DE1095350B - Elektrischer Wippenschalter, insbesondere fuer Schalttafeleinbau - Google Patents
Elektrischer Wippenschalter, insbesondere fuer SchalttafeleinbauInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Wippenschalter mit von der Schalteroberseite her bedienbaren
Anschlußklemmen, insbesondere für Schalttafeleinbau, weiterhin mit einem einteiligen, quaderförmigen,
nach oben offenen Isolierstoffgehäuse und wenigstens einer vorzugsweise in einer Schalterbrücke gelagerten
Wippe.
Derartige Schalter sind an sich bekannt und tragen ihre mit den in den Schaltersockelhohlraum hineinragenden
Schaltkontakten vorzugsweise aus einem Stück bestehenden Anschlußkontakte auf zwei parallelen Seitenwänden
des Isolierstoffgehäuses. Die Bedienungswippe (bzw. -wippen) ist (sind) in einem gewissen Abstand
oberhalb des Isolierstoffgehäuses in einer das Gehäuse umfassenden Schalterbrücke gelagert. Bei dieser Schalterausführung
hat es sich äußerst nachteilig erwiesen, daß die Seitenwände des Isolierstoffgehäuses wegen der
darauf lagernden Anschlußkontakte nicht bis in die Höhe der Bedienungswippe (bzw. -wippen) reichen, demzufolge
der Schalter nach oben hin offen ist und zwischen der Bedienungswippe (bzw. -wippen) und dem Gehäuse kein
dichter Abschluß besteht. Werden derartige Schalter in Schalttafeln eingebaut, so ragen nur die Bedienungswippen durch den Schlitz der gemeinsamen Schalttafelabdeckung
hindurch, und es muß durch sorgfältigste und zeitaufwendigste Arbeit des Schalttafelbauers dafür
Sorge getragen werden, daß zwischen den Rändern der Tafelaussparung und den Bedienungswippen ein verhältnismäßig
dichter Abschluß besteht.
Bei einem anderen Wippenschalter mit einteiligem Isolierstoffgehäuse sind zwar die Gehäusewände bis zu
der Bedienungswippe hochgezogen, wogegen aber die mit den in den Schaltraum des Gehäuses hineinragenden
Schaltkontakten aus einem Stück bestehenden Anschlußkontakte nicht seitlich, sondern aus dem Boden des
Isolierstoffgehäuses hinausragen. Dementsprechend können bei diesem Isolierstoffsockel die Schlitze zum Durchragen
der Schaltkontakte in Gehäusepreßrichtung eingepreßt werden. Nachteilig ist, daß dieser Schalter nicht
für den Schalttafeleinbau geeignet ist, da einerseits die geforderte vorderseitige Anschlußmöglichkeit nicht gegeben
ist und außerdem der Boden des Isolierstoffgehäuses wegen der dort angeordneten Anschlußkontakte
nicht zur Befestigung auf Befestigungsplatten, -schienen oder dergleichen Mittel frei ist.
Wegen dieser vorerwähnten Nachteile sind bisher Schalttafelschalter mit dichtem Abschluß zwischen
Isolierstoffgehäuse und Betätigungswippen, von der Vorderseite zu bedienenden Anschlußkontakten und
bodenseitiger Befestigungsmöglichkeit nur mit mehrteiligem Isolierstoffgehäuse hergestellt worden, wobei
das Gehäuse entweder längs- oder quergeteilt ist. Bei der Querteilung besteht das Gehäuse jeweils aus zwei
Teilen, einem Oberteil und einem Unterteil, zwischen Elektrischer Wippenschalter,
insbesondere für Schalttafeleinbau
insbesondere für Schalttafeleinbau
Anmelder:
Busch-Jaeger
Dürener Metallwerke Aktiengesellschaft, Lüdenscheid
Walter Hesener, Heggen (Kr. Olpe, Westf.),
ist -als Erfinder genannt worden
ist -als Erfinder genannt worden
welchen die Schaltkontakte zwischengeklemmt sind. Ein längsgeteiltes Gehäuse dagegen hat jeweils eine
Gehäusescheibe mehr, als Kontaktsätze vorhanden sind. Die Schaltkontakte werden zwischen zwei angrenzenden
Gehäusescheiben gelagert. Derartige Schalter sind zwar für den Schalttafeleinbau gut geeignet, sind aber wegen
ihres mehrteiligen Isolierstoffgehäuses sehr teuer.
Diese Nachteile sind durch vorliegende Erfindung beseitigt. Sie besteht darin, daß bei einem einteiligen
Isolierstoffgehäuse die beiden parallel zur Wippenachse verlaufenden Seitenwände des Gehäuses so hochgezogen
sind, daß sie zusammen mit der Betätigungswippe, welche in Höhe der Gehäuseöffnung gelagert ist, die
Öffnung nach außen abdecken und daß die in an sich bekannter Weise seitlich einschiebbaren Festkontakte
durch in den Seitenwänden angeordnete, durch Hinterpressung erzeugte Schlitze in den Schaltraum hineinragen.
