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DE1095711B - Stiefel, insbesondere Schaftstiefel - Google Patents

Stiefel, insbesondere Schaftstiefel

Info

Publication number
DE1095711B
DE1095711B DEP16905A DEP0016905A DE1095711B DE 1095711 B DE1095711 B DE 1095711B DE P16905 A DEP16905 A DE P16905A DE P0016905 A DEP0016905 A DE P0016905A DE 1095711 B DE1095711 B DE 1095711B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boots
boot
rubber
heavy metal
mixture used
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP16905A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans Sabelmann
Dr Reinhard Meyer
Gerhard List
Dr Karl Knauerhase
Dr Wolfgang Pyrus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Phoenix AG
Original Assignee
Phoenix Gummiwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Phoenix Gummiwerke AG filed Critical Phoenix Gummiwerke AG
Priority to DEP16905A priority Critical patent/DE1095711B/de
Publication of DE1095711B publication Critical patent/DE1095711B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/34Footwear with health or hygienic arrangements with protection against heat or cold
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F3/00Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table
    • C07F3/10Mercury compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Stiefel, insbesondere Schaftstiefel Gegenstand der Erfindung ist ein Stiefel, insbesondere ein Schaftstiefel aus Kunststoff, Natur- oder Kunstkautschuk, mit oder ohne Gewebeeinlage. Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe besteht darin, einen solchen Stiefel derart auszubilden, daß er den Stiefelträger gegen Wärmestrahlung und gleichzeitig gegen radioaktive oder ionisierende Strahlung weitgehend zu schützen vermag.
  • Es ist an sich bekannt, Schuhwerk aus schwer entflammbaren Stoffen, wie Chlorbutadien oder Polyvinylchlorid, herzustellen. Ferner ist es bekannt, einer Gummimischung, die z.B. auf der Außenseite von Ballonstoffen aufgebracht wird, Wärme reflektierendes Material, wie Aluminiumbronze, zuzusetzen.
  • Es ist schließlich auch schon vorgeschlagen worden, einer Gummimischung für Schutzkleidung gegen Röntgenstrahlen eine möglichst große Menge an Bleioxyd zuzusetzen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Oberfläche des Stiefel in an sich bekannter Weise mit Wärme reflektierenden Stoffen, z. B. Aluminiumbronze, überzogen ist und daß die zur Herstellung des Stiefel verwendete Mischung in ebenfalls bekannter Weise radioaktive oder ionisierende Strahlung absorbierende Stoffe, wie Schwermetall oder Schwermetallverbindungen, enthält, wobei die die Strahlung absorbierenden Stoffe in besonders gefährdeten Bereichen des Stiefel, z. B. an der Laufsohle, in höherer Konzentration vorliegen.
  • Diese Kombination ist neu. Sie ist überdies fortschrittlich, weil alle Schutzmöglichkeiten gegen äußere Einflüsse, die im Zusammenhang mit radioaktivem Zerfall auftreten können, in einem Zuge wirksam werden.
  • Um in den besonders gefährdeten Bereichen des Stiefels, z. B. an der Sohle, den Strahlenschutz besonders wirksam zu machen, ist an diesen Stellen eine erhöhte Konzentration an Stoffen, die ionisierende Strahlung absorbieren, vorgesehen. Die Höhe der in der Kunststoff- oder Gummimischung vorhandenen Konzentration an vorzugsweise aus Schwermetallen oder Schwermetallverbindungen bestehenden Schutzstoffen gegen die Radioaktivität ist auf das Gewicht des fertigen Stiefels von erheblichem Einfluß. Durch die erfindungsgemäße Beschränkung der hohen, d. h. gewichtsvermehrenden Konzentration auf nur solche Teile des Stiefels, an denen die hohe Schutzwirkung tatsächlich erforderlich ist, läßt sich das Gewicht des Stiefels gegenüber solchen, deren Material durchgehend eine einheitlich hohe Konzentration aufweist, merklich verringern. Ein Gummistiefel, der Bereiche mit unterschiedlichen Konzentrationen der Schutzstoffe aufweisen soll, wird zweckmäßig aus einzelnen Zuschnitten mit den unterschiedlichen Konzentrationen hergestellt, wobei die einzelnen Teile bei der Her- stellung des Stiefels in bekannter Weise zusammengenäht oder zusammengeklebt werden. Dabei ist auf die Nähte oder Übergangszonen besondere Aufmerksamkeit zu richten. Gummistiefel werden an diesen Übergängen mit einem abdichtenden Band versehen, um wirksam verhindern zu können, daß radioaktiver Staub sich festsetzen kann bzw. sich nicht mehr entfernen läßt.
  • Die für die Stiefel verwendete Gummi- oder Kunststoffmischung läßt sich mit den erfindungsgemäßen Merkmalen auch für Schutzbekleidungen anderer Art verwenden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Ein Stiefel 1 trägt einen Überzug aus Aluminiumbronze. Die für den Stiefel verwendete Mischung erhält einen Zusatz von lO0/o Bleioxyd. Für die unteren Teile des Sitefels, insbesondere die Sohle 2 und den Absatz 3, sind höhere Konzentrationen, und zwar l40/o, vorgesehen. Die für den Stiefel verwendete Mischung besteht außer üblichen Zusätzen im wesentlichen aus Chlorbutadien; es kann auch Polyvinylchlorid verwendet werden. Die Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Zuschnitten des Stiefels sind mit einem abdichtenden Band überklebt. Ein solches Band ist in der Zeichnung mit 4 bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stiefel, insbesondere Schaftstiefel aus Kunststoff, Natur- oder Kunstkautschuk, mit oder ohne Gewebeeinlage, dessen zur Herstellung verwendete Mischung zum Teil oder ganz aus schwer entflamtnbaren Materialienf wie z. B. Chlorbutadien oder Polyvinylchlorid, besteht oder die Entflammbarkeit erschwerende Zusätze enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Stiefels in an sich bekannter Weise mit Wärme reflektierenden Stoffen, z. B. Aluminiumbronze, überzogen ist und daß die zur Herstellung des Stiefels verwendete Mischung in ebenfalls bekannter Weise radioaktive oder ionisierénde, Strahlung absorbierende Stoffe, wie Schwermetall oder Schwermetallverbindungen, enthält, wobei die die Strahlung absorbierenden Stoffe in besonders gefährdeten Bereichen des Stiefels, z. B. an der Laufsohle, in höherer Konzentration vorliegen. ~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 833 024; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 703 854; Boström, Lange, Schmidt und Stöcklin, »Kautschuk und verwandte Stoffe«, 1940, S. 374, Abs. 4; »Gummischutzstoff gegen Röntgenstrahlen« in »Gummi-Zeitung«, 41. Jahrgang, Heft 11 vom 10. 12. 1956, S. 590.
DEP16905A 1956-08-27 1956-08-27 Stiefel, insbesondere Schaftstiefel Pending DE1095711B (de)

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Cited By (2)

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EP0182245A1 (de) * 1984-11-14 1986-05-28 PUMA Aktiengesellschaft Rudolf Dassler Sport Sportschuh
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