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DE1098419B - Ablaufspulenhalter an Spinnmaschinen - Google Patents

Ablaufspulenhalter an Spinnmaschinen

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Publication number
DE1098419B
DE1098419B DEK38684A DEK0038684A DE1098419B DE 1098419 B DE1098419 B DE 1098419B DE K38684 A DEK38684 A DE K38684A DE K0038684 A DEK0038684 A DE K0038684A DE 1098419 B DE1098419 B DE 1098419B
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DE
Germany
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bobbin
leg
longitudinal
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receptacle
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Pending
Application number
DEK38684A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
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Publication date
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Priority to BE594868A priority patent/BE594868A/fr
Priority to CH1033360A priority patent/CH377249A/de
Priority to GB3142060A priority patent/GB906630A/en
Publication of DE1098419B publication Critical patent/DE1098419B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/18Supports for supply packages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Ablaufspulenhalter an Spinnmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Ablaufspulenhalter an Spinnmaschinen für am unteren und oberen Ende einer Spulenhülse abgestützte Spulen, deren Faserband quer zur Längsachse der Spule abläuft.
  • Die Unterbringung der Ablaufspulen an Spinnmaschinen mit quer zur Längsachse der Spule ablaufendem Faserband kann in verschiedener Weise erfolgen. Eine Unterbringungsart sieht vor, daß sowohl das untere als auch das obere Ende der Spulenhülse unterstützt wird, wozu als bekannteste Ausführungsformen die sogenannten Aufsteckspindel oder die spindellose Aufsteckung dienen. Beide dieser Ausführungsformen benötigen außer einem feststehend angeordneten oberen Träger für die Aufnahme des oberen Endes einer Spulenhülse auch einen solchen Träger für die Aufnahme des unteren Endes der Spulenh.ülse. Die Träger sind in Form einer durchlaufenden Schiene, einer Leiste oder eines Brettes vorgesehen oder werden durch feststehend im Spulengatter angeordnete Arme für jeweils eine oder zwei Aufnahmen des unteren Endes einer Spulenhülse gebildet. Neben der leichten Ablagerung von Staub und Faserflug ergibt sich vor allem durch den unteren Träger eine Erschwerung der Bedienung, da die Stellung der Spulen an ihren beiden Trägern unveränderlich festgelegt ist, d. h., insbesondere bei vollen Spulen ist beispielsweise ein Hindurchgreifen zwischen zwei Spulen einer vorderen Spulenreihe mit der Hand zu einer in einer hinteren Spulenreihe befindlichen Spule kaum möglich, ohne den geregelten Bandablauf zu stören oder ohne eine der vorderen Spulen ganz zu entfernen, weil der untere durchlaufende Träger eine Bedienung der hinteren Spule von unten her nicht zuläßt. Daneben kann die Anordnung der oberen und unteren Aufnahmen für die Spulenhülsen durch Ungenauigkeiten bei der erstmaligen Anbringung zu Unterschieden in bezug auf die Spindelteilung führen, wodurch auch ein einwandfreier Faserbandablauf von den Spulen in Frage gestellt ist, wenn beispielsweise die untere und die obere Aufnahme einer Spulenhülse nicht zusammen in der Senkrechten fluchten. Außerdem ist ein Anpassen eines Spulengatters mit einer derartigen Unterbringungsart der Spulen an andere Betriebsverhältnisse, z. B. an Spulen mit größerer oder kleinerer Länge oder geändertem Durchmesser, sowie an eine andere Teilung mit umständlichen Veränderungen verbunden, die zeitraubend und kostspielig sind, weil praktisch, ein vollständiger Umbau des Spulengatters erforderlich ist, wobei manchmal sogar die Verwendung vollständig neuer Teile nicht zu umgehen ist.
  • Diese Nachteile wurden durch eine andere bekannte Unterbringungsart der Spulen im Spulengatter zu beheben versucht, die darin besteht, daß eine Spulenhülse nur an ihrem oberen Ende aufgehängt wird, wozu die bekannten hängenden Ablaufspulenträger dienen. Es konnte zwar auf diese Weise ein großer Teil der vorhergehend beschriebenen Nachteile vermieden werden, jedoch ergaben sich andere Nachteile durch die ausschließlich hängende Halterung der Spulen. Vor allem bei Spulen mit verhältnismäßig großer Länge und großem Durchmesser ergeben sich beim Ablaufen des Faserbandes durch den entweder nahe dem Aufhängepunkt oder weiter entfernt von diesem auftretenden Bandzug ungleichmäßige Taumelbewegungen der Spule, die unvermeidlich zu Fehlverzügen im Band führen. Bei den in neuerer Zeit üblichen Spulengrößen, die nach Möglichkeit noch weitergehend vergrößert werden sollen, ist daher auch diese Unterbringungsart der Spulen in der Praxis nicht geeignet, die gestellten Bedingungen einwandfrei zu erfüllen.