Das so ausgebildete Isolierstoffgehäuse wird einschließlich der Schlitze für die Festkontakte lediglich durch in
der Senkrechten wirksame Stempel hergestellt. Zwischen den Festkontakten sind vorzugsweise Rippen angeordnet,
die den Wippen in ihren Endstellungen als Anschläge dienen.
In weiterer Erfindung besitzt der T-Querbalken der an sich bekannten T-förmigen Betätigungswippe seitlich
Einpressungen für die Lagerlappen der Schalterbrücke,
009 679/388
so daß die Betätigungswippe mit den Seitenwänden des Gehäuses flächenmäßig nach außen abschließt.
In sechs Zeichnungsfiguren ist eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen rechtwinklig zur Lagerachse für die Bedienungsglieder verlaufenden Schnitt durch einen
Mehrfachwippenschalter,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Gerät unter Verzicht auf die Bedienungsglieder und die beweglichen Kontakte,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das komplette Gerät, Fig. 4 eine Unteransicht,
Fig. 5 eine Seitenansicht und
Fig. 6 eine zweite Ausführungsart der Gerätebrücke.
Das Isolierstoffgehäuse besteht aus dem Boden la, den parallel zur Lagerachse 3 für die Bedienungswippen 4
verlaufenden Seitenwänden 1δ und den senkrecht zur
Lagerachse 3 verlaufenden Seitenwänden Ie. Der von oben eingepreßte Schaltraum la" ist durch die vom
Gehäuseboden la aus eingepreßten Nuten Ie hinterpreßt, wodurch die Schlitze 1 f entstehen. Anschlußkontakte
5 β und Festkontakte 50 sind durch Stege 5 c zu U-förmigen Bügeln miteinander verbunden, die die
Absätze Ig der Seitenlängswände 1 δ in an sich bekannter Weise umgreifen, wobei die Festkontakte 5 δ durch die
Schütze 1 /"in den Schaltraum Id hineinragen. Es werden
durch die die Sockelabsätze Ig durchtretenden Hohlniete 6« jeweils ein Anschlußkontakt 5a und sein
zugehöriger Festkontakt 56 beidseitig gegen die Stirnwände
des entsprechenden Sockelabsatzes Ig gepreßt. Die Anschlußschrauben 6 δ greifen in Muttergewinde der
Hohlniete 6 a ein. Zwischen den einzelnen Anschlußschrauben 6 δ sind zur besseren Isolation den Wänden 1 b
Trennstege IA angeformt. Auf dem Gehäuseboden la ist der symmetrisch in Schalterlängsrichtung verlaufende
gemeinsame Zuleitungskontakt Sd angeordnet, auf dem die Schaltwippen 5 f schwenkbar lagern. Der Zuleitungskontakt Sd ragt mit einer Abwinkelung5e nach außen.
Die Seiten wände Ib ragen bis in die Höhe der Achse 3 und schließen sich dicht an die Stirnwände 4a der
Bedienungswippen 4 an. Die Stirnseiten 4« verlaufen auf einem um die Achse 3 gedachten Zylindermantel.
Entsprechend weisen die Seitenwände Ib zur besseren Abdichtung gegenüber den Bedienungswippen 4 in
ihrem oberen Bereich gleiche Kreisbögen Ii auf. Zur Lagerung der Achse 3 dient eine Gerätebrücke (s. insbesondere
Fig. 5), die mit ihrem U-Steg 7« in einer Nut Ij des Gehäusebodens la gegen letzteren anliegt
und mit ihren beiden U-Schenkeln 7b die Seitenwände 1 c
des Isolierstoffgehäuses umfaßt. Zur Verrastung zwischen Gerätebrücke und Isolierstoffgehäuse ragen Vorsprünge 1 k
der Seitenwände Ic in entsprechende Aussparungen der U-Schenkel 7b. Die freien, der Lagerung der Achse 3
dienenden Enden 7 c der U-Schenkel 7 δ können so schmal gehalten werden, daß bei einem fertigmontierten Schalter
eine Beobachtung der Schaltkontakte noch möglich ist. Andererseits ist es auch möglich, die Enden so breit zu
gestalten, daß dadurch der Schaltraum la" auch seitlich vollkommen abgedeckt ist. Die hochgezogenen Seitenwände
Ib haben außen vorzugsweise Abstufungen 11,
gegen die sich die Ränder der Schalttafelabdeckung 7 anlegen. Die T-förmigen Bedienungswippen 4 stehen mit
ihren T-Längsschenkeln 46 in den Schaltraum Id hinein
und wirken mittels einer durch die Druckfeder 4c durchbeaufschlagten Kugel 4d auf die Kontaktwippen 5 f ein.
