DE1099480B - Montagewerkzeug fuer Sicherungsringe - Google Patents
Montagewerkzeug fuer SicherungsringeInfo
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Description
DEUTSCHES
Es ist bekannt, offene, federnde Sicherungsringe, d. h. Sicherungsringe, bei denen der Spalt zwischen
den freien Enden so groß ist, daß die Ringe quer zu einer Welle in eine Ringnut der Welle eingesprengt
werden können, für diesen Zweck auf einer Stapelschiene aufzureihen, den jeweils untersten Ring von
dieser Stapelschiene durch ein besonderes, mit Backen für die Aufnahme eines Ringes ausgestattetes Greifwerkzeug
abzuziehen, den Ring mit dem Werkzeug zur Welle zu führen und in die Wellennut einzusetzen.
In manchen Fällen wurde es aber bei diesem Werkzeug als nachteilig empfunden, daß die Montagevorrichtung
aus zwei Teilen besteht, nämlich aus dem ortsfesten Stapelgerät in Form einer Halteplatte mit
der an ihr befestigten Stapelschiene für die Ringe und aus dem als Montageklinge ausgebildeten Abgreifwerkzeug,
mit dem die eigentliche Montage ausgeführt wird. Die zunehmende Verwendung von offenen
Sicherungsringen in Massenfabrikation und das Bedürfnis nach Vermeidung selbst des kleinsten Zeitverlustes
bei der Montage führten zu der Aufgabe, das Stapelgerät und das Montagewerkzeug zu einem
Werkzeug zu verbinden.
Es ist zwar schon ein kombiniertes Werkzeug zum Stapeln und Montieren offener, federnder Sicherungsringe
auf Achsen oder Wellen bekannt. Bei diesem Werkzeug sind jedoch die Sicherungsringe nicht auf
einer frei angeordneten Stapelschiene aufgereiht, sondern zu einer Säule gestapelt in ein rohrförmiges Magazin
eingeschoben. Die Ringe werden beim Vorschub durch einen aus der Magazinwand nach innen ragenden
Führungskeil, der in die Spalte der Ringe eingreift, geführt und somit gegen Verdrehen gesichert.
Der Vorschub der Ringstapelsäule erfolgt durch eine gegen den hintersten Ring drückende Feder. Der vorderste
Ring wird mittels einer durch Daumen- oder Fingerkraft entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder
zu betätigenden, am vorderen Ende des rohrförmigen Magazins quer zu diesem verschiebbar angeordneten,
starren Montageklinge in die Ringnut einer Welle eingesprengt, während das Magazin mit
einer stirnseitigen Stützausnehmung auf das Ende der Welle aufgesteckt gehalten wird. Dieses bekannte
Werkzeug ist jedoch für die Montage in der Massenfabrikation nicht gut geeignet, weil es eine über das 4-5
normale Maß hinausgehende Geschicklichkeit erfordert. Nachteilig ist auch die zum Einsprengen jedes
Ringes in die Wellennut notwendige Relativverschiebung der starren Montageklinge quer zum rohrförmigen
Magazin, weil sie zu einer schnellen Ermüdung der Hand führt. Ein weiterer Nachteil des bekannten
Werkzeuges besteht darin, daß der Ring nur in der Nähe des Endes einer Achse oder Welle eingesetzt
werden kann. Dies bedeutet eine erhebliche Beschrän-Montagewerkzeug für Sicherungsringe
Anmelder:
WALDES KOH-I-NOOR Inc.,
Long Island City, N. Y. (V. St. A.)
Long Island City, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. G. Ottens, Patentanwalt,
Düsseldorf, Dorotheenstr. 1
Düsseldorf, Dorotheenstr. 1
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 2. Februar 1955
V. St. v. Amerika vom 2. Februar 1955
Hans Erdmann, Maplewood, N. J. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
kung der Anwendbarkeit des bekannten Werkzeuges. Durch die Verbindung ist die Aufgabe der Verbindung
eines Stapelgerätes und einer Montageklinge für Sicherungsringe zu einem kombinierten Montagewerkzeug
in anderer, die Nachteile des bekannten Kombinationswerkzeuges vermeidender Weise gelöst, wodurch
erreicht ist, daß der Erfindungsgegenstand einfacher und leichter gehandhabt werden kann.
