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DE1094042B - Regeleinrichtung fuer Brennstoffeinspritzpumpen - Google Patents

Regeleinrichtung fuer Brennstoffeinspritzpumpen

Info

Publication number
DE1094042B
DE1094042B DEF14740A DEF0014740A DE1094042B DE 1094042 B DE1094042 B DE 1094042B DE F14740 A DEF14740 A DE F14740A DE F0014740 A DEF0014740 A DE F0014740A DE 1094042 B DE1094042 B DE 1094042B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control rod
thermal expansion
pump
control
control device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF14740A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Sitte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedmann and Maier AG
Original Assignee
Friedmann and Maier AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedmann and Maier AG filed Critical Friedmann and Maier AG
Publication of DE1094042B publication Critical patent/DE1094042B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/20Varying fuel delivery in quantity or timing
    • F02M59/24Varying fuel delivery in quantity or timing with constant-length-stroke pistons having variable effective portion of stroke
    • F02M59/26Varying fuel delivery in quantity or timing with constant-length-stroke pistons having variable effective portion of stroke caused by movements of pistons relative to their cylinders
    • F02M59/28Mechanisms therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Regeleinrichtung für Brennstoffeinspritzpumpen Bei Brennstoffeinspritzpumpen für Einspritzbrennkraftmaschinen besteht das Gehäuse in der Regel aus Leichtmetall, während das Regelgestänge bzw. die Regelstange aus Gründen der Verschleißfestigkeit stets aus Stahl ausgebildet wurde. Leichtmetall hat nun aber ungefähr einen doppelt so hohen Ausdehnungskoeffizienten wie Stahl. Da nun die Einspritzpumpe stets am Motor angebaut ist, ist sie hohen Temperaturen im Betrieb ausgesetzt, während die Einstellung der Einspritzpumpe bei Zimmertemperatur erfolgt. Infolge des ungleichen Ausdehnungskoeffizienten von Leichtmetall und Stahl ist daher bei den bekannten Brennstoffeinspritzpumpen die Einstellung durch die Einwirkung der Betriebstemperatur stark beeinträchtigt. Bei Reglern für Brennstoffeinspritzpumpen wurden bereits Einrichtungen zur Temperaturkompensation vorgeschlagen. Jedoch erstreckt sich hierbei die Temperaturkompensation nicht auf das Regelgestänge, und es waren solche Kompensationseinrichtungen nicht geeignet, um die nachteiligen Folgen der verschiedenen Wärmeausdehnung vom Reglergestänge und Einspritzpumpengehäuse auszuschalten.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf eine solche Regeleinrichtung für eine mehrstellige Brennstoffeinspritzpumpe, deren Regelung durch Verdrehen der einzelnen Pumpenkolben unter Vermittlung einer gemeinsamen Regelstange erfolgt und deren Gehäuse aus einem Werkstoff, insbesondere Leichtmetall, mit anderem Wärmedehnungskoeffizienten als der Wärmedehnungskoeffizient des für die Regelstange üblichen Werkstoffes (Stahl) besteht, und besteht hierbei im wesentlichen darin, daß die Regelstange zumindest über einen wesentlichen Teil ihrer Länge von einem Grundkörper aus einem Werkstoff mit gleicher Wärmedehnung wie das Gehäuse gebildet ist, welcher an den Angriffsstellen an den Pumpenzylindern Einsätze oder Ansätze aus einem für Regelstangen üblichen Werkstoff aufweist. Durch diese Einsätze ist die nötige Verschleißfestigkeit der beanspruchten Stellen, z. B. der üblichen mit den Regelhülsen der verdrehbaren Pumpenkolben zusammenwirkenden Verzahnung der Regelstangen, gewährleistet, während dadurch, daß diese Einsätze, welche z. B. aus für jedes Pumpenelement gesonderten Zahnsegmenten bestehen, gesondert an der Regelstange befestigt sind, die Wärmedehnung der Regelstange nur durch den Werkstoff ihres Grundkörpers bestimmt und dadurch in Übereinstimmung mit der Wärmedehnung des Gehäuses gebracht ist. Diese Zahnsegmente sind zweckmäßig nur jeweils in einem Punkt am Grundkörper der Regelstange festgelegt, so daß Wärmespannungen vermieden werden. Auf diese Weise gewährleistet die Erfindung auch bei großen Temperaturschwankungen die Aufrechterhaltung einer präzisen Übereinstimmung der Fördermengeneinstellung aller Pumpenelemente. Hierbei kann gegebenenfalls auch dem Umstand, daß das Gehäuse und die Regelstange ungleich gekühlt sind und im Betrieb eine nicht ganz übereinstimmende Temperatur annehmen, auch dadurch noch Rechnung getragen werden, daß für den Grundkörper der Regelstange empirisch ein Material mit etwas abweichendem Wärmedehnungskoeffizienten ausgewählt wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels schematisch erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt einen Schnitt durch eine Brennstoffeinspritzpumpe üblicher Bauart senkrecht zur Achse der Pumpenkolben im Bereich der Regelstange.