Zwischen den Festkontakten 5 δ sind den Innenseiten der Wände Ib Pfosten Im angeformt, die auf ihren oberen
Flächen Gummipolster In zur Abstützung der Bedienungswippen
4 tragen. Die T-Längsbalken 4δ der Bedienungswippen sind, wie an sich bekannt, schmaler
ausgebildet als die T-Querbalken. Außerdem besitzen die T-Querbalken an ihren Seiten Vertiefungen 4e, in
welche die Lagerlappen 7c der Gerätebrücke eingreifen. Dadurch ist erreicht, daß die seitlichen Flächen der
Bedienungswippen 4 mit den senkrecht zur Lagerachse 3 verlaufenden Seitenwänden Ic des Isolierstoffgehäuses
flächenmäßig nach außen abschließen, damit bei zwei in Reihenbauweise angeordneten Schaltern zwischen den
angrenzenden Bedienungswippen kein Hohlraum entsteht.
Bei einer anderen Ausgestaltung der Gerätebrücke, entsprechend Fig. 6, überspannen zwei parallel verlaufende
U-Stege 8« den Schaltraum (nur die Brücke dargestellt) und stützen sich mit ihren Enden auf den
senkrecht zur Lagerachse für die Bedienungswippen verlaufenden Seitenwänden des Isolierstoffgehäuses ab,
während die beiden U-Schenkel 8 δ die eben genannten Seitenwände umspannen. Die Befestigung zwischen
Isolierstoffgehäuse und der Gerätebrücke wird vorzugsweise wieder durch eine Verrastung zwischen den beiden
Organen hervorgerufen, wozu die Aussparungen 8 c dienen. Die Lagerlappen 8a" zur Lagerung der Achse für
die Bedienungswippen sind aus dem freien Raum zwischen den beiden parallelen U-Stegen 8 a nach oben herausgebogen.
Die Stege 8 a dienen gleichzeitig den Bedienungswippen in ihren beiden Schaltstellungen als Anschlag,
wodurch auf die Pfosten Iw innerhalb des Schaltraumes (s. Fig. 1 und 2) verzichtet werden kann.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht streng an die zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiele gebunden.
Vielmehr besteht die erfmdungsgemäße Lehre darin, daß ein mit einem einteiligen Isolierstoffgehäuse
ausgerüstetes Schaltgerät für bodenseitige Befestigung bis an die Bedienungsorgane hochgezogene, geschlossene
Längswände besitzt, wodurch in allen Stellungen der Bedienungsorgane ein dichter Abschluß zwischen diesen
und den Seitenwänden gewährleistet ist, wobei die Einführungsschlitze für die Kontakte den Längswänden
des Isolierstoffgehäuses durch Hinterpressung angeformt sind. Die Bedienungswippen können selbstverständlich
auch als Kipphebel ausgebildet sein.
Claims (4)
1. Elektrischer Wippenschalter mit von der Schalteroberseite her bedienbaren Anschlußklemmen, insbesondere
für Schalttafeleinbau, weiterhin mit einem einteiligen, quaderförmigen, nach oben offenen Isolierstoffgehäuse
und wenigstens einer vorzugsweise in einer Schalterbrücke gelagerten Betätigungswippe,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden parallel zur Wippenachse (3) verlaufenden Seitenwände (1δ) des
Gehäuses so hochgezogen sind, äaß sie zusammen mit der Betätigungswippe (bzw. -wippen), welche in Höhe
der Gehäuseöffnung gelagert ist (sind), die öffnung nach außen abdecken, und daß die in an sich bekannter
Weise seitlich einschiebbaren Festkontakte (5 δ) durch in den Seitenwänden (1δ) angeordnete, durch Hinterpressung
erzeugte Schlitze (1 f) in den Schaltraum (Id) hineinragen.
2. Wippenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierstoffgehäuse einschließlich
der Schlitze (If) für die Festkontakte (5 δ) lediglich
durch in der Senkrechten wirksame Stempel hergestellt wird.
3. Wippenschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Festkontakten (5 δ)
angeordnete Rippen (Im) der oder den Wippen (4) als Anschläge dienen.
4. Wippenschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der T-Querbalken der an pich
bekannten T-förmigen Betätigungswippe seitliche Einpressungen (4e) für Lagerlappen (7 c, 8d) der
Schalterbrücke besitzt, so daß die Betätigungswippe (-wippen) mit den Seitenwänden (Ic) des Gehäuses
flächenmäßig nach außen abschließt (abschließen).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 816 435, 1 001 371; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1716 867, 1735 698; USA.-PatentschriftenNr. 1278 780,1851384,1919278, 1924818, 1934470.
Deutsche Patentschriften Nr. 816 435, 1 001 371; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1716 867, 1735 698; USA.-PatentschriftenNr. 1278 780,1851384,1919278, 1924818, 1934470.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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