DE889630C - Verfahren zur Herstellung dichter Durchfuehrungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung dichter DurchfuehrungenInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung dichter Durchführungen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von vakuumdichten bzw. gas- oder flüssigkeitsdichten Durchführungen von Drähten oder Stäben durch Gefäßwände bzw. -deckel unter Verwendung einer Preßmasse als Dichtungsmittel. Derartige Durchführungen sind an sich leicht herstellbar und eignen sich .besonders für Massenherstellung, insbesondere dann, wenn es sich darum bandelt, eine größere Anzahl von Leitern durch eine Wand oder eine Platte vakuum-, gas- oder flüssigkeitsdicht hindurchzuführen, wobei die therinische Beanspruchung der Durchführungsstellen nicht besonders hoch ist. Bei der praktischen Ver-,vendung solcher Durchführungen zeigt sich jedoch der Nachteil, daß verhältnismäßig leicht Undichtigkeiten auftreten. Diese Gefahr ist in erhöhtem Maße vorhanden, wenn die Dichtungsstellen größere Druckdifferenzen auszuhalten haben.
- Die Erfindung betrifft nun eine Maßnahme, durch welche die Eigenschaften der beschriebenen Durchführungen wesentlich verbessert werden. Erfindungsgemäß wird die Oberfläche der Durchführungsstäbe oder -drähte vor ihrer Verbindung mit der Preßmasse porös .gemacht. Dadurch tritt eine Benetzung der Oberfläche ein, was normalerweise nicht,der Fall ist. Es hat sich .gezeigt, daß solche Durchführungen auch unter erschwerten Umständen, unter denen die bisherigen Durchführungen mit Preßmasse als Dichtungsmittel versagen, noch verläßlich dicht sind. Die Erfindung läßt sich am 'besten an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutern. In der Figur bedeutet i eine Platte aus Preßmasse, durch welche die Stromzuleitung 2 vakuumdicht bzw. flüssigkeitsdicht hindurchgeführt wenden soll. Die Stromzuleitung 2 wird zweckmäßig aus einem gut leitenden Metall, z. B. Kupfer, Aluminium oder Silber, bestehen, .dessen Ausdehnungskoeffizient hoch ist. Auf der Oberfläche des Stabes 2 wird nun eine Schicht 3 aus Metall oder Isolierstoff aufgesintert. Als Metall kommt für diesen Zweck z. B. Nickel, Chrom oder Kobalt, als Isolierstoff hauptsächlich Glas oder Keramik in Frage. Zur Herstellung der Sinterschicht wird das aufzusinternde Material in Pulverform mit einem geeigneten Aufsclilemm-oder Bindemittel auf den Stab :2 aufgetragen und dieser dann einer Temperaturbehandlung unterworfen, welche das Aufsintern des Materials auf den Stab herbeiführt. Dabei entsteht eine große Anzahl von Hohlräumen verschiedener Gestalt, darunter auch solche, deren Weite nach dem. Innern des Durchführungsstabes hin zunimmt. Wind auf einen derart vorbehandelten Stab .die Preßmasse aufgepreßt, so daß sie in die Poren eindringt, oder als Zwischenmittel ein Lack, z. B. Bakelitlack, aufgestrichen, ,dann kommt es,zu einer Verklammerung zwischen dem Durchführungsstab und der Preßmasse bzw. dem Lack, also zu einer Benetzung.
- Wenn die Oberfläche des Stabes 2 in der beschriebenen Weise behandelt worden ist, kann die Verbindung zwischen Stab 2 und Wand i mit Hilfe der Preßmasse in beliebiger Weise erfolgen. Als Preßmassen können die bekannten Massen, wie Bakelit, Phenoplaste, Aminoplaste usw., verwendet werden, aus denen man durch Pressen bei gleichzeitiger Erhitzung Isolierkörper verschiedenster Form herstellen kann. Die Preßwerkzeuge werden dabei der gewünschten Form des Isolierkörpers angepaßt, also bei ,dem dargestellten Ausführungsbeispiel derart ausgebildet, daß sich der in der Figur ersichtliche Dichtungskörper q. ergibt. Die Isoliermasse wird durch die Preßwerkzeuge in zerkleinerter Form (Pulverform) beispielsweise mit einem Bindemittel .zu einem geeigneten Körper vorgeformt, auf die Dichtungsstelle gebracht und unter bleichzeitiger Erhitzung zusammengepreßt. Dabei verbindet sie sich sowohl mit der Wand i als auch mit .dem .Stab. Das Preßwerkzeug ist in der Figur bei 5 angedeutet. Der Wandungsteil i wird beim Pressen durch .den Körper 6 unterstützt, der gleichzeitig so ausgebildet ist, daß die weiche Masse beim Pressen nicht in wesentlichem Maße aus der Öffnung 7 .der Wand hindurchfließen kann. Die Wand aus Preßmasse kann natürlich im gleichen Preßvorgang wie die Durchführungen gepreßt werden.
- Es empfiehlt sich, die an der Oberfläche porös gemachten Stäbe vor dem Verpressen der Masse in die in einem Lösungs- bzw. Bindemittel gelöste Preßmasse, z. B. Bakelit, einzutauchen und ,dann den Preßvorgang vorzunehmen, wobei ein Teil der aufgebrachten Masse gleichzeitig zur Abdichtung (Ausfüllung) des Loches dienen kann. Man kann die poröse Oberfläche mit Vorteil auch in einen Lack, z. B. Bakelitlaek, eintauchen und dann .die Pressung durchführen.
- In manchen Fällen, und zwar besonders dann, `wenn der Ausdehnungskoeffizient der Preßmasse einigermaßen, z. B. um mehr als 2o '/o kleiner als der des Metalls ist, empfiehlt es sich, die Zuführungsstäbe rohrförmig auszubilden. Gegebenenfalls -kann man in .das Rohr noch einen massiven Draht einführen, der an einer oder beiden Seiten der Dichtungsstelle mit dem Rohr dicht verbunden, z. B. verlötet ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von vakuumdichten bzw. gas- oder flüssigkeitsdichtenDurchführungen von Drähten oder Stäben durch Gefäßwände bzw. -decket unter Verwendung einer Preßmasse, z. B. von Bakelit, als Dichtungsmittel, dadurch gekennzeichnet, .daß die Oberfläche der Stäbe vor ihrer Verbindung mit der Preßmasse porös gemacht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Staboberfläche ein Metall bzw. ein Isolierstoff aufgesintert wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, da-,durch gekennzeichnet, daß vor der Herstellung der Dichtung auf die poröse Oberfläche gelöste Preßmasse oder eine kolloidale Substanz aufgetragen wird, an der die Preßmasse haftet.
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1942
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