DE1094431B - Durchlauferhitzer mit membrangesteuertem Wassermengenregler - Google Patents
Durchlauferhitzer mit membrangesteuertem WassermengenreglerInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H9/00—Details
- F24H9/20—Arrangement or mounting of control or safety devices
- F24H9/2007—Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters
- F24H9/2035—Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters using fluid fuel
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Description
DEUTSCHES
Im Hauptpatent 1 070 807 ist ein Durchlauferhitzer mit membrangesteuertem Wassermengenregler beschrieben,
bei dem von der das Regelventil steuernden Reglermembran ein zusätzliches Verschlußglied
für den Durchlaufkanal gegen die Wirkung einer Federkraft in Schließstellung gebracht und im dieser
Stellung auch während der Einstellzeit des Regelventils durch den auf dem Verschlußglied lastenden
ungeregelten Wasserdruck gehalten wird, bis durch Einspielen des Regelventils der Betriebsdruck erreicht
ist, den die Federkraft des Verschlußgliedes dann überwindet. Bei einem solchen Durchlauferhitzer wird
vermieden, daß während der meist durch ein Langsamzündventil verzögerten Einstellzeit des Wassermengenreglers
eine größere noch nicht erhitzte Wassermenge ausläuft.
Im Hauptpatent ist als zusätzliches Verschlußglied eine winkelhebelartig ausgebildete Ventilklappe gezeigt
worden, die durch den ungeregelten Wasserdruck gegen die Wirkung einer Feder an die Öffnung des
Durchlaßkanals gedrückt wird. Eine solche Ventilklappenanordnung verursacht, insbesondere wenn die
Ventilklappe zugleich auch noch einen Nebenwasserkanal abschließen soll, erhebliche fertigungstechnische
und funktioneile Schwierigkeiten. Es können unter gewissen Umständen störende Flattererscheinungen
auftreten, Außerdem ist eine erheblich verteuernde Fertigungsgenauigkeit bei einer solchen Ventilklappenanordnung
erforderlich.
Unter Beibehaltung des im Hauptpatent geschilderten Prinzips wird erfindungsgemäß das Verschlußglied
als ein sich auf einer Wendelfeder abstützender, mit einem kragenartigen Ansatz versehener Ventilkopf
ausgebildet, der mit seinem Ansatz in die abzuschließende Durchlaßöffnung eindringt. Ein solcher Ventilkopf
ist leichter zu fertigen und einfacher zu montieren. Flattererscheinungen werden dabei dadurch
vermieden, daß der Ventilkopf axiale Einfräsungen aufweist, durch die in der Schließstellung eine Mindestwassermenge
eintritt. Es fließt dann durch die Ausfräsungen immer die gleiche Vorlaufwassermenge
unabhängig davon·, ob der Ventilkopf auf dem Sitz aufliegt oder etwas angehoben ist. Infolgedessen entsteht
keine von der Ventilkopfstellung abhängige zusätzliche Ventilschließkraft, die Ursache eines Fiatterns
sein könnte.
Wesentlich ist, daß bei solchen Durchlauferhitzern, bei denen in der Membrankammer des Wassermengenreglers
ein von einem Temperaturwählerventil beherrschter Nebenwasserkanal mündet, für diesen
ein gesondertes zusätzliches Verschlußglied vorgesehen wird.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
mit membrangesteuertem
Wassermengenregler
Zusatz zum Patent 1 070 807
Anmelder:
Joh. Vaillant K. G.,
Remscheid, Berghauser Str. 40
Remscheid, Berghauser Str. 40
Ernst Keppel, Remscheid,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Abb. 1 eine Wassermangelsicherung mit einem Wassermengenregler eines gasbeheizten Durchlauferhitzers
im Schnitt und in schematischer Darstellung,
Abb. 2 einen Teilausschnitt der Abb. 1 in vergrößertem Maßstab in Betriebsstellung und
Abb. 3 einen Längs- und einen Querschnitt durch das Verschlußglied der Wassermangelsicherung in vergrößertem
Maßstab.
Die Armatur 1 eines gasbeheizten Durchlauferhitzers wird mit einem Anschlußstutzen 2 an eine
Kaltwasserzuleitung angeschlossen. An einen zweiten Anschluß stutzen 3 ist das durch einen Heizkörper 4
führende Durchlaufrohr 5 angeschlossen, das durch ein Auslaß-Zapfventil 6 abgeschlossen wird. Mit 7 ist
ein Gasbrenner bezeichnet, der über ein Wassermangelsicherungsventil 8 aus einer bei 9 angeschlossenen
Gasleitung gespeist wird.
