DE404633C - Bohrhammervorschubschlitten, der sich durch die Arbeitsstoesse des Hammers unter dem Eingriff von unter Federdruck stehenden Klinken in Zahnstangen einer festen Gleitbahn selbsttaetig verschiebt - Google Patents
Bohrhammervorschubschlitten, der sich durch die Arbeitsstoesse des Hammers unter dem Eingriff von unter Federdruck stehenden Klinken in Zahnstangen einer festen Gleitbahn selbsttaetig verschiebtInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bohrhammerschlitten mit selbsttätigem Vorschub.
Die Vorrichtung bezweckt in der Hauptsache das Herausnehmen des Stoßwerkzeuges
nach Beendigung der Arbeit und das selbsttätige Zurückziehen desselben mit dem
Hammer.
Es sind schon Schlitten mit selbsttätigem
ίο Vorschub bekannt, die ein Ganzes mit dem
Hammer bilden und sich auf einer festen Gleitbahn verschieben, aber nur in einer Richtung,
was durch eine Gruppe von Nachstellklinken mit Eingriff der jeweilig passenden Klinke erreicht wird. Die Vibrationen des
Hammers in der Längsrichtung bewirken die Verschiebung des Schlittens auf der Gleitbahn,
und zwar in einer Richtung, die von der Anordnung bzw. Einstellung der Klinkengruppe
abhängig ist.
Bei den bekannten Schlitten dieser Art wird das Zurückziehen des Bohrwerkzeuges
von Hand bewirkt. Zu diesem Zwecke hat die Zahnstange an ihren Enden Drehzapfen und ist in Lagern derart angeordnet, daß sie
gedreht werden kann, um so die Entkupplung zu bewirken.
Der neue Bohrhammervorschubschlitten, welcher sich auch durch die Arbeitsstöße des
Hammers unter dem Eingriff von unter Federdruck stehenden Klinken in Zahnstangen
einer festen Gleitbahn selbsttätig verschiebt, ist nun dadurch gekennzeichnet, daß an ein
und derselben Achse des Schlittens eine oder mehrere Sperrklinken mit zwei symmetrischen
Armen angelenkt sind und durch den einen oder anderen ihrer Arme in und außer Eingriff mit der Zahnstange gebracht werden
können, deren Zähne beiderseits gleiche Druckflächenneigung zur Vorschubrichtung
haben.
j Diese Anordnung ermöglicht die Eingriffs-I oder Wirkungsrichtung der Klinken zu
ändern, um so durch Drehung um ihre Achse j einen selbsttätigen Vorschub oder ein selbsttätiges
Zurückziehen zu erzielen.
Es ist zu beachten, daß die Gruppe der Nachstellklinken auch bei geringen Längsverschiebungen
oder Nachschubbewegungen des Hammers wirksam sein muß. Dieses bedeutet, daß die Zahnteilung für einen Schritt
oder Gang des Nachschubes sehr klein sein müßte. Tatsächlich vermag die Vorrichtung
auch nur bei Nachschubbewegungen wirksam zu sein, deren Schubstrecke größer als die
Stärke eines Zahnes ist. Andererseits erweist es sich als notwendig, daß die Zähne
beträchtliche Stöße aushalten müssen und daß ihre Stärke daher nicht unter eine gewissen
Grenze heruntergehen darf. Es sind nun schon Klinkengruppen bekannt, deren Bauart den verschiedenen, einander widersprechenden
Abmessungsbedingungen für die Zahnteilung des Vorschubs entspricht. Diese Vorrichtungen enthalten mehrere Klinken von
derselben Länge, aber auf verschiedenen Achsen angeordnet, wobei diese Achsen leicht
zueinander verschoben werden bzw. voneinander entfernt werden können. Die Vielheit der
Gelenkachsen ist aber ein Nachteil. Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Klinken
dieser neuen Vorschubvorrichtung von verschiedener Länge, wobei die Längsdifferenz
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Klinken gleich dem Quotienten der Dicke eines Zahnes
durch" die Zahl der Klinken ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. τ ist eine teilweise geschnittene Vorderansicht der Vorrichtung.
Abb. 2 ist ein Querschnitt nach Linie A-Λ
der Abb. 1.
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Abb. 3 ist eine Einzelansicht in größerem
Zeichenmaßstabe.
