DE1095573B - Geraet zum Jaeten von Unkraut - Google Patents
Geraet zum Jaeten von UnkrautInfo
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- DE1095573B DE1095573B DEL24829A DEL0024829A DE1095573B DE 1095573 B DE1095573 B DE 1095573B DE L24829 A DEL24829 A DE L24829A DE L0024829 A DEL0024829 A DE L0024829A DE 1095573 B DE1095573 B DE 1095573B
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B39/00—Other machines specially adapted for working soil on which crops are growing
- A01B39/08—Other machines specially adapted for working soil on which crops are growing with rotating tools such as weeding machines
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Jäten von Unkraut mit einem oder mehreren, schräg zur
Fortbewegungsrichtung angeordneten, im Gerätegestell auf Kurbeln gelagerten und mit Zinken versehenen
Rädern, deren Drehachsen mit der Waagerechten einen Winkel bilden und in verschiedenen
Winkellagen festgestellt werden können.
Bei einem bekannten Gerät mit auf Kurbeln gelagerten Rädern bildet die Drehachse der Kurbel einen
spitzen Winkel mit der Drehachse des Rades, und dieser spitze Winkel kann wohl etwas verstellt werden,
es verbleibt aber der wesentliche Nachteil, daß bei sich ändernder Lage des Rades zum Boden, beispielsweise
beim Überfahren von Bodenunebenheiten, sich die Umfangsgeschwindigkeit des bodengetriebenen
Jätrades bei einer bestimmten Fortbewegungsgeschwindigkeit des Gerätes ändert. Dies ist bei Geräten
zum Jäten von Unkraut sehr unerwünscht, denn beim Jäten jeder Art von Kulturpflanzen, und auch
beim Jäten einer bestimmten Kulturpflanzenart in verschiedenen Wachstumszuständen, ist eine bestimmte
gleichbleibende Umfangsgeschwindigkeit der Jäträder notwendig, weil sonst nicht nur das Unkraut, sondern
auch die junge Kulturpflanze aus dem Boden gezogen wird.
Die Erfindung bezweckt das Innehalten einer bei allen Radlagen gleichbleibenden Umfangsgeschwindigkeit
der Jäträder bei einem wie oben gekennzeichneten Gerät und erreicht dies dadurch, daß die Mittellinien
der Drehachsen der Kurbellagerungen am Gerätegestell mit den durch die Drehachsen der Räder
gelegten senkrechten Ebenen einen Winkel von 90° bilden und daß die Räder bei Änderung der Winkellage
ihrer Drehachsen gegenüber der Waagerechten sich in der genannten senkrechten Ebene bewegen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 ist eine Draufsicht eines an der Hebevorrichtung eines Schleppers angeschlossenen Gerätes nach
der Erfindung; Fig. 2 ist eine teilweise Seitenansicht zu Fig. 1.
Gemäß Fig. 1 besteht die Hebevorrichtung des Schleppers, dessen Hinterräder 1, 2 nur teilweise dargestellt
sind, aus zwei in einer etwa waagerechten Ebene liegenden unteren Lenkern 3, 4 und aus einem
darüberliegenden oberen Lenker 5. Die hinteren Enden 6, 7 der unteren Lenker 3, 4 sind mit Zapfen 8 und 9
versehen, welche über Beschläge 10, 11 an den Stellen 12 und 13 mit einem Querbalken 14 verbunden sind.
Der Querbalken 14 ist eine Stange mit dem Querschnitt 14: A. Auf dem Querbalken 14 sind an den
Stellen 12 und 13 zwei sich schräg aufwärts und zueinander erstreckende Streben 15, 16 befestigt, deren
obere Enden 17, 18 mittels eines Zapfens 19 mit dem Gerät zum Jäten von Unkraut
Anmelder:
C. van der LeIy N. V.,
Maasland (Niederlande)
Maasland (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Coh-ausz
und Dipl.-Ing. W. Florack, Patentanwälte,
Düsseldorf, Schumannstr. 97
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 11. Mai 1955
Niederlande vom 11. Mai 1955
Cornells van der LeIy und A'ry van der LeIy,
Maas'land (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
hinteren Ende 20 des oberen Lenkers 5 verbunden sind.