  • Die verschiedenen Spulenhalter der bekannten Ausführungsarten vermögen zwar gewissen Anforderungen der Praxis zu genügen, jedoch werden die Schwierigkeiten in entsprechendem Verhältnis größer, je gedrängter die Maschinenkonstruktion und je größer gleichzeitig die Ablaufspulen werden sollen. Bei einer weitgehend zusammengedrängten Maschinenbauart und einer gleichzeitigen Vergrößerung des Spulendurchmessers ist es unmöglich, im Spulengatter so viel Zugänglichkeit zu behalten, daß eine einfache Bedienung der Spulen möglich ist, ganz abgesehen von den anderen unvermeidbaren Nachteilen. Selbst wenn ein Spulengatter mit mehr Etagen als bisher üblich verwendet würde, was an sich schon zu einer schlechteren Bedienbarkeit führt, um so mehr noch, wenn die auch in ihrer Länge immer größer werdenden Spulen Verwendung finden würden, blieben die anderen geschilderten Nachteile trotzdem bestehen. Neben der leichten Bedienbarkeit der Spulen im Aufsteckgatter einer Spinnmaschine ist aber außerdem eine einfache Anpassungsfähigkeit der Spulenhalter an wechselnde Größen der Spulen hinsichtlich der Länge und auch ihres Durchmessers erforderlich. Eine solche Anpassungsf°äbigkeit ist bei Verwendung der bekannten Aufsteckspindeln am schwerfälligsten zu erreichen, aber auch die spindellose Aufsteckung und die hängenden Spulenhalter vermögen nicht allen Anforderungen hinsichtlich möglichst weniger Nachteile zu genügen.
  • Zweck der Erfindung ist es, einen Ablaufspulenhalter nach Art der spindellosen Aufsteckung zu schaffen, der unter Vermeiden der geschilderten Nachteile die Vorteile der hängenden Spulenhalter beibehält, wobei sowohl eine leichte Bedienbarkeit der Spulen und eine gute Anpassungsfähigkeit an wechselnde Spulengrößen als auch eine einfache Konstruktion und demzufolge billige Herstellung gewährleistet sein muß.
  • Die Aufgabe wird mit einem Ablaufspulenhalter an Spinnmaschinen für am unteren und oberen Ende einer Spulenhülse abgestützte Spulen gemäß Erfindung dadurch gelöst, daß ein starrer Haltearm einen in Längsrichtung der Spulenhülse verlaufenden Schenkel aufweist, der mindestens an seinem unteren Ende querverlaufend abgewinkelt ist, wobei am freien Ende des Querschenkels eine Aufnahme für das untere Ende einer Spulenhülse vorgesehen ist. Eine Ausführungsform sieht vor, daß der Haltearm am oberen Ende des Längsschenkels in gleicher Weise wie am unteren Ende querverlaufend abgewinkelt ist, wobei am freien Ende des oberen Querschenkels eine Aufnahme für das obere Ende einer Spulenhülse vorgesehen ist. Eine Ausführungsform für zwei Ablaufspulen besteht darin, daß der Haltearm am unteren Ende des Längsschenkels einen symmetrisch nach beiden Seiten verlaufenden Querschenkel aufweist, wobei an beiden freien Enden desselben je eine Aufnahme für das untere Ende einer Spulenhülse vorgesehen ist. Dabei kann die Ausbildung so erfolgen, daß der Haltearm am oberen Ende des Längsschenkels in gleicher Weise wie am unteren Ende einen symmetrisch nach beiden Seiten verlaufenden Querschenkel aufweist, wobei an beiden freien Enden desselben je eine Aufnahme für das obere Ende einer Spulenhülse vorgesehen ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Haltearm am oberen Ende mindestens ein zum Befestigen desselben an der Maschine dienendes, an sich bekanntes Befestigungsglied aufweist, das ein Pendeln des Haltearmes quer zu seiner Längsmittelebene zuläßt. Dabei bestehen verschiedene Möglichkeiten für die Anordnung des Befestigungsgliedes. Es kann z. B. das Befestigungsglied in der Längsachse des Längsschenkels des Haltearmes oder in der durch die Aufnahmen für das untere und obere Ende einer Spulenhülse gebildeten Längsachse oder auch zwischen diesen Längsachsen angeordnet sein.
  • Durch die erfindungsgemäß ausgebildeten Ablaufspulenhalter ist es möglich-, entweder eine einzige Reihe von Spulen oder zwei Reihen derselben hintereinander im Spulengatter einer Spinnereimaschine unterzubringen und die Spulen in jedem Falle leicht und einfach zu bedienen, da die pendelnde Befestigung der Spulenhalter und das dadurch mögliche Zurseitedrücken einer bei der Bedienung einer anderen Spule in ungünstiger Lage befindlichen Spule genügend Ausweichmöglichkeiten vorhanden sind, die trotzdem zu keiner Beeinträchtigung dös Ablaufvorganges führen. Außerdem sind für das Ansetzen von Faserflug nur kleine Flächen vorhanden, die infolge der leichten Zugänglichkeit sehr einfach sauberzuhalten sind.
  • Bei denjenigen Spulenhaltern gemäß Erfindung, deren Haltearme keinen oberen Querschenkel aufweisen, kann eine Aufnahme für das obere Ende einer Spulenhülse an einem gesonderten Befestigungsglied vorgesehen sein, das in diesem Falle auch gesondert an der Maschine angebracht ist.
  • Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Spulenhalter gemäß Erfindung an wechselnde Spulenlängen sehr einfach anzupassen, wenn der Längsschenkel des Haltearmes auf verschiedene Längen einstellbar ausgebildet ist.
