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DE1095483B - Schrankbett - Google Patents

Schrankbett

Info

Publication number
DE1095483B
DE1095483B DEF15387A DEF0015387A DE1095483B DE 1095483 B DE1095483 B DE 1095483B DE F15387 A DEF15387 A DE F15387A DE F0015387 A DEF0015387 A DE F0015387A DE 1095483 B DE1095483 B DE 1095483B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed
cabinet
ceiling
foot
murphy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF15387A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF15387A priority Critical patent/DE1095483B/de
Publication of DE1095483B publication Critical patent/DE1095483B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/52Cabinet beds; Table beds, or like beds; Wardrobe beds
    • A47C17/54Cabinet beds; Table beds, or like beds; Wardrobe beds in which the cabinet or the like is tilted with the bed

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schrankbett. Bei solchen Betten bildet die Schrankvorderwand den Boden des Bettes, die Schrankseitenwände den Kopfbzw, den Fußteil des Bettes. Der Schrank bzw. das Bett ist auf einem feststehenden Sockel so gelagert, daß es um eine waagerechte untere Achse in den Bettzustand kippbar ist. Die Schrankdecke bildet dann die Bettlängswand, deren rückwärtiger Teil um 180° gegen den vorderen Teil klappbar ist. Außerdem sind an der Schrankvorderwand einschwenkbare äußere Bettfüße vorgesehen.
Die bekannten Schrankklappbetten mit um 90° klappbarem vorderem Bettfuß haben weniger Anklang gefunden, weil ihr an der Schrankvorderwand angelenkter Bettfuß infolge seiner pendelbaren Aufhängung nicht standsicher ist, insbesondere bei schrägem Fußboden.
Zwar ist es hierbei auch bekannt, den vorderen Bettfuß durch Feststell vorrichtungen zu sichern. Sie bestehen aus Haken, die am vorderen Bettfuß sichtbar angelenkt sind und in ösen an der Bettunterseite einzuhängen sind. Solche Feststellvorrichtungen sind insbesondere bei Schrankbetten nötig, die zum Zwecke der Platzersparnis im geklappten, also im Bettzustand nach der Wand zu schiebbar sind.
Bei einer anderen Bauart ist der rückwärtige Teil der die Schrankdecke bildenden Bettlängswand um 180° umklappbar, um die Bettfläche freizugeben und die Bettfüße zum Ausschwenken von hinten her zugänglich zu machen. Die Bettfüße sind auf der Unterseite der Schrankdecke in der Ebene derselben bis zu einem Anschlag schwenkbar, die beim Ausschwenken durch Schlitze der Schrankvorderseite fassen. Die Schrankvorderseite ist durch Schlitze entstellt. Die Bedienung des rückwärtigen Schrankdeckenteiles und der einzelnen Bettfüße ist zeitraubend.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schrankbett dieser Bauart, bei dem der rückwärtige, um 180° klappbare Schrankdecken teil breiter als der vordere ist und im Bettzustand den äußeren Bettfuß bildet und in ^o dieser Lage eine Verriegelung mit den Kopf- und Fußteilen ermöglicht.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist der umgeklappte rückwärtige Schrankdeckenteil verriegelbar. Die Verriegelung ist an der Unterseite des rückwärtigen Deckenteiles angeordnet und daher im Schrankzustand von außen nicht sichtbar. Der Riegelverschluß ist mit zwei gegenläufigen Treibstangen versehen, wobei die benachbarten Kopf- und Fußteile Riegellöcher hierfür aufweisen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht des Bettes im Schrankzustand,
Schrankbett
Anmelder:
Otto Funke, Dorsten, Mühlenstr. 41
Fig. 2 einen dazugehörigen Querschnitt,
Fig. 3 einen Querschnitt im Bettzustand und
Fig. 4 eine Vorderansicht der Bettlängswand.
Der Schrankkörper besteht aus einer nicht offenbaren Vorderwand 1, die den Bettboden bildet, aus den beiden Seitenwänden, welche im Bettzustand die Kopf- und Fußteile 2 und 3 bilden, und aus der oberen Schrankdecke 4. Er ruht auf einem feststehenden Sockelgestell, das sich aus zwei Seitenteilen 5 und ein sie verbindendes Brett 6 an der Wandseite zusammensetzt.
In den Sockelseitenteilen sind C-förmige Führungsschienen 7 angebracht, in welchen Rollen 8 laufen. Die Drehzapfen sind in Flacheisen 9 gehalten, die ihrerseits an der Unterseite des Schrankkörpers befestigt sind. Die Rollen 8 befinden sich im Schrankzustand, wie Fig. 2 erkennen läßt, hinter der Vorderseite des Sockelgestelles, das etwas über die Schrankvorderwand vortritt, und bilden die Kippachse beim Umlegen des Schrankes. Ferner sind zwischen dem Schrankkörper und dem Sockelgestell Lenker 11 angeordnet, welche einerseits in der Nähe der hinteren Kante des Sockelgestelles, andererseits etwa in der Mitte der Unterseite des Schrankkörpers durch Scharniere 10, 10' angelenkt sind. Sie ziehen zwangläufig beim Umlegen des Schrankes das Bett gegen die Wand.
