DE1093876B - Einrichtung zur UEbertragung von elektrischen Steuerimpulsen - Google Patents
Einrichtung zur UEbertragung von elektrischen SteuerimpulsenInfo
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- G08C19/00—Electric signal transmission systems
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Description
- Einrichtung zur Übertragung von elektrischen Steuerimpulsen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Übertragung von elektrischen Impulsen zur Steuerung von beliebigen Größen in Abhängigkeit von einer mechanischen Bewegung.
- Bekannte Einrichtungen dieser Art fühlen die Stellung von mechanisch bewegten Gliedern nach Beendigung dieser Bewegung ab, um eine vorgegebene Größe elektrisch darzustellen; hierzu ist die jeweilige Stellung des abzufühlenden mechanischen Gliedes durch einen entsprechenden Kontakt gekennzeichnet.
- Andere bekannte Einrichtungen dieser Art erzeugen während der Durchführung einer Teilbewegung des mechanischen Gliedes einen Impuls, indem Teile des mechanischen Gliedes über feststehende Kontakte hinweggleiten. Der Vorteil dieser Art der Übertragung im Gegensatz zur erstgenannten liegt darin, daß für jeweils ein solches Glied nur eine einzige Kontaktleitung erforderlich ist.
- Diese Art der Impulserzeugung hat aber den Nachteil, daß die Kontakte Prellungen erzeugen, welche eine exakte Impulsgabe und -zählung unmöglich machen. Um durch derartige Prellungen entstehende Impulse nicht mitzuzählen, ordnet man nach einer bekannten Methode diesem Kontakt einen monostabilen Multivibrator nach und sperrt diesen für die mögliche Prellzeit. Haben die bewegten Glieder jedoch verschiedene Geschwindigkeiten, so arbeitet diese Methode auch nicht mehr einwandfrei, da der monostabile Multivibrator zeitabhängig arbeitet.
- Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung zu schaffen, die auftretende Kontaktprellungen wirkungslos macht und unabhängig vom zeitlichen Ablauf der mechanischen Bewegung ist.
- Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß einer einem mechanischen Glied zugeordneten Kontakteinrichtung ein bistabiler Multivibrator so nachgeschaltet ist, daß mit einer weiteren, allen mechanischen Gliedern. gemeinsamen Kontakteinrichtung der elektrische Zustand des Multivibrators durch diese wechselseitig bestimmt wird, indem letztgenannte Kontakteinrichtung zur ersten versetzt gegenüber dem mechanischen Glied angebracht ist und durch sie der entsprechende Zustand des Multivibrators festgelegt wird, bevor Impulse infolge der Kontaktgabe der ersten Einrichtung in den Multivibrator einlaufen.
- Die Erfindung sei an einem Beispiel erläutert: Beginnt die Bewegung des mechanischen Gliedes, beispielsweise einer Zahnstange, so wird der Multivibrator durch eine Kontakteinrichtung in einem seiner beiden Röhrensysteme, im folgenden Röhrensystem A genannt, leitend und gibt einen Impuls ab. Weitere durch Kontaktprellung entstehende Impulse wirken auf den Multivibrator in der Art, daß der elektrische Zustand des Röhrensystems A erhalten bleibt. Ist die erste Teilbewegung des mechanischen Gliedes abgeschlossen, beginnt bis zum Eintritt der zweiten Teilbewegung die allen gemeinsame Kontakteinrichtung zu arbeiten, und das andere Röhrensystem, im folgenden Röhrensystem B genannt, wird elektrisch leitend. Durch Kontaktprellungen einlaufende Impulse verstärken auch hier die Leitfähigkeit dieses Röhrensystems. Soll beispielsweise die Ziffer »8« dargestellt werden, so wird die als mechanisches Glied verwendete Zahnstange acht Teilbewegungen ausführen, und die Röhrensysteme A, B werden achtmal leitfähig. Nach dieser achten Bewegung tritt die allen gemeinsame Kontakteinrichtung wieder zuerst in Tätigkeit und kippt den Multivibrator um, so daß das Röhrensystem B den Strom leitet. Bei einer möglichen neunten Teilbewegung können keine Impulse einlaufen, da das mechanische Glied die Endlage erreicht hat; das R'ö'hrensystem B bleibt leitfähig, so d`aß keine Ausgabe von Impulsen erfolgt. Dabei sind die Kontakteinrichtungen so ausgelegt, daß die an diesen entstehenden Kontaktprellungen in dem bistabilen Multivibrator an der Eingangselektrode so lange eine Potentialerhöhung bewirken, bis die andere der beiden Kontakteinrichtungen zu arbeiten beginnt. Die Kontakteinrichtung für das Röhrensystem A muß also mit ihren Prellungen zu Ende sein, bevor die Kontakteinrichtung für das Röhrensystem Bin Funktion tritt.
