DE1098532B - Fahrzeug zum Pruefen von Gleisschienen - Google Patents
Fahrzeug zum Pruefen von GleisschienenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug zum Prüfen von Gleisschienen in der Vertikalebene, bei dem für jede
Schiene eine Meßvorrichtung mit zwei belasteten und wenigstens einem unbelasteten Meßpunkt zur Messung
der jeweiligen Vertikalbewegungen dieser Punkte bei 5 der Fortbewegung des Fahrzeugs längs der Schiene
vorgesehen sind.
Zur Überwachung des Zustands von Eisenbahnschienen gehört insbesondere die Prüfung der Regelmäßigkeit
des Profils entlang jeder Schiene, also der Regelmäßigkeit der Längsnivellierung in einer im
wesentlichen vertikalen Ebene.
Wie bekannt, rühren die sogenannten Nivellierungsfehler
im wesentlichen daher, daß die Schiene, das Schienenbett und der Unterbau nicht völlig starr sind,
sondern sich jedesmal mehr oder weniger stark verformen, wenn sich eine belastete Achse über sie hinwegbewegt.
Als Folge davon zeigt jede Schiene in der Vertikalebene eine Wellung, die sich über eine mehr
oder weniger große Länge zu beiden Seiten des belasteten Punktes erstreckt und diesen bei seiner Fortbewegung
begleitet. Bei einem gut gebauten und in gutem Betriebszustande befindlichen Gleis kann diese
Verformung normalerweise als elastisch angesehen werden, da sie beim Wegfall der Belastung wieder
verschwindet. Die durch die belastete Achse beeinflußte Zone erstreckt sich im allgemeinen über mehrere
Meter.
Führt das Gleis diese Bewegungen häufig aus, so bewirken sie zusammen mit einer Reihe anderer Faktor
en ein zunehmendes Senken der Bettung und des Unterbaues, wobei diese Senkung sich im allgemeinen
schließlich unregelmäßig längs des Gleises und der Schwellen ausbildet. Gewisse Schwellen ruhen im unbelasteten
Zustand dann nur teilweise oder überhaupt nicht auf der Bettung, sondern sind an den beiden
Schienen aufgehängt.
Solange der Hohlraum unter diesen Schwellen nicht allzu ausgeprägt ist, vermag die Schiene infolge ihrer
Elastizität nach jeder Belastung ihre vorherige Lage wieder einzunehmen. Bildet sich jedoch die Senkung
weiter, so verbiegt sich die Schiene bis über ihre Elastizitätsgrenze, und es bleibt dann eine dauernde
Verformung zurück, die bei jeder erneuten Belastung weiter zunimmt.
Die Erfahrung zeigt, daß diese beiden, als »tanzende
Schwellen« und »bleibende Verformung« bezeichneten Arten von Gleisfehlern besonders an den Stoßstellen
der Schienen auftreten. Trotz Verstärkungendes Gleises
durch Doppelschwellen, Winkellaschen usw. setzt die Unterbrechung der Lauffläche die Schienenenden und
ihre Befestigungen bei jedem Achsdurchlauf einer Schlagbefastung aus, die infolge des dabei auftretenden
Rückpralles in den Boden das örtliche Absinken Fahrzeug zum Prüfen von Gleisschienen
Anmelder:
Materiel Industriel S.A., Lausanne,
und Constructions Mecaniques S.A.
und Constructions Mecaniques S.A.
Renens,
Renens (Schweiz)
Renens (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. C. Wallach, Patentanwalt,
München 2, Kaufingerstr. 8
München 2, Kaufingerstr. 8
Beansprudite Priorität:
Schweiz vom 17. Juni 1957
Schweiz vom 17. Juni 1957
der Bettung und damit die Gefahr einer bleibenden Verformung noch weiter verstärkt. In diesem letzten
Stadium weist das Profil dann entlang seiner Länge an der Stelle der Stoßfuge eine als »Tiefpunkt« bezeichnete
Unstetigkeit auf.
Während zum Beseitigen des Schwellentanzens das übliche Nachstopfen der Gleisbettung ausreicht, können
bleibende Verformungen der Schiene nicht an Ort und Stelle beseitigt werden. Das Wiederausrichten
einer verformten Schiene ist schwierig und erfordert große Sorgfalt, da sonst im Stahl sicherheitsgefährdende
Spannungen zurückbleiben. Daher wird meist vorgezogen, die verformten Schienen durch neue zu
ersetzen, was erhebliche zusätzliche Arbeit und höhere Reparaturkosten sowie lange Betriebsunterbrechungen
bedingt.
