[go: up one dir, main page]

DE10000416A1 - Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen - Google Patents

Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen

Info

Publication number
DE10000416A1
DE10000416A1 DE10000416A DE10000416A DE10000416A1 DE 10000416 A1 DE10000416 A1 DE 10000416A1 DE 10000416 A DE10000416 A DE 10000416A DE 10000416 A DE10000416 A DE 10000416A DE 10000416 A1 DE10000416 A1 DE 10000416A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pedal
shoe
inclination
bicycle
wedge element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10000416A
Other languages
English (en)
Inventor
Armin Wald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wald Armin Drmed 90409 Nuernberg De
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE10000416A priority Critical patent/DE10000416A1/de
Publication of DE10000416A1 publication Critical patent/DE10000416A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/14Shoes for cyclists
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/14Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
    • A43B7/1405Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
    • A43B7/1455Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form with special properties
    • A43B7/1464Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form with special properties with adjustable pads to allow custom fit
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/14Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
    • A43B7/24Insertions or other supports preventing the foot canting to one side , preventing supination or pronation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/14Special medical insertions for shoes for flat-feet, club-feet or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M3/00Construction of cranks operated by hand or foot
    • B62M3/08Pedals

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Abstract

Eine Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen bei einer Person während des Fahrradfahrens, mit zwischen einem Schuh (1) und einem Pedal (2) des Fahrrads wirkenden Mitteln (3) zum Verändern der Fußstellung, wobei die Mittel (3) derart ausgebildet sind, daß eine Schrägstellung des Fußes des Fahrradfahrers relativ zur Pedalebene (4) während des Fahrradfahrens ermöglicht ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellun­ gen bei einer Person während des Fahrradfahrens.
In der modernen Medizin wird bei der Behandlung von Belastungsbeschwerden der Gelenke, die durch orthopädische Fehlstellungen bei einer Person hervorge­ rufen werden, schon seit geraumer Zeit sehr viel Wert auf eine entsprechende Vorbeugung der Belastungsbeschwerden gelegt. Dabei ist es beispielsweise be­ kannt, auf die jeweilige Erkrankung abgestimmte Einlagen in Schuhen zu ver­ wenden. Hierdurch kann eine die Beinachse betreffende Stellungskorrektur vor­ genommen werden, wie sie beispielsweise bei einem Genu varum (O-Bein) oder bei einem Genu valgum (X-Bein) erforderlich ist. Durch eine derartige Stellungs­ korrektur können einerseits bestehende Belastungsbeschwerden der Gelenke, insbesondere des Knies, vermindert werden und kann derartigen Belastungsbe­ schwerden vorgebeugt werden.
Bei den bisher bekannten Korrekturmitteln in Form von Einlagen in Schuhen ist problematisch, dass derartige Einlagen oft auf die Straßenschuhe einer Person angepasst sind und nur sehr schwierig oder gar nicht in beispielsweise Sport­ schuhen oder Fahrradschuhen verwendet werden können. Insbesondere beim Fahrradfahren ist daher eine Belastung der Gelenke nicht vermindert, was zum Entstehen oder Verschlimmern von Belastungsschäden und -erkrankungen füh­ ren kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen bei einer Person anzugeben, mit der Belastungsschäden der Gelenke während des Fahrradfahrens mit konstruktiv einfachen Mitteln vorgebeugt ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung löst die voranstehende Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Danach ist eine Vor­ richtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen bei einer Person während des Fahrradfahrens mit zwischen einem Schuh und einem Pedal des Fahrrads wirkenden Mitteln zum Verändern der Fußstellung angegeben, wobei die Mittel derart ausgebildet sind, dass eine Schrägstellung des Fußes des Fahrradfahrers relativ zur Pedalebene während des Fahrradfahrens ermöglicht ist.
