[go: up one dir, main page]

DE1098746B - Magnetfolienspeicher - Google Patents

Magnetfolienspeicher

Info

Publication number
DE1098746B
DE1098746B DES64696A DES0064696A DE1098746B DE 1098746 B DE1098746 B DE 1098746B DE S64696 A DES64696 A DE S64696A DE S0064696 A DES0064696 A DE S0064696A DE 1098746 B DE1098746 B DE 1098746B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic film
shaft
head support
plate
film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES64696A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Camillo Bodenstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES64696A priority Critical patent/DE1098746B/de
Priority claimed from DES65038A external-priority patent/DE1098736B/de
Priority to CH980560A priority patent/CH379573A/de
Priority to FR837721A priority patent/FR1266821A/fr
Priority to CH1058260A priority patent/CH389687A/de
Priority to FR839453A priority patent/FR1268780A/fr
Publication of DE1098746B publication Critical patent/DE1098746B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/32Maintaining desired spacing between record carrier and head, e.g. by fluid-dynamic spacing
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details
    • G11B17/038Centering or locking of a plurality of discs in a single cartridge
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • G11B19/04Arrangements for preventing, inhibiting, or warning against double recording on the same blank or against other recording or reproducing malfunctions
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/48Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
    • G11B5/58Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed with provision for moving the head for the purpose of maintaining alignment of the head relative to the record carrier during transducing operation, e.g. to compensate for surface irregularities of the latter or for track following
    • G11B5/60Fluid-dynamic spacing of heads from record-carriers
    • G11B5/6005Specially adapted for spacing from a rotating disc using a fluid cushion
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/74Record carriers characterised by the form, e.g. sheet shaped to wrap around a drum
    • G11B5/82Disk carriers
    • G11B5/825Disk carriers flexible discs

Landscapes

  • Manufacturing Of Magnetic Record Carriers (AREA)