Es ist bereits bekannt, die Unregelmäßigkeiten des Profils mittels Fahrzeugen zu messen und zu registrieren,
die über die Gleise gezogen werden. Bei allen bekannten Fahrzeugen werden die Vertikalmessungen
entweder mit Hilfe mehrerer, sämtlich belasteter Achsen oder mit Hilfe einer verhältnismäßig leichten,
zwischen zwei Tragachsen angeordneten Tastvorrichtung vorgenommen, derart, daß sämtliche gemessenen
Vertikalabsenkungen in der durch die stark belasteten Achsen verformten Schienenzone liegen. Die durch
derartige Meßfahrzeuge gelieferten Diagramme geben demgemäß keinen Aufschluß darüber, ob der gemessene,
zu tief liegende Schienenpunkt durch dauernde
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plastische Schienenverformung entstanden ist oder drei Meßpunkten für die eine der beiden Schienen, wodurch
vorübergehende elastische Verformung infolge bei das Fahrzeug so ausgestattet ist, daß an zweien der
des darüberfahrenden Wagens. Meßpunkte eine Belastung ausgeübt werden kann.
Bei einer bekannten Vorrichtung zum Kennzeichnen Fig. 1 zeigt in schematischer Seitenansicht einen
und Aufzeichnen senkrecht nachgiebiger Stellen des 5 unbelasteten Punkt 1, der außerhalb von zwei belaste-Eisenbahngleises
ist eine Meßrolle vorgesehen, die erst ten Punkten 2 und 3 angeordnet ist, die auf einer
dann mit der Schiene in Berührung kommt und auf Schiene 4 eine vertikale Verformung 5 hervorrufen,
dieser aufliegt, wenn sich der Wagen bei einer Fehl- die der Übersichtlichkeit halber stark übertrieben darstelle
senkt. Dabei wird ein Farbstrich erzeugt, dessen gestellt ist. Der Punkt 1 ist dabei der besseren Erläute-Länge
ein Maß für die horizontale Länge der Fehl- io rung halber ganz außerhalb dieser verformten Zone
stelle ist, wobei die Menge der ausgeflossenen Farbe angenommen. Das Abweichen der drei Meßpunkte von
ein Maß für die vertikale Größe dieser Fehlstelle dar- der geradlinigen Ausrichtung, beispielsweise die Winstellt.
Bei dieser bekannten Anordnung liegt die Meß- kelauslenkung a0 oder eine beliebige davon abhängige
rolle zwar nicht zwischen "den belasteten Wagenachsen, geometrische Größe (Tangente, Sehne usw.), kann zum
jedoch immer noch in der Nähe der einen Wagenachse 15 Messen des Verformungsmaßes in bezug auf die nichtunter
dem Wagen, so daß sich die durch die belastete verformte Lauffläche dienen, wobei die Werte der BeAchse
bewirkte elastische Deformation auch auf die lastung bei den Punkten 2 und 3 beliebig, beispiels-Meßrolle
auswirken kann und demgemäß eine Unter- weise gleich groß gewählt und auch die Entfernungen D
scheidung zwischen dauernden und vorübergehenden und E willkürlich angenommen werden können.
Fehlstellen nicht getroffen werden kann. 20 Bei der praktischen Durchführung wird vorteilhaft
Fehlstellen nicht getroffen werden kann. 20 Bei der praktischen Durchführung wird vorteilhaft
Ziel der Erfindung ist es, ein Fahrzeug zum Prüfen eine Meßanordnung verwendet, die längs der Schiene
von Gleisschienen zu schaffen, welches die Messung verschiebbar ist, wobei die Belastungen in den Punkelastischer Verformungen der Schienen und bleiben- ten 2 und 3 sowie die Entfernungen D und E zwischen
der Verformungen der Schienen, und zwar getrennt diesen Punkten konstant gehalten werden; auf diese
voneinander, ermöglicht. t. 25 Weise kann ohne Mühe in kontinuierlichem Verfahren
Zu diesem Zweck ist ein fahrzeug zum Prüfen von der veränderliche Betrag der Winkelauslenkung längs
Gleisschienen in der Vertikälebene, bei dem für jede einer Schiene aufgenommen und daraus die Unregel-
Schiene eine Meßvorrichtung mit zwei belasteten und mäßigkeiten des Profils in Längsrichtung gemessen
wenigstens einem unbelasteten Meßpunkt zur Messung oder aufgezeichnet und gleichzeitig unterschieden
der jeweiligen Vertikalbewegungen dieser Punkte bei 30 werden.