Die Erfindung bezieht sich demnach auf ein Werkzeug zum Montieren offener, federnder Sicherungsringe
auf stabförmigen Werkstücken, z. B. Achsen oder Wellen, mit welchem eine Ringzuführung fest
verbunden ist, längs welcher mehrere Sicherungsringe zu einer Säule gestapelt und gegeneinander unverdrehbar
so geführt sind, daß beim Vorbewegen der Ringstapelsäule der vorderste Ring unmittelbar in die
Ringaufnahmeöffnung einer für das Zusammenwirken mit dem Werkstück vorgesehenen Montageklinge gelangt.
Bei einem derartigen Werkzeug ist erfindungsgemäß die Ringzuführung durch eine an sich bekannte,
von den Ringen umfaßte Stapelschiene gebildet, die mittels eines an der Montageklinge befestigten Stützarmes
an der Montageklinge derart angeordnet ist, daß der vorderste, montagebereite Ring durch Bewegen
der aus Montageklinge und Stützarm bestehenden Baueinheit gegen das Werkstück oder des Werkstückes
gegen die Baueinheit auf dem Werkstück montierbar ist. Der Erfindungsgegenstand ist also so
ausgebildet, daß durch eine einzige Bewegung des ganzen Werkzeuges der in Bereitschaftsstellung befindliche
Ring in die Nut der Welle eingesprengt und der folgende Ring in die Bereitschaftsstellung für die
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nächste Montage gebracht wird. Somit ist es durch die Erfindung ermöglicht, einen bestimmten technischen
Arbeitsvorgang sehr schnell durchzuführen. Der Erfindungsgegenstand ist daher besonders gut für die
Massenmontage von Sicherungsringen geeignet.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die am vorderen Ende der Montageklinge vorgesehene Ringabgabeöffnung,
in der der vorderste Ring montagebereit gehalten wird, in an sich bekannter Weise durch
die Halteenden zweier, durch einen Längsschnitt im xo vorderen Teil der Montageklinge voneinander getrennter,
beim Montieren des Ringes federnd spreizbarer Backen gebildet. Die Erfindung ist also nicht
nur in Verbindung mit Federbacken verwendbar, jedoch können solche Federbacken in bestimmten Fällen
vorteilhaft sein. Die in der Montageklinge vorgesehene Ringaufnahmeöffnung, in die der vorderste Ring der
Ringstapelsäule gelangt, kann auch als Ringabgabeöffnung dienen, wobei die in an sich bekannter Weise
als Federband ausgebildete Stapelschiene an ihrem Stützarm so angeordnet ist, daß der der Montageklinge
nächstliegende Teil der Stapelschiene beim Montieren eines Ringes dem Gegendruck des Werkstückes
nachgebend sich zurückbiegt.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung erstrecken sich die Backen der Montageklinge von der
Ringaufnahmeöfrnung aus nach vorn bis zu einer besonderen Ringabgabeöffnung und bilden hierbei eine
Vorschubbahn, in der mehrere Ringe, in einer Ebene unmittelbar hintereinandergereiht, mittels eines längs
der Montageklinge gleitbar geführten Schiebers vorschiebbar sind. Der Schieber kann hierbei durch eine
Vorschubfeder in seiner vorderen Endlage gehalten werden, in der das vordere Ende des Schiebers in die
Ringaufnahmeöffnung der Montageklinge eingreift und den Eintritt des vordersten Ringes der Ringstapelsäule
in die Ringaufnahmeöffnung verhindert. Bei dieser Ausführungsform kann der Schieber mittels
eines an ihm befestigten, über das vordere Ende der Montageklinge vorragenden Stößels, der beim Montieren
eines Ringes dem Gegendruck des Werkstückes nachgebend längs der Montageklinge zurückgleitet, so
weit zurückschiebbar sein, daß der vorderste Ring der Ringstapelsäule in die Ringaufnahmeöffnung der Montageklinge
eintritt und bei dem durch die Vorschubfeder bewirkten Wiedervorgleiten des Schiebers durch
diesen in die Vorschubbahn der Montageklinge eingeschoben wird.
