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Ablaufspulenhalter an Spinnmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf
Ablaufspulenhalter an Spinnmaschinen für am unteren und oberen Ende einer Spulenhülse
abgestützte Spulen, deren Faserband quer zur Längsachse der Spule abläuft.
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Die Unterbringung der Ablaufspulen an Spinnmaschinen mit quer zur
Längsachse der Spule ablaufendem Faserband kann in verschiedener Weise erfolgen.
Eine Unterbringungsart sieht vor, daß sowohl das untere als auch das obere Ende
der Spulenhülse unterstützt wird, wozu als bekannteste Ausführungsformen die sogenannten
Aufsteckspindel oder die spindellose Aufsteckung dienen. Beide dieser Ausführungsformen
benötigen außer einem feststehend angeordneten oberen Träger für die Aufnahme des
oberen Endes einer Spulenhülse auch einen solchen Träger für die Aufnahme des unteren
Endes der Spulenh.ülse. Die Träger sind in Form einer durchlaufenden Schiene, einer
Leiste oder eines Brettes vorgesehen oder werden durch feststehend im Spulengatter
angeordnete Arme für jeweils eine oder zwei Aufnahmen des unteren Endes einer Spulenhülse
gebildet. Neben der leichten Ablagerung von Staub und Faserflug ergibt sich vor
allem durch den unteren Träger eine Erschwerung der Bedienung, da die Stellung der
Spulen an ihren beiden Trägern unveränderlich festgelegt ist, d. h., insbesondere
bei vollen Spulen ist beispielsweise ein Hindurchgreifen zwischen zwei Spulen einer
vorderen Spulenreihe mit der Hand zu einer in einer hinteren Spulenreihe befindlichen
Spule kaum möglich, ohne den geregelten Bandablauf zu stören oder ohne eine der
vorderen Spulen ganz zu entfernen, weil der untere durchlaufende Träger eine Bedienung
der hinteren Spule von unten her nicht zuläßt. Daneben kann die Anordnung der oberen
und unteren Aufnahmen für die Spulenhülsen durch Ungenauigkeiten bei der erstmaligen
Anbringung zu Unterschieden in bezug auf die Spindelteilung führen, wodurch auch
ein einwandfreier Faserbandablauf von den Spulen in Frage gestellt ist, wenn beispielsweise
die untere und die obere Aufnahme einer Spulenhülse nicht zusammen in der Senkrechten
fluchten. Außerdem ist ein Anpassen eines Spulengatters mit einer derartigen Unterbringungsart
der Spulen an andere Betriebsverhältnisse, z. B. an Spulen mit größerer oder kleinerer
Länge oder geändertem Durchmesser, sowie an eine andere Teilung mit umständlichen
Veränderungen verbunden, die zeitraubend und kostspielig sind, weil praktisch, ein
vollständiger Umbau des Spulengatters erforderlich ist, wobei manchmal sogar die
Verwendung vollständig neuer Teile nicht zu umgehen ist.
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Diese Nachteile wurden durch eine andere bekannte Unterbringungsart
der Spulen im Spulengatter zu beheben versucht, die darin besteht, daß eine Spulenhülse
nur an ihrem oberen Ende aufgehängt wird, wozu die bekannten hängenden Ablaufspulenträger
dienen. Es konnte zwar auf diese Weise ein großer Teil der vorhergehend beschriebenen
Nachteile vermieden werden, jedoch ergaben sich andere Nachteile durch die ausschließlich
hängende Halterung der Spulen. Vor allem bei Spulen mit verhältnismäßig großer Länge
und großem Durchmesser ergeben sich beim Ablaufen des Faserbandes durch den entweder
nahe dem Aufhängepunkt oder weiter entfernt von diesem auftretenden Bandzug ungleichmäßige
Taumelbewegungen der Spule, die unvermeidlich zu Fehlverzügen im Band führen. Bei
den in neuerer Zeit üblichen Spulengrößen, die nach Möglichkeit noch weitergehend
vergrößert werden sollen, ist daher auch diese Unterbringungsart der Spulen in der
Praxis nicht geeignet, die gestellten Bedingungen einwandfrei zu erfüllen.
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Die verschiedenen Spulenhalter der bekannten Ausführungsarten vermögen
zwar gewissen Anforderungen der Praxis zu genügen, jedoch werden die Schwierigkeiten
in entsprechendem Verhältnis größer, je gedrängter die Maschinenkonstruktion und
je größer gleichzeitig die Ablaufspulen werden sollen. Bei einer weitgehend zusammengedrängten
Maschinenbauart und einer gleichzeitigen Vergrößerung des Spulendurchmessers ist
es unmöglich, im Spulengatter so viel Zugänglichkeit zu behalten, daß eine einfache
Bedienung der Spulen möglich ist, ganz abgesehen von den anderen unvermeidbaren
Nachteilen. Selbst wenn ein Spulengatter mit mehr Etagen als bisher üblich verwendet
würde, was an sich schon zu einer schlechteren Bedienbarkeit führt, um so mehr noch,
wenn die auch in ihrer Länge immer größer werdenden Spulen Verwendung finden würden,
blieben die anderen geschilderten
Nachteile trotzdem bestehen.
