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DE404633C - Bohrhammervorschubschlitten, der sich durch die Arbeitsstoesse des Hammers unter dem Eingriff von unter Federdruck stehenden Klinken in Zahnstangen einer festen Gleitbahn selbsttaetig verschiebt - Google Patents

Bohrhammervorschubschlitten, der sich durch die Arbeitsstoesse des Hammers unter dem Eingriff von unter Federdruck stehenden Klinken in Zahnstangen einer festen Gleitbahn selbsttaetig verschiebt

Info

Publication number
DE404633C
DE404633C DES61773D DES0061773D DE404633C DE 404633 C DE404633 C DE 404633C DE S61773 D DES61773 D DE S61773D DE S0061773 D DES0061773 D DE S0061773D DE 404633 C DE404633 C DE 404633C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawls
hammer
slide
engagement
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES61773D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOUILLERE DE SARRE ET MOSELLE
Original Assignee
HOUILLERE DE SARRE ET MOSELLE
Publication date
Priority to DES61773D priority Critical patent/DE404633C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE404633C publication Critical patent/DE404633C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B44/00Automatic control systems specially adapted for drilling operations, i.e. self-operating systems which function to carry out or modify a drilling operation without intervention of a human operator, e.g. computer-controlled drilling systems; Systems specially adapted for monitoring a plurality of drilling variables or conditions
    • E21B44/02Automatic control of the tool feed
    • E21B44/08Automatic control of the tool feed in response to the amplitude of the movement of the percussion tool, e.g. jump or recoil

