DE1094329B - Steckverbindung aus gleichartigen Steckverbindungsteilen - Google Patents
Steckverbindung aus gleichartigen SteckverbindungsteilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Steckverbindungen aus gleichartigen Steckverbindungsteilen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Steckverbindung der obigen Art, die sich
durch hervorragende Leitfähigkeits- und Zugfestigkeitseigenschaften in Kombination mit einfachem Aufbau,
gedrängter Anordnung, niedrigen Kosten sowie leichter Anwendbarkeit und hoher Betriebszuverlässigkeit
auszeichnet.
Dies wird erfindungsgemäß durch die Verwendung " eines Zwingenteiles zum Anklemmen der Anschlußleitung
erreicht, an den sich der Reihe nach ein trapezförmiger oder verjüngter Teil, ein Führungsteil mit
nach oben abgewinkelten und mit abgerundeter Oberkante gebogenen seitlichen Lappen und ein Vorderteil *5
anschließen, wobei die einzelnen Teile eine ebene Kontaktgrundfläche besitzen und die geraden Innenlängskanten
der schräg nach unten gegen die ebene Kontaktfläche gebogenen Lappen von dieser einen Abstand
haben, der wesentlich geringer ist als die Dicke des ao
Vorderteiles.
Bei einer Steckverbindung der obigen Art, deren Steckverbindungsteile eine gegenseitige Sperrung aufweisen,
wird erfindungsgemäß vorzugsweise ein erhabener Teil und eine entsprechende Einsenkung
zentrisch zur Mittellinie des einzelnen Steckverbindungsteiles in gleichem Abstand von der äußeren Umgrenzung
am Führungsteil und am Vorderteil vorgesehen.
Der Steckverbindungsteil hat in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung eine Führungszunge, die sich,
schräg nach unten abgewinkelt, unmittelbar an den Vorderteil symmetrisch zu der Mittellinie anschließt
und etwas schmaler als der Abstand zwischen den Innenkanten der Lappen ist. Dabei kann die Innenkante
der Lappen die Kontaktgrundfläche berühren. Die Anordnung kann so getroffen sein, daß dem durch Kaltverformung
hergestellten erhabenen Teil und der genannten Einsenkung eine Einsenkung bzw. ein erhabener
Teil auf der unteren Seite der Kontaktgrund- 4<>
fläche entsprechen.
Weiterhin kann eine Steckverbindung aus einem Steckverbindungsteil der obigen Art in Streifenverbindung
mit einem gleichartigen Steckteil erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet sein, daß jeweils der
Vorderteil eines Steckverbindungsteiles mit dem Zwingenteil des nächstfolgenden Steckverbindungsteiles in
leitendem Kontakt ist.
Die Erfindung ist als Beispiel in der Zeichnung veranschaulicht.
Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht einer Steckverbindung nach der Erfindung mit gleichartigen Steckverbindungsteilen,
die nur teilweise dargestellt sind und in einem Stück an ihren Enden zusammenhängen, so-Steckverbindung
aus gleichartigen Steckverbindungsteilen
Anmelder:
AMP Incorporated,
Harrisburg, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 27, Pienzenauer Str. 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 26. September 1952
William Ludlow Schumacher und Earl Earnest Folkenroth, Harrisburg, Pa.
(V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
fern solche Steckverbindungsteile in Streifenform vorliegen,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Steckverbindungsteiles nach Fig. 1, nachdem er von einem
Streifen abgetrennt und auf einen elektrischen Leiter durch Druck aufgepreßt worden ist,
Fig. 3 einen Querschnitt von zwei solchen Steckverbindungsteilen, nachdem sie von einem Streifen abgetrennt,
durch Druck auf elektrische Drähte aufgepreßt und unter gegenseitiger Berührung ihrer Enden in
wechselweise umgekehrten Stellungen angeordnet sind, aus denen sie ineinandergesteckt werden können,
Fig. 4 einen Längsschnitt solcher Steckverbindungsteile nach Fig. 3, nachdem sie ineinandergesteckt worden
sind,
Fig. 5 einen vergrößerten Querschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 4 dargestellten Steckverbindung und
Fig. 7 einen der Fig. 5 entsprechenden vergrößerten Querschnitt einer Steckverbindung, die eine unterschiedliche
Form der Lappen hat.
