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DE1095491B - Hebevorrichtung mit Schrittschaltwerk - Google Patents

Hebevorrichtung mit Schrittschaltwerk

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Publication number
DE1095491B
DE1095491B DED18597A DED0018597A DE1095491B DE 1095491 B DE1095491 B DE 1095491B DE D18597 A DED18597 A DE D18597A DE D0018597 A DED0018597 A DE D0018597A DE 1095491 B DE1095491 B DE 1095491B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lifting
hand lever
lifting device
cam
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED18597A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Denz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ DENZ
Original Assignee
FRITZ DENZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ DENZ filed Critical FRITZ DENZ
Priority to DED18597A priority Critical patent/DE1095491B/de
Publication of DE1095491B publication Critical patent/DE1095491B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F1/00Devices, e.g. jacks, for lifting loads in predetermined steps
    • B66F1/02Devices, e.g. jacks, for lifting loads in predetermined steps with locking elements, e.g. washers, co-operating with posts
    • B66F1/04Devices, e.g. jacks, for lifting loads in predetermined steps with locking elements, e.g. washers, co-operating with posts the posts being toothed
    • B66F1/06Devices, e.g. jacks, for lifting loads in predetermined steps with locking elements, e.g. washers, co-operating with posts the posts being toothed and the devices being actuated mechanically
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/02Indexing equipment
    • B23Q16/04Indexing equipment having intermediate members, e.g. pawls, for locking the relatively movable parts in the indexed position
    • B23Q16/043Indexing equipment having intermediate members, e.g. pawls, for locking the relatively movable parts in the indexed position with a reciprocating or oscillating drive
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/02Indexing equipment
    • B23Q16/04Indexing equipment having intermediate members, e.g. pawls, for locking the relatively movable parts in the indexed position
    • B23Q16/06Rotary indexing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B1/00Devices for securing together, or preventing relative movement between, constructional elements or machine parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Hebevorrichtung mit Schrittschaltwerk Es sind Hebevorrichtungen mit Schrittschaltwerk bekannt, bei denen ein schwenkbar am Gehäuse gelagerter Handhebel einen Hubnocken sowie einen Sperrnocken aufweist, die wechselweise in den Hubstempel eingreifen, wodurch die Last schrittweise gehoben bzw. gesenkt wird. Die Nocken dieser Hebevorrichtungen werden mittels Federn im Eingriff mit dem Hubstempel gehalten, so daß bei Bruch einer Feder die Gefahr eines plötzlichen Absackens der Last besteht.
  • Es ist auch eine Hebevorrichtung bekanntgeworden, bei der keine Federn für die Nocken vorhanden sind. Der die Hub- und Sperrnocken aufweisende Handhebel liegt hierbei aber nur lose auf einem Vorsprung des Gehäuses auf, so daß bei einem eventuellen Abrutschen des Handhebels von seinem Widerlager oder bei unsachgemäßer Handhabung ebenfalls die Gefahr eines Absackens der Last gegeben ist.
  • Durch die Erfindung wird mit baulich einfachen Mitteln eine Hebevorrichtung mit Schrittschaltwerk geschaffen, bei der ein ungewolltes Absacken der Last sicher vermieden wird. Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß der Handhebel zusätzlich quer zur Hubrichtung verschiebbar gelagert ist und die Nocken beidseitig des Hubstempels gegeneinandergerichtet sowie zwangläufig drehbar am Handhebel befestigt sind. Der Abstand der Nocken ist dabei derart gewählt, daß bei der Querbewegung des Handhebels der eine Nocken erst dann außer Eingriff kommt, wenn der andere Nocken den Hubstempel bereits erfaßt hat.
  • Dieser grundsätzliche Gedanke läßt sich dabei sowohl an einem linear als auch an einem sich drehend zu bewegenden Schrittschaltwerk einfach verwirklichen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Hubstempel mit Schrittschaltwerk als erstes Ausführungsbeispiel, Fig.2 einen Längsschnitt zu Fig. 1, Fig.3 einenHorizontalschnitt nach derLinieIII-III in Fig. 1, Fig.4 ein Schrittschaltwerk mit Schaltrad an einer Winde angebaut als zweites Ausführungsbeispiel, Fig. 5 einen Horizontalschnitt nach der Linie V-V in Fig. 4.
  • Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Hebevorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Hubstempel, der ein mit der Grundplatte 1 verbundenes Gehäuse 2 und einen darin gleitenden rohrförmigen Lastträger 3 mit Kopfplatte 4 aufweist. Das zum Betätigen der Hebevorrichtung dienende Schrittschaltwerk besteht aus einem Handhebel 11, 12 mit Handgriff 15, einem Sperrnocken 6, einem Hubnocken 9 und einer Schwinge 5. Die Schwinge 5 weist an beiden Enden Lageraugen 7, 13 auf. Das Auge 13 dient zur schwenkbaren Befestigung der Schwinge 5 am Gehäuse 2, während am Auge 7 der zapfenförmig ausgebildete Sperrnocken 6 befestigt ist. Das Auge 7 dient außerdem zur schwenkbaren Lagerung des Handhebels 11, 12 an -der Schwinge 5. Am gabelförmig ausgebildeten Teil 11 des Handhebels ist dem Sperrnocken 6 gegenüberstehend der Hubnocken 9 drehbar gelagert. Der Hubnocken 9 ist an einem Auge 10 befestigt, mit dem außerdem eine Stange 8 fest verbunden ist. Die Stange 8 ist an ihrem unteren Ende in Längsrichtung frei beweglich und hier nur in einem Loch einer am Gehäuse 2 angebrachten Platte 14 geführt.
  • Das Schrittschaltwerk arbeitet nun folgendermaßen: Um den Lastträger 3 im Gehäuse 2 schrittweise zu heben oder zu senken und damit die Platte 4 gegebenenfalls mit der Last in der Höhe zu verstellen, ist im Gehäuse 2 für den Sperrnocken 6 eine Bohrung 16 vorgesehen. Der Lastträger 3 weist auf beiden Seiten je eine Lochreihe 3', 3" auf, wobei die Löcher beiden Reihen in ihrer Höhe etwa um die halbe Teilung gegeneinander versetzt sind. Die rechte Lochreihe 3' ist für den Hubnocken 9 bestimmt. Für diesen Nocken 9 ist außerdem im Gehäuse 2 ein Langloch 17 vorgesehen, so daß der Nocken 9 innerhalb des Ausschnittes 17, begrenzt durch dessen obere und untere Kante, auf und ab bewegt werden kann.
  • Das schrittweise Anheben des Lastträgers 3 geschieht in folgenden vier Bewegungsphasen.
  • 1. Phase: Der Handhebel 11, 12 wird an seinem Griff 15 erfaßt und nach links gedrückt. Dadurch gelangt der Hebelmechanismus aus der in Fig. 1 dargestellten Ausgangsstellung in die in Fig. 2 wiedergegebene Arbeitsstellung. Bei dieser Querbewegung verläßt der Sperrnocken 6 das Loch 18 der linken Lochreihe 3' des Lastträgers 3. Dies geschieht aber erst, nachdem der Hubnocken 9 mit dem Lastträger 3 in Eingriff gekommen ist, indem er in das passende Loch der rechten Lochreihe 3' eintritt. Jetzt liegt der Hubnocken 9 auf der unteren Kante des Langloches 17 des Gehäuses 2 auf. Der Lastträger 3 läßt sich daher nur nach oben bewegen und ist somit gegen Zurücksinken durch den Nocken 9 gesichert.
  • 2. Phase: Um die Last nunmehr um einen Schritt anzuheben, wird der Handhebelll, 12 aus der in Fig.2 ausgezogen gezeichneten Stellung in die strichpunktiert wiedergegebene -Stellung angehoben. Hierbei gleitet der Hubnocken 9 im Langloch 17 bis zu dessen oberen Kante und nimmt dabei den Lastträger 3 mit. Dieser Arbeitshub ist durch die Länge des Loches 17, die durch die Teilung der Lochreihen des Lastträgers 3 bestimmt wird, begrenzt.
  • 3. Phase: Der Handhebel 11, 12 wird sodann wieder nach rechts gezogen, und zwar in der angehobenen Stellung des Lastträgers, wobei während dieser Querbewegung der Hubnocken 9 an der oberen Kante des Ausschnittes 17 gleitet. Hierbei rückt der Sperrnocken 6 in das nächst tiefere Loch der linken Lochreihe 3" des Lastträgers 3 ein und sichert diesen somit in der angehobenen Stellung gegenüber dem Gehäuse 2. Erst nachdem diese Sperrung hergestellt ist, verläßt der Hubnocken 9 das bisher von ihm eingenommene Loch der rechten Lochreihe 3' des Lastträgers 3, so daß auch bei dieser Bewegung ein Zurückfallen der Last unmöglich ist.
  • 4. Phase: Beim Zurückziehen des Handhebels in der beschriebenen Weise ist der Hubnocken 9 aus dem Lastträger 3 ausgerastet, so daß der Handhebel ohne Kraftanwendung nach unten geschwenkt werden kann, bis der Hubnocken 9 an der unteren Kante des Langloches 17 erneut zum Anliegen kommt. Damit hat dann der Hebelmechanismus für sich betrachtet genau wieder seine Ausgangsstellung erreicht, wie sie in Fig. 1 veranschaulicht ist. Der Lastträger 3 dagegen ist dabei um eine Lochreihen-Teilung angehoben worden.