Neben der leichten Bedienbarkeit der Spulen im Aufsteckgatter einer Spinnmaschine
ist aber außerdem eine einfache Anpassungsfähigkeit der Spulenhalter an wechselnde
Größen der Spulen hinsichtlich der Länge und auch ihres Durchmessers erforderlich.
Eine solche Anpassungsf°äbigkeit ist bei Verwendung der bekannten Aufsteckspindeln
am schwerfälligsten zu erreichen, aber auch die spindellose Aufsteckung und die
hängenden Spulenhalter vermögen nicht allen Anforderungen hinsichtlich möglichst
weniger Nachteile zu genügen.
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Zweck der Erfindung ist es, einen Ablaufspulenhalter nach Art der
spindellosen Aufsteckung zu schaffen, der unter Vermeiden der geschilderten Nachteile
die Vorteile der hängenden Spulenhalter beibehält, wobei sowohl eine leichte Bedienbarkeit
der Spulen und eine gute Anpassungsfähigkeit an wechselnde Spulengrößen als auch
eine einfache Konstruktion und demzufolge billige Herstellung gewährleistet sein
muß.
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Die Aufgabe wird mit einem Ablaufspulenhalter an Spinnmaschinen für
am unteren und oberen Ende einer Spulenhülse abgestützte Spulen gemäß Erfindung
dadurch gelöst, daß ein starrer Haltearm einen in Längsrichtung der Spulenhülse
verlaufenden Schenkel aufweist, der mindestens an seinem unteren Ende querverlaufend
abgewinkelt ist, wobei am freien Ende des Querschenkels eine Aufnahme für das untere
Ende einer Spulenhülse vorgesehen ist. Eine Ausführungsform sieht vor, daß der Haltearm
am oberen Ende des Längsschenkels in gleicher Weise wie am unteren Ende querverlaufend
abgewinkelt ist, wobei am freien Ende des oberen Querschenkels eine Aufnahme für
das obere Ende einer Spulenhülse vorgesehen ist. Eine Ausführungsform für zwei Ablaufspulen
besteht darin, daß der Haltearm am unteren Ende des Längsschenkels einen symmetrisch
nach beiden Seiten verlaufenden Querschenkel aufweist, wobei an beiden freien Enden
desselben je eine Aufnahme für das untere Ende einer Spulenhülse vorgesehen ist.
Dabei kann die Ausbildung so erfolgen, daß der Haltearm am oberen Ende des Längsschenkels
in gleicher Weise wie am unteren Ende einen symmetrisch nach beiden Seiten verlaufenden
Querschenkel aufweist, wobei an beiden freien Enden desselben je eine Aufnahme für
das obere Ende einer Spulenhülse vorgesehen ist.
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Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Haltearm
am oberen Ende mindestens ein zum Befestigen desselben an der Maschine dienendes,
an sich bekanntes Befestigungsglied aufweist, das ein Pendeln des Haltearmes quer
zu seiner Längsmittelebene zuläßt. Dabei bestehen verschiedene Möglichkeiten für
die Anordnung des Befestigungsgliedes. Es kann z. B. das Befestigungsglied in der
Längsachse des Längsschenkels des Haltearmes oder in der durch die Aufnahmen für
das untere und obere Ende einer Spulenhülse gebildeten Längsachse oder auch zwischen
diesen Längsachsen angeordnet sein.
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Durch die erfindungsgemäß ausgebildeten Ablaufspulenhalter ist es
möglich-, entweder eine einzige Reihe von Spulen oder zwei Reihen derselben hintereinander
im Spulengatter einer Spinnereimaschine unterzubringen und die Spulen in jedem Falle
leicht und einfach zu bedienen, da die pendelnde Befestigung der Spulenhalter und
das dadurch mögliche Zurseitedrücken einer bei der Bedienung einer anderen Spule
in ungünstiger Lage befindlichen Spule genügend Ausweichmöglichkeiten vorhanden
sind, die trotzdem zu keiner Beeinträchtigung dös Ablaufvorganges führen. Außerdem
sind für das Ansetzen von Faserflug nur kleine Flächen vorhanden, die infolge der
leichten Zugänglichkeit sehr einfach sauberzuhalten sind.
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Bei denjenigen Spulenhaltern gemäß Erfindung, deren Haltearme keinen
oberen Querschenkel aufweisen, kann eine Aufnahme für das obere Ende einer Spulenhülse
an einem gesonderten Befestigungsglied vorgesehen sein, das in diesem Falle auch
gesondert an der Maschine angebracht ist.
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Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Spulenhalter gemäß Erfindung
an wechselnde Spulenlängen sehr einfach anzupassen, wenn der Längsschenkel des Haltearmes
auf verschiedene Längen einstellbar ausgebildet ist.
