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DE1095644B - Maschine zum Befestigen einer Ausgusstuelle in einer Wand eines oben offenen Behaelters aus Pappe, Karton od. dgl. - Google Patents

Maschine zum Befestigen einer Ausgusstuelle in einer Wand eines oben offenen Behaelters aus Pappe, Karton od. dgl.

Info

Publication number
DE1095644B
DE1095644B DES51520A DES0051520A DE1095644B DE 1095644 B DE1095644 B DE 1095644B DE S51520 A DES51520 A DE S51520A DE S0051520 A DES0051520 A DE S0051520A DE 1095644 B DE1095644 B DE 1095644B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
spout
cardboard
conveyor belt
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES51520A
Other languages
English (en)
Inventor
Miltion Harry Klaumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seal Spout Corp
Original Assignee
Seal Spout Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seal Spout Corp filed Critical Seal Spout Corp
Publication of DE1095644B publication Critical patent/DE1095644B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/74Auxiliary operations
    • B31B50/81Forming or attaching accessories, e.g. opening devices, closures or tear strings
    • B31B50/84Forming or attaching means for filling or dispensing contents, e.g. valves or spouts

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Maschine zum Befestigen einer Ausgußtülle in einer Wand eines oben offenen Behälters aus Pappe Karton od. dgl.
  • Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Befestigen einer Ausguß tülle in einer Wand eines oben offenen Behälters aus Pappe, Karton od. dgl., bei welcher das Einsetzen der Tülle mittels eines hin- und hergehenden Stößels einer Tülleneinsetzvorrichtung vorgenommen wird, im Zusammenwirken mit einem periodisch bewegten Amboß.
  • Der Erfindung gemäß ist eine Fördervorrichtung vorgesehen, welche die Behälter in an sich bekannter Förderbewegung nacheinander in den Bereich der Tülleneinsetzstation, quer zur Hauptfördervorrichtung an diese heran und nach einem Stillstand quer zur Hauptfördervorrichtung von ihr fort und schließlich in Hauptförderrichtung weiterbewegt. Dabei ist der Amboß während des Stillstandes des Behälters im Rhythmus mit dem Stößel in den Behälter versenkbar, an dessen Wandung gegenüber dem Stößel anlegbar und nach beendigtem Einsetzen der Tülle wieder aus dem Behälter herausbewegbar angeordnet. Die der Erfindung entsprechende Iiombination ergibt gegenüber den bekannten Maschinen, die einem ähnlichen Zweck dienen, eine einfache und darum im Bau billige, sicher arbeitende Maschine. Die der Erfindung entsprechende Maschine ist besonders bestimmt und geeignet für die Benutzung zusammen mit den allgemein im Gebrauch befindlichen Fördervorrichtungen für Verpackungsbehälter. An der Maschine sind infolgedessen Mittel vorgesehen, welche die Behälter zeitweise von der üblichen Fördervorrichtung, z. B. einem Förderband, entfernen, die Tüllen in die Behälter einsetzen und die Behälter auf die Fördervorrichtung zurückführen. Die Behälterfördervorrichtung kann vorteilhaft aus einem kontinuierlich umlaufenden Förderband und einem mit die Behältergröße berücksichtigenden Aussparungen versehenen, intermittierend arbeitenden Drehtisch bestehen, unter welchem das Förderband etwa zentrisch angeordnet ist. Seitlich vom Förderband ist dabei ein Tisch vorgesehen, auf welchem die Behälter beim Tülleneinsetzen aufruhen. Tülleneinsetzvorrichtung und Drehtisch sind vorteilhaft an einem gemeinsamen Träger angeordnet. Der Träger kann an einer mit einer Grundplatte versehenen Säule auf- und abwärts gleitbar geführt sein und durch eine Feststellvorrichtung in gewünschter Lage auf der Säule feststellbar sein. Von Vorteil ist es, in einem gemeinsamen Träger auch die Vorrichtung zum Herstellen und Zuführen der fertigen Tüllen anzuordnen. Infolge dieser Anordnung kann eine Anpassung an Behälter verschiedener Höhe, eine Einstellung der Höhenlage, in der die Tülle am Behälter angebracht werden soll, sowie eine Anpassung an die Höhe der Fördervorrichtung erfolgen, mit der zusammen die Vorrichtung benutzt werden soll.
  • In der Zeichnung ist ein vorteilhaftes Ausführungs- beispiel einer der Erfindung entsprechenden Maschine dargestellt.