An den Ansatzpunkten 21 und 22 sind mit dem Querbalken 14 zwei waagerechte, nach hinten gerichtete
Rohre 23, 24 verbunden, die einen dem Querbalken 14 parallelen Balken 25 tragen. Der Querbalken
14 trägt drei Lager 26, 27, 28 und der Balken 25 drei Lager 29, 30, 31. Diese Lager sind auf den Balken 14
bzw. 25 verschiebbar. In jedem dieser Lager ist die waagerechte Achse einer Kurbel drehbar gelagert,
z. B. ist im Lager 31 die Drehachse 32 einer Kurbel 33 gelagert. Das freie Ende der Kurbel 33 trägt eine
Scheibe 34, deren Ebene senkrecht zur Mittellinie der Achse 32 verläuft. Gegen die Scheibe 34 stützt sich
eine zweite, gleich große Scheibe 35 (Fig. 2), die mittels eines zentralen Bolzens 36 und eines in der Nähe
des Umfangs der Scheiben 34, 35 befindlichen zweiten Bolzens 37 in eine bestimmte Lage gegenüber der
Scheibe 34 eingestellt werden kann. Zu diesem Zweck hat die Scheibe 35 an ihrem Umfang mehrere Löcher
38, 39. Die Scheibe 35 ist mit einer radialen Achse 40 versehen, auf der die Nabe 41 eines Jätwerkzeugs 42
frei drehbar befestigt ist. Der wirksame Teil des Jätwerkzeugs 42 wird von Stahlzinken 43, 44 gebildet,
deren Endpunkte auf einem Kreis liegen, dessen Ebene senkrecht zur Mittellinie 45 der Achse 40 verläuft.
Die Zinken sind die Erzeugenden eines Kegelstumpfes, dessen Achse die Mittellinie 45 ist. Die Zin-
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ken 43, 44 sind federnd mit der Nabe 41 verbunden. Im ganzen sind außer dem Jätwerkzeug 42 noch fünf
weitere Jätwerkzeuge 46, 47, 48, 49 und 50 vorgesehen, welche mit den Lagern 26, 27, 28, 29 und 30
in der gleichen Weise verbunden sind wie das Jätwerkzeug 42 mit dem Lager 31. Alle Kurbeln, Jätwerkzeuge
und ihre Befestigungen sind von gleicher Konstruktion.
Wenn das Jätgerät nach Fig. 1 und 2 hinter einem Schlepper in der Richtung V fortbewegt wird, werden
die Jätwerkzeuge mit ihren untersten Zinkenteilen den Boden leicht berühren und dadurch sich um ihre
Achsen drehen. Die Zinken lockern den Boden, wobei das frisch entkeimte Unkraut aus dem Boden gezogen
wird. Wenn sich sehr junge Pflanzen auf dem Gelände befinden, die beim Jäten nicht beschädigt werden dürfen,
stellt man die Jätwerkzeuge derart ein, daß der Winkel a, den die Drehachse des Rades mit der Waagerechten
bildet, größer ist als der halbe Scheitelwinkel β des Kegelmantels. Da bei dem in Fig. 2 dargestellten
Ausführungsbeispiel der Scheitelwinkel β etwa 90° ist, sind in dieser Lage des Jätwerkzeuges die
Zinken, die mit dem Boden in Berührung sind, in Fortbewegungsrichtung gesehen, nach hinten geneigt
und können gut ausweichen, wenn sie mit den Pflanzen in Berührung kommen. Das Jätwerkzeug wird in
diese Lage gebracht, indem man den Bolzen 37 (Fig. 2) löst und die Scheibe 35 dreht, bis das Loch
39 die Stelle erreicht, wo sich zuerst der Bolzen 37 befand und schließlich den Bolzen 37 wieder verriegelt.