  • Zweckmäßig ist es auch, wenn am Längsschenkel des Haltearmes ein Bandführer aufschiebbar und höhenverstellbar vorgesehen ist. Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß der Bandführer aus zwei Teilen besteht, die mindestens teilweise federnd ausgebildet und durch gegenseitigen Zahneingriff miteinander verbunden sind, wobei die Zähne jedes Teiles um mehr als die Hälfte des Umfanges des Haltearmes herumreichen. Zweckmäßigerweise kann mindestens einer der Teile eine Bandführung aufweisen.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, daß die Aufnahmen für das untere und/oder obere Ende einer Spulenhülse aus an die jeweiligen Spulenabmessungen anpaßbaren Teilen zusammensetzbar sind. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, daß die Aufnahme für das untere Ende einer Spulenhülse aus einem am freien Ende des Querschenkels auswechselbar befestigten Laufzapfen und einer darauf drehbaren pilzförmigen Abdeckung besteht. Ferner ist vorgesehen, daß die Aufnahme für das obere Ende einer Spulenhülse aus einem Zapfen und einer darauf angebrachten Scheibe, Kugel od. dgl. besteht.
  • Durch die verschiedenartigen Ausführungsformen der Haltearme und ihre darüber hinaus vorhandenen mannigfachen Veränderungsmöglichkeiten ist es möglich, den Spulenhalter in der günstigsten Weise an die jeweils zum Einsatz kommende Spulengröße und an die an der Maschine vorhandenen Verhältnisse anzupassen, wobei eine Umstellung auf andere Spulengrößen durch Verändern oder Auswechseln weniger Teile mit verhältnismäßig wenigen Handgriffen möglich ist. Vor allen Dingen werden durch die Spulenhalter gemäß Erfindung die bei den bekannten Spulenhalter vorhandenen Nachteile vermieden, insbesondere ergibt sich ein einwandfreier Faserbandablauf von den Spulen infolge der pendelnden Einstellung der Spulen auf den jeweils auftretenden Bandzug, so daß keine Fehlverzüge entstehen können.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel erläutert, wobei auch die Vorteile deutlicher ersichtlich werden.
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung eines Teiles eines Spulengatters mit Ablaufspulenhalter gemäß Erfindung; Fig. 2 ist eine teilweise geschnittene Ansicht einer Aufnahme für das untere Ende einer Spulenhülse; Fig. 3 stellt ein Befestigungsglied eines Spulenha1-ters gemäß Erfindung zum Befestigen desselben an der Haltestange eines Spulengatters dar, wobei das Befestigungsglied mit der Aufnahme für das obere Ende einer Spulenhülse verbunden ist; Fig. 4 zeigt in Ansicht und in Draufsicht einen auf dem Haltearm aufgeschobenen Bandführer; F'ig.5 ist eine perspektivische Darstellung eines Teiles eines Spuleugatters mit Spulenhaltern gemäß Erfindung in einer anderen Ausführungsform; Fig.6 zeigt in Ansicht und teilweise im Schnitt eine Aufnahme für das obere Ende einer Spulenhülse; Fig. 7 und 8 zeigen Einzelteile einer Aufnahme für das untere Ende einer Spulenhülse; Fig. 9 ist eine Ansicht eines auf den Haltearm aufgeschobenen Bandführers mit zwei Bandführungen; Fig.1Q stellt den Bandführer gemäß Fig.9 im Schnitt und auseinandergezogen dar; Fig. 11 und 12 zeigen schematisch verschiedene Möglichkeiten für die Befestigung der Spulenhalter gemäß Erfindung an Haltestangen des Spulengatters auf, In Fig. 1 ist ein Teil eines Spulengatters dargestellt, der in an sich bekannter Weise aus den Maschinensäulen 1, den daran angebrachten Tragarmen 2 und den an diesen gehalterten, in Längsrichtung der Maschine verlaufenden Haltestangen 3 besteht. An den Haltestangen 3 sind die gemäß Erfindung ausgebildeten Ablaufspulenhalter 4 angeordnet. Die wesentlichen Teile jedes Spulenhalters 4 bestehen darin, daß ein Haltearm aus starrem Material einen in Längsrichtung der Spulenhülse verlaufenden Schenkel 5 aufweist, der am unteren Ende querverlaufend abgewinkelt ist, so daß der untere Querschenkel 6 einen Teil des Haltearmes bildet. Ebenso wie am unteren Ende des Längsschenkels 5 ist der Haltearm auch am oberen Ende des Längsschenkels 5 querverlaufend abgewinkelt und auf diese Weise der obere Querschenkel ? gebildet. Am freien Ende des unteren Querschenkels 6 ist eine Aufnahme 8 für das untere Ende einer Spulenhülse vorgesehen, während sich am freien Ende des oberen Querschenkels 7 eine Aufnahme 9 für das obere Ende einer Spulenhülse befindet. Bei der dargestellten Ausführungsform ist mit der Aufnahme 9 für das obere Ende einer Spulenhülse ein Befestigungsglied verbunden, welches zum Befestigen des Haltearmes am Spulengatter in der Weise dient, daß ein Pendeln des Haltearmes quer zu seiner Längsmittelebene möglich ist. Am Längsschenkel s des Haltearmes ist außerdem ein Bandführer 10 aufgeschoben, der infolge seiner besonderen Ausbildung auch sehr leicht höhenverstellbar ist.