  • Fig. 1 ist eine Vorderansicht der der Erfindung entsprechenden Maschine. Sie zeigt einen Teil des Behälterförderbandes und Behälter, die der Tülleneinsetzstation zugeführt und von ihr weggeführt werden.
  • Verschiedene Teile sind der Klarheit wegen weggelassen; Fig. 2 ist eine vergrößerte Seitenansicht der der Erfindung entsprechenden Maschine, bei der die Behälterfördervorrichtung im Querschnitt gezeigt ist.
  • Ein Behälter ist an der Tülleneinsetzstation strichpunktiert eingezeichnet; Fig. 3 ist eine teilweise Seitenansicht eines Teiles des Rahmens des Tüllenform- und Einsetzmechanismus, welche die Mittel zum Einstellen dieses Mechanismus gegenüber dem Förderer zeigt. Verschiedene Teile sind der Klarheit wegen weggelassen oder im Schnitt gezeichnet; Fig. 4 ist eine vergrößerte Draufsicht auf die Maschine, etwa gesehen von der Ebene der Linie 4-4 in Fig. 1; Fig. 5 ist eine vergrößerte teilweise Seitenansicht des Tüllenform- und Einsetzmechanismus, des Ambosses und der Antriebsvorrichtung desselben und der Behälterfördervorrichtung. Die Fördervorrichtung ist im Querschnitt gezeigt.
  • Beim Arbeiten der der Erfindung entsprechenden Maschine wird ein aus flachen, mit ihren Enden zusammenhängenden Tüllenrohlingen bestehender Tüllenrohlingstreifen Schritt für Schritt zugeführt, so daß die Rohlinge nacheinander in die richtige Lage vor die Stempel kommen, welche die sektorförmigen Flügel jedes Rohlings gegen den Rückenteil der Tülle abbiegen und Lappen im Rückenteil der Tülle erzeugen. Hierauf wird die fertige Tülle, die sich am vorderen Ende des Rohlingstreifens befindet, in den Tülleneinsetzmechanismus eingeführt, vom Streifen getrennt, durch die Behälterwand gestoßen und mit dieser verklammert. Während eine Tülle abgeschnitten und zum Behälter gefördert wird, wird der nächstfolgende Tüllenrohling gleichzeitig gebogen und gestanzt. Die Behälter werden einer nach dem anderen durch ein Förderband zugeführt und von diesem durch eine Umsetzvorrichtung vor den Tülleneinsetzmechanismus gebracht. Hierauf wird der Amboß in den vor dem Tülleneinsetzmechanismus befindlichen Behälter eingeführt, und zwar an der Behälterwand, die vor dem Tülleneinsetzmechanismus liegt, so daß er mit dem Stößel dieses Mechanismus zusammenwirkt, wenn die Tülle durch die Behälterwand gestoßen wird und die Lappen der Tülle mit der Behälterwand verklammert werden. Während der Formung der nächstfolgenden Tülle wird der Amboß aus dem Behälter zurückgezogen. Der Behälter wird dann vom Umsetzmechanismus auf das Förderband bewegt, während gleichzeitig ein anderer Behälter zur Tülleneinsetzstation gebracht wird.
  • Der in Fig. 1, 2 dargestellte Tüllenform- und Zufuhrmechanismus A besitzt einen Hauptträger A', welcher an einem Ilauptrahmen B befestigt ist und von diesem nach unten ragt. Der Hauptrahmen B ist senkrecht einstellbar an einem Träger C befestigt, dessen Grundplatte D die Maschine auf einer geeigneten Fläche, wie etwa einem Fußboden, trägt.
  • Die Behälter E werden, wie gezeigt, von einem geeigneten Vorrat durch das obere Trum eines endlosen Förderbandes F zugeführt. Das Förderband F läuft vor einem Behältertragtisch G vorbei, welcher auf der einen Seite dieses Bandtrumes unter dem Tülleneinsetzmechanismus von geeigneten Mitteln, wie etwa der Konsole H, gehalten wird. Die Konsole H ist mittels eines bekannten geschlitzten Klemmringes 1 einstellbar am Ständer C befestigt. Die Oberfläche des Tisches G befindet sich etwa in der gleichen Ebene wie die Oberfläche des fördernden Trumes F des Förderbandes und unterhalb des Tülleneinsetzmechanismus.
