DE1003655B - Drehbarer, zylindrischer Fender fuer Stahlrohrpfaehle von Dalben - Google Patents
Drehbarer, zylindrischer Fender fuer Stahlrohrpfaehle von DalbenInfo
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- DE1003655B DE1003655B DEW10992A DEW0010992A DE1003655B DE 1003655 B DE1003655 B DE 1003655B DE W10992 A DEW10992 A DE W10992A DE W0010992 A DEW0010992 A DE W0010992A DE 1003655 B DE1003655 B DE 1003655B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B3/00—Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
- E02B3/20—Equipment for shipping on coasts, in harbours or on other fixed marine structures, e.g. bollards
- E02B3/28—Fender piles
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Description
- Drehbarer, zylindrischer Fender für Stahlrohrpfähle von Dalben In den letzten Jahren sind zum Bau von Dalben an Stelle von Holzpfählen immer mehr Pfähle aus Stahlrohren oder sonst geeigneten. Stahlprofilen verwendet worden. Diese Pfähle sind entsprechend ihren Abmessrun,gen einzeln oder im Verband in der Lage, den Schiffsstoß wirksam abzudämpfen. Trotz ihrer großen federnden Wirkung sind Rohrpfähle aber ,gegen Verbeulungen der Wandungen sehr empfindlich. Dieser Nachteil der Pfähle kann aber nicht nur zu einer Zerstörung der Pfahlwandung führen, sondern auch Besc_hädigungen der Schiffshaut zur Folge haben.
- Um Stahlrohrdalben .gegen Verbeulungen widerstandsfähiger zu machen, sind' die Rohrpfähle bereits mixt Sand ausgefüllt oder im Bereich der Schiffsberührung ausbetoniert worden. Durch Schutzmaßnahmen dieser Art wurde aber die federnde Wirkung der Stahlrohrdalben gemindert.
- Um die Nachteile der Stahlrohrpfähle auszuschalten, hat man bereits am Kopfende. eines Da.lbenpfahles eine aus einem Ausschnitt des Mantels des Pfahles herausragende Druckrolle angeordnet. Bei dieser bekannten Ausführung eines drehbaren Fenders verläuft dessen Drehachse außermittig zur Pfahlachse, der Halbmesser des Fenders ist geringer als der Halbmesser des Pfahles. Durch diese Ausbildung des Fenders ist es bedingt, daß der Da,lbenpfahl mit dem aus einem Teil seiner Wandung herausragenden Fender nur für eine bestimmte Anfahrtrichtung eines Schiffes wirken kann.
- Die Erfindung bezieht sich auf einen. ,um eine lotrechte Achse drehbaren Fender und besteht darin, daß die Drehachse des Fenders in der Längsachse des Dalbenpfahles liegt und .der Mantel des Fenders den Dalbenpfahl allseitig umgibt und durch Wälzlager seitlich gegen den Dalbenpfah1 abgestützt ist.
- Durch diese Anordnung der Drehachse des Fenders und dessen Abstützung gegen .die Wandung des Rohrpfahles ist es möglich, dien Fender sowohl am Kopf des Dalbens, als auch in beliebiger Höhe eines Pfahles anzubringen, wobei der den Mantel des Pfahles allseits umgebende Fender ein Anfahren des Dalbens aus jeder Richtung erlaubt.
- Der gemäß der Erfindung ausgebildete drehbare Fender eignet sich auch zur Aufnahme von Haltetrossen.
- In den Zeichnungen ist die Erfindung in verschiedenen Ausführungsbeispielen erläutert.
- Abb. 1 bis 3 zeigen die Ausbildung eines am Kopf eines Dalbenpfahle s angeordneten drehbaren Fenders; Abb. 4 zeigt einen in beliebiger Höhe eines Pfahles angeordneten Fender.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 ist im Kopf des Dalbenpfahles 1 ein oben offenes Gehäuse 3 gelagert. Der Drehzapfen 6 des haubenförmig ausgebildeten Fenders 2 ist koaxial zur Achse des Dalbenpfahles im Boden des Gehäuses 3 gelagert, in das der Fender 2 mittels eines zur Pfahlachse konzentrischen, hohlzylindrischen Ansatzes eingreift. Der hohlzylindrische Ansatz stützt sich mit seinem unteren, freien Ende gegen .den Drehzapfen 6 und in seinem oberen Teil nach außen hin gegen das Gehäuse 3 jeweils mittels Wälzlager 5 in waagerechter und lotrechter Richtung ab.
- Die Ausführungsbeispiele nach Abb.2 und 3 betreffen eine andere Art der Ausbildung des Gehäuses 3 und der drehbeweglichen Lagerung des Fenders 2.
- In Abb. 2 ragt das Gehäuse 3 nach oben aus dem Dalbenpfahl heraus und ist oben abgeschlossen. Der Fender 2 ist dementsprechend auch oberhalb des Dalbenpfahles 1 angeordnet und stützt sich mittels der konzentrisch zur Achse des Dalbenpfahles angeordneten Wälzlager 5 in waagerechter Richtung gegen die Außenwand des Gehäuses ab. In lotrechter Richtung stützt sich der um den Drehzapfen 6 drehbare Fender 2 mittels der im Deckel des Gehäuses 3 angeordneten Kugellager 7 ab.
