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DE1011325B - UEbungsgranate mit Einsatzlauf - Google Patents

UEbungsgranate mit Einsatzlauf

Info

Publication number
DE1011325B
DE1011325B DEG16088A DEG0016088A DE1011325B DE 1011325 B DE1011325 B DE 1011325B DE G16088 A DEG16088 A DE G16088A DE G0016088 A DEG0016088 A DE G0016088A DE 1011325 B DE1011325 B DE 1011325B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrel
grenade
training grenade
piece
cartridge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG16088A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Geipel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG16088A priority Critical patent/DE1011325B/de
Publication of DE1011325B publication Critical patent/DE1011325B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B8/00Practice or training ammunition
    • F42B8/02Cartridges
    • F42B8/10Cartridges with sub-calibre adaptor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Übungsgranate mit Einsatzlauf Es sind Übungsgranaten bekannt, bei denen sich ein Einsatzlauf für Munition eines wesentlich geringeren Kalibers als dasjenige der Granate im Inneren einer aus Gesch@oß und Hülse bestehenden Attrappe befindet, so daß unter erheblicher Kostenersparnis an Munition und unter Vermeidung von Verschleiß des Waffenrohres Schießübungen mit eingeschränkter Schußweite ausgeführt werden können.
  • Hierbei 'haben sich jedoch Nachteile gezeigt insofern, als bei den bekannten Ausführungsformen der Einsatzlauf im Inneren der Übungsgranate an zwei Stellen eingespannt ist, so daß leicht ein Verspannen des Laufes und damit eine verhältnismäßig große Streuung die Folge sind. Zum Erreichen einer geringen Streuung ist es aber wesentlich, daß der Einsatzlauf so zentrisch als möglich zur Achse des Waffenrohres bzw. der Übungsgranate liegt, unabhängig von deren Lage im Rohr. Es ist zwar auch bereits vorgeschlagen worden, den Einsatzlauf lediglich an einer einzigen Stelle in der Übungsgranate einzuspannen. Hierbei besteht jedoch nicht die Möglichkeit, ihn in der Granate zum Erzielen günstigster Streuung auf einfache Weise justieren zu können. Schließlich zeigt bei bekannten L`bungsgranaten das Verschlußstück des Einsatzlaufes bezüglich Ausbildung und Handhabung eine ungünstige Formgebung derart, daß Abänderungen des Waffenverschlusses erforderlich sind und darüber hinaus ein Auswechseln, Einsetzen oder Ausziehen des Verschlußstückes nur mit Schlüssel oder sonstigem Werkzeug möglich sind.
  • Die Übungsgranate mit Einsatzlauf gemäß der Erfindung stellt nun eine Verbesserung der bekannten Ausführungsformen dar, zum Zweck, daß die Waffe hei ihrem Verschluß und Schlagbolzen beibehalten kann und außerdem durch Verminderung der Streuung ein gutes Trefferbild erreicht wird.
  • Gemäß der Erfindung wird die Übungsgranate so ausgebildet, daß der Einstecklauf, der in an sich bekannter Weise an einer einzigen Stelle, vorzugsweise leim Patronenlager, eingespannt ist, an dieser Einspannstelle ein abgesetztes Teil mit zylindrischem oder auch leicht konischem Außenmantel bildet, welches mit Gleitsitz in einer zentralen Längsbohrung der Übungsgranate verstellbar beispielsweise mittels einer Querdruckschraube so gehalten ist, daß nach Lösen der Druckschraube eine Justierung des Laufes um seine Längsachse möglich ist.
  • Um das Einsetzen des Verschlußstückes beim Laden des Einsatzlaufes bzw. das Ausziehen des Verschlußstückes zu erleichtern, das einfach und schnell ohne Werkzeug von Hand vorgenommen werden soll, ist erfindungsgemäß das Verschlußstück am mittleren Teil außen mit einem kurzen Schraubgewinde versehen, welches in ein entsprechendes Gewinde der Übungsgranate in Eingriff treten kann; ferner ist ein Flansch am Verschlußstückboden angebracht, so daß beispielsweise durch eine halbe Drehung nacht rechts bzw. nach links das Einsetzen des Verschlußstückes mit der Patrone oder das Ausziehen desselben mit der Patronenhülse durchgeführt werden kann.
  • Um schließlich zu erreichen, daß der Verschluß und Schlagbolzen der jeweiligen Waffe unverändert beibehalten werden kann, legt sich erfindungsgemäß der Flansch bei eingesetztem Verschlußstück in eine Ausnehmung des hartuschbodens hinein versenkt so ein, daß es von der Außenfläche des Kartuschbodens nicht vorsteht.
  • Nachfolgend ist an Hand schematischer Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für die Verwendung von Randfeuermunition erläutert.
  • Fig. 1 ist eine schematische Übersichtsskizze der Übungsgranate mit eingesetztem Einsatzlauf und Verschlußstück; Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab das hintere Ende der Übungsgranate im Schnitt.