009 677/360
1094
Die in den Fig. 1 und 3 dargestellten Steckverbindungsteile
bestehen jeweils aus einem Zwängenteil 11, einem trapezförmigen oder verjüngten Teil 12, einem
Führungsteil 13, einem Vorderteil 14 und einer Führungszunge 15. Die Zwingenteile sind U-förmig ausgebildet
mit jeweils einer Kontaktgrundfläche 16 und Seitenwänden 17, die auf leitende Drähte dadurch aufgepreßt
werden, daß die Seitenwände 17 nach innen gerollt und in einen Leiter 18 gedrückt sind, wie in Fig. 3
dargestellt ist. Solche kanalähnlichen Zwingenteile werden auf diese Weise vorteilhaft bei Steckverbindungsteilen
in fortlaufender Streifenform benutzt, von der die einzelnen Steckverbindungsteile abgetrennt und auf
Leiter mittels selbsttätiger Anbringungsmaschinen aufgepreßt werden. In anderen Fällen, bei denen die Steckverbindungsteile
elektrischen Befestigungsvorrichtungen, die keine Drähte sind, direkt zugeordnet werden
sollen, können zweckmäßiger andere Verbindungsmittel (z. B. Zungenteile u. dgl.) als irgendwelche Zwingenteile
verwendet werden, um die hier beschriebenen ao Steckverbindungsteile mit einem elektrischen Stromkreis
zu verbinden.
Der Teil 12 ist als eine trapezförmige oder verjüngte Verlängerung des Zwingenteiles 11 dargestellt. Die
Seitenwände dieses Teiles 12 haben geringere Höhe als die Seitenwände 17 des Zwingenteiles 11, da ihre Auf- ,
gäbe, der Steckverbindung als Ganzes zusätzliche Festigkeit und Stabilität zu verleihen, keine solche
Höhe erfordert.
Der Führungsteil 13 hat nach oben abgewinkelte und mit abgerundeter Oberkante gebogene seitliche Lappen
21, die schräg nach unten gegen die gemeinsame ebene Kontaktgrundfläche 16 c gebogen sind. Fig. 3 zeigt, wie
die Endteile 22 dieser Lappen ein Stück oberhalb der Kontaktgrundfläche 16 c und unter einem Winkel zu
dieser angeordnet sind. Der Abstand zwischen der Kontaktgrundfläche 16 c und den Endteilen 22 der Lappen
21 ist wesentlich geringer als die Dicke des Vorderteiles 14. Die Seitenwände des Führungsteiles 13
sind auf diese Weise geeignet, an dem Vorderteil eines gleichartigen Steckverbindungsteiles federnd anzugreifen
und diesen festzuhalten, der zwischen sie und die Kontaktgrundfläche 16 c eingeschoben ist. Die
Länge der Lappen 21 ist so gewählt, daß ihre geringfügige Verformung nach außen beim Einfügen eines
Vorderteiles deren Elastizitätsgrenze nicht überschreitet. Die Steckverbindungsteile werden gewöhnlich aus
handelsüblichem Kupfer, Messing oder weichem Stahl hergestellt, und die Lappen erstrecken sich von der
Kontaktgrundfläche aus und sind über ein ausreichendes Stück nach hinten gerollt, damit sie sich wie Federn
verhalten.
Die Führungszunge 15 ist eine schmale Verlängerung des Mittelteiles des Vorderteiles 14. Ihre Funktion ist
in Fig. 3 und 6 veranschaulicht, wobei Fig. 3 zwei mit den Enden aneinanderstoßende, gegeneinander umgekehrte
Steckverbindungsteile zeigt. Man erkennt, daß die Führungszungen 15 aus der Ebene der Vorderteile
14 gebogen und von den Lappen 21 des Steckverbindungsteiles weggerichtet sind. Die gegeneinander umgekehrten
Steckverbindungsteile werden durch diese Führungszungen 15 während ihres anfänglichen, durch
Ineinanderschieben bewirkten gegenseitigen Eingriffs geführt (vgl. Fig. 3, 4 und 6). Eine solche Kupplung
von zwei Steckverbindungsteilen, die nicht genau gegeneinander umgedreht sind, ist durch solche Führungszungen unmöglich gemacht. Dies wird aus Fig. 6 klar,
aus der man erkennt, daß die Führungszungen in den Raum zwischen den Lappen 21 eintreten, wenn zwei
Steckverbindungsteile genau verbunden sind, während die Führungszungen, falls zwei Steckverbindungsteile
nicht in entgegengesetzten Richtungen im zusammengesteckten Zustand einander zugewandt sind, einen
solchen Abstand zwischen den Vorderteilen 14 und den Kon;taktgrundflächen 16 c bewirken wurden, daß die
Vorderteile nicht zwischen die Lappen 21 eingesetzt werden könnten. Einwandfreie Steckverbindungen
werden auf diese Weise trotz mangelnder Sorgfalt seitens des Benutzers gewährleistet.