  • Die in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Einzelheiten verdeutlichen die Ausbildung der beschriebenen Ausführungsform des Spulenhalters gemäß Erfindung. In Fig. 2 ist eine Aufnahme 8 für das untere Ende einer Spulenhülse dargestellt. Am freien Ende des Querschenkels 6 ist ein mit einer dem Durchmesser des Querschenkels 6 entsprechenden Bohrung versehener näpfchenförmiger Sitz 11 aufgeschoben, der beispielsweise aus Kunststoff bestehen kann. Im Zentrum des Sitzes ist eine Gewindebohrung 12 vorgesehen, in welche die Befestigungsschraube 13 zum Befestigen des Sitzes 11 am Querschenkel 6 eingeschraubt ist. Mit Hilfe der Befestigungsschraube 13 ist der Abstand der Aufnahme 8 vom Längsschenkel 5 des Haltearmes sehr leicht einzustellen, d. h., die Stellung der Aufnahme 8 kann ohne weiteres an Spulen mit verschieden großem Durchmesser angepaßt werden. Das obere Ende der Befestigungsschraube 13 ist gleichzeitig als Laufzapfen 14 einer darauf drehbaren pilzförmigen Abdeckung 15 ausgebildet, die vorzugsweise aus, einem genügend elastischen Kunststoff besteht, so daß der untere Rand der pilzförmigen Abdeckung 15 über den oberen Rand des näpfchenförmigen Sitzes 11 gestülpt werden kann, bis die Ausnehmung 16 an der Unterseite der pilzförmigen Abdeckung 15 auf dem Laufzapfen 14 aufruht. Da es ohne weiteres möglich ist, die Befestigungsschraube 13 mit dem Laufzapfen 14 gegen eine solche mit einem anders geformten Laufzapfen auszuwechseln, genausogut wie es möglich ist, die pilzförmige Abdeckung 15 in einer anderen Ausbildungsform auf den Sitz 11 aufzustülpen, kann die Aufnahme 8 für das untere Ende einer Spulenhülse sowohl verschiedenen Größen von Spulenhülsen als auch verschiedenen Spulengewichten in der Weise angepaßt werden, daß ein einwandfreier Ablauf des Faserbandes gewährleistet ist, ohne daß dieses wegen zu straffen ruckartigen Ablaufes zu Fehlverzügen oder zu ebenso unerwünschtem Voreilen neigt. In Fig. 3 ist die am oberen Querschenkel 7 angebrachte Aufnahme 9 für das obere Ende einer Spulenhülse ,dargestellt. Das Ende des Querschenkels 7 ist im dargestellten Beispiel mit Gewinde 17 versehen, auf welches der mit einer Gewindebohrung 18 versehene Ansatz einer Ringscheibe 19 aufschraubbar .ist. Die Ringscheibe 19 weist eine Bohrung 20 auf, durch die eine Gewindeschraube 21 hin durchreicht, deren Kopf nach unten hängt. Am Kopf der Gewindeschraube 21 liegt eine Aufnahmescheibe 22 an, vorzugsweise aus Kunststoff bestehend, deren äußerer Durchmesser etwas kleiner als die Innenbohrung einer Spulenhülse ist, die durch die Aufnahmescheibe 22 am oberen Ende abgestützt werden soll. Oberhalb der Aufnahmescheibe 22 erstreckt sich bis an die Unterseite der Ringscheibe 19 eine Abstandhülse 23, ferner ist am oberhalb der Ringscheibe 19 vorstehenden freien Ende der Gewindeschraube 21 eine Mutter 24 aufgeschraubt, deren Außenumfang so bemessen ist, daß die Mutter 24 in den Schlitz der Haltestange 3 eingeschoben werden kann. Zum Befestigen der Aufnahme 9 und damit auch des Spulenhalters an der Haltestange 3 werden auf die Gewindeschraube 21 zunächst die Aufnahmescheibe 22, die Abstandhülse 23 und die Ringscheibe 19 aufgeschoben und dann die Mutter 24 lediglich auf das freie Ende lder Gewindeschraube 21 aufgedreht. Dann wird die Mutter 24 in Schrägstellung in :den Schlitz der Haltestange 3 eingeführt und in dieser derart in Stellung gebracht, daß die Gewindeschraube 21 senkrecht nach unten hängt. Nunmehr wird durch Drehen der Gewindeschraube 21 eine Verspannung zwischen der Oberseite der Ringscheibe 19 und den Unterkanten der Haltestange 3 herbeigeführt, so daß .die Stellung des Spulenhalters an der Haltestange 3 festgelegt ist. Wenn das Gewinde 17 am Ende des oberen Querschenkels 7 und die Gewindebohrung 18 im Ansatz der Ringscheibe 19 eine genügende Länge aufweisen, kann durch Verkürzen oder Verlängern der gegenseitigen Verschraubung auch der Abstand zwischen der als Aufnahme für das obere Ende einer Spulenhülse dienenden Aufnahmescheibe 22 und dem Längsschenkel 5 des Spulenhalters verändert werden, d. h., es ist die gleiche Anpassung an einen veränderten Spulendurchmesser möglich, wie es für die Aufnahme 8 für das untere Ende einer Spulenhülse am unteren Querschenkel 6 des Spulenhalter s bereits beschrieben wurde. Außerdem ist aber wesentlich, daß durch die Gewindeverschraubungen 17 und 18 ein Pendeln des Haltearmes quer zu seiner Längsmittelebene erfolgen kann. Das bedeutet, daß sich die Spule von selbst in die richtige Ablauflage einstellen kann, wie sie das Gewicht :der Spule und der auftretende Bandzug bestimmen. Außerdem kann die Bedienungsperson ohne weiteres auch zwischen zwei z. B. vollen Spulen hindurchgreifen, wobei diese seitlich pendelnd ausweichen, ohne daß sie aus ihren unteren bzw. oberen Aufnahmen herausgedrückt werden. Bei einer derartigen Pendelbewegung verbleibt die Spule in ihrer jeweiligen Stellung parallel zum Längsschenkel 5 .des Haltearmes, ohne irgendwie in den Aufnahmen für die Enden der Spulenhülse zu klemmen, da die obere Aufnahme 9 infolge der abgerundeten Außenkante der Aufnahmescheibe 22 eine Pendelbewegung zuläßt und die untere Aufnahme 8 infolge des Auflagers der pilzförmigen Abdeckung 15 auf dem Laufzapfen 14 der Pendelbewegung -des Haltearmes in entsprechendem Verhältnis folgen kann, so daß der Faserbandablauf keinerlei Störung erhält. Ein Hindurchgreifen ist beispielsweise erforderlich, wenn Rin gerissenes Faserband über die am Bandführer 10 befindliche Bandführung gezogen werden muß. Im Anschluß an eine derartige Maßnahme stellen sich die betroffenen Spulen von selbst wieder in ihre normale Ablauflage ein.