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bohrhammerschlitten mit selbsttätigem Vorschub.
Die Vorrichtung bezweckt in der Hauptsache das Herausnehmen des Stoßwerkzeuges nach Beendigung der Arbeit und das selbsttätige Zurückziehen desselben mit dem Hammer.
Es sind schon Schlitten mit selbsttätigem
ίο Vorschub bekannt, die ein Ganzes mit dem Hammer bilden und sich auf einer festen Gleitbahn verschieben, aber nur in einer Richtung, was durch eine Gruppe von Nachstellklinken mit Eingriff der jeweilig passenden Klinke erreicht wird. Die Vibrationen des Hammers in der Längsrichtung bewirken die Verschiebung des Schlittens auf der Gleitbahn, und zwar in einer Richtung, die von der Anordnung bzw. Einstellung der Klinkengruppe abhängig ist.
Bei den bekannten Schlitten dieser Art wird das Zurückziehen des Bohrwerkzeuges von Hand bewirkt. Zu diesem Zwecke hat die Zahnstange an ihren Enden Drehzapfen und ist in Lagern derart angeordnet, daß sie gedreht werden kann, um so die Entkupplung zu bewirken.
Der neue Bohrhammervorschubschlitten, welcher sich auch durch die Arbeitsstöße des Hammers unter dem Eingriff von unter Federdruck stehenden Klinken in Zahnstangen einer festen Gleitbahn selbsttätig verschiebt, ist nun dadurch gekennzeichnet, daß an ein und derselben Achse des Schlittens eine oder mehrere Sperrklinken mit zwei symmetrischen Armen angelenkt sind und durch den einen oder anderen ihrer Arme in und außer Eingriff mit der Zahnstange gebracht werden können, deren Zähne beiderseits gleiche Druckflächenneigung zur Vorschubrichtung haben.
j Diese Anordnung ermöglicht die Eingriffs-I oder Wirkungsrichtung der Klinken zu ändern, um so durch Drehung um ihre Achse j einen selbsttätigen Vorschub oder ein selbsttätiges Zurückziehen zu erzielen.
Es ist zu beachten, daß die Gruppe der Nachstellklinken auch bei geringen Längsverschiebungen oder Nachschubbewegungen des Hammers wirksam sein muß. Dieses bedeutet, daß die Zahnteilung für einen Schritt oder Gang des Nachschubes sehr klein sein müßte. Tatsächlich vermag die Vorrichtung auch nur bei Nachschubbewegungen wirksam zu sein, deren Schubstrecke größer als die Stärke eines Zahnes ist. Andererseits erweist es sich als notwendig, daß die Zähne beträchtliche Stöße aushalten müssen und daß ihre Stärke daher nicht unter eine gewissen Grenze heruntergehen darf. Es sind nun schon Klinkengruppen bekannt, deren Bauart den verschiedenen, einander widersprechenden Abmessungsbedingungen für die Zahnteilung des Vorschubs entspricht. Diese Vorrichtungen enthalten mehrere Klinken von derselben Länge, aber auf verschiedenen Achsen angeordnet, wobei diese Achsen leicht zueinander verschoben werden bzw. voneinander entfernt werden können. Die Vielheit der Gelenkachsen ist aber ein Nachteil. Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Klinken dieser neuen Vorschubvorrichtung von verschiedener Länge, wobei die Längsdifferenz zwischen zwei aufeinanderfolgenden Klinken gleich dem Quotienten der Dicke eines Zahnes durch" die Zahl der Klinken ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. τ ist eine teilweise geschnittene Vorderansicht der Vorrichtung.
Abb. 2 ist ein Querschnitt nach Linie A-Λ der Abb. 1.
404638
Abb. 3 ist eine Einzelansicht in größerem Zeichenmaßstabe.
Die Vorrichtung besteht aus einer Gleitbahn ι in Gestalt eines Profileisens und aus einem Schlitten 2, der starr am Hammer 3 befestigt ist, so daß letzterer seine Erschütterungen unmittelbar auf den Schlitten überträgt. Das Profileisen 1 ist zweckmäßig am Stirnende mit einem Rundeisenfortsatz 4 ausgerüstet, mit welchem es am Arbeitsplatz befestigt werden kann. Am anderen Ende be- ! sitzt das Profileisen 1 zwischen seinen Flanschen fünf Zahnstangen 5, die untereinander ! durch Zwischenlegeplatten 6 gewissen Ab- j s'and haben. Die Anzahl der Zahnstangen ■ kann eine beliebige sein, evtl. auch gleich eins. Auf einer gemeinsamen Achse 7, die am Schlitten 2 sitzt, sind Klinken 8 von verschiedenen Längen angebracht. Der Längenunterschied zwischen zwei benachbarten KHn-
kenarmen ist gleich der Größe
wobei L
die Höchststärke eines Zahnes und N die An- j zahl der Klinken bedeutet. '
Die Zahnstangen 5 können als Längs- j schnitte einer einzigen Zahnstange angesehen j werden, und diese Einrichtung bezweckt j hauptsächlich, die Maschine möglichst leicht j an Gewicht ausführen zu können. Wohlver- ; standen könnte man sich auch nur einer einzigen Zahnstange von hinreichender Breite bedienen. Unter diesen Umständen brauchte man auch nur eine einzige Klinke (oder mehrere identische Klinken auf gleicher Achse) mit einer Anzahl von N Zahnreihen, die
gegeneinander um den Wert -^ versetzt
sind.
Um zu bewerkstelligen, daß auch der Rückwärtsgang des Hammers 3 und des Werkzeuges 9 selbsttätig vonstatten geht, muß auch in der Wirkungsweise der Klinkenvorrichtung eine Umkehr möglich sein. Zu diesem Zwecke sind die Klinken 8 symmetrisch zu ihrer Schwenkungsachse. Die Federn 10, welche auf die Klinken drücken, sind doppelarmig und auch die Rückflächen der Stangenzähne dementsprechend ausgebildet an einen Körper 11 befestigt, der auf derselben Achse 7 gemeinschaftlich mit den Klinken sitzt und der zwei verschiedene Winkelstellungen als Arbeitslagen einnehmen kann. Dieser Körper π wird beispielsweise in diesen Einstellungen durch einen Stellstift 12 festgehalten, der in eines der Löcher 13 des Führungsbügels 14 eingreifen soll. Stellt man den Körper 11 mit Hilfe des Hebels 15 um, so bewirkt man dadurch auch eine Umkehr in der Wirkung der Klinkenvorrichtung. Der Hebel 15 läßt sich auch derart einstellen, daß keine der Klinken in Eingriff ist, und in dieser Lage ist ein Zurückholen des Hammers von Hand möglich.
Man könnte auch mit gleichem Erfolge die Zahnstange am Schlitten und die Klinken an der Gleitbahn anordnen. Die Wirkungsweise würde dadurch nicht verändert. Wie bereits gesagt, kann jeder Typus von Förderklinkenvorrichtungen gemäß der Erfindung eingerichtet werden. Wenn es sich um den Typus einer Förderklinkenwalze handelt, die eine umlaufende Bewegung besitzt, so kann jede Art von Bewegungsumformung aus der geradlinigen Bewegung in eine rotierende Bewegung Verwendung finden. Die Befestigung der Gleitbahn am Boden kann in beliebiger Weise geschehen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Bohrhammervorschubschlitten, der sich durch die Arbeitsstöße des Hammers unter dem Eingriff von unter Federdruck stehenden Klinken in Zahnstangen einer festen Gleitbahn selbsttätig verschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß an ein und derselben Achse (7) des Schlittens (2) eine oder mehrere Sperrklinken (8) mit je zwei zur Achse symmetrischen Armen, angelenkt sind und durch den einen oder anderen ihrer Arme in und außer Eingriff mit der Zahnstange gebracht werden ■können, deren Zähne beiderseits gleiche Druckflächenneigung zur Vorschubrichtung haben.
2. Vorschubvorrichtung für Bohrhämmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinken (8) von verschiedener Länge sind, wobei die Längsdifferenz zwischen zwei aufeinanderfolgenden Klinken gleich dem Quotienten der Dicke eines Zahnes durch die Zahl der Klinken ist.
3. Vorschubvorrichtung für Bohrhämmer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Klinken (8) wirkenden Federn (2) zentral an einem Teil fii) befestigt sind, der sich um dieselbe Achse Cj) wie die Klinken (8) dreht und welcher in drei Stellungen, die dem Vorschub, der Entkuppelung in dem Rückzug des Schlittens (2) entsprechen, festgestellt werden kann.
Hierzu 1 BJatt Zeichnungen.
DES61773D Bohrhammervorschubschlitten, der sich durch die Arbeitsstoesse des Hammers unter dem Eingriff von unter Federdruck stehenden Klinken in Zahnstangen einer festen Gleitbahn selbsttaetig verschiebt Expired DE404633C (de)

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DE404633C true DE404633C (de) 1924-10-20

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