Description

  • Magnetfolienspeicher Die Erfindung bezieht sich auf einen nach dem magnetographischen Prinzip arbeitenden Speicher mit umlaufender, eine magnetisierbare Schicht tragender scheibenförmiger Folie.
  • Bei einer bekannten Anordnung dieser Art ist eine von einem Motor angetriebene Welle an ihrem unteren Ende fest mit einer scheibenförmigen Folie verbunden, die eine magnetisierbare Schicht trägt und sich in geringem Abstand über einer feststehenden ebenen Platte bewegt. Diese feststehende Platte, deren Abstand von der Folienscheibe in axialer Richtung einstellbar ist, weist in ihrer Mitte, koaxial zu der motorangetriebenen Welle, eine Öffnung auf, durch die bei der Rotation der Folienscheibe Luft hindurchtreten kann. Durch die Reibung an der der festen Platte zugekehrten Seite der Folienscheibe wird Luft in Umfangsrichtung der sich drehenden Scheibe mitgenommen, gleichzeitig wirkt auf die mitgenommene Luft infolge der Drehung eine Zentrifugalkraft ein, die die Luft in radialer Richtung nach außen drängt. Auf diese Weise bildet sich zwischen der feststehenden Platte und der in geringem Abstand über ihr umlaufenden Folienscheibe eine Luftströmung aus, deren resultierende Richtung sich aus einer in Umfangsrichtung verlaufenden und einer radialen Komponente zusammensetzt. Es wird also auf diese Weise durch die mittlere Öffnung der feststehenden Platte ständig Luft angesaugt und zwischen der feststehenden Platte und der umlaufenden Folienscheibe nach außen getrieben. Diese Luftströmung übt eine stabilisierende Wirkung auf die Folienscheibe aus und hat zur Folge, daß diese ständig in einem sehr geringen und konstanten Abstand von der feststehenden Platte gehalten wird.
  • Für die Aufzeichnung und Wiederabnahme zu speichernder Informationen ist entweder in geeignetem Abstand oberhalb der Folienscheibe oder in einer Ausnehmung der feststehenden Platte ein Magnetkopfsystem vorgesehen, das nach dem magnetographischen Prinzip Impulse entsprechend den zu speichernden Informationen auf die magnetisierbare Schicht der Folienscheibe .aufzuzeichnen bzw. wieder von ihr abzunehmen gestattet.
  • Der Erfindung liegt dieAufgabe zugrunde, die Mängel dieser bekannten Anordnung zu beheben und insbesondere den Aufbau und die Handhabung wesentlich zu verbessern, so daß ein für die Praxis der Speichertechnik geeignetes Gerät entsteht.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß bei einem Magnetfolienspeicher mit in eine feststehende ebene Platte eingebetteten Magnetköpfen, deren aktive Polteile mit der Plattenfläche ganz oder nahezu abschließen, und einer über dieser Kopfträgerplatte umlaufenden, auf der der Platte zugekehrten Oberfläche eine magnetisierbare Schicht tragenden scheibenförmigen Folie, die durch den zwischen ihr und der Plattenfläche sich ausbildenden Luftstrom stabilisiert und in konstantem Abstand von der Plattenfläche gehalten wird, die die Magnetfolienscheibe tragende Welle durch eine mittlere Öffnung der Kopfträgerplatte hindurchgeführt und das Antriebsmittel der Welle auf der der Magnetfolienscheibe abgewendeten Seite der Kopfträgerplatte angeordnet ist.
  • Durch diese Anordnung wird erreicht, daß der Antrieb der die Magnetfolienscheibe tragenden Welle besonders günstig und geschützt angeordnet werden kann und die Folienscheibe selbst im Bedarfsfalle leicht zugänglich und leicht auswechselbar ist. Insbesondere kann die Erfindung in der Weise weitergebildet werden, daß der durch die mittlere Öffnung der Kopfträgerplatte hindurchgeführte Wellenstumpf eine Auflagefläche und leicht lösbare Befestigungsmittel zur zentrischen Befestigung der Magnetfolienscheibe aufweist.
  • Das Antriebsmittel kann hierbei aus einem Motor bestehen, dessen feststehender Teil mit der Kopfträgerplatte verbunden und dessen Läuferwelle durch die mittlere Öffnung der Kopfträgerplatte hindurchgeführt ist.