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Zweckmäßig ist es auch, wenn am Längsschenkel des Haltearmes ein Bandführer
aufschiebbar und höhenverstellbar vorgesehen ist. Eine vorteilhafte Ausführungsform
sieht vor, daß der Bandführer aus zwei Teilen besteht, die mindestens teilweise
federnd ausgebildet und durch gegenseitigen Zahneingriff miteinander verbunden sind,
wobei die Zähne jedes Teiles um mehr als die Hälfte des Umfanges des Haltearmes
herumreichen. Zweckmäßigerweise kann mindestens einer der Teile eine Bandführung
aufweisen.
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Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, daß die Aufnahmen für das
untere und/oder obere Ende einer Spulenhülse aus an die jeweiligen Spulenabmessungen
anpaßbaren Teilen zusammensetzbar sind. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, daß die
Aufnahme für das untere Ende einer Spulenhülse aus einem am freien Ende des Querschenkels
auswechselbar befestigten Laufzapfen und einer darauf drehbaren pilzförmigen Abdeckung
besteht. Ferner ist vorgesehen, daß die Aufnahme für das obere Ende einer Spulenhülse
aus einem Zapfen und einer darauf angebrachten Scheibe, Kugel od. dgl. besteht.
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Durch die verschiedenartigen Ausführungsformen der Haltearme und ihre
darüber hinaus vorhandenen mannigfachen Veränderungsmöglichkeiten ist es möglich,
den Spulenhalter in der günstigsten Weise an die jeweils zum Einsatz kommende Spulengröße
und an die an der Maschine vorhandenen Verhältnisse anzupassen, wobei eine Umstellung
auf andere Spulengrößen durch Verändern oder Auswechseln weniger Teile mit verhältnismäßig
wenigen Handgriffen möglich ist. Vor allen Dingen werden durch die Spulenhalter
gemäß Erfindung die bei den bekannten Spulenhalter vorhandenen Nachteile vermieden,
insbesondere ergibt sich ein einwandfreier Faserbandablauf von den Spulen infolge
der pendelnden Einstellung der Spulen auf den jeweils auftretenden Bandzug, so daß
keine Fehlverzüge entstehen können.
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Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel
erläutert, wobei auch die Vorteile deutlicher ersichtlich werden.
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Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung eines Teiles eines Spulengatters
mit Ablaufspulenhalter gemäß Erfindung; Fig. 2 ist eine teilweise geschnittene Ansicht
einer Aufnahme für das untere Ende einer Spulenhülse; Fig. 3 stellt ein Befestigungsglied
eines Spulenha1-ters gemäß Erfindung zum Befestigen desselben an der Haltestange
eines Spulengatters dar, wobei das Befestigungsglied mit der Aufnahme für das obere
Ende einer Spulenhülse verbunden ist; Fig. 4 zeigt in Ansicht und in Draufsicht
einen auf dem Haltearm aufgeschobenen Bandführer; F'ig.5 ist eine perspektivische
Darstellung eines Teiles eines Spuleugatters mit Spulenhaltern gemäß Erfindung in
einer anderen Ausführungsform;
Fig.6 zeigt in Ansicht und teilweise
im Schnitt eine Aufnahme für das obere Ende einer Spulenhülse; Fig. 7 und 8 zeigen
Einzelteile einer Aufnahme für das untere Ende einer Spulenhülse; Fig. 9 ist eine
Ansicht eines auf den Haltearm aufgeschobenen Bandführers mit zwei Bandführungen;
Fig.1Q stellt den Bandführer gemäß Fig.9 im Schnitt und auseinandergezogen dar;
Fig. 11 und 12 zeigen schematisch verschiedene Möglichkeiten für die Befestigung
der Spulenhalter gemäß Erfindung an Haltestangen des Spulengatters auf, In Fig.
1 ist ein Teil eines Spulengatters dargestellt, der in an sich bekannter Weise aus
den Maschinensäulen 1, den daran angebrachten Tragarmen 2 und den an diesen gehalterten,
in Längsrichtung der Maschine verlaufenden Haltestangen 3 besteht. An den Haltestangen
3 sind die gemäß Erfindung ausgebildeten Ablaufspulenhalter 4 angeordnet. Die wesentlichen
Teile jedes Spulenhalters 4 bestehen darin, daß ein Haltearm aus starrem Material
einen in Längsrichtung der Spulenhülse verlaufenden Schenkel 5 aufweist, der am
unteren Ende querverlaufend abgewinkelt ist, so daß der untere Querschenkel 6 einen
Teil des Haltearmes bildet. Ebenso wie am unteren Ende des Längsschenkels 5 ist
der Haltearm auch am oberen Ende des Längsschenkels 5 querverlaufend abgewinkelt
und auf diese Weise der obere Querschenkel ? gebildet. Am freien Ende des unteren
Querschenkels 6 ist eine Aufnahme 8 für das untere Ende einer Spulenhülse vorgesehen,
während sich am freien Ende des oberen Querschenkels 7 eine Aufnahme 9 für das obere
Ende einer Spulenhülse befindet. Bei der dargestellten Ausführungsform ist mit der
Aufnahme 9 für das obere Ende einer Spulenhülse ein Befestigungsglied verbunden,
welches zum Befestigen des Haltearmes am Spulengatter in der Weise dient, daß ein
Pendeln des Haltearmes quer zu seiner Längsmittelebene möglich ist. Am Längsschenkel
s des Haltearmes ist außerdem ein Bandführer 10 aufgeschoben, der infolge seiner
besonderen Ausbildung auch sehr leicht höhenverstellbar ist.
