit einem Gummi oder Elastomer
beschichtet sein oder Eingriffsmittel zum Eingriff mit dem Schuh aufweisen, um
ein Wegrutschen des Schuhs von dem Keilelement zu vermeiden.
Im Rahmen einer dritten alternativen Ausgestaltung könnten die Mittel dem Pedal
zugeordnet sein. Dabei könnte das Pedal quasi vorkonfektioniert mit den Mitteln
ausgestaltet sein. Dabei sind keine speziell ausgestalteten Schuhe oder zwi
schen dem Schuh und dem Fahrradpedal anzuordnende Mittel erforderlich.
In allen Fällen könnten die Mittel oder könnte das Keilelement aus mehreren die
Schrägstellung vorgebenden Einzelelementen aufgebaut sein. Je nach ge
wünschter Schrägstellung sind dabei beispielsweise ein Keilelement oder meh
rere Keilelemente zu verwenden, die miteinander verbindbar oder koppelbar sein
könnten.
Weiterhin könnten die Mittel oder könnte das Keilelement hinsichtlich ihrer oder
seiner Schrägstellung veränderbar oder einstellbar sein. Hierdurch ist eine opti
male Anpassung an die individuellen Bedürfnisse des Fahrradfahrers erreichbar.
Insbesondere bei der Zuordnung der Mittel zu dem Pedal könnten die Mittel eine
hinsichtlich ihrer Schrägstellung veränderbare oder einstellbare Platte aufweisen.
Eine derartige Platte könnte dann als Auftrittsbereich für den Fuß bzw. den
Schuh des Fahrradfahrers dienen. Die Platte könnte an ihrer Oberseite aufge
rauht oder mit einem Gummi oder einem Elastomer beschichtet sein, um ein
Rutschen des Schuhs auf der Platte zu vermeiden.
Zur individuellen Einstellung der Schrägstellung des Fußes des Fahrradfahrers
könnten die Mittel einen Verstellmechanismus aufweisen. Ein derartiger Ver
stellmechanismus könnte im Hinblick auf eine besonders einfache Verstellung
der Schrägstellung eine Einstellschraube aufweisen. Somit könnte eine individu
elle Einstellung der Schrägstellung auch durch den Fahrradfahrer selbst auf ein
fache Weise vorgenommen werden.
Zur Gewährleistung einer sicheren Positionierung der Einstellschraube und damit
der Schrägstellung könnte die Einstellschraube mittels eines Konterelements fi
xierbar sein. Ein derartiges Konterelement könnte durch eine Schraube gebildet
sein, die gegen die Einstellschraube geschraubt werden kann. Sowohl für die
Einstellschraube als auch für eine gegebenenfalls zusätzlich vorgesehene, als
Konterelement ausgebildete Schraube könnten entsprechende Gewinde in dem
Pedal vorgesehen sein.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist eine Stellungskorrektur sowohl bei
bestehenden Belastungsbeschwerden der Gelenke der unteren Extremität als
auch zur Optimierung der Biomechanik und damit zur Vorbeugung von Überla
stungsschäden ermöglicht.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in
vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die
dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nach
folgende Erläuterung dreier bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung an
hand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung der bevor
zugten Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch
im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre er
läutert. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 in einer Vorderansicht, schematisch, das erste Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 in einer Vorderansicht, schematisch, das zweite Ausführungsbei
spiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 3 in einer Vorderansicht, schematisch, das dritte Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 4 in einer Vorderansicht, schematisch, das Ausführungsbeispiel aus
Fig. 3 ohne Schrägstellung,
Fig. 5 in einer Vorderansicht, schematisch, das Ausführungsbeispiel aus
Fig. 3 mit entgegengesetzter Schrägstellung und
Fig. 6 in einer perspektivischen Schrägansicht, schematisch, ein erfin
dungsgemäßes Keilelement.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen Vorderansicht das erste Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellun
gen bei einer Person während des Fahrradfahrens. Die Vorrichtung weist zwi
schen einem Schuh 1 und einem Pedal 2 des Fahrrads wirkende Mittel 3 zum
Verändern der Fußstellung auf. Die Mittel 3 sind im Hinblick auf eine Vorbeugung
von Belastungsschäden der Gelenke während des Fahrradfahrens derart ausge
bildet, dass eine Schrägstellung des Fußes des Fahrradfahrers relativ zur Pedal
ebene 4 während des Fahrradfahrens möglich ist. Die Pedalebene 4 ist im we
sentlichen die Ebene, in der die Auflage- oder Auftrittsfläche des Pedals 2 liegt.
