DE1094042B - Regeleinrichtung fuer Brennstoffeinspritzpumpen - Google Patents
Regeleinrichtung fuer BrennstoffeinspritzpumpenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description
- Regeleinrichtung für Brennstoffeinspritzpumpen Bei Brennstoffeinspritzpumpen für Einspritzbrennkraftmaschinen besteht das Gehäuse in der Regel aus Leichtmetall, während das Regelgestänge bzw. die Regelstange aus Gründen der Verschleißfestigkeit stets aus Stahl ausgebildet wurde. Leichtmetall hat nun aber ungefähr einen doppelt so hohen Ausdehnungskoeffizienten wie Stahl. Da nun die Einspritzpumpe stets am Motor angebaut ist, ist sie hohen Temperaturen im Betrieb ausgesetzt, während die Einstellung der Einspritzpumpe bei Zimmertemperatur erfolgt. Infolge des ungleichen Ausdehnungskoeffizienten von Leichtmetall und Stahl ist daher bei den bekannten Brennstoffeinspritzpumpen die Einstellung durch die Einwirkung der Betriebstemperatur stark beeinträchtigt. Bei Reglern für Brennstoffeinspritzpumpen wurden bereits Einrichtungen zur Temperaturkompensation vorgeschlagen. Jedoch erstreckt sich hierbei die Temperaturkompensation nicht auf das Regelgestänge, und es waren solche Kompensationseinrichtungen nicht geeignet, um die nachteiligen Folgen der verschiedenen Wärmeausdehnung vom Reglergestänge und Einspritzpumpengehäuse auszuschalten.
- Die Erfindung bezieht sich nun auf eine solche Regeleinrichtung für eine mehrstellige Brennstoffeinspritzpumpe, deren Regelung durch Verdrehen der einzelnen Pumpenkolben unter Vermittlung einer gemeinsamen Regelstange erfolgt und deren Gehäuse aus einem Werkstoff, insbesondere Leichtmetall, mit anderem Wärmedehnungskoeffizienten als der Wärmedehnungskoeffizient des für die Regelstange üblichen Werkstoffes (Stahl) besteht, und besteht hierbei im wesentlichen darin, daß die Regelstange zumindest über einen wesentlichen Teil ihrer Länge von einem Grundkörper aus einem Werkstoff mit gleicher Wärmedehnung wie das Gehäuse gebildet ist, welcher an den Angriffsstellen an den Pumpenzylindern Einsätze oder Ansätze aus einem für Regelstangen üblichen Werkstoff aufweist. Durch diese Einsätze ist die nötige Verschleißfestigkeit der beanspruchten Stellen, z. B. der üblichen mit den Regelhülsen der verdrehbaren Pumpenkolben zusammenwirkenden Verzahnung der Regelstangen, gewährleistet, während dadurch, daß diese Einsätze, welche z. B. aus für jedes Pumpenelement gesonderten Zahnsegmenten bestehen, gesondert an der Regelstange befestigt sind, die Wärmedehnung der Regelstange nur durch den Werkstoff ihres Grundkörpers bestimmt und dadurch in Übereinstimmung mit der Wärmedehnung des Gehäuses gebracht ist. Diese Zahnsegmente sind zweckmäßig nur jeweils in einem Punkt am Grundkörper der Regelstange festgelegt, so daß Wärmespannungen vermieden werden. Auf diese Weise gewährleistet die Erfindung auch bei großen Temperaturschwankungen die Aufrechterhaltung einer präzisen Übereinstimmung der Fördermengeneinstellung aller Pumpenelemente. Hierbei kann gegebenenfalls auch dem Umstand, daß das Gehäuse und die Regelstange ungleich gekühlt sind und im Betrieb eine nicht ganz übereinstimmende Temperatur annehmen, auch dadurch noch Rechnung getragen werden, daß für den Grundkörper der Regelstange empirisch ein Material mit etwas abweichendem Wärmedehnungskoeffizienten ausgewählt wird.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels schematisch erläutert.
- Die Zeichnung zeigt einen Schnitt durch eine Brennstoffeinspritzpumpe üblicher Bauart senkrecht zur Achse der Pumpenkolben im Bereich der Regelstange.