Weitere bauliche Ausgestaltungen der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen beschrieben, in
denen mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind.
Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung eines Werkzeuges nach der Erfindung;
Fig. 1 a ist eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 1 b zeigt den entfernbaren Teil der beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 a verwendeten Stapelschiene;
Fig. 2 und 3 sind Seitenansichten des in Fig. 1 dargestellten Werkzeugs, von denen die erste das Werkzeug
unmittelbar vor, die zweite während der Montage auf einer Welle zeigt;
Fig. 4 ist die Seitenansicht einer Ausführungsform, bei der das Werkzeug ortsfest angeordnet ist;
Fig. 5 und 6 stellen eine weitere Ausführungsform dar und sind Längsschnitte durch ein einen federnden
Schieber aufweisendes Werkzeug, wobei der Schieber in Fig. 5 durch die Welle zurückgestoßen wird, während
Fig. 6 den Schieber in Ruhestellung zeigt; Fig. 7 und 8 zeigen das Werkzeug nach Fig. 5 und 6
in Aufsicht bzw. Unteransicht:
Fig. 9 und 10 sind Seitenansicht und Unteransicht einer anderen Ausführungsform;
Fig. 11 ist eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 12 und 13 sind Seitenansicht bzw. Aufsicht des Ausführungsbeispiels nach Fig. 11;
Fig. 14 zeigt eine Variante des Vorderteils des Werkzeugs nach Fig. 9 und 10 in Seitenansicht und
teilweise im Längsschnitt;
. Fig. 15 und 16 sind Aufsicht bzw. Unteransicht des in Fig. 14 dargestellten Werkzeuges;
Fig. 17a bis 17e zeigen schematisch die Wirkungsweise des in Fig. 14 bis 16 verwendeten Führungsmittels.
In Fig. 1 bis 3 bezeichnet 10 die Klinge eines Abgreifers, deren hinteres Ende mit einem Handgriff 11
versehen ist. Der vordere Teil endet in Federbacken 12., 13, die zusammen eine etwa halbkreisförmige Aussparung
14 bilden, die zur Aufnahme eines Ringes dient. Die Innenkanten der Federbacken sind in an
sich bekannter Weise unterschnitten, so daß sie einen Flansch 15 bilden, der den Ring von unten unterstützt
und ihn während der Montage in waagerechter Stellung hält.
Erfindungsgemäß ist auf der Klinge 10 mittels eines Stützarmes 17 eine Stapelschiene 16 montiert, auf der
eine Reihe von Ringen zu einer Säule aufgereiht wird. Die Stapelschiene ist an dem Stützarm 17 befestigt,
dessen Fußflansch 18 an der Klinge unmittelbar vor dem Handgriff 11 angeschraubt ist. Am oberen Ende
des Armes 17 ist ein Halter 19 befestigt, an dessen Rückseite die Stapelschiene 16 festgeschraubt oder
festgenietet ist.
Die Stapelschiene 16 besteht aus einem unteren Teil 16 a und einem oberen Teil 16 b (Fig. 1). Der untere
Teil 16 a ist als Federschiene ausgebildet, die oben am Halter 19 befestigt und deren unteres Ende über der
Ringabgabeöffnung 14 angeordnet ist. Die Stapelschiene kann daher von der Stellung in Fig. 2 in die
der Fig. 3 zurückgebogen werden.