  • Eine andere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, daß die Lager der die Magnetfolienscheibe tragenden Welle mit der Kopfträgerplatte verbunden sind und auf der Welle als Antriebsmittel zur seitlichen Zuführung der Antriebskraft eine Antriebsscheibe, vorzugsweise eine Riemen- oder Schnurscheibe, befestigt ist. Die durch die Erfindung erzielten Vorteile im Aufbau und in derHandhabung des Magnetfolienspeichers geben weiterhin die Möglichkeit zum Aufbau eines größerenSpeichers, der zwei oder mehrere umlaufende Folienscheiben aufweist.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform dieser Art besteht darin, däß zwei mit ihren aktiven Flächen voneinander abgewendete Kopfträgerplatten parallel und zentrisch zueinander mit einem zwischen ihnen liegenden Antriebsmittel einer gemeinsamen Welle baulich vereinigt sind und auf den beiden durch je eine mittlere Öffnung der beiden Kopfträgerplatten hindurchgeführten Enden der gemeinsamen Welle je eine Magnetfolienscheibe befestigt ist (Zweifolienspeicher).
  • Um von dieser Ausführung zu einem Speicher größerer Speicherkapazität zu gelangen, können mehrere der vorerwähnten Zweifolienspeicher zu einem Vielfachspeicher vereinigt werden. Auch hierbei ist es zweckmäßig, den Aufbau so auszuführen, daß die einzelnen Zweifolienspeicher innerhalb des Vielfachspeichers auswechselbar angeordnet sind.
  • Um auch hierbei wieder- die Möglichkeit zum bedarfsweisen Auswechseln der einzelnen Folienspeicher zu schaffen, kann die Anordnung so getroffen werden, daß in jedem Zweifolienspeicher die Lager der die beiden Magnetfolienscheiben tragenden gemeinsamen Welle mit den beiden Kopfträgerplatten verbunden sind und zwischen den beiden Kopfträgerplatten auf der Welle eine mit einem Sammelantrieb des Vielfachspeichers kuppelbare Antriebsscheibe, vorzugsweise eine Riemen- oder Schnurscheibe, befestigt ist.
  • Weitere Merkmale des erfindungsgemäßen Magnetfolienspeichers sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Nachstehend werden nun an Hand der Figuren einige Ausführungsbeispiele des den Gegenstand der Erfindung bildenden Magnetfolienspeichers beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt in Seitenansicht und Draufsicht einen Zweifolienspeicher mit direktem Motorantrieb der die Scheiben tragenden Welle, Fig.2 den Aufbau eines Vielfachspeichers aus beispielsweise drei Zweifolienspeichern mit Schnur- oder Riemenantrieb.
  • In Fig. 1 ist mit G eine Grundplatte bezeichnet, auf der zwei ebene Platten P 1 und P 2 mit Hilfe von Bolzenschrauben B1, B2 und B3 befestigt sind. Die räumliche Verteilung dieser Befestigungsschrauben ist im unteren Teil der Figur in der Draufsicht ersichtlich, während im oberen Teil in der Seitenansicht die SchraubeB2 zur besseren Übersicht versetzt dargestellt ist. Wie diese Seitenansicht erkennen läßt, sind die beiden Platten P 1 und P 2 durch zwischengelegte Hülsen H 1 und H2 voneinander und von der Grundplatte G in einem bestimmten Abstand gehalten.
  • Auf der Innenseite der Platte P 2 ist mit Hilfe geeigneter Zwischenstücke, von denen in der Seitenansicht nur die Zwischenstücke Z 1 und Z 2 dargestellt sind, die Trägerplatte T eines Motors M befestigt, der 'beispielsweise in bekannter Form als Außenläufermotor ausgebildet sein kann.
  • Durch zentrale Öffnungen in den beiden Platten P 1 und P2, von denen nur die obere Öffnung 0 1 im Schnitt zu erkennen ist, sind die beiden Wellenstümpfe W 1 und W 2 der Motorwelle so weit hindurchgeführt, daß ihre ebenen Endflächen die äußeren Flächen der Platten P 1 und P 2 nur um ein geringes, in der Zeichnung übertrieben dargestelltes Maß überragen. Auf diesen ebenen Begrenzungsflächen der beiden Wellenstümpfe W 1 und W 2 ist mit Hilfe j e einer Kordelschraube S 1 bzw. ,S 2 j e eine Folienscheibe F 1 bzw. F 2 lösbar befestigt. Diese Folienscheiben sind mindestens an der den Platten P 1 bzw. P 2 zugekehrten Seite mit einer magnetisierbaren Schicht bekannter Art gedeckt.