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Die in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Einzelheiten verdeutlichen die
Ausbildung der beschriebenen Ausführungsform des Spulenhalters gemäß Erfindung.
In Fig. 2 ist eine Aufnahme 8 für das untere Ende einer Spulenhülse dargestellt.
Am freien Ende des Querschenkels 6 ist ein mit einer dem Durchmesser des Querschenkels
6 entsprechenden Bohrung versehener näpfchenförmiger Sitz 11 aufgeschoben, der beispielsweise
aus Kunststoff bestehen kann. Im Zentrum des Sitzes ist eine Gewindebohrung 12 vorgesehen,
in welche die Befestigungsschraube 13 zum Befestigen des Sitzes 11 am Querschenkel
6 eingeschraubt ist. Mit Hilfe der Befestigungsschraube 13 ist der Abstand der Aufnahme
8 vom Längsschenkel 5 des Haltearmes sehr leicht einzustellen, d. h., die Stellung
der Aufnahme 8 kann ohne weiteres an Spulen mit verschieden großem Durchmesser angepaßt
werden. Das obere Ende der Befestigungsschraube 13 ist gleichzeitig als Laufzapfen
14 einer darauf drehbaren pilzförmigen Abdeckung 15 ausgebildet, die vorzugsweise
aus, einem genügend elastischen Kunststoff besteht, so daß der untere Rand der pilzförmigen
Abdeckung 15 über den oberen Rand des näpfchenförmigen Sitzes 11 gestülpt werden
kann, bis die Ausnehmung 16 an der Unterseite der pilzförmigen Abdeckung 15 auf
dem Laufzapfen 14 aufruht. Da es ohne weiteres möglich ist, die Befestigungsschraube
13 mit dem Laufzapfen 14 gegen eine solche mit einem anders geformten Laufzapfen
auszuwechseln, genausogut wie es möglich ist, die pilzförmige Abdeckung 15 in einer
anderen Ausbildungsform auf den Sitz 11 aufzustülpen, kann die Aufnahme 8 für das
untere Ende einer Spulenhülse sowohl verschiedenen Größen von Spulenhülsen als auch
verschiedenen Spulengewichten in der Weise angepaßt werden, daß ein einwandfreier
Ablauf des Faserbandes gewährleistet ist, ohne daß dieses wegen zu straffen ruckartigen
Ablaufes zu Fehlverzügen oder zu ebenso unerwünschtem Voreilen neigt. In Fig. 3
ist die am oberen Querschenkel 7 angebrachte Aufnahme 9 für das obere Ende einer
Spulenhülse ,dargestellt. Das Ende des Querschenkels 7 ist im dargestellten Beispiel
mit Gewinde 17 versehen, auf welches der mit einer Gewindebohrung 18 versehene Ansatz
einer Ringscheibe 19 aufschraubbar .ist. Die Ringscheibe 19 weist eine Bohrung 20
auf, durch die eine Gewindeschraube 21 hin durchreicht, deren Kopf nach unten hängt.