  • In Fig. 4 ist der Bandführer 10 in größerem Maßstabe dargestellt. Dieser besteht aus zwei Teilen 25 und 26, die mindestens teilweise federnd ausgebildet sind oder vollständig aus elastischem Material hergestellt sein können. Jeder der Teile 25 und 26 weist eine in Längsrichtung des Bandführers verlaufende Verzahnung mit Zahnköpfen 27 bzw. 28 und Zahnlücken 29 bzw. 30 auf, so daß die Zähne gegenseitig miteinander in Eingriff .gebracht werden können und auf diese Weise die beiden Teile miteinander verbinden. Jeder der Teile 25 und 26 des Bandführers 10 umgreift mit seinen Zähnen mehr als die Hälfte des Umfanges des Längsschenkels 5 des Haltearmes. Es könnte also der Teil 25, welcher mit einer Bandführung 31 versehen ist, für sich allein auf den Längsschenkel s aufgeschoben werden. Zur Lagesicherung und zum Vermeiden von Schmutzansatzstellen ist jedoch die Anbringung des zweiten Teiles 26 eine günstigere Lösung. Da der Bandführer 10 lediglich durch die Eigenelastizität mindestens eines Teiles desselben auf dem Längsschenkel s gehalten ist, besteht ohne weiteres die Möglichkeit, -den Bandführer 10 in die für den Faserbandablauf günstigste Höhenlage einzustellen.
  • Das Auswechseln oder das Einsetzen einer Spule in einen gemäß Erfindung ausgebildeten Spulenhalter 4 geht sehr einfach vor sich, da die obere Aufnahme 9 ein leichtes Aufschieben des oberen Endes der Spulenhülse ermöglicht, worauf das untere Ende der Spulenhülse auf die Aufnahme 8 am unteren Querschenkel 6 aufgesetzt wird, womit das Einsetzen einer neuen Spule beendet ist. Genauso einfach vollzieht sich das Herausnehmen einer leergelaufenen Spulenhülse, zumal sich der Spulenhalter 4 mitsamt der Spule infolge seiner pznd-elnden Befestigung von selbst in seine Stellung zur Senkrechten einstellt, wenn er aus irgendeinem Grunde aus dieser Richtung herausbewegt worden ist. .
  • Das in Fig. 5 als Teilstück dargestellte Spulengatter besteht genau wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel aus den senkrechten Säulen 1, den Tragarmen 2 und den daran angebrachten Haltestangen 3. Die Darstellung zeigt aber eine andere Ausführungsform des Spulenhalters gemäß Erfindung, die das Aufstecken von zwei Spulen hintereinander mittels eines einzigen Spulenhalters zuläßt. Die Spulenhalter 51 weisen ebenfalls einen Längsschenkel 52 auf, an dessen unterem Ende ein symmetrisch nach beiden Seiten verlaufender Querschenkel 53 angesetzt ist, dessen Schenkelteile 53' und 53" an ihren freien Enden je eine Aufnahme 54 für das untere Ende einer Spulenhülse haben. In derselben Weise wie am unteren Ende ist am oberen Ende d es Längsschenkels 52 ein .symmetrisch nach beiden Seiten verlaufender Querschenkel 55 angesetzt, der die Schenkelteile 55' und 55" bildet, an deren freien Enden je eine Aufnährhe 56 für aas obere Ende einer Spulenhülse vorgesehen ist. Auch in diesem Falle ist zum Befestigen der Spulenhalter 51 an der Haltestange 3 ein Befestigungsglied 57 vorhanden, das nach dem dargestellten Beispiel in ,der Längsachse .des Längsschenkels 52 angeordnet .ist. Die Verbindung zwischen dem Befestigungsglied 57 und dem oberen Querschenkel 55 des Spulenhalters kann ähnlich wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel vorgenommen werden, so daß ein Pendeln des Spulenhalters 51 quer zu seiner Längsmitteleebene möglich ist. Beispielsweise kann an Stelle der in Fig. 3 dargestellten Aufnahmescheibe 22 die Hülse 58 gemäß Fig. 5 mit Hilfe der Gewindeschraube 21, der Abstandhülse 23, der Mutter 24 und einer Unterlegscheibe an Stelle der Ringscheibe 19 an der Haltestange 3 befestigt werden. In die Hülse 58 können beispielsweise die oberen Querschenkelteile 55' und 55" je für sich in ähnlicher Weise wie der obere Querschenkel 7 .in die Gewindebohrung 18 der Ringscheibe 19 eingeschraubt werden, so daß sie eine feststehende Lage einnehmen, jedoch zwischen sich so viel Abstand aufweisen, daß der Längsschenkel 52 zwischen den Enden der Schenkelteile 55' und 55" pendelnd in die Hülse 58 eingehängt werden kann, indem ein T-förmiger Kopf des Längsschenkels 52 in einen an der Unterseite der Hülse 58 vorgesehenen Querschlitz eingeschoben und innerhalb der Hülse 58 um 90° gedreht wird, so daß der Längsschenkel 52 im Schlitz der Hülse 58 pendeln kann. Auch bei dieser Ausführungsfarm des Spulenhalters kann am Längsschenkel 52 ein Bandführer 59 einstellbar aufgeschober, sein.