  • In jede der Platten P 1 und P 2 sind Mehrfachmagnetkopfsysteme K 1 bzw. K 2 so eingebettet, daß ihre Arbeitsluftspalte mit der den Folien zugekehrten Fläche der Platte P 1 bzw. P 2 bündig abschließen. Die Einbettung kann in bekannter Weise durch Anwendung eines erhärtenden Kunstharzes erfolgen, und der bündige Abschluß der Arbeitsluftspalte der Magnetsysteme kann in ebenfalls an sich bekannter Weise dadurch erreicht werden, daß die der Folienscheibe zugewandte Fläche der Kopfträgerplatte P 1 bzw. P 2 nach dem Einbetten der Magnetkopfsysteme überschliffen und erforderlichenfalls gelappt wird.
  • Die Draufsicht im unteren Teil der Fig. 1 läßt in einem Ausschnitt der Folienscheibe F 1 die Lage des Mehrfachmagnetkopfsystems K 1 und der Arbeitsluftspalte der in ihm enthaltenen Einzelköpfe erkennen. Dargestellt ist ein Mehrfachsystem mit zwölf derartigen Einzelköpfen, jedoch kann sowohl die Anzahl als auch die Formgebung und der Abstand der Einzelsysteme abweichend von der Zeichnung jeweils nach Bedarf verändert werden.
  • Um eine größere Anzahl von Magnetspuren unterbringen zu können, kann in einer anderen Winkellage, beispielsweise wie durch das gestrichelte Rechteck K 1' im unteren Teil der Fig. 1 dargestellt, ein weiteres Mehrfachmagnetkopfsystem angeordnet werden, welches in gleicher Weise wie das System K 1 ausgeführt, aber um ein bestimmtes Maß d radial versetzt angeordnet ist. Dieses Maß würde, wenn insgesamt zwei derart versetzte Systeme K 1 und K l` vorgesehen sind, dem halben Mittenabstand der Einzelköpfe entsprechen.
  • Eine genauere Darstellung der Ausführung der Mehrfachmagnetkopfsysteme erübrigt sich, da solche Systeme an sich aus derTonfilmtechnik und der Mehrspur-Magnetbandtechnik bekannt sind.
  • Wenn der Motor M in Gang gesetzt wird, kommen die beiden Folienscheiben F 1 und F 2 in schnelle Rotation. Dabei strecken sie sich infolge der durch die Rotation erzeugtenZentrifugalkraft, und alle imRuhezustand etwa vorhandenen Verwerfungen oder Krümmungen verschwinden. Außerdem findet durch die Reibung der Luft an der Folienoberfläche eine Mitnahme einer gewissen Luftschicht in tangentialer Richtung statt, jedoch wird gleichzeitig durch die Zentrifugalkraft auch eine Luftbewegung in radialer Richtung nach außen hervorgerufen. In demZwischenraum zwischen der der Folie zugekehrten, fein bearbeiteten Oberfläche der feststehenden Platte P 1 bzw. P 2 und der der Platte zugekehrten magnetisch aktiven Fläche der Folienscheibe F 1 bzw. F 2 bildet sich infolge der erwähnten Luftmitnahme eine Luftbewegung aus, die eine von innen nach außen gerichtete Komponente besitzt, d. h., es wird durch die mittlere Öffnung der Platte P 1 bzw. P 2 ständig Luft angesaugt und durch die Rotation der Folie F 1 bzw. F 2 nach außen befördert.
  • Diese Luftströmung hat in Verbindung mit der durch die Zentrifugalkraft bewirkten Straffung der Folie bei geeigneter Drehzahl eine Stabilisierung der Folienscheibe F 1 bzw. F 2 gegenüber der feststehenden Platte P 1 bzw. P 2 unter Innehaltung eines äußerst geringen und sehr konstanten Abstandes zur Folge. Diese Konstanthaltung des Abstandes über nahezu die gesamte von der Folie bedeckte Fläche tritt auch dann ein, wenn die Achse der Motorwelle nicht genau senkrecht zu der Oberfläche der Kopfträgerplatten P 1 und P 2 steht oder diese beiden Platten nicht genau zueinander parallel befestigt sind. Der erforderliche, sehr kleine Abstand zwischen der magnetisierbaren Schicht der Folienscheibe F 1 bzw. F 2 und den ihr zugekehrten Flächen der Magnetkopfsysteme K 1 bzw. K 2 stellt sich also in jedem Falle stabil und dauerhaft ein.