In der Armatur 1 ist eine Reglermembran 10 eingespannt, die eine obere 11 und eine untere Membrankammer
12 abteilt. Auf der Membran 10 liegt ein durch eine Feder 13 belasteter Membranteller 14 auf,
dessen Schaft 14' mit dem Schaft 8' des Wassermangelsicherungsventils 8 zusammenarbeitet.
Der Kaltwassereinlaßstutzen 2 steht über einen Einlaßkanal 2' mit einer unten durch eine Verschlußschraube
15 abgeschlossenen Bohrung 16 in Verbindung, die in der unterem Membrankammer 12 mündet.
In der Bohrung 16 ist ein Regelventilkörper 17 von vierkantigem Querschnitt geführt, der eine kegelige
Fläche 17' und einen durch ein« Verengung 18 der Bohrung 16 hindürchtretenden Kopf 17" besitzt.
Durch eine Feder 19 wird der Ventilkörperkopf 17" an die Membran 10 gedrückt.
009 677/27
In der unteren Membrankammer 12 mündet eine Venturidüse 20, durch die eine Verbindung zwischen
der Membrankammer 12 und dem Anschlußstutzen 3 bzw. dem Durchlauf rohr 5 hergestellt wird. Im engsten
Querschnitt der Venturidüse 20 sind Querbohrungen 21 vorgesehen, die in einem Kanal 22 münden.
Der Kanal 22 führt über ein undichtes Tellerventil 23 (sogenanntes Langsamzündventil) in die obere Membrankammer
11.
In der unteren Membrankammer 12 mündet ferner ein die Venturidüse 20 umgehender Nebenwasserkanal
24, der von einem durch einen Handgriff 25 zu betätigenden Ventil 26 (Temperaturwählerspindel) beherrscht
wird.
Die Venturidüse 20 und der Nebenwasserkanal 24 stehen mit je einer von der Membrankammer 12 ausgehenden
Gehäusebohrung 28, 28' in Verbindung. In den Bohrungen 28, 28' ist je eine Wendelfeder 29, 29'
geführt, auf der sich je ein Ventilkopf 27, 27' abstützt. Der Ventilkopf 27, 27' ist mit einem kragenartigen
Ansatz 30, 30' (s. Abb. 3) versehen, mit dem er in die Bohrung 28, 28' eindringen kann. Außerdem weist der
Ventilkopf 27, 27' beiderseits axiale Ausfräsungen 32, 32' auf, durch die auch bei Schließstellung eine bestimmte
Mindestwassermenge strömen kann.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist folgende: Bei geschlossenem Zapfventil 6 ist
Druckausgleich in den Membrankammern 11, 12 vorhanden. Durch die Feder 13 wird infolgedessen die
Membran 10 in die in Abb. 1 dargestellte Lage gedrückt. Dabei werden die Ventilköpfe 27, 27' gegen
die Wirkung der Federn 29, 29' auf ihren Sitz gedrückt und die Gehäusebohrungen 28, 28' abgeschlossen
und damit der Wasserdurchfluß durch die Venturidüse 20 und den Nebenwasserkanal 24 gesperrt.
Wird das Zapfventil 6 geöffnet, dann fließt aus der unteren Membrankammer 12 durch die Ausfräsungen
32, 32' eine kleine Mindestwassermenge durch das Durchlaufrohr. Es entsteht unter der Membran 10 in
der Kammer 12 ein Staudruck, der noch dem vollen Wasservordruck entspricht, da das Regelventil 17 den
Durchlaß durch die Verengung 18 noch nicht drosselt. Durch den Staudruck wird die Membran 10 gegen die
Wirkung der Feder 13 angehoben, wobei das in der Kammer 11 vorhandene Wasser über das undichte
Langsamzündventil 23 langsam nach dem offenen Zapfventil 6 hin verdrängt wird. Der Hub der Membran
10 wird dadurch verzögert, so daß das Wassermangelsicherungsventil 8 langsam geöffnet wird.
