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DE1098410B - Grosskalibrige UEbungspatrone - Google Patents

Grosskalibrige UEbungspatrone

Info

Publication number
DE1098410B
DE1098410B DED30484A DED0030484A DE1098410B DE 1098410 B DE1098410 B DE 1098410B DE D30484 A DED30484 A DE D30484A DE D0030484 A DED0030484 A DE D0030484A DE 1098410 B DE1098410 B DE 1098410B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projectile
cartridge case
cartridge
piece
plastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED30484A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ferdinand Habbel
Dr Ludwig Reuschenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DED30484A priority Critical patent/DE1098410B/de
Priority to GB1282960A priority patent/GB924390A/en
Publication of DE1098410B publication Critical patent/DE1098410B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B8/00Practice or training ammunition
    • F42B8/02Cartridges
    • F42B8/04Blank cartridges, i.e. primed cartridges without projectile but containing an explosive or combustible powder charge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

DEUTSCHES
Platzpatronen für kleinkalibrige Waffen, so z. B. Gewehr und Maschinengewehr, sind in verschiedensten Ausführungen bekannt. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, derartige Platzpatronen ganz oder teilweise aus Kunststoff, wie Polyäthylen, Polyvinylchlorid, herzustellen. Weiterhin ist es bekannt, Platzpatronen herzustellen, indem man die halsförmige Ausbildung der Patronenhülse verschließt und diese mit Gasabzugslöchern versieht.
Weiterhin ist es bekannt, Übungsgeschosse herzustellen, die eine Durchbohrung zur Aufnahme eines Einsatzlaufs besitzen. Die Hülse von Übungsgeschossen wird auch vielfach aus Leichtmetall, Gummi oder Kork hergestellt, um den Aufschlag derartiger Geschosse zu dämpfen. Weiterhin sind Übungsgeschosse aus Kunstharzpreßstoffen bekannt.
Derartige Übungsmunition für kleinere Kaliber wird zumeist nicht wieder verwendet, da eine Aufarbeitung zu kostspielig ist. Bei großkalibriger Übungsmunition, ζ. B. bei Kalibern von 40 mm an aufwärts, tritt aber schon das Problem auf, derartige Kartuschen wieder zu verwenden.
Erfindungsgemäß wird nun eine wiederverwendbare Übungspatrone dadurch hergestellt, daß Patronenhülse und Bodenstück aus Metall in einem Stück gefertigt sind, wobei der das Geschoß nachbildende Teil aus Kunststoff besteht und in das Halsstück der Patronenhülse eingesetzt ist. Die Geschoßnachbildung aus Kunststoff ist dabei zur Spitze hin derartig progressiv in der Wandstärke abnehmend, daß bei Beginn der Schwächungslinie in der Geschoßnachbildung aus Kunststoff durch den Druck der Pulvergase auf jeden Fall das Aufreißen des Kunststoffes eintritt. Durch die zunehmende Verdickung zum Einsatzende der Geschoßnachbildung aus Kunststoff wird vermieden, daß die Geschoßnachbildung unmittelbar am Hals der Patronenhülse aufreißt und größere Stücke durch den Lauf nach außen gelangen. Bei den zur Geschoßnachbildung verwendeten Kunststoffen handelt es sich um thermoplastische Kunststoffe, ζ. Β. Polyvinylchlorid, Polyäthylen oder Mischungen von hochmolekularen Polyolefinen mit Polyäthylen. Durch die Verwendung derartiger Kunststoffe soll zusätzlich gewährleistet werden, daß die Geschoßnachbildung an der Spitze aufreißt und nicht am Hals der Patronenhülse.
Die Geschoßiiachbildung aus Kunststoff kann mittels Schraubverschluß oder Bajonettverschluß in die Patronenhülse eingesetzt werden. Die Pulverladung befindet sich in einer Innenhülse, die am unteren Ende ein Gewinde besitzt, so daß diese Innenhülse in die innere rohrförmige Verlängerung über der Zündung des Bodenstückes eingeschraubt werden kann. Nach dem Gebrauch der Übungspatrone wird die Geschoß-Großkalibrige Übungspatrone
Anmelder:
Dynamit Nobel Aktiengesellschaft,
Troisdorf (Bez. Köln)
Dipl.-Ing. Ferdinand Habbel, Troisdorf (Bez. Köln),
und Dr. Ludwig Reuschenbach, Köln-Mülheim,
sind als Erfinder genannt worden
nachbildung aus Kunststoff abgeschraubt, eine neue Innenhülse eingesetzt und eine neue Geschoßnachbildung aus Kunststoff aufgeschraubt. Hiernach ist die Übungspatrone wieder verwendungsfähig.
Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Übungspatrone zeigt die Figur. Patronenhülse 1 und Bodenstück 2 sind aus einem Stück gefertigt. Die halsförmige Verlängerung 3 der Patronenhülse trägt das Innengewinde 4. Die Innenhülse 5 mit der Pulverladung ist in das rohrförmige Gewindestück 6 eingesetzt, das mit dem Bodenstück 2 fest verbunden ist. Die Geschoßnachbildung 7 aus Kunststoff ist in der halsförmigen Verlängerung der Patronenhülse eingeschraubt. Sie nimmt zur Spitze hin progressiv ab und ist an der Spitze mit Schwächungslinien 8 versehen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Großkalibrige Übungspatrone, bestehend aus -einer Innen- und Außenhülse, wobei Patronenhülse und Bodenstück aus einem Stück gefertigt sind und das nachgebildete Geschoß aus thermoplastischem Kunststoff besteht, dadurch gekenn zeichnet, daß die Innenhülse (5) innerhalb der metallenen Patronenhülse (1) in die innere rohrförmige Verlängerung (6) des Bodenstückes (2) eingeschraubt ist, und die Geschoßnachbildung (7) mittels Schraubverschluß oder Bajonettverschluß (4) lösbar mit der halsförmigen Verlängerung (3)
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der Patronenhülse verbunden ist, wobei die Wandstärke der Geschoßnachbüdung aus Kunststoff zur Spitze hin progressiv abnimmt.
2. GroßkalibrigeÜbungspatronenachAnspruch 1, dadurch ■- gekennzeichnet, daß die Geschoßnach-Mischungen von hochmolekularen Polyolefinen mit "Polyäthylen besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 011 325, 840 661,
bildung aus Polyvinylchlorid, Polyäthylen öder 717 471.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED30484A 1959-04-20 1959-04-20 Grosskalibrige UEbungspatrone Pending DE1098410B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED30484A DE1098410B (de) 1959-04-20 1959-04-20 Grosskalibrige UEbungspatrone
GB1282960A GB924390A (en) 1959-04-20 1960-04-11 Improvements in or relating to practice ammunition

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED30484A DE1098410B (de) 1959-04-20 1959-04-20 Grosskalibrige UEbungspatrone

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1098410B true DE1098410B (de) 1961-01-26

Family

ID=7040518

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED30484A Pending DE1098410B (de) 1959-04-20 1959-04-20 Grosskalibrige UEbungspatrone

Country Status (2)

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DE (1) DE1098410B (de)
GB (1) GB924390A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3166944D1 (en) * 1980-07-18 1984-12-06 Secr Defence Brit Training ammunition
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DE840661C (de) * 1947-08-01 1952-06-03 Die Entwicklung Von Erfindunge UEbungsgranate
DE1011325B (de) 1954-12-23 1957-06-27 Rudolf Geipel UEbungsgranate mit Einsatzlauf

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Also Published As

Publication number Publication date
GB924390A (en) 1963-04-24

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