der Fortbewegung des Fahrzeugs längs der Schiene Auf einer horizontalen Schiene ohne Fehler wird die
vorgesehen sind, gemäß der.Erfindung in der Weise die belasteten Punkte 2 und 3 begleitende elastische WeI-ausgebildet,
daß der nichtbelastete Meßpunkt, der in lung konstant bleiben, so daß zur Vereinfachung eine
bekannter Weise außerhalb des oder der durch die be- den Winkel a0 zum Verschwinden bringende Anfangslasteten
Meßpunkte bestimmten geradlinigen Ab- 35 einstellung angenommen werden kann, woraus sich das
schnitte liegt, in ständiger Berührung mit der Schiene Schema nach Fig. 2 ergibt. In Wirklichkeit bewirken
und in einer Entfernung von wenigstens zwei Metern die Änderungen der Nivellierung der unbelasteten
von den belasteten Meßpunkten angeordnet ist. Schiene zusammen mit den Elastizitätsänderungen
Diese Meßpunkte liefern Diagramme, die z. B. durch der belasteten Schiene das Auftreten einer Winkelunterschiedliche Anzahl der Extremwerte eine leichte 4° auslenkung, die von einer mittleren Stellung aus in dem
und zuverlässige Unterscheidung der möglichen Fehl- einen oder dem anderen Sinn gemessen wird, was für
stellen erkenntlich machen und gleichzeitig quanti- den Fall der beiden beschriebenen Fehlerarten kurz
tative Aussagen über die absolute Größe der Fehl- untersucht werden soll,
stellen machen. In Fig. 3, 4 und 5 sind drei aufeinanderfolgende
stellen machen. In Fig. 3, 4 und 5 sind drei aufeinanderfolgende
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Er- 45 kennzeichnende Stellungen der in der Zeichnung sich
findung ist ein Gestell vorgesehen, das in an sich be- von links nach rechts bewegenden Meßanordnung an
kannter Weise in bezug auf zwei der Meßpunkte eine der Stelle einer Stoßfuge 6 in einer Zone mit »tanzenfeste
Höhe hat, wobei der dritte Meßpunkt in seiner den Schwellen« wiedergegeben; in Fig. 6 ist schema-Höhe
in bezug auf das Gestell beweglich ist und die tisch der zugehörige registrierte Kurvenzug dargestellt.
Messung als Funktion dieser relativen Höhenänderung 50 Der nichtbelastete Punkt 1 bewegt sich vorwärts,
erfolgt. ohne die Schiene merklich zu biegen, bis er sich über
Die belasteten Meßpunkte können die Achsen des dem Schienenstoß befindet, wie in Fig. 3 dargestellt.
Fahrzeuges sein, wie dies an sich bekannt ist, während Bei Annäherung des belasteten Punktes 2 an die Stoß-
der nichtbelastete Meßpunkt in ebenfalls an sich be- fuge hingegen verformt sich die Schiene elastisch und
kannter Weise mit einem Gestell fester Höhe in bezug 55 ruft einen Winkelausschlag hervor, der bis zu einem
auf diese beiden Achsen über einen an dem Gestell Höchstwert a2 — in der in Fig. 4 dargestellen Lage —
drehbar gelagerten Hebel verbunden ist, wobei die anwächst und dabei den Tiefpunkt der belasteten
Messung zwischen einem Punkt dieses Hebels und Schiene und deren Durchbiegung anzeigt. Bei der wei-
einem Punkt des Gestelles erfolgt. teren Bewegung verringert sich der Winkelausschlag,
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung 6° geht durch Null und wächst dann im entgegengesetzten
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Sinn bis auf einen Höchstwert a3 bei der in Fig. 5 ge-
Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnung. In der zeichneten Stellung an, worauf er erneut bis auf Null
Zeichnung zeigen abnimmt, wenn der belastete Punkt 3 aus der gestörten
Fig. 1 bis 10 zur Erläuterung dienende Schaubilder, Zone gelangt. In dieser Weise wird eine Stoßfuge mit
Fig. 11 eine schematische Darstellung des Ausfüh- 65 »tanzenden Schwellen«, jedoch ohne bleibende Verfor-
rungsbeispiels der Erfindung, mungen der Schienenenden, durch einen registrierten
Fig. 12 ein Schaubild, das dem Ausführungsbeispiel Kurvenzug sichtbar, der aus zwei aufeinanderfolgen-
nach Fig. 11 entspricht. den, einander entgegengesetzt gerichteten Spitzen F2
Das in Fig. 11 dargestellte Fahrzeug gestattet die und F3 besteht, wie dies schematisch in Fig. 6 gezeigt
Kontrolle-einer Eisenbahnschiene mit Hilfe von nur 7° ist.
