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DE1098682B - Verkuerzbarer Schirm - Google Patents

Verkuerzbarer Schirm

Info

Publication number
DE1098682B
DE1098682B DEH16850A DEH0016850A DE1098682B DE 1098682 B DE1098682 B DE 1098682B DE H16850 A DEH16850 A DE H16850A DE H0016850 A DEH0016850 A DE H0016850A DE 1098682 B DE1098682 B DE 1098682B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scissor
link
upper slide
umbrella
roof pole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH16850A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Haupt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELISABETH HAUPT GEB HOHLER
Original Assignee
ELISABETH HAUPT GEB HOHLER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELISABETH HAUPT GEB HOHLER filed Critical ELISABETH HAUPT GEB HOHLER
Priority to DEH16850A priority Critical patent/DE1098682B/de
Priority to US436920A priority patent/US2775977A/en
Publication of DE1098682B publication Critical patent/DE1098682B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B19/00Special folding or telescoping of umbrellas
    • A45B19/06Special folding or telescoping of umbrellas with telescopic ribs

Landscapes

  • Tents Or Canopies (AREA)
  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen verkürzbaren Schirm mit aus drei oder mehr teleskopartig ineinanderschiebbaren Teilen bestehenden Dachstangen und einer Verstrebung nach Art einer Nürnberger Schere, die mit einem äußeren und nach außen verlängerten Scherenglied am äußeren Dachstangenteil angelenkt ist, während die beiden inneren Scherenglieder gelenkig mit längs dem Stock beweglichen Schiebern verbunden sind, die bei aufgespanntem Schirm gegen eine ihren gegenseitigen Abstand vergrößernde Verschiebung ge- ίο sperrt sind. Verstrebungen dieser Art sind bekannt und liefern einen hohen Grad der Verkürzung. Sie haben aber wegen der verhältnismäßig großen Zahl der Gelenke keine sehr hohe Stabilität, vor allem wenn die Schere bei aufgespanntem Schirm stark gespreizt ist, das von den Scherengliedern gebildete Parallelogramm also sehr spitz wird. Eine starke Spreizung der Schere ist aber anderseits in Hinblick auf den Grad der Verlängerung und Verkürzung und auch deshalb erwünscht, weil das Gestänge dann weniger Raum unterhalb des Daches in Anspruch nimmt.
Gemäß der Erfindung wird vermehrte Stabilität auch bei starker Scherenspreizung dadurch erhalten, daß bei aufgespanntem Schirm das von den vier Scherengliedern gebildete Gelenkviereck von der Parallelogrammform derart abweicht, daß der Schwenkwinkel zwischen dem äußeren, am äußeren Dachstangenteil angelenkten Scherenglied und dem dieses Glied mit dem oberen Schieber verbindenden inneren Scherenglied größer ist als der Schwenkwinkel zwischen den beiden inneren Scherengliedern. Dies kann insbesondere in der Weise geschehen, daß die Seite des Gelenkvierecks, die von dem äußeren, an den äußeren Dachstangenteil angelenkten Scherenglied gebildet wird, gegenüber den übrigen Seiten des Gelenkvierecks verkürzt ist.
Macht man in weiterer Ausbildung der Erfindung die Summe der Längen der Seiten des Gelenkvierecks, die von dem äußeren, an den äußeren Dachstangenteil angelenkten Scherenglied und dem dieses Glied mit dem oberen Schieber verbindenden Glied gebildet werden, kleiner als die Summe der Länge der beiden übrigen Seiten, so gelangen die Scherenglieder mit der kleineren Seitenlängensumme im Gelenkviereck bei aufgespanntem Schirm ganz oder nahezu in die gestreckte Lage zueinander. Dadurch werden die Scherenglieder, die im Gelenkviereck die kleinere Seitenlängensumme haben, in erhöhtem Maße fähig, starke Stützkräfte aufzunehmen, wobei die Verstrebung außerdem besonders wenig Raum in Anspruch nimmt.
Wie üblich ist die Bahn des oberen Schiebers nach oben begrenzt. Dabei kann eine besonders raumsparende Anordnung dadurch erhalten werden, daß die Lage, die der obere Schieber am oberen Ende seiner Bahn einnimmt, so gewählt ist, daß bei aufgespanntem Schirm
Anmelder:
Elisabeth Haupt, geb. Hohler,
Düsseldorf-Oberkassel,
Oberkasseler Str. 27
Hans Haupt Ϊ, Düsseldorf-Oberkassel,
ist als Erfinder genannt worden