Der obere Teil 16 & kann mit der Federschiene 16a abnehmbar verbunden werden, indem eine von ihm
ausgehende Zunge 16 c in eineNut am oberenEnde der Schiene eingesetzt wird. Die Rückwand der Nut bildet
mit einem am Halter 19 befestigten starren Streifen eine Tasche, die die Zunge 16 c aufnimmt.
Dieser abnehmbare Teil 16 & wird mit einer Anzahl von Ringen geliefert, und der Benutzer braucht nur
den Teil 16 & mit der Schiene 16a zu verbinden, so daß die Ringe auf der Schiene herabgleiten können,
bis der unterste Ring in der Öffnung 14 sitzt, wo er durch den Flansch 15 unterstützt wird.
Bei der Montage ergreift der Bedienungsmann den Handgriff 11 so, daß die Ringabgabeöffnung 14 in
einer Ebene mit der Nut G einer Welle fliegt (Fig. 2). Wenn der Bedienungsmann das Werkzeug gegen die
Welle stößt (Fig. 3), wird der unterste Ring der Säule in die Nut G gepreßt>
wo er dttrch seine Federkraft gehalten wird. Gleichzeitig werden die Ringe über
dem untersten Ring mit der Stapelschiene nach hinten gedrückt. Wird dann das Werkzeug von der Welle
entfernt, dann kehrt die Federschiene 16a in ihre ursprüngliche Lage zurück, und der nächste Ring fällt
auf den Flansch 15 in die Öffnung 14.
Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß die Stapelschiene sich unterhalb der Ebene des Greifers
befindet, wobei die Ringe durch Federkraft aufwärts bewegt werden.
ι υ»» tou
Wenn sehr kleine Ringe in Frage kommen, kann statt der zweiteiligen Stapelschiene eine einfache
Federschiene 22 verwendet werden, die von dem Stützarm 17 entfernbar ist, so daß sie bei Verbrauch der
auf ihr gestapelten Ringe gegen eine neue ausgetauscht werden kann. Der Oberteil der Schiene 22 ist
bei 22 a erweitert, und in dem erweiterten Teil sind Öffnungen für Stifte 23α, 23 b vorgesehen, die von
einem seitlichen Teil 17a des Stützarmes ausgehen (Fig. la). Der obere Teil 22a sitzt dabei in einer
durch den Vorsprung 17a gebildeten ATut und wird
dort durch die Stifte23a, 23& ausgerichtet und durch
eine im Winkel angeordnete Schraube 24 festgehalten.
Das in Fig. 1 bis 3 gezeigte kombinierte Werkzeug kann auch ortsfest verwendet werden, wie in Fig. 4
dargestellt ist. Hier ist die Klinge 10 an einer Grundplatte 25 befestigt, die ortsfest angeordnet ist. Eine
Welle vS1 mit einer Nut G in einem Halter F wird gegen
das Werkzeug geschoben, und die Montage vollzieht sich dabei in gleicher Weise, wie wenn das Werkzeug
gegen das Werkstück bewegt würde.
Bei dem in Fig. S bis 8 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Klinge 30 mit der Ringabgabeöffnung
14a (Fig. 8) an einer Bodenplatte 31 sowie an einer Ouerschiene 32 befestigt. An dieser Schiene ist ein
Stützarm 33 und an diesem eine Federschiene 34 angebracht.
Wie am besten aus Fig. 7 und 8 ersichtlich ist, sind an der Klinge 30 auf der Strecke zwischen der Stapelschiene
34 und der Ringabgabeöffnung 14 α seitliche Führungen 3Oa1 30& vorgesehen, welche Nuten von
einer der Dicke der Ringe entsprechenden Tiefe aufweisen und einen Abstand voneinander haben, der
dem Außendurchmesser der Ringe entspricht. Die Nuten bilden somit eine Vorschubbahn für mehrere in
einer Ebene unmittelbar hintereinander angeordnete Ringe. Das untere Ende der Stapelschiene ist von dieser
Vorschubbahn mindestens um die Dicke eines Ringes entfernt, um die Gleitbewegung der Ringe zur
Ringabgabeöffnung 14 a hin nicht zu stören.