  • Bei der Ausführungsform nach der Zeichnung erfolgt die Verstellung der Fördermenge der einzelnen Pumpenkolben 1, 2, 3, 4 und 5 in bekannter Weise durch eine axial verschiebbare Regelstange 6, welche die mit den Kolben gekoppelten Regelhülsen 7 verdreht. Bei den üblichen Ausführungsformen besteht die mit einer Verzahnung ausgebildete Regelstange aus Stahl, während das Pumpengehäuse 8 aus Leichtmetall besteht. Bei einer Temperaturerhöhung dehnt sich nun das Leichtmetallgehäuse 8 in größerem Maße als die Stahlstange 6. Die Abstände zwischen den Kolben 1, 2, 3, 4 und 5 der einzelnen Pumpenelemente vergrößern sich somit in größerem Maße, als sich die Regelstange 6 verlängert, und es ergibt sich dadurch eine Verschiedenheit der Einstellung der einzelnen Pumpenelemente, deren Förderung nun nicht mehr übereinstimmt. Die größten Unterschiede treten naturgemäß zwischen dem ersten Pumpenelement mit dem Kolben 1 und dem letzten Pumpenelement mit dem Kolben 5 auf. Um dies auszugleichen, besteht nun der Grundkörper 9 der Regelstange 6 über die Länge a aus einem Material, dessen Wärmedehnungskoeffizientauf den Wärmedehnungskoeffizient des Leichtmetallgehäuses 8 abgestimmt ist. Es kann z. B. der Grundkörper 9 aus dem gleichen Material wie das Gehäuse 8 bestehen, so daß in beiden Fällen die gleiche Wärmedehnung auftritt und Differenzen in der Einstellung der Fördermengen der Kalben 1 bis 5 vermieden sind. Um nun an den auf Verschleiß beanspruchten Stellen die nötige Härte zu erreichen, sind dort Einsätze bzw. Ansätze aus härterem Material, wie z. B. Stahl, vorgesehen. Für jede der Regelhülsen 7 ist ein gesondertes Zahnsegment 10 an der Regelstange befestigt, und an den Lagerstellen 11 und 12 im Gehäuse 8 ist ein Stangenteil 13 bzw. 14 aus Stahl an den Grundkörper 9 angesetzt. Da die Zahnsegmente 10 unterteilt und für jedes Pumpenelement getrennt ausgebildet sind, wird die Wärmedehnung des Grundkörpers 9 der Regelstange 6 durch diese Zahnsegmente 10 nicht beeinflußt. Um eine völlig freie Wärmedehnung zuzulassen, ist jedes dieser Zahnsegmente 10 nur an einer Stelle 15, z. B. durch Niete, mit dem Grundkörper 9 verbunden. Bei dieser Ausführungsform ist somit die Übereinstimmung der Fördermengeneinstellung aller Pumpenelemente bei allen auftretenden Temperaturen gewährleistet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Regeleinrichtung für eine mehrstellige Brennstoffeinspritzpumpe, deren Regelung durch Verdrehen der einzelnen Pumpenkolben unter Vermittlung einer gemeinsamen. Regelstange erfolgt und deren Gehäuse aus einem Werkstoff, insbesondere Leichtmetall, mit anderem Wärmedehnungskoeffizienten als der Wärmedehnungskoeffizient des für die Regelstange üblichen Werkstoffes (Stahl) besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelstange (6) zumindest über einen wesentlichen Teil ihrer Länge von einem Grundkörper (9) aus einem Werkstoff mit zumindest etwa gleicher Wärmedehnung wie der Gehäusewerkstoff gebildet ist, welcher Grundkörper an den Angriffsstellen an den Pumpenzylindern Einsätze (10) oder Ansätze aus einem für Regelstangen üblichen Werkstoff aufweist.
  2. 2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (9) der Regelstange für jedes Pumpenelement ein gesondertes Zahnsegment (10) aufweist, welches zweckmäßig nur an einem Punkt (15) befestigt ist.
  3. 3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelstange auch im Bereich ihrer Lagerstellen aus einem für Regelstangen üblichen Werkstoff besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 823 362; schweizerische Patentschrift Nr. 212 908; französische Patentschriften Nr. 612 886, 882 148; USA.-Patentschriften Nr. 1325 054, 2 523 798.
DEF14740A 1953-05-27 1954-05-17 Regeleinrichtung fuer Brennstoffeinspritzpumpen Pending DE1094042B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1094042X 1953-05-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1094042B true DE1094042B (de) 1960-12-01

Family

ID=3685375

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF14740A Pending DE1094042B (de) 1953-05-27 1954-05-17 Regeleinrichtung fuer Brennstoffeinspritzpumpen

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DE (1) DE1094042B (de)

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