DE109535C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B25/00—Water-tube boilers built-up from sets of water tubes with internally-arranged flue tubes, or fire tubes, extending through the water tubes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air Supply (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 13: Dampfkessel.
Der neue Dampfkessel wird mit flüssigem
Brennstoffe geheizt und soll bei demselben das Feuerungsmaterial in der denkbar günstigsten
Weise ausgenutzt werden.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch den Kessel mit Dampfsammler, Fig. 2 ein Längsschnitt.
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt im gröfseren Mafsstabe.
In die Stirnwände 1 und 2 des Kessels sind
Feuerrohren 3 dicht eingeschraubt. In diese Feuerröhren ragen Siederöhren 4 hinein, die,
an dem einen Ende zugeschweifst, mit dem anderen in eine Stirnwand 5, welche mit der
Wand ι zu einem geschlossenen Feuerraum verbunden ist, dicht eingesetzt sind. Die
Siederöhren können durch nach Art der Mannlöcher verschlossene Oeffnungen 6, welche sich
in der Rückwand 7 des Kessels befinden, eingesetzt und herausgezogen werden. In die
Siederöhren sind glatte, vorn und hinten offene Röhren 8 von nahezu derselben Länge wie
jene gleichachsig eingesetzt. Durch geeignete Mittel werden dieselben in gleichem Abstande
von der Wand der Siederöhren gehalten. Diese Röhren 8 sollen den Umlauf des Wassers
in den Siederöhren 4 bewirken, indem durch eintretende Spritzröhren 38 Druckwasser eingeführt
wird.
Oberhalb der Feuerröhren sind in die vorerwähnten Rohrwände 1 und 2 Heizröhren 9
geschraubt, die zur Vergröfserung der Heizfläche dienen und das Abziehen der Heizgase
nach der Rauchkammer bewirken.
Gestützt ist die von den Wänden 1 und 5 und dem Mantel 10 gebildete Verbrennungskammer
13 unten durch Stehbolzen 11 und 12,'
von denen die mit 12 bezeichneten ganz durchbohrt sind und zur Zuführung atmosphärischer
Luft in die Verbrennungskammer 13 dienen. Die hintere Wand 7 des Kessels ist ebenfalls
durch Stehbolzen mit der Rückwand , die Seitenwände sind durch Stehbolzen mit der
Aufsenwand des Kessels verbunden.
Um Zugang zur Verbrennungskammer 13 zu
schaffen, sind Mann- und Schlammlöcher sowohl in den Seitenwänden, als auch zusammentreffend
mit diesen in der Aufsenwand des Kessels angeordnet, welche durch Rohrstutzen verbunden sind.
In den vorderen Theil der Feuerröhren 3
sind Brenner 14 für flüssigen Brennstoff eingesetzt (Fig. 2 und 3).
Das dem Kessel zuzuführende Speisewasser hat zuyor einen Vorwärmer zu durchlaufen.
Dieser befindet sich theils in der Rauchkammer 27 (Fig. 2), theils in der Verbrennungskammer
13. Es befindet sich zunächst in der Rauchkammer eine Rohrgruppe, wie in Fig. 4
im Längsschnitte dargestellt, welche aus horizontalen Röhren 28 und diese verbindenden
Endbehältern 29 und 30 besteht. Der eine (30) der letzteren besitzt eine Scheidewand 31, durch
welche er in zwei Hälften getheilt wird. In die obere Hälfte tritt das Speisewasser zunächst
durch Rohr 32 ein, fliefst durch die obere Hälfte der Rohrgruppe, gelangt durch diese in
den zweiten Endbehälter 29, welcher die Verbindung mit der unteren Hälfte herstellt.
