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DE129218C - - Google Patents

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Publication number
DE129218C
DE129218C DENDAT129218D DE129218DA DE129218C DE 129218 C DE129218 C DE 129218C DE NDAT129218 D DENDAT129218 D DE NDAT129218D DE 129218D A DE129218D A DE 129218DA DE 129218 C DE129218 C DE 129218C
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DE
Germany
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box
anvils
turntable
anvil
shaft
Prior art date
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Application number
DENDAT129218D
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English (en)
Publication of DE129218C publication Critical patent/DE129218C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/34Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of cases, trunks, or boxes, of wood or equivalent material which cannot satisfactorily be bent without softening ; Manufacture of cleats therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q39/00Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation
    • B23Q39/04Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation the sub-assemblies being arranged to operate simultaneously at different stations, e.g. with an annular work-table moved in steps
    • B23Q39/042Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation the sub-assemblies being arranged to operate simultaneously at different stations, e.g. with an annular work-table moved in steps with circular arrangement of the sub-assemblies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur selbsttätigen Herstellung von Schachteln, welche die aufeinander folgenden Arbeitsvorgänge des Zusammensetzens, Nageins, Bedrückens und Ausstofsens selbsttätig durchführt.
Auf den· beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 ist eine Draufsicht auf die neue Maschine. Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie x-x in Fig. 1. Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie y-y in· Fig. 1. Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie \-\ in Fig. 2. Die Fig. 5 ist eine vergröfserte Darstellung des Antriebsgetriebes. Fig. 6 ist eine Endansicht und ein theilweiser Schnitt nach Linie v-'v in Fig. 2. Fig. 7 zeigt in vergröfsertem Mafsstab einen Ambofs, einen Behälter für die Seitentheile der Schachtel mit der Vorrichtung zum Ausstofsen des untersten Seitentheils des Stapels. Fig. 8 ist ein Schnitt nach Linie w-n> in Fig. 7 in vergrößertem Mafsstabe. Fig. 9 zeigt im Schnitt vergröfsert einen Ambofs mit dem Behälter, der die Bodentheile der Schachtel enthält, wobei gleichzeitig die Vorrichtung dargestellt ist, durch welche diese Bodentheile gegen den Ambofs vor dem Zusammennageln der Schachtel geführt werden. Fig. 10 veranschaulicht in vergrößerter-Darstellung die Vorrichtung, durch welche die Ambosse um ihre Achse gedreht ,und während, der Zuführung der . Schachteltheile, während des Eintreibehs der Nägel und des Auswerfens der fertiggestellten Schachtel festgestellt werden. Fig. 11 zeigt von oben gesehen ein theilweise gezahntes Rad. · ·..·,·.