In der Fig. 1 ist das Pedal 2 aus der Fahrtrichtung des Fahrrads her also entge
gen der Fahrtrichtung gesehen. Dem Pedal 2 ist eine - während des Einsatzes
des Pedals 2 am Fahrrad - im wesentlichen senkrecht zur Fahrtrichtung des
Fahrrads und im wesentlichen in der Pedalebene 4 angeordnete Querachse 5
zugeordnet. Parallel zur Querachse 5 ist üblicherweise die Schwenkachse des
Pedals 2 angeordnet, um die das Pedal 2 üblicherweise schwenkbar ist. Die
Querachse 5 ist in Fig. 1 in der Bildebene verlaufend dargestellt. Die Pedalebene
4 verläuft senkrecht zur Bildebene der Fig. 1.
Senkrecht zur Querachse 5 und senkrecht zur Bildebene der Fig. 1 verläuft eine
Längsachse des Pedals 2. Die Längsachse ist - während des Einsatzes des Pe
dals 2 am Fahrrad - im wesentlichen parallel zur Fahrtrichtung des Fahrrads und
im wesentlichen in der Pedalebene 4 angeordnet. Die Schrägstellung des Fußes
gemäß Fig. 1 ist durch ein Verschwenken um die Längsachse erreicht.
Die Mittel 3 sind dem Schuh 1 zugeordnet. Mit anderen Worten sind die Mittel 3
an der Schuhsohle 6 des Schuhs 1 angeordnet. Die Mittel 3 sind durch ein die
Schrägstellung vorgebendes Keilelement 7 gebildet.
Das Keilelement 7 könnte an seiner Unterseite aufgerauht oder mit einem
Gummi oder mit einem Elastomer beschichtet sein. Hierdurch wäre ein sicherer
Halt auf dem Pedal 2 erreicht.
Fig. 2 zeigt in einer schematischen Vorderansicht das zweite Ausführungsbei
spiel einer Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen bei einer
Person während des Fahrradfahrens. Hierbei sind die Mittel 3 zwischen dem
Schuh 1 und dem Pedal 2 angeordnet. Die Mittel 3 sind als die Schrägstellung
vorgebendes Keilelement 7 ausgebildet. Das Keilelement 7 bildet somit eine Art
Nachrüstkupplung für einen herkömmlichen Schuh 1 und ein herkömmliches Pe
dal 2. Auch hierdurch ist eine Schrägstellung des Fußes des Fahrradfahrers re
lativ zur Pedalebene 4 ermöglicht.
Die Fig. 3 bis 5 zeigen in einer schematischen Vorderansicht das dritte Ausfüh
rungsbeispiel einer Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen bei
einer Person während des Fahrradfahrens mit unterschiedlichen Schrägstellun
gen und einmal in Fig. 4 ohne Schrägstellung.
Bei dem dritten Ausführungsbeispiel sind die Mittel 3 dem Pedal 2 zugeordnet.
Die Mittel 3 sind hinsichtlich ihrer Schrägstellung veränderbar bzw. einstellbar.
Hierzu weisen die Mittel 3 eine in ihrer Schrägstellung veränderbare Platte 8 auf.
Anstelle der Platte 8 könnte auch ein Keilelement 7 verwendet werden.
Genauer gesagt weisen die Mittel 3 einen Verstellmechanismus mit einer Ein
stellschraube 9 auf. Durch den Verstellmechanismus sind unterschiedliche
Schrägstellungen der Auftrittsfläche 10 des Pedals 2 bzw. der Platte 8 realisier
bar. Damit ist ein universell verwendbares Pedal 2 realisiert, mit dem neben
Schrägstellungen auch eine waagerechte Stellung für Personen ohne Fehlstel
lungen realisierbar ist.