Die obere Schrankdecke 4 ist in einer Längslinie geteilt und dort mit einem Scharnier 20 angelenkt. Der rückwärtige Teil 17 der Schrankdecke, der gemäß der Erfindung breiter als der vordere Schrankdeckenteil 17' ist, kann daher in Richtung des Pfeiles 18 um 180° herumgeklappt werden, bis dieser Rücken an Rücken auf dem vorderen mit den benachbarten Kopf- und Fußteilen fest verbundenen Schrankdeckenteil zu lieggen kommt. Die hintere Kante des rückwärtigen Schrankdeckenteils 17 liegt im Bettzustand auf dem Boden und ersetzt die Bettfüße an der Vorderseite.
Um den Schrank in ein Bett umzuwandeln, wird zunächst der rückwärtige Teil 17 der Schrankdecke um 180° herum auf den schmäleren Schrankdecken-
■Λ :~ i ;t\a.U Hi- ■-*
009 679/121
teil 17' geklappt. Dann ist die Schrankdecke an der Seite des Scharniers 20 zu erfassen und in die Bettstellung umzulegen. Dabei ziehen die Lenker das Bett gegen die Wand. Nach dem Kippen um 90° steht die Hinterkante des rückwärtigen Schrankdeckenteiles auf dem Boden, so daß die Hände das Bett auslassen können.
Zur Sicherung des Bettfußes ist an der Unterseite des rückwärtigen Schrankdeckenteiles 17 (Fig. 2) ein Riegelverschluß 19 angebracht, dessen Riegelstangen
21 (Fig. 4) mit entsprechenden Riegellöchern der benachbarten Kopf- und Fußteile 2 und 3 zusammenarbeiten. Bei der Umwandlung wird zunächst der rückwärtige Schrankdeckenteil um 180° geklappt. Sodann erfolgt die Betätigung der Verriegelung durch den Riegelverschluß, wonach dann der Schrankkörper in Richtung des Pfeiles 12 (Fig. 2) um die Rollen 8 gekippt und dabei von den Lenkern 11 nach hinten gezogen wird, so daß die untere Vorderkante 13 mitsamt den Flacheisen 9 und den die Achse bildenden Rollen 8 in die in Fig. 3 dargestellte Lage 13' gelangt. Gleichzeitig erfolgt das Aufsetzen des vorderen Bettfußes, der durch den rückwärtigen Teil 17 der Schrankdecke gebildet ist. Dabei kann der Riegelgriff
22 als Handhabe dienen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schrankbett mit einer Schrankvorderwand, die den Bettboden bildet, mit Schrankseitenwänden, die das Bettkopf- bzw. Bettfußteil darstellen, sowie mit einer Schrankdecke, welche den Bettlängsteil bildet und deren rückwärtiger Teil um 180° umklappbar ist, und das aus der Schranklage um eine waagerechte untere Achse im feststehenden Sockelgestell in den Bettzustand kippbar und auf Bettfüßen abstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der rückwärtige, um 180° klappbare Teil (17) der Schrankdecke (4) breiter als der vordere Teil (17') ist und den äußeren Bettfuß bildet.
2. Schrankbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rückwärtige Schrankdeckenteil (17) für den Bettzustand in umgeklappter Lage mit den Kopf- und Fußteilen (2, 3) verriegelbar ist.
3. Schrankbett nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verriegelung ein an der Unterseite des rückwärtigen Deckenteiles (17) angeordneter, im Schrankzustand von außen nicht sichtbarer Verschluß mit zwei gegenläufigen Treibstangen (22) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 506 581, 335 615;
schweizerische Patentschrift Nr. 285 724;
belgische Patentschrift Nr. 497 162;
USA.-Patentschrift Nr. 1 567 258.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 679/121 12.60
DEF15387A 1954-08-04 1954-08-04 Schrankbett Pending DE1095483B (de)

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DEF15387A DE1095483B (de) 1954-08-04 1954-08-04 Schrankbett

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DEF15387A DE1095483B (de) 1954-08-04 1954-08-04 Schrankbett

Publications (1)

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DE1095483B true DE1095483B (de) 1960-12-22

Family

ID=7087874

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DEF15387A Pending DE1095483B (de) 1954-08-04 1954-08-04 Schrankbett

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DE (1) DE1095483B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212694B (de) 1961-08-16 1966-03-17 Karl Blum Klappbares Schrankbett

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE497162A (de) *
DE335615C (de) * 1921-04-07 Andreas Thomsen Dr Mittels Zapfen an einer Seite auf Stuetzen aufruhendes Wandklappbett
US1567258A (en) * 1923-12-06 1925-12-29 Galik Frank Combined wardrobe and bed
DE506581C (de) * 1930-09-05 Oswald Sprung Schrankbett
CH285724A (de) * 1950-08-12 1952-09-30 Berling Asta Aus Klappbett und Gehäuse bestehendes Möbel.

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