Die Montageklinge 30 sitzt fest an einem Handgriff 35, der an der Bodenplatte 31 befestigt ist. Über
der Klinge 30 ist ein Stößel 38 angeordnet, der vorn eine konkav ausgebildete Kante 38 α (Fig. 7) zur Abstützung
an der Welle aufweist und sich zwischen seinen Enden zu einem Rahmen 40 erweitert, der in
Nuten der Ouerschiene 32 gleitet. Wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, befindet sich das hintere Ende 41 des
Stößels in einer Aussparung des Handgriffs 35 und ist mit einem Schieber 42 durch Niete 43 α, 43 b verbunden.
Diese Niete reichen auch durch eine Abstandsplatte 43 c, die in einer öffnung 44 im hinteren
Ende der Klinge 30 sich hin und her bewegen kann.
Der Stößel 38 und der Schieber 42 werden durch eine Zugfeder 45 in der vorderen Endstellung gehalten
bzw. in diese vorgeschoben. Ein Ende der Feder 45 ist durch einen Haken 46 an der Bodenplatte 31 befestigt,
während das andere Ende mit dem Schieber 42 verbunden ist, und zwar mittels einer Öse 47, die an der
Unterseite des Schiebers befestigt und in einem Schlitz 48 am hinteren Ende der Bodenplatte 31 mit
Spiel angeordnet ist.
In seiner vorderen Endstellung liegt der Schieber 42 teilweise unter dem untersten Ring der Stapelschiene
34. In dieser Stellung hintergreift den hintersten der mit 50 bis 55 bezeichneten Ringe das vordere,
schräg aufwärts gerichtete freie Ende 56a eines Federfingers 56, der durch einen schmalen Schlitz 57 der
Bodenplatte 31 hindurchreicht und mit seinem hinteren Ende an der Bodenplatte befestigt ist (Fig. 6). Da
die Ringe 50 bis 55 unmittelbar hintereinanderliegen, ist der vorderste Ring 50 durch den Fingerteil 56 a an
einer Rückwärtsbewegung gehindert, wenn die Klinge 30 gegen die Welle gestoßen wird, in deren Nut der
Ring montiert werden soll.
Mit diesem Werkzeug wird folgendermaßen gearbeitet :
In der Ruhestellung erstreckt sich der Stößel 38 nach vorn über die Klinge 30 hinaus, wie aus Fig. 6
ίο bis 8 ersichtlich ist. Wenn ein Ring in die Nut G
einer Welle JT eingesprengt werden soll, wird der
Stößel 38 gegen die Welle gedruckt und dadurch gegen die Kraft der Feder 45 zum Handgriff 35 hin zurückgeschoben,
so daß der vorderste, in der Ringabgabeöffnung 14a der Klinge 30 sitzende Ring 50 in die
Nut G eingesprengt wird. Beim Zurückgleiten des Stößels fällt der unterste Ring 55* (Fig. 6) der Säule
auf die Bodenplatte 31 über den Schlitz 57. Wenn nun nach der Montage des Ringes 50 das ganze Werkzeug
von der Welle S zurückbewegt wird, gleiten der Stößel 38 und der Schieber 42 wieder in die vordere
Endstellung vor. Dabei schiebt der Schieber 42 den Ring 55* in die bisher vom Ring 55 eingenommene
Stellung vor. Dadurch kommen die Ringe 51 bis 55*
«5 in die bisherige Stellung der Ringe 50 bis 55, worauf
der Arbeitszyklus von neuem beginnen kann.