In erfindungsgemäßer Weise ist erkannt worden, dass es möglich ist, eine die Beinachse betreffende Stellungskorrektur beim Fahrradfahren sicherzustellen, ohne dass Schuhe mit Einlagen getragen werden müssen. Hierzu sind Mittel zum Verändern der Fußstellung vorgesehen, die zwischen einem Schuh und ei­ nem Pedal des Fahrrads wirken. Diese Mittel ermöglichen eine Schrägstellung des Fußes des Fahrradfahrers relativ zur Pedalebene während des Fahrradfah­ rens.
Im konkreten könnte das Pedal eine - während des Einsatzes des Pedals am Fahrrad - im wesentlichen parallel zur Fahrtrichtung des Fahrrads und im we­ sentlichen in der Pedalebene angeordnete Längsachse aufweisen, wobei die Schrägstellung durch eine Neigung um die Längsachse erreicht ist. Eine derar­ tige, um die Längsachse verschwenkte Fußstellung kann einerseits beim Vorlie­ gen von O-Beinen und andererseits beim Vorliegen von X-Beinen vorgenommen werden.
Das Pedal könnte weiterhin eine - während des Einsatzes des Pedals am Fahr­ rad - im wesentlichen senkrecht zur Fahrtrichtung des Fahrrads und im wesentli­ chen in der Pedalebene angeordnete Querachse aufweisen. Alternativ oder zu­ sätzlich zu einer Schrägstellung um die Längsachse könnte nunmehr auch eine Schrägstellung durch eine Neigung um die Querachse vorgenommen werden. Die Querachse könnte exakt senkrecht zur Längsachse angeordnet sein. Je nach Erfordernis sind daher unterschiedliche Grade an Schrägstellungen relativ zur Pedalebene ermöglicht, die im wesentlichen durch die Längsachse und durch die Querachse aufgespannt ist.
In einer konkreten Ausgestaltung könnten die Mittel dem Schuh zugeordnet sein. Hierbei ist es denkbar, dass die Mittel in den Schuh und vorzugsweise in die Schuhsohle integriert sind. Alternativ hierzu könnten die Mittel auch an der Schuhsohle angeordnet sein, wobei eine Klebung der Mittel an die Schuhsohle denkbar ist.
Bei einer alternativen Ausgestaltung könnten die Mittel zwischen dem Schuh und dem Fahrradpedal anordenbar sein. Hierbei ist insbesondere an den Einsatz der Vorrichtung bei herkömmlichen Schuhen und Fahrradpedalen gedacht. Die Vor­ richtung könnte hierbei im Sinne einer Nachrüstvorrichtung eingesetzt werden, die bei allen herkömmlichen Fahrrädern und Schuhen verwendet werden könnte.
Im Hinblick auf eine sichere Kopplung des Schuhs und/oder des Pedals mit den Mitteln könnten die Mittel mit dem Pedal und/oder dem Schuh verrastbar sein. Hierzu könnten die Mittel und das Pedal und/oder der Schuh zusammenwirkende Rastmittel aufweisen. Dabei sind sämtliche üblichen Rastmittel denkbar.
Weiter konkretisiert könnten die Mittel ein die Schrägstellung vorgebendes Keil­ element umfassen. Ein derartiges Keilelement könnte dem Schuh zugeordnet sein, in den Schuh oder in die Schuhsohle integriert sein oder an der Schuhsohle angeordnet sein. Des Weiteren könnte ein derartiges Keilelement zwischen dem Schuh und dem Fahrradpedal anordenbar sein und gegebenenfalls mit dem Pe­ dal und/oder dem Schuh verrastbar sein.
Zum Vermeiden eines Wegrutschens des Keilelements von einem Pedal könnte das Keilelement an seiner Unterseite aufgerauht oder mit einem Gummi oder einem Elastomer beschichtet sein oder sonstige Eingriffsmittel zum Eingriff mit dem Pedal aufweisen. Entsprechend könnte das Keilelement alternativ oder zu­ sätzlich an seiner Oberseite aufgerauht oder mit einem Gummi oder Elastomer beschichtet sein oder Eingriffsmittel zum Eingriff mit dem Schuh aufweisen, um ein Wegrutschen des Schuhs von dem Keilelement zu vermeiden.
