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DE1093876B - Einrichtung zur UEbertragung von elektrischen Steuerimpulsen - Google Patents

Einrichtung zur UEbertragung von elektrischen Steuerimpulsen

Info

Publication number
DE1093876B
DE1093876B DEV13437A DEV0013437A DE1093876B DE 1093876 B DE1093876 B DE 1093876B DE V13437 A DEV13437 A DE V13437A DE V0013437 A DEV0013437 A DE V0013437A DE 1093876 B DE1093876 B DE 1093876B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mechanical
contact
multivibrator
movement
contact device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV13437A
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Schulze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elektronische Rechenmaschinen Wissenschaftlicher Industriebetrieb VEB
Original Assignee
Elektronische Rechenmaschinen Wissenschaftlicher Industriebetrieb VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elektronische Rechenmaschinen Wissenschaftlicher Industriebetrieb VEB filed Critical Elektronische Rechenmaschinen Wissenschaftlicher Industriebetrieb VEB
Priority to DEV13437A priority Critical patent/DE1093876B/de
Publication of DE1093876B publication Critical patent/DE1093876B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electrotherapy Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Übertragung von elektrischen Steuerimpulsen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Übertragung von elektrischen Impulsen zur Steuerung von beliebigen Größen in Abhängigkeit von einer mechanischen Bewegung.
  • Bekannte Einrichtungen dieser Art fühlen die Stellung von mechanisch bewegten Gliedern nach Beendigung dieser Bewegung ab, um eine vorgegebene Größe elektrisch darzustellen; hierzu ist die jeweilige Stellung des abzufühlenden mechanischen Gliedes durch einen entsprechenden Kontakt gekennzeichnet.
  • Andere bekannte Einrichtungen dieser Art erzeugen während der Durchführung einer Teilbewegung des mechanischen Gliedes einen Impuls, indem Teile des mechanischen Gliedes über feststehende Kontakte hinweggleiten. Der Vorteil dieser Art der Übertragung im Gegensatz zur erstgenannten liegt darin, daß für jeweils ein solches Glied nur eine einzige Kontaktleitung erforderlich ist.
  • Diese Art der Impulserzeugung hat aber den Nachteil, daß die Kontakte Prellungen erzeugen, welche eine exakte Impulsgabe und -zählung unmöglich machen. Um durch derartige Prellungen entstehende Impulse nicht mitzuzählen, ordnet man nach einer bekannten Methode diesem Kontakt einen monostabilen Multivibrator nach und sperrt diesen für die mögliche Prellzeit. Haben die bewegten Glieder jedoch verschiedene Geschwindigkeiten, so arbeitet diese Methode auch nicht mehr einwandfrei, da der monostabile Multivibrator zeitabhängig arbeitet.
  • Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung zu schaffen, die auftretende Kontaktprellungen wirkungslos macht und unabhängig vom zeitlichen Ablauf der mechanischen Bewegung ist.
  • Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß einer einem mechanischen Glied zugeordneten Kontakteinrichtung ein bistabiler Multivibrator so nachgeschaltet ist, daß mit einer weiteren, allen mechanischen Gliedern. gemeinsamen Kontakteinrichtung der elektrische Zustand des Multivibrators durch diese wechselseitig bestimmt wird, indem letztgenannte Kontakteinrichtung zur ersten versetzt gegenüber dem mechanischen Glied angebracht ist und durch sie der entsprechende Zustand des Multivibrators festgelegt wird, bevor Impulse infolge der Kontaktgabe der ersten Einrichtung in den Multivibrator einlaufen.