ι ist die Grundplatte der Maschine (Fig. 2), 2 ist ein hohler Ständer, auf welchem die Hülse 3 drehbar angeordnet ist, welche die Drehscheibe 4 trägt, die ihrerseits die Ambosse 5 mittelst der in den Lagern 7 angeordneten Wellen 6 trägt. Auf den inneren Enden dieser Wellen sind die mit vier Zähnen versehenen Zahnräder 8 angeordnet, welche dazu dienen, die Ambosse zu drehen und in der gewünschten Stellung während der verschiedenen Arbeitsvorgänge in der Maschine festzustellen. Ein Kronzahnrad 9 ist auf der Welle 10 befestigt, welche durch den hohlen Ständer 2 hindurchgeht. Diese Welle besitzt eine bestimmte Bewegung in senkrechter Richtung, wird jedoch gegen Drehung festgehalten. Das Kronzahnrad ist mit Zähnen 11, und zwar hier vier, versehen (Fig. 11), welche in bestimmten Zwischenräumen von einander stehen, mit den Zahnrädern 8 in Eingriff treten und die Ambosse zur bestimmten Zeit ruckweise drehen. Andererseits dient das Kronzahnrad auch dazu, die Ambosse gegen Drehung festzustellen dadurch, dafs es mit seiner glatten Fläche aufwärts gegen den Zwischenraum zwischen zwei Zähnen - an den Zahnrädern 8 gedrückt wird (Fig. 2 und 10). Um die Arbeitsweise der vorliegenden Maschine klarer darstellen zu können, sollen die verschiedenen Arbeitsstellen mit α b c d e f g und h bezeichnet werden. Auf dem Maschinenrahmen ist bei abcd und e je ein Behälter 5 a angeordnet, welcher die einzelnen Wände oder Seitentheile der Schachteln enthält, die den Ambossen bei den entsprechenden Arbeitsvorgängen zugeführt werden sollen. Der
Behälter bei α enthält die Theile für das eine Ende der Schachtel, bei b die Theile für die eine Seite, bei c für das andere Ende der Schachtel, bei d für die andere Seite derselben; der Behälter bei e enthält die Bodentheile. Wie aus den Fig. ι und 3 ersichtlich, sind die Behälter zur Aufnahme der Seitentheile durch Zwischenwände 12 getheilt, so dafs sie die getheilten Seitentheile in besonderen Abtheilen aufbewahren. In Führungen unter den Behältern sind Auswerfschlitten 13 angeordnet (Fig. 3 und 7), welche das unterste Plättchen von jedem der in dem Behälter enthaltenen Stapel den Ambossen zuführen können. Jeder Ambofs hat die Gestalt der herzustellenden Schachtel und ist mit Klemmfedern 14 und 15 versehen, welche auf die zugeführten Plättchen oder Seitentheile drücken und an ihren äufseren Enden aufwärts gebogen sind, um diese Plättchen hindurchgehen zu lassen (Fig. 7). Wenn die Ambosse mit den Behältern genau zusammentreffen , und durch die später zu beschreibende Vorrichtung festgestellt ist, so liegt die untere Fläche eines jeden Ambosses in einer Linie mit dem untersten Plättchen des Behälters; in dieser Stellung wird dem Ambofs ein Plättchen als Seitentheil der Schachtel durch Schlitten 13 aus dem Behälter zugeführt und durch Federn 14 und 15 festgeklemmt (Fig. 7). I (Fig. 7 und 8) sind Schienen in denWandungen des Ambosses, welche auf Bolzen II befestigt sind; auf diesen Bolzen sind Federn III (Fig. 8) vorgesehen, welche die Schienen nach aufsen pressen, eine Bewegung, die durch den Bund IV begrenzt wird. Diese Schienen bilden die Lagerflächen für die Seitentheile der Schachteln, und wenn die vollständig zusammengesetzte Schachtel zu der Nagelvorrichtung kommt und die Nägel in die Plättchen eingetrieben werden, so geben die Schienen I genügend nach, um diesen Vorgang zu erleichtern. Der an der Arbeitsstelle α stehende Ambofs erhält zunächst eines der Endplättchen auf seiner Unterfläche (Fig. ι bis 3 und 7); die Drehscheibe 4 dreht sich dann um einen bestimmten Winkel weiter und bringt den Ambofs zu der Arbeitsstelle b.: während welcher Bewegung der Ambofs um einen Viertelkreis mittelst der Zähne seines Zahnrades, die mit dem feststehenden Kronzahnrad in Eingriff treten, gedreht wird. Hierbei kommt die nächste Fläche des Ambosses nach unten zu liegen und in eine Ebene mit dem Behälterboden bei