  • Die Übungsgranate umfaßt einen Geschoßkopf 1 und eine Kartusche 2 als Attrappe, wobei das Geschoßteil 1 so ausgebildet ist, daß gewichtsmäßig gemeinsam mit der Kartusche 2 etwa das Gesamtgewicht einer scharfen Granate erreicht ist. In Inneren des Geschoßteiles 1 ist eine axiale Bohrung 21 für die Aufnahme des Einsatzlaufes 3 vorgesehen. Diese Bohrung 21 ist so groß gewählt, daß der Einsatzlauf 3 mitAusnahme dessen einziger Einspannstelfe frei Schwingbewegungen ausführen kann. Die einzige Einspannstelle des Einstecklaufes 3 befindet sich an dem Patronenlager 4 und ist derart ausgebildet, daß der Endteil des Einsatzlaufes gegenüber dem übrigen Laufteil abgesetzt und mit Gleitsitz in ein entsprechend ausgebildetes Aufnahmestück 9 der Bohrung 21 eingesetzt ist. Die Länge des Laufes 3 ist so gewählt, daß die für die verwendete Übungsmunition günstigste Mündungsenergie erreicht wird. Die Länge der Einspannstelle bei 9 ist lediglich konstruktiv bedingt. Es ist jedoch Sorge getroffen, daß der Lauf in Richtung nach vorn eine stets gleichbleibende Lage einnimmt. Hierfür dient beispielsweise ein Anschlag, gegen welchen eine entsprechende Stirnfläche des Laufsitzteiles zur Anlage kommt.
  • Um eine axiale Drehung des Laufes in der Lagerung des Aufnahmestückes 9 zu ermöglichen, ist eine Druckschraube 11 vorgesehen, die im Geschoßteil 1 verstellbar ist. Nach dem Lösen der Schraube 11 mittels eines durch einen Durchbruch 12 im der Kartusche 2 hindurchgeführten Werkzeuges kann der Lauf 3 gedreht werden, indem vom Boden 8 der Kartusche 2 her ein Werkzeug eingeführt wird, welches in Aussparungen 13 des Laufes 3 eingreift. Ist der Lauf 3 in die gewünschte Lage gedreht., wird durch Anziehen der Schraube 11 eine weitere Verstellung verhindert und nach dem endgültigen Einschießen des Laufes der Durchbruch 12 der Kartusche 2 in beliebiger Weise verschlossen, vorzugsweise durch Verlöten.
  • Im Kartuschboden 8 ist ein kurzes Schraubgewinde 6 vorgesehen, in welches ein entsprechendes Gewinde des Verschlußstückes 5 eingreifen kann. Das Verschlußstück 5 trägt an seinem hinteren Ende einen flachen schmalen Flansch 7, welcher zum Einsetzen des Verschlußstückes 5 oder zum Ausziehen desselben aus der Granate von Hand ohne Werkzeug bestimmt ist. Außerdem nimmt das Verschlußstück 5 den Schlagbolzen 15 für die Zündung der Munition des Einstecklaufes 3 auf. Dieser Schlagbolzen 15 wird federnd innerhalb des Versahlußstückes so gehalten, daß die Schlagbolzenspitze 115 im ungeladenen Zustand des Einsatzlaufes in die für die Aufnahme des Bodens der Patronenhülse vorgesehene Aussparung am Verschlußstückkopf eintritt. Beim Einsetzen der Patrone in diese Aussparung wird die Schlagbolzenspitze 115 durch den Patronenboden entgegen der Feder-kraft zurückgedrängt, so daß die Patrone unter Federdruck im Verschlußstück gehalten ist.
  • Für die Aufnahme des Flansches 7 des VerschlußstÜckes 5 ist der Kartuschboden 8 mit einer tellerförmigen Ausnehmung 14 versehen, welche so: bemessen ist, daß in eingesetztem Zustand des Verschlußstücke:s 5 die Außenfläche des Flansches 7 gegen die Außenfläche des Kartuschbodens 8 mehr oder weniger versenkt ist. Entsprechend ist der Schlagbolzen 15 so bemessen, daß seine Amboßfläche 16, gegen welche der Schlagbolzen des Waffenverschlusses aufschlägt, in das Verschlußstüek 5 hinein abgesetzt ist, je nach der Art der verwendeten Munition und/oder dem Vorstehen des Schlagbolzens aus dem Waffenverschluß heraus. Auf diese Weise ist nach Einsetzen des Verschlußstückes 5 stets gewährleistet, daß der Verschluß der Waffe ohne jede Abänderung zur Anwendung kommen kann.
  • Zum Fer tigmachen der Übungsgranate wird in die Ausnehmüng an der Kopfseite des Verschlußstückes 5 eine Patrone mit ihrem Boden eingesetzt und dasselbe daraufhin von Hand durch kurze, z. B. halbe Drethung nach rechts oder links, je nach der Art des Gewindes 6, in den Boden der Übungsgranate eingeführt, so daß der Einsatzlauf 3 geladen ist. In dieser Verriegelungsstellung des Verschlußstück -es kann die tbungsgranate dann wie eine scharfe Granate zum Übungsschießen verwendet und gehandhabt werden. Nachdem der Schuß durch Aufschlagen des Sc'hla'gbolzens des Waffenverschlusses auf die Amboßfläche 16 des Schlagbolzens 15 ausgelöst ist, braucht lediglich durch eine kurze entgegengesetzte Drehung das Verschlußstück 5 von Hand aus der Übungsgranate herausgenommen und die leere Hülse durch eine neue Patrone ersetzt zu werden, so daß in kürzester Zeit die Übungsgranate wieder verwendungsfähig ist.