Am Kopf der Gewindeschraube 21 liegt eine Aufnahmescheibe 22 an, vorzugsweise aus
Kunststoff bestehend, deren äußerer Durchmesser etwas kleiner als die Innenbohrung
einer Spulenhülse ist, die durch die Aufnahmescheibe 22 am oberen Ende abgestützt
werden soll. Oberhalb der Aufnahmescheibe 22 erstreckt sich bis an die Unterseite
der Ringscheibe 19 eine Abstandhülse 23, ferner ist am oberhalb der Ringscheibe
19 vorstehenden freien Ende der Gewindeschraube 21 eine Mutter 24 aufgeschraubt,
deren Außenumfang so bemessen ist, daß die Mutter 24 in den Schlitz der Haltestange
3 eingeschoben werden kann. Zum Befestigen der Aufnahme 9 und damit auch des Spulenhalters
an der Haltestange 3 werden auf die Gewindeschraube 21 zunächst die Aufnahmescheibe
22, die Abstandhülse 23 und die Ringscheibe 19 aufgeschoben und dann die Mutter
24 lediglich auf das freie Ende lder Gewindeschraube 21 aufgedreht. Dann wird die
Mutter 24 in Schrägstellung in :den Schlitz der Haltestange 3 eingeführt und in
dieser derart in Stellung gebracht, daß die Gewindeschraube 21 senkrecht nach unten
hängt. Nunmehr wird durch Drehen der Gewindeschraube 21 eine Verspannung zwischen
der Oberseite der Ringscheibe 19 und den Unterkanten der Haltestange 3 herbeigeführt,
so daß .die Stellung des Spulenhalters an der Haltestange 3 festgelegt ist. Wenn
das Gewinde 17 am Ende des oberen Querschenkels 7 und die Gewindebohrung 18 im Ansatz
der Ringscheibe 19 eine genügende Länge aufweisen, kann durch Verkürzen oder Verlängern
der gegenseitigen Verschraubung auch der Abstand zwischen der als Aufnahme für das
obere Ende einer Spulenhülse dienenden Aufnahmescheibe 22 und dem Längsschenkel
5 des Spulenhalters verändert werden, d. h., es ist die gleiche Anpassung an einen
veränderten Spulendurchmesser möglich, wie es für die Aufnahme 8 für das untere
Ende einer Spulenhülse am unteren Querschenkel 6 des Spulenhalter s bereits beschrieben
wurde. Außerdem ist aber wesentlich, daß durch die Gewindeverschraubungen 17 und
18 ein Pendeln des Haltearmes quer zu seiner Längsmittelebene erfolgen kann. Das
bedeutet, daß sich die Spule von selbst in die richtige Ablauflage einstellen kann,
wie sie das Gewicht :der Spule und der auftretende Bandzug bestimmen. Außerdem kann
die Bedienungsperson ohne weiteres auch zwischen zwei z. B. vollen Spulen hindurchgreifen,
wobei diese seitlich pendelnd ausweichen, ohne daß sie aus ihren unteren bzw. oberen
Aufnahmen herausgedrückt werden. Bei einer derartigen Pendelbewegung verbleibt die
Spule in ihrer jeweiligen Stellung parallel zum Längsschenkel 5 .des Haltearmes,
ohne irgendwie in
den Aufnahmen für die Enden der Spulenhülse zu
klemmen, da die obere Aufnahme 9 infolge der abgerundeten Außenkante der Aufnahmescheibe
22 eine Pendelbewegung zuläßt und die untere Aufnahme 8 infolge des Auflagers der
pilzförmigen Abdeckung 15 auf dem Laufzapfen 14 der Pendelbewegung -des Haltearmes
in entsprechendem Verhältnis folgen kann, so daß der Faserbandablauf keinerlei Störung
erhält. Ein Hindurchgreifen ist beispielsweise erforderlich, wenn Rin gerissenes
Faserband über die am Bandführer 10 befindliche Bandführung gezogen werden muß.
Im Anschluß an eine derartige Maßnahme stellen sich die betroffenen Spulen von selbst
wieder in ihre normale Ablauflage ein.
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In Fig. 4 ist der Bandführer 10 in größerem Maßstabe dargestellt.
Dieser besteht aus zwei Teilen 25 und 26, die mindestens teilweise federnd ausgebildet
sind oder vollständig aus elastischem Material hergestellt sein können. Jeder der
Teile 25 und 26 weist eine in Längsrichtung des Bandführers verlaufende Verzahnung
mit Zahnköpfen 27 bzw. 28 und Zahnlücken 29 bzw. 30 auf, so daß die Zähne gegenseitig
miteinander in Eingriff .gebracht werden können und auf diese Weise die beiden Teile
miteinander verbinden. Jeder der Teile 25 und 26 des Bandführers 10 umgreift mit
seinen Zähnen mehr als die Hälfte des Umfanges des Längsschenkels 5 des Haltearmes.
Es könnte also der Teil 25, welcher mit einer Bandführung 31 versehen ist,
für sich allein auf den Längsschenkel s aufgeschoben werden. Zur Lagesicherung und
zum Vermeiden von Schmutzansatzstellen ist jedoch die Anbringung des zweiten Teiles
26 eine günstigere Lösung. Da der Bandführer 10 lediglich durch die Eigenelastizität
mindestens eines Teiles desselben auf dem Längsschenkel s gehalten ist, besteht
ohne weiteres die Möglichkeit, -den Bandführer 10 in die für den Faserbandablauf
günstigste Höhenlage einzustellen.
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Das Auswechseln oder das Einsetzen einer Spule in einen gemäß Erfindung
ausgebildeten Spulenhalter 4 geht sehr einfach vor sich, da die obere Aufnahme 9
ein leichtes Aufschieben des oberen Endes der Spulenhülse ermöglicht, worauf das
untere Ende der Spulenhülse auf die Aufnahme 8 am unteren Querschenkel 6 aufgesetzt
wird, womit das Einsetzen einer neuen Spule beendet ist. Genauso einfach vollzieht
sich das Herausnehmen einer leergelaufenen Spulenhülse, zumal sich der Spulenhalter
4 mitsamt der Spule infolge seiner pznd-elnden Befestigung von selbst in seine Stellung
zur Senkrechten einstellt, wenn er aus irgendeinem Grunde aus dieser Richtung herausbewegt
worden ist. .