b\ jetzt wird ein Seitenplättchen zwischen die Federn 14 und 15 der jetzt unten liegenden Fläche des Ambosses hineingetrieben und die Drehscheibe bewegt sich dann um eine Stufe weiter; hierbei dreht sich natürlich der Ambofs wieder und gelangt zu dem Behälter bei c, wo er ein weiteres Plättchen für die nächste Seite empfängt und die Drehscheibe bewegt sich dann wieder um eine Stufe weiter. Dies wiederholt sich, bis der Ambofs schliefslich zu der Arbeitsstufe e gelangt. Das Boden- oder Kopfplättchen der Schachtel, welches die vier Seitentheile verbindet, wird dem Ambofs (Fig. 9) durch die schwingenden Arme 16 zugeführt, welche bei 17 an dem Tisch 18 drehbar befestigt sind. Der Tisch 18, welcher an dem den Behälter tragenden Bock befestigt ist, nimmt das Plättchen 19 auf, wenn es aus dem Behälter herausgestofsen wird, und dann schwingen die Arme 16 in ihre senkrechte Stellung (punktirt in Fig. 9) und bringen das Plättchen gegen die Endfläche des Ambosses, wo es auf spitze Stifte 20 gedrückt wird, um festgehalten zu werden. Die nächste Bewegung der Drehscheibe bringt diesen Ambofs zu der Arbeitsstelle f, vor die Nagelvorrichtung, und hier werden die Nägel in die Schachtel eingetrieben, um sie fertig zu stellen. Der Ambofs bewegt sich dann zu der Arbeitsstelle g, wo entweder die Vorrichtung zum Bedrucken der Schachtel angeordnet werden oder sonst irgend ein beliebiger Arbeitsvorgang vor sich gehen kann. Bei der nächsten Arbeitsstelle h wird die fertige Schachtel von dem Ambofs mittelst des Kolbens 23 ausgeworfen. Der Kolben 23 (Fig. 1, 2 und 3) ist auf der Kolbenstange 24 befestigt, welche in der Welle 6 gleitet, und ist mit einer Hülse 25 durch einen Stift verbunden (Fig. 3), der durch einen Schlitz 26 in der Welle 6 hindurchgeht. An dieser Hülse ist nach unten gehend ein Bügel 27 angeordnet, welcher über eine Rolle 28 an dem Hebel 29 greift, sobald der Ambofs zu der Arbeitsstufe h gelangt ist. Wenn der Ambofs die Arbeitsstelle h erreicht hat und die fertige Schachtel herausgeworfen ist, so hat die Drehscheibe eine volle Umdrehung beschrieben, und dieser Ambofs kann wieder die eben beschriebenen auf einander folgenden Arbeitsvorgänge des Zusammensetzens und Bildens einer neuen Schachtel beginnen; es ist klar, dafs jeder einzelne Ambofs der Reihe nach dieselben Arbeitsvorgänge durchläuft, so dafs die nächste Bewegung der Drehscheibe, durch welche dieser Ambofs einen neuen Kreislauf beginnt, den folgenden Ambofs auf die Arbeitsstelle h bringt, um eine fertige Schachtel auszuwerfen, und dieser Ambofs hat gleichfalls die verschiedenen Arbeitsstellen des Zusammensetzens und Bildens durchlaufen. Es wird also bei jeder Bewegung der Drehscheibe eine Schachtel vollendet und ausgeworfen. Die Vorrichtung zum Eintreiben der Nägel bei der Arbeitsstelle f setzt sich in folgender Weise zusammen : Von der Grundplatte der Maschine gehen Ständer 30 aufwärts (Fig. 1, 2 und 6), welche Halter 31 und 32 tragen. Auf dem oberen Halter 31 sind Lager 33 (Fig. 6) angeordnet, in welche die Stangen 34 eingepafst sind, so dafs sie darin gleiten können. Mit