Nachdem das Wasser in den unteren Theil des ersten Endbehälters 30 getreten ist, gelangt
es in ein gröfseres Rohr 33, welches unterhalb der Rohrgruppe und parallel zu dieser gelegen
ist. Von diesem Rohre zweigen eine Anzahl Rohre 34 ab, welche durch einen Theil der
Heizrohren hindurch nach einer zweiten Rohrgruppe gehen, welche genau wie die oben
beschriebene ausgeführt ist und in der Verbrennungskammer liegt (Fig. 3). Das parallel
zu der Rohrgruppe gelegene Rohr 33 befindet sich hier jedoch oberhalb. Von diesem zweigt
sich ein weiteres Rohr 35 ab, welches durch die hintere Wand 5 der Verbrennungskammer
hindurchgeführt ist und mit einem horizontalen Rohre 36, parallel zur Wand und im Wasserraum
gelegen, verbunden ist. Von diesem Rohre 36 führen eine Anzahl engerer Röhren 37
abwärts. Das Wasser tritt alsdann in Spritzröhren 38, welche sich von den abwärts gerichteten
Röhren 37 abzweigen und in die Röhren 8 münden. Durch Einspritzen des Speisewassers in dieselben wird hauptsächlich
der Umlauf in den Siederöhren veranlafst.
Von den beiden Endbehä'ltern 29 und 30 in Fig. 4 der in der Verbrennungskammer befindlichen
Vorwärmerrohrgruppe 28 führt je ein Rohr 39 (Fig. 3) aus dem obersten Theil derselben durch die Decke der Verbrennungskammer
hindurch nach dem Dampfraum, damit im Vorwä'rmer sich ansammelnde Dampfmengen entweichen können. Im Kesselinneren ist über
diesen Röhren eine Kappe 40 angebracht, damit miteinströmendes Wasser nicht gegen
die Kesseldecke spritzen kann.
Zur Vergröfserung des Dampfraumes sind parallel zur Längsrichtung des Kessels zwei
eylindrische Behälter 41 (Fig. 1 und 2) angebracht,
welche mit dem Kessel durch Stutzen verbunden sind. Ein dritter zwischen diesen beiden gelegener Cylinderkessel 42 steht nur
mit diesen in Verbindung, ist nach vorn verlängert und führt zwecks Dampftrocknung
durch den Schornsteinhals.
Die Wirkungsweise des Kessels ist folgende: Die von dem Brenner ausgehende Flamme
zieht durch die Feuerröhren und erwärmt sowohl die Innenseite derselben als auch die
Aufsenseite des zugehörigen Siederohres. Durch die Verbrennungskammer wird die Verbindung
der Feuerröhren mit den Heizrohren erzielt, so dafs die Heizgase durch die letzteren nach
der Rauchkammer und von hier weiter nach dem Schornstein geführt werden. Die Heizgase
berühren ferner den in der Rauchkammer und in der Verbrennungskammer liegenden Vorwärmer und vollziehen so die Erwärmung
des Speisewassers.
Claims (2)
1. Dampfkessel mit Verbrennungskammer und rückkehrenden Heizrohren, dadurch gekennzeichnet,
dafs in die unteren Feuerröhren (3) mit dem Wasserraum des Kessels
in Verbindung stehende, am freien Ende geschlossene Siederöhren (4) hinten hineinragen,
und in den vorderen Theil dieser Feuerröhren Brenner (14) für flüssigen
Brennstoff eingesetzt sind, der durch eine selbsttätig wirkende Vorrichtung in regelbarer
Weise zugeführt wird, während im oberen Theile des Kessels ein Vorwärmer aus zwei Rohrgruppen angeordnet ist, die
unter sich durch die oberen Heizrohren (9) durchsetzende Röhren (34) verbunden sind.
2. Röhrendampfkessel nach Anspruch 1, in dessen Siederöhren (4) beiderseits offene
Röhren (8) nach Field'scher Art eingesetzt sind, in welche das Speisewasser vom Vorwärmer
aus eingespritzt wird, um den Umlauf des Wassers in den Siederöhren zu erhöhen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE109535C true DE109535C (de) |
Family
ID=379419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT109535D Active DE109535C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE109535C (de) |
-
0
- DE DENDAT109535D patent/DE109535C/de active Active
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