  • Wie die Darstellung in Fig.1 erkennen läßt, besteht ein großer Vorteil der Anordnung darin, daß die beiden Folienscheiben F 1 und F 2 an der Oberseite bzw. Unterseite des Zweifolienspeichers gut zugänglich und mit Hilfe der Kordelschrauben S 1 und S 2 leicht auswechselbar sind. Dies ist besonders bei Anwendung der Anordnung als Programmspeicher wichtig, da dann leicht Folienscheiben mit verschiedenen Programmen vorrätig gehalten und jeweils nach Bedarf ausgewechselt werden können. Die erforderliche Zentrierung ist durch ein genau kalibriertes Mittelloch der Folienscheiben leicht einzuhalten, während sich der gewünschte Abstand der magnetisierbaren Schicht von der Oberfläche der Magnetkopfsysteme in jedemFall durch die erwähnteLuftsrömung von selbst einstellt.
  • Fig.2 zeigt ein Ausführungsbeispiel für einen größeren Speicher, der hier z. B. aus ingesamt drei Zweifolienspeichern zusammengestellt ist. Nach dem gleichen Prinzip kann natürlich jede beliebige Folienzahl untergebracht werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2 ist angenommen, daß jeder Zweifolienspeicher nicht einen eigenen Antriebsmotor besitzt, sondern über eine Schnur- oder Riemenscheibe R von einer nicht dargestellten, zweckmäßig für mehrere Speicher gemeinsamen Antriebswelle aus angetrieben wird.
  • Im übrigen entspricht der Aufbau jedes einzelnen der drei Zweifolienspeicher im wesentlichen der in Fig. 1 dargestellten, bereits ausführlich beschriebenen Anordnung. Die insgesamt sechs Kopfträgerplatten sind unter Zwischenschaltung passender Abstandshülsen H 1 bzw. H2 mit Hilfe von Schraubenbolzen B l, B2 usw. und Muttern 171, M2 usw. auf einer Grundplatte G befestigt. Dabei können zweckmäßig jeweils die zu einem Zweifolienspeicher gehörenden Paare von Kopfträgerplatten für sich noch einmal an anderer Stelle fest zusammengeschraubt sein, so daß nach Lösen der Muttern M1, M2 usw. die einzelnen Zweifolienspeicher je alsGanzes herausgenommen und eingesetzt werden können.
  • Der oberste Zweifolienspeicher ist, soweit es sich um gleichartige Teile handelt, mit denselben Bezugszeichen wie die Anordnung in Fig. 1 versehen. Abweichend ist, wie bereits gesagt, der Antrieb durch eine Schnur- oder Riemenscheibe R anstatt durch einen eigenen Motor M. Dementsprechend ist die Welle, auf der die Schnur- bzw. Riemenscheibe R angebracht ist, in den beiden zugehörigen Kopfträgerplatten P 1 und P 2 gelagert, wie dies für die Platte P 1 im Schnitt dargestellt ist. Hier ist die Lagerung durch ein Kugellager L 1 angedeutet, jedoch ist ebensogut irgendeine andere geeignete Lagerung anwendbar. Ein entsprechendes Lager L2 für den unteren Wellenstumpf W 2 befindet sich in der unteren Platte P2, ist aber in der Zeichnung nicht sichtbar.
  • Das Magnetkopfsystem K 2 in der Kopfträgerplatte P2 ist hier gegenüber dem Magnetkopfsystem K 1 in der Platte P 1 um 180° versetzt angeordnet, um die Bauhöhe des Zweifolienspeichers möglichst klein zu halten. Für den Luftdurchtritt sind, wie im Schnittbild der Platte P 1 erkennbar ist, mehrere Durchtrittsöffnungen D 1 vorgesehen, da die zentrale Öffnung der Platte P 1 durch das Lager L 1 abgedeckt ist.
  • Die Befestigung der beiden Folienscheiben F 1 und F 2 auf den ebenen Enden der Wellenstümpfe W 1 und W 2 kann auch hier wieder, wie in Fig. 1 bereits dargestellt, durch Kordelschrauben S 1 bzw. S 2 erfolgen. Die Auswechselung der Folien ist ohne besondere Werkzeuge von Hand möglich, nachdem die Muttern M1, M2 usw, gelöst und die gewünschten Zweifolienspeicher abgehoben wurden.