Im Rahmen einer dritten alternativen Ausgestaltung könnten die Mittel dem Pedal zugeordnet sein. Dabei könnte das Pedal quasi vorkonfektioniert mit den Mitteln ausgestaltet sein. Dabei sind keine speziell ausgestalteten Schuhe oder zwi­ schen dem Schuh und dem Fahrradpedal anzuordnende Mittel erforderlich.
In allen Fällen könnten die Mittel oder könnte das Keilelement aus mehreren die Schrägstellung vorgebenden Einzelelementen aufgebaut sein. Je nach ge­ wünschter Schrägstellung sind dabei beispielsweise ein Keilelement oder meh­ rere Keilelemente zu verwenden, die miteinander verbindbar oder koppelbar sein könnten.
Weiterhin könnten die Mittel oder könnte das Keilelement hinsichtlich ihrer oder seiner Schrägstellung veränderbar oder einstellbar sein. Hierdurch ist eine opti­ male Anpassung an die individuellen Bedürfnisse des Fahrradfahrers erreichbar.
Insbesondere bei der Zuordnung der Mittel zu dem Pedal könnten die Mittel eine hinsichtlich ihrer Schrägstellung veränderbare oder einstellbare Platte aufweisen. Eine derartige Platte könnte dann als Auftrittsbereich für den Fuß bzw. den Schuh des Fahrradfahrers dienen. Die Platte könnte an ihrer Oberseite aufge­ rauht oder mit einem Gummi oder einem Elastomer beschichtet sein, um ein Rutschen des Schuhs auf der Platte zu vermeiden.
Zur individuellen Einstellung der Schrägstellung des Fußes des Fahrradfahrers könnten die Mittel einen Verstellmechanismus aufweisen. Ein derartiger Ver­ stellmechanismus könnte im Hinblick auf eine besonders einfache Verstellung der Schrägstellung eine Einstellschraube aufweisen. Somit könnte eine individu­ elle Einstellung der Schrägstellung auch durch den Fahrradfahrer selbst auf ein­ fache Weise vorgenommen werden.
Zur Gewährleistung einer sicheren Positionierung der Einstellschraube und damit der Schrägstellung könnte die Einstellschraube mittels eines Konterelements fi­ xierbar sein. Ein derartiges Konterelement könnte durch eine Schraube gebildet sein, die gegen die Einstellschraube geschraubt werden kann. Sowohl für die Einstellschraube als auch für eine gegebenenfalls zusätzlich vorgesehene, als Konterelement ausgebildete Schraube könnten entsprechende Gewinde in dem Pedal vorgesehen sein.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist eine Stellungskorrektur sowohl bei bestehenden Belastungsbeschwerden der Gelenke der unteren Extremität als auch zur Optimierung der Biomechanik und damit zur Vorbeugung von Überla­ stungsschäden ermöglicht.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nach­ folgende Erläuterung dreier bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung an­ hand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung der bevor­ zugten Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre er­ läutert. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 in einer Vorderansicht, schematisch, das erste Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 in einer Vorderansicht, schematisch, das zweite Ausführungsbei­ spiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 3 in einer Vorderansicht, schematisch, das dritte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 4 in einer Vorderansicht, schematisch, das Ausführungsbeispiel aus Fig. 3 ohne Schrägstellung,
Fig. 5 in einer Vorderansicht, schematisch, das Ausführungsbeispiel aus Fig. 3 mit entgegengesetzter Schrägstellung und
Fig. 6 in einer perspektivischen Schrägansicht, schematisch, ein erfin­ dungsgemäßes Keilelement.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen Vorderansicht das erste Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellun­ gen bei einer Person während des Fahrradfahrens. Die Vorrichtung weist zwi­ schen einem Schuh 1 und einem Pedal 2 des Fahrrads wirkende Mittel 3 zum Verändern der Fußstellung auf. Die Mittel 3 sind im Hinblick auf eine Vorbeugung von Belastungsschäden der Gelenke während des Fahrradfahrens derart ausge­ bildet, dass eine Schrägstellung des Fußes des Fahrradfahrers relativ zur Pedal­ ebene 4 während des Fahrradfahrens möglich ist. Die Pedalebene 4 ist im we­ sentlichen die Ebene, in der die Auflage- oder Auftrittsfläche des Pedals 2 liegt.