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Das in Fig. 5 als Teilstück dargestellte Spulengatter besteht genau
wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel aus den senkrechten Säulen 1, den Tragarmen
2 und den daran angebrachten Haltestangen 3. Die Darstellung zeigt aber eine andere
Ausführungsform des Spulenhalters gemäß Erfindung, die das Aufstecken von zwei Spulen
hintereinander mittels eines einzigen Spulenhalters zuläßt. Die Spulenhalter 51
weisen ebenfalls einen Längsschenkel 52 auf, an dessen unterem Ende ein symmetrisch
nach beiden Seiten verlaufender Querschenkel 53 angesetzt ist, dessen Schenkelteile
53' und 53" an ihren freien Enden je eine Aufnahme 54 für das untere Ende einer
Spulenhülse haben. In derselben Weise wie am unteren Ende ist am oberen Ende d es
Längsschenkels 52 ein .symmetrisch nach beiden Seiten verlaufender Querschenkel
55 angesetzt, der die Schenkelteile 55' und 55" bildet, an deren freien Enden je
eine Aufnährhe 56 für aas obere Ende einer Spulenhülse vorgesehen ist. Auch in diesem
Falle ist zum Befestigen der Spulenhalter 51 an der Haltestange 3 ein Befestigungsglied
57 vorhanden, das nach dem dargestellten Beispiel in ,der Längsachse .des Längsschenkels
52 angeordnet .ist. Die Verbindung zwischen dem Befestigungsglied 57 und dem oberen
Querschenkel 55 des Spulenhalters kann ähnlich wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel
vorgenommen werden, so daß ein Pendeln des Spulenhalters 51 quer zu seiner Längsmitteleebene
möglich ist. Beispielsweise kann an Stelle der in Fig. 3 dargestellten Aufnahmescheibe
22 die Hülse 58 gemäß Fig. 5 mit Hilfe der Gewindeschraube 21, der Abstandhülse
23, der Mutter 24 und einer Unterlegscheibe an Stelle der Ringscheibe 19 an der
Haltestange 3 befestigt werden. In die Hülse 58 können beispielsweise die oberen
Querschenkelteile 55' und 55" je für sich in ähnlicher Weise wie der obere Querschenkel
7 .in die Gewindebohrung 18 der Ringscheibe 19 eingeschraubt werden, so daß sie
eine feststehende Lage einnehmen, jedoch zwischen sich so viel Abstand aufweisen,
daß der Längsschenkel 52 zwischen den Enden der Schenkelteile 55' und 55"
pendelnd in die Hülse 58 eingehängt werden kann, indem ein T-förmiger Kopf des Längsschenkels
52 in einen an der Unterseite der Hülse 58 vorgesehenen Querschlitz eingeschoben
und innerhalb der Hülse 58 um 90° gedreht wird, so daß der Längsschenkel 52 im Schlitz
der Hülse 58 pendeln kann. Auch bei dieser Ausführungsfarm des Spulenhalters kann
am Längsschenkel 52 ein Bandführer 59 einstellbar aufgeschober, sein.
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Die Fig. 6 bis 10 zeigen Einzelheiten der in Fig. 5 dargestellten
Ausführungsform des Spulenhalters gemäß Erfindung. In Fig. 6 .ist die Aufnahme 56
für das obere Ende einer Spulenhülse dargestellt, die in diesem Falle durch eine
beispielsweise aus Kunststoff bestehende Kugel 60 gebildet ist, die mit Hilfe
des Schraubzapfens 61 an das mit einer Gewindebohrung 62 versehene freie Ende des
Schenkelteiles 55" angesetzt ist. Auf diese Weise ist es ohne weiteres möglich,
die Kugel 60 auszuwechseln und ihre Größe an die Bohrungen verschieden großer Spulenhülsen
an zupassen. In Fig. 7 ist eine Aufnahme 54 für das unter-, Ende einer Spulenhülse
in ihren Einzelheiten dargestellt. Je nach .den erforderlichen Laufeigenschaften
der aufzusteckenden Spulen wird in die am freien Ende des unteren Querschenkels
53" vorgesehene Bohrung 63 ein Laufzapfen 64 eingesetzt, dessen oberes Ende unterschiedlich
ausgebildet sein kann, wie es in Fig. 8 dargestellt ist. Durch wahlweises Einsetzen
einer der dargestellten Laufzapfen 64, 64', 64" oder 64"' in die Bohrung 63 des
Schenkelteiles 53" kann die Aufnahme 54 unterschiedlichen Bedingungen angepaßt werden.