  • Die Last kann dann in der beschriebenen Weise, solange die Löcher des Lastträgers 3 dies zulassen, schrittweise angehoben werden, bis die Höchststellung erreicht ist. Andererseits läßt sich der Lastträger mit der Last aber auch Schritt für Schritt senken, ohne daß je die Möglichkeit eines unfreiwilligen Absinkens besteht, weil in jeder Stellung des Hebelmechanismus immer einer der Nocken 6, 9 die sichernde Sperrung am Gehäuse 2 übernimmt und nie der Fall eintritt, daß keiner dieser Nocken in Eingriff steht.
  • Hebevorrichtungen der beschriebenen Art können für die verschiedensten Zwecke nutzbar gemacht werden. Sie kommen in Frage als höhenverstellbare Ablegetische in Bibliotheken, als Ausstellungsböcke in Museen, als Werktische in Werkstätten, als Zeichentische oder als Aufstellpodeste. Ähnliche Aufgaben stellen sich bei Gebrauchs- und Arbeitsgeräten auch anderer Art. Man denke z. B. an eine höhenverstellbare Schreibtafel oder Landkarte, an Staffeleien, ferner an Turngeräte, wie Reck, Barren und Bock, an Arbeitsgeräte schwerer Art im Bauwesen, insbesondere beim Gerüstbau usw. Erwähnt sei noch, daß man die Vorrichtung nach Fig: 1 bis 3 auch so gebrauchen kann, daß sie auf den Kopf gestellt wird. Man kann dann den Sockel 1 als Lastträger verwenden. Wenn der Sockel l in der Mitte mit einer Durchbrechung versehen ist, dann läßt sieh die Hebevorrichtung auf ein beliebig langes Rohr stecken, wobei mehrere Rohre mit je einer solchen Hebevorrichtung zu einem stabilen System vereinigt sein können. Es läßt sich so z. B. ein Gerüstsystem schaffen, das entsprechend verstellbar ist und dabei die beschriebene betriebssichere Einstellsicherung aufzuweisen hat.
  • Der Aufbau der Vorrichtung nach Fig. 1 bis 3 ist hinsichtlich der Bemessung der Hebelarmverhältnisse so gewählt, daß nur kleine Lasten angehoben werden können. Handelt es sich aber darum, die Hubkraft zu erhöhen, so wird man dafür sorgen, daß die Nocken 6, 9 nicht mehr mit gleitender Reibung in die Bohrungen eingreifen, sondern daß man sich für das Einführen der Nocken der rollenden Reibung bedient, wobei außerdem noch günstigere Übersetzungsverhältnisse, z. B. durch Verwenden eines sich drehenden Schrittschaltwerkes, erzielt werden können.
  • Demgemäß ist ein zweites Ausführungsbeispiel in den Fig.4 und 5 dargestellt. Dabei ist das Schrittschaltwerk an eine Winde angebaut, die erheblich stärker belastet werden kann als die Vorrichtung nach den Fig.1 bis 3. Das Schrittschaltwerk besteht aus einem stehend angeordneten Schaltrad 20, auf das ein Hebelmechanismus einwirkt, der im Prinzip mit dem oben an Hand von Fig. 1 bis 3 beschriebenen Mechanismus übereinstimmt. Das zweckmäßig mit einer ungeraden Anzahl von Rasten ausgestattete Schaltrad 20 ist fest mit der drehbar im Gehäuse 22 gelagerten Antriebsritzelwelle 21 verbunden. Der Hebelmechanismus besteht hier aus einem Handhebel 24 mit Griff 25 und einer gelenkig mit dem Handhebel 24 verbundenen Schwinge 23, die bei 26 am Windengehäuse 22 angelenkt ist. Der Handhebel 24 und die Schwinge 23 sind gabelförmig ausgebildet und mittels des Bolzens 27 miteinander verbunden. Auf dem Bolzen 27 ist eine Rolle 28 angeordnet, die sich abrollend in die Rasten des Schaltrades 20 eingreifen kann und dabei dann als Sperrnocken dient.
  • Diametral zum Schaltrad 20 ist am Handhebel 24 mittels eines Bolzens 29 eine Rolle 30 drehbar gelagert, die ebenfalls in die Rasten des Schaltrades 20 ein- und auslaufen kann und dann als Hubnocken dient. Der Hebel 24 läßt sich zwischen zwei Anschlägen 31 und 32 hin- und herbewegen, die mit dem festen Gehäuse 22 verschraubt sind.
  • Bezüglich der Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung sei angenommen, daß beim Drehen des Schaltrades 20 in Pfeilrichtung (Fig. 4) die Last gehoben wird. Auch hierbei erfolgt dies schrittweise entsprechend der Rastenteilung des Schaltrades 20 wiederum in vier Bewegungsphasen.
