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DE1098292B - Verfahren zum teilweisen oder gaenzlichen Freilegen der Mittelelektrode einer Zuendkerze fuer Brennkraftmaschinen von dem sie umgebenden Befestigungskitt - Google Patents

Verfahren zum teilweisen oder gaenzlichen Freilegen der Mittelelektrode einer Zuendkerze fuer Brennkraftmaschinen von dem sie umgebenden Befestigungskitt

Info

Publication number
DE1098292B
DE1098292B DEF25087A DEF0025087A DE1098292B DE 1098292 B DE1098292 B DE 1098292B DE F25087 A DEF25087 A DE F25087A DE F0025087 A DEF0025087 A DE F0025087A DE 1098292 B DE1098292 B DE 1098292B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
spark plug
center electrode
putty
internal combustion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF25087A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Marelli Europe SpA
Original Assignee
Magneti Marelli SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Magneti Marelli SpA filed Critical Magneti Marelli SpA
Publication of DE1098292B publication Critical patent/DE1098292B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T21/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture or maintenance of spark gaps or sparking plugs
    • H01T21/02Apparatus or processes specially adapted for the manufacture or maintenance of spark gaps or sparking plugs of sparking plugs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Verfahren zum teilweisen oder gänzlichen Freilegen der Mittelelektrode einer Zündkerze für Brennkraftmaschinen von dem sie umgebenden Befestigungskitt Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum teilweisen oder gänzlichen Freilegen der Mittelelektrode einer Zündkerze für Brennkraftmaschinen von dem sie umgebenden Befestigungskitt unter Verwendung einer Umhüllung derElektrode aus einem organischen Stoff, der bei einer Temperatur verbrennbar ist, die niedriger oder gleich der Betriebstemperatur der Zündkerze ist. Die Mittelelektrode von Zündkerzen wird bekanntlich im Isolierkörper mit Hilfeeines Kittes befestigt, der gewöhnlich aus einem Gemisch von Natriumsilikat und Korund besteht. Nachdem der Kitt ausgetrocknet ist, bildet er ein ausgezeichnetes Bindemittel zwischen der Elektrode und dem Isolierkörper. Diese Befestigungsart der Elektrode mit Hilfe einer Zwischenschicht eines Bindemittels verursacht jedoch ernsthafte Nachteile, die zum Bruch des Isolierkörpers führen können, insbesondere wenn die Zündkerze an Hochleistungsmotoren angebracht ist.
  • Die Ursache hierfür liegt in einer inneren Veränderung, die die Elektrode während des Betriebes erfährt. Durch die Wärmewirkung der Verbrennungsgase erleidet dieElektrode eineVolumenvergrößerung. so daß sie einen Druck über den Kitt auf den Isolierkörper ausübt.
  • Diese Erscheinung macht sich besonders in der Gegend des Zündendes des Isolierkörpers bemerkbar, wo bekanntlich die Temperatur und somit die auftretenden Beanspruchungen ganz besonders hoch sind. In der Praxis geben gerade diese unerwünschten, Wirkungen am Zündende zu ernsten Bedenken- Anlß; da sich an dieser Stelle des Isolierkörpers sehr oft Sprünge ergeben, die dann zum Bruch des Isolierkörpers führen.
  • Es wurde versucht, diesen Übelstand auf verschiedene Art und Weise zu beseitigen, wobei der Kitt am Zündende des Isolierkörpers entfernt wurde und um die Elektrode herum ein kittfreier Ringraum geschaffen wurde, der ein freies Ausdehnen der Elektrode gestattete, ohne daß die Gefahr einer Rißbildung oder des Bruches des Isolierkörpers bestand.
  • Einige Verfahren bewirken die Entfernung des Kittes auf mechanische Art, d. h. durch `Faschen oder Beblasen der Kittstelle.
  • Bei einem anderen bekannten Verfahren wird die -Mittelelektrode mit Papierlagen umhüllt, die beim Trocknen des Kittes verbrannt werden. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß bei der Verbrennung der Papierlagen Rückstände verbleiben, die nicht nur die Leitfähigkeit der Kerze verändern, sonder auch Verbindungen bilden, die hinsichtlich Korrosions- und Wärmefestigkeit der Kerze ungünstige Auswirkungen haben. Weiter erweist sich die Anbringung von Papierlagen in der gewünschten Höhe und Stärke als äußerst schwierig und aufwendig. Zur Herstellung eines die Mittelelektrode am Zündende der Kerze umgebenden kittfreien Raumes ist es bei einer,aus Glas gegossenen Zündkerze bekannt, den noch heißen Isolierkörper über einen Brenner zu halten und die Mittelelektrode in ein Drahtgewebe zu stecken, worauf der Isolierkörper seitwärts hin- und herbewegt wird, um das erweichte Glas von der Elektrode zu entfernen.
  • A11 diese bekannten Verfahren zur Freilegung der Mittelelektrode von Zündkerzen haben sich nicht als vollkommen befriedigend erwiesen, da sie einmal in der Herstellung zu aufwendig sind und zum anderen die Höhe des zu entfernenden Kittes nicht genau bestimmt werden kann, was zu einer thermischen Inhomogenität der Zündkerze führt, die sich insbesondere bei hohen Wärmewerten der Kerze stark bemerkbar macht.
