DE1094283B - Einrichtung zum Verarbeiten bituminoeser Bindemittel - Google Patents
Einrichtung zum Verarbeiten bituminoeser BindemittelInfo
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- DE1094283B DE1094283B DEW12338A DEW0012338A DE1094283B DE 1094283 B DE1094283 B DE 1094283B DE W12338 A DEW12338 A DE W12338A DE W0012338 A DEW0012338 A DE W0012338A DE 1094283 B DE1094283 B DE 1094283B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/12—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
- E01C19/16—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials for applying or spreading liquid materials, e.g. bitumen slurries
- E01C19/17—Application by spraying or throwing
- E01C19/174—Apparatus with pump-discharge
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
Description
- Einrichtung zum Verarbeiten bituminöser Bindemittel IDie Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verarbeiten bituminöser Bindemittel mit einem Schmelzkessel zum Verflüssigen und einem Düsensystem zum Versprühen des Bindemittels, das zum Düsensystem durch ein Filter sowie einen Bindemittelmesser mittels einer Druckpumpe gefördert wird, die in einem Behälter angeordnet sind, in dem sie durch ein Heizbad auf gleichbleibender Temperatur gehalten werden.
- Bei bekannten Einrichtungen zum Verarbeiten von Dindemitteln mit einem Schmelzkessel zum Verflüssigen und Düsen zum Versprühen des Bindemittels werden die Pumpe und auch das Filter durch die Heizgase der Heizvorrichtung des Schmelzkessels erhitzt, während bei anderen Einrichtungen die Pumpe zum Auspumpen des Bindemittels atis dem Schmelzkessel und die Zubehörteile in dem Schmelzkessel selbst angeordnet sind. Bei bituminösen Bindemitteln kann ein stationäres Bindemittelbad jedoch nicht verwendet werden, da bituminöse Bindemittel nach längerer Erhitzung erhärten. Es ist auch eine Einrichtung bekanntgeworden, bei der die Pumpe in einem heizbaren Kasten eingebaut ist.
- Meistens wurde als Heizbad für den Behälter, in dem die Pumpe, das Filter und der Bindemittelmesser angeordnet sind, bisher Öl verwendet, welches durch eine den Behälter durchquerende Dampfleitung auf die gewünschte Temperatur erhitzt wird. Da bitunlinöses Bindemittel zum Versprühen je nach seiner Beschaffenheit auf eine Temperatur bis über 200' C erhitzt werden muß, sind für solche Heizbäder Spezialöle erforderlich, die sich auch bei hoher Temperatur nicht chemisch verändern. Es kann überdies nicht verhindert werden, daß die im Heizbad angeordneten Geräte, insbesondere die Druckpumpe, nach längerem Gebrauch, beispielsweise an den Flanschstellen, undicht werden. Auf der Saugseite der Pumpe kann in einem solchen Falle Öl aus dem Heizbad in das zu den Sprühdüsen geförderte Bitumen eintreten, wo es schon in kleinen Mengen die Herstellung einwandfreier Mischungen gefährden kann. Bei Undichtheiten auf der Druckseite der Pumpe gelangt Bitumen in das Ölbad, wo es nach längerer Erhitzung zu Ablagerungen führt und die Ölzirkulation stört.