  • Über diesem Trum des Förderbandes und dem Tisch ist eine Behälterumsetzvorrichtung J vorgesehen, welche zwei waagerechte, koaxiale, vertikal im Abstand übereinander angeordnete, um eine vertikale Achse drehbare Kreisscheiben j besitzt. Jede dieser Kreisscheiben besitzt vier im gleichen Abstand angeordnete Aussparungen j', welche mit den entsprechenden Aussparungen der anderen Scheibe in einer Flucht liegen. Wie man am besten aus Fig. 1 und 4 ersieht, wird der vorderste Behälter auf dem Förderband durch dieses in die Aussparung hineingeführt, die in der Flucht des Bandes liegt. Die Kreisscheiben j sind auf einer Welle K befestigt, welche im Rahmen B gelagert ist. Die Welle K wird intermittierend durch ein bekanntes Malteserkreuzgetriebe L angetrieben, welches wiederum von einem Elektromotor 31 über ein geeignetes, später noch zu beschreibendes Getriebe angetrieben wird.
  • Beim Betrieb der Maschine werden die Umsetzscheiben j schrittweise intermittierend um je 900 ge- dreht, während das Förderband F die Behälter fortlaufend vorwärts bewegt, so daß jeweils ein Behälter in eine der Aussparungen j' hineintritt. Das Förderband gleitet dann unter den Behältern, während die Bewegung der Behälter durch die Scheiben j aufgehalten wird. Bei jedem Drehungsschritt der Scheiben wird ein Behälter vom Förderer auf den Tisch G vor den Tüllenform- und -einsetzmechanismus A geschoben. Sodann wird ein Amboß Ä von einem Antriebsmechanismus durch das offene Ende des Behälters in diesen hineingeführt, und zwar dicht an der Behälterwand, welche vor dem Tülleneinsetzmechanismus liegt. Der Amboß stützt diese Wand und nimmt den Stoß des die Tüllen einsetzenden Stößels P (Fig. 6) während des Einsetzens der Tülle und des Verklammerns von deren Lappen in der Behälterwand auf. Der Amboß wird dann vom Antriebsmechanismus ö zurückgezogen. Beim nächsten Drehschritt der Umsetzscheiben j wird der Behälter vom Tisch G zurück auf das Förderband F, und zwar auf die Seite des Umsetzmechanismus geschoben, die der Seite gegenüberliegt, auf welcher die Behälter dem Umsetzmechanismus zugeführt wurden. Der Behälter wird dann vom Förderband einer gewünschten Stelle, beispielsweise einer Füllmaschine, zugeführt.
  • Der Rahmen B umfaßt, wie gezeigt, zwei waagerechte Rahmenplatten Q, welche durch eine Muffe R verbunden sind. Diese Muffe ist auf dem Ständer C gleitbar gelagert. Urn die Konstruktion steif zu halten, sind die Platten Q durch geeignete Verbindungsbolzen T verbunden. Der Rahmen wird normalerweise in der gewünschten Höhe vom Ständer mittels eines geschlitzten federnden Klemmringes U (Fig. 1 und 3) getragen, auf welchem die untere Rahmenplatte ruht.
  • Der Rahmen wird weiter von einer Spindel V einstellbar getragen, welche durch eine Gewindebohrung der oberen Rahmenplatte Q geführt ist und drehbar in einer Kopfplatte W gelagert ist. Die Kopfplatte ist starr mit dem oberen Ende des Ständers C verbunden.
  • Die Spindel V besitzt einen Kopf r, welcher auf der Oberseite der Kopfplatte IV aufliegt. Durch Lösen des Klemmringes U und Drehen der Spindel V kann der Rahmen einschließlich des an ihm befestigten Tüllenform- und -einsetzmechanismus A senkrecht gegenüber dem Förderband F eingestellt werden. Dadurch wird eine Anpassung an Behälter verschiedener Höhe und eine Einstellung der Höhenlage, in der die Tülle am Behälter angebracht werden soll, ermöglicht.
  • An dem Träger A' ist eine Führung für einen zusammenhängenden Streifen X von Tüllenrohlingen vorgesehen (Fig. 2).
  • Dieser Streifen von Tüllenrohlingen umfaßt eine Vielzahl von flachen Rohlingen. die mit ihren Enden aneinanderhängen. Jeder Rohling ist so geformt, daß aus ihm der Rückenteil und die Seitenflansche einer fertigen Tülle in dem hier nicht beschriebenen Tüllenformmechanismus gebildet werden können.
  • Der nächste Schritt ist das Abtrennen der fertigen Tülle vom Tüllenrohlingstreifen. Er erfolgt während der Herstellung der nächstfolgenden Tülle.