Die oben beschriebene 'bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist so ausgebildet, daß sie durch Anwendung
von Mehrfachgesenken aus einem fortlaufenden Blechstreifen hergestellt und vorteilhaft in nicht
unterbrochener Streifenform zur nachfolgenden Anwendung in selbsttätigen Abtrenn- und Anbringungsmaschinen belassen werden kann. Wie in Fig. 1 dargestellt
ist, wird die Führungszunge 15 anfangs verwendet, um die Steckverbindungsteile in Streifenform
zusammenzuhalten. Die Führungszunge 15 kann vorteilhaft aus der Ebene des Vorderteiles 14 herausgebogen
werden, wenn sie von dem angrenzenden Steckverbindungsteil in dem Streifen durch eine Maschine
abgetrennt wird. Auf diese Weise dient die Führungseu'nge
15 in dieser bevorzugten Ausführungsform mehreren Funktionen.
Fig. 3 zeigt eine Einsenkung 23, die auf der einen
Seite der Kontaktgrundfläche 16 c in solcher Weise eingedrückt ist, daß sie eine entsprechende sperrkegelartige
Erhöhung oder erhabenen Teil 24 auf der entgegengesetzten Seite der Kontaktgrundfläche 16 c bildet.
Eine entsprechende Einsenkung-Sperrerhöhung wird auch in dem Vorderteil 14 hergestellt, wobei sich
der erhabene Teil und die Einsenkung auf entgegengesetzten
Seiten des Vorderteils befinden, so daß, wie man aus Fig. 1 und 2 erkennt, sich ein erhabener Teil
24 auf dem Teil 26 der Kontaktgrundfläche 16 c des Führungsteiles 13 zwischen den Lappen 21 und eine
Einsenkung 25 in der Kontaktfläche 27 des Vorderteiles 14 befinden. Diese Kontaktflächenerhöhungen und
-einsenkungen sind wechselseitig angeordnet, so daß -sie mit entsprechenden Elementen zusammenarbeiten
können, wenn zwei solche Steckverbindungsteile ineinandergesteckt werden, wie in den Fig. 4 und 6 dargestellt
ist, wenn solche Konstruktionen als Verriegelungsmittel dienen, die den Zug vergrößern, der zur
Trennung der beiden Steckverbindungsteile erforderlich ist. Der erhabene Teil 24 und die Einsenkung 25
sind jeweils als Kombinationen dargestellt, wobei ein Ergebnis ihrer Herstellung ist, daß eine Einsenkung in
eine Fläche des Bleches gedrückt wird, während ein die entgegengesetzte Fläche tragendes Gesenk selbst
durch eine Vertiefung an dieser Stelle ausgespart ist. Dadurch kann das Blech leicht durch die Eindrückgesenkvorrichtung
zum Fließen gebracht werden, und die Vertiefung beschränkt den Metallfluß auf die Form
eines sperrkegelartigen erhabenen Teils. Bei dem Führungsteil 13 befindet sich der erhabene Teil auf der
Kontaktfläche 26, während bei dem Vorderteil 14 die Einsenkung auf der Kontaktfläche ausgebildet ist. Es
ist ersichtlich, daß nur diese Kontaktflächenelemente bei Steckverbindung gleicher Teile wirksam sind und
daß ihre Gegenstücke an der Unterseite des Steckverbindungsteiles die Aufgabe haben, die Dicke des Bleches
an diesen Stellen aufrechtzuerhalten. Diese Dicke in Kombination mit der Werkstückhärtung, die durch die
Formungsvorgänge hervorgerufen wird, ergibt größere Festigkeit an der wirksamen Kontaktfläche des erhabenen
Teils 24 und der Einsenkung 25.