- Bei mechanisch bewegten Gliedern, die in zeitlicher Folge verschieden arbeiten, insbesondere bei solchen, die eine große Ziffer darstellen sollen, beginnen diese vor denjenigen zu arbeiten, die eine kleine Ziffer darstellen, und es erfolgt bei Beginn der Bewegung das Umkippen des Multivibrators, da die allen gemeinsame Kontakteinrichtung zuerst Impulse abgibt. Beispielsweise bei Darstellung der Ziffer »7« werden drei oder vier Impulse von der gemeinsamen Kontakteinrichtung gegeben, und anschließend beginnt die Impulsfolge von dem entsprechenden mechanischen Glied in den Multivibrator einzulaufen. Dabei läßt sich so verfahren, daß bei Anwendungen, in denen nur die zeitliche Dauer für die Größe der eingegebenen Ziffern maßgebend ist, mit dem ersten Impuls der Multivibrator umkippt. Die weiteren Impulse bleiben wirkungslos, so daß man in diesem Falle für jedes mechanische Glied einen Kontakt benötigt, um die Leitfähigkeit der Röhrensysteme des Multivibrators nur am Anfang oder am Ende der entsprechenden mechanischen Bewegung zu ändern.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Übertragung von elektrischen Steuerimpulsen in Abhängigkeit von einer mechanischen Bewegung, dadurch gekennzeichnet, daß einer einem mechanischen Glied zugeordneten Kontakteinrichtung ein bistabiler Multivibrator so nachgeschaltet ist, daß mit einer weiteren, allen mechanischen Gliedern gemeinsamen Kontakteinrichtung der elektrische Zustand des Multivibrators wechselseitig bestimmt wird, indem letztgenannte Kontakteinrichtung zur ersten versetzt gegenüber dem mechanischen Glied angebracht ist und durch sie der entsprechende Zustand des Multivibrators festgelegt wird, bevor Impulse infolge der Kontaktgabe der ersten Einrichtung in den Multivibrator einlaufen.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kontakteinrichtung durch die Bewegung von mechanischen Gliedern in Tätigkeit gesetzt wird und der Anzahl der Einzelbewegungen dieser entspricht, wobei eine andere Kontakteinrichtung synchron mit der Bewegung genannter Glieder läuft und jene vor und nach jeder Kontaktgabe durch genannte mechanische Glieder in Tätigkeit tritt.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer Kontakteinrichtung nachgeschaltete elektrische Schaltmittel, vorzugsweise ein bistabiler Multivibrator, Impulse abgeben und gleichzeitig Impulsfolgen für Torschaltungen steuern.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß während der gesamten mechanischen Bewegung nur eine Umschaltung der der Kontakteinrichtung nachgeschalteten elektrischen Schaltmittel erfolgt und diese Umschaltung so vorgenommen wird, daß durch die gegebene Dauer der Zustand der nachgeschalteten Schaltmittel gekennzeichnet wird.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE1093876B true DE1093876B (de) | 1960-12-01 |
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ID=7574211
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEV13437A Pending DE1093876B (de) | 1957-11-25 | 1957-11-25 | Einrichtung zur UEbertragung von elektrischen Steuerimpulsen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1093876B (de) |
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1957
- 1957-11-25 DE DEV13437A patent/DE1093876B/de active Pending
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