Die Auswechslung ist auch sehr leicht möglich, @da der Laufzapfen 64 lediglich durch
einen Sicherungsstift 65 gehalten ist, der durch entsprechende Bohrungen im Schenkelteil
53" und im Laufzapfen 64 hindurchrei:cht. Der Sicherungsstift 65 stellt gleichzeitig
ein Rückhalteelement für die pilzförmige Abideckung 66 dar, die an ihrer Unterseite
eine Bohrung aufweist, die kleiner als die Länge des Sicherungsstiftes 65 ist, jedoch
im Durchmesser der Bohrung einen einschnittartigen Schlitz aufweist, dessen Länge
etwa der Länge ,des Sicherungsstiftes 65 entspricht. Auf diese Weise ist ,es möglich,
die Abdeckung 66 mit ihrer an der Unterseite vorgesehenen Ausnehmung 67 verhältnismäßig
leicht über den Laufzapfen 64 und den Sicherungsstift 65 aufzustülpen oder abzunehmen,
so daß auch die Abdeckung 66.
in verschiedenen Formen verwendet
werden kann, die eine Anpassung an die jeweils aufzusteckenden Spulenhülsen erlauben.
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In den Fig. 9 und 10 ist ein am Längsschenkel 52 aufschiebbarer Bandführer,
ähnlich demjenigen nach Fig. 4, dargestellt. Es ist deutlich zu erkennen, wie die
zwei Teile 68 und 69 mit ihrer Verzahnung ineinandergreifen, so daß die Zähne 70
des Teiles 68 in die Zahnlücken 71 des Teiles 69 eingreifen, während umgekehrt die
Zahnlücken 72 des Teiles 68 die Zähne 73 des Teiles 69 aufnehmen. In diesem Falle
ist jeder der Teile 68 und 69 mit einer Bandführung 74 versehen. Aus Fig. 10 ist
auch beispielsweise zu erkennen, wie die Länge des Längsschenkels 52 geändert werden
kann. Der Längsschenkel 52 besteht in dieseln Falle aus zwei Schenkelteilen 52'
und 52", deren lseide l-nc1eri je eine Gewindebohrung 75 aufw2isen, in die ein Gewindezapfen
76 mehr oder weniger tief eingeschraubt werden kann, wodurch eine %-erätlderung
der Länge des Längsschenkels 52 erreichbar ist. Daraus ergibt sich eine Anpassungsfähigkeit
des Spulenhalters an verschieden lange Spulenhüls-en. die auf einfache Weise vorgenommen
werden kann. Wenn dabei die Auftrennung des Längsschenkels 52 in die Schenkelteile
52' und 52" an der Stelle erfolgt, an der normalerweise der Bandführer auf den Längsschenke152
aufgesetzt wird, ist der Bandführer gleichzeitig eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes
gegenseitiges Verdrehen der Schenkelteile 52' und 52", <<l@: r auch eine Abdeckung
der Schraubverbindung, die auf diese Weise gegen Verschmutzung und Ansetzen von
Faserflug geschützt ist.
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Durch die Auswechselbarkeit der einzelnen Teile der Aufnahmen 54 und
56 und die `'eränderlichkeit der Länge des Längsschenkels 52 ist eine Anpassungsfähigkeit
des Spulenhalters an verchiedene Spul--n-. r;und -gewichte ohne weiteres möglich,
die so-@Xohl einwandfreie Laufeigenschaften der ablaufenden Spulen als auch gute
Bedienbarkeit derselben sicherst°Ilt, zumal der Spulenhalter an seinem Befestiguilgsglied
pendelnd aufgehängt ist.