  • Die abgetrennte fertige Tülle wird dann durch die Wand des Behälters E gestoßen, der sich vor dem Tüllenform- und -einsetzmechanismus befindet. Der Tülleneinsetzmechanismus besitzt, wie gezeigt, einen Tüllenhalter 38, welcher einen nicht dargestellten Tüllenaufnahmekanal besitzt. Der Querschnitt dieses Kanals entspricht der Form des Tüllenrückens. Der Kanal erstreckt sich quer zur Tüllenzuführungsbahn oberhalb derselben, so daß er die fertige Tülle aufnehmen kann, welche aus der Führungsbahn ausgestoßen wird, wenn der nächste Zuführungsschritt für den Streifen X erfolgt. Der Stößel P ist gleitbar im Kanal gelagert, so daß er die abgeschnittene und fertige Tülle durch den Kanal von der Führungsbahn 1 zur Wand des Behälters und durch dieselbe stoßen kann. Der Stößel besitzt einen Kopfblock 40, dessen Querschnitt etwa der Gestalt des Kanals entspricht. Der Kopfblock ist einstellbar mit einem Führungs- und Betätigungsstück 41 verbunden. Der Kopfblock besitzt, wie in Fig. 6 gezeigt, Langlöcher, durch welche Kopfschrauben 43 ragen, die in das Betätigungsstück 41 eingeschraubt sind. Nach Lösen der Schrauben 43 kann der Kopfblock längs zum Betätigungsstück 41 verschoben werden, um die Länge des Schubstückes zu regulieren und ein richtiges Zusammenarbeiten des Stößels mit dem Amboß zu gewährleisten. Um den Kopfblock 40 leicht und sicher einstellen zu können, ist eine Einstellschraube in einen seitlich hervorstehenden Arm 45 des Betätigungsstücks 41 eingeschraubt, so daß sie an das äußere Ende des Kopfblocks 40 stößt.
  • Auf der Welle 17 sind zwei Kurvenscheiben 45 und 46 befestigt. Auf der einen Kurvenscheibe läuft eine Laufrolle 47, welche am Betätigungsstück 41 gelagert ist, um den Stößel in einer Richtung zu bewegen, d. h. um es in seine Ausgangsstellung zurückzuziehen. Auf der anderen Kurvenscheibe läuft eine ebenfalls auf dem Betätigungsstück 41 gelagerte Rolle 48, welche den Stößel in die entgegengesetzte Richtung zum Einsetzen der Tülle bewegt. Die Kurvenscheiben sind vorteilhaft so geformt, daß die Kurvenscheibe 46 die Bewegung des Stößels kurz bevor und während die Tülle die Gehäusewandung durchdringt, beschleunigt.
  • Dadurch wird das Einsetzen der Tülle erleichtert.
  • Die Kurvenscheiben 45 und 46 sowie eine nicht dargestellte Kurvenscheibe für den Vorschub des Tüllenrohlingstreifens zum Tüllenformmechanismus müssen so beschaffen sein und so gegeneinander stehen, daß sie den mit der Tülle beschickten Stößel P im richtigen zeitlichen Verhältnis zur Bewegung der Behälterumsetzvorrichtung und des Ambosses N betätigen.
  • Der Antrieb erfolgt durch den Elektromotor M, welcher oben auf den Rahmen montiert ist und durch einen Riementrieb 60 mit der Antriebswelle eines Getriebes 61 verbunden ist, dessen Antriebswelle 62 in der oberen Platte Q des Rahmens B gelagert ist. Diese Welle 62 trägt ein Ritzel 63, welches mit einem auf einem Zapfen 65 der Unterseite der oben erwähnten Rahmenplatte gelagerten Zwischenrad 64 kämmt. Das Zwischenrad 64 kämmt wiederum mit einem Ritzel 66, das fest auf der Welle 17 sitzt (Fig. 2, 4 und 5). Der Triebhebel 67 des Malteserkreuzgetriebes sitzt auf der Welle 62, während das getriebene Element oder Sternrad 68 desselben mit der Welle K verbunden ist, auf welcher die Kreisscheiben j der Umsetzvorrichtung J montiert sind.
  • Der Antrieb für den Amboß umfaßt im Ausführungsbeispiel eine Steuerkurve 69, welche auf der Welle 17 sitzt. Im Kanal dieser Steuerkurve läuft ein Laufrad 70, das an einem Ende eines Hebels 71 gelagert ist. Der Hebel 71 ist bei 72 an einen Arm 73 schwenkbar gelagert, welcher an der Bodenplatte Q befestigt ist (Fig. 5). Das andere Ende des Hebels 71 besitzt einen Schlitz, in dem ein Stift 74 geführt ist.