- Bei der Ausführungsform nach der Zeichnung erfolgt die Verstellung der Fördermenge der einzelnen Pumpenkolben 1, 2, 3, 4 und 5 in bekannter Weise durch eine axial verschiebbare Regelstange 6, welche die mit den Kolben gekoppelten Regelhülsen 7 verdreht. Bei den üblichen Ausführungsformen besteht die mit einer Verzahnung ausgebildete Regelstange aus Stahl, während das Pumpengehäuse 8 aus Leichtmetall besteht. Bei einer Temperaturerhöhung dehnt sich nun das Leichtmetallgehäuse 8 in größerem Maße als die Stahlstange 6. Die Abstände zwischen den Kolben 1, 2, 3, 4 und 5 der einzelnen Pumpenelemente vergrößern sich somit in größerem Maße, als sich die Regelstange 6 verlängert, und es ergibt sich dadurch eine Verschiedenheit der Einstellung der einzelnen Pumpenelemente, deren Förderung nun nicht mehr übereinstimmt. Die größten Unterschiede treten naturgemäß zwischen dem ersten Pumpenelement mit dem Kolben 1 und dem letzten Pumpenelement mit dem Kolben 5 auf. Um dies auszugleichen, besteht nun der Grundkörper 9 der Regelstange 6 über die Länge a aus einem Material, dessen Wärmedehnungskoeffizientauf den Wärmedehnungskoeffizient des Leichtmetallgehäuses 8 abgestimmt ist. Es kann z. B. der Grundkörper 9 aus dem gleichen Material wie das Gehäuse 8 bestehen, so daß in beiden Fällen die gleiche Wärmedehnung auftritt und Differenzen in der Einstellung der Fördermengen der Kalben 1 bis 5 vermieden sind. Um nun an den auf Verschleiß beanspruchten Stellen die nötige Härte zu erreichen, sind dort Einsätze bzw. Ansätze aus härterem Material, wie z. B. Stahl, vorgesehen. Für jede der Regelhülsen 7 ist ein gesondertes Zahnsegment 10 an der Regelstange befestigt, und an den Lagerstellen 11 und 12 im Gehäuse 8 ist ein Stangenteil 13 bzw. 14 aus Stahl an den Grundkörper 9 angesetzt. Da die Zahnsegmente 10 unterteilt und für jedes Pumpenelement getrennt ausgebildet sind, wird die Wärmedehnung des Grundkörpers 9 der Regelstange 6 durch diese Zahnsegmente 10 nicht beeinflußt. Um eine völlig freie Wärmedehnung zuzulassen, ist jedes dieser Zahnsegmente 10 nur an einer Stelle 15, z. B. durch Niete, mit dem Grundkörper 9 verbunden. Bei dieser Ausführungsform ist somit die Übereinstimmung der Fördermengeneinstellung aller Pumpenelemente bei allen auftretenden Temperaturen gewährleistet.
Claims (3)
- PATENTANSPROCHE: 1. Regeleinrichtung für eine mehrstellige Brennstoffeinspritzpumpe, deren Regelung durch Verdrehen der einzelnen Pumpenkolben unter Vermittlung einer gemeinsamen. Regelstange erfolgt und deren Gehäuse aus einem Werkstoff, insbesondere Leichtmetall, mit anderem Wärmedehnungskoeffizienten als der Wärmedehnungskoeffizient des für die Regelstange üblichen Werkstoffes (Stahl) besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelstange (6) zumindest über einen wesentlichen Teil ihrer Länge von einem Grundkörper (9) aus einem Werkstoff mit zumindest etwa gleicher Wärmedehnung wie der Gehäusewerkstoff gebildet ist, welcher Grundkörper an den Angriffsstellen an den Pumpenzylindern Einsätze (10) oder Ansätze aus einem für Regelstangen üblichen Werkstoff aufweist.
- 2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (9) der Regelstange für jedes Pumpenelement ein gesondertes Zahnsegment (10) aufweist, welches zweckmäßig nur an einem Punkt (15) befestigt ist.
- 3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelstange auch im Bereich ihrer Lagerstellen aus einem für Regelstangen üblichen Werkstoff besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 823 362; schweizerische Patentschrift Nr. 212 908; französische Patentschriften Nr. 612 886, 882 148; USA.-Patentschriften Nr. 1325 054, 2 523 798.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1094042X | 1953-05-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1094042B true DE1094042B (de) | 1960-12-01 |
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ID=3685375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF14740A Pending DE1094042B (de) | 1953-05-27 | 1954-05-17 | Regeleinrichtung fuer Brennstoffeinspritzpumpen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1094042B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4995362A (en) * | 1989-09-07 | 1991-02-26 | Vm Motori S.P.A. | Malfunction override device for the fuel injection systems of compression-ignition engines |
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| US1325054A (en) * | 1919-12-16 | of detroit | ||
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| FR882148A (fr) * | 1941-05-20 | 1943-05-18 | Bmw Flugmotorenbau Gmbh | Procédé et dispositif pour le réglage de la quantité de combustible à fournir à des moteurs à injection d'huile légère |
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| DE823362C (de) * | 1945-05-31 | 1951-12-03 | Solex Sarl | Betaetigungseinrichtung fuer Hilfsvorrichtungen, welche nur unterhalb einer bestimmten Temperaturgrenze arbeiten sollen, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen |
-
1954
- 1954-05-17 DE DEF14740A patent/DE1094042B/de active Pending
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