In der Fig. 1 ist das Pedal 2 aus der Fahrtrichtung des Fahrrads her also entge­ gen der Fahrtrichtung gesehen. Dem Pedal 2 ist eine - während des Einsatzes des Pedals 2 am Fahrrad - im wesentlichen senkrecht zur Fahrtrichtung des Fahrrads und im wesentlichen in der Pedalebene 4 angeordnete Querachse 5 zugeordnet. Parallel zur Querachse 5 ist üblicherweise die Schwenkachse des Pedals 2 angeordnet, um die das Pedal 2 üblicherweise schwenkbar ist. Die Querachse 5 ist in Fig. 1 in der Bildebene verlaufend dargestellt. Die Pedalebene 4 verläuft senkrecht zur Bildebene der Fig. 1.
Senkrecht zur Querachse 5 und senkrecht zur Bildebene der Fig. 1 verläuft eine Längsachse des Pedals 2. Die Längsachse ist - während des Einsatzes des Pe­ dals 2 am Fahrrad - im wesentlichen parallel zur Fahrtrichtung des Fahrrads und im wesentlichen in der Pedalebene 4 angeordnet. Die Schrägstellung des Fußes gemäß Fig. 1 ist durch ein Verschwenken um die Längsachse erreicht.
Die Mittel 3 sind dem Schuh 1 zugeordnet. Mit anderen Worten sind die Mittel 3 an der Schuhsohle 6 des Schuhs 1 angeordnet. Die Mittel 3 sind durch ein die Schrägstellung vorgebendes Keilelement 7 gebildet.
Das Keilelement 7 könnte an seiner Unterseite aufgerauht oder mit einem Gummi oder mit einem Elastomer beschichtet sein. Hierdurch wäre ein sicherer Halt auf dem Pedal 2 erreicht.
Fig. 2 zeigt in einer schematischen Vorderansicht das zweite Ausführungsbei­ spiel einer Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen bei einer Person während des Fahrradfahrens. Hierbei sind die Mittel 3 zwischen dem Schuh 1 und dem Pedal 2 angeordnet. Die Mittel 3 sind als die Schrägstellung vorgebendes Keilelement 7 ausgebildet. Das Keilelement 7 bildet somit eine Art Nachrüstkupplung für einen herkömmlichen Schuh 1 und ein herkömmliches Pe­ dal 2. Auch hierdurch ist eine Schrägstellung des Fußes des Fahrradfahrers re­ lativ zur Pedalebene 4 ermöglicht.
Die Fig. 3 bis 5 zeigen in einer schematischen Vorderansicht das dritte Ausfüh­ rungsbeispiel einer Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen bei einer Person während des Fahrradfahrens mit unterschiedlichen Schrägstellun­ gen und einmal in Fig. 4 ohne Schrägstellung.
Bei dem dritten Ausführungsbeispiel sind die Mittel 3 dem Pedal 2 zugeordnet. Die Mittel 3 sind hinsichtlich ihrer Schrägstellung veränderbar bzw. einstellbar. Hierzu weisen die Mittel 3 eine in ihrer Schrägstellung veränderbare Platte 8 auf. Anstelle der Platte 8 könnte auch ein Keilelement 7 verwendet werden.
Genauer gesagt weisen die Mittel 3 einen Verstellmechanismus mit einer Ein­ stellschraube 9 auf. Durch den Verstellmechanismus sind unterschiedliche Schrägstellungen der Auftrittsfläche 10 des Pedals 2 bzw. der Platte 8 realisier­ bar. Damit ist ein universell verwendbares Pedal 2 realisiert, mit dem neben Schrägstellungen auch eine waagerechte Stellung für Personen ohne Fehlstel­ lungen realisierbar ist.
Eine Verstellmöglichkeit der Schrägstellung könnte auch bei den im Rahmen der ersten beiden Ausführungsbeispiele dargestellten Keilelementen 7 vorgesehen sein.
Fig. 6 zeigt in einer perspektivischen Schrägansicht ein typisches Keilelement 7 mit einer Auftrittsfläche 10.
Ein Keilelement 7 oder eine Platte 8 könnte aus Kunststoff oder aus Metall her­ gestellt sein. Je nach Erfordernis ist hier das geeignete Material wählbar.
Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der er­ findungsgemäßen Lehre wird einerseits auf den allgemeinen Teil der Beschrei­ bung und andererseits auf die beigefügten Patentansprüche verwiesen.
Abschließend sei ganz besonders hervorgehoben, dass die zuvor rein willkürlich gewählten Ausführungsbeispiele lediglich zur Erörterung der erfindungsgemäßen Lehre dienen, diese jedoch nicht auf diese Ausführungsbeispiele einschränken.
Bezugszeichenliste
1
Schuh
2
Pedal
3
Mittel
4
Pedalebene
5
Querachse
6
Schuhsohle
7
Keilelement
8
Platte
9
Einstellschraube
10
Auftrittsfläche