  • Die Fig. 6 bis 10 zeigen Einzelheiten der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform des Spulenhalters gemäß Erfindung. In Fig. 6 .ist die Aufnahme 56 für das obere Ende einer Spulenhülse dargestellt, die in diesem Falle durch eine beispielsweise aus Kunststoff bestehende Kugel 60 gebildet ist, die mit Hilfe des Schraubzapfens 61 an das mit einer Gewindebohrung 62 versehene freie Ende des Schenkelteiles 55" angesetzt ist. Auf diese Weise ist es ohne weiteres möglich, die Kugel 60 auszuwechseln und ihre Größe an die Bohrungen verschieden großer Spulenhülsen an zupassen. In Fig. 7 ist eine Aufnahme 54 für das unter-, Ende einer Spulenhülse in ihren Einzelheiten dargestellt. Je nach .den erforderlichen Laufeigenschaften der aufzusteckenden Spulen wird in die am freien Ende des unteren Querschenkels 53" vorgesehene Bohrung 63 ein Laufzapfen 64 eingesetzt, dessen oberes Ende unterschiedlich ausgebildet sein kann, wie es in Fig. 8 dargestellt ist. Durch wahlweises Einsetzen einer der dargestellten Laufzapfen 64, 64', 64" oder 64"' in die Bohrung 63 des Schenkelteiles 53" kann die Aufnahme 54 unterschiedlichen Bedingungen angepaßt werden. Die Auswechslung ist auch sehr leicht möglich, @da der Laufzapfen 64 lediglich durch einen Sicherungsstift 65 gehalten ist, der durch entsprechende Bohrungen im Schenkelteil 53" und im Laufzapfen 64 hindurchrei:cht. Der Sicherungsstift 65 stellt gleichzeitig ein Rückhalteelement für die pilzförmige Abideckung 66 dar, die an ihrer Unterseite eine Bohrung aufweist, die kleiner als die Länge des Sicherungsstiftes 65 ist, jedoch im Durchmesser der Bohrung einen einschnittartigen Schlitz aufweist, dessen Länge etwa der Länge ,des Sicherungsstiftes 65 entspricht. Auf diese Weise ist ,es möglich, die Abdeckung 66 mit ihrer an der Unterseite vorgesehenen Ausnehmung 67 verhältnismäßig leicht über den Laufzapfen 64 und den Sicherungsstift 65 aufzustülpen oder abzunehmen, so daß auch die Abdeckung 66. in verschiedenen Formen verwendet werden kann, die eine Anpassung an die jeweils aufzusteckenden Spulenhülsen erlauben.
  • In den Fig. 9 und 10 ist ein am Längsschenkel 52 aufschiebbarer Bandführer, ähnlich demjenigen nach Fig. 4, dargestellt. Es ist deutlich zu erkennen, wie die zwei Teile 68 und 69 mit ihrer Verzahnung ineinandergreifen, so daß die Zähne 70 des Teiles 68 in die Zahnlücken 71 des Teiles 69 eingreifen, während umgekehrt die Zahnlücken 72 des Teiles 68 die Zähne 73 des Teiles 69 aufnehmen. In diesem Falle ist jeder der Teile 68 und 69 mit einer Bandführung 74 versehen. Aus Fig. 10 ist auch beispielsweise zu erkennen, wie die Länge des Längsschenkels 52 geändert werden kann. Der Längsschenkel 52 besteht in dieseln Falle aus zwei Schenkelteilen 52' und 52", deren lseide l-nc1eri je eine Gewindebohrung 75 aufw2isen, in die ein Gewindezapfen 76 mehr oder weniger tief eingeschraubt werden kann, wodurch eine %-erätlderung der Länge des Längsschenkels 52 erreichbar ist. Daraus ergibt sich eine Anpassungsfähigkeit des Spulenhalters an verschieden lange Spulenhüls-en. die auf einfache Weise vorgenommen werden kann. Wenn dabei die Auftrennung des Längsschenkels 52 in die Schenkelteile 52' und 52" an der Stelle erfolgt, an der normalerweise der Bandführer auf den Längsschenke152 aufgesetzt wird, ist der Bandführer gleichzeitig eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes gegenseitiges Verdrehen der Schenkelteile 52' und 52", <<l@: r auch eine Abdeckung der Schraubverbindung, die auf diese Weise gegen Verschmutzung und Ansetzen von Faserflug geschützt ist.
  • Durch die Auswechselbarkeit der einzelnen Teile der Aufnahmen 54 und 56 und die `'eränderlichkeit der Länge des Längsschenkels 52 ist eine Anpassungsfähigkeit des Spulenhalters an verchiedene Spul--n-. r;und -gewichte ohne weiteres möglich, die so-@Xohl einwandfreie Laufeigenschaften der ablaufenden Spulen als auch gute Bedienbarkeit derselben sicherst°Ilt, zumal der Spulenhalter an seinem Befestiguilgsglied pendelnd aufgehängt ist.
