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DE1095062B - Gasfederung - Google Patents

Gasfederung

Info

Publication number
DE1095062B
DE1095062B DEM33573A DEM0033573A DE1095062B DE 1095062 B DE1095062 B DE 1095062B DE M33573 A DEM33573 A DE M33573A DE M0033573 A DEM0033573 A DE M0033573A DE 1095062 B DE1095062 B DE 1095062B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bellows
spring
fastening
fastening beads
gas suspension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM33573A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Heinz Fahlbusch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM33573A priority Critical patent/DE1095062B/de
Publication of DE1095062B publication Critical patent/DE1095062B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/02Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum
    • F16F9/04Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum in a chamber with a flexible wall
    • F16F9/0454Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using gas only or vacuum in a chamber with a flexible wall characterised by the assembling method or by the mounting arrangement, e.g. mounting of the membrane

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Diaphragms And Bellows (AREA)

Description

  • Gasfederung Die Erfindung betrifft eine Gasfederung mit einem torusförmigen, mit Verstärkungseinlagen versehenen Federbalg, der in Befestigungswülste ausläuft, die an zwei die Federkräfte einleitenden Sockeln angreifen, wobei der Balg so ausgebildet ist, daß die an die Befestigungswülste anschließenden Balgteile zumindest angenähert parallel zur Hauptfederungsrichtung verlaufen.
  • Eine solche Gasfeder, die für Fahrzeuge bestimmt ist, mit Luft als Federmittel arbeitet und einen Gummihohlkörper aufweist, der mit an ringförmigen Kernen seiner Befestigungswülste verankerten Fäden verstärkt ist, ist bereits durch ein älteres Recht geschützt. Sie hat den Vorteil einer relativ hohen statischen Tragfähigkeit bei relativ geringer dynamischer Härte. Das kommt daher, daß einerseits im nicht eingefederten Zustand die Spannungen im Federbalg nahe dessen Befestigungswülsten nahezu parallel zur Federrichtung verlaufen und die tragende Kraft der Gasfüllung des Federbalges unterstützen, daß aber andererseits beim dynamischen Einfedern die Spannungen im Federbalg nahe dessen Befestigungswülsten eine mit dem Einfedern zunehmende Komponente senkrecht zur Federrichtung haben, die einen die Feder dynamisch verhärtenden Einfluß der Komponente parallel zur Federrichtung in tragbaren Grenzen hält.
  • Der zur Hauptfederrichtung zumindest angenähert parallele Verlauf der an die Wülste anschließenden Balgteile wird bei der durch das ältere Recht geschützten Feder dadurch angestrebt, daß die Befestigungswülste der Gummihohlkörper verschiedene Durchmesser haben und im nicht eingefederten Zustand etwa in einer zur Hauptfederrichtung senkrechten Ebene liegen. Beim Einfedern taucht der Federbalg mit dem zum Befestigungswulst mit dem kleineren Durchmesser gehörenden Balgteil durch den Befestigungswulst mit dem größeren Durchmesser hindurch. Eine weitere, für das ältere Recht jedoch nur erläuterte Lösung besteht darin, dem Federbalg eine bestimmte Höhe und den Befestigungswülsten einen relativ geringen Abstand in der Hauptfederrichtung zu geben.
  • Abweichend von diesen Lösungen schlägt die Erfindung vor, daß die Richtung der an die Befestigungswülste anschließenden Balgteile dadurch erzielt ist, daß in an sich bekannter Weise konzentrisch in der Balgmitte angeordnete Verstärkungseinlagen den Balg einschnüren.
  • Verstärkungseinlagen, wie sie die Erfindung verwendet, sind an sich bei torusförmigen Federbälgen bekannt. Bei den Lösungen des älteren Rechts werden sie aber nicht anders als in Form von Fäden verwendet, die an den Kernen der Befestigungswülste verankert sind und als tragendes Gewebe für den Gummi der Balgwand dienen. Bei anderen bekannten Luftfederbälgen liegen sie zwar wie bei der Erfindung konzentrisch in der Balgmitte, sie sollen dabei aber lediglich denFederbalg verstärken bzw. versteifen und ihn an unzulässigen Radialausdehnungen hindern oder ihn bei größerer Höhe des Federbalges sogar radial einschnüren, ohne daß sie aber einen Einfluß auf den Verlauf des Federbalges im Bereich der Balgbefestigung an den die Federkräfte einleitenden Sockeln hätten. Der Federbalg verläuft im Bereich seiner Befestigungswülste nahezu senkrecht zur Federrichtung.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sollen die Verstärkungseinlagen unmittelbar in den Federbalg eingearbeitet sein, was an sich bekannt ist.