Die Vorrichtung besteht aus einer Gleitbahn ι in Gestalt eines Profileisens und aus
einem Schlitten 2, der starr am Hammer 3 befestigt ist, so daß letzterer seine Erschütterungen
unmittelbar auf den Schlitten überträgt. Das Profileisen 1 ist zweckmäßig am
Stirnende mit einem Rundeisenfortsatz 4 ausgerüstet, mit welchem es am Arbeitsplatz befestigt
werden kann. Am anderen Ende be- ! sitzt das Profileisen 1 zwischen seinen Flanschen
fünf Zahnstangen 5, die untereinander ! durch Zwischenlegeplatten 6 gewissen Ab- j
s'and haben. Die Anzahl der Zahnstangen ■ kann eine beliebige sein, evtl. auch gleich
eins. Auf einer gemeinsamen Achse 7, die am Schlitten 2 sitzt, sind Klinken 8 von verschiedenen
Längen angebracht. Der Längenunterschied zwischen zwei benachbarten KHn-
kenarmen ist gleich der Größe
wobei L
die Höchststärke eines Zahnes und N die An- j zahl der Klinken bedeutet. '
Die Zahnstangen 5 können als Längs- j schnitte einer einzigen Zahnstange angesehen j
werden, und diese Einrichtung bezweckt j hauptsächlich, die Maschine möglichst leicht j
an Gewicht ausführen zu können. Wohlver- ; standen könnte man sich auch nur einer einzigen
Zahnstange von hinreichender Breite bedienen. Unter diesen Umständen brauchte man auch nur eine einzige Klinke (oder mehrere
identische Klinken auf gleicher Achse) mit einer Anzahl von N Zahnreihen, die
gegeneinander um den Wert -^ versetzt
sind.
Um zu bewerkstelligen, daß auch der Rückwärtsgang des Hammers 3 und des Werkzeuges
9 selbsttätig vonstatten geht, muß auch in der Wirkungsweise der Klinkenvorrichtung
eine Umkehr möglich sein. Zu diesem Zwecke sind die Klinken 8 symmetrisch zu ihrer Schwenkungsachse. Die Federn 10,
welche auf die Klinken drücken, sind doppelarmig und auch die Rückflächen der Stangenzähne
dementsprechend ausgebildet an einen Körper 11 befestigt, der auf derselben
Achse 7 gemeinschaftlich mit den Klinken sitzt und der zwei verschiedene Winkelstellungen
als Arbeitslagen einnehmen kann. Dieser Körper π wird beispielsweise in diesen
Einstellungen durch einen Stellstift 12 festgehalten, der in eines der Löcher 13 des
Führungsbügels 14 eingreifen soll. Stellt man den Körper 11 mit Hilfe des Hebels 15
um, so bewirkt man dadurch auch eine Umkehr in der Wirkung der Klinkenvorrichtung.
Der Hebel 15 läßt sich auch derart einstellen, daß keine der Klinken in Eingriff ist, und in
dieser Lage ist ein Zurückholen des Hammers von Hand möglich.
Man könnte auch mit gleichem Erfolge die Zahnstange am Schlitten und die Klinken an
der Gleitbahn anordnen. Die Wirkungsweise würde dadurch nicht verändert. Wie bereits
gesagt, kann jeder Typus von Förderklinkenvorrichtungen gemäß der Erfindung eingerichtet
werden. Wenn es sich um den Typus einer Förderklinkenwalze handelt, die eine umlaufende Bewegung besitzt, so kann jede
Art von Bewegungsumformung aus der geradlinigen Bewegung in eine rotierende Bewegung
Verwendung finden. Die Befestigung der Gleitbahn am Boden kann in beliebiger
Weise geschehen.
Claims (3)
1. Bohrhammervorschubschlitten, der sich durch die Arbeitsstöße des Hammers
unter dem Eingriff von unter Federdruck stehenden Klinken in Zahnstangen einer festen Gleitbahn selbsttätig verschiebt,
dadurch gekennzeichnet, daß an ein und derselben Achse (7) des Schlittens (2)
eine oder mehrere Sperrklinken (8) mit je zwei zur Achse symmetrischen Armen, angelenkt sind und durch den einen oder
anderen ihrer Arme in und außer Eingriff mit der Zahnstange gebracht werden ■können, deren Zähne beiderseits gleiche
Druckflächenneigung zur Vorschubrichtung haben.
2. Vorschubvorrichtung für Bohrhämmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klinken (8) von verschiedener Länge sind, wobei die Längsdifferenz zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Klinken gleich dem Quotienten der Dicke eines Zahnes durch die Zahl der Klinken ist.
3. Vorschubvorrichtung für Bohrhämmer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die auf die Klinken (8) wirkenden Federn (2) zentral an einem Teil fii) befestigt sind, der sich um dieselbe
Achse Cj) wie die Klinken (8) dreht und welcher in drei Stellungen, die dem
Vorschub, der Entkuppelung in dem Rückzug des Schlittens (2) entsprechen, festgestellt werden kann.
Hierzu 1 BJatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES61773D DE404633C (de) | Bohrhammervorschubschlitten, der sich durch die Arbeitsstoesse des Hammers unter dem Eingriff von unter Federdruck stehenden Klinken in Zahnstangen einer festen Gleitbahn selbsttaetig verschiebt |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE404633C true DE404633C (de) | 1924-10-20 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES61773D Expired DE404633C (de) | Bohrhammervorschubschlitten, der sich durch die Arbeitsstoesse des Hammers unter dem Eingriff von unter Federdruck stehenden Klinken in Zahnstangen einer festen Gleitbahn selbsttaetig verschiebt |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE404633C (de) |
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0
- DE DES61773D patent/DE404633C/de not_active Expired
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