Bewegt sich hingegen die Meßanordnung über einen Schienenstoß 6 mit vorhandener bleibender Verformung
der Schienenenden, wie das in Fig. 7 bis 10 dargestellt ist, so ruft schon der Meßpunkt 1, obwohl er
nicht belastet ist, zu Beginn einen Winkelausschlag bis zum Höchstwert a± (Fig. 7) hervor, auf den, wie im
vorhergehenden Fall, ein entgegengesetzt gerichteter Höchstwert a2 (Fig. 8) und ein wiederum entgegengesetzt
gerichteter Höchstwert as (Fig. 9) folgen, so
daß eine bleibende Verformung beispielsweise durch einen Kurvenzug mit drei Extremwerten Y1, Y2 und
F3 abwechselnder Richtung, wie in Fig. 10 schematisch dargestellt, registriert wird.
Abgesehen davon, daß sich die beiden Arten von Nivellierfehlern deutlich durch Kurvenzüge mit zwei
oder mit drei abwechselnden Extremwerten unterscheiden, läßt sich aus Fig. 6 und 10 auch erkennen,
daß für eine bestimmte Anordnung die Entfernungen d und e zwischen den registrierten Extremwerten konstant
bleiben, da sie den entsprechenden Entfernungen D und E zwischen den Meßpunkten 1, 2 und 3
gemäß dem festen Verhältnis zwischen der Vorschubgeschwindigkeit des Registrierstreifens und dem auf
dem Gleis zurückgelegten Weg des Fahrzeugs proportional sind.
Ferner können die Abstände des registrierten Kurvenzuges von seiner Nullinie der Größe des gemessenen
Fehlers proportional gemacht werden, so daß die Aufzeichnungen zur wirklichen Messung dieser Größe
dienen können.
Dem registrierten Kurvenzug können zusätzliche Aufschlüsse über die Art der Schienenfehler in Längsrichtung
entnommen werden. So weisen sehr steile Anstiege auf sich aufstellende Kanten hin, wie sie für
Schienenstöße charakteristisch sind, während beispielsweise Fehler in den Schienen selbst als Wellenzüge
registriert werden.
Selbstverständlich können vielfältige Kombinationen von belasteten oder unbelasteten Meßpunkten unter
Verwendung von Hebelarmen, beliebig regelbaren Belastungen usw., verwendet werden, wodurch je nach
den Bedürfnissen Art und Form der Kurvenzüge verändert und in ihrer relativen Stärke zueinander abgeglichen
werden können.
Fig. 11 zeigt schematisch eine Ausführungsform des
Fahrzeugs. Dieses weist einen unbelasteten Meßpunkt 1 auf, der im Abstand von mindestens zwei Metern
vor zwei belasteten Meßpunkten 2 und 3 angeordnet ist, welche die beiden Belastungspunkte auf
einer der Schienen 4 darstellen.