die beiden Scherenglieder, die den oberen Schieber mit dem äußeren Dachstangenteil verbinden, mit der Stockachse, in Richtung zum Griff gerechnet, einen spitzen Winkel einschließen. Zu dem gleichen Zweck wird vorteilhaft der Abstand des Gelenkpunktes am oberen Schieber vom Gelenkpunkt der Dachstange an der Krone derart bemessen, daß die den oberen Schieber mit dem äußeren Dachstangenteil verbindenden Scherenglieder nahezu eine Sehne zur gekrümmten Dachstange des aufgespannten Schirmes bilden.
Zwecks Erhöhung der Sicherheit und der Stabilität des Daches wird am besten ein Anschlag vorgesehen, der die Schwenkbewegung des mit dem äußeren Dachstangenteil verbundenen Scherengliedes relativ zu dem den oberen Schieber angelenkten Scherenglied beim Aufspannen begrenzt.
Tn der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Teilansicht des aufgespannten Schirmes in vollen Linien und des entspannten Schirmes in gestrichelten Linien,
Fig. 2 eine Teilansicht des verkürzten Schirmes und
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den mittleren Abschnitt der Hauptstrebe.
Der Stock des Schirmes besteht aus drei ineinanderschiebbaren Gliedern 1, 2 und 3. Das obere Stockglied 1 trägt die Schirmkrone 4 sowie eine. Sperrfeder 5, die bei aufgespanntem Schirm einen Schieber 6 verriegelt, während das untere Stockglied 3 außer dem Griff 7 eine Sperrfeder 8 trägt, die den Schieber 6 bei entspanntem Schirm sperrt. An der Schirmkrone 4 sind Dachstangen gelenkig angebracht, die aus drei ineinanderschiebbaren Teilen 10,11 und 12 bestehen, von denen der an die
109 508/18
Schirmkrone angeschlossene Teil 10 den größten und der äußere Teil 12 den kleinsten Durchmesser hat. Das innere Ende des äußeren Dachstangenteiles 12 ist durch einen Gelenkbolzen 13 mit einer Verstrebung verbunden, die das aufgespannte Dach stützt und im einzelnen weiter unten beschrieben wird. Der Bolzen 13 dient ferner zum Anschluß einer Führungshülse 14, die mit einer Öse 15 zur Befestigung des Schirmbezuges 16 versehen ist und so viel lichte Weite hat, daß sie beim Verkürzen der Dachstange außen auf den Dach-Stangenteilen 10 und 11 bis zur Schirmkrone 4 hin gleitet.
Die genannte Verstrebung besteht aus einem äußeren Scherenglied 18, dessen äußeres Ende 17 am äußeren Dachstangenteil 12 bei 13 gelenkig angeschlossen ist. Das innere Ende des Scherengliedes 18 ist durch ein Gelenk 19 mit einem weiteren Scherenglied 20 verbunden, das am oberen Schieber 22 bei 21 gelenkig angeschlossen ist. Ein drittes Scherenglied 24 ist einerseits mit dem unteren Schieber 6 und andererseits bei 25 mit einem vierten Scherenglied 26 gelenkig verbunden. Gelenke23und29 verbinden die Scherenglieder 20 und 24 sowie 18 und 26.
Wie Fig. 1 zeigt, weicht das Gelenkviereck 19, 23, 25, 29 von der bei Nürnberger Scheren sonst üblichen Parallelogrammform ab, und zwar ist die vom Scherenglied 18 gebildete Seite 19, 29 kurzer als die drei übrigen Seiten. Dadurch wird erreicht, daß der Schwenkwinkel α zwischen den Scherengliedern 18 und 20 wesentlich größer wird als der Schwenkwinkel b zwisehen den Scherengliedern 20 und 24. Wie aus der Zeichnung ferner hervorgeht, ist die Summe der Seiten 19,29 und 19, 23 kleiner als die Summe der Seiten 23, 25 und 25, 29. Infolgedessen gehen die Scherenglieder 18 und 20 bei aufgespanntem Schirm in die gestreckte oder nahezu gestreckte Lage über, während die Scherenglieder 24 und 26 noch einen stampfen Winkel miteinander bilden. Bei der üblichen Parallelogrammform wäre es nicht möglich, zwei hintereinanderliegende Scherenglieder in die gestreckte Form zu bringen, ohne daß die Verstrebung in sich zusammenfiele. Die beiden Glieder 18 und 20 sind in der gestreckten Lage in besonderem Maße zur Aufnahme der Stützkräfte fähig und werden dabei durch die noch nicht in der gestreckten Lage befindlichen Glieder 24 und 26 sicher gehalten.
Der obere Schieber 22 liegt bei aufgespanntem Schirm gemäß Fig. 1 an der Krone 4 an. Infolgedessen bilden die Scherenglieder 18 und 20 in der gestreckten Lage nahezu eine Sehne zur gekrümmten Dachstange 10,11. In dieser Anordnung nimmt- die Verstrebung bei guter Abstützung besonders wenig Raum unterhalb des Daches in Anspruch. Dies wird auch noch dadurch verbessert, daß die Scherenglieder 18 und 20 bei aufgespannten Schirm mit der Stockachse, in Richtung zum Griff 7 gerechnet, einen spitzen Winkel c bilden.
Beim Entspannen des Schirmes gelangen die Scherenglieder und Dachstangen in die in Fig. 1 gestrichelt gezeichnete Stellung. Der Schirm kann nunmehr zusammengeschoben werden und nimmt dann die Stellung nach Fig. 2 ein.