  • Der Stift 74 sitzt an einem Amboßstück 75, welches gleitbar in einer Führung 76 geführt ist. Die Führung 76 ist an der unteren Rahmenplatte befestigt. Das Amboßstück 75 ragt durch eine oeffnung in der Rahmenplatte nach unten und trägt an seinem unteren Ende einen Amboßblock 78. Die Stirnseite des Amboßblocks entspricht in Form und Größe dem Rückenteil der Tülle und hat vorteilhaft Vertiefungen 79, um die Lappen der Tülle umzubiegen und das Verklammern derselben zu erleichtern, wenn die Tüllenflansche durch die Behälterwand gestoßen sind.
  • Zwischen den Scheiben j der Umsetzvorrichtung werden vorteilhaft Kurvenführungen 80 und 81 (Fig. 1, 4 und 5) vorgesehen, um ein Herausrutschen der Behälter aus den Aussparungen j' der Scheiben j zu verhindern, während die Behälter vom Förderband zum Tülleneinsetzmechanismus und vom Tülleneinsetzmechanismus zurück zum Förderband umgesetzt werden. Diese Kurvenführungen sind im Ausführungsbeispiel als gekrümmte Stäbe ausgebildet, welche durch Stangen 83 an der unteren Rahmenplatte Q befestigt sind. Die Stangen 83 erstrecken sich durch die Rahmenplatten und sind an dieser durch Stellschrauben 84 einstellbar befestigt. Eine weitere Führung 85 ist in ähnlicher Weise einstellbar an dieser Rahmenplatte befestigt. Diese Führung 85 besitzt einen Teil, welcher dicht über den Oberkanten des Behälters liegt, wenn letzterer sich vor dem Tülleneinsetzmechanismus befindet, um den Behälter zu halten und gegen den Tisch G zu drücken. Dadurch wird eine sichere Stellung des Behälters gegenüber dem Tülleneinsetzmechanismus gewährleistet.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Maschine zum Befestigen einer Ausgußtülle in einer Wand eines oben offenen Behälters aus Pappe, Karton od. dgl., bei welcher das Einsetzen der Tülle mittels eines hin- und hergehenden Stößels einer Tülleneinsetzvorrichtung vorgenommen wird im Zusammenwirken mit einem periodisch bewegten Amboß, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fördervorrichtung (F, J) vorgesehen ist, welche die Behälter (E) in an sich bekannter Förderbewegung nacheinander in den Bereich der Tülleneinsetzstation (A), quer zur Hauptfördervorrichtung an diese heran und nach einem Stillstand quer zur Hauptfördervorrichtung von ihr fort und schließlich in Hauptförderrichtung weiter bewegt, wobei der Amboß (N) während des Stillstandes des Behälters im Rhythmus mit dem Stößel (P) in den Behälter (E) versenkbar, an dessen Wandung gegenüber dem Stößel (P) anlegbar und nach beendigtem Einsetzen der Tülle wieder aus dem Behälter herausbewegbar angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung aus einem kontinuierlich umlaufenden Förderband (F) und einem mit die Behältergröße berücksichtigenden Aussparungen (1') versehenen, intermittierend arbeitenden Drehtisch (J) besteht, unter welchem das Förderband etwa zentrisch angeordnet ist, sowie seitlich vom Förderband ein Tisch (G) vorgesehen ist, auf welchem die Behälter beim Tülleneinsetzen aufruhen.
    3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tülleneinsetzvorrichtung (A) und der Drehtisch (J) an einem gemeinsamen Träger (B) angeordnet sind.
    4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Träger an einer mit einer Grundplatte (D) versehenen Säule (C) auf-und abwärts gleitbar geführt und durch eine Feststellvorrichtung (U) in gewünschter Lage auf der Säule feststellbar ist.
    5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem gemeinsamen Träger (B) auch die Vorrichtung zum Herstellen und Zuführen der fertigen Tüllen angeordnet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 933 798, 558 846; USA.-Patentschriften Nr. 2 300099, 2 216 733, 2 061 575, 2 011 434, 1 966 284.
DES51520A 1955-12-05 1956-12-05 Maschine zum Befestigen einer Ausgusstuelle in einer Wand eines oben offenen Behaelters aus Pappe, Karton od. dgl. Pending DE1095644B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US1095644XA 1955-12-05 1955-12-05

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Family

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DES51520A Pending DE1095644B (de) 1955-12-05 1956-12-05 Maschine zum Befestigen einer Ausgusstuelle in einer Wand eines oben offenen Behaelters aus Pappe, Karton od. dgl.

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