  • Die Erfindung ist an Hand des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • Der ringförmige, elastische und mit einem gasförmigen Druckmittel gefüllte Federbalg 1 ist mit seinen Befestigungswülsten 2, 3 an den Sockeln 4, 5 gasdicht befestigt. Die Sockel 4, 5 dienen der Abstützung der in lotrechter Richtung abzufedernden Last und leiten die Federkräfte in den Federbalg 1 ein. Der Sockel 4, 5 und damit die Befestigungswülste 2, 3 sind im Rahmen des zulässigen lotrechten Federweges gegeneinander beweglich.
  • In den Federbalg 1 sind in seiner Mitte ringförmige Verstärkungseinlagen 6 konzentrisch eingearbeitet. Die Verstärkungseinlagen 6 schnüren den Federbalg 1 derart ein, daß er im uneingefederten Zustand im Bereich der Befestigungswülste 2, 3 in größtmöglicher Annäherung parallel zur Hauptfederrichtung, also im Beispiel senkrecht verläuft. Die Verstärkungseinlagen können Draht- oder Gewebeeinlagen sein. Sie können wie imAusführungsbeispiel vorzugsweise in den Federbalg 1 eingearbeitet oder auch außen um den Federbalg 1 herumgelegt sein. Sind die Verstärkungseinlagen 6 in den Federbalg eingearbeitet, so ergibt sich unter anderem der Vorteil einer glatten Balgaußenseite.
  • Die sich unter dem Innendruck in dein Federbalg ausbildenden Spannungen verlaufen im uneingefederten Zustand desselben im Bereich der Befestigungswülste2,3 parallel zurHauptfederrichtungunderhöhen die im übrigen durch den Gasdruck im Federbalg 1 bestimmte statische Tragfähigkeit der Feder, wie es in der Zeichnung die Pfeile 7, 8 andeuten. Bei zunehmendem Einfedern erfährt der Federbalg 1 eine Verformung, wie es in der Zeichnung durch einen unterbrochenen Linienzug dargestellt ist. Hierbei lassen sich die durch Pfeile 9, 10 angedeuteten Spannungen im Federbalg 1 im Bereich der Befestigungswülste 2, 3 in parallel zur Hauptfederrichtung liegende und in senkrecht dazu liegende Komponenten zerlegen. Die parallel zur Hauptfederrichtung liegenden Komponenten der Spannung nehmen relativ zur jeweiligen Spannung bei zunehmendem Einfedern ab, so daß ihr federverhärtender Einfluß bei zunehmendem Einfedern trotz des dabei größer werdenden Innendruckes der Feder abnimmt. Die Feder gemäß der Erfindung kann also im uneingefederten Zustand eine hohe statische Tragfähigkeit haben, sie kann jedoch eine weiche dynamische Federcharakteristik haben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRVCHE: 1. Gasfederung mit einem torusförmigen, mit Verstärkungseinlagen versehenen Federbalg, der in Befestigungswülste ausläuft, die an zwei dieFederkräfte einleitenden Sockeln angreifen, wobei der Balg so ausgebildet ist, daß die an die Befestigungswülste anschließenden Balgteile zumindest angenähert parallel zur Hauptfederungsrichtung verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung der an die Befestigungswülste (2,3) anschließenden Balgteile dadurch erzielt ist; daß in an sich bekannter Weise konzentrisch in der Balgmitte angeordnete Verstärkungseinlagen (6) den Balg einschnüren.
  2. 2. Gasfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinlagen (6) in an sich bekannter Weise unmittelbar in die Balgwand (1) eingearbeitet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 243 219, 288135, 713170; deutsche Auslegeschrift C 10418 II/20d (bekanntgemacht am 23. B. 1956).
DEM33573A 1957-03-16 1957-03-16 Gasfederung Pending DE1095062B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM33573A DE1095062B (de) 1957-03-16 1957-03-16 Gasfederung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM33573A DE1095062B (de) 1957-03-16 1957-03-16 Gasfederung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1095062B true DE1095062B (de) 1960-12-15

Family

ID=7301789

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM33573A Pending DE1095062B (de) 1957-03-16 1957-03-16 Gasfederung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1095062B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE288135C (de) * 1915-04-19
DE243219C (de) * 1910-09-16
DE713170C (de) * 1936-01-03 1941-11-05 Firestone Tire & Rubber Co Luftfederung fuer Kragftfahrzeuge
DE972377C (de) * 1954-12-15 1959-07-09 Continental Gummi Werke Ag Torusfoermiger, luftgefuellter Hohlkoerper aus Gummi, insbesondere zwischen dem Drehgestell- und dem Untergestellrahmen von Schienenfahrzeugen mit waagerechten Wuelsten angeordneter Torus

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE243219C (de) * 1910-09-16
DE288135C (de) * 1915-04-19
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DE972377C (de) * 1954-12-15 1959-07-09 Continental Gummi Werke Ag Torusfoermiger, luftgefuellter Hohlkoerper aus Gummi, insbesondere zwischen dem Drehgestell- und dem Untergestellrahmen von Schienenfahrzeugen mit waagerechten Wuelsten angeordneter Torus

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