Es empfiehlt sich, die gegenseitige Drehung der Scherenglieder 18 und 20 durch einen Anschlag zu begrenzen, um die Lage, die sie bei aufgespanntem Schirm einnehmen, mit Sicherheit festzulegen und einen Überschlag zu verhindern. Zu diesem Zweck ist gemäß Fig. 3 das Scherenglied 18 über den Gelenkpunkt 19 hinaus verlängert. Die Verlängerung 30 bildet einen Anschlag für das bei 19 angeschlossene Scherenglied 20.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verkürzbarer Schirm mit aus drei oder mehr fernrohrartig ineinanderschiebbaren Dachstangenteilen und einer Verstrebung nach Art einer Nürnberger Schere, die mit einem äußeren und nach außen verlängerten Scherenglied am äußeren Dachstangenteil angelenkt ist, während die beiden inneren Scherenglieder gelenkig mit längs dem Stock beweglichen Schiebern verbunden sind, die bei aufgespanntem Schirm gegen eine ihren gegenseitigen Abstand vergrößernde Verschiebung gesperrt sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei aufgespanntem Schirmdach das von den vier Scherengliedern gebildete Gelenkviereck (19, 23, 25, 29) von der Parallelogrammform derart abweicht, daß der Schwenkwinkel (α) zwischen dem äußeren, am äußeren Dachstangenteil (12) angelenkten S eher englied (18) und dem dieses Glied mit dem oberen Schieber (22) verbindenden inneren Scherenglied (20) größer ist als der Schwenkwinkel (p) zwischen den beiden inneren Scherengliedern (20, 24).
2. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seite (19, 29) des Gelenkvierecks (19, 23, 25, 29), die von dem äußeren, an den äußeren Dachstangenteil (12) angelenkten Scherenglied (18) gebildet wird, gegenüber den übrigen Seiten des Gelenk Vierecks verkürzt ist.
3. Schirm nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe der Längen der Seiten (19, 29 und 19, 23) des Gelenkvierecks, die von dem äußeren, an den "äußeren Dachstangenteil (12) angelenkten Scherenglied (18) und dem dieses Glied mit dem oberen Schieber (22) verbindenden Glied (20) gebildet werden, kleiner ist als die Summe der Längen der beiden übrigen Seiten (23, 25 und 25, 29), derart, daß die Scherenglieder (18, 20) von kleinerer Summe ihrer Seitenlängen im Gelenkviereck bei aufgespanntem Schirm ganz oder angenähert in gestreckte Lage zueinander gelangen.
4. Schirm nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit Begrenzung der Bahn des oberen Schiebers nach oben, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage, die der obere Schieber am oberen Ende seiner Bahn einnimmt, so gewählt ist, daß bei aufgespanntem Schirm die beiden Scherenglieder (18, 20), die den oberen Schieber (22) mit dem äußeren Dachstangenteil (12) verbinden, mit der Stockachse, in Richtung zum Griff gerechnet, einen spitzen Winkel (c) einschließen.
5. Schirm nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des Gelenkpunktes (21) am oberen Schieber (22) vom Gelenkpunkt der Dachstange an der Krone (4) derart bemessen ist, daß die den oberen Schieber (22) mit dem äußeren Dachstangenteil (12) verbindenden Scherenglieder (18, 20) nahezu eine Sehne zur gekrümmten Dachstange des aufgespannten Schirmes bilden.
6. Schirm nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Anschlag (30), der die Schwenkbewegung des mit dem äußeren Dachstangenteil (12) verbundenen Scherengliedes (18) relativ zu dem am oberen Schieber (22) angelenkten Scherenglied (20) beim Aufspannen begrenzt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 218 539.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 508/18 1.61
DEH16850A 1953-06-25 1953-06-25 Verkuerzbarer Schirm Pending DE1098682B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH16850A DE1098682B (de) 1953-06-25 1953-06-25 Verkuerzbarer Schirm
US436920A US2775977A (en) 1953-06-25 1954-06-15 Collapsible umbrella

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH16850A DE1098682B (de) 1953-06-25 1953-06-25 Verkuerzbarer Schirm

Publications (1)

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DE1098682B true DE1098682B (de) 1961-02-02

Family

ID=7148030

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DEH16850A Pending DE1098682B (de) 1953-06-25 1953-06-25 Verkuerzbarer Schirm

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DE (1) DE1098682B (de)

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