  • 1. Phase: Ausgehend von der in Fig.4 ausgezogen gezeichneten Stellung der Teile wird zunächst der Handhebel 24 längs des Anschlags 32 gleitend nach rechts geschoben, wobei die Hubrolle 30 in die in der Bewegungsrichtung liegende Raste 20' des Rades 20 einläuft. Nachdem diese Verbindung sicher hergestellt ist, rastet die Sperrolle 28 aus ihrer Raste 20" aus. Diese Querbewegung des Handhebels ist durch den Pfeil 33 in Fig.4 gekennzeichnet.
  • 2. Phase: Sodann wird im Sinne des Pfeiles 34 der Handhebel 24 bis zum Anschlag 31 nach unten gedrückt. Dadurch dreht sich das Schaltrad 20 um eine Rastenteilung, und mittels der Winde wird die Last um eine Stufe gehoben. Der Handhebel 24 geht dabei in die strichpunktiert gezeichnete Stellung über.
  • 3. Phase: Wird sodann der Handhebel 24 in Richtung des Pfeiles 35 nach links gezogen, so rastet die Hubrolle 30 wieder aus dem Schaltrad 20 aus. Bevor diese Verbindung aber völlig aufgehoben wird, ist die Sperrolle 28 schon wieder eingerastet.
  • 4. Phase: Schließlich wird im Sinne der Pfeilrichtung 36 der Handhebel 24 wieder in die Anfangslage zurückgeführt. Dies geschieht, ohne daß dazu Kraft aufgewendet werden muß. Die beschriebene Arbeitsfolge wiederholt sich dann, bis die Last ganz angehoben ist.
  • Man erkennt, daß auch bei dieser Ausführungsform der Erfindung für jeden Schaltschritt vier Bewegungsphasen vorzunehmen sind, wie beim Beispiel nach Fig. 1, 2 und 3. Wieder wird während der Phasen 1 und 3 nur ein- und ausgerastet, während die Phase 2 ganz allein dem Arbeitshub gewidmet ist und die vierte Phase zum Zurückführen des Handhebels in die Ausgangslage dient. Bei beiden Ausführungsbeispielen ist also ein Sperrnocken und ein Hubnocken vorhanden, die sich in ihrer Funktion gegenseitig ablösen und ergänzen. Dabei ist es für die Betriebssicherheit wesentlich, daß der Sperrnocken jeweils erst dann aus seiner sichernden Stellung gelangt, wenn der Hubnocken schon in Eingriff gekommen ist. Umgekehrt gibt aber auch der Hubnocken den Eingriff erst dann auf, nachdem der Sperrnocken zur Sicherung des vorangegangenen Arbeitshubes erneut wirksam geworden ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRüCHE: 1. Hebevorrichtung mit Schrittschaltwerk, bei dem ein schwenkbarer Handhebel einen Hubnocken sowie einen Sperrnocken aufweist, die wechselweise in den Hubstempel eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (11, 12) zusätzlich quer zur Hubrichtung verschiebbar gelagert ist und die Nocken (6, 9) beidseitig des Hubstempels (2, 3) gegeneinandergerichtet sowie zwangläufig drehbar am Handhebel (11, 12) befestigt sind.
  2. 2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrnocken (6) an einer am Gehäuse (2) angelenkten Schwinge (5, 7, 13) undrehbar befestigt und der Hubnocken (9) über ein Gleitzwiegelenk (8, 14) gegenüber dem Gehäuse (2) geführt ist.
  3. 3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) , eine Bohrung (16) für den Sperrnocken (6) sowie ein der Bohrung (16) gegenüberliegendes Langloch (17) für den Hubnocken (9) und der Lastträger (3) zwei einander gegenüberliegende, um eine halbe Teilung in der Höhe gegeneinander versetzte Lochreihen (3', 3") aufweisen.
  4. 4. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (28, 30) in ein mit dem Antriebsritzel einer Winde verbundenes Schaltrad (20) eingreifen und am Handhebel (24) diametral zum Schaltrad (20) angeordnet sind (Fig. 4).
  5. 5. Hebevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken als drehbare Rollen (28, 30) ausgebildet sind.
  6. 6. Hebevorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Windengehäuse (22) Begrenzungsanschläge (31, 32) für den Handhebel (24) vorgesehen sind.
  7. 7. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (11 bzw. 24) mittels einer Schwinge (5 bzw. 23) zusätzlich querverschiebbar gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 377 140, 805 698; österreichische Patentschrift Nr. 48 635; USA.-Patentschriften Nr. 1118 949, 1158 903, 1307968.
DED18597A 1954-09-03 1954-09-03 Hebevorrichtung mit Schrittschaltwerk Pending DE1095491B (de)

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