Claims (22)

1. Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen bei einer Person während des Fahrradfahrens, mit zwischen einem Schuh (1) und einem Pedal (2) des Fahrrads wirkenden Mitteln (3) zum Verändern der Fußstellung, wobei die Mittel (3) derart ausgebildet sind, daß eine Schrägstellung des Fußes des Fahrradfahrers relativ zur Pedalebene (4) während des Fahrradfahrens er­ möglicht ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pedal (2) eine - während des Einsatzes des Pedals (2) am Fahrrad - im wesentlichen parallel zur Fahrtrichtung des Fahrrads und im wesentlichen in der Pedalebene (4) angeordnete Längsachse aufweist und daß die Schrägstellung durch eine Neigung um die Längsachse erreicht ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Pedal (2) eine - während des Einsatzes des Pedals (2) am Fahrrad - im wesent­ lichen senkrecht zur Fahrtrichtung des Fahrrads und im wesentlichen in der Pe­ dalebene (4) angeordnete Querachse (5) aufweist und daß die Schrägstellung durch eine Neigung um die Querachse (5) erreicht ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Quer­ achse (5) senkrecht zur Längsachse angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (3) dem Schuh (1) zugeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel in den Schuh integriert sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel in die Schuhsohle integriert sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (3) an der Schuhsohle (6) angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (3) zwischen dem Schuh (1) und dem Pedal (2) anordenbar sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel mit dem Pedal und/oder dem Schuh verrastbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel und das Pedal und/oder der Schuh zusammenwirkende Rastmittel aufweisen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (3) ein die Schrägstellung vorgebendes Keilelement (7) umfassen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Keile­ lement (7) an seiner Unterseite aufgerauht oder mit einem Gummi oder einem Elastomer beschichtet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Keilelement an seiner Oberseite aufgerauht oder mit einem Gummi oder ei­ nem Elastomer beschichtet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (3) dem Pedal (2) zugeordnet sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel oder das Keilelement aus mehreren die Schrägstellung vorge­ benden Einzelelementen aufgebaut sind oder ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (3) oder das Keilelement hinsichtlich ihrer oder seiner Schrägstellung veränderbar oder einstellbar sind oder ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeich­ net, dass die Mittel (3) eine hinsichtlich ihrer Schrägstellung veränderbare oder einstellbare Platte (8) aufweisen.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittei (3) einen Verstellmechanismus aufweisen.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver­ stellmechanismus eine Einstellschraube (9) aufweist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein­ stellschraube (9) mittels eines Konterelements fixierbar ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Kon­ terelement eine Schraube ist.
DE10000416A 2000-01-07 2000-01-07 Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen Ceased DE10000416A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10000416A DE10000416A1 (de) 2000-01-07 2000-01-07 Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10000416A DE10000416A1 (de) 2000-01-07 2000-01-07 Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10000416A1 true DE10000416A1 (de) 2001-07-26

Family

ID=7626922

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10000416A Ceased DE10000416A1 (de) 2000-01-07 2000-01-07 Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10000416A1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007057626A1 (en) * 2005-11-18 2007-05-24 Clifton Bradeley Intrinsic power plate
EP2799326A1 (de) * 2013-05-03 2014-11-05 Skopre S.r.l. Abstandhalter für Pedalbewegungen mit erhöhter Effizienz
WO2015181212A1 (en) * 2014-05-28 2015-12-03 Bioracer Motion Bvba Anterolateral wedge
FR3043052A1 (fr) * 2015-10-29 2017-05-05 Specialiste Velos Procede de reglage de la position d'un cycliste sur un velo de route, notamment des membres inferieurs, dispositifs de compensation
US20180146741A1 (en) * 2014-09-20 2018-05-31 Christopher Martin Improved bicycle shoe to pedal cleat shim and mounting
US10363990B1 (en) * 2017-06-25 2019-07-30 Kristine Aikenhead Heel or ball of foot engaging bicycle pedal

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE344462C (de) *
AT230768B (de) * 1962-06-14 1963-12-30 Ferdinand Ing Boehm Zusatzeinrichtung für Schuhe
AT373129B (de) * 1981-12-22 1983-12-27 Langer Gottfried Mag Zusatzeinrichtung fuer schuhe
DE3904571A1 (de) * 1989-02-15 1990-08-16 Gerhard Hilber Fahrrad
DE3905614A1 (de) * 1989-02-23 1990-08-30 Piaget Alain Orthopaedischer schuh
US5345701A (en) * 1991-04-26 1994-09-13 Smith Leland R Adjustable orthotic
DE19531457A1 (de) * 1995-08-26 1997-03-27 Schiek Oliver Horizontal und vertikal schwenkbares Fahrradpedal