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Die Fig. 11 und 12 zeigen schematisch ;-erschi.e-(leiie @Iögl.icl:l;eiten
für dies Ausbildung und Anordnung rles Spulenhalters an Haltestangen 3 des Spulen-Zeitters
auf. Der Haltearm 81 stellt ein wesentlichen die in Fig. 1 geZelgte Ausführungsfora:
dar, wobei die pendelnde Befestigung des Spulenhalters mittels cles Befestigungsgliedes
82 in der durch die Aufnahrnen für das untere und obere Ende einer Spulenhülse gebildeten
Längsachse an einer Haltestange 3 erfolgt. l )er Haliearin 83 weist im v; esentlichen
dieselbe i Grundform wie der Haltearen 81 auf, jedoch ist das l',uf-tigungsglied
84, welches den Haltearen 83 an der Ilaltestang° 3 haltert, in der Längsachse des
Längsschenkels des Haltearmes 83 vorgesehen. Der Haltearm 85 weist nur an seinem
unteren Ende einen Querschenkel auf, so daß er mit seinem Läng:sschen-Icel am Befestigungsglied
86 an-elenkt ist, das in die Haltestange 3 eingesetzt ist. In diesem Falle ist für
die Aufnahme 87 des obren Endes einer Spulenhülse ein gesondertes Befestigungsglied
88 vorgesehen, das auch gesondert für sich an einer weiteren Haltestange 3' eingesetzt
ist. Selbstverständlich muß die Haltestange 3' in einem solchen Abstand von der
Halt; Stange 3 angeordnet sein, daß die Aufnahme für das untere Ende einer Spulenhülse
mit derjenigen für das obere Ende der gleichen Spulenhüls-e in einer gemeinsamen
Längsachse liegt. Der Haltearm 89 weist im wesentlichen die gleiche Grundform wie
die Haltearme 81 und 83 auf, jedoch ist in diesem Falle .das Befestigungsglied 90
zwischen den durch den Längsschenke1 ,.:1d die beiden Aufnahmen gebildeten Längsach:,-_I
vorgesehen. Außerdem ist angedeutet, daß natürlich auch einer der dargestellten
Spulenhalter für die Aufnahme einer Spule einen längenveränderlich ausgebildeten
Längsschenkel aufweisen kann. In Fig.12 sind wiederum verschiedene Anbringungsmöglichkeiten
von Spulenhaltern für die Aufnahme von jeweils zwei Spulen dargestellt. Der Haltearm
91 ist an seinem oberen Ouerschenkel mit zwei Befestigungsgliedern 92 an zwei Haltestangen
3 des Spulengatters angebracht. Die beiden Befestigungsglieder92 befinden sich zwischen
der Längsachse des Längsschenkels und :der jeweils durch die Aufnahmen für die Spulenhülsen
gebildeten Längsachsen zu beiden Seiten des Längsschenkels. Der Haltearm 93 ist
nur mit einem einzigen Befestigungsglied 94 an einer Haltestange 3 angebracht, wobei
natürlich das Befestigungsglied 94 in der Längsachse des Längsschenkels angelenkt
ist, wie es bereits in Fig. 5 dargestellt war. Der Haltearm 95 ist in seiner Länge
veränderlich ausgebildet und weist nur an seinem unteren Ende einen symmetrisch
nach beiden Seiten verlaufenden Ouerschenkel auf. Infolgedessen ist die Befestigung
mittels des Befestigungsgliedes 96 in der Längsachse des Längsschenkels an der Haltestange
3 vorgesehen. Die außerdem erforderlichen Aufnahmen 97 für die oberen Enden der
beiden aufzusteckenden Spulenhülsen sind je für sich mittels eines Befestigungsgliedes
98 an den Haltestangen 3' bzw. 3" angeordnet, wobei natürlich auch in diesem Falle
ein Fluchten der oberen Aufnahmen 97 mit den unteren Aufnahmen vorhanden sein lnuß.
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Die schematisch aufgz°igben Möglichkeiten für die Ausbildung und Anbringung
der Spulenhalter gemäß Erfindung sowie auch die vorher dargestellten und ljeschrieb°irz2ii
Einzelheiten zeigen ganz deutlich die Anpassungsfähigkeit vier verschiedenen Ausführua1-sforinen
an di.e in der Praxis auftretenden Fälle auf. Selbstverständlich können die bei
einer Ausführungsforen benutzten Einzelteile auch bei der andern Ausführungsform
eingesetzt werden, wobei beispielsweise die kugelförmige Aufnahme 60 gemäß Fig.
6 durch eine Aufnahmescheibe 22 gemäß Fig. 3 ersetzt werden könnte oder an Stelle
der Befestigungsschraube 13 mit dem Lauf7apfen 14 gemäß Fig. auch ein Laufzapfen
ähnlich den Laufzapfen 64' oder 64" gemäß Fig. 8 ; ingesetzi werden könnte. Derartige
äquivalente Anpassungen von Einzelteilen ;.rgeben sich auf Grund der verschiedenen
Darstellungen von selbst, ohne den Bereich des Erfindungsgedankens zu verlassen.
Ebenso selbstverständlich ist, daß das für die Herstellung des Spulenhalters gemäß
Erfindung verwendete starre 'Material aus Metall oder anderen geeigneten Werkstoffen
bestehen und dabei auch verschiedene Ouerschnittsforinen aufweisen kann, von denen
der runden wegen der geringen Ansatzmöglichkeit von Faserflug der Vorzug zu geben
ist.
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Genausogut ist es natürlich auch möglich, an Stelle des Bandführers
10 bzw. 59 eine Bandführungsstange bekannter Art zu verwenden, jedoch ergibt sich
gerade aus dem Zusammenwirken der Spulenhalter 4 bzw. 51 mit ihren Bandführern 10
bzw. 59 ein; besonders günstige Führung der von den Spulen ablaufenden Faserbänder,
weil dabei der Bandführer etwaigen I')ewegungen des Spulenhalters bzw. der Spule
in gleichem Umfange folgt. In jedem Falle ergeben sich durch den Spulenhalter gemäß
Erfindung gegenüber den verschiedenen Ausführungsformen von bekannten
Spulenhaltern
die geschilderten wesentlichen Vorteile, die bisher nicht erreicht werden konnten.