Je nach dem Fortschritt des Wachstums der Pflanzen kann man die Zinken mehr oder weniger aufrecht
stellen, beispielsweise in die in Fig. 2 dargestellte Lage, wobei die Drehachse des Rades mit der Waagerechten
einen Winkel α gleich dem halben Scheitelwinkel β des Kegelmantels bildet. Bevor die Pflanzen
zu groß sind, um noch gejätet werden zu können, kann man sie einmal oder mehrmals jäten mit einer Einstellung,
wo die Drehachse des Rades mit der Waagerechten einen Winkel α bildet, der kleiner ist als der
halbe Scheitelwinkel β des Kegelmantels. Dabei sind die Zinken des Jätwerkzeuges (Fig. 2), in Fortbewegungsrichtung
gesehen, nach vorn geneigt. In dieser Lage dringen die federnden Zinken bei Abbiegung
tiefer in den Boden ein und lockern den Boden sehr gut. Da die Wurzeln der Pflanzen sich aber schon tief
in den Boden erstrecken, werden die Pflanzen dabei nicht aus dem Boden gezogen. Um das Jätwerkzeug in
die letztgenannte Stellung einzustellen, löst man den Bolzen 37 und dreht die Scheibe 35, bis eines der Löcher
38 die Stelle erreicht, wo sich zuerst der Bolzen befand und verriegelt schließlich den Bolzen 37
wieder. iVuf diese Weise kann die Lage des Jätwerkzeuges
nach der Art der zu jätenden Pflanzen eingestellt werden. Die Kurbeln, auf denen die Jätwerkzeuge
angeordnet sind, erlauben eine pendelnde Anpassung der Jätwerkzeuge an die Bodenunebenheiten.
Durch Verschieben der Lager 26 bis 28 auf den Balken 14 bzw. 25 ist der Abstand zwischen den Jätwerkzeugen
veränderlich, entsprechend dem Abstand der zu jätenden Pflanzenreihen.
Claims (2)
1. Gerät zum Jäten von Unkraut mit einem oder mehreren, schräg zur Fortbewegungsrichtung angeordneten,
im Gerätegestell auf Kurbeln gelagerten und mit Zinken versehenen Rädern, deren Drehachsen mit der Waagerechten einen Winkel
bilden und in verschiedenen Winkellagen festgestellt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittellinien der Drehachsen der Kurbellagerungen f26 bis 3Ij am Gerätegestell (14 bzw. 25)
mit den durch die Drehachsen (45) der Räder (42) gelegten senkrechten Ebenen einen Winkel von
90° bilden und daß die Räder (42) bei Änderung der Winkellage ihrer Drehachsen (45) gegenüber
der Waagerechten sich in der genannten senkrechten Ebene bewegen.
2. Gerät nach Anspruch 1 mit einen Kegelmantel bildenden Radzinken, wobei die Achse des Kegelmantels
mit der Drehachse des Rades übereinstimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse
(45) des Rades (42) in eine Lage einstellbar ist, in der sie mit der Waagerechten einen Winkel
gleich dem halben Scheitelwinkel des Kegelmantels bildet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 138 516, 812 216;
USA.-Patentschriften Nr. 2 308 575, 2 215 364.
Deutsche Patentschriften Nr. 138 516, 812 216;
USA.-Patentschriften Nr. 2 308 575, 2 215 364.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1095573X | 1955-05-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1095573B true DE1095573B (de) | 1960-12-22 |
Family
ID=19868986
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL24829A Pending DE1095573B (de) | 1955-05-11 | 1956-05-09 | Geraet zum Jaeten von Unkraut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1095573B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE138516C (de) * | 1901-03-06 | 1903-02-07 | Parmiter J Ph | Hackmaschine zur bearbeitung der pflanzenreihen in der querrichtung |
| US2215364A (en) * | 1939-06-09 | 1940-09-17 | Ohio Cultivator Co | Rotary cultivator |
| US2308575A (en) * | 1939-07-22 | 1943-01-19 | George H Vickery | Attachment for cultivators |
| DE812216C (de) * | 1949-06-22 | 1951-08-27 | Franz Bergmann | Rollhacke |
-
1956
- 1956-05-09 DE DEL24829A patent/DE1095573B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE138516C (de) * | 1901-03-06 | 1903-02-07 | Parmiter J Ph | Hackmaschine zur bearbeitung der pflanzenreihen in der querrichtung |
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