- Zur Beseitigung dieser Nachteile wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, als Heizbad das im Schinelzkessel auf Verarbeitungstemperatur erhitzte Bindemittel selbst zu verwenden, das in den Behälter geleitet wird und nach Durchfließen des Behälters und Umspülen der in diesem angeordneten Apparate mittels der Druckpumpe durch das Filter und den Durchlaufmesser zum Düsensystem gepumpt wird. In diesern Falle ist ein Undichtwerden der Geräte, die im Heizbad liegen, ohne jeden nachteiligen Einfluß auf die Herstellung einwandfreier Mischungen. Da bei der Einrichtung nach der Erfindung der Wärmeträger fortlaufend erneuert wirü, weil die Druckpumpe Bindemittel aus dem Behälter ansaugt und es zu dem Düsensystem fördert, so daß das Heizbad ständig durch frisch zufließendes Bindemittel ersetzt wird, besteht keine Gefahr, daß das bituminöse Bindemittel infolge zu langer Erhitzung erhärtet. Der Behälter erfordert auch keine zusätzliche Heizvorrichtung wie die bekannten, stationären Heizbäder, um das Heizbad auf der erforderlichen Temperatur zu halten. Es ist vielmehr -,ogar möglich, im Behälter eine von dem den Behälter durchströmenden Bindemittel beheizte Rohrschlange od. dgl. anzuordnen, die von einem Wärmeträger durchflossen wird, der zum Beheizen weiterer, außerhalb des Behälters befindlicher Teile der Einrichtvng, z. B. der Düsenrampe, dient.
- Weitere M. erkmale der Erfindung sind Gegenstand der Ansprücl"2 bis 5.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, u A zwar Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Behälter mit in diesem angeordneten Filter, Bindemittelmesser und Druckpumpe, Fig. 2 eine#i Schnitt in der Ebene e-e in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt in der Ebene d-d in Fig. 1 und Fig. 4 den.elben Schnitt wie Fig. 3, jedoch bei abgeschwenkteia Überlauf.
- Die Einrichtung weist einen zylindrischen Behälter 17 auf, der aus drei Teilen A, B, C zusammengesetzt ist. Im Teil A sind die Entleerungsvorrichtung, ein schwenkbarer, als Rohr ausgebildeter Überlauf sowie an einem mit Löchern 19 verschenen Ringflansch 20 ein Filter 2 angeordnet. Der Teil B enthält eine Rohrschlange3, in der ein Wärmeträger, vorwiegend Öl, umläuft. Dei Wärmeträger wird von dem den Behälter 17 durchströmenden- Bindemittel erhitzt und kann zum Beheizen weiterer, außerhalb des Behälters be- findlicher Teile der Einrichtung, z. B. einer Düsenrampe, dienen.
- Ferner ist im Teil B der als Durchflußmesser ausgebildete Bindemittelmesser4 angeordnet. Der Behälter C enthält die Druckpumpe 5 und Ventile 6. Die Teile A, B und C werden durch Flansche zusammengehalten, während der Filter2 und der Bindemittelmesser4 durch eine Steckverbindung8 aneinander angeschlossen sind.
- Der Überlauf 1 besteht aus einem gebogenen Rohr, das an einem im Punkt 18 schwenkbar gelagerten U-förmigen Tragstück 13 befestigt ist. Die beiden Schenkel des Tragstückes umfassen einen Nocken 10, der wiederum an einer Welle 14 befestigt ist, die mit einer Handkurbel 16 gedreht werden kann. An der Welle 14 ist außerdem ein Abstreifer, Rechen 9 od. dgl. fest angebracht, der zum Reinigen des Filtersiebes dient.
- Die Arbeitsweise der Einrichtung ist derart, daß das Bindemittel, das in einem nicht dargestellten Schmelzkessel erhitzt wird, durch den Rohranschlußstutzen 7 in den Behälter 17 fließt. Bei feststehendem Überlauf in der Stellung nach Fig. 3 ist die Höhe des Bindemittelspiegels durch die Oberkante des Überlaufes 1 bestimmt. Das überschüssige Bindemittel fließt dabei durch den Überlauf und den Auslaufstutzen 15 ab. Im Behälter 17 umspült das erhitzte Bindemittel alle Geräte und heizt diese auf seine eigene Verarbeitungstemperatur auf. Der Auslaufstutzen 15 ist mit dem Schmelzkessel derart verbunden, daß ein ständiger Umlauf des Bindernittels vom Schmelzkessel über den Rohranschlußstutzen 7 in den Behälter 17, durch den Auslaufstutzen 15 und zurück zum Schmelzkessel stattfindet. Nach Einschalten der Druckpumpe5 saugt diese das Bindemittel durch das Filter2 und den Bindemittelmesser4, der mit einer nicht gezeigten Meßuhr gekoppelt ist, und fördert es über die Anschlußleitung 12 zu den nicht dargestellten Düsenrampen. Das Ventil 6 sorgt für einen konstanten Förderdruck.