Die Erhöhungs-Einsenkungskombinationen sind zentrisch zwischen den Seiten des Steckverbindungsteil'es
angeordnet, damit die erhabenen Teile 28 der Vorderteile 14 zwischen zusammengesteckten Steckverbindungsteilen
nicht die Endteile22 der Lappen?! des angrenzenden Steckverbindungsteiles daran hindern, auf
der ebenen Bodenfläche des Vorderteiles 14 aufzuliegen und zu gleiten. Diese Endteile 22 können auf diese
Weise einen schleifenden, selbstreinigenden Kontakt bilden, wenn zwei Steckverbindungsteile zusammen- "
gesteckt sind. Der Winkel, bei dem diese Endteile 22 an den Vorderteil 14 stoßen, bewirkt, daß die geraden
Innenlängskanten dieser Endteile die Berührung übernehmen, woraus sich erhöhter Kontaktdruck und somit
größere Metallschleif- oder Reibwirkung ergibt. Dieser Winkel veranlaßt auch, daß die Lappen21 mehr
durch eine auf rollende Bewegung als durch eine einfache Hebedurchbiegung bei Einfügung eines Vorderteils
14 zwischen diese beansprucht werden, wobei ein größeres Längsstück der Lappen angegriffen und somit
ihre erforderliche Länge vermindert wird, um die Verformung über die Elastizitätsgrenze des
Metalls hinaus zu verhindern, aus dem sie hergestellt sind.
Die in dem Führungsteil 13 und dem Vorderteil 14 ausgebildeten Erhöhungs-Einsenkungs-Kombinationen
brauchen nicht die genaue Form oder verhältnismäßig bemessene Größe zu haben, die in der Zeichnung dargestellt
ist. Das Pressen einer ringförmigen Fläche des Bleches zur Ausbildung dieser Elemente ist vorteilhaft,
wie oben erörtert wurde. Zur Gewährleistung eines Stirnflächenkontaktes der beiden zusammengesteckten
Steckverbindungsteile dürfen erhabene Teile nicht größer sein als die aufnehmenden Einsenkungen und
können bevorzugt ein wenig kleiner sein, um diese Bedingung zu gewährleisten.
Fig. 7 zeigt eine Abänderung in der Form der Lappen, die Steckverbindungsteile von geringerer Breite
sowie die Verwendung schmalerer Metallstreifen bei ihrer Konstruktion ermöglichen. Hierbei werden die
Lappen 21 b nach innen gegen die Kontaktgrundfläche und nach hinten in Richtung ihrer Verbindungsstelle
mit der Kontaktgrundfläche gebogen. Diese Endteile 22 b bilden wieder einen Winkel mit der Kontaktgrundfläche,
wobei ein ausreichender Raum zwischen diesen Endteilen vorhanden ist, damit die Führungszungen 15 und die erhabenen Teile 24 zwischen ihnen
verlaufen können.
Der Winkel der Endteile 22 der Lappen 21 gegen die Kontaktgrundfläche 17c ist nicht kritisch. Die Änderung
dieses Winkels stellt jedoch ein Mittel zur Regelung der Zugfestigkeit der zusammengesteckten Steckverbindungsteile
dar. Wenn der Winkel 90° beträgt, wird sich der Lappen nicht so leicht biegen, und die
erforderliche Zugkraft wird vergrößert. Die Steife des Bleches, die Gesamtlänge der Lappen, die Höhe der erhabenen
Teile 24 und die Tiefe der Einsenkungen 25 beeinflussen ebenfalls das Auseinanderziehen. Die Endteile
22 der Lappen 21 haben im allgemeinen gerade Kanten zum Herstellen eines erweiterten Längskontaktes
mit dem Vorderteil 14 eines eingesteckten Steckverbindungsteiles. Die Vorderseite dieser Endteile 22,
die an den Vorderteil 14 des Steckverbindungsteils angrenzen, sind geringfügig abgerundet, um das Eintreten
unter diese Endteile des Vorderteiles eines anderen solchen Steckverbindungsteiles zu erleichtern.