Eine Verstellmöglichkeit der Schrägstellung könnte auch bei den im Rahmen der
ersten beiden Ausführungsbeispiele dargestellten Keilelementen 7 vorgesehen
sein.
Fig. 6 zeigt in einer perspektivischen Schrägansicht ein typisches Keilelement 7
mit einer Auftrittsfläche 10.
Ein Keilelement 7 oder eine Platte 8 könnte aus Kunststoff oder aus Metall her
gestellt sein. Je nach Erfordernis ist hier das geeignete Material wählbar.
Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der er
findungsgemäßen Lehre wird einerseits auf den allgemeinen Teil der Beschrei
bung und andererseits auf die beigefügten Patentansprüche verwiesen.
Abschließend sei ganz besonders hervorgehoben, dass die zuvor rein willkürlich
gewählten Ausführungsbeispiele lediglich zur Erörterung der erfindungsgemäßen
Lehre dienen, diese jedoch nicht auf diese Ausführungsbeispiele einschränken.
1
Schuh
2
Pedal
3
Mittel
4
Pedalebene
5
Querachse
6
Schuhsohle
7
Keilelement
8
Platte
9
Einstellschraube
10
Auftrittsfläche
Claims (22)
1. Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen bei einer Person
während des Fahrradfahrens, mit zwischen einem Schuh (1) und einem Pedal
(2) des Fahrrads wirkenden Mitteln (3) zum Verändern der Fußstellung,
wobei die Mittel (3) derart ausgebildet sind, daß eine Schrägstellung des Fußes
des Fahrradfahrers relativ zur Pedalebene (4) während des Fahrradfahrens er
möglicht ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pedal
(2) eine - während des Einsatzes des Pedals (2) am Fahrrad - im wesentlichen
parallel zur Fahrtrichtung des Fahrrads und im wesentlichen in der Pedalebene
(4) angeordnete Längsachse aufweist und daß die Schrägstellung durch eine
Neigung um die Längsachse erreicht ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das
Pedal (2) eine - während des Einsatzes des Pedals (2) am Fahrrad - im wesent
lichen senkrecht zur Fahrtrichtung des Fahrrads und im wesentlichen in der Pe
dalebene (4) angeordnete Querachse (5) aufweist und daß die Schrägstellung
durch eine Neigung um die Querachse (5) erreicht ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Quer
achse (5) senkrecht zur Längsachse angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel (3) dem Schuh (1) zugeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel in den Schuh integriert sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel in die Schuhsohle integriert sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel (3) an der Schuhsohle (6) angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel (3) zwischen dem Schuh (1) und dem Pedal (2) anordenbar sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel mit dem Pedal und/oder dem Schuh verrastbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel
und das Pedal und/oder der Schuh zusammenwirkende Rastmittel aufweisen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel (3) ein die Schrägstellung vorgebendes Keilelement (7) umfassen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Keile
lement (7) an seiner Unterseite aufgerauht oder mit einem Gummi oder einem
Elastomer beschichtet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass
das Keilelement an seiner Oberseite aufgerauht oder mit einem Gummi oder ei
nem Elastomer beschichtet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 10 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, dass die Mittel (3) dem Pedal (2) zugeordnet sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel oder das Keilelement aus mehreren die Schrägstellung vorge
benden Einzelelementen aufgebaut sind oder ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel (3) oder das Keilelement hinsichtlich ihrer oder seiner Schrägstellung
veränderbar oder einstellbar sind oder ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeich
net, dass die Mittel (3) eine hinsichtlich ihrer Schrägstellung veränderbare oder
einstellbare Platte (8) aufweisen.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittei (3) einen Verstellmechanismus aufweisen.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver
stellmechanismus eine Einstellschraube (9) aufweist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein
stellschraube (9) mittels eines Konterelements fixierbar ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Kon
terelement eine Schraube ist.
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| DE10000416A Ceased DE10000416A1 (de) | 2000-01-07 | 2000-01-07 | Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen |
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