  • Die Fig. 11 und 12 zeigen schematisch ;-erschi.e-(leiie @Iögl.icl:l;eiten für dies Ausbildung und Anordnung rles Spulenhalters an Haltestangen 3 des Spulen-Zeitters auf. Der Haltearm 81 stellt ein wesentlichen die in Fig. 1 geZelgte Ausführungsfora: dar, wobei die pendelnde Befestigung des Spulenhalters mittels cles Befestigungsgliedes 82 in der durch die Aufnahrnen für das untere und obere Ende einer Spulenhülse gebildeten Längsachse an einer Haltestange 3 erfolgt. l )er Haliearin 83 weist im v; esentlichen dieselbe i Grundform wie der Haltearen 81 auf, jedoch ist das l',uf-tigungsglied 84, welches den Haltearen 83 an der Ilaltestang° 3 haltert, in der Längsachse des Längsschenkels des Haltearmes 83 vorgesehen. Der Haltearm 85 weist nur an seinem unteren Ende einen Querschenkel auf, so daß er mit seinem Läng:sschen-Icel am Befestigungsglied 86 an-elenkt ist, das in die Haltestange 3 eingesetzt ist. In diesem Falle ist für die Aufnahme 87 des obren Endes einer Spulenhülse ein gesondertes Befestigungsglied 88 vorgesehen, das auch gesondert für sich an einer weiteren Haltestange 3' eingesetzt ist. Selbstverständlich muß die Haltestange 3' in einem solchen Abstand von der Halt; Stange 3 angeordnet sein, daß die Aufnahme für das untere Ende einer Spulenhülse mit derjenigen für das obere Ende der gleichen Spulenhüls-e in einer gemeinsamen Längsachse liegt. Der Haltearm 89 weist im wesentlichen die gleiche Grundform wie die Haltearme 81 und 83 auf, jedoch ist in diesem Falle .das Befestigungsglied 90 zwischen den durch den Längsschenke1 ,.:1d die beiden Aufnahmen gebildeten Längsach:,-_I vorgesehen. Außerdem ist angedeutet, daß natürlich auch einer der dargestellten Spulenhalter für die Aufnahme einer Spule einen längenveränderlich ausgebildeten Längsschenkel aufweisen kann. In Fig.12 sind wiederum verschiedene Anbringungsmöglichkeiten von Spulenhaltern für die Aufnahme von jeweils zwei Spulen dargestellt. Der Haltearm 91 ist an seinem oberen Ouerschenkel mit zwei Befestigungsgliedern 92 an zwei Haltestangen 3 des Spulengatters angebracht. Die beiden Befestigungsglieder92 befinden sich zwischen der Längsachse des Längsschenkels und :der jeweils durch die Aufnahmen für die Spulenhülsen gebildeten Längsachsen zu beiden Seiten des Längsschenkels. Der Haltearm 93 ist nur mit einem einzigen Befestigungsglied 94 an einer Haltestange 3 angebracht, wobei natürlich das Befestigungsglied 94 in der Längsachse des Längsschenkels angelenkt ist, wie es bereits in Fig. 5 dargestellt war. Der Haltearm 95 ist in seiner Länge veränderlich ausgebildet und weist nur an seinem unteren Ende einen symmetrisch nach beiden Seiten verlaufenden Ouerschenkel auf. Infolgedessen ist die Befestigung mittels des Befestigungsgliedes 96 in der Längsachse des Längsschenkels an der Haltestange 3 vorgesehen. Die außerdem erforderlichen Aufnahmen 97 für die oberen Enden der beiden aufzusteckenden Spulenhülsen sind je für sich mittels eines Befestigungsgliedes 98 an den Haltestangen 3' bzw. 3" angeordnet, wobei natürlich auch in diesem Falle ein Fluchten der oberen Aufnahmen 97 mit den unteren Aufnahmen vorhanden sein lnuß.
  • Die schematisch aufgz°igben Möglichkeiten für die Ausbildung und Anbringung der Spulenhalter gemäß Erfindung sowie auch die vorher dargestellten und ljeschrieb°irz2ii Einzelheiten zeigen ganz deutlich die Anpassungsfähigkeit vier verschiedenen Ausführua1-sforinen an di.e in der Praxis auftretenden Fälle auf. Selbstverständlich können die bei einer Ausführungsforen benutzten Einzelteile auch bei der andern Ausführungsform eingesetzt werden, wobei beispielsweise die kugelförmige Aufnahme 60 gemäß Fig. 6 durch eine Aufnahmescheibe 22 gemäß Fig. 3 ersetzt werden könnte oder an Stelle der Befestigungsschraube 13 mit dem Lauf7apfen 14 gemäß Fig. auch ein Laufzapfen ähnlich den Laufzapfen 64' oder 64" gemäß Fig. 8 ; ingesetzi werden könnte. Derartige äquivalente Anpassungen von Einzelteilen ;.rgeben sich auf Grund der verschiedenen Darstellungen von selbst, ohne den Bereich des Erfindungsgedankens zu verlassen. Ebenso selbstverständlich ist, daß das für die Herstellung des Spulenhalters gemäß Erfindung verwendete starre 'Material aus Metall oder anderen geeigneten Werkstoffen bestehen und dabei auch verschiedene Ouerschnittsforinen aufweisen kann, von denen der runden wegen der geringen Ansatzmöglichkeit von Faserflug der Vorzug zu geben ist.