Claims (2)

  1. PATrNTANSPRrCIIr: 1. Übungsgranate mit Einsatzlauf für Infanteriegewehr- oder Kleinkalibermunition, der axial im Inneren einer aus Geschoß und Patronenhülse gebildeten Attrappe eingespannt gehalten und mittels eines vom Boden der Hülse her einsetzbaren Verschlüßstückes verschlossen wird, welches den Schlagbolzen aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzlauf (3), der in bekannter Weise an einer Stelle eingespannt ist, an seiner Einspannstelle ein abgesetztes Teil (9) mit zylindrischem oder leicht konischem Außenmantel bildet, welches mit Gleitsitz in einer zentralen Längsbohrung (21) der Übungsgranate verstellbar beispielsweise mittels einer Quer druckschraube (11) so gehalten ist, d.aß nach Lösen der Druckschraube eine Justierung des Laufes um seine Längsachse möglich ist.
  2. 2. Übungsgranate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück (5) im mittleren Teil außen ein kurzes Schraubgewinde (6) aufweist, welches in ein entsprechendes Gewindestück in in der Übungsgranate eingreift, und der Boden des Verschlußstückes (5) mit einem Flansch (7) versehen ist, welcher sich. bei eingesetztem Verschlußstück in eine Ausnehmung (14) des Kartuschbodens (8) versenkt einlegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 920112; österreichische Patentschrift Nr. 149 446; USA.-Patentschrift Nr. 2 541025.
DEG16088A 1954-12-23 1954-12-23 UEbungsgranate mit Einsatzlauf Pending DE1011325B (de)

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DEG16088A DE1011325B (de) 1954-12-23 1954-12-23 UEbungsgranate mit Einsatzlauf

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DE1011325B true DE1011325B (de) 1957-06-27

Family

ID=7120587

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DEG16088A Pending DE1011325B (de) 1954-12-23 1954-12-23 UEbungsgranate mit Einsatzlauf

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DE (1) DE1011325B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098410B (de) 1959-04-20 1961-01-26 Dynamit Nobel Ag Grosskalibrige UEbungspatrone

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH149446A (fr) * 1930-06-27 1931-09-15 Vita Joseph Machine à écrire la musique.
US2541025A (en) * 1950-01-25 1951-02-13 Guion S Bluford Artillery ammunition training round
DE920112C (de) * 1952-12-13 1954-11-11 Fritz Wilhelm Fransson Lehrpatrone schweren Kalibers

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