  • Die Zugänglichkeit der einzelnen Zweifolienspeicher kann noch wesentlich erleichtert werden, wenn an Stelle der gemeinsamen, durch alle Kopfträgerplatten hindurchgehenden Schraubenbolzen B 1, B 2 usw. Einzelbefestigungen für jeden Zweifolienspeicher angewendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Magnetfolienspeicher mit in eine feststehende ebene Platte eingebetteten Magnetköpfen, deren aktive Polteile mit der Plattenfläche ganz. oder nahezu abschließen, und einer über dieser Kopfträgerplatte umlaufenden, auf der der Platte zugekehrten Fläche eine magnetisierbare Schicht tragenden scheibenförmigen Folie, die durch den zwischen ihr und der Plattenfläche sich ausbildenden Luftstrom stabilisiert und in konstantem Abstand von der Plattenfläche gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die die Magnetfolienscheibe (F1, F2) tragende Welle (W1, W2) durch eine mittlere Öffnung der Kopfträgerplatte (P1, P2) hindurchgeführt und das Antriebsmittel (1T, R) der Welle (bf'1, g-'2) auf der der Magnetfolienscheibe (F1, F2) abgewendeten Seite der Kopfträgerplatte (P1, P2) angeordnet ist.
  2. 2, Magnetfolienspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die mittlere Öffnung der Kopfträgerplatte (P1, P2) hindurchgeführte Wellenstumpf (W1, W2) eine Auflagefläche und leicht lösbare Befestigungsmittel (S1, S2) zur zentrischen Befestigung der Magnetfolienscheibe (F1, F2) aufweist.
  3. 3. Magnetfolienspeicher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsmittel aus einem Motor (M) besteht, dessen feststehender Teil (T) mit einer Kopfträgerplatte (P1, P2) verbunden und dessen Läuferwelle (W1, W2) durch die mittlere Öffnung der Kopfträgerplatte (P1, P2) hindurchgeführt ist.
  4. 4. Magnetfolienspeicher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (L 1, L 2) der die Magnetfolienscheibe (F 1, F 2) tragenden Welle (LV1, W2) mit der Kopfträgerplatte (P1, P2) verbunden sind und auf :der Welle (W1, W2) als Antriebsmittel zur seitlichen Zuführung der Antriebskraft eine Antriebsscheibe, vorzugsweise eine Riemen- oder Schnurscheibe (R), befestigt ist.
  5. 5. Magnetfolienspeicher nach einem .der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit ihren aktiven Flächen voneinander abgewen-@dete Kopfträgerplatten (P1, P2) parallel und zentrisch zueinander mit einem zwischen ihnen liegenden Antriebsmittel (M, R) einer gemeinsamen Welle (W1, W2) baulich vereinigt sind und auf den beiden durch je eine mittlere Öffnung der beiden Kopfträgerplatten (P1, P2) hindurchgeführten Enden der gemeinsamen Welle (W1, W2) j e eine Magnetfolienscheibe (F1, F2) befestigt ist (Zweifolienspeicher).
  6. 6. Magnetfolienspeicher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zweifolienspeicher zu einem Vielfachspeicher vereinigt sind.
  7. 7. Magnetfolienspeicher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Zweifolienspeicher innerhalb des Vielfachspeichers auswechselbar angeordnet sind. B. Magnetfolienspeicher nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Zweifolienspeicher die Lager (L 1, L 2) der die beiden Magnetfolienscheiben (F1, F2) tragenden gemeinsamen Welle (W1, W2) mit den beiden Kopfträgerplatten (P1, P2) verbunden sind und zwischen den beiden Kopfträgerplatten (P1, P2) auf der Welle eine mit einem Sammelantrieb des Vielfachspeichers kuppelbare Antriebsscheibe, vorzugsweise eine Riemen- oder Schnurscheibe (R), befestigt ist.
DES64696A 1959-09-01 1959-09-01 Magnetfolienspeicher Pending DE1098746B (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES64696A DE1098746B (de) 1959-09-01 1959-09-01 Magnetfolienspeicher
CH980560A CH379573A (de) 1959-09-01 1960-08-31 Magnetfolienspeicher
FR837721A FR1266821A (fr) 1959-09-01 1960-09-01 Dispositif à disque magnétique pour l'enregistrement et la restitution d'informations
CH1058260A CH389687A (de) 1959-09-01 1960-09-19 Magnetfolienspeicher
FR839453A FR1268780A (fr) 1959-09-01 1960-09-22 Accumulateur d'informations à feuille magnétique