Fig. 9 und 10 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Bei diesem ist der in Fig. 5 bis 8
dargestellte Stößel 38 weggelassen. Statt dessen wird der Schieber 60, der dem Schieber 42 entspricht, gegen
die Kraft der Feder 61 mittels eines Hebels 62 zurückgeschoben. Dieser Hebel, der mit einem Griff 63 versehen
ist, ist auf einer seitlichen Fortsetzung 65 der Bodenplatte 66 um einen Drehzapfen 64 schwenkbar
gelagert. Ein Arm 67 des Hebels erstreckt sich in den Bereich des Montageklingenhandgriffs 68 durch eine
darin vorgesehene Öffnung 70 und stützt sich gegen einen an der Unterseite des Schiebers 60 angeordneten
Stift 71 ab.
Normalerweise hält die Feder 61 (Fig. 9) den Schieber 60 in seiner vorderen Endstellung, in der sein vorderes
Ende unter den auf der Stapelschiene 72 aufgereihten Ringen liegt. Der Hebel 62 befindet sich dabei
in der in Fig. 10 gezeigten Stellung. Wenn der Hebel 62 an den Handgriff 68 herangeschwenkt wird,
wird der Schieber 60 zurückgezogen, und der unterste Ring der Säule fällt in die Vorschubbahn der Montageklinge
30. Wird der Hebel 62 nach der Montage des vordersten Ringes losgelassen, so gleitet derSchieber
60 unter der Wirkung der Feder 61 wieder in seine vordere Endstellung vor und schiebt dabei den untersten
der auf der Stapelschiene 72 aufgereihten Ringe und die Ringe, die vor ihm in der Vorschubbahn
liegen, vor, wobei der vorderste Ring in die Montagebereitschaftsstellung gelangt.
Die Einwirkung der Feder auf den Schieber 60 kann auch umgekehrt sein, d. h., die Feder 61 kann den
Schieber 60 gewöhnlich in seiner hinteren Endstellung halten, und mittels des in diesem Fall anders ausgebildeten
und angeordneten Hebels 62 wird dann der Schieber entgegen der Wirkung der Feder 61 aus seiner
hinteren in seine vordere Endstellung vorgeschoben.
Die Führung eines Ringes in die Nut einer Welle mittels eines Kombinationswerkzeugs nach Fig. 1
bis 4 kann durch die in Fig. 11 bis 13 gezeigte Einrichtung wesentlich erleichtert werden. Eine der
Federbacken 12, 13 der Montageklinge, z. B. die mit 12 bezeichnete, wird über die Ringabgabeöffnung 14
hinaus zu einer Zunge 12a verlängert. Diese Zunge
dient als Führung, indem sie in die Nut 6 der Welle 61
eingelegt wird. Das Werkzeug wird dann gegen die Welle gestoßen, indem die Zunge über den Nutenboden
reitet. Dadurch wird der in der öffnung 14 gehaltene Ring genau mit der Wellennut gleichgerichtet.
Auch bei den einen Schieber aufweisenden Werkzeugen können Führungsmittel vorgesehen werden.
Eine solche Vorrichtung ist für die Ausführungsform der Fig. 9 und 10 in Fig. 14 bis 17 dargestellt. Der
hier mit 80 bezeichnete Schieber kann durch einen (nicht gezeigten) Hebel bewegt werden. Ein federnder
Niederhalter 82 erstreckt sich von einem Rahmen 83, der dem Rahmen 40 der Fig. 5 bis 8 entspricht und
gegenüber der Montageklinge 84 und dem Quersteg 85 zurückverschiebbar ist, schräg nach unten und endet
in einem Kopfteil 86, der ungefähr die Form eines Spachtels hat und in die Ringabgabeöffnung 14 c der
Montageklinge bis etwas unterhalb der oberen Fläche der Klingenbacken hineinragt.
Die Arbeitsweise dieses Führungs- und Zentrierungsmittels ist durch Fig. 17a bis 17e veranschaulicht.