ihren unteren Enden halten sie einen Träger 35, der eine bestimmte Bewegung in senkrechter Richtung machen kann. In diesem Träger sind in geeigneten Aussparungen die Treiber 36 angeordnet. Diesen Treibern 36 werden die Nägel in beliebiger Weise zugeführt, derart, dafs diese beim Abwärtsgehen der Treiber 36 in die Schachtelwand hineingetrieben werden. In dem unteren Halter 32 sind in ähnlicher Weise Stangen 55 beweglich gelagert, welche einen Träger 54, der ebenfalls eine begrenzte Bewegung in senkrechter Richtung hat, tragen; an diesem Träger befinden sich die Treiber 53, welche in gleicher Weise wie die Treiber 36 Nägel zugeführt erhalten und diese Nägel in die Unterseite der Schachtel eintreiben. Um die Schachtel vollständig fertig zu stellen, ist es natürlich auch nothwendig, dafs der Boden festgenagelt wird, und dies wird gleichzeitig mit der Befestigung der Seiten durch Treiber 56 bewirkt (Fig. 1,2, 4 und 6), welche in dem Träger 57 angeordnet sind, der von den Stangen 58 getragen wird, die in dem Ständer 30 gleiten. Diese drei Träger 35, 54 und 57 werden gleichzeitig und gleichmäfsig gegen die Schachtel und von ihr weg bewegt, um die vollständige Nagelung der Schachtel zu bewirken. Diese Bewegung wird durch folgende Vorrichtung (Fig. 2) erzielt. Der Träger 57 ist mit einem Kniehebel 59 derart verbunden, dafs, wenn das Knie dieses Hebels nach oben getrieben wird, der Träger nach rechts bewegt wird. Die Aufwärtsbewegung dieses Hebels wird durch eine Stange 60 bewirkt, welche mittelst der doppelten Schraubenmutter 61 in ihrer Lage verstellbar ist. Das untere Ende dieser Stange ist an einem Kreuzkopf 62 befestigt, welcher in der Führung 63 gleiten kann und von einer Hubscheibe 64 dadurch bewegt wird, dafs ein an dem Kreuzkopf sitzender Bolzen 65 in einer Nuth der Hubscheibe 64 gleitet; die Nuth dieser Hubscheibe ist in ihrer Form derart gewählt, dafs der Kniehebel im bestimmten Augenblick die gewünschte Bewegung erhält. Der obere Träger 3 5 ist ebenfalls mit einem Kniehebel 66 verbunden, der dazu dient, den Träger abwärts zu drücken, wenn das Knie des Hebels einwärts gedruckt wird, was durch die Schubstange 67 erfolgt, die durch die Doppelmutter 68 in ihrer Länge verstellt werden kann. Das äufsere Ende dieser Stange 67 ist bei 69 an dem Träger 57 befestigt und verbindet so den oberen Kniehebel 66 mit diesem Träger, so dafs die Einwärtsbewegung des Trägers 57 auch den Träger 35 mitbewegt. In ähnlicher Weise wird der untere Träger 54 von dem Träger 57 dadurch bewegt, dafs sein Kniehebel 70 mit seinem Träger 57 durch die Stange 71 verbunden ist, welche ebenfalls durch eine Doppelmutter 72 in ihrer Länge verstellbar ist. Es ist also klar, dafs, wenn der Träger 57 in einer Richtung bewegt wird, dieTräger35und 54 ebenfalls sich bewegen, d.h. entweder gegen die Schachtel oder von der Schachtel fort, wobei dann naturgemäfs alle Nägel gleichzeitig eingetrieben werden, so dafs die Schachtel in einem Arbeitsvorgange derart fertig genagelt wird, dafs, wenn diese Treiber wieder in ihre Ruhestellung zurückgegangen sind, die Schachtel sich aus dem Bereich der Nagelvorrichtung durch Drehen der Drehscheibe bewegen kann, wie dies vorhin angegeben wurde. Die Nägel werden beispielsweise in Form von Bändern den oberen Treibern 36 von den Rollen 72 zugeführt, auf denen die Nagelbänder vorher aufgewunden werden (Fig. 2). Diese Rollen sind lose drehbar in den Haltern 73 gelagert, so dafs sie herausgenommen werden können, wenn die Nagelbänder aufgebraucht sind und durch andere ersetzt werden können, so dafs man nicht nöthig hat, die Maschine auf längere Zeit still zu setzen. In gleicher Weise werden die Nagelbänder den unteren Treibern 53 von den Rollen 74 zugeführt, welche ebenfalls lose in den Haltern 75 zum gleichen Zweck gelagert sind. Die Rollen 76 sind in den Haltern 77 mittelst des Bolzens 78 drehbar gelagert und dienen dazu, den Treibern 56 die Nagelbänder zuzuführen.