  • Die Erfindung hat nun ein neues Verfahren zur Entfernung des Befestigungskittes von der Mittelelektrode zum Gegenstand, welches sich durch große Einfachheit auszeichnet und eine genaue Festlegung des Abschnittes gestattet, in welchem der Kitt zwischen der Elektrode und dein Isolierkörper entfern werden soll. Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß diejenigen Stellen der Elektrode, die kittfrei bleiben sollen, in ein Bad aus verflüchtigbarein Lack getaucht werden, dann diejenigen Stellen, mit denen die Elektrode im Isolierkörper der Zündkerze befestigt werden soll, mit -Kitt versehen- werden, und schließlich die Elektröde in» die 'Längsbohrung des Isolierkörpers gesteckt wird. -Das erfindungsgemäße Verfahren ist nicht' nur_ äußerst einfach; da es keinerlei besonderer -Hilfsmittel öder-Apparate bedarf, sondern es-weist auch- den Vorteil auf, daß man viele Elektroden gleichzeitig behandeln kann. Man braucht hierzu lediglich eine entsprechende Vorrichtung, -- um gleichzeitig mehrere Elektroden für eine bestimmte Tiefe in ein geeignetes Lackbad einzutauchen und kann auf diese Weise rasch die entsprechende Lacküberziehung herstellen.
  • Weiter bietet dieses Verfahren. den Vorteil, daß man auf einfache Weise Zündkerzen mit besonderen Wärmewerten herstellen kann. Man känri einfach durch Verändern der Lackdickflüssigkeit beliebig feine Lacküberzüge bekommen.
  • Sehr dünne Lacküberzüge ergeben im Betrieb der Zündkerze entsprechend kleine Ringräume um die Mittelelektrode, was besonders für Zündkerzen erwünscht ist, die für Hochleistungsmotoren bestimmt sind.
  • Das Verfahren- wird unter Bezugnahme ..auf- die Zeichnung näher eläutert, wobei Fig. 1 die vollkommen im Isolierkörper einer Zündkerze eingekittete Mittelelektrode im Längsschnitt darstellt, und Fig. 2 das Zündende der gleichen Mittelelektrode in vergrößertem Maßstab zeigt, wobei Teile der Mittelelektrode erfindungsgemäß mit Lack überzogen sind.
  • Die in Fig.2 dargestellte Zündkerze befand sich noch nicht im Betrieb.
  • In den Figuren ist der Isolierkörper der Zündkerze mit 1 bezeichnet, 2 ist die Mittelelektrode und 3 die Kittschicht. In Fig.2 ist die Lackschicht, welche das Zündende der Elektrode 2 als Schutzhülle unmittelbar umgibt, mit-3'7iezeichnet. Die Lackschicht besitzt eine Stärke s und eine Länge h, gemessen vom Zündende des Isolierkörpers 1 an. Sowohl die Stärke s als auch die Länge h der Lackschicht 3' kann mit großer Genauigkeit festgelegt werden. Dies ist wesentlich, da man auf diese Weise durch Einstellen der Höhe des Lackbades mit der größten geforderten Genauigkeit die Längeih :bestimmen kann, längs welcher die Freilegung der Elektrode vorgenommen werden soll. Man kann somit mit großer Genauigkeit den Wärmewert der Zündkerze bestimmen. Durch Verändern der Dickflüssigkeit des Lackes läßt sich die Stärke s der Lackschicht bestimmen.
  • Nach dem Einkitten der Mittelelektrode in den Isolierkörper ist dieKittschicht am Zündende4 derKerze um die Stärke s der Lackschicht geringer als an den übrigen Stellen der Mittelelektrode.
  • Während der ersten Inbetriebnahme der Zündkerze verflüchtigt sich die Lackschicht. Es bildet sich ein freier Ringraum um die Elektrode herum aus, dessen Abmessungen genau von vornhereinbestimmt werden können. Wenn sich die Elektrode im Betrieb ausdehnt, dann kann sie auf den Isolierkörper keinen Druck ausüben, der zum Bruch des Isolierkörpers führen könnte.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum teilweisen oder gänzlichen Freilegen der Mittelelektrode einer Zündkerze für Brennkraftmaschinen von dem sie umgebenden Befestigungskitt unter Verwendung einer Umhüllung der Elektrode aus einem organischen Stoff, der bei einer Temperatur verbrennbar ist, die niedriger oder gleich der Betriebstemperatur der Zündkerze ist, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Stellen der Elektrode (2), die kittfrei bleiben sollen, in ein Bad aus verflüchtigbarem Lack getaucht werden, dann diejenigen Stellen,-mit denen die Elektrode .im Isolierkörper (1) der Zündkerze befestigt werden soll, mit Kitt versehen werden, und schließlich die Elektrode in idie Längsbohrung--des Isolierkörpers gesteckt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Viskosität des Lackes -bzw. die Eintauchtiefe der Elektrode in das Lackbad verändert wird, wenn eine andere Stärke bzw. eine andere Länge des Lacküberzuges gewünscht wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 907 608, 394 399.
DEF25087A 1957-02-27 1958-02-20 Verfahren zum teilweisen oder gaenzlichen Freilegen der Mittelelektrode einer Zuendkerze fuer Brennkraftmaschinen von dem sie umgebenden Befestigungskitt Pending DE1098292B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1098292X 1957-02-27

Publications (1)

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DE1098292B true DE1098292B (de) 1961-01-26

Family

ID=11430887

Family Applications (1)

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DEF25087A Pending DE1098292B (de) 1957-02-27 1958-02-20 Verfahren zum teilweisen oder gaenzlichen Freilegen der Mittelelektrode einer Zuendkerze fuer Brennkraftmaschinen von dem sie umgebenden Befestigungskitt

Country Status (1)

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DE (1) DE1098292B (de)

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