Die gesamte Vorrichtung kann symmetrisch in bezug auf die Mittelebene des Gleises ausgebildet sein, um
so die gleichzeitige, jedoch unabhängige Kontrolle der beiden Schienen zu ermöglichen; der Einfachheit halber
wird nur die eine Hälfte der Vorrichtung beschrieben, die teilweise in der durch eine der Schienen gehende
Vertikalebene geschnitten ist, wobei die Darstellung der Höhen in Fig. 11 stark vergrößert ist. Danach wird
die eine Schiene durch zwei Räder 8 und 8 a der Achsen 9 und 9 a belastet, die mittels Gabeln 10 und
10 a ein erstes, nicht elastisch aufgehängtes Gestell 11 tragen, welches seinerseits ein mittels elastischer Elemente
12 und 12 a gefedertes zweites Gestell 13 trägt. Das Fahrzeug schiebt — je nach der angenommenen
Fortbewegungsrichtung — mittels einer Parallelogrammführung 14 ein Fahrgestell 15 sehr leichter Bauart
mit einer Achse 16 vor sich her, deren Rad 17 demzufolge die Schiene im nichtbelasteten Meßpunkt 1 praktisch
nicht verformt. Das Gestell 15 ruht auf der Schiene ohne elastische Federung auf; seine obere
Kante 18 befindet sich in einem festen Abstand von der Radachse 16 und bildet, so eine sekundäre Meßbasis,
auf welcher ständig ein Horizontalhebel 19 ruht, der in einer Drehachse20 an dem nichtgefederten Gestell 11
drehbar gelagert ist, derart, daß er in der Schienenebene verbleibt. Am anderen Ende 21 dieses Hebels 19
ist das Kabel 22 eines mit Mantel versehenen Kabelzuges 23 befestigt, dessen Mantel von einer Befestigung
24 an dem nichtgefederten Gestell 11 aus zunächst vertikal geführt ist und sich gegen das Gehäuse 25 einer
Registrierstreifeneinrichtung 26 bekannter Art abstützt, deren Schreibstift 27 durch das Kabel 22 betätigt
wird, welches zum Ausschalten des Spiels ständig durch eine Feder 28 gespannt ist; der Registrierstreifen
wird mit Hilfe einer einfachen nicht dargestellten Übertragung in Abhängigkeit von dem durch das
Fahrzeug auf der Schiene zurückgelegten Weg transportiert. Mittels des Kabelzuges können daher die Verschiebungen
des Endes 21 des Hebels 19 in bezug auf den Abstützpunkt 24 an dem nichtgefederten Gestell 11
unverändert in die auf dem gefederten Gestell 13 angeordnete Registriereinrichtung übertragen werden.
Die Wirkungsweise dieser Dreipunkt-Meßanordnung ergibt sich ohne Schwierigkeit aus den vorhergehenden
Erläuterungen. In Fig. 12 wie auch im unteren Teil von Fig. 11 sind als Beispiele die graphischen Berechnungen
der Werte Yl, Y2 und F 3 für einen Kurvenzug nach
Fig. 6 bzw. Fig. 10, die einer Absenkung X eines der Meßpunkte 1, 2 oder 3 entsprechen, gezeigt.
Claims (3)
1. Fahrzeug zum Prüfen von Gleisschienen in der Vertikalebene, bei dem für jede Schiene eine
Meßvorrichtung mit zwei belasteten und wenigstens einem unbelasteten Meßpunkt zur Messung
der jeweiligen Vertikalbewegungen dieser Punkte bei der Fortbewegung des Fahrzeugs längs der
Schiene vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der nichtbelastete Meßpunkt (1), der in bekannter
Weise außerhalb des oder der durch die belasteten Meßpunkte (2 und 3) bestimmten geradlinigen
Abschnitte (D in Fig. 1, 3 und 7) liegt, in ständiger Berührung mit der Schiene und in einer
Entfernung von wenigstens 2 Metern von den belasteten Meßpunkten angeordnet ist.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Gestell (11,10,10a in Fig. 11), das in
bekannter Weise in bezug auf zwei der Meßpunkte (2 und 3) eine feste Höhe hat, wobei der dritte
Meßpunkt (1) in seiner Höhe in bezug auf das Gestell (11) beweglich ist und die Messung als
Funktion dieser relativen Höhenänderung erfolgt.
3. Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die belasteten Meßpunkte (2 und 3)
in bekannter Weise Achsen des Fahrzeugs sind, während der nichtbelastete Meßpunkt in ebenfalls
bekannter Weise mit einem Gestell (11, 10, 10 a in Fig. 11) fester Höhe in bezug auf diese beiden
Achsen über einen an dem Gestell drehbar gelagerten Hebel (19) verbunden ist, wobei die Messung
zwischen einem Punkt dieses Hebels und einem Punkt des Gestells erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 99 520, 463 272,
825 427.
Deutsche Patentschriften Nr. 99 520, 463 272,
825 427.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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