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE344462C (de) *
AT230768B (de) * 1962-06-14 1963-12-30 Ferdinand Ing Boehm Zusatzeinrichtung für Schuhe
AT373129B (de) * 1981-12-22 1983-12-27 Langer Gottfried Mag Zusatzeinrichtung fuer schuhe
DE3904571A1 (de) * 1989-02-15 1990-08-16 Gerhard Hilber Fahrrad
DE3905614A1 (de) * 1989-02-23 1990-08-30 Piaget Alain Orthopaedischer schuh
US5345701A (en) * 1991-04-26 1994-09-13 Smith Leland R Adjustable orthotic
DE19531457A1 (de) * 1995-08-26 1997-03-27 Schiek Oliver Horizontal und vertikal schwenkbares Fahrradpedal

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007057626A1 (en) * 2005-11-18 2007-05-24 Clifton Bradeley Intrinsic power plate
EP2799326A1 (de) * 2013-05-03 2014-11-05 Skopre S.r.l. Abstandhalter für Pedalbewegungen mit erhöhter Effizienz
WO2015181212A1 (en) * 2014-05-28 2015-12-03 Bioracer Motion Bvba Anterolateral wedge
US20180146741A1 (en) * 2014-09-20 2018-05-31 Christopher Martin Improved bicycle shoe to pedal cleat shim and mounting
US10517349B2 (en) * 2014-09-20 2019-12-31 Christopher Martin Bicycle shoe to pedal cleat shim and mounting
FR3043052A1 (fr) * 2015-10-29 2017-05-05 Specialiste Velos Procede de reglage de la position d'un cycliste sur un velo de route, notamment des membres inferieurs, dispositifs de compensation
US10363990B1 (en) * 2017-06-25 2019-07-30 Kristine Aikenhead Heel or ball of foot engaging bicycle pedal

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1454823B1 (de) Sattel
DE69031176T2 (de) Vorrichtung für Fahrradpedale ohne Fussraste
DE102012103250B4 (de) Vorrichtung für eine Sitzauflage eines Reit- oder Transporttieres
DE69925222T2 (de) Fahrradpedal mit Öffnungseinstellung
DE60103212T2 (de) Fahrradpedal mit justierbarer Position
DE60023866T2 (de) Fahrradpedal
DE10000416A1 (de) Vorrichtung zur Korrektur orthopädischer Fehlstellungen
DE202005013749U1 (de) Ergonomischer Sattel für Zweiräder zur Druckentlastung und automatischen Anpassung an den Sitzknochenabstand
EP0316605A3 (de) Skischuh
EP0575466A1 (de) Skischuh.
DE102012106008A1 (de) Vorrichtung für eine Sitzauflage eines Reit- oder Transporttieres
DE60019183T2 (de) Fahrradpedal
EP0928267A1 (de) Fahrradpedal
DE60300143T2 (de) Reitsattel
DE212008000106U1 (de) Fahrrad- oder Trainingsradsitz
DE102020004616A1 (de) Fahrradpedal-System einschliesslich Pedalkörper und Schuhplatte
EP1675801A1 (de) Reit-/fahrhalfter
EP4303104B1 (de) Sattel für ein fahrrad, fahrrad, herstellungsverfahren und montageverfahren
DE4139284A1 (de) Vorrichtung zur federnden halterung eines fahrzeug-sattels
DE9415887U1 (de) Vorrichtung zum Festlegen eines Bremsgriffes
DE20308872U1 (de) Fahrradsattel
DE202006001176U1 (de) Sattel eines Fahrrades oder eines Heimtrainers
DE312964C (de) Vorrichtung zur Verhütung und Heilung des Plattfussses und von Formveränderungen des Fusses aller Art
DE202021002240U1 (de) Steigbügel
DE102018132231A1 (de) Verstellbare Sitzbaugruppe für ein Kraftrad sowie ein Kraftrad

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: WALD, ARMIN, DR.MED., 90409 NUERNBERG, DE

8131 Rejection