Die Hülse 3, welche die Drehscheibe trägt und dieser ihre Drehbewegung mittheilt, hat an ihrem unteren Ende ein Schneckenrad 79 (Fig. 2 und 4), in welches die Schnecke 80 eingreift, die auf einer Welle 81 befestigt ist, welche in Lagern 82 sich drehen kann. Eine entsprechende kurze Welle 83 ist in den Lagern 84 in der Verlängerung der Welle 81 gelagert, und diese beiden Wellen können miteinander durch die Kuppelung 85 gekuppelt werden, von der je ein Theil auf einem der einander gegenüber liegenden Enden der beiden Wellen befestigt ist. Auf der Welle 83 ist eine Riemscheibe 86 angeordnet, welche von irgend einer beliebigen Kraftquelle angetrieben wird und die Welle 83 dauernd dreht, während die Maschine im Betriebe ist. Durch Aus- und Einrücken der Kuppelung kann die Welle 81 entweder gezwungen werden, sich mit der Welle 83 zu drehen oder still zu stehen, wodurch die Drehscheibe vermittelst des Schneckenpaares 79, 80 die gewünschte Drehbewegung erhält. Die Bewegung der Kuppelung zum Ein- und Ausschalten der Welle 81 wird durch eine Klinke 87 (Fig. 5) geregelt, welche bei 88 drehbar gelagert ist. Ihr äufseres Ende wirkt auf den Ansatz 89 des Kuppelungsbolzens und zieht nicht allein diesen Bolzen heraus, sondern hält auch die Bewegung der Welle 81 auf einen bestimmten Punkt an, wie dies bei Druckpressen und ähnlichen Maschinen bereits bekannt ist. Die
Klinke wird durch eine Hübscheibe in ihrer Bewegung geregelt. "Die Welle 83 trägt ein Zahnrad 90 (Fig. 2, 4 und 5), Welches mit einem Zahnrade 91 in Eingriff steht; das letztere ist auf. der Welle 92 befestigt und diese Welle dreht sich in geeigneten Lagern. Sie trägt aufserdem ein kleines Zahnrad 93, welches mit einem Zahnrade 94 kämmt. Dieses letztgenannte Zahnrad sitzt auf der Steuerungswelle 95, die in der Längsrichtung der Maschine gelagert ist, und zwar in ihrer Mitte, und die verschiedenen Hubscheiben zur selbstthätigen Regelung der Bewegungen der verschiedenen Getriebe trägt. Durch diese Verbindung erhält die Steuerwelle eine dauernde Drehung so lange,' als die Kraftwelle 83 in Thätigkeit ist, die auch durch die ruckweise Bewegung der Drehscheibe vermittelst der Welle 81 nicht beeinflufst wird. Auf der Welle 95 befindet sich die Hubscheibe 96, weiche die Bewegung der Klinke 87 zum Ein- und Ausrücken der Kuppelung zwecks Drehens und Anhaltens der Drehscheibe regelt. . Zu diesem Zweck ist die Klinke mit einem Hebel 97 versehen (Fig. 5), welcher eine. Rolle 98 trägt, die auf dem Umfange dieser Hubscheibe rollt. Die Hubscheibe .96 ist an ihrem Umfange derart geformt, dafs, sie die gewünschten Bewegungen der Klinke in dem richtigen Augenblick in Bezug auf die Bewegungen der .anderen Getriebe hervorruft. Infolge der Form dieser Hubscheibe, wird die Schneckenradwelle so lange nicht gedreht, bis die Hubscheibe eine '/4 Umdrehung gemacht hat, wobei sich die Drehscheibe natürlich . ebensowenig dreht; die Drehscheibe wird aber in Umdrehung versetzt, wenn die Hubscheibe 96 die übrigen 3/4 ihrer. Umdrehung vollendet. Bei der Drehung der Drehscheibe ist es noth-■wendig, dafs das Kronzahnrad 9 gesenkt wird, und dies wird erzielt durch die Hubscheibe 98 (Fig. 2 und 5), gegen .welche die Rolle 99 anliegt. Diese Rolle ist in dem kürzeren Ende eines Winkelhebels gelagert (Fig. 5)', dessen längeres Ende durch die-Stange 101 mit dem wagerechten Hebel 102 in Verbindung steht, der bei 103.an dem Maschinenrahmen drehbar befestigt ist und mit seinem inneren Ende die Rolle 104 trägt, welche in dem unteren Ende der Welle 10 gelagert ist. Durch diese Anordnung wird also diese Welle 10 getragen. Wenn die Drehscheibe aedreht wird, so seht infolge der Drehung der entsprechend gestalteten Hubscheibe 98 das die Rolle 104 tragende Ende des Hebels 102 abwärts, so dafs das Kronzahnrad 9 genügend herabgeht, damit die Zahnräder :8 durch die Zähne 11 des Kronzahnrades ~.g gedreht werden, um die oben beschriebenen Arbeitsvorgänge zu ermöglichen., ■ Wird die Drehscheibe still gesetzt, so bewegt die Hubscheibe 98 !die TZwischenhebeI derart, dafs das Kronzahhrad aufwärts' getrieben wird gegen die Zähne der Zahnräder 8, welche dann gegen weitere Drehung festgestellt sind so lange,' wie die Vorrichtung sich in dieser Stellung befindet. Hierbei werden natürlich auch die Ambosse an ihren verschiedenen Arbeitsstellen festgestellt und während' dieser Zeit die Plättchen, aus denen sich die Schachtel zusammensetzt, den Ambossen zugeführt.