  • Genausogut ist es natürlich auch möglich, an Stelle des Bandführers 10 bzw. 59 eine Bandführungsstange bekannter Art zu verwenden, jedoch ergibt sich gerade aus dem Zusammenwirken der Spulenhalter 4 bzw. 51 mit ihren Bandführern 10 bzw. 59 ein; besonders günstige Führung der von den Spulen ablaufenden Faserbänder, weil dabei der Bandführer etwaigen I')ewegungen des Spulenhalters bzw. der Spule in gleichem Umfange folgt. In jedem Falle ergeben sich durch den Spulenhalter gemäß Erfindung gegenüber den verschiedenen Ausführungsformen von bekannten Spulenhaltern die geschilderten wesentlichen Vorteile, die bisher nicht erreicht werden konnten.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Ablaufspulenhalter an Spinnmaschinen für am unteren und oberen Ende einer Spulenhülse abgestützte Spulen, deren Faserband quer zur Längsachse der Spule abläuft, dadurch gekennzeichnet, daß ein starrer Haltearm (4) für eine Ablaufspule einen parallel zur Längsrichtung der Spulenhülse verlaufenden Längsschenkel (5) aufweist, der mindestens an seinem unteren Ende querverlaufend abgewinkelt .ist, wobei am freien Ende des Querschenkels (6) eine Aufnahme (8) für das untere Ende einer Spulenhülse vorgesehen ist.
  2. 2. Spulenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltearm (4) am oberen Ende -des Längsschenkels (5) in gleicher Weise wie am unteren Ende querverlaufend abgewinkelt ist, wobei am freien Ende des oberen Querschenkels (1) eine Aufnahme (9) für das obere Ende einer Spulenhülse vorgesehen ist.
  3. 3. Spulenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Haltearm (51, 52) für zwei Ablaufspulen am unteren Ende des Längsschenkels (51, 52) :einen symmetrisch nach beiden Seiten Verlaufenden Querschenkel aufweist, wobei an beiden freien Enden (53' und 53") desselben je eine Aufnahme (54) für das untere Ende einer Spulenhül.se vorgesehen ist.
  4. 4. Spulenhalter nach Anspruch 3, :dadurch gekennzeichnet, daß der Haltearm für zwei Ablaufspulen am oberen Ende des Längsschenkels in gleicher Weise wie am unteren Ende einen symmetrisch nach beiden Seiten verlaufenden O_uerschenkel (55', 55") aufweist, wobei an beiden freien Enden desselben je eine Aufnahme (60) für das obere Ende einer Spulenhülse vorgesehen ist.
  5. 5. Spulenhalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltearm (4) am oberen Ende mindestens ein zum Befestigen desselben an der Maschine dienendes, an sich bekanntes Befestigungsglied (58) aufweist, das ein Pendeln des Haltearmes quer zu seiner Längsmittelebene zuläßt.
  6. 6. Spulenhalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, -daß das Befestigungsglied (58) in der Längsachse des Längsschenkels (51, 52) des Haltearmes angeordnet ist.
  7. 7. Spulenhalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsglied (21, 82) in der durch die Aufnahmen für das untere und obere Ende einer Spulenhülse gebildeten Längsachse angeordnet ist (Fig. 3 und 11, links). B.
  8. Spulenhalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsglied (90) zwischen den durch :den Längsschenkel (89) und die Aufnahmen einer Spulenhülse gebildeten Längsachsen angeordnet ist (Fig. 11, rechts).
  9. 9. Spulenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, .daß bei Haltearmen (85) ohne oberen Querschenkel eine Aufnahme für das obere Ende einer Spulenhülse an einem gesonderten Befestigungsglied (88) vorgesehen ist, ,das gesondert an .der Maschine angebracht ist (Fig. 11, Mitte).
  10. 10. Spulenhalter nach einem :der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, @daß -der Längsschenkel (51, 52, 89, 95) des Haltearmes auf verschiedene Längen einstellbar ausgebildet ist (Fig. 11 und 12, rechts).
  11. 11. Spulenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Längsschenkel des Haltearmes (5, 52) ein Bandführer (10, 52) aufschiebbar und höhenverstellbar vorgesehen ist.
  12. 12. Spulenhalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandführer aus zwei Teilen (68 und 69) besteht, die mindestens teilweise federnd ausgebildet und durch gegenseitigen Zahneingriff (72, 73) miteinander verbunden sind, wobei die Zähne jedes Teiles um mehr als die Hälfte des Umfanges des Haltearmes herumreichen.
  13. 13. Spulenhalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Bandführer-Teile (68 oder 69) eine Bandführung (74) aufweist.
  14. 14. Spulenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen für das untere und/oder obere Ende einer Spul-enhülse aus an die jeweiligen Spulenabmessungen anpaßbaren Teilen zusammensetzbar sind (Fig. 6, 7 und 8).
  15. 15. Spulenhalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme für das untere Ende einer Spulenhülse aus einem am freien Ende des Querschenkels (6) auswechselbar befestigten Laufzapfen (14, 64) und einer darauf drehbaren pilzförmigen Abdeckung (16, 66) besteht.
  16. 16. Spulenhalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme für das obere Ende einer Spulenhülse aus einem Zapfen (61) und einer darauf angebrachten Scheibe, Kugel (60) od. dgl. besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1056 017; schweizerische Patentschriften Nr.241629, 296986.
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