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES64696A DE1098746B (de) 1959-09-01 1959-09-01 Magnetfolienspeicher
DES65038A DE1098736B (de) 1959-09-22 1959-09-22 Magnetfolienspeicher

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1098746B true DE1098746B (de) 1961-02-02

Family

ID=25995831

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES64696A Pending DE1098746B (de) 1959-09-01 1959-09-01 Magnetfolienspeicher

Country Status (2)

Country Link
CH (2) CH379573A (de)
DE (1) DE1098746B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1246812B (de) * 1962-12-17 1967-08-10 Soemmerda Bueromaschwerk Magnetspeicher
DE1273582B (de) * 1960-05-02 1968-07-25 Lab Foer Electronics Inc Magnetfolienspeicher
DE1274650B (de) * 1961-05-09 1968-08-08 Rca Corp Plattenfoermiger Magnetogrammtraeger und Verfahren zu seiner Herstellung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1273582B (de) * 1960-05-02 1968-07-25 Lab Foer Electronics Inc Magnetfolienspeicher
DE1274650B (de) * 1961-05-09 1968-08-08 Rca Corp Plattenfoermiger Magnetogrammtraeger und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1246812B (de) * 1962-12-17 1967-08-10 Soemmerda Bueromaschwerk Magnetspeicher

Also Published As

Publication number Publication date
CH389687A (de) 1965-03-31
CH379573A (de) 1964-07-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3047606C2 (de) Lageranordnung für einen länglichen, um seine Längsachse drehbaren Drehkörper
DE1538976A1 (de) Elektromotor
DE3884749T2 (de) Eingekapselter Schrittmotor.
DE4221429C2 (de) Plattenspeicherantrieb, insbesondere für Festplattenspeicher
DE3704436C2 (de)
DE2847393B2 (de) Linearer Schwingspulenmotor
DE2529211A1 (de) Magnetische aufzeichnungsvorrichtung
DE1299720B (de) Magnetplattenspeicher
DE1098746B (de) Magnetfolienspeicher
DE2545348A1 (de) Dynamomaschine
DE1909485C3 (de)
DE1933295C3 (de) Bandführungsanordnung für ein Videomagnetbandgerät
DE2408225A1 (de) Zugriffsvorrichtung fuer magnetkoepfe
DE1910098A1 (de) Kassette fuer Datenspeicher,insbesondere Magnetplattenspeicher
DE1909485B2 (de) Nabenanordnung zur halterung einer magnetplatte eines plattenspeichers
DE1098736B (de) Magnetfolienspeicher
DE1524955B2 (de) Magnetplattenspeichereinrichtung
DE3418833C2 (de)
DE2705125A1 (de) Positioniereinrichtung fuer einen schreib/lese-magnetkopf in einem magnetscheiben-informationsspeicher
DE3634788A1 (de) Schwenkarmvorrichtung mit elektromagnetischer antriebseinheit
DE3430014A1 (de) Gekapselte plattenantriebseinheit
DE2728696A1 (de) Aufzeichnungs- und/oder wiedergabegeraet
DE69032603T2 (de) Trägerplattenanordnung für Drehpositioniersystem in einem Plattenantrieb
DE425568C (de) Laeufer fuer magnetelektrische Zuendapparate mit feststehender Spule und umlaufendem Dauermagneten
DE2228520A1 (de) Scheibenpackvorrichtung