- Beim Ausschalten der Druckpumpe 5 kehrt sich im Teil A des Behälters 17 unter Wirbelbildung die Bindemittelströmung um. Hierdurch lösen sich am Filter 2 abgesetzte Verunreinigungen und werden durch den Überlauf 1 ausgeschieden. Eine zusätzliche mechanische Reinigung kann durch Drehen des Ab- streifers oder Rechens 9 und außerdem durch Eindrücken von Druckluft über das Ventil 11 erfolgen. Durch Drehen der Handkurbel 16 wird gleichzeitig mit dem Betätigen des Abstreifers der Überlauf 1 mittels des Nockens 10 so verschwenkt, daß eine Bodenentleerung direkt durch den Auslaufstutzen 15 erfolgen kann (Fig. 4). Die Reinigung des Behälters kann unabhängig von der Reinigung des Filters zusätzlich noch durch Druckluft beschleunigt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Verarbeiten bituminöser Bindemittel mit einem Schmelzkessel zum Verflüssigen und einem Düsensvstem zum Versprühen des Bindemittels, das zum hüsensystem durch ein Filter sowie einen Bindemittelmesser mittels einer Druckpumpe gefördert wird, die in einem Behälter angeordnet sind, in dem sie durch ein Heizbad auf gleichbleibender Temperatur gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Heizbad das im Schmelzkessel auf Verarbeitungstemperatur erhitzte Bindernittel dient, das in den Behälter (17) geleitet wird und nach Durchfließen des Behälters und Umspülen der in diesem angeordneten Apparate mittels der Druckpumpe (5) durch das Filter (2) und den Bindemittelmesser (4) zum Düsensystem gepumpt wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Behälter (17) ein Überlauf (1) angeordnet ist, durch den die Höhe des Bindemittels im Behälter bestimmt ist. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überlauf (1) schwenkbar ausgebildet ist und beim Schwenken einen im Boden des Behälters (17) angeordneten Auslaufstutzen (15) freigibt. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Filter (2) zum Reinigen desselben ein drehbarer, von außen betätigter Abstreifer, Rechen (9) od. dgl. angeordnet ist. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Überlauf (1) von außen und gleichzeitig mit dem Abstreifer, Rechen (9) od. dgl. zum Reinigen des Filters (2) zu betätigen ist. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Behälter (17) eine von dem den Behälter durchströrnenden Bindemittel beheizte Rohrschlange (3) od. dgl. angeordnet ist, die von einem Wärmeträger durchflossen wird, der zum Beheizen weiterer, außerhalb des Behälters (17) befindlicher Teile der Einrichtung, z. B. der Düsenrampe, dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 342 826; schweizerische Patentschriften Nr. 105 879, 111088, 176 277; französische Patentschrift Nr. 660 439; britische Patentschrift Nr. 217 294; USA.-Patentschrift Nr. 2 476 431.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW12338A DE1094283B (de) | 1953-10-15 | 1953-10-15 | Einrichtung zum Verarbeiten bituminoeser Bindemittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW12338A DE1094283B (de) | 1953-10-15 | 1953-10-15 | Einrichtung zum Verarbeiten bituminoeser Bindemittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1094283B true DE1094283B (de) | 1960-12-08 |
Family
ID=7594789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW12338A Pending DE1094283B (de) | 1953-10-15 | 1953-10-15 | Einrichtung zum Verarbeiten bituminoeser Bindemittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1094283B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2803162A1 (de) * | 1977-01-27 | 1978-08-03 | Mosal Alu Elkem Spigerverk | Verfahren und vorrichtung zum schmelzen von pech |
Citations (7)
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-
1953
- 1953-10-15 DE DEW12338A patent/DE1094283B/de active Pending
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