Während dieser verlangsamten Hubbewegung der Membran 10 werden die Ventilköpfe 27, 27', auf denen
ja noch der volle Wasserdruck lastet, in Schließstellung gehalten, so daß nur die kleine Mindestwassermenge
durch das Durchlaufrohr 5 strömen kann. Nach einem ausreichenden Membranhub kommt der Regelventilkörper
17 in seine Betriebsstellung und drosselt mit seinem kegeligen Teil 17' den Durchlaß durch die
Verengung 18, so daß in der Membrankammer 12 ein gegenüber dem Vordruck verminderter Betriebsdruck
entsteht. Die Federn 29, 29' sind so abgestimmt, daß sie die Ventilköpfe 27, 27' bei dem verminderten Betriebsdruck
in die in Abb. 2 dargestellte Lage anheben können, so daß nunmehr die Mündungen der Venturidüse
20 und des Nebenwasserkanals 24 freigegeben werden, so daß die betriebsmäßige Wassermenge
durchgelassen wird. In bekannter Weise stellt sich der Regelventilkörper so ein, daß der an der Venturidüse
entstehende dynamische Druckunterschied konstant gehalten und dadurch die einströmende Wassermenge
geregelt wird. Durch öffnen des Temperaturwählerventils 26 kann man die eingeregelte Wassermenge
mehr oder weniger vergrößern und dadurch die Auslauftemperatur bestimmen.
Wesentlich ist, daß die Ventilköpfe 27 und 27' durch den noch ungeregelten Wasserdruck in Schließstellung
gehalten werden, bis das Regelventil 17 genügend drosselt und seine Betriebsstellung erreicht. Während
der durch die Langsamzündung verzögerten Einstellzeit des Regelventils 17 verhindern die Ventilköpfe 27
und 27' einen unerwünschten Wasservorlauf.
Claims (3)
1. Durchlauferhitzer mit membrangesteuertem Wassermengenregler, bei dem von der das Regelventil
steuernden Reglermembran ein zusätzliches Verschlußglied für den Durchlaufkanal gegen die
Wirkung einer Federkraft in Schließstellung gebracht und in dieser Stellung auch während der
Einstellzeit des Regelventils durch den auf dem Verschlußglied lastenden ungeregelten Wasserdruck
gehalten wird, bis durch Einspielen des Regelventils der Betriebsdruck erreicht ist, den die
Federkraft des Verschlußgliedes dann überwindet, nach Patent 1 070 807, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verschlußglied als ein sich auf einer Wendelfeder (29, 29') abstützender, mit einem kragenartigen
Ansatz (30, 31') versehener Ventilkopf (27, 27') ausgebildet ist, der mit seinem Ansatz
(30, 30') in die abzuschließende Durchlaßöffnung (28, 28') eindringt.
2. Durchlauferhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkopf (27,27') axiale
Einfräsungen (32, 32') aufweist, durch die in der Schließstellung eine Mindestwassermenge eintritt.
3. Durchlauferhitzer nach Anspruch 1 oder 2, bei dem in der Membrankammer des Wassermengenreglers
ein von einem Temperaturwählerventil beherrschter Nebenwasserkanal mündet, dadurch
gekennzeichnet, daß für den Nebenwasserkanal (24) ein gesondertes, zusätzliches Verschlußglied
(27') nach einem der Ansprüche 1 und 2 vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 677/27 11.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV15247A DE1094431B (de) | 1958-10-22 | 1958-10-22 | Durchlauferhitzer mit membrangesteuertem Wassermengenregler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV15247A DE1094431B (de) | 1958-10-22 | 1958-10-22 | Durchlauferhitzer mit membrangesteuertem Wassermengenregler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1094431B true DE1094431B (de) | 1960-12-08 |
Family
ID=599932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV15247A Pending DE1094431B (de) | 1958-10-22 | 1958-10-22 | Durchlauferhitzer mit membrangesteuertem Wassermengenregler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1094431B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288280B (de) * | 1965-04-27 | 1969-01-30 | Junkers & Co | Wassermangelsicherung mit einem zusaetzlichen Wasserschalter fuer einen gasbeheiztenDurchlauf-Wassererhitzer |
-
1958
- 1958-10-22 DE DEV15247A patent/DE1094431B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288280B (de) * | 1965-04-27 | 1969-01-30 | Junkers & Co | Wassermangelsicherung mit einem zusaetzlichen Wasserschalter fuer einen gasbeheiztenDurchlauf-Wassererhitzer |
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