Eine Reihe kurzer Wellen 105- (Fig. 4) ist in geeigneten Lagern 106 ringsherurq auf dein Maschinenrahmen, angeordnet, und diese Wellen stehen'mit einander in Verbindung durch Kegelzahnräder 107, von . denen jede ^WeIIe zwei trägt, so dafs die sämmtlichen Wellen sich gleichmäfsig bewegen. Fünf dieser Wellen sind mit Armen 108 versehen, deren jeder an einer Stange 109 eines der Auswerferschlitten 13 . angreift,, so dafs, wenn diese kurzen Wellen sich drehen, die Aüswerferschlitten hin-' und herbewegt werden, um die Plättchen heraus zu führen.. Die Stangen 109 können durch eine Schraubenmutter 11.0 (Fig. 2 und 3) in ihrer Länge verstellt werden. Damit die.kurzen Wellen ihre Drehbewegung erhalten, ist einer der Arme 108 mit der Stange 111 (Fig. .3 und 5) verbunden,' deren inneres Ende an dem Hubhebel 112 drehbar befestigt ist. Dieser Hebel trägt eine Rolle 113,. welche in der Gurvennuth 114 läuft. Die Curvennuth ist , derart geformt,: dafs der Hebel die richtige Bewegung erhält, um durch Vermittelüng der ^.übrigen Zwischengetriebe die einzelnen Plättchen rechtzeitig .zuzuführen. Eine der kurzen Wellen 105 trögt einen geschlitzten Arm 11 5 (Fig. 3 und 4), mit welchem .das hintere Ende 116 des Hebels '29 in Verbindung steht,' so dafs, wenn diese kurze Welle sich dreht, um die Zuführung der Plättchen ,zu bewirken, der Auswerfer 23 desjenigen Ambosses, der gerade ah der Arbeitsstelle h sich' befindet, durch die. Verbindung des Hebels 29 mit dem Bügel 27 bewegt wird, um eine fertige Schachtel von diesem Ambofs herabzuwerfen. Die Stange 22 (Fig. 9), welche am Hebel 21 angreift, um die Arme 19 aufwärts zu drehen, damit der Bodentheil der Schachtel gegen den Ambofs geführt wird, ist an ihrem unteren Ende mit dem Hebel 117 verbunden, und dieser Hebel befindet sich auf einer kurzen Welle 118, deren anderes Ende ein Kegelzahnrad 119 trägt (Fig. 4 und 9). Ein entsprechendes Kegelzahnrad 120 tritt mit diesem in Eingriff und ist auf einer kurzen Welle 121 befestigt, an welcher ein Arm 122 (Fig. 9) angreift. Damit der Arm 122 die richtige Schwingbewegung erhält, geht eine Stange 123 {Fig. 4 und 9) zu dem Hubhebel 124 (Fig. 6),.welch' letzterer eine Rolle trägt, und diese Rolle läuft in einer Nuth der Hubscheibe 125. Die Nuth dieser Hubscheibe ist derart geformt, dafs die eben erwähnten
Zwischengetriebe die richtige Bewegung erhalten , um den Bodentheil der Schachtel im gegebenen Augenblick dem Ambofs zuzuführen. Wenn der Ambofs die Arbeitsstelle f erreicht, wo die Nagelvorrichtung sich befindet, so ist es nothwendig, dafs er sicher gegen jede zufällige Bewegung in irgend einer Richtung festgestellt wird, damit die Nägel genau an der beabsichtigten Stelle eingeführt werden. Zu diesem Zweck kann der Stellriegel 126 (Fig. 2) senkrecht auf- und abgleiten und in die Kerben 127 (Fig. 2) in der Drehscheibe 4 einfassen; wenn dieser Stellriegel in eine dieser Kerben eingeführt ist, so ist die Drehscheibe 4 gegen jede Bewegung gesichert, wobei dann der Ambofs mit der zusammengesetzten Schachtel festgehalten wird, so dafs die Nägel richtig eingetrieben werden können. Dieses Feststellen der Drehscheibe erleichtert auch das genaue Zusammentreffen der übrigen Ambosse mit den verschiedenen Behältern und Zufuhrungsgetrieben und sichert ein genaues Arbeiten der Maschine. Der Stellriegel 126 wird durch eine Hubscheibe 128 