DE511132C - Vorrichtung zum Schmelzen von Feintalg - Google Patents
Vorrichtung zum Schmelzen von FeintalgInfo
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- DE511132C DE511132C DEH121124D DEH0121124D DE511132C DE 511132 C DE511132 C DE 511132C DE H121124 D DEH121124 D DE H121124D DE H0121124 D DEH0121124 D DE H0121124D DE 511132 C DE511132 C DE 511132C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11B—PRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
- C11B1/00—Production of fats or fatty oils from raw materials
- C11B1/12—Production of fats or fatty oils from raw materials by melting out
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Description
- Vorrichtung zum Schmelzen von Feintalg Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Schmelzen von Feintalg, welche nicht ununterbrochen .arbeiten. Der Rohtalg wird in einem mit Rührwerk ausgestatteten Schmelzapparat so lange erhitzt, bis sämtliches Rohgut ausgeschmolzen ist.
- Bei diesen Vorrichtungen wurde bisher nach Beendigung der Schmelzung das Rührwerk stillgesetzt"d@arauf zunächst der flüssige Talg allein entleert, und schließlich wurden die Rückstände (sogenannte Grieben) entfernt. Hiermit sind folgende Mängel verbunden.
- Die Entnahme des flüssigen Feintalges muß mittels gelochter Rohre o. idgl. erfolgen, welche verhindern sollen, @daß die Grieben mit dem Fett abfließen. Dieise gelochten Rohre oder Schutzsiebe haben aber nur einen geringen freien Querschnitt und verstopfen sich leicht. Man muß deshalb die Grieben von den Rohren zurückzuhalten suchen; das Ablassen des Feintalges isst mühsam und zeitraubend. Ferner ist die Entnahme der Grieben aus dem vom flüssigen Talg befreiten, also trockengelegten Apparat ebenfalls sehr unbequem und zeitraubend, zumal auch hier oft von Hand nachgeholfen werden muß, um :die Schmelzreste der Entleerunbsöffnung zuzuschieben.
- Die Erfindung beseitigt diese Übelstände dadurch, daß sie unter dem Schmelzapparat eine einzige große Entleerungsöffnung anbringt und unter dieser ein Abfüllgefäß anordnet, welches zum Drehen oder Kippen oder in sonstiger Weise bewegbar eingerichtet und entweder als einfaches Siäbgefäß oder als Abfüllgefäß mit besonderem Siebeinsatz ausgebildet ist.
- In dieses Abfüllgefäß wird nach der Erfindung bei in Bewegung bleibendem Rührwerk, so daß also die festen Bestandteile sich nicht oder nur wenig absetzen können, der gesamte Inhalt des Schmelzapparates, also der flüssige Talg und die Grieben zusammen, entleert. Die Trennung beider Bestandteile erfolgt also erst in dem Abfüllgefäß, dessen Sieblochung einen so großen freien Ouerschnitt .besitzt, daß die Trennung sehr rasch vor sich geht.
- Bei der neuen Vorrichtung erfordert die Entleerung nur unverhältnismäßngkurze Zeit. Der flüssige Talg wird aus dem Abfüllgefäß unverzüglich in die Klärgefäße geleitet. Die Grieben werden durch Drehen oder Kippen oder eine sonstige Bewegung ides Abfüllgefäßes in den Griebenröstkessel oder eine Fördervorrichtung entleert.
- Ein Beispiel einer Vorrichtung zur Ausübung des neuen Verfahrens ist in der Zeichnung dargestellt.
- Der Feintalgschmelzapparat a ist in bekannter Weise mit einem Mantelraum b versehen, in welchem Wasser erhitzt wird, um mittels dieses Heißwassers den Rohtalg im Beschickungsraume zu erwärmen und dadurch das Ausschmelzen herbeizuführen. Ein Rührwerk c läuft während oder Schmelzung dauernd um und hält .das Gut zwecks raschen Verlaufes der Schmelzung in ununterbrochener Bewegung.
- Am tiefsten Punkte des Schmelzapparates sitzt ein Absperrschieber d, der während der Schmelzung geschlossen bleibt. Beispielsweise mittels Konsole e hängt unter dem Schmelzapparat ein Abfüllgefäß f, welches mit einem Siebeinsatz g versehen ist. Das Gefäß f trägt hier ,an seinem tiefsten Punkte und einen Ende einen kurzen, aus (der Zeichnung ersichtlichen Stutzen, unter dem sich ein schmales Gerinne lz befindet, dessen Rohrfortsatz zu den nicht dargestellten Klärkesseln führt. Das Abfüllgefäß f kann auch selbst gelocht oder sonstwie durchbrochen sein und braucht dann keinen Siebeinsatz mehr, wenn man darunter zum Auffangen des flüssigen Talges eine beispielsweise schwenkbare, genügend große Schale anbringen kann.
- Wenn die Schmelzung -des Talges beendet ist, nehmen die entfetteten Grieben nur noch einen mäßigen Raum ein, der übrige Inhalt des Schmelzapparates ist mit flüssigem Feintalg gefüllt. Zwecks Entleerung des Schmelzapparates läßt man gemäß Erfindung das Rührwerk c weiterlaufen. ' Der Schieber d wird geöffnet, und Ader flüssige Feintalg einschließlich der in Bewegung erhaltenen Grieben fallen aus dem Schmelzapparat a in das Abfüllgefäß f bzw. dessen Siebeinsatz g hinein. In ihm bleiben nur die Grieben zurück, während der flüssige Talg sofort durch das Gerinne lt in die Klärkessel fließt.
- Sobald sich der Schmelzapparat a durch den Schieber d hindurch entleert hat, wird letzterer geschlossen, und eine nenne Beschikkung kann unverzüglich wieder in den Apparat a eingebracht werden. Ist das Abtropfen aus idem Abfüllgefäß f beendet, so wird dieses um seine Achse gedreht, so .daß die Öffnung nach unten kommt. Die trocknen Grieben fallen in (den nicht dargestellten, passend angeordneten Griebenröstapp,arat, einen Förderbehälter o. dgl., hinein.
- Die Öffnung (des Abfüllgefäßes wird beim gezeichneten Beispiel so gestaltet, daß sich das Gefäßende an dem schmalen Gerinne 1a ungehindert vorbeibewegen kann. Statt eines drehbaren Abfüllgefäßes kann man natürlich auch ein Kippgefäß oder ein sonst entsprechend bewegbares Gefäß verwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum nichtkontinuierlichen Ausschmelzen von Feintalg, bestehend aus einem eigentHchen Schmelzapparat und einem darunter befindlichen Aufn.ahmelbehälter, dadurch gekennzeichnet, daßdieser letztere als ein zurr Drehen oder Kippen eingerichtetes einfaches Siebgefäß oder Abfüllgefäß -mit besonderem Siebeinsatz zur Aufnahme des ganzen Inhaltes des Schmelzapparates ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH121124D DE511132C (de) | 1929-04-10 | 1929-04-10 | Vorrichtung zum Schmelzen von Feintalg |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH121124D DE511132C (de) | 1929-04-10 | 1929-04-10 | Vorrichtung zum Schmelzen von Feintalg |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE511132C true DE511132C (de) | 1930-10-27 |
Family
ID=7173776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH121124D Expired DE511132C (de) | 1929-04-10 | 1929-04-10 | Vorrichtung zum Schmelzen von Feintalg |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE511132C (de) |
-
1929
- 1929-04-10 DE DEH121124D patent/DE511132C/de not_active Expired
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