Es wird auch darauf hingewiesen, daß zu den anderen anwendbaren Verbindungsmitteln der ersten
Gruppe (beispielsweise Zwingenteile, Ringnuten usw. zur Verbindung des beschriebenen Steckverbindungsteiles mit einem elektrischen Stromkreis) zylindrische
Zwingen gehören, die über das Ende eines Drahtes ge-
hoben und aufgepreßt werden können, obgleich der
U-förmige Zwingenteil 11 besonders vorteilhaft ist, da der Draht nicht direkt in dem Zwingenteil ■ angeordnet
werden muß, sondern lediglich in einer größeren Fläche zwischen diesem Teil und einem oberen Aufpreßgesenk
liegt.
T Die zentrische Anordnung der erhabenen Teile und
^Einsenkungen ermöglicht, daß sich die Kontaktgrundfläche 16c und die Vorderteile 14 geringfügig biegen,
wenn zwei Steckverbindungsteile miteinander verbunden werden, wobei außerdem der Bindezug der Endteile
22 der Lappen 21 durch verminderte Beanspruchung der Lappen gesichert wird. Der erweiterte
Längskontakt zwischen den Lappen 21 und dem Vorderteil 14 eines eingesteckten Steckverbindungsteilas
hat infolge seiner Schleif-, Reib- oder Einschnittwirkung hohe Leitfähigkeit, während die Kontaktflächen
26 und 27 von zwei ineinandergesteckten Steckverbindungsteilen eine große Kontaktfläche haben, um
weiterhin die Stromleitfähigkeit der Verbindung zu vergrößern.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in der Tatsache, daß der Steckverbindungsteil, obgleich er im
besonderen zum Einstecken in einen gleichartigen Steckverbindungsteil geeignet ist, auch mit einer gewöhnlichen
geraden Zunge, wie sie häufig an Lötösen elektrischer Einrichtungen vorgesehen sind, oder mit mehr
oder weniger rechteckigen Zungenklemmen, wie beispielsweise Kabelschuhen usw., verbunden werden
kann.
Claims (6)
1. Steckverbindung aus gleichartigen Steckverbindungsteilen, gekennzeichnet durch einen Zwingenteil
(11) zum Anklemmen der Anschlußleitung, an den sich der Reihe nach ein trapezförmiger oder
verjüngter Teil (12), ein Führungsteil (13) mit nach oben abgewinkelten und mit abgerundeter
Oberkante gebogenen seitlichen Lappen (21) und ein Vorderteil (14) anschließen, wobei die einzelnen
Teile (11, 12, 13, 14) eine ebene Kontaktgrundfläche besitzen und die geraden Innenlängskanten
der schräg nach unten gegen die ebene Kontaktgrundfläche gebogenen Lappen (21) von
dieser einen Abstand haben, der wesentlich geringer ist als die Dicke des Vorderteiles (14).
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, deren Steckverbindungsteile eine gegenseitige Sperrung
aufweisen, gekennzeichnet durch einen erhabenen Teil (24) und eine entsprechende Einsenkung (25)
zentrisch zur Mittellinie des einzelnen Steckverbindungsteiles in gleichem Abstand von der
äußeren Umgrenzung am Führungsteil (13) und am Vorderteil (14).
3. Steckverbindungsteil nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Führungszunge (15), die
sich, schräg nach unten abgewinkelt, unmittelbar an den Vorderteil (14) symmetrisch zu der Mittellinie
anschließt und etwas schmaler als der Abstand zwischen den Innenkanten der Lappen
(21) ist.
4. Steckverbindungsteil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkante der
Lappen (21) die Kontaktgrundfläche berührt.
5. Steckverbindungsteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem
durch Kaltverformung hergestellten erhabenen Teil (24) und der Einsenkung (25) eine Ein-
Senkung bzw. ein erhabener Teil auf der unteren Seite der Kontaktgrundfläche entsprechen.
6. Steckverbindung aus einem Steckverbindungsteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5 in
Streifenverbindung mit einem gleichartigen Steck
verbindungsteil, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der Vorderteil (14) eines Steckverbindungsteiles mit dem Zwingenteil (11) des nächstfolgenden
Steckverbindungsteiles in leitendem Kontakt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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