- In Abb. 3 schließt das Gehäuse 3 bündig mit dem oberen Ende des Dalbenpfahles 1 ab. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Wälzlager 5 zwischen dem Mantel des Dalbenpfahles 1 und dem Fender 2 angeordnet. Der Drehzapfen 6 ,und das zur Abstützung in lotrechter Richtung dienende Kugellager 7 entsprechen hinsichtlich Anordnung und Ausbildung dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 In Abb. 4 stützt sich der Fender 2 mittels Wälzlager 5 in waagerechter Richtung gegen eine die Pfahlwand umgebende Manschette und in lotrechter Richtung gegen einen Ringflansch 8 mittels Kugellager ab.
- Bei der Anordnung eines ringförmigen Fenders in beliebiger Höhe ist es auch möglich, die Wälzlager 5 unmittelbar auf der Wandung des Dalbenpfahles 1 aufliegen zu lassen.
- Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen weist der Fender 2 eine ringsum verlaufende Ausnehmung auf, in der ein elastischer Stoßkörper 4 fest gelagert ist. Die dem Schiffsstoß ausgesetzte Fläche des Stoßkörpers 4 ist so geformt, daß auch bei einer D.u@rchbiegung des Pfahles die Schiffshaut nicht beschädigt wird. Die untere Kante ,des Fenderteils 2 bzw. des Ringflansches 8 der Manschette ist so geformt, daß bei steigendem Wasserstand Fahrzeuge nicht hängenbleiben können.
Claims (6)
- P A T I. N T A N S P P. I, C I I I: 1. Drehbarer, zylindrischer Fender für Stahlrohrpfäh 1e von Dalben, der über den Umfang des Pfahles vorragt, dadurch, gekennzeichnet, daß die Drehachse des Fenders (2) in der Längsachse des Dalbenpfahdes (1) liegt und der Mantel des Fenders (2) den Dalbenpfahl (1) allseitig umgibt und ,durch Wälzlager (5) seitlich gegen den Dalbenpfahl (1) abgestützt ist.
- 2. Fender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drehzapfen (6) für den Fender (2) im Boden eines im Kopf des Dalbenpfahles (1) angeordneten, oben offenen Gehäuses (3) gelagert ist, in das der haubenförmig auf dem Dalbenpfahl (1) angeordnete Fender (2) mittels eines konzentrischen, hohlzylindrischen Ansatzes eingreift, und daß der Ansatz mit seinem unteren, freien Ende mittels Wälzlager (5) auf dem Drehzapfern (6)' des Fenders (2) und in seinem oberen Teil mittels Wälzlager (5) auf der Gehäuseinnenwand in waagerechter und lotrechter Richtung abgestützt ist.
- 3. Fender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drehzapfen (6) für den Fender (2) im Deckel eines aus dem Dalbenpfahl (1) nach oben hervorragenden Gehäuses (3) gelagert ist und daß der oberhalb des Dalbenpfahles (1) angeordnete Fender (2) .mit seinem Kopfteil auf dem Gehäusedeckel mittels Kugellager geführt .und seitlich mittels Wälzlager (5) auf dem den Dalbenpfahl (1) überragenden Teil des Gehäuses (3) abgestützt ist.
- 4. Fender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drehzapfen (6) für den Fender (2) im Deckel eines mit dem oberen Ende des Dalbenpfahles (1) bündigen Gehäuses (3) gelagert ist und daß der das obere Ende des Dalbenpfahles (1) haubenförmig umgreifende Mantel des Fenders (2) mittels Wälzlager (5) seitlich auf der Außenwand des Dalbenpfahles (1) abgestützt ist.
- 5. Fender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß .der Fender (2) in beliebiger Höhenlage des Dalbenpfahles (1) angeordnet ist und sich in waagerechter Richtung mittels Wälzlager (5) entweder auf der Wand des Dalbenpfahles (1) oder einer diie Pfahlwand umgebenden Manschette und in lotrechter Richtung auf einem am Dalbenpfahl (1) oder an der Manschette angeordneten Ringflansch (8) mittels Kugellager abstützt.
- 6. Fender nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in einer ringsum verlaufenden Ausnehmung des Fendermantels ein elastischer Stoßkörper (4) fest gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 884 320.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW10992A DE1003655B (de) | 1953-04-11 | 1953-04-11 | Drehbarer, zylindrischer Fender fuer Stahlrohrpfaehle von Dalben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW10992A DE1003655B (de) | 1953-04-11 | 1953-04-11 | Drehbarer, zylindrischer Fender fuer Stahlrohrpfaehle von Dalben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1003655B true DE1003655B (de) | 1957-02-28 |
Family
ID=7594479
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW10992A Pending DE1003655B (de) | 1953-04-11 | 1953-04-11 | Drehbarer, zylindrischer Fender fuer Stahlrohrpfaehle von Dalben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1003655B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094670B (de) * | 1957-10-19 | 1960-12-08 | Phoenix Gummiwerke Ag | Staehlerner Dalben mit Prallkoerpern aus Gummi |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE884320C (de) * | 1951-08-25 | 1953-07-27 | Hanko Blank | Stahlpfahl fuer Dalben, Leitwerke u. dgl. |
-
1953
- 1953-04-11 DE DEW10992A patent/DE1003655B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE884320C (de) * | 1951-08-25 | 1953-07-27 | Hanko Blank | Stahlpfahl fuer Dalben, Leitwerke u. dgl. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094670B (de) * | 1957-10-19 | 1960-12-08 | Phoenix Gummiwerke Ag | Staehlerner Dalben mit Prallkoerpern aus Gummi |
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