bewegt, welche eine Nuth besitzt, in der das untere Ende des Stellriegels gleitet, wie Fig. 2 erkennen läfst. Die Form dieser curvenförmigen Nuth in der Hubscheibe 128 ist so gewählt, dafs der Riegel zur richtigen Zeit in die Kerben eintritt oder aus den Kerben heraustritt. Das Wesen der Maschine besteht also darin, die Plättchen 'selbstthätig einer Anzahl von Ambossen zuzuführen, um sie zu einer Schachtel zusammen zu stellen und dann diese Schachtel dadurch zu vollenden, dafs alle Nägel gleichzeitig eingetrieben werden. Natürlich müssen die verschiedenen Einzelvorrichtungen der Maschine verstellbar sein, um Schachteln von verschiedener Gröfse innerhalb gewisser Grenzen herstellen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Maschine zur Herstellung von Schachteln, dadurch gekennzeichnet, dafs auf einer ruckweise bewegten Drehscheibe eine Anzahl von um ihre Längsachse drehbaren Ambossen (5) derart angeordnet ist, dafs bei Bewegung der Drehscheibe die Ambosse der Reihe nach vor die mit Auswerf-· Schiebern versehenen Behälter für die Schachtelwandungen, welche an den Ambossen durch Klemmfedern oder Stifte festgehalten werden, vor eine Nagelvorrichtung und schliefslich nach einem Auswerfer gebracht werden.
    . Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Ambofs zur Aufnahme der zu verbindenden Schachtel-■ theile, bestehend aus einem kastenförmigen Gestell, das an seinen Aufsenseiten Klemmfedern (14, 15) und nach innen zu federnde Schienen (I) zum Festhalten der dazwischengeschobenen Schachtelwandungen besitzt, welche bei Umdrehung des Gestelles um seine in der Drehscheibe gelagerte Achse dem Ambofs zugeführt werden, wobei innerhalb des kastenförmigen Gestelles ein kolbenförmiger Auswerfer angeordnet ist.
    . Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Bewegen der Ambosse derart, dafs innerhalb der die Ambosse tragenden Drehscheibe ein in senkrechter Richtung bewegliches, theilweise gezahntes Rad (9) angeordnet ist, welches in gesenkter Stellung mittelst seiner Zähne und der auf den Wellen der Ambosse sitzenden Zahnräder die erforderlichen Drehungen der Ambosse hervorruft, während es in gehobener Stellung sich gegen die Zähne dieser Zahnräder derart legt, dafs die Ambosse festgestellt werden, wobei zur ruckweisen Bewegung der Drehscheibe diese durch eine Kuppelung mit einer gleichmäfsig umlaufenden Antriebswelle in bestimmten Zwischenräumen gekuppelt wird.
    . Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Zusammennageln der auf dem Ambofs vereinigten Schachteltheile derart, dafs von einer Hubscheibe aus gleichzeitig drei Träger (35, 54, 57) gegen den Ambofs vorgeschoben werden, welche die Vorrichtungen zum Einführen der Nägel in die Schachteln tragen, so dafs die Schachtel gleichzeitig von drei Seiten genagelt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2578181A1 (fr) * 1985-01-11 1986-09-05 Electronique Appliquee Mecaniq Installation de transfert pas a pas de pieces entre plusieurs postes de travail successifs ou ces pieces sont controlees ou usinees

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2578181A1 (fr) * 1985-01-11 1986-09-05 Electronique Appliquee Mecaniq Installation de transfert pas a pas de pieces entre plusieurs postes de travail successifs ou ces pieces sont controlees ou usinees

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