In Fig. 17a hat der Kopfteil 86 dieselbe Stellung wie in Fig. 14 bis 16, d. h., er befindet sich innerhalb
des in der Ringabgabeöffnung 14 c gehaltenen und aus ihr hervorragenden vordersten Ringes 50 a, wobei die as
untere Fläche des Kopfes 86 etwas tiefer liegt als die obere Fläche des Ringes, was dem Ring eine gewisse
Ausrichtung gibt. Wenn nun der Ring in die Nut G der WelleS eingeführt wird (Fig. 17b), wird der Niederhalter
82 entsprechend relativ zurückgeschoben, und sein Kopf reitet mit seiner abgeschrägten Kante
87 über den Ringmittelteil und übt so einen leichten Druck von oben aus, so daß der Ring beim Einsprengen
in die Nut zentriert und in seiner Lage gesichert wird. Bei der folgenden Vorwärtsbewegung des Schiebers
80 und der Ringe, die vor ihm in der durch die Backen 84a und 84 & der Montageklinge 84 gebildeten
Vorschubbahn liegen, gelangt der Kopfteil 86 in die Lücke zwischen den freien Enden des nächsten Ringes
50 b, bis er an dessen Mittelteil anstößt und an dessen Kante wieder ansteigt, wie das in den Fig. 17c bis 17e
dargestellt ist. Die Stellung in Fig. 17e ist identisch mit der Ausgangsstellung der Fig. 17a.
Claims (12)
1. Werkzeug zum Montieren offener, federnder Sicherungsringe auf stabförmigen Werkstücken,
z. B. Achsen oder Wellen, mit welchem eine Ringzuführung fest verbunden ist, längs welcher mehrere
Sicherungsringe zu einer Säule gestapelt und gegeneinander unverdrehbar so geführt sind, daß
beim Vorbewegen der Ringstapelsäule der vorderste Ring unmittelbar in die Ringaufnahmeöffnung
einer für das Zusammenwirken mit dem Werkstück vorgesehenen Montageklinge gelangt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ringzuführung durch eine an sich bekannte, von den Ringen umfaßte
Stapelschiene (16; 34; 72) gebildet ist, die mittels eines an der Montageklinge (10; 30; 84)
befestigten Stützarmes (17; 33; 85) an der Montageklinge derart angeordnet ist, daß der vorderste,
montagebereite Ring durch Bewegen der aus Montageklinge und Stützarm bestehenden Baueinheit
gegen das Werkstück (S) oder des Werkstückes gegen die Baueinheit auf dem Werkstück montierbar
ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die am vorderen Ende der Montageklinge (10; 30; 84) vorgesehene Ringabgabeöffnung
(14; 14a; 14c), in der der vorderste Ring montagebereit gehalten wird, in an sich bekannter Weise
durch die Halteenden zweier, durch einen Längsschlitz im vorderen Teil der Montageklinge voneinander
getrennter, beim Montieren des Ringes federnd spreizbarer Backen (12,13; 30 a, 30 b; 84 a,
84 b) gebildet ist.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Montageklinge (10)
vorgesehene Ringaufnahmeöffnung (14), in die der vorderste Ring der Ringstapelsäule gelangt, auch
als Ringabgabeöffnung dient, wobei die in an sich bekannter Weise als Federband ausgebildete Stapelschiene
(16) an ihrem Stützarm (17) so angeordnet ist, daß der der Montageklinge nächstliegende
Teil (16 a) der Stapelschiene beim Montieren eines Ringes dem Gegendruck des Werkstückes
(S) nachgebend sich zurückbiegt.
4. Werkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (30 a, 30 b; 84 a,
84 &) der Montageklinge (30; 84) sich von der Ringaufnahmeöffnung aus nach vorn bis zu einer
besonderen Ringabgabeöffnung (14 a; 14 c) erstrecken und eine Vorschubbahn bilden, in der
mehrere Ringe, in einer Ebene unmittelbar hintereinandergereiht, mittels eines längs der Montageklinge
gleitbar geführten Schiebers (42; 60; 80) vorschiebbar sind.
5. Werkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (42; 60; 80) durch eine
Vorschubfeder (45; 61) in seiner vorderen Endlage (Fig. 6, 10 und 14) gehalten wird, in der das vordere
Ende des Schiebers in die Ringaufnahmeöffnung der Montageklinge eingreift und den Eintritt
des vordersten Ringes (z. B. 55X) der Ringstapelsäule in die Ringaufnahmeöffnung verhindert.
6. Werkzeug nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (42) mittels
eines an ihm befestigten, über das vordere Ende der Montageklinge (30) vorragenden Stößels (38,
40, 41, 43 c), der beim Montieren eines Ringes (50; dem Gegendruck des Werkstückes (S) nachgebend
längs der Montageklinge (30) zurückgleitet (Fig. 5), so weit zurückschiebbar ist, daß der vorderste
Ring (55*) der Ringstapelsäule in die Ringaufnahmeöffnung der Montageklinge eintritt, und bei
dem durch die Vorschubfeder (45) bewirkten Wiedervorgleiten des Schiebers durch diesen in die
Vorschubbahn der Montageklinge eingeschoben wird.
7. Werkzeug nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (60) aus seiner
vorderen Endlage mittels eines an den Griffteil (68) der Montageklinge heranschwenkbaren Hebels
(63) zurückziehbar ist.
8. Werkzeug nach Anspruch 4, 5 und 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Vorschubbahn
der Montageklinge (30) befindlichen Ringe (50 bis 55) durch einen den hintersten Ring (55)
hintergreifenden Federfinger (56 a) gegen ein Zurückschieben in der Vorschubbahn gesichert sind.
9. Werkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der durch die Backen (84 a,
846) der Montageklinge (84) gebildeten Ringvorschubbahn an einem längs der Montageklinge verschiebbaren
Rahmen (83) ein elastischer Niederhalter (82) angeordnet ist, der in seiner vorderen
Endlage durch Eingreifen seines Kopfteiles (86) in die Öffnung des vordersten Ringes (50 a) und
durch Niederdrücken einer an der Rückseite seines
Kopfteiles vorgesehenen Schrägkante (87) auf den Ring diesen in der Montagebereitschaftslage hält
sowie beim Vorschieben der Ringe die genaue Ausrichtung und Führung des vordersten und des
ihm folgenden Ringes (50 a bzw. 50 b) in der Vorschubbahn sichert.
10. Werkzeug nach Anspruch 1 und 2 zum Einsprengen von Sicherungsringen in Ringnuten von
stabförmigen Werkstücken, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageklinge (10) mindestens auf
einer Seite, und zwar etwa in Verlängerung einer Backe (12), mit einer vorstehenden Führungszunge
(12 a) versehen ist, die beim Heranbewegen der Montageklinge an das Werkstück (S) in dessen
Ringnut (G) eingreift und dadurch die Montageklinge führt.
10
11. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stapelschiene (z. B. 16) über der Montageklinge (z. B. 10) derart angeordnet ist,
daß die auf der Stapelschiene aufgereihten Ringe durch ihr Eigengewicht zur Aufnahmeöffnung der
Montageklinge hin bewegbar sind.
12. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stapelschiene unterhalb der Montageklinge
angeordnet ist und die auf der Stapelschiene aufgereihten Ringe durch eine Federkraft
zur Aufnahmeöffnung der Montageklinge hin bewegbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 242 502, 2 480 037,
483 379, 2 650 722.
USA.-Patentschriften Nr. 2 242 502, 2 480 037,
483 379, 2 650 722.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US485785A US2978801A (en) | 1955-02-02 | 1955-02-02 | Means for assembling open springretaining rings |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1099480B true DE1099480B (de) | 1961-02-09 |
Family
ID=23929434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW18192A Pending DE1099480B (de) | 1955-02-02 | 1956-01-10 | Montagewerkzeug fuer Sicherungsringe |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2978801A (de) |
| CH (1) | CH338414A (de) |
| DE (1) | DE1099480B (de) |
| GB (2) | GB789772A (de) |
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