  • Die Erfindung sei an einem Beispiel erläutert: Beginnt die Bewegung des mechanischen Gliedes, beispielsweise einer Zahnstange, so wird der Multivibrator durch eine Kontakteinrichtung in einem seiner beiden Röhrensysteme, im folgenden Röhrensystem A genannt, leitend und gibt einen Impuls ab. Weitere durch Kontaktprellung entstehende Impulse wirken auf den Multivibrator in der Art, daß der elektrische Zustand des Röhrensystems A erhalten bleibt. Ist die erste Teilbewegung des mechanischen Gliedes abgeschlossen, beginnt bis zum Eintritt der zweiten Teilbewegung die allen gemeinsame Kontakteinrichtung zu arbeiten, und das andere Röhrensystem, im folgenden Röhrensystem B genannt, wird elektrisch leitend. Durch Kontaktprellungen einlaufende Impulse verstärken auch hier die Leitfähigkeit dieses Röhrensystems. Soll beispielsweise die Ziffer »8« dargestellt werden, so wird die als mechanisches Glied verwendete Zahnstange acht Teilbewegungen ausführen, und die Röhrensysteme A, B werden achtmal leitfähig. Nach dieser achten Bewegung tritt die allen gemeinsame Kontakteinrichtung wieder zuerst in Tätigkeit und kippt den Multivibrator um, so daß das Röhrensystem B den Strom leitet. Bei einer möglichen neunten Teilbewegung können keine Impulse einlaufen, da das mechanische Glied die Endlage erreicht hat; das R'ö'hrensystem B bleibt leitfähig, so d`aß keine Ausgabe von Impulsen erfolgt. Dabei sind die Kontakteinrichtungen so ausgelegt, daß die an diesen entstehenden Kontaktprellungen in dem bistabilen Multivibrator an der Eingangselektrode so lange eine Potentialerhöhung bewirken, bis die andere der beiden Kontakteinrichtungen zu arbeiten beginnt. Die Kontakteinrichtung für das Röhrensystem A muß also mit ihren Prellungen zu Ende sein, bevor die Kontakteinrichtung für das Röhrensystem Bin Funktion tritt.
  • Bei mechanisch bewegten Gliedern, die in zeitlicher Folge verschieden arbeiten, insbesondere bei solchen, die eine große Ziffer darstellen sollen, beginnen diese vor denjenigen zu arbeiten, die eine kleine Ziffer darstellen, und es erfolgt bei Beginn der Bewegung das Umkippen des Multivibrators, da die allen gemeinsame Kontakteinrichtung zuerst Impulse abgibt. Beispielsweise bei Darstellung der Ziffer »7« werden drei oder vier Impulse von der gemeinsamen Kontakteinrichtung gegeben, und anschließend beginnt die Impulsfolge von dem entsprechenden mechanischen Glied in den Multivibrator einzulaufen. Dabei läßt sich so verfahren, daß bei Anwendungen, in denen nur die zeitliche Dauer für die Größe der eingegebenen Ziffern maßgebend ist, mit dem ersten Impuls der Multivibrator umkippt. Die weiteren Impulse bleiben wirkungslos, so daß man in diesem Falle für jedes mechanische Glied einen Kontakt benötigt, um die Leitfähigkeit der Röhrensysteme des Multivibrators nur am Anfang oder am Ende der entsprechenden mechanischen Bewegung zu ändern.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Übertragung von elektrischen Steuerimpulsen in Abhängigkeit von einer mechanischen Bewegung, dadurch gekennzeichnet, daß einer einem mechanischen Glied zugeordneten Kontakteinrichtung ein bistabiler Multivibrator so nachgeschaltet ist, daß mit einer weiteren, allen mechanischen Gliedern gemeinsamen Kontakteinrichtung der elektrische Zustand des Multivibrators wechselseitig bestimmt wird, indem letztgenannte Kontakteinrichtung zur ersten versetzt gegenüber dem mechanischen Glied angebracht ist und durch sie der entsprechende Zustand des Multivibrators festgelegt wird, bevor Impulse infolge der Kontaktgabe der ersten Einrichtung in den Multivibrator einlaufen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kontakteinrichtung durch die Bewegung von mechanischen Gliedern in Tätigkeit gesetzt wird und der Anzahl der Einzelbewegungen dieser entspricht, wobei eine andere Kontakteinrichtung synchron mit der Bewegung genannter Glieder läuft und jene vor und nach jeder Kontaktgabe durch genannte mechanische Glieder in Tätigkeit tritt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer Kontakteinrichtung nachgeschaltete elektrische Schaltmittel, vorzugsweise ein bistabiler Multivibrator, Impulse abgeben und gleichzeitig Impulsfolgen für Torschaltungen steuern.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß während der gesamten mechanischen Bewegung nur eine Umschaltung der der Kontakteinrichtung nachgeschalteten elektrischen Schaltmittel erfolgt und diese Umschaltung so vorgenommen wird, daß durch die gegebene Dauer der Zustand der nachgeschalteten Schaltmittel gekennzeichnet wird.
DEV13437A 1957-11-25 1957-11-25 Einrichtung zur UEbertragung von elektrischen Steuerimpulsen Pending DE1093876B (de)

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