DE109571C - - Google Patents
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- strip
- rubber
- tire
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C19/00—Tyre parts or constructions not otherwise provided for
- B60C19/12—Puncture preventing arrangements
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C73/00—Repairing of articles made from plastics or substances in a plastic state, e.g. of articles shaped or produced by using techniques covered by this subclass or subclass B29D
- B29C73/16—Auto-repairing or self-sealing arrangements or agents
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei, Wagenbau und Fahrräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1898 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein gegen Durchstechung gesicherter
Luftreifen. Bei den bisher gebräuchlichen Vorrichtungen dieser Art hat man weichen Gummi
angewendet, welcher sich unter Druck befindet, wodurch sich eine Durchlochung sofort wieder
schliefst und das Ausströmen der Prefsluft verhindert wird. Bei diesen Einrichtungen jedoch
ist der zusammengedrückte Gummi bisher auf einem nicht dehnbaren Gewebe befestigt worden,
was den Nachtheil hervorruft, dafs bei einer Durchlochung der Gummi selbst wohl das Bestreben hat, die Oeffnung wieder zusammenzuziehen,
dagegen aber das undehnbare Gewebe dieselbe aufsperrt, und zwar auf eine beträchtliche Entfernung von der Oberfläche.
Aufserdem wurde .durch die Verbindung des Gummis mit dem nicht dehnbaren Gewebe die
Elasticität des Reifens nachtheilig beeinflufst.
Nach der vorliegenden Erfindung wird die selbsttätige Zusammenziehung etwaiger Durchlochungen
dadurch erzielt, dafs man in dem Reifen bezw. zwischen dem Luftschlauch und Mantel einen Streifen Prefsgummi anordnet,
welcher sich vollständig frei bewegen kann und nur an seinen seitlichen Rändern an dem nicht
dehnbaren Gewebe befestigt ist.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung in einigen Ausführungsformen veranschaulicht,
und zwar zeigt:
Fig. ι einen Reifenquerschnitt bei nicht aufgeblasenem
Reifen, Fig. 2 einen ähnlichen Querschnitt bei aufgepumptem Reifen, Fig. 3
und 4 die Anordnung des geprefsten Gummis und Fig. 5 eine abgeänderte Ausführungsform.
Der Mantel 1 ist mit einem inneren Luftschlauch 2 versehen. Die Lauffläche des
Reifens ist durch einen Streifen von zusammengeprefstem Gummi 3 geschützt, welcher in
folgender Weise seitlich zusammengehalten wird. Der Streifen 3 besteht aus weichem,
vulcanisirtem Gummi; um die Pressung desselben zu erzielen, wird in bekannter Weise
(vergl. D. R. P. 7.6499) zunächst ein dünner Streifen 4 vulcanisirten Gummis seitlich gestreckt
bezw. gespannt und an der einen Fläche des Streifens 3 befestigt. Läfst man nun den
Streifen 4 los, so wird er durch seine Zusammenziehung den Streifen 3 zusammenpressen,
und wenn die auf diese Weise gebildete Verbindung der beiden Gummistreifen durch irgend eine andere Kraft nicht flach gehalten
wird, so werden sie sich zusammenrollen. Der auf diese Weise hergestellte Reifen
ist mit einem Streifen von nicht dehnbarem Material 5 an beiden Kanten verbunden, indem
man zunächst die Kante bei 6 befestigt, und alsdann bei 7, wobei man den Streifen in
einen wesentlich flachen Zustand ziehen mufs. ^ Auf diese Weise erzielt man einen Streifen
Prefsgummi, welcher sich rings um die Lauffläche des Rades legt und sich unabhängig
von der undehnbaren Unterlage bewegen kann. Wird der Reifen durchstochen, so drückt sich
der Gummi sofort wieder zusammen und verhindert das Entweichen der Prefsluft.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, dafs, da sich der Gummi vollständig unabhängig von
dem undehnbaren Streifen bewegen kann, derselbe eine etwaige Durchlochung sofort wieder
Verein deutschen Jngemeure
Bezirksverein a. d. niederen Ruhr.
schliefsen wird. Nach der Ausführungsform der Fig. 5 ist die Erfindung so eingerichtet,
dafs der Schutzstreifen A zunächst an beiden Kanten α α 1 mit einem nicht dehnbaren
Streifen B verbunden wird, und zwar in der Weise, dafs der Streifen A im Querschnitt
bogenförmig erscheint; der Luftschlauch C wird dann in seiner ä'ufseren Umlauffläche gespannt
und durch Kitt an der bogenförmigen Fläche a2 des Streifens A befestigt, so dafs bei
Aufhebung der Spannung die Elasticitä't des
Luftschlauches dahin wirken wird, die bogenförmige Gestaltung des Schutzstreifens zu vermindern,
indem die äufsere Fläche des den Bogen bildenden Gummis zusammengedrückt wird.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Ein bei Durchstechungen sich selbsttätig schliefsender Luftradreifen mit unter Druck stehendem und mit undehnbarer Gewebeunterlage versehenem Schutzstreifen, dadurch gekennzeichnet, .dafs dieser Schutzstreifen-^) nur an seinen seitlichen Rändern mit dem undehnbaren Gewebe (5) verbunden ist, so dafs er sich unabhängig von der Gewebeunterlage bewegfen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE109571C true DE109571C (de) |
Family
ID=379453
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT109571D Active DE109571C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE109571C (de) |
-
0
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